Zoopresseschau

Naturschutztierpark Görlitz 5.4.2019
Keine Selbstmörder
sind die possierlichen Steppenlemminge, die erst kürzlich im tibetischen Kleintierhaus des Naturschutz-Tierparks Görlitz eingezogen sind.
Man kennt sie aus Kinderbüchern, Videospielen und durch ihr vermeintlich selbstloses Verhalten: Lemminge, die sich aufgrund von Nahrungsmangel auf Massenwanderungen begeben und sich über Klippen freiwillig in den Tod stürzen. Alles ein Märchen, was sich seit über einem halben Jahrhundert hartnäckig hält. Was allerdings stimmt ist, dass sich die in West – und Zentralasien beheimateten Wühlmausverwandten bei günstigen Umweltbedingungen enorm vermehren können. Wichtig für die Beutegreifer in diesen Regionen wie z.B. die Schnee-Eule. Im Tierpark ist nun eine neunköpfige Steppenlemming-Familie eingezogen. Es wird sich schnell zeigen, ob den sympathischen grauen Nagern mit ihrem auffälligen Rückenstreifen die Bedingungen in dem abwechslungsreich gestalteten Terrarium zusagen und sie sich dort dann ebenfalls enorm vermehren werden – wie Lemminge eben….

Zoo Dresden 05.04.2019
Einzugstermin für Koala-Weibchen Sydney steht fest
11 Tage und 750 km trennen uns nur noch von der Ankunft unseres Koala-Weibchens Sydney, das am 16. April aus dem Zoo Antwerpen nach Dresden anreisen wird. Revierleiter Olaf Lohnitz lernte seinen neuen Schützling bereits vor zwei Wochen in Antwerpen persönlich kennen und machte sich vor Ort ein Bild von ihrer Unterbringung. Außerdem sprach er mit den belgischen Tierpflegern über Sydneys Futtervorlieben, wohlwissend, dass Koalas anspruchsvoll in der Eukalyptusartenauswahl sein können. Da das junge Weibchen jedoch zum Glück nicht wählerisch ist und alle fünf angebotenen Eukalyptusarten in Antwerpen mit gutem Appetit frisst, ist Olaf Lohnitz sehr optimistisch, dass ihr auch die Eukalyptusauswahl bei uns gut schmecken wird. Die rund achtstündige Reise mit dem Auto wird Sydney in ihrer Transportkiste vermutlich verschlafen, weil Koalas aufgrund der sehr energiearmen Nahrung bis zu 20 Stunden am Tag schlafen und dösen. Da das fast zweijährige Weibchen im Zoo Antwerpen eine Anlage mit großen Besucherscheiben gewöhnt ist, wird Sydney nach ihrer Ankunft gleich ins Schaugehege im Prof. Brandes-Haus einziehen und nach einer Eingewöhnungsnacht ab dem 17. April für die Besucher zu sehen sein. Sydneys zukünftiges zu Hause wird das derzeitige Gehege von Mullaya. Koala Mullaya zieht in die Nachbaranlage um und Koala Iraga zieht vorerst in ein Gehege hinter die Kulissen.

Zoo Berlin 05.04.2019
Berliner Panda-Wunder 2.0? – Paarung bei den Großen Pandas im Zoo Berlin
Mit berühmtem schwarz-weißen Fell, einem runden Gesicht und puscheligen Ohren, in einer bärenverrückten Stadt – seit ihrer Ankunft im (Panda-)Sommer 2017 gehören die beiden Großen Pandas Meng Meng (5) und Jiao Qing (8) zweifellos zu den Besucher-Lieblingen im Zoo Berlin. Nun könnte bald erster Nachwuchs das Berliner Panda-Wunder perfekt machen. Trotz niedlichem und „verkuscheltem“ Aussehen sind Große Pandas die meiste Zeit des Jahres alles andere als sozial. Sie leben als strenge Einzelgänger. Aus diesem Grund bewohnen die beiden Berliner Bambusbären auch zwei separate Anlagen im Panda Garden des Zoo Berlin. Einzig zur Paarungszeit im Frühjahr treffen Panda-Weibchen und -Männchen aufeinander – dann allerdings auch nur für höchstens 72 Stunden, denn länger ist die paarungsbereite Phase der Weibchen nicht. „Seit einigen Tagen zeigen unsere beiden Pandas deutliches Interesse aneinander, wobei sie sich sonst doch gegenseitig eher egal sind“, verkündet Tierarzt und Zoo- und Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem. „Mit fast quietschenden Lauten buhlt Meng Meng derzeit erfolgreich um Jiao Qings Aufmerksamkeit und auch ihre Hormonwerte bestätigen ihre paarungsbereiten drei Tage. Am 5. April um 8 Uhr ließen wir die beiden daher zum ersten Mal zusammen.“ Im Hinblick auf die erste Panda-Paarung haben im Panda Garden bereits vor einigen Wochen umfangreiche Vorbereitungsmaßnahmen begonnen. So flog Revierleiter Norbert Zahmel zweimal nach China, um von den dortigen Experten wertvolles Wissen rund um das Paarungsverhalten der Großen Pandas zu erlangen. Begleitet wurde er dabei jeweils einmal von dem Leitenden Tierarzt Dr. Andreas Ochs sowie von Panda-Tierpfleger Corvin Schmohl. „Vor allem die bestimmten Laute der sonst eher lautlosen Panda-Weibchen sowie ihr sich verändernder Hormonspiegel sind klare Signale für eine Paarungsbereitschaft“, erklärt Zahmel. In den vergangenen Tagen hat der Zoo Berlin in enger Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) mehrmals täglich über Urinproben Meng Mengs Hormonwerte gemessen und ausgewertet. Dabei spielten vor allem die Progesteron- und Östrogenwerte eine bedeutende Rolle, die sich derzeit deutlich verändern. Die beiden Pandas durften zudem einzeln die Anlage ihres Artgenossen erkunden und sich so mit den jeweiligen Gerüchen vertraut machen. Durch Scheiben und Schieber konnten sie sich dabei erstmals sehr viel näher kommen. Zur Unterstützung sind außerdem vor gut einer Woche zwei chinesische Fortpflanzungs-Experten nach Berlin gereist um unser Team zu unterstützen. Am Morgen des 5. April wurden dann die Schieber zwischen den getrennten Anlagen zum ersten Mal geöffnet, um die beiden Tiere zur Paarung zusammenzulassen. Nachdem vor allem Meng Meng im vergangenen Jahr noch zu jung war, war es das bisher erste direkte Aufeinandertreffen. Um dabei für möglichst viel Ruhe zu sorgen, fand diese erste Kontaktaufnahme hinter den Kulissen statt. Zwar zeigten sich die beiden Pandas äußerst harmonisch, doch kam es bisher trotz mehrerer Versuche noch nicht zu einer Paarung. Auch die deutlichen Signale und Animierungsversuche der dominanten Meng Meng und das Ablegen der anfänglichen Schüchternheit von Jiao Qing konnten daran bislang nichts ändern. Auch wenn in den meisten Fällen die natürliche Paarung am erfolgreichsten ist, konnten bei der weltweiten Panda-Fortpflanzung auch bereits sehr gute Erfahrungen mit künstlicher Befruchtung gesammelt werden. Vorsorglich wurde die im Panda Garden integrierte Tier-Klinik dafür bereits vorbereitet und mit entsprechender Technik ausgestattet. Dennoch laufen die Versuche der natürlichen Paarung zunächst weiter. Es ist nicht unüblich, dass unerfahrene Pandas anfangs etwas mehr Zeit benötigen. Dabei gilt es für Panda-Halter außerhalb Chinas als großer Vertrauensbeweis seitens der chinesischen Experten, eine natürliche Paarung versuchen zu dürfen. In Chengdus Aufzucht- und Forschungseinrichtung für Große Pandas – aus der auch die beiden Berliner Tiere ursprünglich kommen – wurden bisher bei 60 künstlichen nur drei natürliche Befruchtungen „durchgeführt“. Eine Geburt im Berliner Panda Garden könnte in drei bis sechs Monaten anstehen. „Wie bei Eisbären setzt auch bei Großen Pandas zunächst eine unterschiedlich lang dauernde Keimruhe ein, in der sich die befruchtete Eizelle nicht weiterentwickelt“, erklärt Zoologischer Leiter Dr. Ragnar Kühne. „Die anschließende eigentliche Entwicklungszeit beträgt dann noch 45 bis 60 Tage.“ Im Durchschnitt bringen Große Pandas nach einer Tragzeit von insgesamt 155 Tagen ein bis zwei Jungtiere zur Welt. Entsprechend darf der Zoo Berlin voraussichtlich schon im Juli/August auf Nachwuchs hoffen. Ob die Paarung erfolgreich war und Meng Meng wirklich trächtig ist, kann jedoch frühestens vier Wochen vor Geburt festgestellt werden. Aufgrund der Paarungszeit kann es dazu kommen, dass die beiden Großen Pandas Meng Meng und Jiao Qing in den nächsten Tagen nur unregelmäßig für die Zoo-Besucher zu sehen sind.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen 05.04.2019
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen: Flamingos und Pelikane sind wieder in den Außengehegen
Rund 60 afrikanische Vögel haben heute ihr Winterquartier verlassen und können ab sofort wieder von den Besuchern der ZOOM Erlebniswelt beobachtet werden. Auf der Insel im Afrikasee werden die 30 Zwergflamingos und 27 Rosa Flamingos wie gewohnt die nächsten Monate verbringen. Auch vier Pelikane haben wieder ihr Sommerquartier auf der Baumbuschsavanne mit den Giraffen und Antilopen bezogen. In der Zeit von Oktober bis März sind die temperaturempfindlichen Vögel in den für die Besucher nicht einsehbaren Innenbereichen untergebracht. „Der Transfer der Vögel auf die Insel hat sehr gut geklappt“, freut sich Zootierärztin Dr. Pia Krawinkel. Rund 20 Tierpfleger sind für die Aktion im Einsatz: Sie geleiten die Flamingos vom Innengehege in Richtung Afrikasee. Die rund 500 Meter lange Strecke legen die Vögel in gut zehn Minuten zurück. „Viele Flamingos kennen den Weg und für uns hat sich nach 13 Jahren eine gute Routine entwickelt“, sagt Dr. Pia Krawinkel. Vor dem Umzug werden zwei Lockvögel zur Insel gebracht: So weiß der Rest der Gruppe Bescheid, wo er hinschwimmen muss.

