Zoopresseschau

Wilhelma Stuttgart 19.10.2018
Neuzugänge auf den Subtropenterrassen – Grüne Tukane im schwarzen Gewand
Zwischen den rotgolden leuchtenden Blättern verbreiten die farbenfrohen Vögel der Wilhelma auch im Herbst eine exotische Atmosphäre in Stuttgart. Einen ganz besonderen Blickfang bieten seit kurzem die aufgeweckten Grünarassaris. Zwei Pärchen haben im Oktober ihre Volieren auf den Subtropenterrassen bezogen. Wer bei diesem klangvollen Namen nun ein glänzendes Gefieder in leuchtendem Grün erwartet, wird beim ersten Blick auf die Tropenvögel stutzen. Die Grünarassaris werden der Gattung der Schwarzarassaris zugeordnet und kleiden sich in dunkles Anthrazit. Leicht grünlich schimmern im warmen Herbstlicht nur die Weibchen, deren Köpfe zudem rotbraun gefärbt sind. Dabei sind kräftige Nuancen in ihrer Heimat, den tropischen Wäldern Südamerikas, eigentlich ein großer Vorteil, denn sie tragen zur Tarnung bei. „Regenwaldvögel können sich die vielen Farben leisten“, erklärt Revierleiterin Christina Schwab. „Sie fallen dadurch weniger auf, weil in ihrem Lebensraum ohnehin alles bunt bewachsen ist.“ Im Vergleich zu ihren exotischen Verwandten wirken die schwarzen Grünarassaris fast schon etwas schlicht. Dafür kommt das auffälligste Merkmal dieser kleinen Tukanart im Kontrast zum dunklen Gefieder besonders gut zur Geltung: Der große, bunt gestreifte Schnabel. Dieser ist trotz seiner massiven Optik ein Leichtgewicht. „Das Knochengeflecht des Schnabels enthält Luftkammern. Er ist zwar stabil, aber eigentlich nicht schwer“, sagt Schwab. „Nur das Fressen ist etwas umständlich. Die Vögel müssen das Futter mit der Spitze aufnehmen, nach hinten werfen und mit dem geöffneten Schnabel auffangen.“ Auch beim Nestbau ist der Schnabel nicht unbedingt praktisch. Obwohl die Arassaris zu den Spechtvögeln gehören, mühen sie sich in der Regel nicht selbst mit der Bearbeitung hartnäckiger Baumrinde ab. Stattdessen nutzen sie leerstehende Höhlen anderer
Tiere als Nistplätze. Darin schlafen sie mit Vorliebe dicht gedrängt. „Ein Pärchen bleibt in der Regel ein Leben lang zusammen und zieht gemeinsam den Nachwuchs auf“, erzählt Schwab. „Wenn die Bedingungen stimmen, kann es vorkommen, dass die Arassaris kurz nach ihrer ersten schon eine zweite Brut großziehen. Dann kümmern sich auch die älteren Jungvögel um die Nachzucht und die ganze Familie kuschelt sich zusammen in eine Höhle.“ Eine wichtige Funktion hat der Schnabel im Leben der Grünarassaris allerdings trotz der erwähnten Nachteile: Über dessen große Oberfläche können die Vögel bei Hitze überschüssige Körperwärme abgeben. Ist zu es kalt, wird die Blutzufuhr zum Schnabel gedrosselt, damit nicht zu viel Wärme verloren geht. Diese natürliche Klimaanlage kommt den Grünarassaris nicht nur in den heimischen Regenwäldern zugute. Auch für die kommende kühle Jahreszeit im Zoologisch-Botanischen Garten sind sie damit bestens gerüstet.

Erlebnis-Zoo Hannover 19.10.2018
Schaurig-schön: Halloween-Führungen im Erlebnis-Zoo Hannover
Mit dem Zoo-Scout vorbei an Geistern, Werwölfen und Vampiren. Jedes Jahr zu Halloween öffnen sich die Pforten, die die Geisterwelt von der unseren trennen. Böse und gute Geister, Werwölfe und Vampire – sie alle treten im Erlebnis-Zoo in Erscheinung und verfolgen ihre eigenen, teils finsteren Pläne… Halloween im Erlebnis-Zoo: Ende Oktober nehmen Scouts kleine und große Besucher wieder mit auf eine schrecklich-schöne Tour durch den Zoo. Mutige Kinder zwischen 8 und 13 Jahren können sich in der Halloween-Woche mit einer erwachsenen Begleitperson auf eine abendliche Reise durch den Zoo begeben, um sich selbst ein Bild von dem gruseligen Treiben zu machen. Aber Vorsicht: Dieses Abenteuer ist nichts für schwache Gemüter – und am Ende stellt sich vielleicht die Frage, wer hier eigentlich wen begleitet und wer in der Familie die besten Nerven hat. Eins ist sicher: bei diesem spannenden Abenteuer wird die Unterstützung von Klein und Groß dringend benötigt! Auch Erwachsene, die sich ohne kindliche Begleitung in den Grusel-Dschungel trauen, sind den Geistern herzlich willkommen. Gruselige Halloweenkostüme sind ausdrücklich erlaubt! Termine: 26./27. und 28. Oktober, jeweils um 18:15, 19:00 und 19:30 Uhr, 30. und 31. Oktober, jeweils um 17:30, 18:15 und 19:00 Uhr, Dauer: ca. 60 Minuten, Preis: 9,99 € pro Person, Online buchbar unter www.erlebnis-zoo.de

