Zoopresseschau

Tierpark + Fossilium Bochum 02.09.2022
Der Familientag im Tierpark + Fossilium Bochum ist zurück! 21 Lokale Organisationen und ein buntes Bühnenprogramm
Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause, in welcher Familien eine große Last zu tragen hatten, freut sich der Tierpark + Fossilium Bochum darauf, endlich wieder Gastgeber für den nunmehr 16. Bochumer Familientag sein zu dürfen. Selten war es wichtiger, das Grundgerüst unserer Gesellschaft in all seinen verschiedenen Zusammensetzungen und Facetten zu feiern und gemeinsam schöne und vor allem unbeschwerte Momente zu verbringen als in der aktuell herausfordernden Zeit. Und so erwartet die Besuchenden am 11. September 2022 unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Thomas Eiskirch zwischen 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr ein buntes Programm mit tollen Angeboten für Groß und Klein. „Als Mehr-Generationen-Zoo und außerschulischer Lernort waren und sind wir uns der großen Verantwortung bewusst, einen wertvollen, sozialen Ausgleich zum oftmals stark belastenden Alltag mit Unsicherheiten und Ängsten zu bieten. Umso dankbarer sind wir, dass wir auch über die Pandemie-Jahre hinaus unser enges Kooperationsnetzwerk aufrechterhalten und sogar ausbauen konnten, um in diesem Jahr endlich wieder den Familientag als beliebte Traditionsveranstaltung aufleben zu lassen“, freut sich Zoodirektor Ralf Slabik. Zoologische Gärten stehen in erster Linie mit ihren Kernaufgaben – Umweltbildung, Forschung, Natur- und Artenschutz sowie Erholung – in der Öffentlichkeit. Dabei geht die Arbeit im Stillen weit über die öffentliche Wahrnehmung hinaus. So betont Ralf Slabik. „Wir stehen mit unseren Handlungskonzepten für Inklusion und chancengerechte Teilhabe für alle Menschen, unabhängig von Alter, Geschlecht, sozialer oder ethnischer Herkunft. Es ist für uns ein Selbstverständnis und eine Herzensangelegenheit, Veranstaltungen wie den Familientag zu initiieren, um wohltätigen Organisationen eine Plattform zu geben, die Menschen in ihren schwierigsten Lebenslagen ein wichtiges Beratungs- und Unterstützungsangebot bieten. Ebenso essenziell ist für uns die Gewährleistung eines sozialverträglichen und niederschwelligen Zugangs.“ Aus diesem Grund haben am Familientag auch alle Kinder bis 17 Jahren, dank der finanziellen Unterstützung der Sponsoren – die REWE Lenk OHG, die Herzog Mineralbrunnen Schäfer Betriebsgesellschaft mbH, die Phoenix PHD GmbH und der Versicherer im Raum der Kirchen – freien Eintritt in den Tierpark. Auch die Sparkasse Bochum unterstützt den Bochumer Familientag in diesem Jahr mit vielen Aktionen und einem tollen Gewinnspiel. Zu gewinnen gibt es unter anderem einen KNAX[1]Sitzsack und Tickets für die Spiele der VfL SparkassenStars. Die Sparkasse Bochum ist seit vielen Jahren Partnerin des Bochumer Tierparks. Mit ihrer Unterstützung hat sich der Tierpark + Fossilium Bochum in den letzten Jahren zu einem immer stärkeren Anziehungspunkt für Kinder und Familien entwickelt. Zum Beispiel durch den Bau der „Nordseewelten“ oder der „Asienwelten“. Von dieser starken Partnerschaft profitieren auch die jüngsten Kundinnen und Kunden der Sparkasse Bochum. Mit dem kostenlosen und mitwachsenden Konto S-GiroYoung erhalten Kinder viele Vorteile wie den ermäßigten Eintritt in den Tierpark oder exklusive Führungen. Der Bochumer Familientag wird traditionell von vielen gemeinwohlorientierten Partnern mitgestaltet. An über 20 Ständen können sich Familien über lokale karitative und familienorientierte Einrichtungen informieren und mit ihnen ins Gespräch kommen. Eingerahmt von Nasenbären, Erdmännchen, Kattas und anderen tierischen Bewohnern gibt es darüber hinaus ein vielfältiges Mitmachprogramm und zahlreiche Spielangebote zu entdecken. So machen eine Familien-Rallye, ein Rutschautoparcours sowie eine Hüpfburg und kommentierte Tierfütterungen den Tierparkbesuch zu einem spannenden und kurzweiligen Erlebnis für die ganze Familie. Das geballte Rahmenprogramm aus Musik, Tanz, Akrobatik und Humor lässt keine Wünsche offen. „Es ist großartig, dass auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Vereine, Kinder- und Jugendgruppen diesen Tag mit ihren Auftritten bereichern, sodass wir eine tolles Line-Up von Bochumer:innen für Bochumer:innen auf die Beine stellen konnten,“ bedankt sich Organisatorin Miriam Kreimeyer schon jetzt bei den Künstler:innen. Die Bochumer Musikschule wird mit gleich drei Ensembles vertreten sein. Neben den Ministreichern und dem Liederorchester bietet uns das transkulturelles Ensemble ALLA TURCA mit seinen Baglama Spieler:innen einen faszinierenden Einblick in die traditionelle Musik der Türkei. Die Kinderturngruppe des TVK Wattenscheid sowie die Sportakrobaten vom SAV Lünen und die Bochumer Starlets – Cheerleader der VFL Astrostars – begeistern mit geschickten Übungen, sensationellen Hebefiguren, waagemutigen Überschlägen und beeindruckenden Showeinlagen. Die Kindertanzgruppe Dance ’n Fun, die Tanzformationen Stylez Unlimited und die Dance Athletics Company reißen die Zuschauer:innen sprichwörtlich vom Hocker und lassen niemanden mehr still stehen. Zum festen Bühnenprogramm gehört schon seit vielen Jahren die Clownerie von Bunte Socken, welche dieses Jahr vom Clown Aki humorvoll vertreten werden. Für einen besonderen Abschluss sorgt in diesem Jahr der Bochumer Mitmachzirkus RatzFatz, der Besucher:innen mit einer Mischung aus Jonglage, Tanz, Comedy und Zauberei in seinen Bann ziehen und mitreißen wird

Tierpark Zittau 02.09.2022
Herbstmarkt
Am 10. Und 11. September (jeweils ab 10 Uhr) ist es wieder soweit- dann lädt der Tierpark Zittau zum bunten Herbstfest ein. Wunderschöne handgefertigte Dinge und regionale Produkte werden in stimmungsvoll gestalteter Umgebung beim Bauernmarkt feilgeboten. Auf der Bühne erwartet Sie ein buntes Programm mit Zauberei, Puppentheater und Livemusik. Am Samstag kann man Saltarello lauschen und sonntags gibt’s am Vormittag Dixiland. Am Nachmittag spielt dann der „Faule Lenz“ auf. Die Pilzberater des Landkreises sind vor Ort und haben viel Wissenswertes über Steinpilz, Zunderschwamm & Co im Gepäck. Auch helfen Sie gleich vor Ort beim Bestimmen mitgebrachter Exemplare. Tierpfleger- und Trainer haben spannende Aktionen, z. B. zum Arbeiten mit Körpersprache für Sie vorbereitet. Bastelstände, Hüpfburg und Karussell lassen auch bei den kleinen Tierparkfans keine Langeweile aufkommen und natürlich ist auch fürs leibliche Wohl wieder bestens gesorgt.

Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec 02.09.2022
Auf Judo-Safari – Sechs Challenges und ein Abzeichen rufen am 10.09. in den Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec
Seit vielen Jahren gehört die Judo-Safari zu einer der erfolgreichsten Breitensportaktionen des Deutschen Judo-Bundes (DJB). Nun findet sie erstmalig in der einmaligen Kulisse des Görlitzer Tierparks am 10. September von 14 bis 18 Uhr statt. Das Angebot richtet sich explizit an alle sportbegeisterten Kinder und Jugendlichen und ist offen für alle. „Kommt mit euren Familien und Freunden vorbei, meistert die Safari-Challenges und genießt einen Tag voller Abenteuer. Ob junger Judoka oder einfach nur sportbegeistert, es ist für jeden etwas dabei “ so DJB-Präsident Thomas Schynol. Mit einem Laufzettel ausgestattet können die Teilnehmer sechs spannenden Safari-Challenges meistern und erhalten im Anschluss ein spezielles Abzeichen. Die tierischen Aufgaben sind über das ganze Zoogelände verteilt und bieten jede Menge Spaß. Sportliches Geschick und Kreativität sind gefragt. DJB-Vorstandsprecher Frank Doetsch sieht indes ein großes Potenzial durch diese vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (bmfsfj) und die Deutsche Sportjugend (dsj) geförderte Aktion: „Ziel ist es, die Kids zum Spaß am Sport zu animieren. Wann hat man schon einmal die Möglichkeit in einem Zoo sportliche Herausforderungen zu meistern?“