Wisentgehege Springe 05.04.2019
Bunte Ostereier und ein tolles Programm für Familien – Zu Ostern sind Osterhase und Osterküken im Wisentgehege unterwegs
Zu Ostern geht es ins Grüne: Ins Wisentgehege Springe. Dort wird wild Ostern gefeiert – wilde Tiere und viele Aktionen inklusive. Der Osterspaß für die ganze Familie ist am Ostersonntag und Ostermontag, 21. und 22. April, jeweils ab 11 Uhr, zu erleben. An beiden Tagen ist der Osterhase mit dem Bollerwagen im Wildpark unterwegs und verteilt Ostereier an die Besucherkinder. Tatkräftige Unterstützung erhält er von einem Küken, das ebenfalls mit dem Bollerwagen unterwegs ist. Richtig lustig geht es beim Oster-Spiele-Spaß an der Köhlerhütte zu: Ob beim Eierangeln, Eierlaufen, auf dem Hüpfparcours oder an der Schokowurfmaschine –Kinder können dort ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen und werden mit einer süßen Überraschung belohnt. Alle, die kreativ werden wollen, können Eier marmorieren und ihrer Kreativität beim Basteln freien Lauf lassen. Zu sehen sein werden auch ganz viele kleine gestreifte Frischlinge bei den Wildschweinen sowie Lämmer beim Muffelwild. Die gefiederten Flugkünstler des Falkenhofs werden ebenfalls ihr Bestes geben. An beiden Ostertagen, jeweils um 11.00, 14.00 und 16.00 Uhr, werden sie sich in die Lüfte erheben. Das Falknerteam um Rouven Polep nimmt die Zuschauer mit auf eine spannende Entdeckungstour über die Falknerei und die Lebensgewohnheiten der Greifvögel und Eulen. An den Wolfsgehegen berichten Matthias Vogelsang und seine Frau Birgit von ihrem Wolfsrudel aus handaufgezogenen Polar- und Timberwölfen und beantworten gerne die Fragen der Zuschauer. Die Präsentationen beginnen an beiden Tagen um 11.45 und 14.45 Uhr. Hoch im Norden ist eigentlich die Heimat der Rentiere – aber einige haben im Wisentgehege ein neues Zuhause gefunden. Die Tiere werden an beiden Tagen von Axel Winter im Rentierlager vorgestellt – jeweils um 12.30 und 15.30 Uhr. Ein Lageplan mit dem aktuellen Tagesprogramm ist an der Kasse erhältlich. Es gelten die regulären Eintrittspreise. Weitere Informationen gibt es unter www.wisentgehege-springe.de

Zoo Magdeburg 05.04.2019
TIERISCH NAH-Programm mit Schimpanse, Giraffe, Pinguin und Co.
„Geier im Anflug“ heißt es zum Saisonstart an diesem Wochenende im Zoo Magdeburg. In der begehbaren Geieranlage sind zwölf Geier in drei Arten, grazil dahin schreitende Sekretäre, Südafrikanische Stachelschweine mit Nachwuchs tierisch nah zu bestaunen. Im diesjährigen TIERISCH NAH-Programm stellt das Zooteam zehn Tierarten bei den Präsentationen und Tierfütterungen vor, darunter die schwarzen Frackträger – die Brillenpinguine, die Lemuren Madagaskars und die zehnköpfige Schimpansengruppe. Die tierische Nähe in den begehbaren Anlagen hat der Zoo ganz bewusst für die Zoobesucher ermöglicht – inzwischen sind es zwölf begehbare Tieranlagen. „Über die Emotion zur Information“ tragen diese Tierhaltungsformen im besonderen Maße zur Umweltbildungsaufgabe des Zoos bei. So gibt es in diesem Jahr wieder viele tierisch nahe Begegnungen mit der quirligen Kattagruppe sowie dem Paar Rotstirnmakis mit Familienzuwachs. Von der überdachten Sitztribühne aus, die 200 Personen Platz bietet, gibt es erstaunliche Einblicke in die Tierwelt Madagaskars. Die Besucher erfahren, warum die endemischen Lemuren so stark von der Ausrottung bedroht sind. Tierpräsentationen und kommentierte Fütterungen bei Brillenpinguin, Schimpanse, Erdmännchen und Co. runden das TIERISCH NAH-Programm ab. Was hat es mit der „Pinguin-Schule“ auf sich? Ist der Sibirische Tiger eigentlich wasserscheu? Die Zootierpfleger bringen viele interessante Fragen und Antworten aus der Zootierwelt in das neue Programm mit ein. Die jeweiligen Zeiten sind im Zoo-Eingangsbereich und vor den jeweiligen Tieranlagen ausgewiesen. Die Geiervoliere ist an den Wochenenden, Feiertagen und in den Ferien Sachsen-Anhalts und Niedersachsens in der Zeit von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Das TIERISCH NAH-Programm finden Sie unter: https://www.zoo-magdeburg.de/veranstaltungen/tierpraesentationen/
Der Zoologische Garten Magdeburg ist in der Saison täglich von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet.

Zoo Duisburg 05.04.2019
Schwarz-weiß geringelter Nachwuchs bei den Kattas – Zoo-Team hofft auf weitere Geburten bei den Lemuren
Im Zoo Duisburg wächst wieder schwarz-weiß geringelter Nachwuchs auf. Das Jungtier der sympathischen Katta-Familie wurde bereits in der vergangenen Woche geboren. Besucher müssen Geduld mitbringen, um den jüngsten Spross der Lemuren beobachten zu können. Für das Tierpfleger-Team kam der Nachwuchs etwas überraschend. „Wir haben zwar gesehen, dass Paarungen stattgefunden haben, allerdings kann man Kattas nur schlecht ansehen, ob sie auch wirklich tragend sind“, so Tierpfleger Philipp Goralski. Daher müssen sich Zoo und Besucher überraschen lassen, ob weitere Jungtiere geboren werden. Möglich wäre es durchaus, ein weiteres fortpflanzungsfähiges Weibchen lebt in der Katta-Gruppe des Zoos. Bisher läuft die Aufzucht unproblematisch. Mehrfach am Tag schauen die Tierpfleger des Zoos nach dem Rechten. Mit dabei haben sie immer etwas Lieblingsfutter. „In den ersten zwei bis drei Wochen tragen die Weibchen ihre Jungen am Bauch. Da muss man schon etwas Leckeres mitbringen, damit man mal einen Blick auf das kleine Fellknäul werfen kann“, schmunzelt Goralski. Besonders hoch im Kurs stehen Heuschrecken. Nicht nur die Mütter spielen bei der Jungtieraufzucht eine wichtige Rolle, auch andere, kinderlose Weibchen kümmern sich um den Nachwuchs. Auf diese Weise wird der Zusammenhalt in der Gruppe gefördert. Kattas sind die bekanntesten Vertreter der nur auf Madagaskar heimischen Lemuren. Charakteristisch ist ihr langer, schwarz-weißer Ringelschwanz, der hoch aufgerichtete getragen wird, wenn die Tiere auf dem Boden laufen. In Zoos wird die Tierart gerne gehalten und auch regelmäßig gezüchtet. Im Freiland sind sie hingegen nur gebietsweise noch zahlreich vertreten. Mehrere Populationen sind aufgrund von Lebensraumzerstörung stark bedroht.