Tierpark Hellabrunn 19.10.2018
Zwölfmal Hellabrunn-Impressionenit dem neuen Hellabrunn-Kalender lässt sich im Jahr 2019 die Vielfalt des Lebens auch Zuhause erleben: Ab sofort ist der neue Kalender für das kommende Jahr mit zwölf außergewöhnlichen Tieraufnahmen aus dem Münchner Tierpark erhältlich. Der Hellabrunn-Kalender 2019 bietet nicht nur Tierliebhabern zwölf wunderschöne Motive aus dem Tierpark Hellabrunn, sondern liefert auch spannende Fakten zur Tierwelt. Jeden Monat hält eines der Symbole „Vielfalt“, „Grundlage des Lebens“ oder „Faszination“ einen wissenswerten Fakt zum Thema Biodiversität bereit. Egal, ob es sich dabei um Flamingos, Gorilla-Männchen Okanda oder um einen Indischen Riesenflughund handelt – jedes Monatsblatt bereitet dem Betrachter ein ganz besonderes tierisches Vergnügen. Das Kalendarium bietet Platz für Notizen und persönliche Termine. Auch als Weihnachts-geschenk eignet sich der Hellabrunn-Kalender natürlich bestens. Der Kalender in DIN A3-Größe kostet 10 Euro und ist ab sofort exklusiv an den Hellabrunner Tierpark-Kassen und in den Zooshops erhältlich.

Zoopark Erfurt 19.10.2018
MHerbst-Ferienspiele erfolgreich abgeschlossen
Mit einem hohen Bildungsanspruch hat der Thüringer Zoopark Erfurt seine Herbst-Ferienspiele 2018 abgeschlossen. Die Kinder konnten als Forscher den Zoo erkunden, heimische und exotische Tierarten kennen lernen, als Reporter die Neuigkeiten des Zoos recherchieren und spannende Dinge für Tiere basteln. Diese Kombination aus Wissensvermittlung, Spiel und Spaß macht die Ferienspiele zu einem unvergesslichen Erlebnis. Insgesamt haben 75 Kinder (36% Jungen, 64% Mädchen) teilgenommen, 21 davon hatten bereits die Sommer-Ferienspiele besucht. Das Durchschnittsalter lag in der kleinen Gruppe (6-9 Jahre) bei sieben Jahren und in der großen Gruppe (9-13 Jahre) bei zehn Jahren. Durchschnittlich wurden zwei Tage am Stück gebucht.

Zoo Basel 18.10.2018
Zolli freut sich über ein deutliches JA zum Ozeanium
An der heutigen Sitzung hat der Grosse Rat dem Bebauungsplan zum Ozeanium mit 69 zu 13 Stimmen zugestimmt. Das deutliche JA zeigt, dass das Projekt breite Zustimmung geniesst. Damit hat der Zoo Basel, welcher mit dem Ozeanium für den Schutz der Meere sensibilisieren wird, einen wichtigen Schritt hin zur Realisierung des Projekts getan. Zoo-Direktor Olivier Pagan freut sich über den Entscheid des Grossen Rates: «Was vor rund zehn Jahren als Vision begann, konkretisiert sich mit dem JA des Grossen Rat nun weiter. Es ist schön zu sehen, dass der Grosse Rat anerkennt, dass das Ozeanium für den Zoo wie auch Basel eine grosse Chance darstellt». Eine Chance für den Naturschutz und Basel Mit dem Ozeanium möchte der Zoo, ganz im Sinne seiner jahrzehntelangen Tradition und Philosophie, die Besucherinnen und Besucher für die Tiere begeistern und für den Schutz ihrer Lebensräume sensibilisieren. Dazu sieht der Zoo Basel unter anderem spezielle Räumlichkeiten für Schulklassen vor und arbeitet mit renommierten Forschungsinstitutionen wie dem GEOMAR Kiel zusammen. Gleichzeitig wird mit dem Ozeanium der Kulturstadt Basel ein weiteres Highlight geschenkt. Das stärkt nicht nur den Tourismus und das Gewerbe in Basel, sondern erweitert wie der Zolli selber auch das Freizeit-, Bildungs- und Kulturangebot für alle Baslerinnen und Basler und wertet den «Unort» Heuwaage auf. Komplett privat finanziert. Das Ozeanium wird, wie alle Projekte des Zoos, privat finanziert. Verwaltungsrats-präsident Martin Lenz betont: «Das Ozeanium wird durch private Spenden und Eigenmittel des Zoos finanziert. Der Bau und der Betrieb des Ozeaniums werden den Steuerzahler keinen Franken kosten». Die Spendensuche befindet sich auf gutem Weg. So konnte der Zoo kürzlich bekannt geben, dass er die Zusage für eine weitere Spende über fünf Millionen Schweizer Franken erhalten hat. Damit waren bereits vor dem Grossratsentscheid rund sechzig Prozent des Ozeaniums finanziert. Viel Herzblut und Knowhow Der Zoo wird nun den Planungsprozess weiterführen und auf die Realisierung des Projektes hinarbeiten. «Ich möchte dem ganzen Team des Zoos danken. Sie haben in den letzten Jahren das Projekt mit viel Herzblut und grossen Knowhow vorangetrieben. Nun gilt es die gute Arbeit fortzusetzen, dass diese grosse Chance für den Zoo und ganz Basel genutzt werden kann», so Martin Lenz. Wie rasch das Ozeanium Realität werden kann, hängt jedoch auch vom weiteren politischen Prozess ab. Bereits haben Organisationen ein Referendum angekündigt. Olivier Pagan sieht den möglichen Abstimmungskampf auch als Chance: «Wenn aufgrund öffentlicher Diskussionen die Bevölkerung bereits frühzeitig für Themen wie Umweltbildung und Naturschutz sensibilisiert wird, begrüssen wir das. Im Sinne unseres wissenschaftlichen Anspruches werden wir faktenbasiert die Bevölkerung über unser Projekt informieren und sie davon überzeugen».

