Zoopresseschau

Opel-Zoo 08.03.2019
Hilfsaktion für Zwergflamingo-Küken – Tierärztin aus dem Opel-Zoo bei Hilfseinsatz in Südafrika
Ende Februar erreichte den Opel-Zoo ein Hilferuf der Arbeitsgruppe „Zwergflamingos“ der EAZA (European Association of Zoos and Aquaria): „Die Brutkolonie der Zwergflamingos am Kamfers Dam in Südafrika ist wegen der großen Trockenheit in Gefahr!“. Bereits 1.800 Jungvögel, die von den Elternvögeln in ihrer Not verlassen wurden, wären mit Organisationshilfe der PAZAA (Pan African Association of Zoo and Aquaria) in verschiedenen südafrikanischen Einrichtungen untergebracht worden, unter anderem in den Lory Park, in Midrand, Südafrika.Der Opel-Zoo überwies 2.500 € als Nothilfe und schickte Zootierärztin Dr. Uta Westerhüs für eine Woche nach Midrand bei Johannesburg. Dort versorgte sie mit einem weiteren Freiwilligen aus den USA sowie mit tatkräftigen Südafrikanern die 110 Vögel, die im Lory Park eingestellt worden waren. „Wir waren von frühmorgens bis spät abends im Einsatz“, so die Tierärztin aus dem Opel-Zoo. Sie berichtet weiter, dass jeder Vogel bis zu 8 mal am Tag in die Hand genommen werden musste, um ihn mit einer Sonde direkt in den Kropf zu füttern, ihn zu wiegen, umzusetzen und zu behan­deln. Die jungen Zwergflamingos erhalten 3-4 mal am Tag ein spe­ziell zubereitetes und püriertes Futter aus Fisch, Garnelen, Säug­lings­nahrung, Eigelb und Mineralien und müssen ein Gewicht von mindestens 800 g erreichen, um wieder ausgewildert werden zu können. Besonders das Füttern selbst bedarf einiger Erfahrung, um die Vögel dabei nicht zu verletzen. Wie bei allen Handaufzuchten musste die Versorgung unter größtem hygienischem Aufwand er­folgen, zumal einige der geretteten Jungvögel krank waren und entsprechend behandelt werden mussten.Aber all die Arbeit war von Erfolg gekrönt, denn 92 Jungvögel lebten am Tag der Abreise der Zootierärztin und dank des guten Regimes und Fürsorge vor Ort werden nun noch mehr Vögel aus anderen Institutionen nach Midrand gebracht.

Zoo Leipzig 08.03.2019
Vorsichtige Annäherung mit teils heiklen Situationen – Kontaktaufnahme ohne Barrieren wird forciert
Das Leben im Elefantentempel Ganesha Mandir im Zoo Leipzig gleicht seit sechs Wochen einer turbulenten Achterfahrt mit Höhen und Tiefen, bei der jedoch stets Ruhe bewahrt werden muss: Aktuell ist das am 25. Januar geborene Elefantenkalb stabil und wiegt Dank Muttermilch und Ersatzmilch, die zusätzlich gereicht wird, aktuell 99,8 kg. Da sich Mutter Hoa weiterhin nicht um ihren Nachwuchs kümmert, wird außerhalb der Säugezeiten behutsam die Vergesellschaftung mit den potentiellen Tanten Don Chung und Rani forciert. Auf dem Weg über viele Etappen hinweg läuft gegenwärtig die Gewöhnung mit direktem Kontakt ohne eine Netzabsperrung, die noch in der Vorwoche das Bild prägte. Mehrere Stunden am Tag ist das Jungtier unter Aufsicht der Tierpfleger mit den beiden Elefantenkühen zusammen. „Das Interesse aneinander ist bei allen gegeben. Sie nehmen Kontakt auf und tasten sich im wahrsten Sinne des Wortes ab“, sagt Seniorkurator Gerd Nötzold. Allerdings gibt es immer wieder heikle Situationen, in denen das Jungtier ruppig gegriffen wird oder die beiden Elefanten ihm deutlich zu verstehen geben, dass sie nicht als Nahrungsquelle zur Verfügung stehen. „Die Gruppe muss sich in dieser neuen Konstellation erst finden und die eigenen Regeln definieren. Das gegenwärtige Geschehen bildet normale Lernprozesse ab und zeigt uns, dass wir Geduld bewahren müssen“, schätzt Gerd Nötzold ein. Bei der Gewöhnung selbst versuchen sich die Pfleger zunehmend im Hintergrund zu halten, um den Elefanten den nötigen Raum zu geben, können sich aber zum Schutz des Nachwuchses aufgrund der kritischen Momente noch nicht vollständig zurückziehen. Sie treiben den Gewöhnungsprozess weiter behutsam schrittweise voran und sind beim Tränken und der Hautpflege des Jungtieres intensiv gefordert. Der Elefantentempel bleibt wegen der Vergesellschaftung weiter geschlossen. Planungshilfe für Bücherwürmer – Unterdessen laufen nicht nur in Leipzig, sondern auch direkt im Zoo die Vorbereitungen auf die Buchmesse: Am Freitag, 22. März, liest Christian Steyer in Gondwanaland aus Das musikalische Nashorn und andere Tiergeschichten von Peter Hacks. Am Samstag, 23. März, liest Meike Winnemuth in der Kiwara-Lodge aus ihrem Buch Bin im Garten. Ein Jahr wachsen und wachsen lassen. Tickets gibt es jeweils an der Abendkasse.

Zoo Magdeburg 08.03.2019
Theater im Zoo: Hennys erotisches Tierleben
Hennys erotisches Tierleben – das eigens für den Zoo Magdeburg geschriebene Theaterstück – wird erneut im Mai zu erleben sein. “Wir möchten dem Besucherwunsch nachkommen und diesen außergewöhnlichen Kunstgenuss im Zoo Magdeburg ermöglichen“, erklärt Zoodirektor Dr. Kai Perret. Ab sofort seien die begehrten Karten online oder im Zooladen zu erwerben – schnell sein lohnt sich! Faszinierende Einblicke in den Zoo bei Nacht: Ein Mondscheinspaziergang durch den Zoo beleuchtet das tierische Liebesleben von Männchen und Weibchen in fremden Gehegen und heimischen Schlafzimmern. Können Pinguine sich prostituieren? Wie verhält sich der Tapir in Liebesdingen? Wer hat gewusst, dass der bekannte Zoodirektor Prof. Dr. Dr. Heinrich Dathe seine erste Doktorarbeit über die Sexualität von Meerschweinchen geschrieben hat? Auf amüsante Weise nehmen Henny (Ines Lacroix) und Henny (Nadja Gröschner) diese Fragen näher unter die Lupe. Sie begeben sich in Begleitung des Anglerfischs in den geheimnisvoll illuminierten Magdeburger Zoo und seinem „lüsternden“ Umfeld. Auf dem Weg durch den Zoo begegnen dem Theaterfreund imposante Elefantenbullen, schwule Flamingos und mackerhafte Schimpansen, deren Gebaren allzu menschlich erscheinen. Die Bewerbung Magdeburgs zur Kulturhauptstadt war die Initialzündung für diese ungewöhnliche Symbiose von Theater und Zoo. Zoologie einmal anders zu erleben und zu erfahren, den Blick über den sprichwörtlichen Gartenzaun zu wagen, das sind spannende Aussichten. Es gibt 11 Vorstellungen im Zoo (15. Mai bis 26. Mai 2019, außer 20. Mai 2019). Die Karten für diesen besonderen Kunstgenuss sind limitiert und online unter www.zoomagdeburg.de oder im Zooladen ab sofort im Vorverkauf. Beginn: 19:30 Uhr an der AFRICAMBO Lodge, kein Nacheinlass möglich, Kartenpreis: 25,00 €, Theater-Snackpaket zusätzlich buchbar unter 0391 28090-2840