Zoo Augsburg 04.04.2019
Zoobesuche deutlich angestiegen – 2018 war ein Rekordjahr für die Mitglieder des VdZ
Der Verband der Zoologischen Gärten hat im Jahr 2018 einen deutlichen Anstieg der Zoobesuche registriert. Insgesamt erfassten die 71 Mitglieder des Zooverbandes zwischen Januar und Dezember 43,6 Millionen Besuche. Das entspricht einem Plus von mehr als sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr, als die VdZ-Mitglieder 41,0 Millionen registrieren konnten. Gleichzeitig stellt das Ergebnis einen Fünf-Jahres-Rekord für den Verband dar. „Wir freuen uns sehr über diese Entwicklung – erst recht, wenn man bedenkt, dass 2018 mit seinem langen, heißen Sommer in der Hochsaison wahrlich kein ideales Zoojahr war“, sagt der Geschäftsführer des VdZ, Volker Homes. Erfahrungsgemäß stehen Zoobesuche bei derartig hohen Temperaturen sonst gegenüber Ausflügen ins Freibad oder an den Badesee hintenan. „Für uns ist dieses Resultat erneut die Bestätigung, dass die Menschen großes Interesse an unserer Arbeit in den verschiedenen Bereichen haben und sie deswegen gern unterstützen“, sagt Volker Homes. „Zoos sind heute allein durch die weltweite Gefährdung der Artenvielfalt wichtiger als jemals zuvor – und die breite Masse der Bevölkerung befürwortet, dass es sie gibt.“ 2018 hatte eine Forsa-Umfrage ergeben, dass 81 Prozent der deutschen Bevölkerung zoologische Gärten und Tierparks in Deutschland gutheißen. Von den 43,6 Millionen Besuchen des Jahres 2018 entfallen rund 34,9 Millionen auf die deutschen, 3,7 Millionen auf die österreichischen und 3,8 Millionen auf die schweizerischen Mitglieder des Verbandes. Im Vorjahr sah es wie folgt aus: deutsche Einrichtungen 31,0 Mio., österreichische 3,6 Mio., schweizerische 3,8 Millionen. Der jeweilige Rest ist die Besucherzahl des spanischen VdZ-Mitglieds Loro Parque: 1,25 Millionen Besuche im Jahr 2018; 1,2 Millionen im Jahr davor. Auch der Zoo Augsburg konnte im Jahr 2018 mit fast 675.000 Besuchern ein neues Rekordjahr verzeichnen und übertraf den bisherigen Besucherrekord von 2016 um 20.000 Besucher. Und auch das Jahr 2019 fängt vielversprechend an, denn das gute Wetter im Februar und März hat bereits viele Zoobesucher in den Zoo gelockt.

Erlebnis-Zoo Hannover 04.04.2019
Goodbye, Nanuq! Eisbär Nanuq zieht aus dem Erlebnis-Zoo in den Tiergarten Nürnberg
Mit einer Extra-Portion Fisch und großer Lebertran-Eistorte verabschiedete sich der Erlebnis-Zoo Hannover heute von Eisbär Nanuq. Im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) zieht das elfjährige Männchen in Kürze in den Tiergarten Nürnberg, wo Eisbärweibchen Vera auf ihn wartet. Nanuq kam 2010 aus dem Wiener Tiergarten Schönbrunn nach Hannover und eroberte gemeinsam mit seinem Bruder Arktos und dem gleichaltrigen Sprinter aus Rhenen/Niederlande das Eisbärenreich in der neuen Kanadalandschaft Yukon Bay. Nachdem Arktos im Rahmen des EEP nach Schottland gezogen war, lebten Sprinter und Nanuq in bester Bärenbrüderschaft gemeinsam in Yukon Bay. 2017 kam Eisbärweibchen Milana aus Moskau nach Hannover und zeigte sich im Laufe der Zeit deutlich mehr an Sprinter interessiert. Für Nanuq wurde daher ein neues Zuhause mit einem passenden Weibchen gesucht – und gefunden. Auf seiner Reise nach Nürnberg wird Nanuq von einer vertrauten Tierpflegerin begleitet. Das Team des Erlebnis-Zoo Hannover wünscht Nanuq eine gute Reise und sagt „Adee!“, wie es in seiner neuen Heimat heißt. Stark bedroht – Seit 2006 steht der Eisbär auf der Roten Liste der Naturschutzorganisation IUCN. Der Bestand ist als „gefährdet“ eingestuft. In der Arktis leben nur noch etwa 20.000-25.000 Eisbären. Nach Einschätzung der IUCN wird die Bestandsentwicklung des Eisbären als rückläufig eingestuft.

Kölner Zoo 04.04.2019
Kölner Zoo zeigt Tigergecko-Jungtiere und engagiert sich für den Erhalt dieser hochbedrohten Tiergattung
Studie des Vietnam-Teams des Kölner Zoos dokumentiert Bedrohung von Tigergeckos durch Abfang für den Tierhandel Kölner Zoo engagiert sich mit dem Aufbau von Erhaltungszuchten im Zoo und in Vietnam Zoo trägt zusätzlich mit Partnern dazu bei, dass bedrohte Tigergeckos bei der nächsten Vertragsstaatenkonferenz auf eine Aufnahme in das Washingtoner Artenschutzübereinkommen geprüft werden Köln, 4. April 2019. Der Kölner Zoo macht sich auf vielfältige Weise für den Erhalt der hochbedrohten Tigergeckos stark. Bereits vor 1,5 Jahren gelang im Kölner Zoo erstmals die Nachzucht der bedrohten Chinesischen Tigergeckos (Goniurosaurus luii). Zur ersten Eiablage kam es im Juli 2017 und im gleichen Monat schlüpften die ersten zwei Jungtiere. Die Inkubationszeit, also die Dauer, die die gelegten Eier zum Schlupf der Junggeckos brauchen, dauert in der Regel ca. 2 Monate. Die Jungtiere sind mit knapp 9 cm beim Schlupf bereits relativ groß. Sie unterscheiden sich von den erwachsenen Geckos durch eine Zeichnung aus auffälligen gelblichen Querbändern auf dunklem Grund. Mit zunehmendem Alter wird die Grundfärbung heller und zu den gelben Querbändern kommt ein dichtes Flecken- und Punktemuster hinzu. Wissenschaftler unterscheiden derzeit 19 Tigergecko-Arten der Gattung Goniurosaurus. Es handelt sich um nachtaktive Boden- und Felsbewohner, die eine versteckte Lebensweise führen. Aufgrund ihrer auffälligen bunten Färbung, markanten Augenfarben und einer handlichen Größe von über 20 cm sind sie weltweit bei Terrarienhaltern beliebt. Der Chinesische Tigergecko (Goniurosaurus luii) wurde erst 1999 entdeckt und anschließend wissenschaftlich beschrieben. Aufgrund der Forschungs- und Naturschutzaktivitäten des Kölner Zoos in Vietnam konnte der ursprünglich in China entdeckte Chinesische Tigergecko (Goniurosaurus luii) 2006 auch erstmals für Vietnam nachgewiesen werden. Die nur in China und Vietnam vorkommenden, attraktiv gestreiften Echsen sind in der Natur durch Lebensraumverlust und Abfang für den internationalen Tierhandel bedroht. Kurz nach der Entdeckung in China kam es traurigerweise bereits zur Ausrottung dieser Art durch unkontrolliertes Absammeln an der Stelle, wo die ersten chinesischen Tiere entdeckt wurden. Dies führte dazu, dass Wissenschaftler fortan bei der Publikation ihrer Entdeckungen keine präzisen Fundortangaben mehr preisgeben, um einer solchen Übernutzung für den Tierhandel entgegenzuwirken. Der Kölner Zoo will darauf hinweisen, dass es wichtig und möglich ist, bedrohte Arten besser zu schützen und langfristig zu erhalten. Derzeit schreibt Hai Ngoc Ngo vom Vietnam National Museum of Nature (VNMN) in Hanoi im Rahmen der deutsch-vietnamesischen wissenschaftlichen Arbeitsgruppe des Kölner Zoos unter Betreuung von Zookurator Prof. Dr. Thomas Ziegler seine Doktorarbeit über die fünf in Vietnam vorkommenden Tigergecko-Arten. Er untersucht u.a. ihre Populationsgröße und ihre Bedrohungen z.B. durch Lebensraumverlust und Abfang für den Tierhandel. Damit schafft er eine wichtige Grundlage für verbesserte zukünftige Schutzkonzepte. Die Promotion an der Universität zu Köln wird durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und den Kölner Zoo finanziert. Obwohl Tigergeckos mindestens seit den 90er Jahren im Heimtierhandel auftauchen, ist erst weniger als die Hälfte der bisher bekannten Arten in der weltweiten Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) aufgeführt, die den Gefährdungsgrad verschiedener Arten weltweit bewertet. Drei Tigergecko-Arten aus Vietnam sind nun aufgrund der Forschungen und des Einsatzes von Mitarbeitern des Kölner Zoos in Zusammenarbeit mit ihren Kooperationspartnern in Vietnam Arten auf der Roten Liste der IUCN aufgenommen und als gefährdet bzw. vom Aussterben bedroht eingestuft. In einer aktuellen Studie konnten wir aufzeigen, dass alle in Vietnam vorkommenden Tigergecko-Arten international gehandelt werden. Auf lokalen Märkten und bei Händlern in Vietnam werden Wildfangtiere regelmäßig für wenige US-Dollar angeboten. Untersuchungen der Handelswege zeigten, dass die Tiere auf langen Wegen unter meist sehr schlechten Bedingungen über Zwischenstationen in Thailand oder Indonesien letztlich in Europa, den USA oder Japan landen, wo sie je nach Art für verhältnismäßig hohe Preise zwischen 40 und 2.000 US-Dollar im Liebhaber-Tierhandel angeboten werden. Auch Online-Plattformen und soziale Medien spielen beim Tiger-Geckohandel mittlerweile eine bedeutende Rolle. Im Fokus der Studie stand der erst vor kurzem, auch durch Wissenschaftler des Kölner Zoos entdeckte Cat Ba-Tigergecko (Goniurosaurus catbaensis), den es nur auf wenigen kleinen Inseln im Chinesischen Meer gibt. Hai Ngoc Ngo konnte im Rahmen seiner Populationsuntersuchungen nachweisen, dass die natürlichen Populationen aus nur wenigen Individuen bestehen (nicht einmal 200). An Stellen, wo der Einfluss des Menschen bereits bemerkbar war (u.a. Tourismus, Habitatzerstörung) konnten teilweise nur zwei bis zehn Tiere pro Fundort nachgewiesen werden. Die aktuelle Studie, an der auch Dr. Mona van Schingen vom Bundesamt für Naturschutz beteiligt war, zeigt auf, dass mehr für den Schutz der Tigergeckos getan werden muss. Ob nun vollständiges Bewerten aller Arten für die Rote Liste der IUCN, die Aufnahme in die Listen des Washingtoner Artenschutzübereinkommens, oder ex situ Maßnahmen, wofür sich der Kölner Zoo bereits seit Jahren stark macht – also den Aufbau von Erhaltungszuchten im Ursprungsland und außerhalb, wie im Aquarium des Kölner Zoos. Auch erscheint die Studie gerade rechtzeitig vor der, von Mai bis Juni 2019 stattfindenden, 18. Vertragsstaatenkonferenz (CoP18) des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) in Colombo, Sri Lanka. Dort beraten die Mitgliedsstaaten u.a. über die Aufnahme neuer Arten in das Handelsübereinkommen. Die Aufnahme einer Art in die Anhänge ermöglicht eine internationale Regulierung und Kontrolle des Handels. So wurde die Aufnahme aller Tigergecko-Arten aus Vietnam und China in den Anhang II von CITES in einem gemeinsam von der Europäischen Union, China und Vietnam verfassten Antrag für die kommende CoP18 vorgeschlagen. Zu diesem Antrag haben die Freilandforschungen und Handelsanalysen der deutsch-vietnamesischen Arbeitsgruppe des Kölner Zoos maßgeblich beigetragen, gefördert mit Mitteln des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) und fachlich begleitet durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN).