Tiergarten Nürnberg 02.09.2022
Nachwuchs bei Nilgau- und Hirschziegenantilopen
Im Tiergarten der Stadt Nürnberg gibt es Nachwuchs bei den Hirschziegenantilopen (Antilope cervicapra) und den Nilgauantilopen (Boselaphus tragocamelus). Die beiden Hirschziegenantilopen sind am 9. und am 18. August zur Welt gekommen. Bei den Nilgauantilopen sind am 31. Juli Zwillinge geboren, was bei dieser Art häufiger vorkommt. Bereits kurz nach ihrer Geburt standen die vier Jungtiere sicher auf den Beinen und folgten ihren Müttern. Die beiden Arten leben gemeinsam auf der Anlage neben dem Steinbockfelsen. Dort können Besucherinnen und Besucher die Jungtiere aktuell mit ihren Herden beobachten. Mit den Jungtieren leben im Tiergarten aktuell zehn Nilgau- und 13 Hirschziegenantilopen. Bluebuck und Blackbuck Im Tiergarten teilen sich die Hirschziegen- und Nilgauantilopen eine Anlage. Beide Arten leben überwiegend in Indien sowie angrenzenden Gebieten Nepals und passen daher biogeografisch gut zusammen. Nilgauantilopen gibt es in geringer Zahl auch in Pakistan. Nilgauantilopen sind Generalisten, was ihre Ansprüche an den Lebensraum angeht, und bewohnen Buschland, Grassteppen oder lichte Trockenwälder. Die Männchen tragen Hörner und haben eine stark ausgeprägte Nacken- und Halsmähne. Das graue Fell der adulten Männchen wirkt manchmal leicht bläulich, daher werden sie im Englischen auch als Bluebuck bezeichnet. Die kleineren, hornlosen Weibchen besitzen ein hellbraunes Fell. Hirschziegenantilopen bewohnen hauptsächlich Graslandschaften und leben gesellig in Herden von bis zu 30 Tieren. Die Geschlechter sind leicht zu unterscheiden. Männchen haben schraubig gedrehte Hörner und sind zudem dunkler gefärbt als Weibchen. Der Leitbock hat die längsten Hörner und die dunkelste Färbung. Im Englischen werden sie als Blackbuck bezeichnet, da die adulten Männchen immer zum Winter hin ein schwarzes Fell bekommen. Wichtige Funktion im Ökosystem „Beide Arten sind in ihrem Verbreitungsgebiet wichtige Beutetiere für Raubtiere und erfüllen damit eine zentrale Funktion im Ökosystem. Nilgauantilopen werden regelmäßig von Tigern aber auch von Asiatischen Löwen erbeutet. Hirschziegenantilopen gehören zum Beispiel zum Beutespektrum des Indischen Wolfs, fallen aber weniger in das der Seite 2 von 2 Großraubkatzen. Sie sind deutlich kleiner und können über lange Distanzen schnell laufen. So können sie vielen Fressfeinden entkommen“, sagt Jörg Beckmann, Biologischer Leiter und stellvertretender Direktor des Tiergartens. Laut Weltnaturschutzunion (IUCN) gelten beide Arten aktuell als nicht gefährdet. Die Population der Nilgauantilope in Indien wird auf bis zu 100.000 Tiere geschätzt. Bei den Hirschziegenantilopen geht die IUCN davon aus, dass es früher rund vier Millionen Tiere gab. Im 20. Jahrhundert wurden die Bestände durch nicht nachhaltige Jagd allerdings stark dezimiert. Erfolgreiche Schutzmaßnahmen haben dazu geführt, dass es heute im Verbreitungsgebiet wieder rund 50.000 Tiere gibt..

Zoo Duisburg 02.09.2022
Auf Samtpfoten: Kleine Wildkatze schleicht durchs Unterholz
Bei der in Deutschland gefährdeten einheimischen Tierart wächst derzeit ein Jungtier auf. Gäste des Zoos brauchen Geduld für Beobachtung. Hohes Gras und dichtes Unterholz – die Kaiserberganlage des Zoo Duisburg bietet den Europäischen Wildkatzen beste Lebensbedingungen. Hier wagt sich seit einigen Tagen auch ein Jungtier aus der Wurfbox und streift an der Seite seiner Mutter durch das naturnahe Areal. Geboren wurde das Katzen-Kind bereits Mitte Juli und ist putzmunter. Nicht nur die Zoobesucher freuen sich über das verspielte Fellknäul, auch für den Erhalt dieser in Deutschland gefährdeten, heimischen Tierart ist der Nachwuchs immens wichtig. „Der zunehmende Verlust ursprünglicher Lebensräume, der Straßenverkehr sowie Übertragung von Krankheiten durch verwilderte Hauskatzen führten zu einem deutlichen Rückgang der Bestände in ganz Europa“, erklärt Biologin Sandra Dollhäupl. Besonders in Deutschland sah es lange Zeit traurig aus – hier wurde die Wildkatze bis auf Restbestände im Hunsrück, in der Eifel und im Harz ausgerottet. Heute steht diese Tierart daher unter strengem Naturschutz – mit Erfolg: Die Bestände erholen sich und manche Lebensräume konnten neu besiedelt werden. Die Europäische Wildkatze ist mit ihrem dichten Fell hervorragend an das Leben in den kalten Waldregionen Europas angepasst. Sie leben in festen Territorien, Männchen und Weibchen treffen nur zur Paarungszeit zusammen. Auf dem Speiseplan der heimlichen Räuber stehen hauptsächlich Mäuse, seltener auch Kaninchen und Vögel

Zoo Salzburg 02.09.2022
„Großes Kino“ dank neuer Tierart: Zwei Binturongs ziehen im Zoo Salzburg ein
Ein dichtes, dunkelgrau bis schwarzes Fell, auffallend lange weiße Tasthaare, markante Ohrbüschel an den hellen Ohren, ein gedrungener Körperbau, kräftige kurze Beine und ein langer, buschiger Greifschwanz. „Die Beschreibung ihres Aussehens klingt genauso ungewöhnlich, wie unsere neuen tierischen Zoobewohner sind“, verrät Geschäftsführerin Sabine Grebner über die neue Tierart im Zoo Salzburg. „Vor wenigen Tagen sind zwei Binturongs bei uns eingezogen. Dabei handelt es sich um eine asiatische Schleichkatzenart, die absolut faszinierend ist und für unseren Zoo eine große Bereicherung darstellt“, ergänzt Sabine Grebner. Für den Zoo Salzburg bedeutet das nicht nur, dass mit dem Binturong eine Tierart bewundert werden kann, die es in dem Zoo am Fuße des Hellbrunner Berges noch nie gab. Der Zoo Salzburg ist auch der einzige Zoo in Österreich, der Binturongs hält. „Großes Kino“ also und das sogar in zweifacher Hinsicht, denn der Urin dieser außergewöhnlichen Tiere riecht tatsächlich nach Popcorn. Noch befinden sich der fünfjährige Mork und die vierjährige Fiona, die aus einem italienischen Tierpark anreisten, in der Eingewöhnungsphase. „Das bedeutet, sie verhalten sich noch zurückhaltend und lernen Schritt für Schritt sich in ihrem neuen Zuhause zurechtzufinden“, erklärt Kuratorin Lisa Sernow. Das heißt für Besucher, dass sie mit Glück schon einen Blick auf die neuen, spannenden Zoobewohner erhaschen können. „Mork hat zumindest schon mal die Nase in die frische Luft gesteckt und seine neue Außenanlage mit verhaltener Neugier beäugt“, berichtet Lisa Sernow. Die beiden Binturongs treten die Nachfolge der Nasenbären an und werden auf der Anlage gegenüber dem Haupteingang, auf der rechten Seite des Gibbonhauses, zu sehen sein.

OZEANEUM Stralsund 02.09.2022
TAINTEDoceanLOVE verweist auf die Ausbeutung der Meere durch den Menschen Motivwechsel bei Sonderschau im OZEANEUM Stralsund
Ab sofort wird im Foyer des OZEANEUMs das dritte Foto aus der Bilderserie TAINTEDoceanLOVE präsentiert. Das vier Meter breite und zehn Meter hohe Banner zeigt den in einem Seil verschlungenen Profi-Windsurfer Vincent Langer. Das Motiv symbolisiert das Verschlingen von Meeresressourcen durch den Menschen, aber auch die Gefährdung dieses Lebensraumes durch den industriellen Schiffsverkehr. Die großformatigen Fotos aus dem Kunstprojekt TAINTEDoceanLOVE sind erstmals öffentlich zu sehen. Die Journalistin Ann-Katrin Schröder und der Fotograf Oliver Franke inszenieren vor allem Profi-Wassersportler*innen in einer neuen Perspektive: der Mensch als Opfer im Bild, bedroht von seinen eigenen Taten in der Realität. Mit den aufrüttelnden und zugleich ästhetischen Bildern soll auf die Ausbeutung und Zerstörung des Lebensraums Ozean aufmerksam gemacht werden. Der nächste Motivwechsel ist für November geplant. Das Deutsche Meeresmuseum widmet sich mit TAINTEDoceanLOVE und anderen Aktionen der 2021 gestarteten UN Ozeandekade. Sie hat das Ziel, die zentrale Rolle des Ozeans stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken und letztlich Lösungen für eine nachhaltigere Nutzung zu erarbeiten.Weitere Informationen: www.ozeaneum.de/ausstellungen/taintedoceanlove www.deutsches-meeresmuseum.de/ozeandekade

