Zoopresseschau

Zoo Frankfurt 15.03.2019
Kulturdezernentin stellt Gesamtkonzeption für das Kinder- und Jugendtheater, das Conservation Center und die weitere Zooentwicklung vor
Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig hat heute gemeinsam mit Michael Brombacher, Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF), Dr. Miguel Casares, Direktor Zoo Frankfurt und Andreas Schröder, Geschäftsführer der Museumsbausteine Frankfurt GmbH, den Stand der Planungen und die nächsten Schritte für ein Kinder- und Jugendtheater im Zoo-Gesellschaftshaus und ein Conservation Center am Osteingang vorgestellt. Nach umfangreichen Untersuchungen hat der im Koalitionsvertrag festgeschriebene Prüfauftrag für ein Kinder- und Jugendtheater ein klares Ergebnis geliefert: „Das Haus eignet sich hervorragend für ein Kinder und Jugendtheater und muss ohnehin saniert werden“, sagt Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig. „Dieser Auftrag fügt sich in meine Gesamtvision für den Zoo ein“, so die Dezernentin weiter. Demnach soll im Osten des Zoos, am bisherigen Osteingang ein mehrgeschossiges Gebäude errichtet werden, das der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt als Conservation Center und dem Zoo selbst dient. Auch der zweite Eingang für den Zoo an der Rhönstraße wird so dauerhaft eingerichtet. Das geplante Bauvorhaben könnte gemeinsam mit der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt realisiert werden, die sich mit einem namhaften Betrag beteiligen wird. „Der Verlust der biologischen Vielfalt ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Frankfurt hat jetzt die Chance, mit dem Conservation Center einen Schwerpunkt für die Themen Naturschutz und Biodiversität herauszubilden. Die Stadt würde damit in einer Liga mit zwei ähnlichen Zentren in Cambridge und Potsdam spielen und damit globale Verantwortung übernehmen“, sagt Michael Brombacher, Zoologische Gesellschaft Frankfurt. Die Pläne sehen vor, dass zeitnah mit dem Gebäude für das Frankfurt Conservation Center begonnen wird, und parallel dazu die vorbereitenden Planungen im Zoogesellschaftshaus beginnen. Mit Baubeginn des Kinder- und Jugendtheaters könnte so das Entrée Ost als Ausweichfläche für die Zooverwaltung dienen. Ein Interimsgebäude würde so gespart. „Der Ausbau und die Neugestaltung des bisherigen Zoogeländes genügt für einen modernen Zoo, der internationale Anerkennung beansprucht, nicht mehr. Das zentrale Thema eines Zoologischen Gartens der Zukunft ist der Erhalt der Artenvielfalt. Die drei Säulen Zooentwicklung, der Aufbau eines Frankfurt Conservation Center gemeinsam mit der ZGF genauso wie das Kinder- und Jugendtheater sind von herausragender Bedeutung für den Zoo Frankfurt“, sagt Zoodirektor Dr. Miguel Casares. Ihren Vorschlag für eine Gesamtkonzeption des Areals stellt Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig im nächsten Schritt den städtischen Gremien vor, um noch im Laufe dieses Jahres einen entsprechenden Grundsatzbeschluss vorzubereiten. „An diesem Ort mit dem historischen Gebäude könnte zukünftig ein Theater für Kinder- und Jugendliche mit den Botschaften von Naturschutz und Artenvielfalt zusammengeführt werden.“

Zoo Heidelberg 15.03.2019
Hasen, Küken und alles rund ums Ei: Osterspaß zum Mitmachen in der Zooschule Heidelberg
Auch in diesem Jahr hat die Zooschule Heidelberg wieder ein kunterbuntes Osterangebot für Kinder vorbereitet. Eltern dürfen währenddessen ihre freie Zeit genießen. Für Schulkinder ab 6 Jahren finden in den beiden Ferienwochen (15. bis 27. April 2019) jeweils fünftägige Ferienprogramme statt. Im Mittelpunkt stehen hierbei natürlich die Zootiere, die durch spannende Rätsel, unvergessliche Erlebnisse, Bastelaktionen und lustige Spiele erkundet werden. Für Kinder ab 5 Jahren veranstaltet die Zooschule zusätzlich an Gründonnerstag (18. April 2019, 14.30-17.30 Uhr) „Zoo-Ostern“ – einen tierischen Aktionstag rund um das Thema Ostern. Das Highlight: Die Kinder dürfen Osterhäschen spielen und für die Zootiere selbst gebastelte Osternester verstecken – Ostern also mal andersrum! Tickets gibt es im Vorverkauf an der Zookasse. Vom 15. bis 20. April 2019 (ohne Karfreitag) sowie vom 23. bis 27. April 2019 lädt die Heidelberger Zooschule Schüler ab 6 Jahren zum spannenden Osterferienprogramm ein. Die jungen Forscher beschäftigen sich jeden der fünf Tage intensiv mit einem anderen Thema, spielen und basteln passend dazu, reinigen aber auch mal Gehege, pflegen oder füttern Tiere; Aktionen, die man als Zoobesucher normalerweise nicht machen darf. Ferienkinder im Zoo lernen auf spielerische Art und Weise viel Spannendes über Natur- und Artenschutz. Das Ferienprogramm findet jeweils an fünf Tagen statt und kann halbtags oder ganztags gebucht werden. Der Zeitraum von 9.30 bis 12.30 Uhr kostet € 85,- bzw. der Nachmittag zzgl. € 125,- (12.30 Uhr bis 16.30 Uhr). Das Frühprogramm von 8.00 bis 9.30 Uhr kann gegen einen Aufpreis von € 35,- hinzugebucht werden. (Geschwister erhalten 15% Rabatt) Was wäre Ostern ohne Suchvergnügen? An Gründonnerstag (18. April 2019) dürfen Kinder bei „Zoo-Ostern“ sogar selbst in die Rolle des Osterhasen schlüpfen und für die Zootiere ganz besondere Osternester basteln, diese mit gesunden Leckereien befüllen und anschließend verstecken. Neben dem Beschenken von Affen, Alpakas, Waschbären und Co. warten typische Ostertiere wie frisch geschlüpfte Küken und junge Lämmchen auf die kleinen Besucher. Weitere Höhepunkte sind u.a. das Osterkino, sowie Spiele und Informationen rund um das (Oster-) Ei.

Grüner Zoo Wuppertal 15.03.2019
Spende für Kamera bei den Okapis
Der Grüne Zoo und sein Förderverein, der Zoo-Verein Wuppertal e.V., freuen sich über eine großzügige Spende der renommierten Wuppertaler Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Breidenbach und Partner PartG mbB für ein neues Kamerasystem bei den Okapis. Für 2.000 Euro konnten bereits Ende 2018 Kameras für die Überwachung des Okapistalls angeschafft werden, die besonders für die Geburt des Okapijungtiers „Thabo“ am 10. Januar dieses Jahres und die nachfolgenden Wochen von großer Bedeutung waren. Die TierpflegerInnen und die Tierärztin waren dank des Kamerasystems in der Lage, die Geburt zu beobachten und den Rückzugsbereich des Jungtiers einzusehen, ohne den Stall zu betreten. So konnten die Störungen für Mutter und Jungtier in den für die Bindung besonders wichtigen ersten Wochen entsprechend gering gehalten werden. Bilder aus dem hinteren Bereich des Okapistalls können dank des Kamerasystems im Okapihaus auch von den Zoogästen auf einem Monitor gesehen werden. So besteht die Chance, einen Blick auf „Thabo“ zu erhaschen, auch wenn er sich in den hinteren Stallbereich zurückgezogen hat. Mittlerweile hält er sich zusammen mit seiner Mutter „Lomela“ jedoch auch regelmäßig im einsehbaren Schaugehege im Okapihaus auf und kann dort beobachtet werden. Bei einem Fototermin im Okapihaus konnten sich Axel Remmel und Christian Knöller von der Breidenbach und Partner PartG mbB von der gelungenen Installation des Kamerasystems überzeugen.