Tierpark + Fossilium Bochum 18.10.2018
Deutsche Tierpark-Gesellschaft tagt im Tierpark + Fossilium Bochum
Der Tierpark + Fossilium Bochum ist in dieser Woche Treffpunkt für Tiergärtner aus ganz Deutschland. Bereits am Mittwoch trafen sich rund 50 Mitglieder der Deutschen Tierpark-Gesellschaft e.V. (DTG) zum Auftakt der dreitägigen Tagung im Aquazoo Löbbecke Museum in Düsseldorf, bevor es zu einem gemeinsamen Abendessen in den Bochumer Tierpark ging. Am Seminartag – Donnerstag, 18.10.2018 – erwartete die Zoofachleute ein attraktives Vortragsprogramm. Zoodirektor Ralf Slabik und sein Team stellten in diesem Rahmen den Tierpark + Fossilium Bochum als modernes, naturkundliches Bildungszentrum vor. Besondere Schwerpunkte bildeten dabei die speziell entwickelten zoopädagogischen Angebote für Besucher mit Einschränkungen, wie etwa das ausgezeichnete Programm „Artenvielfalt inklusiv“ oder das Programm „Zoomobil“. Außerdem im Fokus standen interdisziplinäre Bauprojekte, wie der 2016 eröffnete Zoologische Bewegungsspielplatz oder der in diesem Jahr modernisierte Haus- und Nutztierbereich, in deren Planung und Entwicklung alle Abteilungen des Tierparks aktiv miteingebunden wurden. Interessante Gastbeiträge lieferten die Kooperationspartner des Tierparks. Die Technische Hochschule Georg Agricola, der NABU Bochum und die Biologische Station Östliches Ruhrgebiet berichteten in ihren Vorträgen über die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Tierpark und gemeinsame Projekte. Gastgeber Ralf Slabik ist zufrieden mit dem positiven Verlauf der Veranstaltung: „Ich freue mich jedes Mal auf Treffen wie dieses, die es uns Tiergärtnern ermöglichen, uns über aktuelle Themen und Entwicklungen in der Zoowelt auszutauschen, Erfahrungen zu teilen und uns gegenseitig zu unterstützen.“ Gert Emmrich, DTG-Präsident, und Jan Bauer, DTG- Geschäftsführer bekräftigen ebenfalls wie wichtig die Netzwerkarbeit innerhalb eines Zooverbandes wie der Deutschen Tierpark-Gesellschaft sei. Ein regelmäßiger Austausch müsse auf den verschiedensten Zuständigkeitsebenen stattfinden – im Bereich der Zoologie, Verwaltung, Zootechnik, Zoopädagogik sowie in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit und Marketing. Nur so können zooübergreifende Qualitätsstandards entwickelt und gemeinsame Ziele verfolgt werden. Die 1976 gegründete Deutsche Tierpark-Gesellschaft e.V. vereint derzeit über 100 Mitglieder, die sich auf tiergärtnerische Einrichtungen unterschiedlicher Rechtsformen und Trägerschaften sowie Förder- und Ehrenmitglieder aus Deutschland sowie Luxemburg, Dänemark, der Schweiz und den Niederlanden verteilen. Damit ist sie der mitgliederstärkste Zooverband innerhalb Deutschlands. Die DTG ist seit 2007 Mitglied des Weltzooverbandes (WAZA), seit 2016 assoziiertes Mitglied im Verband der Zoologischen Gärten e.V. (VdZ) und steht in ständigem Austausch mit dem Deutschen Wildgehege-Verband e.V. (DWV) sowie weiteren tiergärtnerischen Fachverbänden.Zusammen mit der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP) und der Gemeinschaft der Zooförderer (GDZ) hat die DTG 2016 die sehr erfolgreiche Aktion „Zootier des Jahres“ ins Leben gerufen. Dabei wählt die ZGAP das Zootier des Jahres. Die DTG-Mitglieder informieren mittels Plakaten und Motivaufklebern die Besucher über das jeweilige Zootier des Jahres.