Zoo Schwerin 02.09.2022
Nachwuchs bei den Deutschen Sattelschweinen
Im Schweriner Zoo brachte Sau „Hellgar“ am 16. August 7-fachen Nachwuchs zur Welt. Der Zoologische Garten Schwerin ist Mitglied im Interessenverband Hybridschweinezuchtverband Nord / Ost e.V., der das Zuchtbuch über das Deutsche Sattelschwein führt und die Zucht dementsprechend koordiniert und Zuchtempfehlungen ausspricht. Das Deutsche Sattelschwein ist eine Hybridzüchtung der 40er-Jahre aus dem Angler Sattelschwein und dem Schwäbisch-Hällischem Landschwein. Es ist somit eine typische Rasse gemäß der Zeit und zeichnet sich durch mit Fett durchzogenes Fleisch, Robustheit, Genügsamkeit und hoher Ferkelanzahl aus. Es ist für alle Haltungsformen geeignet und besitzt neben den körperlichen Eigenschaften positive Charakterzüge wie beispielsweise die Mütterlichkeit, die im Rahmen der modernen Hochleistungszüchtungen verloren gegangen sind. Das Deutsche Sattelschwein ist in der höchsten Gefährdungskategorie für Haustiere: „extrem gefährdet“ eingestuft. Die Nachfrage nach magerem Fleisch und schnellem Wachstum ab den 50er Jahren konnte das Sattelschwein nicht erfüllen, weswegen es durch moderne Hochleistungsrassen ersetzt wurde. Die Bestände sanken in den 60er und 70er Jahren dramatisch. Durch den Einsatz engagierter Züchter konnte die Rasse vor der Ausrottung bewahrt werden. In den letzten Jahren erfreut sich die Rasse wegen ihrer Einsatzfähigkeit in der Außenhaltung und dem sehr guten Fleischgeschmack wieder steigender Beliebtheit. Am 30.08.2022 stand für die sieben Ferkel eine erste Prüfung an: Frau Dumke vom Hybridschweinezuchtverband Nord / Ost e.V. begutachtete bei der Wurfabnahme unter Anwesenheit der Tierpfleger*innen, Zoo-Biologin Sabrina Höft und Veterinärmedizinerin Venna König die körperlichen Eigenschaften der Ferkel nach Rassestandard. Dabei wurde beispielsweise die Färbung des Fells mit der Zeichnung des Sattels näher beleuchtet. Die Wurfabnahme dient dazu potentielle Zuchttiere zur Erhaltungszucht zu identifizieren. Sattelschwein ist wohlauf und darf in den nächsten Tagen den Stall verlassen und die Außenanlage des Bauernhofs entdecken.

Zoo Heidelberg 02.09.2022
Gruppenkuscheln bei Familie Otter Drei junge Zwergotter im Zoo Heidelberg geboren
Insgesamt drei kleine Pelzknäuel vergrößern die Zwergotterfamilie im Zoo Heidelberg. Geboren Ende Juni, sind die drei jungen Zwergotter nun alt genug, um sich auf ihre ersten Erkundungsreisen durch das Gehege im Zoo Heidelberg zu machen. Die ganze Familie kümmert sich um den Nachwuchs und sucht Kontakt zu den neuen Mitgliedern – oft sind alle acht Otter beim gemeinsamen Kuscheln zu beobachten. Direkt nach der Geburt sind die Augen der Zwergotter noch geschlossen. Erst nach einigen Wochen öffnen sie sich, dann werden die Jungtiere immer aktiver und beginnen, ihre Umgebung zu erkunden. Bis es soweit ist, verbringen sie die meiste Zeit damit zu schlafen und zu trinken. Ihr geschützter Bereich im Zoo Heidelberg ist eine Holzkiste, welche die Eltern sorgsam mit Stroh ausgepolstert haben. In diese ziehen sie sich auch jetzt, wenn sie schon aktiver sind, immer noch gerne zurück, denn dort ist Platz für die gesamte Familie. Dann heißt es „Gruppenkuscheln!“: Alle Zwergotter liegen oft eng beieinander und genießen die Wärme und den Körperkontakt ihrer Artgenossen. Sowohl beide Elternteile als auch die drei älteren Geschwister helfen bei der Aufzucht der Jungen und dürfen ganz nah zu den Kleinen. Für die Geschwister hat dies den positiven Nebeneffekt, dass sie sich viel bei den Eltern abgucken können, falls sie mal selbst in die Elternrolle schlüpfen werden. Die erste tierärztliche Untersuchung im Alter von vier Wochen hat gezeigt, dass der Otternachwuchs kerngesund ist. Sie wurden gewogen – rund 400g brachte jeder der drei auf die Waage, die Gliedmaßen und Zähne wurden kontrolliert und sie haben ihren individuellen Erkennungschip erhalten. Ebenso konnte die Zoo-Tierärztin das Geschlecht bestimmen: Es sind zwei Weibchen und ein Männchen. Mit den ersten Ausflügen der Kleinen haben auch die Zoobesucher im Otter-gehege immer etwas zu Beobachten. Die drei Jungtiere spielen mit ihren älteren Geschwistern und üben sich im Schwimmen. Junge Otter können zwar bereits schwimmen, bis sie sich jedoch genau so flink und versiert im Wasser bewegen, wie ihre älteren Artgenossen, benötigen sie ein paar Trainingseinheiten. Aus diesem Grund haben die Tierpfleger für eine kleine Starthilfe gesorgt: Der Ausgang des Otterhauses mündet direkt ins Wasserbecken. Damit die drei Jungtiere von dort nicht gleich im Wasser landen, haben die Tierpfleger ihnen einen Holzsteg bis zum anderen Ufer gebaut. So könne sich die drei jüngsten Geschwister langsam an das Element Wasser gewöhnen und den Steg sogar als weitere Spielfläche nutzen.

Alpenzoo Innsbruck-Tirol 02.09.2022
Der Alpenzoo wird 60 Jahre alt– Die Brücken in Innsbruck bekommen passende Fahnen
Zum Auftakt in den Geburtstagsmonat erstrahlen die Brücken in Innsbruck mit neuen Fahnen. Passend zum 60. Geburtstag, der in diesem Monat vom Alpenzoo gefeiert wird, haben seit gestern sowohl die Grenoblerbrücke, als auch die Universitätsbrücke, die New-Orleansbrücke, die Kettenbrücke und der Markplatz passende Alpenzoo Geburtstags-Fahnen bekommen. Noch den ganzen Monat werden sie dort hängen und läuten so den Geburtstagsmonat vom Alpenzoo ein. Der Höhepunkt der Feierlichkeiten wird dann in der Woche vom 19-25.09. sein, wenn man den Alpenzoo zum Originaleintrittspreis von 4 Schilling besuchen kann. Weiterhin wird es am Wochenende (24./25.09.) dann auch noch spezielle Aktions-Stände im Zoo geben und am 22.09., dem Eröffnungstag, werden die Tiere Geschenke bekommen. Zoodirektor Dr. André Stadler ist schon in Feierlaune:“ 60 Jahre ist ein schönes Jubiläum, welches ordentlich gefeiert gehört. Schließlich ist der Alpenzoo eine Erfolgsgeschichte und da können eigentlich nicht genug Fahnen aufgehängt werden“.

Wildpark Assling 02.09.2022
Quantität und Qualität bei der Tierfütterung
Ein Besuch im Wildpark erfreut die Besucher immer wieder auf´s Neue. Beim Rundgang kann man viele heimische Tierarten in ihren natürlich angelegten Lebensräumen beobachten. Manche der tierischen Bewohner, welche teilweise zu einer vom Aussterben bedrohten Art gehören, können von den Besuchern mit artgerechtem Futter verwöhnt werden. Das passende Futter gibt es direkt bei der jeweiligen Tierart und im Herbst auch wieder bei Kassa zu kaufen. „Leider kommt es dabei aber immer wieder zu unangenehmen Zwischenfällen“, erzählt uns Carmen Lukasser, Inhaberin des Wildpark Assling. „Manche der Besucher sind einfach unbelehrbar und nehmen trotz Beschilderung und persönlicher Aufklärung der Tierpfleger immer wieder teils ungeeignetes Futter von Zuhause mit. Auch wenn es lieb gemeint ist, sollte man es unterlassen. Durch den Verkauf kann nämlich die Quantität, aber auch die Qualität des Futters bestimmt werden,“ so Carmen Lukasser im Gespräch. Zusätzlich unterstützt man mit dem Erwerb des Futters die täglichen Kosten in der Tierhaltung. Alleine die Futterkosten sind in den letzten Monaten fast auf das Doppelte angestiegen.

Zoo Leipzig 01.09.2022
Neuankömmling in der Savanne Trauriger Verlust im Koala-Haus
Zuwachs bei den Rothschildgiraffen (Giraffa camelopardalis rothschildi): Giraffenkuh Tamika (3) ist heute Morgen per Spezialtransport wohlbehalten aus dem Zoo Aalborg in der Leipziger Savanne angekommen und wurde sogleich von der sechsköpfigen Giraffenherde in Augenschein genommen und mit ihr im Verlauf des Tages vergesellschaftet. „In Absprache mit dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm möchten wir mit Tamika, ihrer Schwester Sipiwe und dem neuen Zuchtbullen Matyas, die beide bereits im Jahr 2020 nach Leipzig kamen, wieder ins Zuchtgeschehen bei den potenziell gefährdeten Rothschildgiraffen einsteigen“, erläutert Seniorkurator Johannes Pfleiderer die Hintergründe des Transfers. Tamika wird in den nächsten Tagen schrittweise die rückwärtigen Bereiche, die weiteren Bewohner und die Außenanlage der Kiwara-Savanne kennenlernen. Für die Besucher ist der Neuankömmling bereits im Giraffenhaus zu sehen. Trauriger Verlust im Koala-Haus: Das acht Jahre alte Koala-Männchen ist heute Morgen vollkommen unerwartet gestorben. Zum Dienstbeginn fanden die Tierpfleger das Tier untypisch am Boden sitzend und alarmierten sofort den Tierarzt, jedoch zeigten die umgehend eingeleiteten Maßnahmen keine Wirkung. Der vorläufige pathologische Befund weist auf ein akutes Herz-Kreislaufversagen hin. „Das gesamte Pflegerteam ist tief betroffen. Oobi Ooobi zeigte keine Auffälligkeiten, wie beispielsweise eine verminderte Nahrungsaufnahme, die einen Rückschluss auf dieses dramatische Geschehen zugelassen hätten“, führt Seniorkurator Ariel Jacken aus.