Wilhelma – Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart 15.03.2019
Junger Takin-Bulle neu in der Wilhelma – Sonderbares Mischwesen: originell, aber weitgehend unbekannt
Nach der viel beachteten Ankunft des größten Krokodils Deutschlands in der Wilhelma ist jetzt mit einem jungen Takin-Bullen ein oft unterschätztes Tier im Zoologisch-Botanischen Garten in Stuttgart eingezogen. Dabei ist der Takin sogar das Nationaltier Bhutans, jenes kleinen Himalaya-Staats zwischen Tibet und Indien – der allerdings vielleicht vielen auch nicht geläufiger ist als das sonderbare Tier. Dabei sind diese Paarhufer, wie der dreijährige „Roll“ aus dem belgischen Zoo Planckendael, sehr originell anzusehen und durchaus geschickt. Robust und behände müssen sie sein, um in der rauen Umwelt des höchsten Gebirges der Welt zurecht zu kommen. Sie legen in dem felsigen Terrain große Auf- und Abstiege zurück. In den Höhenzügen bis nach Nord-Myanmar und Südwest-China kraxeln sie im Sommer in größeren Herden bis auf 4500 Meter hinauf, um auf den Matten jenseits der hochalpinen Baumgrenze zu grasen. Auf ihrem Speiseplan stehen neben Gräsern und Kräutern auch Blätter und Baumrinde. Selbst ihre Winterquartiere in den Talregionen, die sie in kleinen Gruppen von wenigen Dutzend Tieren aufsuchen, liegen noch etwa 1000 Meter über dem Meeresspiegel, bieten aber zum Teil subtropisches Klima. Für das Klettern sind die plump wirkenden Takine dank ihrer stämmigen Beine und starken Klauen bestens ausstaffiert. So schaffen sie es, sich trotz ihres wuchtigen Körpers, der bis zu 400 Kilo wiegen kann, auf den Hinterbeinen aufrichten, um in den Bergwäldern an Laub in bis zu drei Metern Höhe zu gelangen. Darüber hinaus sorgt die Optik des Unikums gerne für Verwirrung. So scheint es als hätte man einen Rinderkopf auf einen Ziegenkörper gesetzt und etwas Gämse, Elch und Gnu hineingemischt. Im Deutschen entstanden für das scheinbare Mischwesen daher kombinierte Bezeichnungen wie „Rindergämse“ oder „Gnuziege“. Systematisch zählen die wiederkäuenden Takine zu den Ziegenartigen. In der Wilhelma, in der die Unterart der Mishmi-Takine vertreten ist, tritt Roll die Nachfolge von Bobbele an, der Ende November als Altersrekordler gestorben war. Vor ihm war weltweit kein Takin-Bulle bekannt, der älter als 20 Jahre und acht Monate geworden ist. Bobbele brachte es auf 21 Jahre und sieben Monate. Nun muss Roll zunächst – routinemäßig für Neuzugänge – zehn Tage in Quarantäne verbringen, bevor er zur Takin- Kuh Cara darf. Die beiden können sich jedoch in benachbarten Gehegen bereits sehen, hören und riechen. Ob es bei den beiden funkt, bleibt abzuwarten. Das vorherige Zuchtpaar aus Bobbele und Lydia hatte vier Kälber gezeugt. Cara hingegen, die 2014 aus dem Zoo Augsburg an den Neckar kam, ist mit ihren inzwischen fast 13 Jahren noch nicht Mutter geworden. Zu finden sind die Takine in der Wilhelma leicht: Wenn man vom Tapirhaus in Richtung Schaubauernhof geht, steuert man direkt auf sie zu.

Tierpark Berlin 15.03.2019
Kleiner Eisbär on Tour – Eisbär-Nachwuchs im Tierpark Berlin entdeckt die Außenanlage
Ein großer weißer Bär schaut aus dem felsigen Höhleneingang und kommt gemächlich nach draußen, kurz später flitzt ein kleines weißes Fellknäul mit Knopfaugen hinterher – monatelang fieberte ganz Deutschland diesem Augenblick entgegen. Heute Vormittag war es endlich soweit: Eisbärin Tonja (9) unternahm zusammen mit ihrem Nachwuchs den ersten großen Ausflug auf die Außenanlage. „Das ist heute natürlich ein ganz besonderer Tag für das gesamte Team des Tierpark Berlin“, verkündet Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem stolz. „Nach dem monatelangen Bangen und Daumendrücken ist die Erleichterung kaum in Worte zu fassen und wir freuen uns, dass das kleine Eisbärchen ab diesem Wochenende auch endlich für unsere Besucher zu sehen ist.“ Die ersten dreieinhalb Monate verbrachten das Eisbär-Mädchen und Mutter Tonja ausschließlich in der Wurfhöhle. Dort wuchs das anfänglich nur meerschweinchengroße Jungtier zu einer kräftigen kleinen Bärin heran. „Wir sind mit der Entwicklung nach wie vor sehr zufrieden – die junge Eisbärin ist mittlerweile so aktiv und sicher auf den Tatzen, dass es nun Zeit für den ersten Ausflug war“, erklärt Eisbär-Kurator Dr. Florian Sicks. Bereits bei der zweiten Tierarzt-Untersuchung am vergangenen Dienstag hat sich der Nachwuchs so selbstbewusst gezeigt, dass an ein erneutes Wiegen und Messen nicht zu denken war. Kaum draußen, startete die Kleine direkt eine ausgiebige Erkundungstour über die Anlage. Abenteuerlustig kletterte sie die Felsen rauf und runter, auch ein ausgiebiges Bad im großen Wasserbecken durfte nicht fehlen. „Sobald junge Eisbären alt und kräftig genug sind um mit ihren Müttern die Wurfhöhle zu verlassen, können sie bereits instinktiv schwimmen“, erklärt Sicks. Mama Tonja ließ ihren Nachwuchs dabei zu keiner Zeit aus den Augen und stand stets helfend zur Seite. Ab Samstag den 16. März 2019 gegen 9.30 Uhr werden Tonja und die kleine Eisbärin täglich auf der Außenanlage für die Tierpark-Besucher zu sehen sein. Da solche Entdeckungstouren für kleine Eisbären jedoch auch ziemlich anstrengend sind, werden sich die beiden vor allem anfangs noch regelmäßig zum Ausruhen in die Wurfhöhle zurückziehen und somit nur stundenweise draußen sein. Einen Namen hat die kleine Bärin noch nicht. Derzeitig laufen noch die Abstimmungen mit potenziellen (namenmitbestimmenden) Paten. Die Entscheidung, wer Pate ist und wie das kleine Eisbärchen heißt, wird voraussichtlich Anfang April fallen. Das größte Landraubtier der Erde in Gefahr – So putzig der Eisbär-Nachwuchs im Tierpark Berlin ist, so wichtig ist auch dessen Rolle als Botschafter für die gesamte Art. Schließlich droht den Eisbären im natürlichen Lebensraum eine große Gefahr, auf die Industrienationen wie Deutschland einen nicht unbedeutenden Einfluss haben: Stetig steigende Temperaturen haben unter anderem zur Folge, dass das Eis in der Arktis schmilzt. Das würde bedeuten, dass der früher riesige Lebensraum der Eisbären rasant schrumpft. Zudem schwinden ihre Chancen, Robben zu erbeuten, denn diese können Eisbären im Wasser nicht jagen. Der Eisbär wird auf der „Roten Liste“ der Weltnaturschutzunion (IUCN) bereits als gefährdete Tierart eingestuft. Zoo und Tierpark Berlin unterstützen die Non-Profit-Organisation Polar Bears International, welche die gefährdeten Bären in ihrem natürlichen Lebensraum erforscht. Das Ziel: Basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen sollen Schutzzonen einrichtet werden, in denen die Tiere genug Nahrung finden und Nachwuchs ungestört großziehen können. Mehr Infos dazu finden Sie unter: https://www.tierpark-berlin.de/de/natur-und-artenschutz/artenschutz-weltweit/eisbaer