Kölner Zoo 18.10.2018
„Unsere Zoogarantie“: Fleisch im Kölner Zoorestaurant trägt „Duke of Berkshire“-Label für artgerechte Schweinezucht
Der Kölner Zoo setzt in seiner Gastronomie Fleischwaren von Tieren aus artgerechter Haltung ein. Er gibt darauf die „Zoogarantie“, deren Kriterien heute bei einem Pressetermin vorgestellt wurden. Die Kölner „Zoogarantie“ gilt für Schweinefleischprodukte, die das Handelshof-Label „Duke of Berkshire“ tragen. Es bestätigt, dass Schweine artgerecht gehalten werden. „Wir als Zoo können nur glaubhaft sein, wenn wir auch bei unseren Speiseangeboten höchsten Ansprüchen an artgerechte Haltung gerecht werden. Mit unserer ,Zoogarantie‘ stellen wir sicher, dass wichtige Tierwohl-Kriterien eingehalten werden“, so Christopher Landsberg, Vorstand des Kölner Zoos. „Der Kölner Zoo ist ein ebenso ehrlicher wie fordernder Partner, der höchste Standards hat. Gemeinsam mit ihm haben wir die ,Zoogarantie‘ entwickelt. Unsere Duke of Berkshire‘-Fleischwaren gewährleisten ein artgerechtes Aufwachsen der Schweine weit über den Pflichtnormen. Ergebnis sind muntere und gesunde Tiere, die ein gutes Leben hatten und beste Fleischqualität geben. Das ist optimal für Tiere wie Verbraucher“, sagt Udo Bernecker, Geschäftsführer Handelshof-Gruppe. „Duke of Berkshire“-Schweine leben ausschließlich in familiengeführten ostfriesischen Bauernhöfen. Die Standards sind hoch. So haben die Tiere dort durchgehend Weideauslauf. Ferkel verbleiben nach der Geburt vier Wochen bei ihren Müttern, die sie säugen und wärmen. Die weitere Ferkelaufzucht erfolgt in kleinen Hütten mit Freilaufbereich. Die Tiere erhalten nach den „Duke of Berkshire“-Kriterien täglich frisches Stroh und können ihre Nahrungsaufnahme an Wasser- und Futterstellen selbst regulieren. Ab einem Gewicht von etwa 30 Kilogramm ziehen die Jung-Schweine in einen sogenannten Außenklima-Strohstall, wo sie fressen, saufen, ruhen und schlafen können. Das rundum tiergerechte Aufzuchtkonzept geht zurück auf den niederländischen Tierarzt Dr. Kees Scheepens, auch unter dem Beinamen „der Schweineflüsterer“ bekannt. Es umfasst nicht nur die Aufzucht, sondern auch die Schlachtung der Tiere und die Verarbeitung der Fleischwaren. Die Schlachtung erfolgt bei Deutschlands führendem Schlachthof für schonenden Umgang mit Schweinen, der Firma Brand in Lohne. „Nur wenn wir unseren Umgang mit den Tieren verändern, dann verändert sich auch die Tierhaltung!“ sagt Dirk Nennen, Handelshof-Metzgermeister und Initiator des Tierwohlprojekts. Die Kölner Zoogastronomie verfolgt nicht nur beim Thema Schweinefleisch hohe Nachhaltigkeitsziele. Statt auf herkömmliche Chicken Nuggets setzen die Verantwortlichen beispielsweise auf vegane Nuggets aus Milchprotein. Bei To Go-Kaffeegetränken werden nur Recycling-Pappbecher ohne Plastikdeckel ausgegeben. Fisch kommt nur auf den Tisch, wenn er durch den Marine Stewardship Council (MSC) zertifiziert wurde – übrigens nicht nur im Zoorestaurant, sondern auch bei Pinguinen, Seelöwen & Co. Der gesamte Zoo schreibt Nachhaltigkeit groß. 2015 hat er ein umfassendes Programm zur Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes aufgelegt. Es wurde im Rahmen des von Stadt Köln und Land NRW initiierten „Ökoprofit“-Projekts entwickelt. Bei diesem Zertifizierungsprozess nutzt der Zoo das Know-how externer Fachleute, um sämtliche Betriebsprozesse auf Energieeinsparpotenziale hin zu durchleuchten. Anschließend hat der Zoo ein eigenes Umweltmanagement-System erarbeitet mit Maßnahmen zur kontinuierlichen Reduzierung der Verbräuche. Der Zoo ist dafür im April 2016 vom NRW-Umweltministerium als „Ökoprofit-Betrieb“ ausgezeichnet worden.

