Zoopresseschau

Zoo Leipzig 01.03.2019
Positive Kontaktaufnahmen – Behutsame Arbeit im Elefantentempel zahlt sich aus
Seit fünf Wochen dreht sich im Elefantentempel Ganesha Mandir alles um den kleinen Elefantenbullen, der am 25. Januar geboren wurde. Da sich Mutter Hoa nicht um den Nachwuchs kümmert, übernehmen die Tierpfleger und schrittweise die Tanten Rani und Don Chung die Versorgung und Betreuung des Jungtieres. Neben der natürlichen Muttermilch wird das Kalb regelmäßig mit zusätzlicher Ersatzmilch versorgt, so dass das Gewicht des Kalbs von zwischenzeitlich 84 kg auf aktuell 97 kg gestiegen ist. „Die Kehrtwende war lebensnotwendig. Gegenwärtig sind wir mit der Gewichtsentwicklung zufrieden. Diese muss behutsam erfolgen und das Gewicht kontinuierlich steigen. Das Jungtier verträgt die Ersatzmilch bislang gut und trinkt noch bei der Mutter“, sagt Zootierarzt Dr. Andreas Bernhard. Die weitere kontinuierliche Steigerung des Gewichts und damit eine Stabilisierung des Allgemeinzustandes und die Kräftigung des Jungtieres sind maßgebliche Ziele im Elefantentempel. Der zweite Fokus liegt weiterhin auf der Zusammengewöhnung des Nachwuchses mit den potentiellen Tanten Rani und Don Chung. Nachdem die beiden im Beisein der Pfleger die ersten direkten Kontakte mit dem Jungtier absolviert haben, geht es nun darum, dass Nähe ohne Pflegerkontakt aufgebaut wird. Zu diesem Zweck wurde ein Netz gespannt, das es dem Jungbullen und seinen Tanten ermöglicht ohne den Einfluss der Pfleger direkten Kontakt aufzunehmen, ohne dass das Jungtier durch ungestümes Verhalten in Gefahr gerät. „Die Geduld zeigt, dass sich die Elefanten die Zeit nehmen, die sie benötigen. Nach einer Weile des Beobachtens aus sicherer Entfernung gibt es zunehmend mehr direkte Nähe am Netz. Die adulten Elefanten beginnen am und mit dem Jungtier Körperkontakt aufzunehmen, mal behutsam, mal ruppiger“, schätzt Seniorkurator Gerd Nötzold die aktuelle Situation im Elefantenhaus, das weiterhin geschlossen ist, ein. Entdeckertage Artenschutz am Wochenende – Anlässlich des Welt-Artenschutz-Tages veranstaltet der Zoo Leipzig am 2. und 3. März die Entdeckertage Artenschutz. 90-minütige Artenschutz-Safaris geben einen Überblick über die Artenschutzarbeit des Zoos und stellen bedrohte Tierarten vor. Bei Tierpflegergesprächen zu den bedrohten asiatischen Tierarten wie Anoas, Pustelschweinen und Wildpferden sowie den Menschen in Pongoland stehen Fakten rund um Lebensweisen und den Bedrohungsstatus im Fokus. Das Hauptzollamt Dresden gibt mit Blick auf die Thematik Tierschmuggel in Gondwanaland Einblick in seine Arbeit und der Zoo präsentiert Einblicke in seine internationale Artenschutzarbeit. So hat der Zoo Leipzig zu Beginn des Jahres die Verantwortung für den Schutz der stark vom Aussterben bedrohten Goldkopflanguren auf der Insel Cat Ba in der Halong Bucht, einem Welt-Naturerbe, übernommen und damit Vietnam zu einem Schwerpunkt seiner Artenschutzarbeit gemacht.

Tierpark Hagenbeck 01.03.2019
Saisonbeginn: Tiger toben im Schnee
Erwartungsvoll stürmte Hagenbecks Tigerfamilie am Freitagmorgen in das Außengehege: Gärtner, Tierpfleger und Auszubildende hatten bereits seit 7 Uhr Schnee aus der nahe gelegenen Eissporthalle Stellingen herangeschafft und ihn schubkarrenweise in das Tigergehege transportiert. Anschließend bauten gleich vier Auszubildende gemeinsam einen ganz besonderen Schneemann – mit Haaren und einer Tannenzapfennase. Zusätzlich hatte Reviertierpfleger Tobias Taraba den neuen Spielball der Tiger mit Fleisch bestückt und Tierpflegerin Alisa Goldammer hatte eine Eistorte aus Fleisch und Fisch kreiert. Als die drei Jungtiere voran in das Gehege stürmten, warteten daher gleich mehrere Überraschungen auf die aufgeregten Raubkatzen, die vor allem den Schneemann eingehend inspizierten – bis er rund 30 Minuten später unter den stürmischen Liebesbekundungen von Mischka zu Bruch ging. Während das vierte Jungtier, Vitali, bereits wohlbehalten im schottischen Blair Drummond Safari Park angekommen ist, wird sein Bruder Mischka den Tierpark Hagenbeck in den kommenden Wochen in Richtung Japan verlassen. Zeit für alle Tigerfreunde, Raubkatzenfans und Hagenbeckbesucher, sich in den Frühjahrsferien von Mischka zu verabschieden. Damit der Abschiedsschmerz nicht allzu groß wird, bietet die LI-Zooschule eine winterliche Abwechslung an: Der Polarforscher im Einsatz ist ein Ferienprogramm für Kinder ab 10 Jahren, die auf eine Expedition ins Eismeer geschickt werden und dort nicht nur coole Experimente durchführen, sondern auch eine spannende Tauchfahrt im U-Boot erleben, die sie von der Meeresoberfläche bis auf den Meeresgrund führt. Aktuelle Termine und weitere Details finden Sie auf unserer Homepage. Mit dem Saisonbeginn am 2. März ist der Tierpark wieder bis 18 Uhr geöffnet und Gäste können den Nebeneingang am Gazellenkamp wieder nutzen. Außerdem gibt der Verein seine Futtertüten gegen eine kleine Spende an die Besucher ab und der Bollerwagenverleih ist ebenfalls wieder im Einsatz.

Thüringer Zoopark Erfurt 01.03.2019
Sonderausstellung im Thüringer Zoopark Erfurt: Silent Forest – Das Schweigen der Wälder
Wer hat schon mal von der Java-Buschelster gehört? Vom Niasbeo oder Balistar? Wer diese Vögel nicht kennt, muss sich beeilen: bald könnten sie von der Erde verschwunden sein. In Asien werden derzeit Millionen von Singvögeln für den Heimtiermarkt gefangen. Ganze Wälder bzw. Inseln sind schon leergefegt. Es ist ein Millionengeschäft, bei dem die Fänger fast nichts verdienen und die Vögel ihr Leben verlieren. Die Zoos in Europa und lokale Verbände haben einen Aktionsplan gefasst, um die letzten Vögel ihrer Art zu retten und ihre Lebensräume zu sichern. Die „Silent-Forest“ Kampagne der Europäischen Zoovereinigung EAZA macht auf das Schweigen der Wälder aufmerksam und sammelt Gelder für den Aufbau von Auffangstationen, für Schutzprojekte und die Aufklärung der Bevölkerung. Die Ausstellung im Thüringer Zoopark Erfurt gibt Einblicke in die Brauchtümer rund um die Vogelhaltung in Asien und legt die Gründe für die jetzige Situation dar. Darüberhinaus zeigt die Ausstellung, dass illegaler Vogelfang kein rein asiatisches, sondern ein internationales Problem ist. Denn auch in Europa wird Jagd auf Singvögel gemacht. So werden in südeuropäischen Ländern wie Frankreich und Malta jedes Jahr Millionen von Zugvögeln sinnlos erlegt – gegen bestehendes EU-Recht. Für viele Arten ist die Anzahl der erbeuteten Vögel existenzbedrohend. Auch in Deutschland und insbesondere im Thüringer Wald werden Singvögel illegal gefangen, um in winzigen Käfigen gehalten und schließlich verkauft zu werden. Die Sonderausstellung ist täglich im Nashornhaus und im alten Elefantenhaus zu sehen. Zu verschiedenen Zoo-Veranstaltungen wie z.B. dem Zooparkfest am 05. Mai 2019 sind weitere Aktionen geplant, um die Silent Forest – Kampagne zu unterstützen.