Zoo Landau 01.09.2022
Learning by doing: Zooschule Landau als Praxisfeld für angehende Erzieherinnen und Erzieher
Immer mehr angehende Erzieherinnen und Erzieher nutzen die Zooschule Landau als Praxisfeld im Rahmen ihrer Ausbildung – so wie Lisa Tischbein und Carsten Schatz, die die vergangenen vier Wochen ganztägig in der Zooschule im Rahmen eines Praktikums verbracht haben. Beide hatten die Möglichkeit, das Ferienprogramm der Zooschule aktiv mitzugestalten und einen Einblick in die verschiedenen Veranstaltungsformate wie Zoorundgang, Kindergeburtstag und Zooschulunterricht zu erhalten. Sogar Prüfungsaufgaben, wie die selbstständige Planung, Durchführung und Auswertung von kleinen Unterrichtsprojekten, konnten die beiden Auszubildenden im Umfeld der Zooschule um­setzen. „Besonders gut hat es mir gefallen, dass ich sofort aktiv mitarbeiten konnte. Auch das Lernen und Arbeiten mit Kindern unterschiedlichen Alters fand ich sehr gewinnbringend“, erläutert Lisa Tischbein begeistert. Für Carsten Schatz war es besonders spannend zu erleben, wie Kinder im Schulunterricht und im Ferienprogramm der Zoo­schule lernen, nachhaltig ihren Lebensalltag zu gestalten. Denn der sparsame Umgang mit Materialien, Rohstoffen und Energie, der sensible Umgang mit Abfall und Kunststoff hat in der Zooschule einen hohen Stellenwert. Als besonders attraktiv erweist sich für die Praktikantinnen und Praktikanten die Lernumgebung der Zooschule. Dazu gehören das Zoogelände mit der exotischen Tiervielfalt, aber auch die Räumlich­keiten im Gebäude der Zooschule mit den zahlreichen besonderen Medien, darunter Tierprä­parate, Schädel, Felle, Federn und vieles andere mehr. Ein Praktikum in der Zooschule bedeutet neben den Erfahrungen im unterrichtlichen und betreuenden Umgang mit den Kindern und Jugendlichen immer auch, das eigene Wissen über Tiere, über biologische Vielfalt, Ökologie, Artenschutz und Nachhaltigkeit zu erweitern. Die angehenden Erzieherinnen und Erzieher sind stets im Zooschulteam eingebunden und werden darüber hinaus von der leitenden Zoopädagogin Jeannine Schützendübe intensiv betreut. Für die Anleitung der Praktikantin­nen und Praktikanten in der Zooschule steht zudem eine dafür speziell zertifizierte Lehrkraft zur Verfü­gung. Auch für die Zooschule ist die Arbeit mit den jungen Menschen im Rahmen ihrer Ausbil­dung ein großer Gewinn. „Wir freuen uns über jede Praktikumsbewerbung“, bemerkt die Leiterin der Zooschule Gudrun Hollstein. „Schließlich hat die Zooschule als Praxis­feld für angehende Lehrkräfte bereits eine dreißigjährige Tradition.“ Dabei sind – im Hinblick auf die Einarbeitungszeit – längere Praktika, also ab drei Wochen, in der Schul­ferienzeit von Vorteil. Aussagekräftige Bewerbungen können jederzeit per Mail an die Zooschul­leitung (butz@zooschule-landau.de) gerichtet werden.

Kölner Zoo 01.09.2022
Okapi-Jungtier im Kölner Zoo: Giraffenhals und Zebrabeine – „Fabelwesen“ zum Staunen
Kölner Zuchterfolg bei stark bedrohten Tieren Sie zählen zu den anmutigsten, interessantesten und seltensten Tieren der Erde: Okapis, die 1901 erstmals in den Tiefen des kongolesischen Regenwaldes für die Wissenschaft entdeckt wurden. Ende Juni kam im Kölner Zoo mit dem Bullen „Kijana“ Nachwuchs bei dieser besonderen Spezies zur Welt. Sein Name bedeutet auf Swahili so viel wie „Jugendlicher“. Vater ist Zuchtbulle „Qenco“. Es ist sein erster Nachwuchs. Mutter „Hakima“ hat bereits mehrere Jungtiere großgezogen und ist sehr erfahren. Die Kölner Okapi-Gruppe umfasst nun fünf Tiere. Okapis zählen zu den Giraffenartigen. Sie werden auch „Waldgiraffen“ genannt. Die Tiere haben eine Schulterhöhe von 135 bis 160 cm. Männchen sind kleiner und leichter als Weibchen, allerdings tragen nur sie zwei spitze, hautbedeckte Knochenzapfen auf der Stirn. Wie die eigentlichen Giraffen, so haben auch die Okapis eine lange, blaue Zunge, die bis zu 25 cm ausgestreckt werden kann, um Nahrung zu greifen oder das Fell zu säubern. Einzigartig ist ihre schwarz-weiße Streifenzeichnung an Vorder- und Hinterläufen, die an Zebras erinnert. Streng geschützt, äußerst selten: Zoos engagieren sich für den Erhalt – Okapis leben meist als Einzelgänger im dichten Unterholz und auf Lichtungen des afrikanischen Regenwalds in einem eng begrenzten Gebiet im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo. Es gibt keine feste Paarungszeit. Die Jungtiere, die wie Giraffen eine Stehmähne haben, liegen in den ersten Lebenswochen ab und folgen erst danach der Mutter. Okapis sind mit zwei bis drei Jahren geschlechtsreif. Der natürliche Feind der Okapis ist der Leopard. Das Okapi ist laut den Gesetzen des Kongo streng geschützt und ein nationales Symbol. Auf der Roten Liste der IUCN wird das Okapi als „gefährdet“ eingestuft. Es gibt keine verlässlichen Zahlen über das Vorkommen der Okapis in der Wildnis. Die Bestände nehmen ab. Lebensraumzerstörung ist eine große Bedrohung für die Okapis, ebenso wie die Jagd auf sie für Fleisch und Fell. Eine große Bedrohung für die Okapis ist außerdem auch die Präsenz von bewaffneten Gruppen in und in der Nähe von Schutzgebieten, die Naturschutz behindern und Wilderei und die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen unterstützen. Der Kölner Zoo unterstützt seit vielen Jahren die Gilman Foundation, die das Okapi Conservation Project koordiniert. Ziel dieses Projektes ist es, mit dem Okapi Wildlife Reserve ein natürliches Waldgebiet zu erhalten. Dort werden Wildhüter ausgebildet und ausgestattet, Infrastrukturen zum Schutz von Habitat und Wildtieren aufgebaut und die Bevölkerung wird in Bezug auf nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen, alternativer Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion unterstützt. Das Internationale Zuchtbuch dieser Art wird in Antwerpen geführt. In Europa leben derzeit 80 Okapis in 26 Zoos.

Zoo Hoyerswerda 01.09.2022
Zoo-Team und Zoobesucher unterstützen Ukrainische Zoos – Knapp 6.100 Euro wurden seit Beginn des Jahres gesammelt
Anfang März startete der Zoo Hoyerswerda eine Spendenaktion zur Unterstützung des Ukrainischen Zooverbandes UAZA (Ukrainischen Assoziation Zoos und Aquarien). Mit jedem Ticket konnten die Zoobesucher*innen freiwillig einen Artenschutz-Euro spenden. Dessen Erlös wird jetzt anlässlich des Nationalfeiertages der Ukraine an den ukrainischen Verband weitergeleitet. Insgesamt 6.076,90 Euro Spende sind in dem Zeitraum vom 1. Januar bis zum 24. August zusammengekommen. „Wir hoffen, damit einen kleinen Beitrag zur Unterstützung der ukrainischen Zookolleg*innen leisten zu können“, sagt Eugène Bruins, Zoologischer Leiter des Zoo Hoyerswerda. „Sofort als wir mitbekamen, wie es um die ukrainischen Zoos steht, wollten wir unbedingt helfen und sind sehr froh darüber, dass uns die Zoobesucher*innen dabei unterstützt haben“, erzählt Tierpflegerin Nadine Schubert. Das Zoo-Team verfolgt die Situation in der Ukraine mit großer Betroffenheit und ist mit seinen Gedanken bei den Zookolleg*innen und den Zootieren. Der Zoo Hoyerswerda beteiligt sich damit an der Unterstützungsaktion der Deutschen Tierparkgesellschaft (DTG), welche im direkten Kontakt mit dem Präsidenten der Ukrainischen Assoziation Zoos und Aquarien (UAZA), Wladimir Nikolaijewitsch Topchiy, steht. Sowohl der Verband als solches, als auch einzelne Mitgliedzoos der DTG sammeln Finanzmittel, um die Versorgung der Zoos in der Ukraine zu unterstützen. Der Artenschutz-Euro im Zoo Hoyerswerda wurde mit Beginn des vergangenen Jahres eingeführt und kann freiwillig zu jedem Ticket dazu gebucht werden. Mit den bisherigen Erlösen unterstützt der Zoo die NABU Ortsgruppe Hoyerswerda und die WildCats Conversation Alliance, welche sich für bedrohte Raubkatzen in Asien einsetzt.