Tiergarten Schönbrunn 04.04.2019
Familienspaß zu Eichkätzchen, Schmetterlingen & Co.
Ein Frosch im Tigerteich, ein Schmetterling vor der Elefantenanlage und ein Eichkätzchen am Wegesrand: Der Tiergarten Schönbrunn ist nicht nur Heimat für Panda, Giraffe & Co., sondern auch für heimische Wildtiere. Viele von ihnen sind bedroht. Diesen speziellen Zoobewohnern widmet der Zoo das kommende Wochenende mit einem bunten Familienprogramm. „Es gibt viel tolles Anschauungsmaterial wie Modelle von einer Sumpfschildkröten und Zauneidechse, Eier von Amseln und Nester von Kohlmeisen, aber auch die Haut einer Äskulapnatter“, erklärt Wiebke Hoffmann von der Abteilung für Artenschutz. Bei einer Bastelecke werden auch schon die Kleinsten für das Thema begeistert. Sie können „Samenkugeln“ für Ringelblumen basteln, herzige Schmetterlinge anfertigen und Vogelbilder ausmalen. Bei einer kniffligen Rätselrallye lernen die Kinder unter anderem Buntspecht und Mittelspecht zu unterscheiden und müssen die Frage beantworten, für welche Pflanzen Schmetterlinge wichtige Bestäuber sind. Hoffmann: „Natürlich gibt es auch viele Tipps dazu, wie der eigene Garten oder Balkon für Wildtiere interessant wird. Wer beim Infostand gut aufpasst, kann die Trittspuren von Mäusen und Spechten richtig zuordnen.“ Bei der Planung seiner Gehege achtet der Tiergarten darauf, auch heimischen Wildtieren Lebensraum zu bieten. Zuletzt wurden in Kooperation mit Blühendem Österreich sechs Schmetterlingsinseln angelegt. Schmetterlingsexperte Rupert Kainradl lädt Interessierte am Samstag und Sonntag um 10 und um 14 Uhr zu einstündigen, kostenlosen Schmetterlingsführungen ein. Veranstaltungstipp: Schmetterlinge, Frösche & Co – der Tiergarten als Lebensraum 6.4. und 7.4.2019, jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr vor dem Regenwaldhaus im Tiergarten Schönbrunn

Zoo Basel 04.04.2019
Nachwuchs bei den Giraffen
71 Kilogramm brachte der am 27. März geborene Giraffenjunge Qendrim bei der Geburt auf die Waage. Der Sohn von Kianga (10) ist damit, wie schon ihr letztes Junges, eher ein Schwergewicht. Qendrim war von Anfang an sehr kräftig und stand bereits nach weniger als einer halben Stunde auf den Beinen. Es verging keine Stunde, bis er das erste Mal bei seiner Mutter trank. Am Dienstag machte er den ersten Ausflug nach draussen und lernte die im Dezember geborene Penda kennen. Qendrims Vater ist Xamburu (10). Er interessiert sich kaum für seinen neusten Sprössling, sondern für die zurzeit brünstige Sophie (8), Pendas Mutter. Besucherinnen und Besucher sind angehalten, im Haus still zu sein, um Kianga und Qendrim nicht zu stören. Über Mittag, wird das Haus für das Publikum geschlossen. Kordofan-Giraffen kommen im Tschad, im nördlichen Kamerun, in der zentralafrikanischen Republik und eventuell noch im westlichen Sudan vor. Besonders der Lebensraumverlust, Kriege und die Jagd setzen den Beständen zu. In Zoos sind sie eher selten. Von insgesamt 376 Zoos, die weltweit registriert sind und ihre Daten in ZIMS (zoological information management system) eingeben, halten nur 26 Zoos diese Giraffen-Unterart. Das sind 87 Tiere von fast 2000 in Zoos gehaltenen Giraffen. Die in Zoos lebenden Giraffen machen es möglich, den Besucherinnen und Besuchern nahezubringen, dass Giraffen in ihrem natürlichen Lebensraum immer seltener werden. In ganz Afrika leben nur noch rund 70’000 Giraffen.

Zoo Landau in der Pfalz 03.04.2019
„Karibu ndege kutoka Afrika Mashariki!“ „Willkommen bei den Vögeln Ostafrikas“ heißt es in nach Renovierung wiedereröffneter Volierenanlage im Zoo Landau in der Pfalz
Das ehemalige so genannte „Papageienhaus“ stammt aus der Zeit der ersten „Südwestdeutschen Gartenbauausstellung“ (SüWeGa 1949) und war als kleines Nebengewächshaus errichtet worden. Aus dieser Zeit stammte auch noch die Einfachverglasung des Dachs und die meiste Einrichtung bis zuletzt. Das Gebäude wurde dann als Vogelhaus umgenutzt, so wie es noch bis vor wenigen Monaten bestand. Im Zuge der laufenden energetischen Sanierung wurde das Dach durch Stegdoppelplatten ersetzt, neue Heizkörper installiert, soweit möglich die originale Travertin-Wandverkleidung ausgebessert und völlig neue Innen- und Außenvolieren errichtet. Auch die Gehegeeinrichtung und –bepflanzung erfolgte neu. Großzügige Pflanzenspenden kamen dazu aus dem Bestand des Botanischen Gartens der Universität Kaiserslautern und der Gartenabteilung der HORNBACH AG, Filiale Bornheim. Ein Pärchen Fischerturakos und eine männliche Gabelracke, die während der Renovierungsarbeiten in einen anderen Volierenkomplex innerhalb des Zoos umgezogen waren, zählen neben einem Pärchen Kaptriele, bisher in der großen Freiflughalle beheimatet, zu den Bewohnern der neuen Anlagen. Ganz neu im Tierbestand des Zoo Landau sind außerdem zwei weibliche Dreifarbenglanzstare (Lamprotornis superbus) und ein männlicher Von der Decken-Toko (Tockus deckeni), die aus dem Bestand des Luisenpark Mannheim übernommen wurden. Für beide Arten sind die jeweiligen Geschlechtspartner bereits „vorbestellt“. Für die Fischerturakos und den Toko bestehen Europäische Zuchtbücher (ESB), und die Nachzucht aller Arten in der neuen Anlage ist erwünscht. In ihrer Farbenpracht machen die Dreifarbenglanzstare der Gabelracke und den Fischerturakos Konkurrenz. Die Federn an der Rückenseite sind glänzend schwarz, an Nacken und Schultern schimmernd blaugrün gefärbt. Hals, Kehle und Brust glänzen metallisch-blau, und ein weißes Brustband grenzt den rostbraunen Bauch ab. Bei den Dreifarbenglanzstaren sind die Geschlechter äußerlich nicht zu unterscheiden und für den Nestbau und die Jungenaufzucht sind beide Geschlechter verantwortlich. Das kugelförmige Nest aus Gräsern und Zweigen wird in Felsspalten, Baumhöhlen oder Geäst angelegt, es werden auch Nester anderer Arten besetzt. In Schwärmen kann die Art beträchtliche Ernteschäden anrichten. In Menschennähe betteln die Vögel teilweise aufdringlich um Futter. Wie alle Starenvögel weist auch der Dreifarbenglanzstar ein breites Repertoire an Triller- und Pfeiflauten auf. Er ist auch ein hervorragender Imitator der Gesänge anderer Vogelarten. Bei adulten Vögeln lassen sich die Geschlechter des Von der Decken-Tokos anhand der Schnabelfärbung unterscheiden. Die Männchen haben einen roten, die Weibchen einen schwarzen Schnabel. Sie zählen zu den Nashornvögeln, die sich durch eine ganz besondere Brutbiologie auszeichnen. Alle Arten sind Höhlenbrüter. Das Weibchen verschließt die Bruthöhle von innen mit Lehm, Mist und Fruchtbrei bis auf einen schmalen Spalt, durch den es, samt Nachwuchs, während der Brut- und Aufzuchtzeit der Küken vom Männchen gefüttert wird. Insekten stellen einen überwiegenden Anteil ihrer Nahrung da. Von der Decken-Tokos folgen Zwergmangusten auf ihrer Jagd und erbeuten aufgescheuchte Insekten. Die Mangusten profitieren von dieser Kooperation, da die Tokos sie vor Beutegreifern aus der Luft warnen.