Wilhelma – Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart 01.03.2019
Nachwuchs im Amazonienhaus – Ein kleiner Goldschopf bei den Schwarzen Brüllaffen
Im goldgelben Fell seiner Mutter versteckt ist der jüngste Neuzugang im Amazonienhaus der Wilhelma in Stuttgart gar nicht so leicht zu entdecken. Brüllaffen-Weibchen Montega hält ihren Nachwuchs, der am Freitag, 15. Februar, auf die Welt kam, im wahrsten Sinne des Wortes sehr bedeckt – schließlich ist es für sie das erste Jungtier. Liebevoll legt Montega ihren langen Greifschwanz über ihr Kleines und schützt es so vor neugierigen Blicken. Diese Strategie trägt auch dazu bei, das Überleben des Winzlings zu sichern. Denn in der Heimat der Brüllaffen, den Regenwäldern Südamerikas, sind Jungtiere leichte Beute für Raubkatzen oder Greifvögel. „Die Kleinen dürfen am besten gar nicht auffallen“, erklärt Revierleiter Thomas Rapp. „Daher werden die Jungtiere blond geboren. Im hellen Fell ihrer Mütter sind sie so kaum zu sehen.“ Nur bei dem männlichen Nachwuchs färbt sich das Fell später dunkel, worauf sich auch der Name „Schwarzer Brüllaffe“ bezieht. Stolzer Vater des Neuankömmlings ist Dichoso. Er zog erst im vergangenen Jahr aus Barcelona in den Zoologisch-Botanischen Garten und zeigte gleich von Anfang an reges Interesse an seiner Partnerin. So bestand Hoffnung, dass der ersehnte Nachwuchs nicht lange auf sich warten lassen würde. Zuletzt wurde 2011 ein Brüllaffe in der Wilhelma geboren: der kleine Bruder von Montega. Als ältere Schwester konnte sie ihre Mutter glücklicherweise bei dessen Aufzucht beobachten. „Die älteren Jungtiere bleiben noch einige Jahre bei ihren Eltern“, erklärt Rapp. „Es ist wichtig, dass die Weibchen miterleben, wie ihre Geschwister aufwachsen, um davon zu lernen. Dadurch hat auch Montega das vom ersten Tag an richtig gut gemacht.“ So gut sie ihren Nachwuchs aber auch behütet – wenn Montega behände durch die Astgabeln klettert, muss sich das Brülläffchen schon von alleine festhalten können. Dabei lässt sich bereits beobachten, wie sich sein kleiner Greifschwanz haltsuchend durch das mütterliche Fell schlängelt. Diesen setzen die Brüllaffen wie eine dritte Hand ein, wenn sie sich bei der Nahrungssuche kopfüber von Ästen hängen lassen. So übt das Jungtier noch am Bauch der Mutter hängend für die ersten selbstständigen Kletterversuche, die es in einigen Monaten unternehmen wird. Nur wenige Meter von den Brüllaffen entfernt turnen junge Goldkopflöwenäffchen durch die benachbarte Anlage. Die Zwillinge kamen bereits im Dezember zur Welt und lassen sich von ihrer Mutter Kamya inzwischen nur noch durch ihre geringere Größe unterscheiden. Obwohl die beiden schon fast der elterlichen Fürsorge entwachsen sind, hatte Vater Mosi mit seinem Nachwuchs in den vergangenen Wochen noch alle Hände voll zu tun. Denn bei den Krallenaffen werden die Jungtiere nicht nur vom Weibchen, sondern auch von anderen Familienmitgliedern getragen. Diese Chance hat sogar der große Bruder der Zwillinge genutzt: Wenn es Ärger gab, nahmen kurzerhand alle drei auf dem Rücken ihres Vaters Platz. Dagegen kann Brüllaffen-Mann Dichoso entspannt in die Zukunft blicken: Er überlässt die Erziehung ganz einfach seiner Partnerin.

Alpenzoo Innsbruck-Tirol 01.03.2019
Weiße Amsel im Alpenzoo
Das Gefieder von Amselmännchen ist normalerweise einfarbig schwarz und das der Weibchen vorwiegend dunkelbraun – das weiß jeder. Doch im Alpenzoo wird seit gestern ein Vogel mit ganz besonderer Farbvariante gezeigt: die Amsel ist weiß! Dieses sehr seltene Tier kann ab sofort in der Waldvogelvoliere zusammen mit Schwarzspecht, Buchfink und Grünfink beobachtet werden. „Wir sind sehr stolz, dieses besondere Exemplar im Alpenzoo zeigen zu können“, so Zoodirektor André Stadler, „und ihm gleichzeitig ein geschütztes Zuhause zu bieten. Albinos sind in freier Natur großen Schwierigkeiten ausgesetzt, da sie durch ihre Auffälligkeit und dadurch fehlende Tarnung leichter von Räubern entdeckt werden können.“

Zoo-Verein Wuppertal 01.03.2019
Ausstellung des Zoo-Vereins in der Sparkasse Barmen
Vom 5. bis 15. März 2019 findet in der Kassenhalle der Stadtsparkasse Wuppertal-Barmen, Rolingswerth 2, eine Ausstellung des Zoo-Verein Wuppertal e.V. statt. Sie bietet umfangreiche Informationen über den Zoo-Verein, der 2015 sein 60jähriges Jubiläum feierte und inzwischen fast 2.000 Mitglieder hat. Seit seiner Gründung hat er den Wuppertaler Zoo durch die Finanzierung einer großen Zahl von Anlagen und Tierhäusern im Wert von über 8,5 Mio. Euro unterstützt. Das bislang größte Projekt des Zoo-Vereins, die begehbare Freiflugvoliere ARALANDIA, befindet sich aktuell im Bau und soll noch in diesem Jahr fertiggestellt werden. Seit 2013 betreut der Zoo-Verein auch die Patenschaften im Zoo, deren Erlöse dem Grünen Zoo zugute kommen. Gemeinsam mit dem Grünen Zoo fördert der Zoo-Verein darüber hinaus weltweit Forschungs-, Natur und Artenschutzprojekte zur Erhaltung bedrohter Arten und ihrer Lebensräume. Ehrenamtliche Mitglieder des Zoo-Vereins informieren im Rahmen der Ausstellung während der allgemeinen Öffnungszeiten der Sparkasse über die Arbeit des Zoo-Vereins und stehen für Fragen zur Verfügung.

Zoo Frankfurt 01.03.2019
Vortrag im Zoo – Plastikmüll in den Weltmeeren – Auswirkungen und Lösungsansätze
Allein seit 1964 hat sich die weltweite Produktion von Plastik verzwanzigfacht, derzeit sind es 335 Millionen Tonnen pro Jahr, davon 36 Prozent allein für Verpackungen. Rund ein Drittel dieses Verpackungsmülls gelangt heute unkontrolliert in die Umwelt und damit in die Meere – vor allem in Südostasien. Plastikteile verbleiben etliche hundert Jahre in der Umwelt. In den Meeren haben sich bis heute weltweit bereits geschätzte 86 bis 120 Millionen Tonnen Plastikmüll angesammelt. Jedes Jahr kommen 4,8 bis 12,7 Millionen Tonnen hinzu – mit fatalen Folgen für die Natur. So verhungern Seevögel, die Plastik fressen, oder Wale verfangen sich in Tauen und Netzen. In seinem Vortrag beschreibt Dr. Bernhard Bauske vom WWF Deutschland verschiedene Ansatzpunkte für Lösungen des Problems. Referent: Dr. Bernhard Bauske, WWF Deutschland, Wann: Dienstag, 5. März 2019, Wo: Kleiner Saal, Zoogesellschaftshaus, Beginn: 18 Uhr, Eintritt: kostenfrei

Tierpark Neumünster 28.02.2019
Thema: Die Saison 2019 bringt Neumünster noch mehr Tierpark
Der Februar hat dem Tierpark schon viele sonnige und somit gut besuchte Wochenenden beschert. Dennoch startet die Tierpark Saison 2019 offiziell erst am 01.03.2019. Auf die Besucher warten im Laufe dieses Jahres viele Neuerungen, unter anderem auch diverse neue, spannende Tierarten. „Wir können zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht alles verraten, aber unter anderem werden wir zeitnah Streifenskunks und Schneeziegen neu in den Tierpark Bestand aufnehmen.“, erklärt Tierpark Chefin Kaspari. Zudem wird es einige neue tierische Wohngemeinschaften geben. Verschiedene Tierarten gemeinsam als Vergesellschaftung in einem Gehege zu halten, verspricht viel Interaktion zwischen den Tierarten. So werden zum Beispiel schon bald die Waschbären bei den Marderhunden mit einziehen. Auf der bisherigen Waschbärenanlage werden dann wiederum drei weibliche Streifenskunks mit zusätzlichen Untermietern ihr neues Zuhause finden. Bereits bis Ende März soll laut Zeitplan die neue, vom Rotary Club Vicelin gesponserte Wasserspielanlage, eingeweiht werden. Diese wird ihren Standort zwischen den Ottern und den Seehunden finden. Erste Umbaumaßnahmen finden zudem bereits am bisherigen Kleintierhof statt. Die neue Anlage soll zukünftig, mit ganz neuem Konzept und einigen neuen Tierarten, den Besuchern noch mehr direkten Tierkontakt ermöglichen. Bereits im letzten Jahr hat der Neumünsteraner Serviceclub Roundtable 67 den großen Spielplatz renoviert. Aus zusätzlichen Spendengeldern von Roundtable, wird die beliebte Piraten Kogge, noch vor Ostern, endlich eine neue Rutsche erhalten und ein Rollstuhl geeignetes Bodentrampolin wird neu auf dem großen Abenteuerspielplatz montiert werden. Bereits im letzten Jahr engagierte sich der Tierpark sehr zum Schutz für einheimische Wildinsekten. Blühbereiche wurden neu angepflanzt und zusätzliche Strukturen im gesamten Parkgelände für die einheimische Flora und Fauna neu geschaffen. Auch diese Bemühungen werden in der startenden Saison weiter verfolgt. Diese neuen Besonderheiten greift der Wildbienenpfad, in sechs ausführlichen Lehrtafeln thematisch auf und zeigt somit den Besuchern tolle Ideen zum Wildbienenschutz, die auch Zuhause umgesetzt werden können. „Es wird dieses Jahr so viele Neues und Spannendes im Tierpark Neumünster zu erleben geben, dass dieser Mehrwert die anstehende moderate Preiserhöhung der Tages- und Jahreskarten, in unseren Augen durchaus berechtigt. Die letze Preiserhöhung wurde im Jahr 2016 durchgeführt und liegt somit schon einige Jahre zurück.“, erklärt Dr. Klaus-Joachim Poweleit, der 1. Vorsitzende des Trägervereins des Tierparks, der Tierparkvereinigung Neumünster e.V. Die bewerte Preisstaffelung in Sommer- und Winterpreise werden wir beibehalten und im Schnitt werden sich die Tageskartenpreise um 1 € erhöhen. Jahreskartenpreise erhöhen sich durchschnittlich um 10,- €. Eine Familien-Jahreskarte kostet zukünftig, für zwei Erwachsene und zwei Kinder 80,- €, diese rentiert sich bereits nach drei Tierparkbesuchen, im Vergleich zu den Tagespreisen. Vorerst noch nicht geändert werden hingegen die Preise der Mitgliedsbeiträge der Tierparkvereinigung e.V.. Hierüber wird die Mitgliederversammlung während der Jahreshauptversammlung am 11.03.2019 gemeinsam abstimmen. Neu ab dem 01.03.2019 ist, dass eine Nutzungspauschale von 10,- € pro Grillplatzreservierung zu entrichten ist. Weiterhin kostenfrei bleibt hingegen eine Grillplatznutzung, wenn diese in Verbindung mit einer Kindergeburtstagsführung gebucht wird.