Zoo Hoyerswerda 08.03.2019
Zoobesucher unterstützen Neschwitzer Naturschutzstation
Mit einer Spende in Höhe von fast 1900 Euro haben die Besucher des Zoos Hoyerswerda die Arbeit der Naturschutzstation Neschwitz e.V. unterstützt. Das Geld war letztes Jahr im Spendenkegel des Tropenhauses gesammelt worden. Zooleiter Eugène Bruins übergab am Donnerstag, 7. März 2019, offiziell den Spendenscheck an Vereinschefin Angelika Schröter. Der Verein engagiert sich vornehmlich für den Erhalt und Schutz seltener Arten, die in der Lausitz heimisch sind. „Wir freuen uns sehr, dass so viele Zoobesucher die Naturschutzstation großzügig unterstützt haben, denn der Arten- und Naturschutz in der Region liegen uns sehr am Herzen“, betont Eugène Bruins. Der Zoo Hoyerswerda beteiligt sich an verschiedenen Projekten rund um den Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten und kooperiert seit mehreren Jahren mit dem Neschwitzer Verein. Unterstützend zur Seite steht der Zoo Hoyerswerda der Naturschutzstation auch bei dem jährlich stattfindenden Amphibiencamp Ende April. Zooleiter Eugène Bruins wird im Rahmen des Camps am 25. April einen Vortag mit anschließender Führung zu Amphibien und Reptilien halten. Interessierte Kinder im Alter von 8 Jahren können sich gern bei dem Verein melden. Weitere Informationen dazu unter www.naturschutz-neschwitz.org. Mit Hilfe der Spenden aus dem Jahr 2017 konnten bereits alle Vogelvolieren der Station wieder Instand gesetzt werden. Auch das diesjährige Geld will die Naturschutzstation eigenen Angaben zufolge wieder für die Betreuung und Aufwendungen der Wildvogelpflegestation verwenden. Dort werden in jedem Jahr etwa 100 verletzte oder geschwächte Vögel wie Mäusebussard, Mauersegler, Rauch- und Mehlschwalbe, Amsel, Turmfalke, Sperling, Saat- und Nebelkrähe, Storch und Graureiher aufgenommen. In der Wildvogelpflegestation werden die Tiere betreut und nach ihrer Genesung wieder ausgewildert.Der Verein engagiert sich zusätzlich stark für den Schutz heimischer Amphibien. Insgesamt 10 km Amphibienschutzzaun an 25 Stellen sind in diesem Jahr schon an stark befahrenen Straßen angebracht worden. Allein im letzten Jahr konnten so bei den jährlichen Amphibienwanderungen in der Region 35.000 Tiere über die Straße gesetzt werden.

Zoo Augsburg 07.03.2019
Nashorndame Keeva gut in England angekommen
Die beiden im Zoo Augsburg geborenen Breitmaulnashörner Keeva und Kibo sind mittlerweile drei Jahre alt und somit alt genug um den Zoo Augsburg zu verlassen.Die junge Nashorndame Keeva machte am Montag den Anfang und reiste in den englischen Knowsley Safari Park. Dort soll sie zukünftig zusammen mit einer größeren Herde Breitmaulnashörner leben und züchten. Keeva wurde am 18. Februar 2016 geboren und wog damals etwa 60 – 70 kg, drei Jahre später bringt sie schon stolze 1,6 Tonnen auf die Waage. Der Name „Keeva“ kommt aus dem afrikanischen und heißt die „Hübsche“. Zusammen mit ihrem Halbbruder Kibo war sie eine der Besucherlieblinge der letzten Jahre. Auch Kibo soll dieses Jahr noch umziehen, er soll in dem Bioparco Rom ein neues Zuhause finden.

Zoo Heidelberg 07.03.2019
Wenn sie kommen, wird es Frühling! – Erste Weißstörche im Zoo Heidelberg angekommen
Laut klappern sitzen sie auf den großen Nestern im Zoo Heidelberg: Die ersten Weißstörche sind aus ihren Winterquartieren im Süden zurückgekehrt. Die idealen Voraussetzungen für die Jungenaufzucht auf den hohen, geschützten Bäumen ziehen jedes Jahr besonders viele Störche in den Zoo Heidelberg. Schon jetzt sind bereits viele Storchennester mit Brutpaaren besetzt. Gleich nach der Ankunft im Zoo beginnen die Storchenmännchen damit, die Nester aus dem Vorjahr für den neuen Nachwuchs vorzubereiten. In einem prächtigen Nest und mit lautem Klappern balzen die Männchen um die Gunst der Weibchen, die ein paar Tage nach den Männchen im Zoo Heidelberg eintreffen. Bereits von weitem ist in diesen Tagen das typische Klappern der schwarz-weißen Sommergäste im Zoo Heidelberg zu hören. Störche fliegen bevorzugt ihr Nest aus dem Vorjahr an. Einige Storchenpaare, die im vergangenen Jahr erfolgreich Jungtiere aufgezogen haben, finden sich so – trotz zum Teil getrennter Aufenthaltsorte im Winter – sogar wieder und brüten erneut gemeinsam. Wenn auch das Weibchen im Zoo angekommen ist und sich die Paare gefunden haben, bauen beide Störche gemeinsam weiter. Störche sind richtige Baumeister: Sie tragen von überall aus dem Zoo Nistmaterial zusammen und bauen mit ihren langen Schnäbeln geschickt überaus stabile Nester. Stöckchen und Äste sorgen für Schutz und guten Halt, mit Gräsern und Laub wird die Sitzmulde weich ausgepolstert. Einige Storchennester werden über Jahrzehnte genutzt und wiegen mehrere Hundert Kilogramm. Rund 30 Nistmöglichkeiten für Störche gibt es im Zoo Heidelberg auf den hohen Bäumen und den Dächern der Zoohäuser. In den letzten beiden Jahren sind dort über 100 junge Störche zur Welt gekommen. Der Zoo Heidelberg hofft, dass auch die kommende Brutsaison für die Störche ein Erfolg wird und viele Jungvögel im Herbst die Reise in den Süden antreten können. Weißstörche gelten noch immer als eine stark bedrohte Vogelart. Lebensraumverlust, Stromtrassen und Gefahren auf der Reise machen den Störchen das Leben schwer und sorgen für zahlreiche Todesfälle. Damit sich der Bestand langfristig erholen kann, werden viele zusätzliche Nisthilfen benötigt – auch auf Flächen außerhalb des Zoos. Der bisherige Bruterfolg der Störche reicht in vielen Regionen Deutschlands nicht aus, um die natürlichen Verluste auszugleichen.