Zoo Hoyerswerda 15.03.2019
Mini-Krokodile verlassen das Lausitzer Nest
Am heutigen Freitag haben die letzten drei Jungtiere der seltenen Kubakrokodile den Zoo Hoyerswerda verlassen. Zwei Weibchen, Shelly und Jada sowie das Männchen Rudi werden künftig im Reptilienzoo Serpo in Rijswijk in den Niederlanden leben. Vergangene Woche sind bereits zwei Männchen in den Crocodiles of the World Zoo in Brize Norton in England gereist. Die Abgabe der Tiere fand in enger Absprache mit dem Zuchtbuchkoordinator statt. Gemeinsam wurde entschieden, wo die Jungtiere zukünftig leben sollen. Kubakrokodile gehören zu den am stärksten gefährdeten Krokodilarten weltweit. „Wir freuen uns natürlich, dass wir mit unseren Jungtieren einen wichtigen Beitrag zum Erfolg des Zuchtprogrammes leisten konnten.“, äußerte sich Zooleiter Eugène Bruins zur Abgabe. Eine Haltung gemeinsam mit den Eltern wäre nicht möglich gewesen, da diese ihre Jungtiere schlichtweg für Futter halten würden. Die nun freigewordene Vitrine wird demnächst das neue Domizil von Jemenchamäleon Hugo. Auch Faultier Carlo nahm ganz gemächlich Abschied von seinen Tropenhauskollegen. Die fünf Mini-Krokodile sind letzten Sommer im Zoo Hoyerswerda geschlüpft. Mit gerade einmal 80 Gramm waren sie richtige Leichtgewichte. In den vergangenen Monaten haben sie an Größe und Gewicht ordentlich zugelegt. Shelly ist mit 54 Zentimetern und fast 600 Gramm die Größte unter den Geschwistern. Es ist bereits der zweite Nachwuchs der im Zoo Hoyerswerda lebenden Kubakrokodile Primos und Jaco. Im Jahr 2013 hatte der Zoo mit der spektakulären Nachzucht von sechs Mini-Krokos bundesweit Schlagzeilen gemacht. Mit „Fidelio“ und seinen fünf Geschwistern war es erstmals in einem deutschen Zoo gelungen, die extrem seltene Krokodilart nachzuzüchten. Von den Rautenkrokodilen gibt es nur noch etwa 3000 Exemplare, die in zwei Sumpfgebieten in Kuba leben. Jaco und Primos leben seit 1986 im Tropenhaus des Hoyerswerdaer Zoos. Der Vater bringt es auf eine stattliche Länge von knapp drei Metern und ein geschätztes Gewicht von etwa 250 Kilogramm.

Zoo Salzburg 15.03.2019
Oma-Opa-Enkel-Tour – „Quer durch den Zoo“ Sonntag, 24. März 2019, von 13.30 bis 15 Uhr
Bei der Rätselrallye geht es kreuz und quer durch den ganzen Zoo: Es wird vor allem nach Tieren Ausschau gehalten, die noch nicht so lange im Salzburger Zoo daheim sind. Außerdem werden die Tiere besucht, die im vergangenen Jahr zur Welt kamen. Wie die sich wohl verändert haben? Kleine und große Tierfreunde gehen an diesem Sonntagnachmittag auch auf Spurensuche nach den Winterschläfern. Es wird spannend, zu entdecken, wer von ihnen bereits munter ist. Bei der Oma-Opa-Enkel-Tour durch den Zoo ist viel Spaß garantiert! Gemeinsam wird geraten, bei welchen Tieren Stopps eingelegt werden. Um Anmeldung wird gebeten unter T.: +43 662 820176 11 oder E-Mail: erlebnis@salzburg-zoo.at, Kosten: 3 € pro Person zzgl. Eintrittsgebühr.Die Führung findet bei jedem Wetter statt.

Tierpark Hellabrunn 15.03.2019
Ausstellung der Hellabrunner Naturschutz AG
Vom 17. März bis 15. September 2019 stellt die Hellabrunner Naturschutz AG ihre Tätigkeiten im Rahmen einer Ausstellung im Artenschutzzentrum des Tierparks vor. Die Arbeitsgemeinschaft, die aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedenster Bereiche des Tierparks besteht, widmet sich seit vielen Jahren dem Naturschutz in Hellabrunn. Durch die Lage im Landschaftsschutzgebiet der Isarauen hat Hellabrunn eine besondere Verantwortung für das vielfältige Biotop und die zahlreichen heimischen Tier- und Pflanzenarten, die darin leben. Denn auch außerhalb der Tieranlagen bietet der Tierpark einen wichtigen Lebensraum für zahlreiche Lebewesen. Dem Schutz dieser lokalen Vielfalt hat sich seit vielen Jahren die Hellabrunner Naturschutz AG verschrieben. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus verschiedenen Arbeitsbereichen kümmern sich mit viel Engagement und Herzblut um die Belange des Naturschutzes im Tierpark. Ich schätze diese außerordentlichen Bemühungen sehr und freue mich, dass Hellabrunn damit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der heimischen Biodiversität leistet“, so Tierparkdirektor Rasem Baban zum Auftakt der Ausstellung. Im Rahmen einer eigens gestalteten Ausstellung möchte die Naturschutz AG die Faszination für heimische Tiere, Pflanzen und Pilze mit den Besuchern des Tierparks teilen. Neben kurzen Porträts der in Hellabrunn beheimateten Arten gibt es künstlerische Arbeiten, wie beispielsweise selbstgestaltete Exponate oder Zeichnungen zu sehen. Zudem können sich die Besucher über die Maßnahmen der Naturschutz AG informieren. Im Fokus steht dabei der Vogelschutz und wie Hellabrunn für die gesamte Flora und Fauna vor der eigenen Haustür optimale Lebensräume schafft. Die Ausstellung im Hellabrunner Artenschutzzentrum ist von Sonntag, 17. März bis Sonntag, 15. September 2019 während der regulären Öffnungszeiten für Besucher geöffnet. Der Eintritt ist im Tageseintritt des Tierparks inbegriffen.

Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec 15.03.2019
Die tibetische Flagge weht wieder am Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec
Das einzige Tibetdorf Europas lädt ein, die Landeskultur hautnah selbst zu erleben Bürgermeister Dr. Michael Wieler und Tierparkdirektor Dr. Sven Hammer sind offensichtlich wetterfest. Gemeinsam mit Mitarbeitern des Tierparks, Yak und Kamel hissten sie vergangenen Sonntagnachmittag die tibetische Flagge vor dem Eingang des Zoos. In den nächsten Wochen wird sie wieder wehen, als Zeichen der Solidarität mit der tibetischen Bevölkerung, für Demokratie und Menschenrechte und in Erinnerung an den Volksaufstand gegen die chinesische Besatzungsmacht am 10. März 1959. Noch heute leben rund 150.000 der sechs Millionen Tibeter im Exil. Seit über 10 Jahren steht das einzige Tibetdorf Europas im Tierpark Görlitz. Das ganze Jahr über sind hier authentische tibetische Architektur, Natur, Kultur und bäuerliche Lebensweise erlebbar. Für alle Besucher, die am Sonntag ebenfalls dem Regen trotzten, bot sich im originalgetreu mit Yakdung beheizten Tibethaus eine wohlige Zuflucht und die Möglichkeit, die Faszination Tibets am eigenen Leib zu spüren. Mit den traditionellen Gerichten Tsampa und Chumi gestärkt, ließ sich u.a. Bürgermeister Dr. Wieler den Spaß nicht nehmen, selbst einmal Yakdung zum Trocknen an einer Hauswand zu hinterlassen oder sich dem tibetischen Sport des Steinhebens zu widmen.