Zoo Landau in der Pfalz 03.04.2019
Frühlingsgefühle im Landauer Zoo: Nachwuchs bei den Pinselohrschweinen
Das Huftierrevier im Zoo Landau durfte sich nicht nur über den kleinen Dromedarhengst ZARIF, sondern am 25. März auch über Nachwuchs bei den Pinselohrschweinen freuen. Auch in diesem Jahr funktionierte das Konzept, den Zuchteber zur Geburt nicht von der Mutter zu trennen, wieder bestens. Die Familie, bestehend aus Vater, Mutter, letztjährigem männlichen Jungtier und zwei quietschfidelen kleinen Weibchen im gestreiften Jungtierkleid, sind bei trockenem Wetter bereits im Vorgehege für die Zoobesucherinnen und Zoobesucher zu sehen.

Zoo Hannover 03.04.2019
Willkommen, Flin! Neuer Roter Panda im Erlebnis-Zoo Hannover
Eine schwarze Stupsnase, umrahmt von weißem Fell, puschelige Ohren und ein leuchtend roter Rücken: der neueste Bewohner der Himalaya-Anlage zieht schon bei seinem ersten Ausflug auf die Außenanlage alle Blicke auf sich. Die Rede ist von Flin, dem neuen Roten Panda im Erlebnis-Zoo. Neugierig streckte das junge Männchen (1), das aus dem Prager Zoo nach Hannover zog, immer wieder seine Nase aus dem Stall nach draußen. Ganz vorsichtig, tapste der Kleine Panda ins Freie und tat direkt das, was die roten Katzenbären am liebsten tun: Hoch oben in den Bäumen verschwinden. Geschickt kletterte Flin von Ast zu Ast, testete die Stämme von Kiefer und Parrotie auf ihre Stabilität und beschnupperte sein neues Zuhause ausgiebig, um sich schließlich in einer Astgabel zu einem kurzen Nickerchen zusammenzurollen. Zur Eingewöhnung in sein neues Zuhause wird Flin in den kommenden Tagen erst einmal alleine auf Erkundungstour gehen. Wenn er sich richtig eingelebt hat, soll der Kleine Panda (wie der Rote Panda auch genannt wird) bald seine zukünftige Partnerin, das Weibchen Shana (9), kennenlernen. Wenn die beiden sich gut riechen können, ist flauschiger, roter Nachwuchs unbedingt erwünscht! Stark gefährdet – Flin kam im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms nach Hannover. Rote Pandas stehen als „stark gefährdet“ auf der Roten Liste für Tier und Pflanzenarten der Weltnaturschutzunion IUCN. Ihr Lebensraum im Himalaya und der chinesischen Provinz Sechuan wird zunehmend zerstört, außerdem machen Wilderer Jagd auf die Tiere.

Grüner Zoo Wuppertal 03.04.2019
Pinguintag im Grünen Zoo Wuppertal
Auch in diesem Jahr richtet der Grüne Zoo Wuppertal wieder einen „Pinguintag“ aus um über die Frackträger zu informieren und auf ihre Bedrohung aufmerksam zu machen. Idee ist es mit dem Aktionstag den Menschen bewusst zu machen, dass die flugunfähigen Vögel, die nur auf der Südhalbkugel vorkommen, auf Hilfe und Schutz angewiesen sind. Verschiedene Vereine und Organisationen haben sich zur Aufgabe gemacht, die Pinguine und ihren Lebensraum zu schützen und die Arten vom Aussterben zu bewahren. Der Pinguintag findet dieses Jahr am Samstag, den 06.04.2019 ab 10:00 Uhr statt. Neben Informationen zu Tier, Arten- und Umweltschutz finden z.B. noch Bastelaktionen, Kinderschminken und eine Verlosung statt. Die durch die Veranstaltung eingenommen Spendengelder gehen wie im letzten Jahr auch wieder an die Organisation „SANCCOB“ in Südafrika, die sich für den Schutz und Erhalt von Küstenvögeln, vor allem von Brillenpinguinen, einsetzt. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie unter https://sanccob.co.za/. Im Grünen Zoo Wuppertal werden drei verschiedene Pinguinarten gehalten: Brillenpinguine aus Südafrika sowie die kältegewohnten Esels- und Königspinguine. Am 05.03.19 ist bei den Brillen-pinguinen bereits ein kleines Küken geschlüpft.

Tierpark Görlitz 03.04.2019
„Asiens stille Wälder“ beim Tierpark-Gespräch für Senioren
Zum zweiten Vortragstermin des Jahres am 12. April wird sich in der Zooschule des Naturschutz-Tierparks Görlitz-Zgorzelec ab 15:00 alles um die prekäre Situation der Singvögel in asiatischen Wäldern drehen. Neben der Vorstellung der Kampagne der EAZA (European Association of Zoos and Aquaria) zählt auch ein Blick auf die heimische Singvogelfauna und Möglichkeiten ihrer Unterstützung zu den Programmpunkten. Zur gemütlichen Runde bei Kaffee und Kuchen freut sich Zoopädagogin Isa Plath auf rege Teilnahme mit anschließender Diskussions- und Fragerunde sowie einen kleinen Spaziergang zu den Vögeln im Tierpark.

Opel-Zoo Kronberg 03.04.2019
Nachwuchs im Opel-Zoo – Böhmzebra am 29. März 2019 geboren
In der Nacht vom 28. auf den 29. März 2019 kam im Opel-Zoo ein Böhmzebra zur Welt und verstärkt die kleine Herde, die auf der Anlage Afrika Savanne mit Giraffen, Gnus und Impalas vergesellschaftet ist. Die Streifung der Böhmzebras – eine der fünf Unterarten zu den Hufen hinunter. Die Streifenmuster sind sehr unterschiedlich ausgebildet. Jedes Zebra hat seine eigene, unverwechselbare Zeichnung, an der es von den anderen optisch erkannt wird. Das Jungtier ist ein Hengstfohlen und zeigt bereits in den ersten Lebenstagen eine beachtliche Größe. Die Besucher können gut beobachten, wie es – stets gut beschützt von seiner Mutter – die Umgebung erkundet und dabei mit jedem Tag mutiger wird.

Wildpark MV Güstrow 03.04.2019
Kunterbunte Ostertage im Wildpark-MV
Oster-Bastelaktionen – Die kleinen Wildpark-Besucher können sich vom 15. bis 19. sowie 22. bis 24. April 2019 täglich von 10 bis 16 Uhr auf Oster-Bastelaktionen im Umweltbildungszentrum (Eingangsgebäude) freuen. Das Wildpark-Team hat viele tolle Bastelideen parat: von Wollküken über Osterhasen am Stiel bis hin zu Hampelmännern ist einiges dabei. Natürlich dürfen die Kinder auch ihre Kreativität einbringen und eigene österliche Kreationen hervorbringen. Ohne Voranmeldung. Unkostenbeitrag: 1,00 Euro. Oster-Nacht – Der perfekte Start in die Feiertage: Die Oster-Nacht am 19. April 2019 im Wildpark-MV läutet mit Wolfsgeheul, Lagerfeuer und Knüppelkuchen das Osterwochenende gebührend ein. Ab 19 Uhr starten am Karfreitag die geführten Touren zu Wolf, Bär und Co. Höhepunkt ist die Fütterung des Wolfsrudels, bei der die Teilnehmer die Tiere ganz genau in Augenschein nehmen können. Gemütlich wird es beim Grillimbiss am Osterfeuer. Zum Ausklang der wilden Nacht steigt ein Taucher in die Unterwasserwelt ab. Mindestalter: 6 Jahre. Bitte beachten: Jahreskarten sind bei dieser Veranstaltung nicht gültig. Tickets: www.wildpark-mv.de/tickets Osterfest – Die Vorfreude ist groß: Am 21. April 2019 startet von 10 bis 17 Uhr das beliebte Osterfest im Wildpark-MV. Tauchende und hoppelnde Osterhasen erwarten die Familien am Ostersonntag. Bastel- und Malstände, Hüpfburg, Ponyreiten, Kinderschminken, Schaufütterungen bei den Tieren und vieles mehr sorgen für einen kunterbunten Familientag. Bei schlechter Witterung finden die Aktionen in warmen Räumlichkeiten statt. Unterstützt wird das Osterfest durch die „famila“-Märkte in Güstrow. Eröffnung der Schau-Brüterei – Ab Ostern ist es soweit: die Schau-Brüterei öffnet ihre Pforten. Im ehemaligen alten Entenhaus wurde eine Brutstation eingerichtet, um den Besuchern das Wunder „Vom Ei zum Küken“ zu zeigen. Mit etwas Glück können also Schlupfe im Brutapparat beobachtet werden. Wenn die Jungvögel dann alt genug sind, kommen sie in Auslaufboxen und können hier von den Gästen sogar gestreichelt und mit bereitgestellten Leckereien gefüttert werden.