Vivarium Darmstadt 18.10.2018
Kürbis-Basteln für Halloween im Zoo Vivarium
Der Zoo Vivarium bietet für Kinder am Samstag, 27. Oktober 2018, einen Workshop zum Kürbis-Basteln an. Von 13 bis 15 Uhr können interessierte Kinder ihre persönlichen Kürbisse für das Halloween-Fest individuell gestalten. Die Kosten betragen pro Teilnehmerin oder Teilnehmer zehn Euro. Treffpunkt ist die Zooschule im Schnampelweg 5. Um Anmeldung unter der Telefonnummer 06151 13 46 900 wird gebeten.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen 18.10.2018
Halloween in der ZOOM Erlebniswelt: Ticket-Vorverkauf läuft
Am 31. Oktober ist es wieder soweit: Die ZOOM Erlebniswelt verwandelt sich von 18 bis 22 Uhr in eine schaurig schöne Grusellandschaft und erwartet die Besucher zum großen Halloweenspektakel. Der Vorverkauf für die Tickets hat bereits begonnen. Lebendige Büsche, ein Sensemann am Tor zur Hölle und ein Riesenkürbis als Fotokulisse: Die Erlebniswelten Asien und Alaska werden zur Gruselkulisse. Während Vampire, Hexen und Monster durchs Gelände schleichen, sorgen Nebelschwaden, schummriges Licht und mystische Geräusche für ein unheimliches Ambiente. Ein besonderes Highlight ist die spektakuläre Akrobatik- und Feuershow der Künstlerzwillinge „TwinFire“. Natürlich gibt es auch „Süßes und Saures“: Mutige Besucher können zwischen „abgehackten Fingern“, „heißem Blutschoppen“ und vielen anderen Köstlichkeiten wählen. Der Aufbau der Technik beginnt am Freitag (26.10.2018) vor der Veranstaltung. In den darauffolgenden Tagen werden die Erlebniswelten Alaska und Asien dann geschmückt und dekoriert. Die ZOOM Erlebniswelt schließt am 31.10. bereits um 17 Uhr und öffnet für die Halloweenveranstaltung wieder um 18 Uhr. An diesem Abend ist Parken kostenfrei. Reguläre Tages-, Jahres- und Dauerkarten haben keine Gültigkeit. Erwachsene, Schüler und Studenten zahlen 14,50 Euro Eintritt und Kinder (4 bis 12 Jahre) 9,50 Euro. Geeignet ist die Veranstaltung für Kinder ab etwa sechs Jahren. Die Mitnahme von Hunden wird nicht empfohlen. Tickets im Vorverkauf sind am Service Center und an den Kassen der ZOOM Erlebniswelt sowie unter www.zoom-erlebniswelt.de zu erhalten.

Tierpark Jaderpark Jaderberg 17.10.2018
Mit Halloweenspektakel verabschiedet sich der Jaderpark in die Wintersaison
Der Herbst ist eingeläutet. Letzte Gelegenheit im Jaderpark das volle Programm zu erleben. Bis 28. Oktober sind hier die Tore noch täglich geöffnet. Alle Freizeitattraktionen stehen bereit und erwarten große und kleine Gäste zu Erholung, Spiel und Spaß. Am letzten Saisonwochenende, dem 27.und 28. Oktober beendet der Park seine diesjährige Sommersaison mit einem Halloweenspektakel. Kinder (3 – 12 Jahre), die in passenden Kostümen erscheinen, dürfen an diesen Tagen kostenlos in den Park. Hier erwartet sie zusätzlich zu allen Attraktionen eine riesige, schaurige Hüpfburg. Eine Kinderschminkerin verwandelt die Kleinen in gruselige Gestalten und eine Ballondreherin liefert die passenden Monster. Überall lauern Kürbisse und Gespenster. Feuerschalen und mehr geben dem Park das passende Ambiente. Ab 29. Oktober ist Wintersaison im Park. Tierpark und Spielscheune sind geöffnet und, so das Wetter es ermöglicht, können Grizzly Mountain und der große Spielplatz „Löwenpalast“ genutzt werden. Die Eintrittspreise sind natürlich stark reduziert, weil alle Freizeitattraktionen eingewintert sind. Bei den Öffnungszeiten ist vor dem Besuch ein Blick ins Internet zu empfehlen, weil eine durchgängige Öffnungszeit nicht gegeben ist. Auf alle Fälle bietet sich ein Spaziergang durch den Tierpark bei jedem Wetter an. Exotische Tiere können in ihren Warmhäusern besucht werden oder es werden zumindest durch große Fenster Einblicke in ihre Tagesräume gewährt. Wer ein aufregendes Erlebnis für den Kindergeburtstag sucht, ist mit einem Ausflug in den Jaderpark sicher gut beraten. Dazu stellt der Park ausführliche Informationen auf seiner Internetseite bereit.