Tierpark Nordhorn 07.03.2019
Falknervorführungen im Tierpark Nordhorn – Greifvogelshow mit den Falknern von „de Valkenhof“ auf der großen Vechtewiese
Es ist eine gute alte Tradition im Familienzoo und viele Hobbyfotografen warten schon wieder auf den Termin! Am Sonntag, den 17. März wird es in der großen Vechtewiese wieder Falknervorführungen geben. In diesem Jahr präsentieren sich erstmals die Niederländer Marga und Frans Hueben von der Falknerei „de Valkenhof“ aus Aalten in Gelderland den interessierten Besuchern.Die Niederländer zeigen das Können ihrer Tiere um 11.00 Uhr, 14 Uhr und 16.00 Uhr in zweisprachigen Demonstrationen zum „Mitmachen“. Ihr Konzept ist es immer wieder Besucher in die Show einzubinden. Es wird daher in der Wiese nur symbolische Abgrenzungen geben. Die Besucher können den Tieren sehr nah kommen. Hunde dürfen aus diesem Grund bei den Vorführungen nicht mit in die Vechtewiese genommen werden. Der Vechtesteg bietet aber einen ebenso guten Blick auf die Shows und hier können Besucher mit Hund gerne dem Geschehen folgen. Nach den Vorführungen gibt es für alle Interessierten gegen einen Unkostenbeitrag von 5 Euro die Möglichkeit ein Foto mit einem Greifvogel auf der eigenen Faust zu machen.

Thüringer Zoopark Erfurt 07.03.2019
Nachwuchs im Thüringer Zoopark Erfurt: Kleines Trampeltier erblickt das Licht der Welt.
Der erste Trampeltiernachwuchs 2019 ist da! Am Montag, den 18.02. wurde im Thüringer Zoopark Erfurt das kleine Kamelmädchen Arya geboren. Die drei Jahre alte Mutterstute Khalessi brachte ihren ersten Nachwuchs völlig problemlos zur Welt. Papa der Neugeborenen ist der fünfzehn Jahre alte und bereits vielfache Vater Sahib, der seit 2009 in Erfurt lebt. Gleich nach der Geburt wurde Arya von ihrer Mutter vorsichtig beschnüffelt und beleckt. Inzwischen hat die Kleine ihre langen und staksigen Beine gut unter Kontrolle, um ihrer Mama auf Schritt und Tritt zu folgen. Da Mama jedoch nicht genug Milch hat, muss Arya zusätzlich ernährt werden und bekommt mehrmals täglich die Flasche. In Asien sind die domestizierten Trampeltiere als Nutztiere weit verbreitet. Ihre wilden Verwandten in China und der Mongolei gelten jedoch laut Weltnaturschutzunion IUCN aufgrund von anhaltender Bejagung als „vom Aussterben bedroht“. Die Trampeltiere sind bei gutem Wetter täglich auf dem Plateau des Zooparks zu besichtigen. Bei schlechtem Wetter können sich die Kamele aber auch im Stall aufhalten, der für Besucher nicht einsehbar ist.

Zoo Landau in der Pfalz 07.03.2019
Kinderbetreuung in den Osterferien 2019
Das beliebte erweiterte Betreuungsangebot der Zooschule Landau steht auch in den Osterferien zur Verfügung. Eltern können ihre schulpflichtigen Kin­der zwi­schen 6 und 12 Jahren bereits ab 7:30 Uhr in die Zooschule bringen und um 13:00 Uhr, 14:00 Uhr oder um 16:00 Uhr abholen. Bleiben die Kinder länger als 13:00 Uhr im Zoo, erhalten sie ein warmes Mittagessen. Dieses wird ge­mütlich mit der Gruppe im Zoorestaurant eingenommen. An jedem Tag steht ein anderes spannendes Thema auf dem Programm! In den Osterferien werden die Kinder als einen besonderen Schwerpunkt Vogelvielfalt erleben: Heimische und exotische Vögel werden im Zoogelände mit Ferngläsern beobachtet und näher erkundet. Dabei erfahren die Kinder nicht nur Interessantes über Storch, Rotkehlchen und Pinguin, son­dern auch, was sie selbst zum Schutz der gefiederten Freunde in der Natur beitragen können. Aber auch andere Zootiere wie Tiger, Erdmännchen und Kängurus stehen auf dem Programm; an jedem Tag wird sogar ein ausgewählter Zoobewohner hautnah erlebt. Hier die aktuellen Termine:Osterferien 2019: 1. Woche: Mo. 23.04.2019 – Fr. 26.04.2019 (Nur im Block buchbar!), 2. Woche: Mo. 29.04.2019 – Die. 30.04.2019 (einzeln buchbar!) Kosten pro Tag: Variante 1 (bis 13:00 Uhr/täglich 15,00 Euro), Variante 2 (bis 14:00 Uhr inkl. Mittagessen/täglich 23,00 Euro) und Variante 3 (bis 16:00 Uhr inkl. Mittagessen/täglich 30,00 Euro) zuzüglich 2,50€ Zooeintritt pro Tag. Tipp: Die Jahreskarte für Kinder kostet 15,00€! Anmeldungen nehmen wir ab sofort gerne entgegen! Anmeldung sind in der Zooverwaltung telefonisch unter 06341 / 13 70 10 und 13 70 11 oder unter zoo@landau.de möglich.

Wisentgehege Springe 07.03.2019
Großbaustelle im Springer Wisentgehege – Für Besucher ist nur ein Teil des Wildparks begehbar
Schluss mit den vielen Schlaglöchern: Im Springer Wisentgehege werden in der kommenden Woche zwei Kilometer Wege saniert. „Wir freuen uns sehr, dass künftig Besucher mit Gehbehinderung wie auch Besucher mit Kinderwagen besser unsere Wege nutzen können“, sagt Büroleiter Henrik Menge. Von Montag bis Freitag, 11. bis 15. März, ist die Großbaustelle vorgesehen. Während dieses Zeitraumes haben Besucher nur Zutritt zu einem Teil des Wildparks. Zu sehen sind aber die Flugschau auf dem Falkenhof um 14 Uhr. Außerdem besteht auch Zugang zu den Wolfspräsentationen um 11.45 und 14.45 Uhr. Gesperrt sind der Mittelweg bis zur Köhlerhütte sowie die Wege am Luchsgehege und der Kleinraubtieranlage entlang. Keinen Zugang gibt es zudem zu den Przewalskipferden, der Wildkatzenanlage und der Wolf-Bäranlage. Wegen dieser Einschränkungen gelten die reduzierten Winterpreise für Tagestickets: Erwachsene zahlen während der Bauphase 10,50 Euro, Kinder bis 17 Jahren 7 Euro, Azubis, Studenten und Menschen mit Behinderung 8,50 Euro. BU: Freier Zugang zum Falkenhof: Falkner Rouven Polep und sein Team berichten während der Flugschau über ihre Arbeit mit den Vögeln. Zum aktuellen Programm auf dem Falkenhof gehören Bussard, Turmfalke, Sakerfalke, Uhu, Steppenadler, Weißkopfseeadler, Milane und andere.