Tiergarten Nürnberg 03.04.2019
Vortrag über Wanderfalken in der Großstadt
Über das Leben von Wanderfalken in der Großstadt berichtet Dr. Gerhard Rietschel, Naturschutzbeauftragter für den Stadtkreis Mannheim, in seinem Vortrag am Donnerstag, 11. April 2019, um 19.30 Uhr im Naturkundehaus des Tiergartens der Stadt Nürnberg. Der Eintritt zum Vortrag ist frei. Wanderfalken galten Ende der 1970er Jahren in Deutschland als fast ausgestorben. In der Bundesrepublik Deutschland gingen die Bestände bis auf wenige Paare zurück, in der DDR verschwand der Wanderfalke gänzlich. Den großen Falken wurde der umfassende Einsatz des Insektizids Dichlordiphenyltrichlorethan (DDT) zum Verhängnis. Immer mehr DDT führte dazu, dass die Eierschalen der Wanderfalken immer dünner wurden. Nach dem Verbot von DDT ab Anfang der 1970er Jahre in allen westlichen Industriestaaten erholten sich die Bestände des Wanderfalken zusehends. Heute leben die Greifvögel, auch unterstützt durch geeignete Nisthilfen, sogar in Städten. Sie brüten dort in Fernmeldetürmen, Brücken, Kirchtürmen und anderen hohen Gebäuden. In Nürnberg ist derzeit wieder die Aufzucht eines Wanderfalkenpaars, das im obersten Bereich des Sinwellturms zu Hause ist, über eine Webcam der Regierung von Mittelfranken live zu beobachten unter www.lebensraum-burg.de/Wanderfalke/Webcam. Dr. Gerhard Rietschel, Zoologe im Ruhestand, leitete bis 2004 die Naturkundeabteilung der Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim. Er präsentierte dort über 30 Ausstellungen aus Fauna und Flora. Als Berater für die Naturschutzbehörde in Mannheim war Rietschel die treibende Kraft bei der Ausweisung von Naturschutzgebieten seiner Heimatstadt. Bis heute berät er als Naturschutzexperte die Verwaltung und den Forst. Der Autor vieler Fachbücher hat auch unzählige Artikel über den Naturschutz geschrieben.

Zoo Osnabrück 02.04.2019
Pinguinnachwuchs: Von 67 auf 1.600 Gramm in fünf Wochen – Handaufzucht im Zoo Osnabrück
Riesige Füße, flauschiges Federkleid und schwarze Knopfaugen: So schaut der Pinguinnachwuchs im Zoo Osnabrück aus seiner liebevoll eingerichteten Box mit Teddybären und weichen Handtüchern heraus. Seit fünf Wochen versorgen die Tierpfleger den besonderen Nachwuchs. „Eigentlich sind Handaufzuchten in Zoos sehr selten geworden, da in fast allen Fällen die Eltern ihre Jungtiere großziehen. Doch unser Pinguinweibchen Ida fraß nicht mehr, als sie das Ei ausbrütete. Und da Humboldt-Pinguine eine gefährdete Tierart sind, haben wir uns dazu entschlossen das Ei in eine Brutmaschine zu legen“, berichtete Andreas Wulftange, wissenschaftlicher Kurator und Biologe im Zoo Osnabrück. Und so verbrachte das Pinguin-Ei den Rest der 42tägigen Brutzeit im Brutkasten bei etwa 37 Grad und nach und nach ansteigender Luftfeuchtigkeit. „Das ist wichtig, damit die Eihaut nicht zu trocken wird und das Küken dann seinen Weg aus der Schale hinauspicken kann“, erläutert der Biologe. Am 26. Februar war es soweit: Nachdem der Nachwuchs einen Tag lang die Schale bearbeitete, hatte er es schließlich aus seinem Ei geschafft. In fünf Wochen von 67 Gramm auf 1.600 Gramm – Nun fing die besondere Arbeit für die Tierpfleger an: „Das Jungtier hat von Anfang an Fisch von uns bekommen, das hätten seine Eltern ihm schließlich auch gebracht. Anfangs stand aber erstmal Fischbrei auf dem Speiseplan. Den haben wir ihm mit unseren Fingern in den Schnabel gegeben. Drei Mal am Tag haben wir ihn gefüttert“, berichtete Kirsten Bischoff, Tierpflegerin und Revierleiterin im Vogelrevier. „Das hat prima geklappt. Wir haben uns im Team dabei streng an die Vorgaben aus der Literatur dazu gehalten. Der Kleine fraß und fraß und wuchs und wuchs – das hat uns allen viel Freude und Spaß gemacht.“ Aktuell bringt der Wonneproppen 1.600 Gramm auf die Waage, bei einem Geburtsgewicht von 67 Gramm eine reife Leistung. „Inzwischen kriegt er von uns schon Herings- und Sprottenfilet, aber auch schon ganze Sprotten. Sein Körper muss sich langsam daran gewöhnen, dass er auch die Gräten der Fische verarbeitet – deswegen arbeiten wir uns von Fischfilet zu ganzen Fischen vor“, erläutert Bischoff. Damit der Zögling auch gut frisst, imitieren die Tierpfleger das Verhalten der Elterntiere. Diese stülpen ihren geöffneten Schnabel halb über den des Jungvogels. Dann beginnen die Jungtiere automatisch ihren Schnabel aufzusperren und zu betteln. „Deswegen halten wir unserem Zögling unsere freie Hand über den Kopf bzw. Schnabel und wackeln damit ganz leicht. Das funktioniert sehr gut. Der Kleine öffnet seinen Schnabel und wir können den Fisch geben“, freut sich Bischoff. Für die Auszubildende als Tierpflegerin Nina Brockmann ist die Jungenaufzucht eine ganz besondere Premiere: „Als ich ihn das erste Mal füttern durfte und er den Fisch auch genommen hat, das war ein toller Moment. Ich durfte mir nun auch einen Namen überlegen: Jimmy, wenn es ein Männchen ist, und Juna, wenn es ein Weibchen ist.“ Das wissen die Tierpfleger nämlich noch nicht, weil man das Geschlecht bei vielen Vögeln nur über eine Feder-DNA-Probe bestimmen kann. Pinguinschule mit Pinguin Sommersprosse – Für den Nachwuchs steht nun bald der erste große Umzug an: Er zieht von der Tierpflegerküche in das Haus der Pinguine – zunächst in einen eigenen Bereich und noch nicht einsehbar für die Besucher. „Nebenan wohnt die ältere Pinguindame Sommersprosse. Hier kann der Kleine sich erstmal durch eine Plexiglasscheibe das Verhalten abschauen und Kontakt aufnehmen. Je nachdem wie das erste Kennenlernen läuft, nehmen wir dann die Scheibe weg, sodass sie direkten Kontakt haben können und Sommersprosse ihm hoffentlich wie eine Erzieherin alles beibringt“, erläutert Andreas Wulftange. Schließlich soll es später auf die Pinguinanlage zu den insgesamt 17 Pinguinen gehen. Dass der Nachwuchs im Moment noch keine Möglichkeit zu schwimmen hat, ist nicht schlimm – im Gegenteil, wie Wulftange erläutert: „Die Jungtiere haben zunächst ein Dunenfedernkleid. Das ist nicht wasserabweisend und würde das Jungtier sogar im Wasser nach unten ziehen. Erst nach zehn bis zwölf Wochen erhält der Nachwuchs sein Jugendfederkleid, mit dem er dann auch schwimmen kann – allerdings noch ohne die charakteristische Färbung.“ Mit etwa einem Jahr erhält der Jungpinguin dann sein charakteristisches Erwachsenenfederkleid mit dem individuellen Punktemuster auf der Brust sowie dem schwarzen Brustband und der schwarzen Gesichtsmaske. Wissenswertes zu den Humboldt-Pinguinen (Spheniscus humboldti) Der Humboldt-Pinguin gehört zu der Art der Brillenpinguine und lebt ursprünglich an der Pazifikküste Südamerikas in Peru und Nordchile. Sie haben eine Körpergröße von circa 65 Zentimetern und rund vier Kilo Körpergewicht. Nach einer Brutdauer von bis zu 42 Tagen schlüpfen in der Regel ein bis zwei Jungtiere. Es ist die einzige Pinguinart, die zweimal im Jahr brüten kann. Das Hauptbrutgebiet waren in früherer Zeit die Guanoinseln vor der chilenischen und peruanischen Küste. In den Guano (der Kot der Seevögel) gruben sich die Pinguine ihre Bruthöhlen. Der Guano wurde schon zu den Zeiten der Inkas als Dünger genutzt. Bedingt durch industriellen Abbau haben die Humboldt-Pinguine ihre natürlichen Bruthöhlen verloren und ziehen jetzt in Felsgrotten und Höhlen ihre Nachkommen auf, was für sie aber sehr schwierig ist. Der Guano-Abbau, Überfischung, aber auch Klimaphänomene wie El-Nino führten zur starken Dezimierung des Bestandes. Die Art gilt als „gefährdet“ (IUCN – Rote Liste). Pinguine sind die am besten an das Leben im Meer angepassten Vögel. Ihre Flügel sind als Ruder ausgebildet, mit denen sie gleichsam durchs Wasser „fliegen“ können. Sie können bis zu einer Tiefe von 100 Metern abtauchen. In Anpassung an das kalte Meerwasser haben sie ein besonders gutes und isolierendes, Wasser abstoßendes Federkleid mit zusätzlichem Luftpolster. Einen besonderen Schutz bildet die sehr starke Speckschicht. Pinguine sind sozial lebend und gehen eine Einehe ein, die über viele Jahre anhalten kann. Sie gehen häufig gemeinsam auf Fischfang. Dabei umzingeln sie die Fischschwärme und greifen sie von allen Seiten an.