Grüner Zoo Wuppertal 28.02.2019
Großzügige Spende der Nettelbeck Stiftung
Eine großzügige Spende von 15.000 € erhielt der Grüne Zoo Wuppertal Ende 2018 von der Friedrich und Hildegard Nettelbeck Stiftung. Mit den aus der Stiftung bereitgestellten Mitteln konnten hochwertige medizinische Geräte für die Veterinärstation beschafft werden. Diese erleichtern und unterstützen die Durchführung von veterinärmedizinischen Maßnahmen. Viele tierische Patienten im Zoo können damit oft schneller und effektiver untersucht und behandelt werden. Zu den angeschafften Geräten gehören ein Autoklav zur thermischen Sterilisation von OP-Besteck, Pinzetten, Scheren, Nadelhaltern etc., ein Folienschweißgerät, um die genannten Gerätschaften bis zur Benutzung steril verpackt lagern zu können, eine Röntgenkassette inkl. Speicherfolie und eine Spaltlampe zur eingehenden Untersuchung des Auges. Zoodirektor Dr. Lawrenz dankte bei einer Präsentation der angeschafften Geräte den Vorstandsmitgliedern der Nettelbeck Stiftung Karl-Friedrich Kühme und Ludger Kineke herzlich für die große Hilfe. Karl-Friedrich Kühme stellte auch für die kommenden Jahre die Unterstützung des Grünen Zoos durch die Nettelbeck Stiftung in Aussicht.

Zoo Osnabrück 28.02.2019
Vikunja-Nachwuchs im Zoo Osnabrück geboren – Schon auf wackeligen Beinen unterwegs – „Zoo zum halben Preis“ am 09./10. März
Lange Beine und großen Augen und Ohren: Im Südamerika-Areal des Zoo Osnabrück kam am vergangenen Wochenende ein Vikunja-Jungtier zur Welt. Die Untersuchung vom Zootierarzt steht noch aus, Besucher können das kleine Fohlen aber bereits beobachten. Am Wochenende 9./10. März lohnt sich der Besuch des Nachwuchses doppelt: Mit besonderen Gutscheinen sparen Zoofreunde die Hälfte des Eintrittspreises. Am vergangenen Sonntag zählten die Tierpfleger gegen Mittag vier statt drei Vikunjas: Stute Tesoro hatte nach einer Tragzeit von rund elf Monaten ein Jungtier zur Welt gebracht. „Wir hatten schon gar nicht mehr mit Nachwuchs gerechnet – normalerweise werden die Jungtiere eher im Dezember oder Januar geboren. Der Nachwuchs war so auf jeden Fall eine schöne Überraschung“, freut sich Tierpfleger und Revierleiter des Südamerika-Areals Daniel Chirico. Bereits 20 Minuten nach der Geburt stehen Vikunjas auf eigenen Beinen und versuchen vorsichtig ihre ersten Schritte. „Das war bei dem Jungtier genauso. Allerdings liegt es insgesamt noch viel und ruht sich aus. Aber auch das ist völlig normal“, erklärt der erfahrene Tierpfleger. Das Jungtier sei insgesamt sehr entspannt, aber auch neugierig. „Es stakst zwischendurch auf wackeligen Beinchen zur vierjährigen ‚Tante‘ Bianca oder schnuppert an Äpfeln. Am liebsten liegt es in der Nähe der Mutter, dann kann diese es ganz bequem säugen.“ Besucher können jedoch nur mit Glück sehen, wie das Fohlen bei der Mutter trinkt: Vikunjas säugen über den Tag verteilt vergleichsweise selten, dafür dann aber lang. In wenigen Wochen wird sich das Jungtier bereits an Äpfeln, Heu und Karotten versuchen. „Die Mutter Tesoro hat schon mehrfach geworfen und Jungtiere aufzogen. Das merkt man, denn sie ist entspannt und routiniert“, erklärt Chirico. Vater als Beschützer – Hengst und Vater Carlo ist während der Jungenaufzucht bei seiner Gruppe, denn er übernimmt eine wichtige Rolle: die des Beschützers. „Zwar steht der sechsjährige Hengst ein wenig distanziert von seiner Gruppe, doch umso besser kann er aufpassen und die beiden Stuten und das Jungtier vor vermeintlichen Feinden schützen. Er steht oft nah am Zaun, um alles gut im Blick zu haben“, so Chirico weiter. Das Zuhause teilen sich die Vikunjas mit Nandus, einer südamerikanischen Laufvogelart. Die beiden Hennen bleiben auch während der Jungenaufzucht der Vikunjas auf der Anlage, zeigen allerdings kein sonderliches Interesse an dem neuen Mitbewohner. Tierarztbesuch steht noch bevor – „Wir wissen noch nicht, welches Geschlecht das Jungtier hat – so lange es den Tieren augenscheinlich gut geht, lassen wir die Familie zunächst in Ruhe. Das Familienleben soll sich erst einmal einspielen“, erklärt Chirico. In ein paar Wochen stattet der Zootierarzt den Vikunjas einen Besuch ab, um den generellen Gesundheitszustand des Fohlens zu untersuchen und um nach dem Geschlecht zu schauen. Mit etwas Glück können die Tierpfleger das Geschlecht bereits ohne die tierärztliche Untersuchung durch einen günstigen Blickwinkel vermuten. „Aber erst wenn wir ganz sicher sind, können wir auch einen Namen für das Junge suchen“, so Chirico. Beteiligung an Erhaltungszucht – Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Kurator im Zoo Osnabrück, freut sich ebenfalls über den Nachwuchs: „Für die Tiere ist die Jungenaufzucht ein wichtiger Bestandteil des Alltags und außerdem beteiligen wir uns am Erhaltungszuchtprogramm dieser Tierart.“ Über das Erhaltungszuchtprogramm sichern europäische Zoos eine Population, die von der Wildbahn unabhängig besteht – so ist ein Erhalt der Art gesichert. Vikunjas gelten heute dank verschiedener Schutzprojekte nicht mehr als gefährdet. „Mitte der 1960er Jahre war der Bestand in der Wildbahn bis auf 6.000 Vikunjas geschrumpft, heute gibt es wieder 200.000 Tiere“, weiß der Biologe. Im Zoo Osnabrück leben neben dem Jungtier sein Vater Carlo (6 Jahre), die beiden Stuten Tesoro (7 Jahre) und Bianca (4 Jahre) sowie zwei zehnjährige Nandu-Hennen. Zu sehen sind die Tiere im Außenbereich des Südamerika-Areals. „Zoo zum halben Preis“ mit Blick hinter die Kulissen – Ein Besuch der Vikunjas und weiterer Zoobewohner lohnt sich am Wochenende 9. und 10. März ganz besonders, weil Besucher von der Aktion „Zoo zum halben Preis“ profitieren und mit dem passenden Rabattflyer nur die Hälfte des Eintrittspreises zahlen. Entsprechende Flyer gibt es ab kommender Woche bei Partnern des Zoos, wie dem Marktkauf Nahne, der Bäckerei Brinkhege, dem Modehaus L&T, der Sparkasse Osnabrück, McDonalds sowie bei vielen weiteren Zoounterstützern. An dem besonderen Wochenende können die Besucher außerdem hinter die Kulissen des Zoos blicken: Um 11 Uhr startet beispielsweise das Programm im „Tetra-Aquarium“ und um 12 Uhr erhalten Interessierte einen Einblick auf den Wirtschaftshof der Afrika-Tierwelt „Takamanda“. Alle Programmpunkte mit den jeweiligen Zeiten gibt es am Wochenende an der Zookasse sowie online unter www.zoo-osnabrueck.de. Hier sind unter dem Menüpunkt „Sponsoring“ auch alle Partner des Zoos aufgelistet.

Tierpark Hellabrunn 28.02.2019
Hellabrunner Yaks werden Teil eines Beweidungsprojektes
Die beiden im Tierpark geborenen Haus-Yaks Snowy und Reika sind seit kurzem mit einer besonderen Aufgabe betraut: Gemeinsam mit Girgentanaziegen, Bisons und Bulgarischen Langhaarziegen pflegen sie im Rahmen eines Beweidungsprojektes weitläufige Offenlandflächen in und um Leipzig. Bereits seit 2013 unterstützt Hellabrunn die Beweidungsprojekte der Stadtforsten Leipzig und entsendet regelmäßig Nachzuchten der Bulgarenziegen und Girgentanaziegen nach Sachsen. Nun unterstützen erstmals auch zwei Münchner Haus-Yaks das Beweidungsprojekt. Das ehemalige Tagebaugebiet Cospuden wurde nach der Stilllegung des Tagesbaus 1992 zum gleichnamigen Landschaftspark erklärt. Neben der gezielten Aufforstung von Waldflächen sollen dort auch Offenlandflächen entstehen, auf denen sich licht- und wärmeliebende Tier- und Pflanzenarten, wie beispielsweise Schmetterlinge und Eidechsen, wieder ansiedeln können. Um den Erhalt bzw. die Entwicklung von Offenland auf natürliche Weise zu unterstützen, werden verschiedene Arten von Weidetieren eingesetzt. Die Stadtforsten Leipzig gehen davon aus, dass es durchaus etwa 150 Jahre dauern kann, bis aus den Abraumflächen des Tagebergbaus wieder vollständig renaturierte Flächen entstehen. Damit dies gelingt, muss das Gebiet gepflegt und von hohem Bewuchs freigehalten werden. Bisher wurden neben Bulgaren- und Girgentanaziegen bereits Waldbisons und Sikawild zur Beweidung eingesetzt. Die neue Anlage der Haus-Yaks umfasst eine sehr große Fläche, die inzwischen auch den Stausee integriert. Die Tiere verbleiben in der Regel mehrere Wochen in einem Anlagenteil und ziehen dann weiter. Ziel ist es, einige Flächen vollkommen vom Gehölzbewuchs freizuhalten und savannenähnliche Landschaften zu schaffen. „Es freut uns sehr, dass wir unseren Tiere an die Stadtforsten mit ihren hervorragenden Bedingungen abgeben konnten und damit dieses anspruchsvolle Renaturierungsprojekt aktiv unterstützen und gleichzeitig einen Beitrag zur Bewahrung von bedrohten Haustierrassen leisten können“, fasst Tierpark-Direktor Rasem Baban das Projekt zusammen. Seit 2016 sind acht Girgentanaziegen, sieben Bulgarenziegen sowie die beiden Yaks Snowy und Raika nach Leipzig gezogen. Neben dem Beweidungsprojekt der Stadtforsten Leipzig unterstützt Hellabrunn ähnliche Vorhaben mit Przewalski-Urwildpferden, so zum Beispiel das Landschaftspflege-Projekt im Tennenloher Forst.