Kölner Zoo 07.03.2019
Kleinster Affe der Welt: Zwergseidenaffen im Kölner Zoo geboren
Neue Bewohner im beliebten Urwaldhaus des Kölner Zoos: Anfang Januar kam hier zweifacher Nachwuchs bei den Zwergseidenaffen zur Welt. Der Vater der beiden geschlechtlich noch unbestimmten Jungtiere ist drei Jahre alt und kam am 11.2.2017 aus dem Zoo Magdeburg nach Köln. Die 4-jährige Mutter stammt aus dem Zoo Jihlava, Tschechien, und lebt seit dem 19.2.17 im Kölner Zoo. Es ist der dritte Wurf der Eltern. Ihr im Dezember 2017 geborenes, männliches Jungtier trägt die nun zur Welt gekommenen Zwergseidenaffen ebenfalls regelmäßig als großer Bruder in seinem Pelz herum. Waren die beiden Affen bei der Geburt nur daumengroß, sind sie inzwischen gut gewachsen und immer besser zu sehen. Die Anlage für die kleinste echte Affenart der Welt entstand 2013 im Urwaldhaus des Kölner Zoos. Hier leben sie in direkter Nachbarschaft zu den größten auf der Erde beheimateten Affen, den Gorillas. Auf 10 m² Grundfläche und 4 m Höhe bietet die Anlage den Winzlingen reichlich Platz an der frischen Luft. Sie ist mit Naturboden versehen, mit Büschen bepflanzt und Ästen verschiedener Stärke eingerichtet. An der Vorderseite haben Besucher die Möglichkeit, die Zwergseidenaffen durch eine Glasscheibe zu beobachten, die mit Bastmatten und Wurzelholz verkleidet ist. Es bedarf manchmal etwas Geduld, um die gut getarnten und als Schutz vor Raubfeinden im Freiland zeitweise still sitzenden Klein-Affen zu entdecken. Sobald diese aber erkannt werden, sind viele Besucher entzückt. Zwergseidenaffen stammen aus dem Amazonasgebiet Südamerikas. Sie sind mit nur 110 bis 140 g Gewicht und einer Körperlänge von 14 cm die kleinsten Primaten mit trockenem Nasenspiegel. Obwohl es auf Madagaskar noch kleinere Primaten – zum Beispiel verschiedenen Arten Mausmakis – gibt, zählen diese zu den Lemuren und besitzen einen feuchten Nasenspiegel. Zwergseidenaffen bewohnen untere Waldschichten, wo eine große Dichte von Stämmen und Ästen ihnen schnelle Fluchtmöglichkeiten vor ihren vielen Raubfeinden bietet. Die Nahrung besteht zu 67 Prozent aus Baumsäften, der Rest aus Früchten und Insekten, wobei letztere geschickt und blitzschnell gegriffen werden. Um an die Baumsäfte zu kommen, verfügen Zwergseidenaffen über spezielle Anpassungen: krallenähnliche Nägel mit scharfen Spitzen, die auch auf glatter Baumrinde guten Halt geben, sowie scharfe große Schneidezähne, mit denen sie Löcher in die Rinde nagen. Sie leben in Familiengruppen von meist sechs Tieren, bestehend aus einem Paar mit seinen Jungtieren der letzten Würfe. Meist werden zwei Jungtiere pro Wurf geboren. Die Tragzeit beträgt 4,5 Monate. Zumeist trägt der Vater den Nachwuchs.

Tiergarten Schönbrunn 07.03.2019
Zwei neue Nasenbären sind eingezogen!
Es gibt Verstärkung für die Nasenbären im Tiergarten Schönbrunn: Zwei junge Weißrüsselnasenbären sind aus dem tschechischen Zoo Ústí nad Labem eingezogen. Die acht Monate alten Tiere namens Puppe und Diego sind noch sehr verspielt und bringen Schwung in die Anlage. Die beiden Roten Nasenbären Blümchen und Ursel haben ihre neuen Mitbewohner gleich gut aufgenommen. „Mittlerweile schlafen alle vier in der Nacht gemeinsam in einem Körbchen. Blümchen ist mit 14 Jahren schon sehr ruhig. Ursel aber hat gerne die Tanten-Rolle übernommen und zeigt den Neuankömmlingen alles“, so Tierpflegerin Michaela Hofmann. Auch sie musste das Vertrauen ihrer neuen Schützlinge Schritt für Schritt gewinnen. „Das geht am besten mit Futter. Das Herz von Nasenbären erobert man mit Heimchen, Mehlwürmern und Fleisch.“ Die Haltung der Roten Nasenbären wird in Schönbrunn mit dem Ableben der beiden alten Tiere aufgegeben. Denn: Der Rote Nasenbär steht auf der EU-Liste der invasiven Arten und darf in Zoos nicht mehr gezüchtet werden. Der Weißrüsselnasenbär ist davon nicht betroffen. Deshalb steigt der Tiergarten auf diese Nasenbär-Art um, die hier auch schon früher gehalten wurde. Nasenbären zählen zu den Kleinbären und sind beinahe in ganz Südamerika verbreitet. Ihren Namen verdanken sie ihrer beweglichen, rüsselartig verlängerten Nase. Der Rote Nasenbär und der Weißrüsselnasenbär unterscheiden sich optisch durch ihre Fellzeichnung. Das Fell der Weißrüsselnasenbären ist graubraun. Rund um die Augen und an der Schnauze sind sie weiß gefärbt.

Zoo Duisburg 06.03.2019
Wie Zootiere im Alter fit bleiben – Themenführung für Kinder und Erwachsene im Zoo Duisburg
Dank der guten Pflege erreichen viele Zootiere ein hohes Alter. Aber auch natürliche Verhaltensweisen und Bewegungsabläufe der Tiere lassen diese im Alter meist fit sein. Bei der kostenfreien Themenführung „Fit im Alter“ können interessierte Zoobesucher am Samstag, 24. März lernen, welche tierischen Übungen sich auf den menschlichen Alltag übertragen lassen und wie Tiere beispielsweise Rücken- sowie Nackenschmerzen ganz nebenbei entgegen wirken.Los geht es um 12.00 und 14.00 Uhr an der Hauptkasse des Zoos. Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei, lediglich der Zooeintritt ist zu entrichten. Eine vorherige Anmeldung ist bis zum 21. März 2019 unter limpinsel@zoo-duisburg.de erforderlich.