Zoo Vivarium Darmstadt 02.04.2019
Osterprogramm im Zoo Vivarium: Basteln und Werken für Kinder
Interessierte Kinder können am Dienstag, 16. April, von 9 bis 16 Uhr, Futter-Girlanden aus Obst und Gemüse sowie weitere Beschäftigungsmöglichkeiten für Frettchen, Wellensittiche und andere Arten basteln. Der Kurs kostet 30 Euro pro Kind, Veranstaltungsort ist die Zooschule im Schnampelweg 5. Vom 24. bis 26. April (jeweils 9 bis 16 Uhr) lernen Kinder im Kurs „Werken für den Artenschutz“, was Bienen brauchen, um glücklich zu sein, und was man für den Schutz von alten und bedrohten Haustierrassen wie Karakulschafen, Hühnern und Marderkaninchen tun kann. Sie erfahren, wie man eine Bienenweide und ein Bienenhotel anlegt, und wie man Hühnern ein neues Heim baut. Der dreitägige Kurs kostet 90 Euro.

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma Stuttgart 02.04.2019
Nur Aprilscherz: Besuch beim Footballspiel zur Eingewöhnung unnötig – Deutschlands größtes Krokodil zeigt sich Gästen immer mehr
Ausgerechnet Deutschlands größtes Krokodil scheint etwas schüchtern zu sein. Doch einen Monat nach seiner Ankunft in der Wilhelma legt Frederick allmählich seine Scheu ab. Anfangs holte sich der Neuzugang im Zoologisch-Botanischen Garten in Stuttgart seine ausgelegte Mahlzeit nur nachts und verbrachte den Großteil des Tages im Wasser unter dem Besuchersteg. Doch neuerdings lässt sich das monumentale Reptil immer öfter blicken. Bei der Schaufütterung gestern zeigte sich der 4,31 Meter-Koloss jetzt auch vor großem Publikum in voller Länge. Damit gehörte es zu den Aprilscherzen, dass Frederick künftig als Maskottchen zu Heimspielen des Footballklubs der Leonberg Alligators gebracht wird, um ihn schneller an Menschenmengen zu gewöhnen. Zum Saisonauftakt werden beim Spiel aber ersatzweise Freikarten für die Wilhelma verlost. „Der Kerl braucht einfach seine Zeit, um sich einzugewöhnen“, sagt Harry Aberle, Revierleiter im Terrarium. Optisch dürfte Frederick zwar in der Wilhelma nichts befremdlich vorkommen, denn die Krokodilhalle ist von Gestein und Bepflanzung her einer nordaustralischen Landschaft nachgebildet. „Aber die Geräusche und Gerüche sind alle neu für ihn“, meint Aberle. „Die lange Reise und vielleicht auch die Zeitumstellung musste er erstmal verdauen.“ Inzwischen läuft es jeden Tag besser. Hin und wieder schwimmt Frederick seine Runden. Jetzt bleibt abzuwarten, wann das wechselwarme Reptil auch zum Sonnen ans Land geht. „Ich bin mir sicher, dass Frederick sich hier wohlfühlen wird“, sagt der erfahrene Krokodilpfleger. „Denn, dass er so viel Zeit unter dem Steg am Trennnetz verbringt, hängt auch damit zusammen, dass im anderen Beckenteil das Weibchen Tong lebt. Das ist natürlich ein Anreiz, den man nicht unterschätzen darf.“ So schaute der zirka 50 Jahre alte Bulle genau zu, wie Aberle bei der Fütterung Tong dazu brachte, nach dem Hühnchen zu springen. Ohne jeden Anlauf schnellte sie bis zu den Hinterbeinen aus dem Wasser senkrecht nach oben. Solche Aktionen erwartet er von Frederick nicht. „Wer eine halbe Tonne wiegt, macht halt keine großen Sprünge.“ Doch nicht weniger gebannt verfolgten in der Halle Jung und Alt, wie der Pfleger mit Rufen – und Futter als Köder – den Riesen anlocken konnte. Gemächlich glitt die Panzerechse heran, wuchtete sich langsam mit dem Oberkörper aus dem Wasser … und dann ging plötzlich alles schnell: Trotz seines Gewichts rauschte er auf das tote Huhn zu. Seinen massigen Kopf warf der Bulle zur Seite, um die Beute zwischen seine langen Zahnreihen zu bekommen. Und mit ruckartigen Bewegungen verschlang er hastig alles mit Haut und Federn, bevor er langsam wieder ins Wasser rutschte. Hatten sich bisher Kinder auf den Steg gekniet, um durch die Ritzen der Holzbalken einen Blick auf den Riesen darunter zu erhaschen, waren nun die eindrucksvollen Proportionen für jedermann zu sehen. Dabei lässt sich noch manch eine Entdeckung machen. Im urzeitlich wirkenden Schuppenkamm, der ihm vom Rücken bis zur Schwanzspitze läuft, fehlen Frederick zwei „Zacken“. Die hat er keineswegs als Haudegen im Kampf mit anderen Bullen eingebüßt. Er stammt aus dem Crocodylus Park in der australischen Stadt Darwin und der kennzeichnet so seine zahlreichen Krokodile: Wo der Kamm aus zwei Reihen besteht, sorgten Lücken an der dritten Stelle links und der neunten rechts, dafür dass Frederick aus der Distanz als „39“ zu identifizieren war. In der Wilhelma ist er auch so leicht auszumachen – und fraglos die Nummer Eins.

Tierpark Berlin 02.04.2019
Herzig, Hinreißend, Hertha – Taufe des Eisbär-Nachwuchses im Tierpark Berlin
Etwas skeptisch beäugt die kleine weiße Eisbär-Dame den Ball, doch nach wenigen Minuten verfliegt die Schüchternheit und sie tollt mitsamt blauer Kugel über die Felsen. In großen Lettern ziert ihr Name den Spielball: HERTHA. Knapp vier Monate nachdem der Eisbär-Nachwuchs blind, taub und etwa meerschweinchengroß in der Wurfhöhle zur Welt kam, wurde am heutigen Dienstag der Name der flauschigen Eisbärin verkündet. Gemeinsam mit dem Paten der kleinen Eisbärin – dem Berliner Fußballclub Hertha BSC – wurde die kleine Bärin auf den Namen Hertha getauft. „Kurz, griffig und mit einem Bezug zu ihrer Heimatstadt – mit Hertha haben wir uns für den perfekten Paten und Namen für unsere kleine Berlinerin entschieden“, verkündet Zoo- und Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem. So wird die kleine Eisbärin – auch wenn sie flügge wird und in eine andere Einrichtung zieht – immer mit ihrer Heimat Berlin verbunden bleiben. „Zudem ist Hertha offensichtlich auch eine richtige Sportskanone,“ ergänzt Knieriem. Mit einer außergewöhnlichen Ausdauer schob sie bereits im zarten Alter von 11 Wochen einen Spielball durch ihre Höhle. Obwohl damals noch etwas wackelig auf den Beinen, bewies die flauschige Eisbärin dabei schon früh ihr gutes Ballgefühl. Dieses Talent blieb auch Berlins Profi-Fußballern nicht verborgen. „Wir freuen uns, die kleine Eisbärin in der Hertha-Familie begrüßen zu dürfen. Bären passen einfach zu unserer Hauptstadt – egal ob brasilianisch wie unser Maskottchen Herthinho oder arktisch wie Hertha“, erklärt Ingo Schiller, Geschäftsführer bei Hertha BSC. In den vergangenen Monaten sind über zehn Patenschafts-Bewerbungen beim Tierpark Berlin eingegangen. Ziel der zweijährigen Patenschaft ist es, einen Teil der Versorgungskosten zu finanzieren. Im Falle der jungen Eisbärin soll damit aber vor allem auch die breite Öffentlichkeit über die Bedrohung des größten Landraubtieres der Erde informiert werden. „Hertha ist eine wichtige Botschafterin für ihre Artgenossen im natürlichen Lebensraum. Wir möchten auf die problematische Lage der Eisbären aufmerksam machen und unseren Besuchern diese faszinierende Art näherbringen“, erklärt Eisbären-Kurator Dr. Florian Sicks. Knapp 1,5 Mio. Menschen haben im vergangenen Jahr den Tierpark Berlin besucht und die Lebensräume der unterschiedlichsten Tiere entdeckt. In kommentierten Fütterungen und Trainings können Besucher zusätzlich mehr über die faszinierende Welt der Tiere erfahren. Bildung ist eines der wichtigsten Werkzeuge, um die Gesellschaft für das Thema Artenschutz zu sensibilisieren. Zoo und Tierpark Berlin unterstützen verschiedene Artenschutzprogramme, zu denen auch die Non-Profit Organisation Polar Bears International gehört, die Forschungsprojekte fördert und sich für den Eisbär-Schutz in der Arktis engagiert. Hintergrund: Am 1. Dezember 2018, um 2:33 Uhr brachte Eisbärin Tonja (9) im Tierpark Berlin das damals noch taube und blinde Jungtier auf die Welt. Bei der ersten Tierarzt-Untersuchung am 14. Februar 2019 brachte die kleine Eisbärin bei einer Größe von 61 cm von Kopf bis Po stolze 8,5 kg auf die Waage. Wie bei den als Einzelgänger lebenden Eisbären üblich, ist Eisbär-Vater Wolodja (7) an der Aufzucht des Jungtiers nicht beteiligt. Er lebt mittlerweile in einem niederländischen Zoo. Seit dem 15. März ist die kleine Eisbärin gemeinsam mit ihrer Mutter Tonja für die Besucher auf der Außenanlage im Tierpark Berlin zu sehen.