Zoo Berlin, Aquarium Berlin und Tierpark Berlin 28.02.2019
Bunt. Beliebt. Besucherrekord.- Inventur in Zoo, Tierpark und Aquarium Berlin
Der artenreichste Zoo der Welt, die einzigen Pandas Deutschlands und der wohl flauschigste Eisbär-Nachwuchs überhaupt. In den Zoologischen Gärten Berlin wimmelt es nur so vor Superlativen. Rund eine Woche waren die Tierpfleger mit dem Erfassen aller Tiere beschäftigt – als Ergebnis wurde die atemberaubende Zahl von 28.338 Tieren (Stichtag: 31.12.2018) ermittelt. Während die große Zähl-Aktion bei Giraffen, Elefanten, Menschenaffen und Bären recht schnell erledigt war, musste bei Vögeln, Fischen und Insekten deutlich mehr Zeit für die jährliche Inventur eingeplant werden. Bei kleinen Schwarmfischen wie den Neon-Sälmlingen musste die Anzahl letztendlich geschätzt werden. Mit über 28.000 Tieren ist und bleibt Berlin die artenreichste Stadt der Welt. Für Zoo, Tierpark und Aquarium gilt jedoch Qualität statt Quantität! „Das Wohlergehen unserer Tiere steht für uns immer an oberster Stelle“, erklärt Zoo- und Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem. „Wir freuen uns über jeden Gast in Zoo, Tierpark und Aquarium, denn mit jedem verkauften Ticket können wir die Modernisierungen noch schneller finanzieren.“ Ein Großteil der Tieranlagen werden sukzessive umgebaut und an die heutigen Haltungsbedingungen angepasst. Der Umbau des Raubtierhauses im Zoo hielt jedoch ungeahnte Herausforderungen parat. Der Zustand des Gebäudes erwies sich als deutlich schlechter als erwartet, die massiven Böden und dicken Stützen im Raubtierhaus waren über Jahrzehnte einer ganz besonders starken Belastung ausgesetzt: Hunderte Liter Wasser täglich und der ätzende Urin der Katzen hatten dem Material stark zugesetzt, sodass sogar die Standfestigkeit der Anlagen beeinträchtigt wurde. Eine umfassende Betonsanierung und eine Verzögerung des Bauplans waren die Folge. Der angedachte Eröffnungstermin muss daher verschoben werden, voraussichtlich im Sommer 2020 wird das Raubtierhaus dann aber in neuem Glanz eröffnen. Ein weiterer Meilenstein kommt mit dem vergangenen Jahr hinzu: Zoo, Tierpark und Aquarium Berlin konnten im Jahr 2018 erstmals die 5-Millionen-Besucher-Marke knacken. Damit hat sich die Besucherzahl im Vergleich zum Vorjahr um rund 2,7% gesteigert. Über 3,5 Mio. Berlinerinnen und Berliner sowie Touristen aus aller Welt besuchten 2018 Zoo und Aquarium. Zu den beliebtesten tierischen Berlinern zählen neben den beiden Großen Pandas Meng Meng (5) und Jiao Qing (8) auch das im September geborene kleine Spitzmaulnashorn Maisha. Darüber hinaus hat der Zoo seit Mai 2018 ein neues Highlight: In den begehbaren Volieren der Adlerschlucht erleben die Besucher exotische Geier, Adler und Eulen ganz aus der Nähe. Ein kleiner Ausblick: Im August 2019 feiert der Zoo Berlin sein 175-jähriges Jubiläum und wird dies mit einem ganz besonderen Programm mit seinen Besuchern feiern. Im Tierpark verzückte der kleine Brillenbär Hans und die tapsigen Vierlinge der Sumatra-Tiger 2018 die rund 1,5 Mio. Besucher. Zahlreiche Berlinerinnen und Berliner verbrachten die heißen Monate während der Hitzewelle im Sommer auf den abwechslungsreichen Spielplätzen des Tierparks. Auch die Ränge der Kiekemal Waldbühne waren bei der Flugshow durchgängig gefüllt. Die neue Saison startet in Kürze, ab dem 26. März fliegen Eulen und Greifvögel wieder dicht über den Köpfen der Tierpark-Besucher. Schon ganz bald wird auch die kleine Eisbär-Dame das erste Mal für die Besucher zu sehen sein, voraussichtlich Mitte März wird sie gemeinsam mit Mama Tonja auf Entdeckungstour auf die Außenanlage gehen. Es geht also spannend weiter in Zoo, Tierpark und Aquarium Berlin.

Zoo Duisburg 28.02.2019
Zoo startet in die Sommersaison – Rosenmontag gilt für Karnevalsmuffel bereits ab 11.11 Uhr das Feierabendticket
Langsam erwacht der Zoo aus seinem Winterschlaf. Familie Katta genießt die ersten Sonnenbäder, die Gorilla-Gruppe tollt über die Außenanlage und die Riesenotter erfreuen sich an ihrem Outdoor-Pool. Pünktlich zum langen Karnevals-Wochenende gelten im Zoo die Sommer-Öffnungszeiten, Rosenmontag wartet auf die Besucher ein besonderes Bonbon. Ab dem 01. März haben die Zookassen am Haupteingang täglich von 09.00 – 17.30 Uhr geöffnet, die Tierhäuser schließen täglich um 18.00 Uhr. An den Wochenenden, in den Ferien sowie an Feier- und Brückentagen kann der Zoo außerdem über den Nebeneingang Tigerkasse besucht werden. Wer dem anstehenden Karnevalstrubel entfliehen möchte, kann sich Rosenmontag auf närrische Eintrittspreise im Zoo Duisburg freuen. Pünktlich ab 11.11 Uhr gilt bereits der Preis des Feierabendtickets – Erwachsene zahlen nur 8 Euro, Kinder besuchen den Zoo am Kaiserberg für nur 5 Euro. Rosenmontag ist nur der Haupteingang an der Mülheimer Straße geöffnet.

Tiergarten Worms 27.02.2019
Nach den Wolfsnächten ist vor dem Stabausfest
Der Tiergarten Worms ist mit den erneut ausverkauften Wolfsnächten erfolgreich in das neue Jahr gestartet. Insbesondere die Kinderwolfsnächte am letzten Februarwochenende waren mit dem Auftritt von Rotkäppchen und der Lesung in der Wolfshöhle bei den kleinen Tiergartenbesuchen, neben der beeindruckenden Wolfsfütterung, das Highlight. Nun geht es mit dem traditionellen Stabausfest am 9. März gleich weiter in der gut gefüllten Veranstaltungsreihe des Tiergartens. Denn die frühlingshaften Temperaturen locken Tiere und Menschen gleichermaßen ins Freie. Und so heißt es nach altem Brauch: Macht dem Winter endgültig den Garaus! Zusammen mit den Ehrenamtlichen des Freundeskreises Tiergarten Worms e.V. veranstaltet der Tiergarten seine alljährliche Winterverbrennung und hofft dabei auf eine stabile Wetterlage. Denn im vergangenen Jahr wirbelten immer wieder aufkehrende Böen den festen Zeitablauf des Stabausfestes gewaltig durcheinander. Damit große und kleine Besucher nichts verpassen, wird darum gebeten sich rechtzeitig im Kassenbereich des Tiergartens einzufinden – hier können bei den rührigen Mitgliedern des Freundeskreises die beliebten Stabaus-Stecken erworben werden. Diese sind mit bunten Bändern geschmückt und mit einer leckeren, süßen Brezel gespickt. Bestens ausgestattet kann dann der Schneemannumzug pünktlich um 15 Uhr starten! Bevor dem Winter endgültig „Ade“ gesagt wird und der Schneemann gegen 15:30 Uhr feierlich entzündet wird (wetterbedingte Änderungen vorbehalten!), werden durch Jennifer Natusch, Revierleitung Bauernhof, Frühlingslieder angestimmt.