Neunkircher Zoos 15.03.2019
Der kleine Steinkauz ganz groß – Steinkauz-Zentrum in der Zoofalknerei des Neunkircher Zoos im Zuge eines Wiederansiedlungsprojekt offiziell eröffnet
Der Steinkauz (Athene noctua) ist in seinem Bestand bedroht und vielerorts sogar verschwunden. Ziel eines Wiederansiedlungsprojektes auf Flächen des Zweckverbandes der Landschaft der Industriekultur Nord (LIK Nord) mitten im Herzen des Saarlandes sind Schutz und Erhalt des Steinkauzes durch den Aufbau einer vitalen Population. Da die noch erhalten gebliebenen Vorkommen der Art meist rückläufig und natürliche Ausbreitungstendenzen kaum zu verzeichnen sind, sind reine Biotopschutz-Maßnahmen leider nicht ausreichend, um die Art dauerhaft zu erhalten. Im Zuge dieses Projektes werden in Zusammenarbeit mit der Ökopädagogischen Falknerei im Neunkircher Zoo Nachzuchten der Tiere unter kontrollierten Bedingungen in verwaisten Gebieten wieder angesiedelt. Dies kann helfen, entstandene Verbreitungslücken schneller zu schließen und die Population aufzubauen. Im Idealfall entwickelt sich aus den Maßnahmen eine Eigendynamik, die den Erhalt der Art sichert. Zur Auswilderung werden die Nachzuchten aus dem Bestand der Ökopädagogischen Zoofalknerei Neunkirchen im Neunkircher Zoo herangezogen, welche allesamt aus Mitteleuropa, aber aus unterschiedlichen Blutlinien stammen. Die Zuchtpaare werden für das Projekt in speziell zwei dafür vorgesehenen Volieren im Steinkauz-Zentrum zusammengestellt. Alle Jungvögel werden von ihren Eltern erbrütet und aufgezogen, um eine Fehlprägung oder die Gewöhnung an den Menschen auszuschließen. 2018 erfolgten bereits die ersten erfolgreichen Auswilderungen von Steinkäuzen im Wiederansiedlungsgebiet. Im für die Zoobesucher frei zugänglichen Steinkauz-Zentrum am Rande der Zoofalknerei Neunkirchen gibt es neben den beiden Zuchtvolieren auf mehreren Tafeln und in Vitrinen zahlreiche Informationen zum Wiederansiedlungsprojekt, der Zoofalknerei als Zuchtstation und dem Steinkauz selbst. Die offizielle Einweihung des Steinkauz-Zentrums erfolgte am 14. März 2019 im Beisein des Staatssekretärs des Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz, Roland Krämer, und dem Bürgermeister der Kreisstadt Neunkirchen Jörg Aumann in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender der Neunkircher Zoologischer Garten GmbH, Zoodirektor Dr. Norbert Fritsch und jeweiligen Vertretern der zahlreichen beteiligten saarländischen Projektpartner wie der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS), Zweckverband der Landschaft der Industriekultur Nord (LIK Nord), Naturlandstiftung Saar, Ökopädagogische Zoofalknerei Neunkirchen, Neunkircher Zoo, Büro für Freilandforschungen Dr. Christoph Bernd, sowie Sponsoren speziell der Zuchtvolieren, der BahnLog Bahnlogistik und Service GmbH. Die Brutröhren und Schauvitrine wurden von der NABU Ortsgruppe Ensheim-Eschringen gefertigt und gespendet. Staatssekretär Krämer: Die Wiederansiedlung des Steinkauzes im Saarland ist ein Gewinn für die Artenvielfalt in unserem Land. Dank des vorbildlichen Engagements aller Projektpartner steigt die Zahl der im Saarland beheimateten Steinkäuze konstant an. Der Erhalt der Mähweisen, Streuobstweisen und Weiden, für den wir uns nachhaltig einsetzen, bieten die besten Voraussetzungen, für die Ansiedlung einer selbsterhaltenden und dauerhaften Steinkauzpopulation im Saarland. Bei diesem Steinkauzprojekt ist es beispielhaft gelungen, alle Kräfte als Projektpartner zu bündeln, um den Steinkauz in der Zoofalknerei im Neunkircher Zoo zu züchten, zahlreichen Besuchern näher zu bringen und im zentralen Saarland wieder heimisch zu machen., fasst Zoodirektor Dr. Norbert Fritsch zusammen.

Tiergarten Nürnberg 15.03.2019
Vierter Nürnberger Papageientag im Tiergarten
Ein besonderes Angebot für Papageienhalter ist der vierte Nürnberger Papageientag am Samstag, 23. März 2019, von 9 bis 16 Uhr im Tiergartenrestaurant Waldschänke im Tiergarten der Stadt Nürnberg. Veranstalter ist die Exotenpraxis bei Nürnberg in Zusammenarbeit mit dem Tiergarten Nürnberg. Beim Papageientag erfahren Papageienhalter Wissenswertes über ihre Vögel. Konkret geht es um Fragen der Haltung und des Trainings von Papageien, um die Vogelernährung, das Fortpflanzungsverhalten der Papageien und den Artenschutz. Die Vortragenden sind Verhaltenstierärztin Daniela Zurr, René Wüst von der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP), Gerd Britsch von der Vogel- und Reptilienpraxis Karlsruhe, Jürgen Hirt, Mitarbeiter beim Bundesverband für fachgerechten Natur- und Artenschutz e.V. (BNA), Fritz Karbe von der Exotenpraxis Nürnberg und Hermann Kempf von der Exotenpraxis Augsburg. Die Kosten für das Seminar inklusive Tiergarteneintritt belaufen sich auf 59 Euro. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine Anmeldung ist erforderlich. Restplätze sind noch vorhanden. Die Anmeldung erfolgt über die Homepage des Veranstalters unter www.zoodocs.de (Exotentage).

Wisentgehege Springe 14.03.2019
Bauarbeiten im Springer Wisentgehege dauern länger – Für Besucher ist nur ein Teil des Wildparks begehbar
Eigentlich sollte die Wegesanierung in dieser Woche abgeschlossen sein, aufgrund der schlechten Witterung werden die Baumaßnahmen aber eine Woche länger dauern. Das teilt Büroleiter Henrik Menge mit. Besucher sollten sich bis Freitag, 22. März, auf eine Teilsperrung des Wisentgeheges einstellen. Zu sehen sind aber die Flugschau auf dem Falkenhof um 14 Uhr. Außerdem besteht auch Zugang zu den Wolfspräsentationen um 11.45 und 14.45 Uhr. Gesperrt sind der Mittelweg bis zur Köhlerhütte sowie die Wege am Luchsgehege und der Kleinraubtieranlage entlang. Keinen Zugang gibt es zudem zu den Przewalskipferden, der Wildkatzenanlage und der Wolf-Bäranlage. Wegen dieser Einschränkungen gelten die reduzierten Winterpreise für Tagestickets: Erwachsene zahlen während der Bauphase 10,50 Euro, Kinder bis 17 Jahren 7 Euro, Azubis, Studenten und Menschen mit Behinderung 8,50 Euro.

Zoo Duisburg 14.03.2019
Neues Aquarium im Zoo Duisburg wurde eingeweiht – Unternehmen octeo spendiert dem Zoo ein neues Oktopusbecken
Er hat acht Arme, kann seine Farbe der Umgebung anpassen und hört auf den Namen Teo. Seit wenigen Tagen bewohnt der Oktopus das neue Aquarium im Zoo Duisburg. Nur dank der Unterstützung des Duisburger Multidienstleisters octeo konnte der Zoo sein Aquariengebäude um das kreisrunde Oktopusbecken erweitern. Betreten Besucher das Aquariengebäude des Zoos, so fällt der Blick direkt auf das imposante Eigenheim von Oktopus Teo. Das deckenhohe Aquarium trägt das Logo von octeo, hat einen Durchmesser von 1,5 Metern und wurde mit 2.500 Litern eigens aufbereitetem Meerwasser gefüllt. Ein Felsaufbau in der Mitte bietet dem neuen Bewohner des Zoos Rückzugsmöglichkeiten, eigens aus den USA importierte Algen sorgen für eine wohnliche Atmosphäre. Angefertigt wurde Teos Eigenheim von einer Spezialfirma für Aquarienbau. Die vorgefertigten Elemente baute die Fachfirma gemeinsam mit dem erfahrenen Tierpfleger- und Handwerker-Team des Zoos auf. Oliver Hallscheidt, Geschäftsführer der octeo MULTISERVICES GmbH, ist begeistert von dem neuen Becken. „Teo wird sich hier bestimmt wohlfühlen. Der Oktopus steht für Leistungsfähigkeit, Intelligenz und Vielseitigkeit, gute Gründe, ihn damals als Namensgeber und Firmenmaskottchen der octeo zu wählen“.Teo hat den Umzug aus den Niederlanden an den Kaiserberg gut überstanden und sich bereits eingelebt. „Wir sind sehr dankbar, dass uns octeo bei der Realisierung des neuen Oktopusbeckens unterstützt hat und wir somit eine Bereicherung für unseren Zoo und unsere Besucher schaffen konnten“, freut sich Astrid Stewin, Vorstandsvorsitzende im Zoo. Oktopoden beeindrucken besonders durch ihr Geschick. Auf der Suche nach Beute nutzen die Tiere ihre mit Saugnäpfen bewehrten Tentakeln, um auch enge Ritzen und Spalten abzusuchen. Dabei stehen Muscheln und Krebstiere besonders hoch im Kurs. Aufgrund seiner Lebensweise wird Teo keine Gesellschaft bekommen – Oktopoden sind Einzelgänger und untereinander unverträglich.