Zoo Innsbruck 02.04.2019
40 Jahre „Freunde des Alpenzoo“ – Die Förderer der größten kulturellen Einrichtung Tirols feiern Geburtstag.
Der Förderverein, der ausschließlich zur Unterstützung des gemeinnützigen Vereins „Alpenzoo Innsbruck-Tirol“ ins Leben gerufen wurde, erweist diesem seit nun bereits 40 Jahren seine unverzichtbaren Dienste. Gemeinsam mit Stadt, Land und Tourismusverband bilden die 7.000 Freunde des Alpenzoo den Trägerverein der größten landeskulturellen Einrichtung, mit ca. 300.000 jährlichen Besuchern und 30 ganzjährigen Arbeitsplätzen. Seit Gründung im Jahr 1979 konnten allein durch Mitgliedsbeiträge und Spenden 22 Gehege neu- bzw. ausgebaut werden, was einer Fördersumme von beachtlichen 2,7 Mio. Euro entspricht. Selbstverständlich wird der Bedarf an Geldern für Erhaltung und Ausbau nicht weniger. Aktuell mitfinanziert wird eine Geiervoliere mit 1.000 m2, und auch die Zwergmäuse erhielten kürzlich erst 30.000 Euro von den Freunden des Alpenzoo. Gerade im heurigen Jubiläumsjahr hofft der Verein daher auf verstärkte Unterstützung durch neue Mitglieder. Wieso nicht mal eine Mitgliedschaft verschenken und damit doppelt Freude bereiten?! Oder bestenfalls gleich selbst Mitglied werden – unter: www.freunde-alpenzoo.at

Tiergarten Schönbrunn Wien 02.04.2019
Zwei seltene „Bambis“ geboren
Braunes Fell mit weißen Punkten und herzige Kulleraugen: Auf den ersten Blick sehen die jüngsten Tierkinder im Tiergarten Schönbrunn wie „Bambi“ aus. Doch es handelt sich um Vietnam-Sikahirsche, die im Freiland bereits ausgerottet sind. Ende 2017 ist erstmals eine kleine Gruppe in Schönbrunn eingezogen. Nun kann sich der Tiergarten über doppelten Nachwuchs freuen. Am 7. und 20. März sind die zwei Jungtiere, ein Weibchen und ein Männchen, zur Welt gekommen. „Außergewöhnlich bei den Vietnam-Sikahirschen ist, dass nicht nur die Jungtiere dieses hübsch gepunktete Fell haben, sondern auch die Erwachsenen – besonders beim Sommerfell. Es bietet ihnen im Wald eine gute Tarnung“, erklärt Simone Haderthauer, zoologische Abteilungsleiterin. Vietnam-Sikahirsche werden nur in wenigen Zoos gehalten. Ihre Zucht wird über ein Erhaltungszuchtprogramm koordiniert. Im Freiland gibt es sie leider nicht mehr. „Wälder in Vietnam wurden großflächig für die Landwirtschaft gerodet. Außerdem wurden die Tiere gejagt. Heute sind sie nur noch in geschützten Wildgehegen in drei Nationalparks in Vietnam zu finden.“ In Schönbrunn leben die Vietnam-Sikahirsche gemeinsam mit Nashörnern, Nilgau- und Hirschziegenantilopen im 6.000 Quadratmeter großen Nashornpark. Haderthauer: „In den ersten Wochen liegen die Jungtiere die meiste Zeit. Im Freiland ist dies eine gute Taktik, sich vor Feinden zu verstecken. Die Mütter kommen vorbei, um sie zu säugen und zu putzen. Mittlerweile sausen die Kleinen schon immer öfter durch die Anlage.“

Zoo Salzburg 02.04.2019
Neugieriger Nachwuchs bei den Kattas im Zoo Salzburg
Am vergangenen Freitag, 29. März, brachte ein Salzburger Katta-Weibchen ein Jungtier zur Welt. Gerade mal 70 Gramm bringt der Lemuren-Nachwuchs auf die Waage. In den ersten Lebenstagen trägt die Mutter ihr Baby ganz behutsam im Brust- und Bauchfell umher. Nach wenigen Tagen klettert dann das Kleine bereits auf den Rücken der Mutter, und lässt sich „huckepack“ umhertragen. Bei den Kattas zeigen alle erwachsenen Weibchen der Gruppe großes Interesse am Nachwuchs und achten auf das Wohl des Kleinen: Sie pflegen das Fell, kuscheln beim Schlafen eng aneinander oder lassen das Kleine auch mal auf ihrem Rücken „reiten“. Zoo-Geschäftsführerin Sabine Grebner: „Die Lemuren aus Madagaskar können sich im Afrika-Bereich des Zoos frei bewegen. Man muss schon genau schauen, um sie zu entdecken. Im Frühjahr streift die nun 9-köpfige Gruppe auf der Suche nach zarten Knospen und ersten Blättern gerne zwischen den Anlagen der Nashörner, Zebras und dem Vogelpark umher“. Schwarz-weißer Ringelschwanz – Charakteristisch für diese Halbaffen ist ihr schwarz-weiß geringelter Schwanz, der auch schon bei den Jüngsten zu erkennen ist. Er spielt beim Sozialverhalten eine wichtige Rolle. Männchen tragen sogenannte „Stinkkämpfe“ aus. Sie bestreichen ihren Schwanz mit Duftstoffen und schwenken ihn in Richtung Gegner. Das Motto dabei ist: Wer am besten stinkt, gewinnt! Eine gefährdete Tierart – Kattas sind auf Madagaskar beheimatet. Ihre größte Bedrohung ist der Verlust des Lebensraumes. Große Flächen der Trocken− und Regenwälder der Insel werden in Landwirtschaftsflächen umgewandelt. In den vergangenen 25 Jahren ist ihr Bestand im Freiland um ein Viertel zurückgegangen.

Zoo Hoyerswerda 01.04.2019

Zwischen Eiersuche und Osterbräuchen – Familienangebot in Zoo & Schloss Hoyerswerda
Bunt und spannend wird die Osterzeit in Zoo & Schloss Hoyerswerda mit einem speziellen Angebot für Familien. Kinder, Eltern und Großeltern können mit Zoopädagogin Silke Kühn auf Eiersuche bei den Zootieren gehen. Beim geführten Rundgang durch den Zoo erfahren die Besucher, welche der tierischen Bewohner Eier legen und was damit alles passiert. Danach lernen die Teilnehmer bei Jessica Maty, die als museumspädagogische Volontärin im Schloss beschäftigt ist, verschiedene sorbische Osterbräuche kennen. Spielerisch werden regionale Bräuche und ihre Bedeutung erforscht. Zum Abschluss können farbenfrohe Osterpostkarten gestaltet werden.

Zoo Köln 01.04.2019
Ungewöhnliches Projekt im Kölner Zoo: Elefanten veredeln Kaffee
Der Kölner Zoo eröffnet sich ein neues Geschäftsfeld: Der traditionsreiche Tierpark hat seinen Elefanten kürzlich erstmals Kaffeekirschen aus städtischem Anbau verfüttert. Die Tiere verdauen das Fruchtfleisch und scheiden anschließend die Kaffeebohne wieder aus. Während des Verdauungsvorgangs sorgen spezielle Fermentationsprozesse dafür, dass u.a. Bitterstoffe gespalten werden. So erhält der „Kölner Elefantenkaffee“ seinen einzigartigen Geschmack. „Kenner beschreiben diesen als rheinisch-intensiv, aromatisch-nussig und sehr bekömmlich im Abgang. Dieses Urteil freut uns natürlich sehr“, so Zoovorstand Christopher Landsberg. Die ungewöhnliche Form der Kaffeebohnenveredelung erfolgt in ähnlicher Weise mit Schleichkatzen in Asien. Sie findet bei Kaffeeliebhabern in aller Welt aufgrund des unverwechselbaren Aromas immer größeren Anklang. Die limitierte Elefantenkaffee-Sonderedition wird ab sofort vom Kölner Zoo an besonders treue Unterstützer vergeben. In Zukunft plant der Zoo, die durch Elefanten veredelten Bohnen auch regulär in Zoo Shop und Zoorestaurant anzubieten. Bereits Mitte April erwartet der Kölner Zoo neue Kirschblüten-Chargen, die den Dickhäutern verfüttert werden. Im Kölner Elefantenpark, mit 20.000 Quadratmetern einer der größten in Europa, leben derzeit 16 Elefanten. Stars sind die 2017 geborenen Jungtiere „Jung Bul Kne“, „Moma“ und „Kitai“. Beim gestrigen Elefantentag, der mit rund 7.000 Gästen sehr gut besucht war, verteilte der Kölner Zoo erste Proben des Spezialkaffees. Er fand bei den Besuchern einen sehr guten Anklang.

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