Zoo Landau in der Pfalz 06.03.2019
(K)Eine Zukunft für die Vögel Indonesiens? – Vortragsabend im Rahmen der EAZA-Silent-Forest-Kampagne 2019 im Zoo Landau in der Pfalz am Mittwoch, 13. März, 18 Uhr (Zooschule Landau)
Stephan Bulk ist seit 2009 als Kurator und Zootierpfleger im Taman Safari lndonesia II auf Java aktiv und betreut den Aufbau verschiedener Schutzprogramme für höchst bedrohte Tierarten der Region. In seinem Vortrag wird er über die Arbeit im Prigen Conservation Breeding Ark in Indonesien berichten. Diese Aufzuchtstation dient der professionellen Haltung, Zucht und späteren Auswilderung der stark bedrohten lokalen Vogelfauna.Südostasien ist der größte Umschlagplatz für den illegalen Vogelhandel weltweit. Viele bereits stark bedrohte Vogelarten werden für den illegalen Tierhandel, besonders auf den lokalen Märkten, bejagt. Mit der Kampagne „Silent Forest“ startete die europäische Zoovereinigung EAZA eine Initiative, um auch in Europa auf dieses Problem aufmerksam zu machen und Spendengelder für Projekte zu akquirieren. Auch der Zoo Landau in der Pfalz, die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP) sowie viele andere Zoo- und Naturschutzpartner unterstützen den Aufbau der Vogelstation auf Java.Der Eintritt zu diesem Vortrag ist kostenlos. Die Zooschule ist am Vortragsabend frei zugänglich. Spenden werden zu 100% dem Projekt zur Verfügung gestellt.Bitte betreten Sie den Zoo an diesem Abend über den Nebeneingang / Verwaltungseingang am Zebrastreifen in der Hindenburgstraße 12.

Zoo Salzburg 06.03.2019
Der Frühling hält Einzug: Die Salzburger Braunbären sind aus der Winterruhe erwacht!
Wohin man derzeit schaut, sprießt erstes zartes Grün. Im frühlingshaften Sonnenschein blühen Märzenbecher, Schneerosen und Co. Der Bärlauch, der seinen Namen tatsächlich den Bären verdankt, treibt schon aus. Die warmen Sonnenstrahlen der vergangenen Tage drangen auch in die Schlafhöhlen der beiden Salzburger Braunbären Blanca und Aragon. So wurden sie sanft geweckt. Die vergangenen drei Wintermonate haben die beiden einfach verschlafen. Deshalb wird es noch ein bisschen dauern, bis sie wieder so richtig munter sind und einen „Bärenhunger“ entwickeln. Kurz nach dem Aufstehen knabbern die Allesfresser nur zaghaft an Blattspitzen. Warum gehen Braunbären in die Winterruhe? In den Wintermonaten finden die Braunbären nicht genug Nahrung. Deshalb ziehen sie sich vor dem Beginn der kalten Jahreszeit in eine Höhle zurück. Die Winterruhe ist kein echter Winterschlaf, da sie relativ leicht wach werden können. Das Aufstehen der Bären ist immer ein besonderer Moment! Jedes Jahr aufs Neue ist die Freude über das Erwachen der Bären riesengroß: Alle hoffen, dass der Winter nun endgültig vorbei ist! Besonders begeistert über das Aufstehen der Bären ist das Salzburger Familienunternehmen Honigmayr: Denn die beliebteste Honigmanufaktur Österreichs mit Sitz in Tenneck hat die Patenschaft für die 31-jährige Braunbärin Blanca um ein weiteres Jahr verlängert.

Zoo Landau in der Pfalz 06.03.2019
Die Erdmännchen freuen sich über ihren Paten
Bereits seit einem Jahr besteht die tierische Verbindung zwischen dem Zoo Landau und der BierProjekt Landau eG. Biersorten wie z.B. White Flamingo, Äffchen, Erdmännchen oder Känguru findet man nicht überall, aber im Sortiment der Bierbrauer Dominik Rödel, Gerd Barthel, Sascha Gallo und Andreas Lehr, die mit dem BierProjekt ihr Hobby zum Beruf gemacht haben. Im vergangenen Jahr wurde auf der Facebookseite darüber abgestimmt, welche Tierart zum Patentier werden sollte, eindeutiger Gewinner damals: die Erdmännchen. Die Patenschaft wurde erfreulicherweise in diesem Jahr verlängert. Am 20. Februar überreichten Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel und Frau Elke Rieder, die in der Zooverwaltung für die Abwicklung und Verwaltung der Patenschaften zuständig ist, Herrn Gerd Barthel am Erdmännchengehege die neue Patenschaftsurkunde. Mit dabei, das Erdmännchen-Bier, für die Patenkinder gab es aber stattdessen lieber eine Handvoll Mehlwürmer! […]

Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec 06.03.2019
Ein Jahr lang kostenlos in den Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec mit „Hallo Baby!“-
Mit einem Jahreskarten-Gutschein für frischgebackene Eltern begrüßt die Stadt ihre Neugeborenen. Was 2012 als Initiative des Görlitzer Tierparks gemeinsam mit der Stadt Görlitz und dem Klinikum begann, konnte in den letzten Jahren auf weitere Gemeinden sowohl in Deutschland (Bautzen, Löbau) als auch in Polen (Zgorzelec, Boleslawiec, Luban) ausgeweitet werden. Hier erhalten die Eltern Neugeborener im Standesamt gemeinsam mit der Geburtsurkunde einen Gutschein. Dieser kann im Görlitzer Tierpark gegen eine Jahreskarte eingetauscht werden. Streng genommen gilt die dann nicht für das Neugeborene, sondern für Mutter oder Vater, denn Kinder bis drei Jahren zahlen im Zoo in Görlitz grundsätzlich keinen Eintritt. Zum Einlösen des Gutscheins ist während des gesamten ersten Lebensjahres Zeit – so können die Eltern auch noch etwas warten, bis ihr Nachwuchs ein wenig älter ist und den Besuch bewusst erleben kann. Aber auch nach dem ersten Geburtstag verfällt der Gutschein nicht komplett, sondern kann dann immer noch für freien Eintritt bis zum Ende des zweiten Lebensjahres genutzt werden.Das Ziel dieses Willkommensgeschenks ist es, emotionale Nähe zu den Tieren zu schaffen und so das Naturschutz-Anliegen der Görlitzer Einrichtung zu den Menschen in der Region zu tragen. Mit der Haltung vieler geschützter und von der Ausrottung bedrohter Tierarten leistet der Tierpark einen wichtigen Beitrag im Artenschutz.