Naturschutz-Tierpark Görlitz 17.10.2018
Sau-viel-Glück
Hatte Sattelschwein Sau Solaika im Naturschutz-Tierpark Görlitz Zgorzelec. Die vierjährige Sau litt tagelang unter einer schweren Kastanienvergiftung, die mit starken Bauchkrämpfen, Apathie, Bewegungsstörungen und Fressunlust einherging. Tierärztlicher Einsatz war notwendig um den Publikumsliebling wieder auf die Beine zu bekommen. Doch wieso konnte es dazu kommen? Im Görlitzer Tierpark gilt grundsätzlich ein absolutes Fütterungsverbot mit Ausnahme der Stationen, an denen von Tierpark Mitarbeitern hauptsächlich Heu und Gras aus der Tagesgesamtration zur Verfütterung bereitgestellt werden. Die Tierpfleger verpflegen die Tiere qualitativ und quantitativ mit allem, was die Tiere benötigen. Jegliche Zusatzfütterung schadet der Gesundheit der Tiere. Leider wird das Fütterungsverbot immer wieder missachtet. Im Fall von Kastanien und Eicheln oft auch nicht ernst genommen, denn diese Früchte „liegen ja sowieso rum“…. Fatal wie sich im Fall Solaika zeigte. Kastanien sind für die meisten Tiere nicht verdaulich und die in den Früchten enthaltenen Saponine können zu den genannten Vergiftungserscheinungen führen. Solaika hatte Sau-viel-Glück! Sie ist mittlerweile über ‘m Berg und wieder ganz die Alte.

Wisentgehege Springe 17.10.2018
Hereinspaziert und ausgelassen feiern im Wisentgehege – Das Hubertusfest läuft am Sonnabend und Sonntag, 27. und 28. Oktober
Während des Hubertusfestes geht es im Wisentgehege in Springe hoch her: Mehr als 80 Aussteller rund um Natur und Naturschutz, Jagdhornbläser, Wildbretverlosungen und tierisch spannende Aktionen hat das Team um Wisentgehegeleiter Thomas Hennig vorbereitet. Wer mit dabei sein möchte, sollte sich den Sonnabend und Sonntag, 27. und 28. Oktober, rot in seinem Kalender anstreichen. Die größte Veranstaltung im Wisentgehege beginnt jeweils um 10 Uhr. Einlass ist bereits ab 8.30 Uhr. Mit diesem Fest enden die Aktionen „90 wilde Tage“ zum 90. Geburtstag des Wildparks. Übrigens: Menschen, die in diesem Jahr ihren 90. Geburtstag feiern, haben freien Eintritt. Bereits zum 35. Mal wird das Fest zu Ehren des Heiligen Hubertus von Lüttich, dem Schutzheiligen der Jäger, im Wisentgehege ausgerichtet. Die Aussteller bieten den Besuchern ein umfassendes Angebot an Kunsthandwerk und Gebrauchsgegenständen. Beim Vorbeischlendern an den Ständen, die über das ganze Wisentgehege verteilt sind, ist so manches Unerwartete zu entdecken. Mit dabei sind auch die Service-Clubs Lions Springe und die Kiwanis. Kein Hubertusfest versäumt hat die Jägerschaft Springe. Vertreten ist auch der Naturschutzbund (NABU) Springe, der BUND Hannover sowie die Wildtier- und Artenschutzstation. Zur Stärkung der Gäste werden Wildbratwurst, Reibekuchen und andere Leckereien gereicht. Die Landfrauen Springe backen die begehrten Brad´n Klüten. Nicht zu vergessen, die Pilze im Backteig, die der Förderverein Freunde des Wisentgeheges anbietet. Der ist mit vier Stationen vertreten. Ganz viel Programm gibt es auch für jüngere Besucher: Ob Ponyreiten, Laubsägearbeiten, Kinderschminken, Stockbrot backen, Hüpfburg, Bunjee-Trampolin und Bogenschießen (auch für Erwachsene) lassen keine Langeweile aufkommen An beiden Tagen, jeweils 16 Uhr, können sich Besucher an der Wildbretverlosung an der Köhlerhütte beteiligen. Sie müssen dafür das Hubertusquiz mit Fragen zum Wisentgehege lösen. Es ist an der Kasse erhältlich Falkner Rouven Polep und sein Team zeigen in der Flugschau wilde Greifvögel und Eulen. An beiden Tagen präsentieren Birgit und Matthias Vogelsang ihre handaufgezogenen Timber- und Polarwölfen und das Rentiercamp an der Sika-Wiese ist geöffnet. Axel Winter weiß Spannendes über seine Tiere zu berichten.