Opel-Zoo 01.09.2022
Sommerausklang im Opel-Zoo – Opel-Zoo und Förderverein laden zum Patenfest am 10. September ein
Sommerausklang im Opel-Zoo! Der Verein „Freunde und Förderer des Opel-Zoo“ nimmt dies wörtlich: am 10. September von 12-16 Uhr spielt nach langer (Corona-) Pause wieder die Eastend Jazz Band im Opel-Zoo. Bei entspannten Klängen und einem Glas Sekt können sich die Zoobesucher an diesem Tag über die Aktivitäten des Fördervereins und über Tierpatenschaften im Opel-Zoo informieren. Von Alpaka bis Zebra: Für jede Tierart im Opel-Zoo kann man eine Patenschaft übernehmen oder auch verschenken. Die Anlässe dafür sind so vielfältig wie die Tierpaten selbst. Am 10. September findet von 12 bis 16 Uhr für die Paten ein Dankeschönfest im Opel-Zoo statt. Den geladenen Gästen bieten Zoopädagogik, Tierpfleger und Förderverein ein vielseitiges Programm! Doch auch die anderen Zoobesucher kommen bei Musik und Informationsangebot auf ihre Kosten, und wer möchte, kann natürlich auch vor Ort bereits alles in die Wege leiten, um selbst Tierpate oder Mitglied im Förderverein zu werden! Mit dem Ende der Hessischen Sommerferien und den langsam kürzer werdenden Tagen ändern sich auch wieder die Öffnungszeiten im Opel-Zoo: ab Montag den 5. September sind die Zookassen wieder von 9 – 18 Uhr geöffnet. Die beliebten Führungen in die Madagaskar-Voliere werden im September weiter angeboten, sie finden täglich um 14 und 16 Uhr statt und können nach vorheriger Buchung eines online-Tickets ohne Aufpreis zum Eintrittspreis besucht werden

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen 01.09.2022
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen bekommt Gold als familienfreundlicher Zoo
Gelsenkirchen. Bereits zum fünften Mal in Folge freut sich die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen über die Gold-Auszeichnung als familienfreundliches Unternehmen. Nach einer Umfrage des unabhängigen Analyseunternehmens „ServiceValue“ geht die ZOOM Erlebniswelt am besten auf die Bedürfnisse von Familien mit Kind ein. 684 Unternehmen aus 65 Branchen waren in der Studie auf dem Prüfstand. Die bundesweite Umfrage und Auswertung wurde in Kooperation mit der Goethe-Universität Frankfurt am Main durchgeführt. 2018 wurde die ZOOM Erlebniswelt erstmals in die Untersuchung aufgenommen und gewann seitdem jedes Jahr das Prädikat Gold. Die Studie ermittelt die Familienfreundlichkeit in der Kundenorientierung von Unternehmen in Deutschland. Befragt werden Haushalte, in denen eines oder mehrere Kinder leben. Kriterien sind beispielsweise, ob die Mitarbeiter des Unternehmens familien- und kinderfreundlich sind, welche Zusatzleistungen für Familien angeboten werden und ob das Preis-Leistungs-Verhältnis als angemessen empfunden wird. In der Branche Zoo, in der 20 Tiergärten aufgeführt sind, belegt die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen in diesem Jahr den ersten Platz, gefolgt von Erlebnis Zoo Hannover, Tierpark Berlin, Zoo Leipzig, Tierpark Hagenbeck und Zoologischer Garten Berlin.

Tiergarten Kleve.01.09.2022
Tierisch gute Unterstützung für die Erdmännchen
Die Firma Jansen Bedachungen aus Kleve-Rindern ist neuer Pate für die Erdmännchenanlage im Tiergarten Kleve. Dienstagmorgen, 8. 30 Uhr. Die beiden Erdmännchen des Klever Tiergartens Timon und Beoncé sind ganz aufgeregt: Zum ersten Mal lernen sie den Paten für ihre Anlage im Familienzoo am Niederrhein kennen. Eric Jansen von der Firma Jansen Bedachungen in Rindern hat es sich nicht nehmen lassen, zur Übernahme der ersten Anlagenpatenschaft im Tiergarten Kleve persönlich vorbeizuschauen und die beiden Erdmännchen aus nächster Nähe kennenzulernen: „Die Entwicklung, die der Tiergarten Kleve seit 1,5 Jahren macht, ist wirklich beeindruckend. Da unterstützen wir gerne als Klever Unternehmen den Erhalt und den Ausbau des Zoos und übernehmen sehr gerne die Patenschaft für die Erdmännchenanlage, sodass die Erdmännchen Timon und Beoncé auch weiterhin gut versorgt werden können und hoffentlich bald für Nachwuchs sorgen.“ Zur feierlichen Übergabe der Patentafel haben Eric Jansen und Tiergartenleiter Martin Polotzek auch einen Leckerbissen für die Erdmännchen dabeigehabt, wie Polotzek berichtet: „Erdmännchen jagen im südlichen Afrika bevorzugt nach Insekten und deren Larven. Daher haben sich Timon und Beoncé sehr gefreut, dass wir zur Feier des Tages ein paar Mehlwürmer für sie dabei hatten.“ Die beiden Erdmännchen haben die Mehlwürmer sofort vernascht und sind dabei auch auf Tuchfühlung mit ihrem neuen Anlagenpaten gegangen. Eric Jansen: „Es ist ein ganz besonderes Erlebnis, den beiden Erdmännchen einmal so nahe zu kommen. Ich kann gut verstehen, warum sie mit ihrem interessanten Verhalten zu den Publikumslieblingen des Klever Tiergartens gehören.“ Nachdem der Tiergarten Kleve seit vielen Jahren immer mehr Tierpaten gewinnen konnte und die Patenfamilie derzeit über 180 PatInnen umfasst, kann man nun auch den Familienzoo am Niederrhein mit einer Anlagenpatenschaft unterstützen. Tiergartenleiter Martin Polotzek dankt daher der Firma Jansen Bedachungen in Rindern und allen weiteren Paten für die Unterstützung: „Der Fortbestand und die weitere Entwicklung unseres Zoos sind nicht ohne die großartige Unterstützung der Tier- und AnlagenpatInnen möglich. Jeden Tag haben wir Betriebskosten von über 2.000 Euro, die wir zum größten Teil mit Eintrittsgeldern und Spenden selbst erwirtschaften müssen. Und die aktuell zahlreichen Bauprojekte wie die neue Pandaanlage, die Zweifarbtamarinanlage oder der neue Themenspielplatz wären nicht ohne die unglaubliche Unterstützung von Privatpersonen, Stiftungen und Unternehmen möglich. Daher gilt mein besonderer Dank der Firma Jansen Bedachungen in Rindern, die die Patenschaft für unsere Erdmännchenanlage übernimmt und so einen Großteil der immer steigenden Betriebskosten für diese Anlage trägt.“ Die Erdmännchen Timon und Beoncé können täglich von 9-18 Uhr in der Jansen Bedachungen-Erdmännchenanlage im Tiergarten Kleve erlebt werden. Außerdem können sich die BesucherInnen über das Seehundjungtier und die Witwenpfeifgänse als neue Tierart freuen. Weitere Informationen unter www.tiergarten-kleve.de.

Tiergarten Nürnberg 31.08.2022
Neuer Löwe im Tiergarten Nürnberg
Der Tiergarten der Stadt Nürnberg hat am Mittwoch, 31. August 2022, auf Empfehlung des Europäischen Zuchtprogramms EEP (EAZA Ex-situ Programm) einen neuen männlichen Asiatischen Löwen (Panthera leo persica) vom Zoo Frankfurt übernommen. Kater Kiron wurde am 14. April 2018 in Frankfurt geboren und ist der Letzte aus einem Wurf von drei Löwenjungtieren, der den Frankfurter Zoo verlässt. Gemeinsam mit der Löwin Aarany soll Kiron nun im Tiergarten für Nachwuchs sorgen und damit zum Erhalt dieser stark gefährdeten Tiere beitragen. Genau wie Tigerkater Manu, der vergangene Woche in den Tiergarten kam, darf sich auch Kiron nach der Ankunft in Nürnberg zunächst eingewöhnen. Das Raubtierhaus bleibt während dieser Phase geschlossen. Sobald er gut in der neuen Umgebung zurechtkommt, wird er auch für Besucherinnen und Besucher zu sehen sein. Löwin Aarany und Tigerin Katinka sind trotz der vorübergehenden Hausschließung in den Außenanlagen zu sehen. Löwe Kiron folgt im Tiergarten auf Subali, der im August letzten Jahres im Alter von 15 Jahren aus tiermedizinischen Gründen eingeschläfert werden musste. Subali kam 2018 im Rahmen des EEP in den Tiergarten, weil er mit der Löwin Aarany für Nachwuchs sorgen sollte. Die genetische Kombination der beiden wäre für das Zuchtprogramm sehr wertvoll gewesen. Nachdem Subali gestorben war, hat sich der Tiergarten mit der zuständigen EEP-Koordinatorin in Verbindung gesetzt und darum gebeten, für den Tiergarten einen neuen Partner für Aarany zu bestimmen. Aarany und Kiron sollen für Löwen-Nachwuchs sorgen Die Entscheidung, welche Tiere in welchen Zoos für Zuchtvorhaben in Frage kommen, trifft das EEP auf Basis wissenschaftlicher Kriterien. „Wir standen mit der EEP-Koordinatorin seit Subalis Tod in engem Austausch, um möglichst bald ein passendes Männchen für Aarany aus einem anderen Zoo übernehmen zu können“, sagt Diana Koch, Kuratorin im Tiergarten Nürnberg. „Löwen sind soziale Großkatzen. Deshalb freuen wir uns jetzt, dass Aarany wieder Gesellschaft bekommt. Wir hoffen, dass die beiden gut harmonieren und bestenfalls bald für Nachwuchs sorgen.“ Löwin Aarany wurde am 4. Mai 2016 im Zoo Aalborg in Dänemark geboren und kam 2018 in den Tiergarten.