Zoo Wuppertal 27.02.2019
Gute Nachrichten von den Bonobos
Die positive Entwicklung bei der Eingewöhnung des zehnjährigen Bonobo-Mannes Bili hält an. Seit mehr als zwei Wochen befindet er sich wechselweise und in unterschiedlichen Konstellationen zusammen mit anderen Gruppenmitgliedern, um die sozialen Beziehungen zwischen den Tieren zu stärken. Zuletzt waren dies überwiegend der 55 Jahre alte Bonobo-Mann Mato sowie das achtzehn-jährige Weibchen Muhdeblu und ihre fünfjährige Tochter Akeena, mit denen er aktuell vergesellschaftet ist. Wie erhofft lässt sich eine deutliche Entspannung in der Bonobo-Gruppe beobachten und die sozialen Bindungen zwischen Bili und den Bonobos, mit denen er zusammen ist, stabilisieren sich offenbar. So spielen Akeena und Bili inzwischen öfter miteinander und Bili zeigt ihr auch, wenn es ihm zu viel wird. Zwischen Muhdeblu und Bili ist es bereits zu sexuellen Kontakten gekommen. Auch das sogenannte Grooming wird immer wieder beobachtet und die Tiere ruhen mitunter beiei-nander. Insgesamt wirkt Bili mittlerweile deutlich entspannter, Aggressionen gegen ihn konnten zuletzt nicht mehr beobachtet werden. Im weiteren Verlauf wird Bili die Gelegenheit bekommen, auch seine Bindung zu anderen Gruppen-mitgliedern zu stärken. Ziel bleibt es, ihn in die bestehende Bonobo-Gruppe im Grünen Zoo Wupper-tal zu integrieren, wie es von der Spezialistengruppe des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes empfohlen wurde. Der Grüne Zoo steht dabei in ständigem Austausch mit Fachleuten und Institutionen, die über fundierte Kenntnisse zu Bonobos verfügen. Alle Beteiligten hoffen, dass die erfreuliche Entwicklung in der Zusammenführung der Tiere hält weiter anhält, auch wenn es natürlich immer wieder zu Rückschlägen kommen kann. Innerartliche Aggressionen sind auch in bestehenden Bonobo-Gruppen nicht ungewöhnlich und gehören zum artspezifischen Verhalten dieser Primaten.
Im Freiland werden Bonobos von der Weltnaturschutzorganisation IUCN leider als stark gefährdet eingestuft. Neben dem Verlust ihres Lebensraumes ist die Bejagung eine der größten Bedrohungen der Bonobos, deren Fleisch als sogenanntes „Bushmeat“ sehr begehrt ist. Der Grüne Zoo Wuppertal setzt sich mit der Unterstützung seines Fördervereins, dem Zoo-Verein Wuppertal e.V., und zusammen mit Freilandforschern bereits seit vielen Jahren für die Erforschung und den Schutz dieser Menschenaffen ein, deren Vorkommen auf die Demokratische Republik Kongo beschränkt ist.Interessierte Gäste, die den Grünen Zoo besuchen möchten, können sich im Menschenaffenhaus jederzeit selbst einen eigenen Eindruck von Bili und den anderen Bonobos machen. Trotz der Einschränkungen durch die aufgestellten Kameras, mit der die Bonobos zurzeit durchgehend beobachtet werden, ist ein ungehinderter Blick in die Anlage der Bonobos vom Besucherraum aus möglich.

Zoo Hannover 27.02.2019
Die Hoffnung in der Arktis – Paten-Eisbärin in Hudson Bay wird auf den Namen „Hope“ getauft
Heute stehen sie ganz besonders im Mittelpunkt: die Eisbären! Am 27. Februar ist der Internationale Eisbärentag. Ein Ehrentag für die weißen Riesen, an dem Zoos und Artenschutz-Organisationen weltweit auf die Situation des größten Landraubtiers der Welt aufmerksam machen. Denn wie kaum ein anderes Tier steht der Eisbär durch den voranschreitenden Klimawandel vor immer größeren Problemen: Sein Lebensraum schmilzt ihm geradezu unter den Pfoten weg. Das für die Jagd auf Robben notwendige feste Packeis friert für immer kürzere Zeit zu. Zur Nahrungssuche weichen die Raubtiere immer öfter auf das Festland aus. Nicht selten kommt es dabei zu Mensch-Tier-Konflikten. Um mehr über das Leben der Eisbären und den Einfluss des Klimawandels zu erfahren und um eines Tages sichere Schutzzonen für die Tiere errichten zu können, sind die Artenschützer von „Polar Bears International“ (PBI) im ewigen Eis auf den Spuren der Eisbären unterwegs. Ein wichtiges Projekt ihrer Forschungsarbeit ist der „Bear Tracker“: weibliche Eisbären werden mit Sendehalsbändern ausgestattet, ihre Wanderrouten werden per GPS übertragen und ausgewertet. Der Erlebnis-Zoo Hannover hat im September 2018 erneut die Patenschaft für eine besenderte Eisbärin übernommen und finanziert mit Spenden die Arbeit der Artenschützer. Bei dem Besuch der PBI-Mitarbeiterin Alysa McCall in Hannover rief der Zoo Anfang Februar dazu auf, für die Paten- Bärin X19735 einen passenden Namen zu finden, unter dem ihre Route auch online live mitverfolgt werden kann. Unzählige Namensvorschläge – Über die Social-Media-Kanäle des Zoos gingen unzählige Namensvorschläge für die Bärin in der Arktis ein. Die Zoo-Jury einigte sich auf drei Favoriten und überließ Eisbären-Weibchen Milana in Yukon Bay die finale Entscheidung für die Taufe ihrer kanadischen Kollegin in der Hudson Bay. Auf drei weißen Kanistern, Milanas Lieblingsspielzeug, standen die Namen „Hope“, wie die Hoffnung, „Nana“, wie die bekannten, bunten Figuren an der Leine, und „Bärbel“ oder auch „Bär-Belle“ – der schöne Bär. Milanas Wahl stand ziemlich schnell fest: Ohne lange zu überlegen wählte sie den Kanister mit dem Schriftzug „Hope“ aus, trug ihn stolz zum Wasserbecken und spielte ausgelassen in den Wellen damit. Das Zoo-Team freut sich über die Wahl: „Als wollte Milana uns damit eine Botschaft mit auf den Weg geben, die Hoffnung aufrecht zu erhalten, dass ihre gefährdete Art gerettet und der Klimawandel aufgehalten werden kann“, fasst Zoo-Artenschutz-Referentin Kathrin Röper zusammen. Über Hope – Die Eisbärin mit der Nummer X19735 lebt im Nordosten Kanadas an der Hudson Bay. Erstmals begegnete sie 2003 den Artenschützern, die sie damals auf drei Jahre schätzten. Seitdem haben sich die Wege von Hope und den Wissenschaftlern noch mehrere Male gekreuzt. Bereits dreimal wurde sie mit Nachwuchs gesichtet, jeweils Zwillingen, und ihr stets ein guter körperlicher Zustand attestiert, was bei wilden Eisbären immer seltener wird. „Sie ist ein sehr erfahrenes Weibchen und weiß, was sie tut“, beschreibt Alysa McCall von Polar Bears International die Bärin. Und hat noch eine Hoffnung bringende Botschaft: „Wenn alles gut läuft, könnte Hope noch einmal Mutter werden.“

Zoo Köln 27.02.2019
Kölns „tierisches“ Dreigestirn: „Jung Bul Kne“, „Moma“ und „Kitai“ sind echte Charakterköpfe Elefanten-Jungbullen im Kölner Zoo entwickeln sich prächtig
Sie sind zu dritt, lieben den gemeinsamen Auftritt – und bieten Zuschauern aus Köln und dem Rheinland beste Unterhaltung. „Jung Bul Kne“, „Moma“ und „Kitai“, die 2017 kurz hintereinander im Kölner Zoo geborenen Elefanten-Jungbullen, bilden nicht nur zur Karnevalszeit ein „tierisch“ schönes Dreigestirn. Der Zoo ist mit der Entwicklung der Zweijährigen sehr zufrieden. „Jung Bul Kne“, der von „Maha Kumari“ geboren wurde, bringt inzwischen stolze 840 Kilogramm auf die Waage. „Moma“ – Sohn von „Marlar“, dem ersten jemals in Köln geborenen Elefanten, – wiegt 680 Kilogramm. Der etwas grazilere „Kitai“, Nachwuchs von „Tong Koon“ und der jüngste der drei Elefantenjungtiere, hat ein Gewicht von 441 Kilogramm. Alle drei trinken mittlerweile nicht nur die Milch ihrer Mütter, sondern fressen daneben als „Beikost“ auch Äpfel, Möhren, Heu und Laub wie die Großen. Dass die Dickhäuter größer werden, lässt sich auch äußerlich feststellen. Denn bei allen drei Tieren des Kölner Rüsselreigens bilden sich mittlerweile die Stoßzähne heraus. Charakterlich unterscheiden sich die Elefanten deutlich. „Jung Bul Kne“ ist bereits sehr selbstständig und Chef der Dreier-Bande. „Moma“ ist etwas zurückhaltender, wartet ab und nimmt gern die Beobachterrolle ein. „Kitai“ ist ruhig und ausgeglichen, weiß aber genau, was er will – und zeigt dies auch seinen Halbbrüdern. Gemeinsamer Vater der drei ist „Sang Raja“. Er ist auf der Bullenanlage zu sehen. „Jung Bul Kne“, „Moma“ und „Kitai“ sind bereits Teil der täglich rund zweistündigen Trainings-Einheiten, die die Kölner Tierpfleger mit den Elefanten durchführen. Ihnen wird beigebracht, auf Kommando ein Bein zu heben oder das Ohr zur Seite zu schlagen. Dies ist wichtig, um bei ihnen perspektivisch für Routineuntersuchungen z.B. die sensible Hornhaut an den Füßen untersuchen oder Blut abnehmen zu können. Wer Kölns „tierisches“ Dreigestirn besuchen will, hat dazu an den Karnevalstagen beste Möglichkeiten. Der Zoo hat an allen Karnevalstagen regulär geöffnet.