Gelsenkirchen 06.03.2019
Ferien in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen
Einmalige Einblicke hinter die Kulissen, besondere Expeditionen und viele, tolle Spiele: In den NRW-Osterferien bietet die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen ein abwechslungsreiches Ferienprogramm für Schüler zwischen 6 und 12 Jahren an. Eltern können ihre Kinder noch schnell dafür anmelden, es sind noch Plätze frei. Der tierische Ferienspaß beginnt mit einer flexiblen Ankunft zwischen 8 und 9 Uhr und einem gemeinsamen Frühstück. Dann geht es los zu verschiedenen Expeditionen in die Erlebniswelten Alaska, Afrika oder Asien. Spannende Aktionen stehen an: Zum Beispiel Futter für die Seelöwen in der Fischküche zubereiten, Spielzeuge für die Beschäftigung der Tiere basteln oder aufregende Rallyes in der ZOOM Erlebniswelt machen. Angeboten werden die Ferien im Zoo jeweils von 8 bis 17 Uhr, vom 15. bis 18. und vom 23. bis 26. April. Mehr Infos unter https://www.zoom-erlebniswelt.de/ferien-im-zoo.html.

Zoo Duisburg 06.03.2019
Wie Zootiere im Alter fit bleiben – Themenführung für Kinder und Erwachsene im Zoo Duisburg
Dank der guten Pflege erreichen viele Zootiere ein hohes Alter. Aber auch natürliche Verhaltensweisen und Bewegungsabläufe der Tiere lassen diese im Alter meist fit sein. Bei der kostenfreien Themenführung „Fit im Alter“ können interessierte Zoobesucher am Samstag, 23. März lernen, welche tierischen Übungen sich auf den menschlichen Alltag übertragen lassen und wie Tiere beispielsweise Rücken- sowie Nackenschmerzen ganz nebenbei entgegen wirken.

Tierpark Chemnitz 05.03.2019
Neue Hirsche im Tierpark Chemnitz/Nachwuchs bei den Kängurus
In den letzten Wochen hat es einige Veränderungen bei den Bewohnern des Tierparks Chemnitz gegeben. Die Haltung der Mesopotamischen Damhirsche wurde aufgegeben, da es im Europäischen Zuchtprogramm in den vergangenen Jahren so gut wie keinen Nachwuchs gab. Deshalb sind zur Aufstockung der Gruppe keine Tiere mehr verfügbar. Der Rest der Chemnitzer Herde wurde an den Tierpark Berlin abgegeben. Im Gegenzug zog eine neue Hirschart in Chemnitz ein: der Vietnam-Sikahirsch. Das erste Tier, ein junges Weibchen, kam aus dem Tierpark Berlin, ein zweites Weibchen aus dem Zoo Landau. Im März sollen dann zwei junge Hirsche die kleine Gruppe vervollständigen. Außerdem reiste aus dem Zoo Karlsruhe ein weiblicher Prinz-Alfred-Hirsch an, der in Kürze Gesellschaft von einem männlichen Tier bekommen wird. So sind dann beide Hirschanlagen wieder besetzt. Eine weitere erfreuliche Neuigkeit gibt es von den Bennettkängurus (Macropus rufogriseus). Die beiden weiblichen Tiere „Aurora“ und „Maggie“ haben jeweils ein Jungtier im Beutel. Mit etwas Geduld und Glück kann man – gerade bei schönem Wetter – die Jungtiere aus den Beuteln ihrer Mütter schauen sehen. Wie alt die beiden unterschiedlich großen Jungtiere sind, kann niemand sagen, denn bei Beuteltieren die Geburt sehr unauffällig abläuft. Bennettkänguru-Jungtiere kommen nach einer kurzen Tragzeit von ungefähr 30 Tagen und für ein Säugetier relativ unentwickelt zur Welt. Sie sind winzig, nackt, taub, blind und können sich nur mithilfe ihrer Arme am Fell der Mutter festhalten. Trotzdem finden sie recht schnell und eigenständig den Weg in den Beutel, wo sie sich an einer Zitze festsaugen und mit Muttermilch versorgt werden. Nach rund einem halben Jahr verlässt das Jungtier erstmals den Beutel. Nach weiteren zwei Monaten ist es zu groß geworden, um noch hineinzupassen. Jungtiere werden aber bis zum Alter von rund einem Jahr gesäugt. Zu diesem Zweck stecken sie den Kopf in den Beutel der Mutter.

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma 05.03.2019
Neuzugang aus Australien – Wilhelma ist neue Heimat für Deutschlands größtes Krokodil
Schweißtreibende Ankunft nach einer halben Weltreise von Australien nach Stuttgart: Ab heute ist das größte Krokodil Deutschlands in der Wilhelma zu sehen. Nach rund 21.500 Kilometern von Downunder in den Zoologisch-Botanischen Garten waren die letzten 100 Meter die schwersten. Gut fünf Stunden brauchten die zwei Dutzend Tierpfleger und Handwerker, um die wuchtige Panzerechse in der mit lebendigem Inhalt fast eine Tonne schweren Transportbox durch das Gebäude zu manövrieren. Weil der Spediteur die Maßgaben der Wilhelma falsch interpretiert hatte, passte die voluminöse Holzkiste erst gar nicht durch die Eingangstür. Die Schreiner mussten überstehende Spanten zurechtsägen, bis der Durchlass zentimetergenau möglich wurde. „Die ganze Aktion stand mehrmals auf der Kippe“, berichtete Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin. „Die sperrige Fracht durch die schmalen Gänge zu manövrieren, ohne dabei die Scheiben eines der Aquarien oder Terrarien einzudrücken, war Kraftakt und Präzisionsarbeit zugleich.“ Ein Hebekran musste schließlich bis an seine Belastungsgrenze gehen, um die Box vom Besuchersteg in das Gehege zu hieven. Dort übernahm Direktor Kölpin – selbst Reptilienexperte – mit Harry Aberle, dem Revierleiter der Tierpfleger, die riskante Aufgabe, das potenziell lebensgefährliche Krokodil herauszulassen. Das zögerte jedoch, seine Transportkiste zu verlassen, um die neue Umgebung zu erkunden. Erst als sämtliche Helfer die Krokodilhalle verlassen und das Licht gelöscht hatten, zeigte sich nach Mitternacht Frederick, wie er in Australien genannt wurde. Schritt für Schritt bestätigte sich: Das ist ein Koloss, der auch „Friedrich der Große“ heißen könnte. Bis zur Schwanzspitze traten 4,31 Meter und 520 Kilo zu Tage. „Der ist wirklich gigantisch“, sagte Aberle, „der beeindruckt auch mich noch.“ Aberle ist seit über 40 Jahren Tierpfleger in der Wilhelma und als Leiter des Terrariums auch „Herr der Krokodile“: „Das ist das erste Mal seit im Jahr 2000 der legendäre ,große Weiße‘ gestorben ist, dass wir wieder einen kapitalen Bullen haben. Und Frederick ist noch länger – die Nummer Eins in Deutschland.“ Leistenkrokodile sind die größten Krokodile der Welt. Weil sie weit ins Meer schwimmen können, sind sie in Asien weit verbreitet von Ostindien durch Südostasien bis nach Nordaustralien und Ozeanien. Frederick stammt aus der australischen Region des Northern Territorys, die als besonders krokodilreich gilt. Dort wurde er am 24. August 1994 am Mary River gefangen, wo die größten Artgenossen leben. Er gehörte damit zu den Mitbegründern des „Crocodylus Park“, der fünf Tage später in der Küstenstadt Darwin eröffnet wurde. Die Einrichtung dient Forschung, Nachzucht und Tiererlebnissen der Besucher. Damals war Frederick bereits 3,92 Meter lang. Deshalb wird sein Alter heute auf zirka 50 Jahre geschätzt. Die Krokodilhalle, die in Optik und Botanik dem Daintree-Nationalpark im Nordosten Australiens nachgebildet ist, war für seine ruhige Eingewöhnung bis Montag geschlossen. Ab sofort können die Besucherinnen und Besucher der Wilhelma den urzeitlich wirkenden Giganten betrachten. Er lebt in einer Halle mit dem weiblichen Leistenkrokodil Tong sowie einer Vertreterin der zweiten Krokodilart des Fünften Kontinents: Billa. Die kleinere Art, das so genannte Australienkrokodil, kommt nur im Süßwasser vor. Zum Beispiel im Daintree-Park trifft es aber auch auf Leistenkrokodile.