Zoologisch-Botanischer Garten Wihelma Stuttgart 31.08.2022
Hauptblütezeit im Maurischen Garten Warmer Sommer lässt tropische Seerosen kräftig aufblühen
Da kann der Sommer noch so heiß sein: Zu warm wird es den tropischen Seerosen nie. Die Gärtnerinnen und Gärtner, die sie in der Wilhelma pflegen, kommen tüchtig ins Schwitzen, wenn sie die Wasserpflanzen bis zum Oberkörper eingetaucht pflegen. Doch die Seerosen gedeihen in warmem Wasser und bei kräftigem Sonnenschein besonders gut. Trockenheit wäre für die Nymphaea ein Problem, doch mit seiner eigenen Quelle hat der Zoologisch-Botanische Garten in Stuttgart kein Nachschubproblem für das 650 Quadratmeter große Becken inmitten des Maurischen Gartens. Hier vor der exotischen Kulisse der historischen Gebäude im orientalischen Stil haben rund 40 Arten und Sorten dieser Naturschönheiten ihre volle Pracht entfaltet, umrahmt von Lotosblumen, die hoch über die sacht plätschernden Wellen hinausragen, die eine kleine Fontäne in Bewegung hält. Bis Ende September zeigen sie ihre größte Opulenz. Den Wasserspiegel bedecken hier wagenradgroß riesige Blätter der Victorien, die sich ringförmig anordnen – dort schmücken Gruppen zierlicher Blüten den Teich mit einer breiten Palette von Farben. Mit einem Blick für Optik und Tagesverlauf zugleich arrangiert wachsen Nachtblüher, die bis in den Vormittag mit oft weißen oder rötlichen Tönen locken, neben Tagblühern, die mittags und nachmittags gelbes und blaues Kolorit hinzufügen. Freude daran haben nicht nur die auf den Parkbänken verweilenden Menschen, sondern auch Bienen, Wasserläufer, Libellen und Teichhühner nutzen das Idyll als Lebensraum. Die Blüten halten keinen ganzen Sommer. In vielen Wachstumszyklen erneuern sich die Seerosen regelmäßig. Die großen Wildformen der Victoria amazonica und Victoria cruziana, die der einstige Hausherr König Wilhelm I. von Württemberg in einem der Gewächshäuser schon seit 1851 gezüchtet hatte, bekommen zum Beispiel pro Woche zwei bis drei neue Blätter und fast immer eine einzelne Blüte, die sich jeweils nur kurz öffnet. In der Mitte des eindrucksvollen Blätterrings öffnet diese an einem Tag ganz in Weiß ihre weiblichen Bestandteile, tags darauf in helles Rosé getaucht zeigt sie ihre männliche Seite. So verhindert die Pflanze, dass sie sich selbst bestäubt.

Zoo Frankfurt am Main 31.08.2022
Ein Hessischer Löwe in Bayern: Löwe KIRON ist umgezogen
Der Asiatische Löwe KIRON hat heute Vormittag den Frankfurter Zoo in Richtung Mittelfranken verlassen. Im Nürnberger Tiergarten wird er zu gegebener Zeit auf seine neue Partnerin treffen. Der Sohn von ZARINA und KUMAR war seit Juli aufgrund des Umbaus der Löwenanlage auf der Tigeranlage zu sehen, die jetzt eine Weile lang nicht besetzt sein wird. Der vierjährige KIRON ist der Letzte der Löwendrillinge aus dem Jahr 2018, der den Frankfurter Zoo verlässt. Seine neue Heimat ist der Tiergarten Nürnberg, wo er mit einer Löwin zusammenleben wird. Die Eltern des jungen Löwen, die zehnjährige ZARINA und der 16 Jahre alte KUMAR, sind wegen des Umbaus der Löwenanlage aktuell in einem Gehege „hinter den Kulissen“ im Ukumari-Land untergebracht, wo sie sich sehr wohl fühlen. Nach Abschluss der Bauarbeiten im kommenden Frühjahr werden sie wieder in den Katzendschungel ziehen, wo ihnen dann eine deutlich vergrößerte und neugestaltete Außenanlage zur Verfügung steht. In die Tigeranlage, die nach dem Umzug von KIRON jetzt unbesetzt ist, sollen bald wieder Sumatra-Tiger einziehen. Welche Tiere nach Frankfurt kommen und wann der geeignete Zeitpunkt dafür ist, entscheidet der Zoo gemeinsam mit dem Zuchtbuchführer, der den Zoobestand der vom Aussterben bedrohten Sumatra-Unterart des Tigers koordiniert.

Zoo Berlin 31.08.2022
Bärenstarke Teenager Panda-Zwillinge im Zoo Berlin werden drei Jahre alt
Sich von den Eltern distanzieren, bis mittags ausschlafen, futtern, wann immer es einem passt – der Weg zum Erwachsenwerden verläuft bei Großen Pandas scheinbar nicht viel anders als beim Homo sapiens. Die Berliner Pandas Pit und Paule feiern heute ihren dritten Geburtstag und wurden zu ihrem Ehrentag mit einer schmackhaften Geburtstags-Überraschung beglückt: Bambussprossen auf Eis und ein kühles Bad erwarteten die Bärenbrüder zum Frühstück. Inmitten der schneebedeckten Spielwiese thront eine schmackhafte Drei aus gefrorenem Rote-Bete-Saft umringt von feinsten Bambussprossen. „Für Nahrungsspezialisten wie Großen Pandas bedarf es schon einiges an Kreativität, um eine angemessene Geburtstagsüberraschung zu zaubern“, erklärt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. „Große Pandas ernähren sich nahezu ausschließlich von Bambus und ihr Verdauungstrakt hat sich an den Verzehr des kalorienarmen Süßgrases angepasst. Für Raubtiere ein höchst ungewöhnlicher Speiseplan.“ Um ihre Lieblingsnahrung fest im Griff zu haben, haben sich die Bambusspezialisten eine Art Extradaumen zugelegt. Dieser vergrößerte Handwurzelknochen ermöglicht ihnen das optimale Greifen der Bambusstäbe. „Eine Geburtstagsleckerei muss nicht nur gut schmecken, sondern darf auch etwas Spiel und Spaß mitbringen“, erklärt Tierpfleger Corvin Schmohl, der sich zusammen mit dem Panda-Team die Geburtstagsüberraschung ausgedacht hat. „Abwechslungsreiche Beschäftigungsmöglichkeiten sind wesentlicher Bestandteil unserer Tierhaltung.“ Trotz „Pubertät“ sind Pit und Paule nach wie vor ein harmonisches Geschwisterpaar. Pit ist auch weiterhin der strebsamere der beiden Panda-Zwillinge, was sich vor allem beim medical training bemerkbar macht. Paule dagegen hat seine Kratzbürstigkeit der letzten Jahre etwas abgelegt und gibt sich entspannter und erwachsener. Er war der erste von beiden, der den gedeckten Geburtstagstisch inspizierte, erst kurz darauf kam Bruder Pit um Paule beim Bambusschmaus Gesellschaft zu leisten. Hintergrund Im Zoo Berlin leben seit Sommer 2017 Deutschlands einzige Große Pandas. Am 31. August 2019 brachte Panda-Dame Meng Meng (9) zwei Baby-Pandas (Pit: 186 g und Paule: 136 g) zur Welt. Sie waren der erste Panda-Nachwuchs, der jemals in Deutschland geboren wurde. Vater Jiao Qing (12) ist bei der Aufzucht – wie für Große Pandas typisch – nicht beteiligt. Pit und Paule leben bereits seit letztem Jahr getrennt von Mutter Meng Meng. Abwechselnd bewohnen die Bären die verschiedenen Panda-Anlagen im Zoo Berlin. In der Regel trennen sich Mütter und Jungtiere in einem Alter von zwei bis vier Jahren. Ab einem Alter von fünf bis sechs Jahren werden männliche Pandas geschlechtsreif. Wann die Berliner Bärenbrüder endgültig eigene Wege gehen werden und nach China ziehen werden, steht derzeit noch nicht fest. Hierfür laufen aktuell die notwendigen Abstimmungsprozesse. Nach der letzten Zählung des weltweiten Bestandes geht man von nur noch 1.864 ausgewachsenen Großen Pandas im natürlichen Lebensraum aus. Daher wird der Panda auf der Roten Liste für bedrohte Arten der Weltnaturschutzunion IUCN als gefährdet eingestuft.

Tierpark Hagenbeck Hamburg 31.08.2022
Wie sollen unsere Tigerjungtiere heißen?
Besucher können beim Tatz-O-Meter im Tierpark Hagenbeck abstimmen Seit dem 27. Mai leben zwei Sibirische Tigerkinder im Tierpark Hagenbeck und entwickeln sich prächtig. Mittlerweile sind die Mädchen im kleineren und kindersicheren Außengehege zu sehen. Doch lange wird es nicht mehr dauern, bis die Raubkatzenkinder in die große Anlage umziehen dürfen. Was ihnen jetzt noch fehlt, sind Namen. Namen, die zu ihrem Herkunftsland, dem fernen Osten Russlands, passen. Dafür sind alle Besucher aufgerufen, sich bei der Namensfindung der beiden Raubkatzenkinder zu beteiligen und aus vier vorausgewählten Namen ihren Favoriten zu kühren. Vom 02.09. – 04.09. wird das Tatz-O-Meter am Tigergehege aufgebaut, Gehege-Nummer 66. Mitglieder des Vereins der Freunde des Tierparks Hagenbeck e.V. verteilen in diesem Zeitraum Holzchips an alle Besucher, die mitmachen möchten. Und jeder Chip zählt. Denn auf den vier Plexiglasröhren stehen vier unterschiedliche Namen. Die beiden Röhren, in denen die meisten Hagenbeck-Chips landen, gewinnen und die Namen der Tigermädchen stehen fest. Die vier Namen lauten: Ofeliya, Daria, Anastasia und Rida. Hagenbeck-Freunde, die sich online beteiligen möchten, haben die Möglichkeit der Stimmenabgabe per E-Mail. Ebenfalls ab dem 02.09. werden E-Mails an presse@hagenbeck.de mit dem Favoritennamen entgegengenommen. Weitere Informationen dazu gibt es auf der Facebook- und Instagramseite des Tierpark Hagenbeck. Die offizielle Taufe und Namensvergabe der beiden Tigerkinder findet am 08.09.2022 inklusive prominenter Taufpatin im Tierpark Hagenbeck statt.