Opel Zoo Kronberg 27.02.2019
Neue, bedrohte Tierart im Opel-Zoo – Indonesische Hirscheber auf der Außenanlage zu sehen
Sie wurden schon in der letzten Pressekonferenz des Opel-Zoo angekündigt und nun sind sie endlich aus dem Zoo Chester, England angekommen: Ein männlicher und ein weiblicher Hirscheber haben die ehemalige Känguru-Anlage im unteren Zoobereich bezogen und erkunden bereits das Außengehege – gut sichtbar für die Zoobesucher. Aufgrund des Brexit kam es in Großbritannien leider zu Verzögerungen bei der Erstellung der Ausfuhrpapiere, weswegen die Babirusa, wie Hirscheber in Indonesien genannt werden, erst jetzt ihr neues Gehege beziehen konnten. Damit ist der Opel-Zoo der sechste Halter dieser Tierart in Europa. Hirscheber gehören zur Familie der Schweine. Sie leben in Südostasien und kommen ausschließlich in Indonesien auf Sulawesi und kleinen vorgelagerten Inseln vor. Ihr Lebensraum ist der tropische Regenwald entlang von Gewässern. Sie sind vor allem durch den Verlust des Lebensraums durch Bevölkerungswachstum, Waldrodungen und Wilderei bedroht. Die Weltnaturschutzunion (IUCN) stuft Hirscheber als „gefährdet“ und die Bestände als rückläufig ein. Seit 2002 führt der Opel-Zoo das so genannte European Ex-Situ Programme (EEP) für Hirscheber und übernimmt so die Verantwortung für deren Erhaltungszucht in Europa. Um eine weltweite Kooperation der Hirscheber-Halter zu ermöglichen, führt der Opel-Zoo zudem das Internationale Zuchtbuch. Das Paar Hirscheber, das nun in den Opel-Zoo gekommen ist, ist noch jung, erst 1,5 Jahre alt. Die Hauer beim männlichen Tier werden erst noch wachsen, durchstoßen dann den Nasenrücken und bilden sich im Laufe der Jahre zur imposanten Größe aus. Sie biegen sich nach oben, ähneln dann ein wenig einem Hirschgeweih und geben dem Hirscheber das etwas skurrile Aussehen. Beide Tiere verstehen sich sehr gut und wurden bereits in Chester aneinander gewöhnt, so dass mit etwas Glück in den nächsten Jahren mit Nachwuchs gerechnet werden kann.

Zoo Heidelberg 26.02.2019
Einzug der Könige in Heidelberg – Löwenanlage im Zoo Heidelberg feierlich eröffnet
Rund ein Jahr nach dem ersten Spatenstich, war es endlich soweit: Die beiden Berberlöwen im Zoo Heidelberg, Binta und Chalid, haben die neue Außenanlage bezogen und erkunden nun neugierig das unbekannte Terrain! Am Dienstag, 26. Februar 2019 eröffneten Bürgermeister Wolfgang Erichson, Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann, erster Vorsitzender der Tiergartenfreunde Dr. Jan Gradel und Landschaftsarchitekt Markus Rötzer feierlich die neue Außenanlage der Löwen im Zoo Heidelberg. Über 200 Zoofreunde, Spender und Sponsoren waren gekommen, um den erfolgreichen Abschluss des Großprojektes Löwenanlage mit dem Zoo-Team zu feiern. Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann freu sich: „Die kommenden Monate werden auch für die Zoobesucher besonders spannend. Es wird interessant sein, zu erleben, wie die Löwen das neue Terrain Stück für Stück erkunden und entdecken. Wenn im Frühling die ersten Gräser und Büsche sprießen und sattes Grün ins Gehege bringen, wird das richtig toll aussehen und eine würdige Kulisse für unser Königspaar bieten.“ Die sechsmal größere Anlage mit vielen Kletter- und Ruhezonen bietet den Berberlöwen interessante und abwechslungsreiche Strukturen. Das Gelände wurde nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen gestaltet und unterstützt somit das Wohlbefinden der Tiere. Beim ersten Ausflug auf die neue Anlage erkundete Löwin Binta neugierig und entspannt das unbekannte Terrain. Sie nahm die Gehegeeinrichtung sofort an und inspizierte sie genau. Löwe Chalid hingegen war etwas zurückhaltender, er traute sich nur zaghaft in den neuen Gehegeteil. Erhöhte Liegeplätze auf Naturfelsen und Aussichtsplattform bieten den Raubkatzen einen Rundumblick über die großzügige Anlage. Eine Seilbahn, an der große Fleischstück befestigt werden können, bringt Aktivität ins Gehege, wenn Binta und Chalid dem Futter hinterherjagen. Durch die deutliche Vergrößerung der Fläche wird eine Zucht der seltenen Berberlöwen möglich sein, denn die Anlage wurde für ein ganzes Rudel der majestätischen Raubkatzen konzipiert. So kann der Zoo Heidelberg seinem Artenschutzauftrag noch besser nachkommen und das Erhaltungszuchtprogramm für Berberlöwen unterstützen. Nur noch rund 100 Berberlöwen leben in Zoos, in freier Wildbahn sind sie bereits ausgerottet. Im Zuge der gesamten Baumaßnahme erhielten ebenfalls die Stachelschweine und Erdmännchen ein neues Gehege. Bereits im Oktober 2018 bezogen die beiden Tierarten den direkt an die Löwenanlage angrenzenden Gehegebereich. Durch die optische Verbindung leben Erdmännchen, Stachelschweine und Löwen – wie in freier Wildbahn – als Nachbarn zusammen. Spannende Perspektiven für Zoobesucher Außergewöhnliche Einblicke und eine innovative Besucherführung um die Anlage ermöglichen neue, spannende Beobachtungsperspektiven. Zoobesucher nehmen aus vielen unterschiedlichen Blickwinkeln am Leben der faszinierenden Großkatzen teil. Von einem Safari-Fahrzeug aus, das teils im Gehege, teils außerhalb platziert ist, können Zoobesucher den Löwen ganz nahekommen. Solch ein besonderer Beobachtungspunkt ist bisher einmalig in deutschen Zoos. Ein weiter Panorama-Blick über die gesamte Außenanlage bietet sich vom zweigeschossigen Beobachtungsturm, dessen obere Etage über einen Abenteuerpfad mit Hängebrücke zu erreichen ist. Finanzierung durch Spenden und Sponsoren Für das mit 1,5 Millionen Euro angesetzte Großprojekt sammelte der Zoo Heidelberg fleißig Finanzmittel, um möglichst alle geplanten Elemente des Projekts umsetzen zu können. Die Löwenläufer, die sich bei den insgesamt vier Löwenläufen im Zoo Heidelberg für den Ausbau der Anlage engagierten, haben hierzu ebenfalls einen wichtigen Teil beigetragen. Letztendlich konnte die Finanzierung durch Eigenmittel des Zoos, ergänzt um die finanzielle Unterstützung zahlreicher Spender und Sponsoren sowie Zuschüssen der Stadt Heidelberg, gesichert werden. Der zweigeschossige Beobachtungsturm wurde unter anderem durch eine großzügige Spende von Gerda Tschira ermöglicht. Der Förderverein des Zoos, Tiergartenfreunde Heidelberg e. V., hatte in den vergangenen Jahren zusammen mit seinen Mitgliedern weit über 100.000 Euro für das Projekt gesammelt. So gilt das herzliche Dankeschön des Zoos allen Unterstützern, die sich für das Projekt Löwen engagiert und dessen erfolgreiche Umsetzung ermöglicht haben!

Naturschutz-Tierpark Görlitz 26.02.2019
Tibetfest im Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec
Am 10. März wird wieder die tibetische Flagge gehisst , begleitet von einem bunten Rahmenprogramm von 14 bis 17 Uhr Für Besucher des Tierparks ist die Welt Tibets schon lange nicht mehr fremd. Seit einigen Jahren steht hier das einzige Tibetdorf Deutschlands, das ein möglichst authentisches Bild tibetischer Natur und Lebensweise vermittelt. Von Kaschmirziegen, aus deren Wolle Gewänder für Könige gewebt wurden, über urige Yaks bis hin zu neugierigen Stachelschweinen sorgen exotische Tierarten für ein ganz besonderes Flair. Einen Nachmittag in die Haut eines Tibeters schlüpfen, das traditionelle tibetische Grundnahrungsmittel „Tsampa“ kosten, sich im Sport des Steinewerfens messen, gemeinsam ein tibetisches Mandala malen oder von einem Trampeltier tragen lassen, das alles ist möglich an diesem einen Nachmittag. Echte Tibetexperten und solche, die es noch werden wollen, können ihr Wissen bei einem Quiz an verschiedenen Stationen mit der Chance auf den Gewinn einer Jahreskarte beweisen. Wussten Sie zum Beispiel, welches ökologisch nachhaltige, natürliche Brennmaterial in Tibet am häufigsten verwendet wird? Ein kleiner Tipp: es wird von einem Haustier abgegeben und steht am 10. März für echte Abenteurer zum Untersuchen bereit. Spannend wird es aber ganz sicher auch zu den Tierpräsentationen und Lesungen tibetischer Märchen! Eingeleitet wird die Veranstaltung um 14 Uhr mit dem traditionellen Hissen der Tibetflagge. Mit dieser Aktion wird gemeinsam mit vielen anderen Städten weltweit an den blutig geendeten tibetischen Aufstand gegen die Besatzungsmacht China erinnert, der sich 2019 zum 70. Mal jährt. Ziel des Tibetfestes ist es, Zugang zu dieser fernen und doch so erhaltenswerten Kultur zu schaffen.