Thüringer Zoopark Erfurt 14.03.2019
Neue Wüstenfüchsin
In die Löwensavanne des Thüringer Zoopark Erfurt ist eine neue Wüstenfüchsin eingezogen. Sie heißt Akili und kommt aus dem Zoo Jihlava in Tschechien. Über die neue Zoobewohnerin freut sich besonders Wüstenfuchsmännchen Baruti, der bereits seit Juni 2017 im Zoopark lebt und aus einer Beschlagnahmung stammt. Die beiden sollen im Rahmen des Europäischen Zuchtbuchs für Nachwuchs sorgen. Fenneks sind die kleinsten Füchse der Welt. Sie sind dämmerungs- und nachtaktiv. Ihre großen Augen und riesigen Ohren helfen ihnen, nachts ihre Beute zu orten. Die Ohren sind aber nicht nur zum Hören da. Die kleinen Füchse können auch die Durchblutung der Ohren steuern. Damit werden die großen Lauscher auch zur Abgabe von Körperwärme benutzt. So erreichen die Fenneks, dass sie bei den hohen Wüstentemperaturen nicht überhitzen. Die beiden Wüstenfüchse sind ab sofort im Gehege neben den Löffelhunden zu sehen.

Erlebnis-Zoo Hannover 14.03.2019
Saisonstart im Erlebnis-Zoo Hannover – Ab dem 16. März fahren die Boote wieder – über 20 Shows und Fütterungen
Am Sonnabend, 16. März, startet der Erlebnis-Zoo Hannover in die neue Sommersaison: Die Boote auf dem Sambesi legen wieder ab in Richtung Abenteuer, es geht auf die Reise in die Tierwelt von Afrika, Kanada, Indien und Australien und bei über 20 kommentierten Fütterungen und Tierpräsentationen stellen die Tierpfleger ihre 2.200 Schützlinge und deren Besonderheiten vor. In der Afrikalandschaft Sambesi gleiten die Boote vorbei an Giraffen, Nashörnern, Flusspferden, im Dschungelpalast stellen die quirligen Elefantenkinder alles auf den Kopf, in Yukon Bay turteln die Eisbären Milana und Sprinter in den Wellen und auf Meyers Hof tummeln sich jede Menge schwarze Rauwollige Pommersche Landschafe mit ihrem Nachwuchs und das freche Thüringer Waldzicklein Christiane (*1. März). Zoo-Besucher können sich zudem auf einen neuen Liebling in der Showarena, neue Bewohner im Dschungelpalast und ein tierisch spannendes Jahres-Programm mit Stofftierklinik, buntem Osterrätsel, lauschigen Late-Zoo-Abenden im Sommer, informativen Tiertagen und Vorträgen „Wildes Wissen“, dem ZOO-RUN zugunsten des Artenschutzes und Meyers Markttagen freuen. NEU: Quirlige Untermieter – Im Dschungelpalast haben es sich zwei quirlige Spitzhörnchen in einem stillgelegten Seitenflügel des Palastes auf einem alten Regal gemütlich gemacht und zwischen Kannen, Kisten und Co. ihre Schlafnester bezogen. Weil Spitzhörnchen auf der Speisekarte von gleich mehreren Räubern stehen – unter anderem bei Schlangen, Vögeln, Waranen – sind sie während der Nahrungssuche entsprechend schnell unterwegs. Aber wenn sie mal stillstehen, zeigen sich zwei wunderschöne Spitzhörnchen mit graugrünem Fell, großen dunklen Augen, enganliegenden Ohren, einer niedlichen rötlichen Nase und – wenn man ganz genau hinschaut – einer langen rosa Zunge. Übrigens: Die Einrichtung des neuen Tupaia-Geheges mit Kletterwald, Grünzonen und thematisiertem Versteck-Regal wurde mit der Unterstützung des Vereins der Zoofreunde Hannover e.V. ermöglicht. Das Zooteam bedankt sich herzlich! www.zoofreunde-hannover.de […] Neu: „Keepers Talk“ – Niemand kennt die Zoo-Tiere so gut wie die Menschen, die sie täglich versorgen: die Tierpfleger. Beim neuen „Keepers Talk“ treffen Zoobesucher die Tierpfleger persönlich und erfahren Wissenswertes über Addax, Tiger, Nashörner, Drills und die Tiere in der Showarena direkt aus erster Hand. Die Tierpfleger berichten über ihre Schützlinge, die Zoo-Projekte in freier Wildbahn zum Schutz ihrer Arten und beantworten gerne alle Fragen der Gäste. NEU: Wombat „Kelly“ – „Kelly“ heißt der Neue in der australischen Themenwelt „Outback“. Der Tasmanische Nacktnasenwombat ist der einzige seiner Unterart in ganz Deutschland und lebt sich gerade in sein neues Zuhause im Erlebnis-Zoo Hannover ein. Tipp der Tierpfleger: Größte Chance, einen Blick auf den jungen Wombat werfen zu können, hat man früh morgens oder am Abend. In der Zeit dazwischen hält sich das Beuteltier gerne in seiner Höhle auf und macht ein Nickerchen. […] Artenschutz-Euro – Kleiner Beitrag, großer Nutzen: Zoobesucher können mit dem freiwilligen Artenschutz-Euro die Artenschutzprojekte des Erlebnis-Zoo direkt unterstützen. Der Beitrag kommt zu 100 Prozent dort an, wo er gebraucht wird. Der Zoo unterstützt die Organisationen und Vereine Polar Bears International, Sahara Conservation Fund, Rettet den Drill e.V., Biodiversity & Elephant Conservation Trust sowie Save the Rhino International und hilft mit dem Artenschutz-Euro den Tieren in freier Wildbahn. Das ganze Programm sowie Show- und Fütterungszeiten unter www.erlebnis-zoo.de

Alpenzoo-Innsbruck Tirol 14.03.2019
Frühlingserwachen in der Natur
Das Wetter mag wechselhaft sein wie es will, dennoch sind erste Frühlingsboten in der Natur deutlich zu sehen und zu hören. Ein guter Grund, den Besuchern des Alpenzoo das Frühlingserwachen bei Tieren und Pflanzen näherzubringen. „Natur zum Anfassen“, lautet das Motto für diese Sonderveranstaltung am Sonntag, 17. März 2019, ab 10.00 Uhr. An den Stationen im Zoogelände wird über Frühblüher und schmackhafte Frühlingssalate, über Amphibien und ihre Laichwanderungen, über Fledermäuse und über das Liebesleben in der Tierwelt zum Frühlingsauftakt berichtet. Auch zum Thema „Lebensraum Wasser“ erhalten die Besucher Informationen. Für Frühaufsteher beginnt bereits um 8 Uhr, rechtzeitig zum vielstimmigen Morgenkonzert der Gefiederten, eine Führung zum Kennenlernen und Zuordnen der Vogelgesänge.