Zoo Hannover 31.08.2022
Vortragsreihe Erlebnis Zoo – Abenteuer Naturschutz
Dienstag, 6. September 2022 Beginn: 18 Uhr Treffpunkt: Zooeingang Rhönstraße, bei gutem Wetter findet der Vortrag im Freien statt Nationalparks – die Mona Lisas der Natur Dr. Christof Schenck, Geschäftsführer der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt Wir befinden uns inmitten einer globalen Dreifachkrise aus Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Pandemien. Die letzten intakten Naturlandschaften sind entscheidend bei der Bewältigung dieser Krisen. Doch wie viel Schutz brauchen wir und wie sollen beispielsweise Nationalparks dauerhaft gesichert werden? Christof Schenck, gibt Antworten und erklärt, welche Rolle die Zoologische Gesellschaft dabei spielt.

Zoo Innsbruck 31.08.2022
Blutspenden mit tierischem Vergnügen
Lust, den Tieren im Alpenzoo Innsbruck einen Besuch abzustatten? Am Freitag, 2. September 2022 kann der Zoobesuch mit einem guten Zweck verbunden werden, denn der Blutspendedienst Tirol macht Station im Alpenzoo und lädt Besucher:innen zur Blutspende in tierischem Ambiente ein. „Mit dem Alpenzoo Innsbruck-Tirol sind wir seit vielen Jahren kooperativ verbunden und haben schon einige gemeinsame Projekte umgesetzt“, sagt Manfred Gaber, der im Roten Kreuz Tirol den Blutspendedienst leitet. „Daher freut es uns ganz besonders, dass wir am 2. September wieder zu Gast sein und eine Blutspendeaktion im Zoo durchführen dürfen“. Das Ambiente ist in der Tat besonders. Zwischen Steinböcken, Fledermäusen, Ringelnattern und zahlreichen Artenschutzprojekten stellt das Team vom Blutspendedienst Tirol seine Liegen auf und sammelt Blut für die Rettung von Menschenleben. Freier Zoo-Eintritt für Spender:innen „Uns ist es ein großes Anliegen, den Blutspendedienst Tirol zu unterstützen und wir stellen die Räume des Alpenzoos gerne zur Verfügung“, sagt Alpenzoo-Direktor André Stadler. „Darüber hinaus haben alle Blutspender:innen, die am Freitag bei der Aktion dabei sind, die Möglichkeit, den Alpenzoo kostenlos zu besuchen“. Die Artenvielfalt im Alpenzoo ist beeindruckend. Rund 2000 verschiedene Individuen haben dort ein Zuhause. „Das sind zwar nicht alle Tier- und Pflanzenarten, die im Alpenraum vorkommen, aber wir bieten einen guten Überblick über das Mosaik an Lebensräumen, welche die Alpen bieten“, so Stadler. Hier geht’s zur Blutspende Die Blutspendeaktion des Roten Kreuzes findet am 2. September 2022 im Alpenzoo, im Psenner Saal, in der Zeit von 12-17 Uhr statt. Adresse: Weiherburggasse 37a, 6020 Innsbruck. Die Spender:innen erhalten an diesem Tag kostenlosen Eintritt in den Zoo. Der Zoo ist von 09-18 Uhr geöffnet. Der Alpenzoo ist zu Fuß aus der Altstadt in etwa 20 Minuten erreichbar und mit der Buslinie W ab Marktplatz. Die Parkplätze beim Alpenzoo sind gebührenpflichtig.

Tierpark Hellabrunn München 29.08.2022
Hellabrunn im Dienste der Wissenschaft: Weshalb Schildkröten langsamer altern
Obwohl Menschen heute schon älter werden als ihre historischen Vorfahren, können wir der Unvermeidlichkeit des Alterns nicht entkommen. Schildkröten könnten sich diesem Trend widersetzen und nach einem anderen Muster altern als Menschen und andere Tierarten. Um dies herauszufinden, nutzen Wissenschaftler Daten aus dem Münchner Tierpark Hellabrunn und weiteren Zoos und Aquarien. In einer neuen Studie, die im Fachjournal Science publiziert wurde, analysierten Wissenschaftler/-innen Daten aus Zoos und Aquarien zu 52 Land- und Wasserschildkröten-Arten. Die verwendeten Daten stammten aus einer Datenbank namens Species360 Zoological Information Management System (ZIMS), die der Münchner Tierpark Hellabrunn ebenso wie zahlreiche weitere Zoos rund um den Globus zur Dokumentation seiner Tierbestände nutzt. Die Analyse ergab, dass Schildkröten von den üblichen evolutionären Theorien anderer Tierarten abweichen und ihre Alterung unter verbesserten Umweltbedingungen reduzieren können. Evolutionäre Theorien bezüglich Alterungsprozessen prognostizieren, dass alle lebenden Organismen mit zunehmendem Alter schwächer werden und sich ihr Zustand zunehmend verschlechtert – diesen Prozess nennt man Seneszenz – und sie letztendlich sterben. Jetzt konnten Wissenschaftler/-innen der Species360 Conservation Science Alliance und der University of Southern Denmark anhand der Daten aus dem Münchner Tierpark Hellabrunn und weiteren Zoos zeigen, dass bestimmte Schildkrötenarten eine verlangsamte oder sogar fast gar keine Seneszenz zeigen können, wenn ihre Lebensbedingungen sich verbessern. Von 52 untersuchten Schildkrötenarten zeigten 75% eine extrem langsame Seneszenz und 80% eine langsamere Seneszenz als der moderne Mensch. Dies bedeutet nicht, dass sie unsterblich sind. Das Risiko zu sterben besteht weiterhin, nimmt aber nicht mit dem Alter zu. Auch Schildkröten werden also letztendlich an unausweichlichen Ursachen wie zum Beispiel Krankheiten sterben. Laut Prof. Dalia Conde, Co- Autorin der Studie, Species360 Director of Science und Head of the Species360 Conservation Science Alliance können manche Arten unter den verbesserten Lebensbedingungen der Zoos und Aquarien ihre Alterungsrate im Vergleich zur Natur reduzieren. Zusätzlich erklärte sie, dass moderne zoologische Organisationen eine wichtige Rolle in der Arterhaltung, Bildung und Forschung spielen, wobei diese Studie den immensen Wert der in Zoos und Aquarien geführten wissenschaftlichen Aufzeichnungen über ihre Tierbestände aufzeigt. Rasem Baban, Vorstand und Tierparkdirektor in Hellabrunn hat selbst den Aufsichtsratsvorsitz der gemeinnützigen Organisation Species360 inne und erklärt: „Als wissenschaftlich geführter Zoo nutzt der Münchner Tierpark Hellabrunn die Datenbank ZIMS, um detaillierte Aufzeichnungen der eigenen Tierbestände zu führen. Als Halter von Schildkröten, z.B. Aldabra-Riesenschildkröten, Madagaskar-Strahlenschildkröten und Ägyptischen Landschildkröten, hat der Münchner Tierpark Hellabrunn aktiv Daten gesammelt, durch ZIMS geteilt und so direkt zu dieser Studie beigetragen.“ Über Species360: Species360 ist eine weltweite gemeinnützige Organisation, die die internationale Zusammenarbeit von 240 Forschungspartnern im Sammeln, Teilen und Analysieren von Information über die Tierwelt und Artenschutz unterstützt. Sie erhält das ZIMS, welches von über 1.200 Zoos, Aquarien, Universitäten und Regierungsmitgliedern in 101 Ländern auf der ganzen Welt genutzt wird. Die in ZIMS gesammelten Daten zu mehr als 22.000 Arten sind ein wichtiges Hilfsmittel bei der Entwicklung von Leitfäden für Haltung, Tierschutz, Populationsmanagement, veterinärmedizinischer Betreuung und Arterhaltung. Außerdem werden diese Daten genutzt um wissenschaftliche Kenntnisse zu erlangen und bei zukünftigen Entscheidungen im Tier- und Naturschutz eingesetzt.

Naturschutz-Tierpark Görlitz 29.08.2022
Görlitzer Tierparkfest Nicht verpassen: am 11.09.2022 ist im Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec tierisch viel los!
Zum jährlichen Tierparkfest präsentiert sich der Görlitzer Zoo wieder von seiner abwechslungsreichsten Seite. „Unsere Besucher erwartet wieder ein buntes Programm aus regionalem Handwerk und Handel, vielen Bastel-, Experimentier- und Spielstationen, kulturellen Beiträgen, tierischen Highlights und Blicken hinter die Kulissen“, verspricht die Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungs-Managerin Isa Plath. Highlights werden die Kinderdisco um 15 Uhr auf der Bühne im Lausitz-Tal, das Kinderschminken mit Friseur Glückssträhne und die Haifischzahnsuche sein. Bei drei verschiedenen Tierpräsentationen nehmen die Tierpfleger mit in die spannende Welt von Zebramangusten, Fischottern und Riesenkängurus. „Sport frei!“ heißt es u.a. mit den Basketballern der Görlitzer Squirrels und dem SV Koweg. Wer sich hingegen eher kreativ ausleben möchte, kommt bei den Ständen des Bastelstudios von Christine Kloß oder der Keramik- und Malstube Sinkwitz voll auf seine Kosten. Musikalische Untermalung von Bailathea und ein umfangreiches gastronomisches Angebot runden den Tag ab. Das komplette Programm mit Lageplan ist auf www.zoo-goerlitz.de/tierparkfest zu finden.