Zoo Köln 17.10.2018
Wieder da – mit vielen neuen Lichtinstallationen: Das China Light-Festival vom 8. Dezember bis 20. Januar im Kölner Zoo
Das ist buchstäblich ein echtes Highlight: Am 8. Dezember 2018 beginnt das China Light-Festival im Kölner Zoo. Es ist die zweite Auflage des großen Farbenspektakels. Bereits im vergangenen Jahr erleuchteten zahlreiche Lichtensembles mit stimmungsvoll illuminierten Tier- und Phantasiefiguren im asiatischen Stil den Kölner Zoo. Aufgrund des großen Besucherzuspruchs kommt das Festival nun erneut an den Rhein. Die chinesischen Illuminations-Künstler, die den Zoo erleuchten, bieten zahlreiche neue Lichtinstallationen. Ebenfalls neu: In diesem Jahr erstreckt sich der Parcours erstmals entlang des gesamten Zoo-Rundwegs. Ein attraktives Rahmenprogramm mit chinesischer Artistik und Kunsthandwerkern sowie verschiedene gastronomische Angebote runden das Highlight ab. Das Festival endet am 20. Januar 2019. „Tierisch-schön“ Erleuchtung finden – Besucher erwartet ein spannender Lichter-Parcours, der auf die umliegenden Tieranlagen abgestimmt ist. Los geht’s mit dem Einmarsch durch das sechs Meter hohe und 12 Meter breite Greeting-Gate. Es folgen u.a. eine eindrucksvoll illuminierte Terrakotta-Armee, sich bewegende Leucht-Waschbären, eine vier Meter hohe Doppelkopf-Schildkröte und ein imponierend echt wirkender, drei Meter hoher Bär. Die überdimensionalen Leucht-Schwäne spiegeln sich faszinierend auf den Zoo-Teichanlagen – schöner kann Schwanensee nicht sein! In einem exotischen Zauberwald fühlt sich, wer den Leucht-Riesengorillas entgegentritt. Großskulpturen wie das Flower Gate (6 Meter Länge, 4 Meter Höhe) und der 25 Meter lange Riesenkugelfisch suchen ihresgleichen. Der Hingucker des Festivals ist der 40 Meter lange und sechs Meter hohe Leuchtdrache in strahlend blauer Farbe. Wer ihn nachts hat leuchten sehen, wird den Anblick so schnell nicht vergessen. Auch an Sportfreunde haben die Festival-Planer gedacht. Vor dem Zoo-Geißbockheim wacht die zweieinhalb Meter große Nachbildung von FC-Maskottchen „Hennes VIII.“ – als Sonderanfertigung eigens für den Kölner Zoo. Exotische Künste bestaunen – Neben dem Gang durch die Lichterwelt können sich die Besucher auch auf das Rahmenprogramm freuen. So zeigen chinesische Kunsthandwerker live vor den Augen der Besucher fernöstliche Fingerfertigkeiten. Auf der Bühne am Zoorestaurant präsentieren chinesische Musiker und Artisten regelmäßig ihr Show-Programm. Die Zoogastronomie bietet an verschiedenen Stellen entlang des Parcours Asiatische Snacks. So wird der Besuch beim China Light-Festival garantiert zum Hingucker und Highlight für Groß und Klein.

Zoo Basel 17.10.2018
Zolli freut sich über ein deutliches JA zum Ozeanium
An der heutigen Sitzung hat der Grosse Rat dem Bebauungsplan zum Ozeanium mit 69 zu 13 Stimmen zugestimmt. Das deutliche JA zeigt, dass das Projekt breite Zustimmung geniesst. Damit hat der Zoo Basel, welcher mit dem Ozeanium für den Schutz der Meere sensibilisieren wird, einen wichtigen Schritt hin zur Realisierung des Projekts getan. Zoo-Direktor Olivier Pagan freut sich über den Entscheid des Grossen Rates: «Was vor rund zehn Jahren als Vision begann, konkretisiert sich mit dem JA des Grossen Rat nun weiter. Es ist schön zu sehen, dass der Grosse Rat anerkennt, dass das Ozeanium für den Zoo wie auch Basel eine grosse Chance darstellt». Eine Chance für den Naturschutz und Basel – Mit dem Ozeanium möchte der Zoo, ganz im Sinne seiner jahrzehntelangen Tradition und Philosophie, die Besucherinnen und Besucher für die Tiere begeistern und für den Schutz ihrer Lebensräume sensibilisieren. Dazu sieht der Zoo Basel unter anderem spezielle Räumlichkeiten für Schulklassen vor und arbeitet mit renommierten Forschungsinstitutionen wie dem GEOMAR Kiel zusammen. Gleichzeitig wird mit dem Ozeanium der Kulturstadt Basel ein weiteres Highlight geschenkt. Das stärkt nicht nur den Tourismus und das Gewerbe in Basel, sondern erweitert wie der Zolli selber auch das Freizeit-, Bildungs- und Kulturangebot für alle Baslerinnen und Basler und wertet den «Unort» Heuwaage auf. Komplett privat finanziert – Das Ozeanium wird, wie alle Projekte des Zoos, privat finanziert. Verwaltungsrats-präsident Martin Lenz betont: «Das Ozeanium wird durch private Spenden und Eigenmittel des Zoos finanziert. Der Bau und der Betrieb des Ozeaniums werden den Steuerzahler keinen Franken kosten». Die Spendensuche befindet sich auf gutem Weg. So konnte der Zoo kürzlich bekannt geben, dass er die Zusage für eine weitere Spende über fünf Millionen Schweizer Franken erhalten hat. Damit waren bereits vor dem Grossratsentscheid rund sechzig Prozent des Ozeaniums finanziert. Viel Herzblut und Knowhow – Der Zoo wird nun den Planungsprozess weiterführen und auf die Realisierung des Projektes hinarbeiten. «Ich möchte dem ganzen Team des Zoos danken. Sie haben in den letzten Jahren das Projekt mit viel Herzblut und grossen Knowhow vorangetrieben. Nun gilt es die gute Arbeit fortzusetzen, dass diese grosse Chance für den Zoo und ganz Basel genutzt werden kann», so Martin Lenz. Wie rasch das Ozeanium Realität werden kann, hängt jedoch auch vom weiteren politischen Prozess ab. Bereits haben Organisationen ein Referendum angekündigt. Olivier Pagan sieht den möglichen Abstimmungskampf auch als Chance: «Wenn aufgrund öffentlicher Diskussionen die Bevölkerung bereits frühzeitig für Themen wie Umweltbildung und Naturschutz sensibilisiert wird, begrüssen wir das. Im Sinne unseres wissenschaftlichen Anspruches werden wir faktenbasiert die Bevölkerung über unser Projekt informieren und sie davon überzeugen».