Güstrower Wildpark-MV 14.03.2019
Tierisch nahe Erlebnisse im Wildpark-MV – Tierbegegnung und Tag als Tierpfleger bei Eule, Luchs & Co. Tierisch tolle Angebote im Wildpark-MV: Bei der „Tierbegegnung“ und dem „Tag als Tierpfleger“ können Tierfreunde die Wildpark-Bewohner näher kennenlernen und einmalige Erinnerungen mit nach Hause nehmen. Tierbegegnung im Wildpark-MV – Das Lieblingstier nicht nur aus der Ferne bestaunen, sondern einmal richtig nah dabei sein – das ist bei der Tierbegegnung im Wildpark-MV möglich. Den Luchsen das Futter zuwerfen, Schleiereule Gerdchen streicheln oder die Bärenbrüder hinter den Kulissen wecken – all das muss also kein Traum bleiben. Nebenbei plaudert ein Tierpfleger aus dem Nähkästchen. Fragen sind ausdrücklich erwünscht. Eine Tierbegegnung ist ganzjährig werktags buchbar, dauert 20 Minuten und kostet 50,00 Euro pro Person zzgl. Eintritt. Dabei wird ein Mindestalter von sieben Jahren empfohlen. Personen unter 18 Jahren können nur in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person an einer Tierbegegnung teilnehmen. Diese Begleitperson zahlt nur den Eintritt. Tag als Tierpfleger im Wildpark-MV – Wer schon immer gern hinter die Wildpark-Kulissen schauen und in den Job eines Tierpflegers reinschnuppern wollte, sollte den „Tag als Tierpfleger“ nicht verpassen. Die spannendste Frage: Was erwartet die Teilnehmer beim Tag als Tierpfleger eigentlich? In jedem Fall heißt es: Zeitig raus aus den Federn, denn der Arbeitstag startet bereits um 6.45 Uhr. Körperlicher Einsatz ist gefragt, denn es stehen Reinigungsarbeiten in verschiedenen Gehegen auf dem Plan. Dabei geht es auch zu den Bärenbrüdern Fred und Frode, um ihnen „Guten Morgen“ zu sagen und ihre Boxen zu säubern. Danach geht es in die Futterküche: Obst und Gemüse sortieren und portionieren, Fleisch schneiden und Futterkisten für die einzelnen Tiere vorbereiten. Nach dem Mittagessen startet das Highlight des Tages: die große Futterrunde. Vorbei an Damwild, Wildschweinen und Auerochsen geht es zu den Wildkatzen und Luchsen, die der „Aushilfs-Tierpfleger“ sogar im Gehege besuchen und füttern kann. Am Ende freuen sich auch die Wölfe auf ihre Fleischportion – sollte nicht gerade ein Fastentag, wie in freier Wildbahn üblich, angedacht sein. Dennoch schauen die Tierpfleger bei Wolf, Luchs & Co. vorbei und erzählen spannende Geschichten über die Tiere. Mit der Eulen-Info, bei der man die einmalige Chance erhält, die Tiere einmal aus nächster Nähe zu bestaunen, endet dieser ganz besondere Tag im Wildpark-MV. Der Tag als Tierpfleger ist werktags von März bis Oktober buchbar, kostet 199,00 Euro pro Person inkl. Eintritt, Shirt und Urkunde. Teilnehmer müssen mindestens 18 Jahre alt sein, um an diesem exklusiven Erlebnis teilnehmen zu können. Preise & ausführliche Informationen: www.wildpark-mv.de/erlebnisse

Tiergarten Schönbrunn 14.03.2019
Feriencamp mit Vogelspinne, Schlange & Co.
Bis zu den Sommerferien dauert es zwar noch eine Weile, doch wer sich für ein Feriencamp interessiert, sollte bereits planen. Der Tiergarten Schönbrunn und das Technische Museum Wien bieten das beliebte Erlebniscamp „Technik & Tiere“ an. Mehr als die Hälfte der Plätze sind bereits ausgebucht. Auf Kinder im Alter von sieben bis zehn Jahren warten viele tierische Abenteuer. „Wir stellen den Kindern unter anderem die Arbeit unserer Tierpfleger vor. Ein Highlight ist für viele die Möglichkeit, eine Schlange zu berühren. Die Kinder sind meist verblüfft, dass sich die Haut der Schlange gar nicht glitschig anfühlt“, so Hanno Fürnwein, Leiter der Zoopädagogischen Abteilung. „Auch das Kühe-Melken macht den Kindern viel Spaß. Am Tirolerhof lernen sie Nutztiere und das Leben am Bauernhof kennen.“ Jeder Tag des Feriencamps steht unter einem anderen Motto und die Kinder werfen einen Blick hinter die Kulissen der beiden Institutionen. So gehen sie zum Beispiel den Berufen im Zoo und Museum auf den Grund. Sie können wie ein Tierarzt mit dem Blasrohr schießen oder in die Rolle eines Restaurators schlüpfen. Auch der sperrige Begriff „Bionik“, also was sich die Technik von der Tier- und Pflanzenwelt abgekupfert hat, wird spannend erlebbar. Fürnwein: „Die gegliederten Beine der Vogelspinne dienen zum Beispiel als Vorbild für Roboter-Greifarme, die die Kinder im Museum bestaunen können. Natürlich erklären wir den Kindern auch, dass Spinnen wie alle Tiere schützenswert sind und man sich vor ihnen keineswegs fürchten muss. Wer möchte, kann sich sogar unsere Vogelspinne Rosi über die Hand laufen lassen.“ Infos zum Erlebniscamp „Technik & Tiere“ Kosten: 340 Euro pro Kind und Woche, für Geschwisterkinder 310 Euro. (inkl. Verpflegung), Termine und Anmeldung unter www.technischesmuseum.at

Tiergarten Nürnberg 14.03.2019
Luchs im Tiergarten klettert in die Baumkrone
Auf den ersten Blick sieht man sie kaum: die Luchse, die gut getarnt in ihrem Gehege im Tiergarten der Stadt Nürnberg leben. In jüngster Zeit lohnt es sich für die Zoo-Besucherinnen und -Besucher, auf der Suche nach dem Luchs den Kopf in den Nacken zu legen, um die Baumkrone abzusuchen. Dort sitzt häufig das Luchsweibchen Desari entspannt in luftiger Höhe. Luchse gelten als gute Kletterer. Auch im Freiland erklimmen sie Bäume. Manchmal schlafen sie sogar in hochgelegenen Astgabeln. Doch für den Tiergarten ist dieses Verhalten, das Tierpfleger erstmals am 17. Februar 2019 beobachteten, eine Premiere. Die etwa 20 Kilogramm schwere Großkatze bietet seither einen imposanten Anblick auf ihrem Hochsitz. Die vor Desari und dem Männchen Dayon im Tiergarten lebenden drei Weibchen, die im April 2014 aus Pforzheim nach Nürnberg kamen, blieben lieber am Boden. Nachdem die Dreiergruppe am 13. September 2018 an das „Centro Fauna Selvatica Il Pettirosso“ bei Modena (Italien) abgegeben wurde, kam am 24. September 2018 mit Desari und Dayon das neue Luchspaar aus Liberec (Tschechien) in den Tiergarten. Bei dem Männchen und dem Weibchen handelt es sich um am 17. Mai 2017 geborene Zwillinge.

Zoo Leipzig 13.03.2019
Bye-bye, Nashornkuh Nandi! Schimpansengeburtstag in Pongoland
Bye-bye, Nandi! – hieß es gestern für die 19-jährige Spitzmaulnashornkuh Nandi, die auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes (EEP) an den Twycross Zoo (GB) abgebeben wurde, der damit in Bezug auf die Haltung von Spitzmaulnashörnern Neuland betritt. Nandi ist wohlbehalten heute am frühen Nachmittag im neuen Zoo angekommen und wird die ersten Tage der Eingewöhnungszeit durch einen ihr vertrauten Leipziger Tierpfleger begleitet. Mit Nandi soll in Twycross eine neue Zuchtgruppe für die vom Aussterben bedrohten Östlichen Spitzmaulnashörner (Diceros bicornis michaeli) aufgebaut werden. Grundsätzlich gehen die Bemühungen seitens des EEP dahin, die Haltungen dieser Nashornart in europäischen Zoos weiter für eine selbsterhaltende Zoopopulation zu entwickeln. „Wir unterstützen natürlich das Ansinnen des EEPs und hoffen, dass sich perspektivisch ein Zuchterfolg einstellen wird. Jede Nachzucht ist bedeutsam im Kampf gegen die Ausrottung dieser Dickhäuter“, erklärt Zoodirektor Jörg Junhold. Nashornkuh Nandi sorgte im Jahr 2013 das letzte Mal für Nachwuchs (Samia). Da sich seitdem zwischen ihr und dem Bullen Ndugu keine Harmonie und infolgedessen bei der Nashornkuh auch keine Trächtigkeit einstellte, wurde in Abstimmung mit dem EEP die Abgabe entschieden. Ihre Tochter Samia lebt seit vier Jahren im Zoo von Osaka und soll ebenfalls für Nachkommen sorgen. Aktuell bewohnen der Bulle Ndugu (23), die beiden Kühe Saba (28) und Sarafine (19) und der Jungbulle Sudan (1), der sich bestens entwickelt, die Kiwara-Kopje. Erster Geburtstag für Makeni und Youma: Im März letzten Jahres gab es regen Nachwuchs bei den hochbedrohten Westafrikanischen Schimpansen in Pongoland. Zunächst brachte Schimpansenweibchen Natascha (38) ihren Sohn Makeni zur Welt und nur eine Woche später Corry (42) ihre Tochter Youma. „Nachzuchten bei Menschenaffen sind mit Blick auf ihren Gefährdungsstatus immer ein Grund zur Freude, vor allem wenn sich diese so gut entwickeln und mobil auf der Anlage unterwegs sind“, freut sich Zoodirektor Prof. Jörg Junhold über die aktuelle Situation. Als Folge von Brandrohdungen, Bushmeat-Handel und Wilderei haben sich die Bestandszahlen bei den Westafrikanischen Schimpansen in den vergangenen Jahrzehnten stark dezimiert. Erst im Jahr 2016 stufte die IUCN den Bedrohungsstatus bei dieser Menschenaffenart auf vom Aussterben bedroht hoch, was den Schutz dieser Primaten noch dringlicher macht. Mit global vernetzten Artenschutzprogrammen wird versucht, der Entwicklung entgegenzuwirken. Der Zoo Leipzig unterstützt unter anderem seit dem Jahr 2001 die Wild Chimpanzee Foundation an der Elfenbeinküste in Afrika. Die Stiftung zum Schutz wildlebender Schimpansen leistet Aufklärungsarbeit in drei westafrikanischen Ländern und hat zwei neue Nationalparks initiiert. Ziel ist es, Waldgebiete, in denen große Schimpansenpopulationen leben, unter Schutz zu stellen, um den Lebensraum zu erhalten. Der Zoo Leipzig stellt im Mai (1.5. bis 5.05.2019) seine Entdeckertage ganz in das Zeichen der Affen. Ganztägige Aktionen wie Fütterungen, Sonderkommentierungen in und an den Gehegen, Bastel- und Mitmachaktionen, Tierpflegergespräche sowie umfangreiche Angebote zur Wissensvermittlung an Informationsständen stehen auf dem Programm.