Zoo Wuppertal 05.03.2019
#Tierischwild: Jetzt anmelden zum 7. Zoo-Berglauf
Auch in diesem Jahr findet wieder ein Zoo-Berglauf statt, für den Sie sich ab 15. März anmelden kön-nen. Am Freitag, 17. Mai 2019 starten die Bambinis wie gewohnt, danach Schüler und der Hauptlauf. Die Strecke wird erneut „anders herum“ gelaufen, da die Baustelle für ARALANDIA weiter besteht. Der 7. Wuppertaler Zoo-Berglauf im Grünen Zoo Wuppertal beginnt um 17.00 mit den Bambinis. Eine halbe Stunde später laufen Schüler eine Run-de über die gesamte Strecke (2.250m), vorbei an Kängurus, Elefanten, Pelikanen, Schneeleoparden und Seelöwen. Der Hauptlauf beginnt um 18:30 Uhr. Die Läufer können einzeln, in 2er und 4er Staffeln bis zu 4 Runden laufen. Der Zoo-Berglauf wird von der Stadtsparkasse Wuppertal, den Wuppertaler Stadtwerken, der AOK Gesundheitskasse, Zoorestaurant Okavango, Westdeutsche Zeitung und der Johanniter Un-fallhilfe unterstützt.

Serengeti-Park Hodenhagen 05.03.2019
Das Action-Highlight „Safari-Blitz“ – Die größte mobile Indoor-Achterbahn der Welt – neue Tieranlagen und moderne Gastronomie: Saisonstart im Serengeti-Park am 30.03.2019 mit vielen Neuheiten
Der Serengeti-Park in Hodenhagen startet am 30. März 2019 mit vielen sehenswerten Neuheiten in die Saison 2019: -Safari-Blitz – Die größte mobile Indoor-Achterbahn der Welt! -Eiszeit-Safari – Eine Reise in längst vergangene Zeiten! -Restaurant Manyara – Die Oase am Ufer des Victoriasees! -Erdmännchen-Anlage – Die neue, super niedliche Tierart im Park! -Streichel-Safari – Unbegrenzter Streichelspaß, jetzt auch zu Fuß erreichbar! -Elite-Safari – Geführte Tour mit Blicken hinter die Kulissen! Wildcard – Ein Jahr unbegrenzter Freizeitspaß mit der neuen Jahreskarte!

Tiergarten Schönbrunn Wien 05.03.2019
Schönbrunner Schmutzgeier Andi wird in Bulgarien ausgewildert
Von Zuhause auszuziehen, ist immer ein großer Schritt. Vor allem für den neun Monate alten Schmutzgeier Andi aus dem Tiergarten Schönbrunn. Er wurde vergangene Woche von der Naturschutzorganisation „Green Balkans“ abgeholt und wird schon bald in Bulgarien durch die Lüfte gleiten. Im Rahmen des 2017 gestarteten Wiederansiedelungsprojektes „Egyptian Vulture – New Life Project“ wird er in den östlichen Rhodopen, einem bewaldeten Gebirge an der Grenze zu Griechenland, ausgewildert. „In den Balkanländern ist die Situation für den Schmutzgeier dramatisch. In den vergangenen 30 Jahren ist sein Bestand um mehr als 80 Prozent zurückgegangen. Derzeit sind dort nur noch 70 Brutpaare übrig. Wir sind stolz darauf, bei diesem wichtigen Projekt dabei zu sein“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Auf den Schönbrunner Schmutzgeier wartet nun eine spannende Zeit. Im März wird er in eine große Freiflugvoliere gebracht. Dort lernt er die anderen jungen Geier kennen. Die Wiederansiedelung erfolgt nach dem Prinzip des „soft release“. „Im Mai wird die Voliere geöffnet und die jungen Geier sollen sich den wilden Geiern der Umgebung anschließen und von ihnen alles Nötige lernen. Vor allem sollen die erfahrenen Geier die Jungvögel im Herbst mit auf die Reise ins Überwinterungsgebiet in Afrika nehmen“, erklärt Tierpflegerin Regina Riegler. Der Schmutzgeier ist der kleinste unter den vier europäischen Geiern. Trotzdem hat er mit 1,80 Metern eine imposante Flügelspannweite. Spannend ist der Schmutzgeier auch, weil er gelernt hat, Werkzeuge zu gebrauchen. Mit Steinen knackt er selbst große Straußeneier.