Zoo Basel 26.02.2019
Das Ozeanium: Eine Chance für Basel und für den Zoo
Der Natur- und Artenschutz ist der Leitgedanke des wissenschaftlich geführten Zoo Basel. Mit dem Ozeanium möchte der Zoo dieses Engagement weiterentwickeln und auf der Heuwaage einen einmaligen Ort für Umweltbildung schaffen. «Das Ozeanium ist eine Chance für den Zoo, sich thematisch und wirtschaftlich breiter abzustützen», hält Martin Lenz, Verwaltungsratspräsident des Zoo Basel, fest. Das visionäre Projekt wird privat und ohne staatliche Unterstützung finanziert, gebaut und betrieben. Der Schweiz fehlt heute eine Institution, welche die Bedeutung der Meere vermittelt, obwohl siebzig Prozent der Erdoberfläche von Meeren bedeckt sind. Gerade in Binnenländern ist die Sensibilisierung für die bedrohten Weltmeere aber vonnöten, denn hier werden viele der Probleme, welche die Ozeane bedrohen, verursacht. Ein wichtiger Entwicklungsschritt für den Zoo Basel – Martin Lenz, Verwaltungsratspräsident des Zoo Basel, erklärt: «Es braucht ein neues Bewusstsein für den Umgang mit den Meeren, und dazu braucht es Wissen. Mit dem Ozeanium werden wir einen Ort schaffen, an dem Menschen lernen, das Meer zu verstehen und zu schützen, damit es den nächsten Generationen als Ressource erhalten bleibt.» Gleichzeitig ist das Ozeanium eine einmalige Chance für den Zoo und seine langfristige Entwicklung ebenso wie für die Stadt Basel. «Wir wagen den Schritt aus dem Zolli heraus Richtung Innenstadt und geben der Heuwaage wieder ein Gesicht. Das Ozeanium wird den Zoo thematisch ergänzen und Platz bieten für neue Konzepte.» Bereits im beliebten Vivarium hat der Zoo Basel Erfahrung mit Fischen, Korallen und anderen Meerestieren gesammelt und hat ausgewiesene Experten angestellt. Martin Lenz unterstreicht Selbstverständliches: «Das Tierwohl steht bei all unseren Tätigkeiten im Zentrum.» Saisonale Ergänzung zum Zoo – In seiner Ausgestaltung, Grösse und Relevanz ist das Ozeanium weitherum einzigartig und wird über internationale Ausstrahlung verfügen. Es kann deshalb nicht nur viele Menschen für den Meeresschutz sensibilisieren, sondern auch finanziell nachhaltig betrieben werden. «Ein selbsttragender Betrieb war bei der Planung Grundvoraussetzung für die Realisierung des Ozeaniums», betont Jean-Nicolas Fahrenberg, Verwaltungsrat und Leiter der Fachgruppe Finanzen des Zoo Basel. Erfahrungen anderer Grossaquarien in Europa zeigen, dass diese auch längerfristig die Besucherzahlen auf hohem Niveau halten können und somit nicht nur kostendeckend, sondern auch profitabel betrieben werden können. Die jährlichen Betriebskosten für das Ozeanium belaufen sich auf rund CHF 9.5 Millionen. Bereits bei rund 500 000 Besuchenden erreicht das Ozeanium den Break-even. Zum Vergleich: Im Jahr 2017 verzeichnete der Zoo Basel mit 1.02 Millionen Eintritten mehr als doppelt so viele Besucherinnen und Besucher. Verwaltungsrat Jean-Nicolas Fahrenberg hält fest: «Wie bei allen Projekten des Zolli sind weder für den Bau noch für den Betrieb Steuergelder notwendig. Stand Januar 2019 sind bereits rund 60 Prozent der Finanzierung durch private Stiftungen gesichert.» Das Ozeanium ist die optimale saisonale Ergänzung zum Zoo Basel. «Im Winter ist der Zoo verständlicherweise nicht so gut besucht wie in den Sommermonaten. Mit dem Ozeanium können wir diese Schwankungen und die Wetterabhängigkeit verringern», erläutert Fahrenberg. Leuchtturmprojekt in Sachen Nachhaltigkeit – Es ist der Anspruch des Zoo Basel, dass das Ozeanium selbst ein Vorbild für nachhaltiges Bauen und Energieeffizienz sein wird. So werden die Fassaden der Obergeschosse aus gestampftem Lehm gebaut, ein umweltschonendes Baumaterial, das dank Vorzeigeprojekten wie dem Etoschahaus im Zolli und dem Ozeanium hoffentlich noch mehr zum Einsatz kommt. Lukas Stutz, Verwaltungsrat und Leiter der Fachgruppe Bau und Gestaltung, erklärt: «Wir stehen in ständigem Austausch mit den Experten des Kantons und haben spezialisierte Aquarienplaner engagiert, um den Energiebedarf zu minimieren.» Dazu wird unter anderem auf Photovoltaik gesetzt, der Fischbestand wird nicht maximal, sondern optimal gehalten, und in der Fassade werden Wärmetauscher eingesetzt. Auch der Standort des Ozeaniums ist unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit ideal. Auf der Heuwaage ist es dank mehrerer Tramlinien und der Nähe zum Bahnhof optimal durch den ÖV erschlossen. Lukas Stutz ergänzt: «Es hätte nicht unseren Zielen entsprochen, das Ozeanium auf der grünen Wiese zu bauen. Vielmehr wollen wir den bestehenden Raum optimal nutzen und aufwerten.»

Zoo Hannover 26.02.2019
Ferien-Abenteuer im Erlebnis-Zoo – Tolles Sommerferienprogramm für Kinder von 6-12 Jahren
Ferien in Afrika, Indien, Kanada, Australien! Auf Safari gehen, Tiere beobachten, Zoobewohner hautnah erleben, spannende Blicke hinter die Kulissen werfen – und das ganz ohne Eltern! Vom 08. Juli bis 09. August 2019 bietet der Erlebnis-Zoo Hannover ein ganz besonderes Ferienprogramm täglich von 08:30-15:00 Uhr für Kinder im Alter von 6-12 Jahren an. Mit bis zu 20 Kindern und zwei erfahrenen Zoo-Scouts stürzt sich die Gruppe ins Abenteuer „Zoo“ – inklusive Abstecher an besondere Orte abseits der Besucherwege. Es wird erforscht, gespielt, getobt und gebastelt rund um Zebra, Eisbär und Co. Jeder Wochentag steht unter einem anderen Tagesmotto: Montag: Artenschutz vor der Haustür – Entdecken und Gestalten! Dienstag: Ein Tag als Park-Ranger Mittwoch: Wildtier-Forscher: Tierische Spezialausrüstungen gesucht! Donnerstag :Kanada: Zwischen Eisbären und Plastikmüll Freitag: Regenwald: Amazonien und Afi Mountain Welche Aktionen sich an den einzelnen Tagen genau dahinter verbergen, hören nur die mutigen Ferienkinder vor Ort! Auf jeden Fall erfahren die kleinen Abenteurer Spannendes und Wissenswertes über exotische und einheimische Tiere, über Tierbeschäftigung, Arten-, Natur- und Umweltschutz – natürlich unterhaltsam und abwechslungsreich. In fünf Tagen um die Zoo-Welt – Und wem ein Sommer-Ferientag im Zoo nicht reicht, kann gleich fünf Tage bleiben, im Zoo auf Weltreise gehen und dennoch abends gemütlich im eigenen Bett schlafen. Erfahrene Scouts übernehmen die Reiseleitung der Gruppe von maximal 20 Kindern im Alter von 6-12 Jahren. An jedem der fünf Tage wird ein anderer Teil der Zoo-Welt entdeckt – mit Abstechern an besondere Ort abseits der normalen Wege und tollem Programm! ACHTUNG: Das Programm richtet sich ausschließlich an Kinder – Eltern dürfen leider nicht mitmachen (können derweil aber zum Beispiel entspannt arbeiten gehen oder ausruhen, einkaufen, Freunde besuchen, Bücher lesen…).

Tierpark Berlin 26.02.2019
Bereit für den Frühling – Eisbär-Nachwuchs im Tierpark Berlin übt für den ersten Ausflug
Mit geschlossenen Augen döst Eisbär-Mama Tonja im Einstreu, doch ihr kleines Eisbär-Mädchen hält von Mittagsruhe offensichtlich gar nichts. Neckisch beißt der kleine Fellknäuel in die große Eisbär-Tatze, klettert über Mamas breiten Rücken und schnüffelt interessiert herum. Die kleine Eisbärin ist wohl allmählich für den ersten Ausflug auf die Außenanlage bereit. Vor zwei Wochen stand in der Wurfhöhle die erste Tierarzt-Untersuchung für den Eisbär-Nachwuchs an. Auch bekommen Tonja und ihr Jungtier mittlerweile täglich Besuch von den Tierpflegern. „Seit Ende Januar bekommt Tonja wieder Futter. Auch die kleine Eisbärin interessiert sich nun langsam für feste Nahrung und knabbert beizeiten an Fleisch-Stückchen“, erzählt Eisbären-Kurator Dr. Florian Sicks. Tonja hatte sich im vergangenen Jahr bis zu ihrem Rückzug in die Wurfhöhle Ende Oktober rund 160 kg angefressen, drei Monate zehrte sie dann ausschließlich von diesen angefutterten Extrakilos. Die Eisbär-Mutter bekommt nun täglich eine kleine Portion Fleisch sowie eine bunte Mischung aus Möhren, Salat und Äpfeln. Ihr Jungtier lässt es sich nicht nehmen, davon auch ab und zu mal zu probieren. Die kleine Eisbärin trinkt aber noch immer regelmäßig an Mamas Milchbar. Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem freut sich über die gute Entwicklung der Kleinen: „Wir sind sehr zufrieden. Das Jungtier ist – wie es sich für einen kleinen Eisbären auch gehört – mittlerweile ganz schön frech und tanzt ihrer Mutter regelrecht auf der Nase herum.“ Tonja bleibt dabei stets gelassen und schiebt ihren Nachwuchs höchstens sachte mit ihrer großen Bärentatze beiseite. „Sie ist einfach eine richtig gute Bären-Mama“, ergänzt Knieriem. Voraussichtlich Mitte März werden die beiden erstmals auf Entdeckungstour auf der Außenanlage gehen und dann auch erstmals für die Tierpark-Besucher zu sehen sein. Fast pünktlich zum morgigen Welt-Eisbär-Tag besuchte Alysa McCall – Wissenschaftlerin der Organisation Polar Bears International – vor einigen Tagen den Tierpark Berlin. Mit Sicks tauschte sie sich über die aktuellen Projekt-Fortschritte ihrer Organisation aus, die jährlich von den Zoologischen Gärten Berlin unterstützt wird. „Mithilfe der finanziellen Unterstützung aus Berlin war es uns unter anderem möglich, rund um Eisbär-Wurfhöhlen in Norwegen Wildkameras aufzustellen, um so die Jungtier-Aufzucht im natürlichen Lebensraum noch genauer zu untersuchen“, so McCall.