Zoo Magdeburg 13.03.2019
Spitzmaulnashornkuh Maleika erwartet Nachwuchs
Im Nashornhaus tut sich was: Die 23-jährige Spitzmaulnashornkuh Maleika ist tragend, Nachwuchs wird im späteren Frühjahr erwartet. Im Zoo Magdeburg gab es bisher neun Geburten, davon wuchsen acht Jungtiere erfolgreich heran. 1979 wurde hier das erste Spitzmaulnashorn der DDR geboren. Nachzuchten leben unter anderem in den Zoos von Berlin und Chester und haben sich dort selbst schon wiederholt fortgepflanzt. Im Zoo Magdeburg lebt der wichtigste Spitzmaulnashorn-Zuchtbulle Madiba. Er kam 1995 aus Südafrika in die Magdeburger Nashornzucht und ist aufgrund seines genetischen Potentials sehr wertvoll für die Erhaltungszucht. Auch die 2018 aus dem Zoo Berlin kommende Spitzmaulnashornkuh Kumi soll zukünftig im Zoo Magdeburg für Nachwuchs sorgen. Laut der Weltnaturschutzunion(IUCN) sind Spitzmaulnashörner mittlerweile vom Aussterben bedroht. Zwar haben diese Tiere ausgewachsen keine natürlichen Feinde, dafür stellt die illegale Jagd auf deren Horn durch den Menschen eine starke Bedrohung für sie dar. Der Bestand an freilebenden Spitzmaulnashörnern in Afrika wird heute auf nur noch rund 5.000 Tiere geschätzt. Das Internationale Zuchtbuch (IZB) dieser Nashorn-Unterart wird im Tierpark Berlin geführt. (Quelle IUCN 1/2018)

Tierpark Nordhorn 13.03.2019
Falknervorführungen im Tierpark Nordhorn verschoben!
Aktuelle Wetterlage zwingt den Familienzoo zu der Entscheidung – neuer Termin ist der 1. Sonntag im April Die anhaltenden Regenfälle der letzten Tage haben die Pegelstände der Flüsse, so auch der Vechte, beträchtlich erhöht. Die Greifvogeldemonstrationen der Falkner vom „De Valkenhof“ in Gelderland waren für den kommenden Sonntag (17.03.) in der unteren Vechtewiese des Nordhorner Tierparks geplant. Aufgrund der Nässe steht die große Weidefläche jedoch nicht zur Verfügung. Eine adäquate Ausweichfläche in ausreichender Größe und mit einigermaßen trockenem Untergrund ist derzeit im Familienzoo nicht zu finden, zumal die Regenfälle noch bis zum Samstag anhalten sollen. Zum Glück haben die sympathischen Falkner Marga und Frans Hueben noch eine Lücke in ihrem ziemlich ausgebuchten Kalender gefunden! Die Vorführungen finden nun am 07. April 2019 wie geplant in der unteren Vechtewiese statt. Die Niederländer zeigen das Können ihrer Tiere dann um 11.00 Uhr, 14 Uhr und 16.00 Uhr in zweisprachigen Demonstrationen.

Tiergarten Kleve 13.03.2019
Jungtiere bei den Zwergottern
Unsere Zwergotter haben zum ersten Mal Nachwuchs bekommen. Die beiden Jungtiere, ein Mädchen und ein Junge wurden schon am 14. November 2018 geboren, aber die ersten drei Monate bleiben sie in der Wurfhöhle und sind somit noch nicht zu sehen. In diesen ersten Monaten sind sowohl die Eltern als auch die Babys sehr störungsempfindlich. Wir haben die Tiere daher in Ruhe gelassen, so dass auch wir Tierpfleger nur ganz selten einen kurzen Blick erhaschen konnten. Nun sind die Jungtiere aber aus dem gröbsten raus und erkunden regelmäßig mit den Eltern das Außengehege. Unsere Besucher können daher nun die Otterfamilie beim Spielen, Schwimmen und herumtoben beobachten. Die Mutter heißt übrigens Rina und wird jetzt im Sommer 5 Jahre alt und der stolze Vater heißt Leo und wird 2 Jahre alt.

Zoo Wuppertal 13.03.2019
Auswilderung junger Waldrappe aus dem Grünen Zoo Wuppertal
Der Waldrapp ist schon ein interessanter Vogel. Am Hinterkopf steht ihm das schwarze Gefieder in Büscheln ab, vorne hat er eine rote Stirnglatze und einen sehr langen dünnen Schnabel. Der früher in Mitteleuropa weit verbreitete Waldrapp wurde in der Vergangenheit vor allem durch intensive Bejagung großflächig ausgerottet und zählt heute mit nur noch wenigen hundert wildlebenden Exemplaren zu den am stärksten bedrohten Vogelarten. Inzwischen gibt es verschiedene Wiederansiedelungsprojekte, um den Waldrapp als Brutvogel in Europa wieder zu etablieren. Im letzten Jahr haben die Waldrappe im Grünen Zoo Wuppertal für zahlreichen Nachwuchs gesorgt. Sechs dieser Jungvögel gingen Ende Februar auf die Reise nach Andalusien (Süd-Spanien), um dort im Rahmen des Eremita-Wiederansiedlungsprojektes freigelassen zu werden. Das Eremita-Projekt ist ein Forschungsprojekt, das vom Ministerium für Landwirtschaft, Fischerei und Umwelt der Junta de Andalucía und des Zoobotánico de Jerez in Zusammenarbeit mit der Biologischen Station von Doñana (EBD-CSIC) und dem Weltverband der Zoos und Aquarien (WAZA) entwickelt wurde. Im Zoobotánico de Jerez werden die Wuppertaler Waldrappen nun zunächst zusammen mit Waldrapp-Nachzuchten aus anderen europäischen Zoos in einer Quarantäne-Station betreut. Ihr endgültiges Ziel liegt in der Region La Janda in der Nähe von Gibraltar. Dort gibt es bereits Waldrapp-Kolonien, die aber noch auf die Unterstützung durch Nachzuchten aus Zoologischen Gärten angewiesen sind, um die Anzahl der Vögel zu erhöhen. Einige Waldrapp-Kolonien sind in Andalusien bereits sesshaft geworden. Die Bevölkerung in der Region wird durch Sensibilisierungskampagnen über die Waldrappe informiert und so motiviert, zum Schutz der seltenen Vögel beizutragen. Die Wiederansiedelung von in Zoos zur Welt gekommenen Jungtieren ist nicht nur eine sehr schöne Seite der Zoo-Arbeit, sondern auch eine wichtige Aufgabe moderner Zoos, die sich für die Erhaltung und den Schutz bedrohter Tiere und ihrer Lebensräume einsetzen. Die Waldrappe aus dem Grünen Zoo Wuppertal tragen zum weiteren Aufbau der spanischen Population bei. Wenn das Projekt erfolgreich bleibt, dürfen hoffentlich auch zukünftige Generationen wilde Waldrappe in Europa erleben.