Zoo Schwerin 04.03.2019
2. öffentlicher Frühjahrsputz im Zoo Schwerin am 30. März 2019
Wenn der Zoo aus dem Winterschlaf erwacht, gibt es für alle Mitarbeitende viel zu tun. Die Außenanlagen müssen hergerichtet und die letzten Spuren vom Herbst beseitigt werden, damit den Zoofans pünktlich zu Ostern ein perfekter Start in die Zoosaison geboten wird. Dafür wird jede helfende Hand gebraucht! Unterstützt wird die Aktion vom THW Ortsverband Schwerin, der Schweriner Abfallentsorgung SAS und dem DRK Schwerin. Und nach der großartigen Hilfe von mehr als 80 Zoofreunden im Vorjahr, zählt der Zoo auch in diesem Jahr auf tatkräftige Unterstützung. Im letzten Jahr wurde die Flamingolagune von Schlamm befreit, die Wege und viele Fenster gereinigt. In diesem Jahr liegt der Fokus auf der Beseitigung von Sturmschäden und Totholz von den Flächen, auf denen noch in diesem Jahr die Bauarbeiten für die neue Löwenanlage beginnen sollen. Aber auch Zäune müssen in Stand gesetzt werden, Pflanzungen angelegt und gepflegt werden und noch vieles mehr. Natürlich bietet sich dabei auch die Gelegenheit sich mit dem Zoopersonal einmal persönlich auszutauschen und einen Einblick in den Arbeitsalltag zu bekommen. Die Aktion findet am Samstag, den 30. März 2019, ab 10 Uhr statt. Alle fleißigen Helfer erhalten an diesem Tag natürlich freien Eintritt in den Zoo (Voranmeldung erforderlich) und werden zu einem Mittagessen eingeladen. Das Mindestalter zur Teilnahme am Frühjahrsputz beträgt 16 Jahre. Wir bitten alle Helfer sich bis zum 25. März unter 0385-39551-0 oder per E-Mail unter info@zoo-schwerin.de anzumelden. Treffpunkt am 30. März ist um 10 Uhr am Haupteingang. Hier werden alle Freiwilligenarbeitsgruppen für verschiedene Einsatzorte zugeteilt und in die jeweiligen Tätigkeiten eingewiesen. Auch die Mitglieder des Zoovereins helfen beim Frühjahrsputz fleißig mit. Traditionsgemäß verschönern sie den Bauernhof mit neuen Pflanzen und widmen sich der Osterdekoration.

Zoo Zürich 04.03.2019
71 FLEDERMÄUSE GERETTET
Im Februar 2019 erhielt die Stiftung Fledermausschutz einen Notruf: 71 Grosse Abendsegler müssen gerettet werden! In der Fledermaus-Notpflegestation im Zoo Zürich setzen die geschützten Tiere nun ihren Winterschlaf bis im Frühling fort. Der Zoo Zürich sowie der Zürcher Tierschutz unterstützen die Stiftung Fledermausschutz bei Ihrer Arbeit für Fledermäuse in Not. «Grüezi, mir händ es Problem, mir händ da ungefähr 50 Flädermüüs, wo Hilf bruched», ertönte es Anfang Februar 2019 aus dem Fledermausschutz-Nottelefon 079 330 60 60. Nach einer telefonischen Beratung brachte eine Schädlingsbekämpfungsfirma schliesslich 71 Fledermäuse in die Fledermaus-Notpflegestation der Stiftung Fledermausschutz im Zoo Zürich. Die Tiere der Art Grosser Abendsegler stammen aus einem Rollladenkasten eines Mehrfamilienhauses in Zürich, wohin die Schädlingsbekämpfer wegen eines angeblichen Vogelproblems gerufen worden waren. Überraschend fanden sie dort jedoch Fledermäuse, die sie nach dem Öffnen des Kastens nicht wieder zurückbefördern konnten. Grosseinsatz erforderlich – Die 71 Abendsegler lösten einen Grosseinsatz bei der Stiftung Fledermausschutz aus. Acht Fachpersonen waren während mehr als 25 Arbeitsstunden an der Notversorgung beteiligt. Sie mussten jedes Tier wägen, auf Verletzungen untersuchen und den Allgemeinzustand erfassen. Weiter mussten sie alle Fledermäuse füttern, da die Tiere im Winterschlaf gestört worden waren. Das kostet sie viel Energie. Die Fledermausexperten brachten die Tiere schliesslich in speziellen Winterschlafboxen unter. Die Fledermäuse setzen darin ihren Winterschlaf in geeigneten Räumlichkeiten und unter Überwachung fort. Neun Tiere hielten die Fledermausretter aufgrund ihres geringen Körpergewichtes ein paar Tage lang wach und fütterten sie, ehe sie ihren Winterschlaf fortsetzen konnten. Sobald die Abende wärmer werden, entlässt die Stiftung Fledermausschutz die Abendsegler wieder in die Freiheit. Erste Hilfe dank Nottelefon und Notpflegestation – Jährlich erhält das Fledermausschutz-Nottelefon rund 1’800 Anrufe von Personen, die hilfsbedürftige Fledermäuse gefunden haben. Können die Tiere nach einer Beratung nicht sofort wieder frei gelassen werden, gelangen sie an eine der rund 50 Pflegestationen in der Schweiz. Am Zoo Zürich sind es jedes Jahr zwischen 200 und 250 Tiere, für welche Notpflege geleistet wird und die schnellstmöglich wieder in die ihren natürlichen Lebensraum entlassen werden. Engagement des Zoo Zürich und des Zürcher Tierschutzes – Die Stiftung Fledermausschutz betreibt mit Unterstützung des Zürcher Tierschutzes und des Zoo Zürich das Fledermausschutz-Nottelefon 079 330 60 60, eine Fledermaus-Notpflegestation sowie die interaktive Ausstellung «Fledermaus-Welt». Ausgebildetes Fachpersonal pflegt verirrt, erschöpft oder verletzt aufgefundene Fledermäuse und zieht noch unselbständige Jungtiere auf. Auch im Winterschlaf gestörte Fledermäuse nimmt die Notpflegestation auf und unterstützt sie bei der weiteren Überwinterung. Interessierte können die Fütterung dieser Pfleglinge zu bestimmten Zeiten mitverfolgen. Die Termine sind tagesaktuell im Veranstaltungskalender des Zoo Zürich unter zoo.ch/veranstaltungen ersichtlich. Der Grosse Abendsegler – Grosse Abendsegler (Nyctalus noctula) gehören zu den grössten der 30 einheimischen Fledermausarten. Die Spannweite der Flügel kann bis über 40 cm betragen. Die Kopf-Rumpf-Länge beträgt bei einem Körpergewicht von 20–35 g jedoch nur 6–8 cm. Bereits bei Sonnenuntergang verlassen Abendsegler ihr Tagesschlafversteck und können oft in Gruppen über Gewässern und Wäldern auf der Jagd nach Insekten beobachtet werden. Sie gehören zu den ziehenden Fledermausarten und bringen ihre Jungtiere meist in Nordosteuropa zur Welt. Im Spätsommer kehren sie in die Schweiz und andere südlichere Länder zurück, um sich zu paaren. Wie alle einheimischen Fledermausarten halten auch Grosse Abendsegler einen Winterschlaf. Tagsüber verstecken sie sich meist in Baumhöhlen. Da diese selten geworden sind, werden aber auch Spalten an Häusern wie Rollladenkästen als Tagesschlafversteck genutzt. Schäden am Haus sind jedoch äusserst selten. Wie alle Fledermausarten sind auch die Abendsegler in der Schweiz und Europa geschützt. Mehr als die Hälfte der einheimischen Fledermausarten steht auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten. Ihre Verstecke dürfen nicht zerstört werden.

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