Zoo Zürich 29.08.2022
Rekurse verzögern den Bau der Pantanal Voliere
Gegen die am 20. Juli 2022 erteilte Baubewilligung für das Projekt Pantanal Voliere wurde Rekurs eingelegt. Dies führt zu Verzögerungen im Bestreben des Zoo Zürich, sein Engagement im Natur- und Artenschutz auszubauen und die Tierhaltung weiter zu optimieren. Der Zoo Zürich erachtet den Rekurs als haltlos. Die Pantanal Voliere ist das erste Grossprojekt des Entwicklungsplans 2050, welcher der Zoo Zürich im Jahr 2021 präsentiert hat. Die Baubewilligung für den neugestalteten Lebensraum wurde am 20. Juli 2022 erteilt. Der nun eingelegte Rekurs aus einem kleinen Kreis der Nachbarschaft des Zoo Zürich verzögert den Bau der Voliere. Im besten Fall kann die Fertigstellung nun erst 2026/27 gefeiert werden. Geplant war sie im Frühjahr 2025.
Rückschlag für das Tierwohl
Neue Lebensräume wie die Pantanal Voliere sind wichtig, um die Haltung den neusten Erkenntnissen der Forschung anzupassen. In der geplanten Voliere sollen in einer einzigartigen Haltungsform bedrohte Vogelarten wie beispielsweise der Hyazinthara leben. Diese können sich in der grossen, dem südamerikanischen Feuchtgebiet nachempfundenen, Voliere künftig frei bewegen und in dem grossen Luftraum ihrem natürlichen Bedürfnis nach Fliegen nachkommen. Die Verzögerung des Projekts ist ein Rückschlag für das Tierwohl. Solche neu geschaffenen Lebensräume entsprechen dem Verständnis einer modernen Tierhaltung in wissenschaftlich geführten Zoos: Die Lebensraumnachbildungen mit verschiedenen vergesellschafteten Tierarten bieten einen komplexen Lebensraum mit Herausforderungen ähnlich wie in der Natur. «Wir möchten unseren Tieren die bestmöglichen Lebensbedingungen schaffen», betont der Zoodirektor Severin Dressen. «Dass uns auf diesem Weg Steine in den Weg gelegt werden, ist bedauerlich.» Artenschutz für bedrohte Tiere Neben den Hyazintharas werden in der künftigen Pantanal Voliere viele unterschiedliche bedrohte Arten leben. Neben den bereits im Zoo gehaltenen bedrohten Arten wie Flachlandtapir, Ameisenbär, Sonnensittich und Goldene Löwenäffchen wird es neue stark bedrohte Arten wie Spring- und Zweifarbtamarine, Rotohraras, Hokkos und weitere bedrohte Vogelarten geben. Durch den neu erschaffenen Lebensraum kann sich der Zoo Zürich an diversen zusätzlichen Zuchtprogrammen beteiligen und dazu beitragen, in Europa Reservepopulationen für bedrohte Arten zu bilden, damit die Tierarten erhalten werden können. Durch den Rekurs werden diese Artenschutzbemühungen verzögert. Naturschutz und Bildung Der Zoo Zürich ist auch ein Naturschutzzentrum und engagiert sich in der Edukation: Alle neuen Lebensräume des Zoo Zürich sollen als eine Art «Zwilling» auf die Naturschutz-Problematik im ursprünglichen Lebensraum hinweisen. Die Pantanal Voliere macht auf die Bedrohung des südamerikanischen Feuchtgebietes Pantanal aufmerksam. «Unsere Besucher*innen können in der begehbaren Voliere Teil der Pantanal-Gemeinschaft werden, mit Vögeln auf Augenhöhe sein und die Vielseitigkeit der Landschaft spüren», erklärt Severin Dressen. «Durch dieses persönliche Erlebnis werden sie sensibilisiert, nachhaltig geprägt und dem Naturschutz somit nähergebracht.» Mögliche Verzögerung weiterer Projekte Der Entwicklungsplan 2050 beinhaltet neben der Pantanal Voliere zehn weitere naturnah gestaltete Lebensräume, in welche die Gäste regelrecht eintauchen können. Beispielsweise «Kongo», der neue Lebensraum für zentralafrikanische Tiere wie den Westlichen Flachlandgorilla. Wie sich der aktuelle Rekurs auf die weiteren geplanten Projekte auswirkt, kann nicht abgeschätzt werden und wird derzeit geprüft. Der Zoo Zürich erachtet den Rekurs als haltlos. Er hält am Entwicklungsplan 2050 fest, wie Zoodirektor Severin Dressen betont: «Als wissenschaftlich geführter Zoo sind die geplanten Weiterentwicklungen für eine moderne Tierhaltung unabdingbar. Glücklicherweise bekommen wir aus der Bevölkerung und der überwältigenden Mehrheit der Nachbarschaft grosse Unterstützung und spüren einen starken Rückhalt. Dafür sind wir sehr dankbar.»

Zoo Heidelberg 29.08.2022
Heidelberger Zoo-Leuchten findet 2022 nicht statt Energiesparen ernst nehmen: Zoo Heidelberg setzt Zeichen
Rund um das Thema Energie wird in diesen Wochen viel diskutiert. Viele Menschen treibt die Frage um, wie sich die aktuelle Energie-Krise auf ihr privates Leben auswirken wird, vor allen in der bevorstehenden kalten Jahreszeit. Energie zu sparen hat einen so hohen Stellenwert wie noch nie. Zahlreiche Unternehmen und Institutionen setzen sich ebenfalls mit dem Thema auseinander und tragen so ihren Teil dazu bei, um allgemeine Einschränkungen möglichst gering zu halten. Der Zoo Heidelberg wird in diesem Herbst daher das beliebte Zoo-Leuchten nicht durchführen. „Es ist uns wichtig, unsere gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und in der momentanen Situation auch als Zoo ein Zeichen zu setzten. Die Energiekrise geht uns alle etwas an. Daher haben wir uns in Abstimmung mit der Stadt Heidelberg entschlossen, das Heidelberger Zoo-Leuchten in diesem Jahr nicht stattfinden zu lassen“, erklärt Zoodirektor Dr. Wünnemann. Die Entscheidung fiel der Zoo-Geschäftsführung nicht leicht, schließlich liefen die Vorbereitungen bereits. Viele Punkte auf der Veranstaltungs-Checkliste waren schon bearbeitet oder gestartet. Das Zoo-Leuchten hatte sich in den vergangenen Jahren gut entwickelt und bildete in den Herbstmonaten ein attraktives Zusatzangebot für die Menschen der Region. „Wir verzichten dennoch in diesem Herbst bewusst auf diese für uns wichtige Veranstaltung und werden keine Lichtobjekte im Zoo zeigen. Wir möchten die Menschen dazu anregen, sich mit dem Thema Energie zu beschäftigen“, so der Zoodirektor. Die Absage des Heidelberger Zoo-Leuchtens ist ein Zeichen, Energiesparen auf allen Ebenen ernst zu nehmen. Rein faktisch gesehen ist es nur ein geringer Beitrag, denn die leuchtenden Tierfiguren und Illuminationen, die beim Zoo-Leuchten eingesetzt werden, sind ohnehin alle mit energiesparenden LED-Lichtern ausgestattet. Nur so passte das Zoo-Leuchten in den vergangenen Jahren auch in das Gesamtkonzept des Zoos, das einen nachhaltigen und ressourcenschonenden Umgang mit Energiequellen vorsieht. „Wir haben schon vor einiger Zeit begonnen, an unserem Konzept zu arbeiten und schöpfen bereits viele Energiesparmöglichkeiten – soweit es unsere Infrastruktur zulässt – aus“, sagt Wünnemann. „Trotzdem stellt das gesamte Zoo-Team in diesem Herbst alle Prozesse auf den Prüfstand, um weitere Energieeinsparungen zu erreichen.“

Zoo Duisburg 29.08.2022
Nach Tierwohlgefährdung: So geht es den Delfinen im Zoo Duisburg
Während der Vorstellung im Delfinarium am Sonntag, 28. August, haben sich Personen unerlaubt ins Becken zu den Tieren begeben und damit die Delfine in Gefahr gebracht. Die Delfine haben die Ausnahmesituation glücklicherweise gut überstanden. Biologische Filteranlage hat mögliche Verunreinigungen des Wassers unschädlich machen können. Vier Aktivisten sind während der Vorstellung der Delfine am Sonntag, 28. August, unerlaubt in das Becken zu den Tieren geklettert. „Für Tier und Mensch ist das eine Ausnahmesituation gewesen und wir sind sehr froh, dass es unseren Delfinen und Mitarbeitenden gut geht“, sagt Oliver Mojecki, zoologischer Leiter des Zoo Duisburg, am Montagmorgen. Wie gewohnt betreuen die Tierpfleger ihre Schützlinge intensiv und konnten bisher keine Auffälligkeiten am Verhalten der Tiere feststellen. „Unsere Delfine verhalten sich arttypisch, spielen miteinander und fressen gut. Die Erleichterung darüber ist natürlich entsprechend groß, denn der Vorfall hätte auch anders ausgehen können. Es war ein gefährlicher Eingriff in den geschützten Lebensraum unserer Tiere“, betont Biologe Mojecki. Auch die Wasserwerte im Delfinarium sind glücklicherweise stabil. Die komplexe und rein biologische Filtration konnte potenziell eingetragene Krankheitserreger und Umweltkeime entfernen. Diese hätten sich negativ auf die Gesundheit der Delfine auswirken können – eingetragen durch die von den Aktivisten getragenen Neoprenanzüge. Dies ist als unmittelbare Gefahr für die Gesundheit der Delfine zu bewerten. Der Zoo Duisburg hat gegen die Aktivisten umgehend Anzeige wegen Hausfriedensbruch und Tierquälerei erstattet und behält sich weitere juristische Schritte vor.

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