Tiergarten Worms 13.03.2019
Alles neu macht der Frühling – Osterferienprogramm im Tiergarten Worms
Die Tiere kehren aus ihren Winterquartieren zurück, wechseln ihr Fell oder Aussehen, Männchen balzen um die Weibchen und die große Anzahl an Jungtieren ist ein untrügliches Zeichen: es ist Frühling. Vom 23. bis 26. April 2019, dreht sich im Ferienprogramm der Tiergartenschule alles um das Thema „Neuanfänge“ – diese finden sich im Frühling in vielen Facetten. Sei es, dass die Pflanzen wieder Blüten tragen, die Tiere aktiver werden oder zahlreiche Jungtiere geboren werden. Gerade im Frühling ist der Tiergarten deshalb ein wunderbarer Ort um diese tierischen Neuzugänge zu beobachten. Exklusiver Blick hinter die Kulissen In einem spannenden Programm lernen die Kinder spielerisch und mit viel Spaß, was die Natur im Frühling alles bereithält. Sie begegnen den tierischen Bewohnern des Tiergartens hautnah, helfen unseren Tierpflegern bei der Versorgung einiger Tiere, basteln schöne Andenken für Zuhause und werden zu wahrhaften Natur-Experten. Das Team der Tiergartenschule hält für die Ferienkinder einige Überraschungen bereit. Zwei Buchungsvarianten Das Ferienprogramm des Tiergarten Worms kann zu zwei unterschiedlichen Startzeiten gebucht werden – für berufstätige Eltern gibt es die Möglichkeit, die Kinder bereits um 7.30 Uhr in den Tiergarten zu bringen und Spätaufsteher können um 9.00 Uhr starten. Mit dieser Buchungsoption möchte der Tiergarten besonders berufstätigen Eltern mehr Spielraum bieten, so dass diese ihre Kinder schon vor Arbeitsbeginn in die Tiergartenschule bringen können. An den Nachmittagen der Ferienspiele wird nach einem leckeren Mittagessen, das am Vormittag erworbene Wissen spielerisch und durch zahlreiche Bastelaktionen gefestigt. Bitte beachten: Die Ferienangebote des Tiergartens richten sich an Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahre und können immer nur wochenweise gebucht werden! Preis- und Buchungsoptionen entnehmen Sie bitte der Webseite des Tiergarten Worms unter: www.tiergarten-worms.de/tiergarten/Besucherservice/Ferien-im-Tiergarten.php

Zoo Magdeburg 13.03.2019
Zoo Magdeburg sucht eine „Film-Familie“
Im Frühjahr 2019 wird ein Imagefilm über den Magdeburger Zoo gedreht. Der Zoo sucht eine “Film-Familie” mit zwei Kindern im Alter von 6 bis 11 Jahrenund möglichst einem Hund, die Spaß haben, an diesem Film mitzuwirken. Die „Film-Familie“ erlebt beim Dreh viele tierisch nahe Momente, so zum Beispiel bei einer Giraffenfütterung. Exklusiv ist die Familie dabei, den Zoo aus einem anderen Blickwinkel zu genießen! Als Dankeschön erhält die “Film-Familie” Zoo-Jahreskarten, einen Marché-Gutschein im Wert von 50 Euro und ein Spiel auf der Adventure-Golfanlage. Die Bedingungen sind: eine kurze Bewerbung mit Foto bis zum 31. März 2019 an jembere@zoo-magdeburg.de und die Zustimmung für jede mediale Veröffentlichung.

Tierpark Hellabrunn München 12.03.2019
Hellabrunn soll noch schöner werden
Damit sich Hellabrunn auch in der Saison 2019 von seiner besten Seite zeigen kann, sind auch in diesem Jahr im Tierpark einige bauliche Verbesserungsmaßnahmen geplant. Neben der Eröffnung des zweiten Bauabschnitts des Hellabrunner Mühlendorfes im Juli wird das Tierparkrestaurant in diesem Sommer komplett saniert werden. Noch vor Saisonstart wird die Großvoliere und die Außenanlage für die Rotscheitelmangaben neugestaltet. Wirft man einen Blick auf die große Baustelle im südlichen Bereich des Tierparks, so zeigt sich schon, dass es nicht mehr allzu lange bis zur Fertigstellung des zweiten Bauabschnittes im Mühlendorf und damit auch der neuen Tierparkschule dauern kann. Noch bis Ende Juli 2019 werden die Bauarbeiten andauern, bis dahin kann es zeitweise in diesem Bereich auch zu Wegeeinschränkungen und –sperrungen kommen. Mit der Fertigstellung des Mühlendorfes im Sommer wird auch das Kinderland mit Eisenbahn und Autoparcours wiedereröffnen. Bis zum Saisonstart im April wird die Hellabrunner Großvoliere gärtnerisch neugestaltet – dies beinhaltet sowohl die Gestaltung von offenen Sonnenflächen als auch neue Brutplätze für die verschiedenen Vogelarten, die in der Großvoliere leben. Zudem wird aktuell die Außenanlage der Rotscheitelmangaben mit Kunstfelsen neugestaltet, um nach der Fertigstellung natürliche Rückzugs- und Beschäftigungsmöglichkeiten für die Tiere zu bieten. Ab Herbst 2019 wird die „Welt der kleinen Affen“ technisch komplett saniert und der Besucherbereich sowie die Anlage der Kattas neugestaltet bzw. erweitert werden. Daher wird das Haus ab September bis voraussichtlich Frühjahr 2020 für die Besucher nicht geöffnet sein. Des Weiteren wird im Sommer 2019 das von Marché International betriebene Tierparkrestaurant generalsaniert und umgebaut. Die notwendigen Bauarbeiten werden etwa bis Frühjahr 2020 anhalten. Während dieser Zeit bietet Marché ein vielseitiges Speisen- und Getränkeangebot durch diverse Foodtrucks auf dem Biergartengelände des Restaurants an, sodass für das leibliche Wohl weiterhin gesorgt ist. „Hellabrunn ist inzwischen über 100 Jahre alt und so bleiben dringend notwendige Renovierungs-, Umbau- oder Modernisierungsarbeiten leider nicht aus“, erklärt Tierpark-Direktor Rasem Baban. „Dennoch möchten wir die Einschränkungen für unsere Gäste und natürlich auch unsere Tiere stets so gering wie möglich halten. Unsere oberste Prämisse ist, dass sich die Tiere und Besucher gleichermaßen bei uns wohlfühlen und wir hoffen auf Verständnis, wenn es sich gelegentlich nicht vermeiden lässt, dass es zu Beeinträchtigungen beim Tierpark-Spaziergang kommt“. Alle Informationen zu den aktuellen Bau- oder Umgestaltungsprojekten im Tierpark erhalten die Besucher ab sofort auch über www.hellabrunn.de/bauprojekte.

Tierpark Bern 12.03.2019
Startschuss für die Steinböcke von Bern
Die Baubewilligung ist da, dem Bau der «AareAlpen» steht nichts mehr im Weg! In der letzten Märzwoche startet der Bau der Landschaft für Steinbock, Gämse, Alpenkrähe und Murmeltier. Unsere Alpentiere dürfen sich freuen und wir mit ihnen. Die alte Anlage am Aareufer (Baujahr 1937) wurde – mit Ausnahme von kleinen Sanierungsarbeiten – nie verändert. Höchste Zeit also, dass wir dem «König der Alpen» ein neues Zuhause schenken. Getreu unserem Motto «Mehr Platz für weniger Tiere» wird die «AareAlpen»-Anlage grösser, attraktiver, tiergerechter. Sie bietet grossflächig Kletter- und Rückzugsmöglichkeiten sowie Naturboden für unsere Tiere der Alpen. Der Aareuferweg wird während der Bauphase teilweise nur eingeschränkt passierbar sein. Wir bitten unsere Gäste jetzt schon um Verständnis!

Dieser Beitrag wurde unter Zoopresseschau veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.