Wildpark MV Güstrow 26.02.2019
Wolfswanderung in der Dämmerung
Ganzjährig Führungen im Wildpark-MV / Neu ab Mai: Kinder-Spezial Seit vielen Jahren erfreuen sich die Wolfswanderungen in der Dämmerung im Güstrower Wildpark-MV großer Beliebtheit und sind mittlerweile nicht mehr aus dem Veranstaltungsprogramm wegzudenken. Egal zu welcher Jahreszeit: Mehrmals im Monat geht es auf abendliche Tour durch den Park vorbei an Luchs, Wolf & Co. Auch am Abend der Sommersonnenwende steht eine Führung auf dem Plan – als kleine Überraschung erwartet die Teilnehmer ein Umtrunk in der Raubtier-WG. Für mobil Eingeschränkte bietet der Wildpark in diesem Jahr ebenfalls wieder barrierefreie Wolfswanderungen an. Und dank erfolgreicher Erprobung in den Winterferien gibt es ab Mai 2019 einmal monatlich ein neues Angebot – das Kinder-Spezial: Wolfswanderung in der Dämmerung. Wie immer gilt: Rechtzeitig anmelden, die Plätze sind beliebt und begrenzt. Infos, Preise & Anmeldungen: Tel. 03843 2468-0. Wolfswanderung in der Dämmerung – Wer den Tag einmal auf ganz besondere Weise ausklingen lassen möchte, kann sich mit einer Wolfswanderung in der Dämmerung im Wildpark-MV was Gutes tun. Wenn die Tagesbesucher bereits gegangen sind, werden noch einmal exklusiv die Pforten geöffnet. Gemeinsam mit einem Experten geht es dann auf Spurensuche in ganz besonderer Abendstimmung. Dank begehbarer Höhlengänge und Brücken hoch über dem Gehege erleben die Teilnehmer Wildkatze, Luchs & Co. fast wie in freier Wildbahn. Das Highlight: die Fütterung des Wolfsrudels. Auch Damhirsche oder Wildschweine können beobachtet werden. Dabei wird Spannendes aus dem Leben der Tiere berichtet. Warum heulen Wölfe? Was fressen eigentlich Wildschweine? Dies und noch vieles mehr erwartet die Besucher bei der abendlichen Wolfswanderung.

Tierpark Berlin 25.02.2019
Freudige Rückkehr in den Tierpark Berlin – Gelbbrustkapuzineräffchen Philippa und Obi zurück im Affenhaus
„Ausflug“ beendet – seit dem 25. Februar sind die Kapuzineraffen Obi (17) und Philippa (6) wohlbehalten zurück im Affenhaus des Tierpark Berlin. Nachdem das Mutter-Tochter-Gespann am vergangenen Donnerstag aus der frisch umgebauten Außenanlage entweichen konnten, konnten beide wieder gefangen werden. „Wir sind natürlich froh und erleichtert, dass Obi und Philippa wieder heil zurück sind“, so Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. „An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank für alle Hinweise der Berliner Bevölkerung, die es unseren Suchtrupps letztendlich ermöglicht haben, die beiden zu finden.“ Philippa konnte bereits am vergangenen Samstagmittag in unmittelbarer Nähe des Affenhauses gefangen werden. Obi wurde über das Wochenende mehrmals in der erweiterten Nachbarschaft des Tierparks gesichtet, verschwand kurze Zeit später jedoch immer wieder blitzartig. Am Montagvormittag gelang es Affen-Kurator und Tierarzt Dr. Andreas Pauly und seinem Team auch die zweite Affen-Dame am S-Bahnhof Biesdorf einzufangen. „Beide Affen waren zunächst natürlich etwas erschöpft“, erklärt Pauly. „Zwar sind Gelbbrustkapuziner temperaturmäßig recht robust, jedoch finden die Tiere zu dieser Jahreszeit draußen nicht allzu viele Futterquellen.“ Philippa und Obi bekamen beide kurz nach ihrer Rückkehr ein Antibiotikum und Vitamine verabreicht. Mittlerweile sind die kleinen Affen-Damen wieder in ihrer gewohnten Umgebung bei ihren Artgenossen und erholen sich von dem „ungeplanten Ausflug“. Damit die Äffchen bald dennoch wieder nach draußen können, wird die Zaun-Konstruktion der Außenanlage nun umgehend gründlich überarbeitet. Hintergrund: Am 14. Februar 2019 sind die beiden Gelbbrustkapuzineräffchen Obi (17) und Philippa (6) beim ersten Ausflug auf ihre neu gestaltete Außenanlage entwichen. Dazu reichte den beiden kleinen Primaten ein schmaler Zwischenraum zwischen neuer Felsenanlage und Zaun aus. Rund 40 Tierpark-Mitarbeiter starteten unmittelbar danach eine große Suchaktion. Zwei kaninchengroße, sehr agile Äffchen auf dem 160-Hektar-großen Tierpark-Gelände mit rund 13.000 Bäumen zu finden, stellte sich schnell als Mammutaufgabe heraus.

Zoo Salzburg 25.02.2019
Familienprogramm am Faschingsdienstag – „Fasching bei den Tieren“ Dienstag, 5. März 2019, von 15 bis 16.30 Uhr
Bei vielen Tierarten geht´s das ganze Jahr hindurch farbenfroh zu: Ein kräftiges Rot ist jahraus-jahrein die Farbe der Dunkelroten Aras und Chamäleons wechseln je nach Lust und Laune ihre Farben. Aber auch Schmetterlinge gehören zu den großen Farbkünstlern im Tierreich. Je bunter desto besser ist auch das Motto des Familienprogramms am Dienstagnachmittag im Salzburger Zoo. Die jungen Teilnehmer sind eingeladen, ab 15 Uhr gemeinsam lustige Tiermasken in der Zooschule zu basteln. Um 15.30 Uhr startet bei der Zooschule der Faschingsumzug zu den Tieren: Wie wohl Pekari, Löwe und Co. auf den Besuch der gutgelaunten Faschingsgesellschaft reagieren werden?

Zoo Landau in der Pfalz 25.02.2019
„Hufe, Klauen, Schwielensohlen“: Öffentliche Zooführung zu den Huftieren des Zoo Landau in der Pfalz mit Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel am Sonntag, 10. März 2019, 11 Uhr
Im Tierbestand des Zoo Landau wiegen sie zwischen nur 6 und rund 600 Kilogramm, sie sind hellbraun gefärbt wie die Sanddünen ihres natürlichen Lebensraums oder auffällig schwarz-weiß-gestreift, doch beides dient der Tarnung. Ihre Füße sind für harte Felsen, Regenwald oder den weichen Wüstensand geschaffen, sie leben in riesigen Herden, Junggesellen- oder Familiengruppen, und immer gibt es in der Natur einen guten Grund für diese unterschiedlichen Anpassungen und Strategien! Im Rahmen der öffentlichen Sonntagsführung am 10. März um 11 Uhr wird Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel auf seinem Rundgang die Huftiere des Zoo Landau näher vorstellen. Mit verschiedenen Arten von Antilopen, Schweinen und Hirschen, Rindern, Ziegen, Schafen, Zebras und Dromedaren gibt es eine breite Palette von Arten, die alle auch sehr unterschiedliche Anforderungen an die Haltung in Menschenobhut stellen. Die Führung wird einen Einblick geben in die Biologie der Tiere, ihre Haltung und natürlich die Artenschutzbemühungen des Zoo Landau. Natürlich ist es auch möglich, die eigenen Fragen an den Zoodirektor zu richten, und eine Fütterung der Logotiere des Zoo Landau gehört ebenfalls zum Programm.

25.02.2019, Zoo Augsburg
Aus dem Februar-Newsletter
Es wurde noch ein Alpakafohlen geboren.
Außerdem kamen vier Erdmännchen zur Welt und im Terrarium in der Halle des Reptilienhauses schlüpften (mindestens) zwei Fidschi Leguane.
Von einer Beschlagnahmung kamen sieben Sichelstrandläufer für die begehbare Vogelvoliere.
Löwe Aru reiste in den Zoo Bellawaerde in Belgien. Dort erwarten ihn drei Löwinnen im gleichen Alter. Nachdem eine Zusammengewöhnung mit den Augsburger Löwendamen nicht möglich war, und sie das Außengehege nur abwechselnd nutzen konnten war es in den Wintermonaten logistisch nicht ganz einfach. Alle hoffen nun, dass die dortigen Damen ihn freundlicher aufnehmen.
Drei madegassische Hundskopfboas gingen mit unserer Nachzucht der Kaptriele nach Dvur Kralowe (CZ) und ein männliches Alpaka, sowie der weibliche Rotbüffel nach Italien. Insgesamt drei Fidschi-Leguane wurde an verschiedene englische Zoos abgegeben.
Aus dem Vogelbestand reisten außerdem drei Nachzuchten der Roten Sichler in den Vogelpark Marlow und drei Weiße Löffler nach Cotswold (GB).
Ein Höckerschwan, der als Fundtier vor vielen Jahren in den Zoo Augsburg gelangte, verstarb vermutlich altersbedingt.
Neues von der Elefantenanlage: Nachdem die Zimmererfirma Ziesenböck, trotz widriger Witterungsbedingungen, eine tolle Arbeit geleistet hatte konnte der Hebauf planmäßig am 13.02. stattfinden. Auch weil alle Handwerker (Zoo und Fremdfirmen) zusammen halfen und den zukünftigen Besucherraum erst von Eis und dann Wasser befreiten.
Beim Richtfest kamen viele Gäste und bewunderten das Haus. Der Höhepunkt war aber unbestritten die Hebaufansprache, die die Polier der Firma Xaver Riebel Bau hielt.

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