Thüringer Zoopark Erfurt 17.10.2018
Spuk im Thüringer Zoopark Erfurt – Karten-Vorverkauf für Halloween
Am Mittwoch, dem 31.10.2018, spukt es wieder im Thüringer Zoopark Erfurt. Von 9:00 bis 18:00 Uhr verheißen viele Highlights und Überraschungen einen schaurig-schönen Zoobesuch für die ganze Familie. Wer sich traut, darf zum Beispiel mit Spinnen, Schlangen, Würmern und Co. auf Tuchfühlung gehen. Die „Gruseltiere“ werden den Besuchern hautnah präsentiert. Ein besonderes Erlebnis ist sicher auch unser gespenstig vorbereiteter Gruselgang, an dessen Ausgang wieder viele Kürbisse darauf warten, von kreativen kleinen Künstlern liebevoll bearbeitet zu werden. Auf der Außenanlage Elefanten gibt es zudem 13.30 Uhr eine Kürbisverkostung für unsere Dickhäuter. Wer an dem Tag aber keine Lust auf Schlange stehen hat, kann seine Eintrittskarten bereits vorab an der Zookasse erwerben. Ab sofort läuft der Karten-Vorverkauf. Zu Halloween zahlt man nur den regulären Zooparkeintritt. Für kostümierte Kinder ist der Eintritt frei.

Tierpark Hellabrunn München 17.10.2018
Drill-Baby Shari ist Artenschutzbotschafterin für in-situ-Projekt in Kamerun
Hellabrunn freut sich ganz besonders über erneuten Nachwuchs bei den Drills, denn sie gehören zu den am stärksten bedrohten Primaten-Arten weltweit. Shari, wie das Jungtier am heutigen Mittwoch, den 17. Oktober 2018 getauft wurde, ist im Rahmen einer Ehren-Patenschaft nun auch Artenschutzbotschafterin ihrer Verwandten in Westafrika, denn Hellabrunn unterstützt das Limbe Wildlife Centre (LWC) in Kamerun mit einer großzügigen Spende. Ob sich die kleine Shari, was so viel wie „Tochter des Königs“ bedeutet, ihrer ehrenwerten Aufgabe als Artenschutzbotschafterin bewusst ist, bleibt offen – doch der jüngste Nachwuchs der Drills zeigt sich den Fotografen am Mittwochvormittag in jedem Fall von ihrer besten Seite. Das knapp drei Wochen alte Drill-Mädchen erkundet schon mutig die sonnige Außenanlage der Drills, ohne dabei den älteren Halbgeschwistern zu nahe zu kommen – schließlich sind die schon um einiges mutiger und verspielter. Da bleibt Shari lieber noch in der sicheren Nähe von Mama Kaduna. Vater der Kleinen ist Bakut, Chef der Hellabrunner Drill-Gruppe. Insgesamt leben im Tierpark derzeit zwölf Drills. Bereits seit 2011 setzt sich der Tierpark Hellabrunn als Mitglied des Vereins „Rettet den Drill e.V.“ für die Drills in ihrer westafrikanischen Heimat ein. Der Verein unterstützt die Artenschutzstiftung PANDRILLUS, die u.a. in Kamerun gemeinsam mit dem Forstministerium das Limbe Wildlife Centre betreibt. Dieses ist eine Auffang- und Auswilderungsstation für die hochbedrohten Drills und andere beschlagnahmte Tiere, welche – soweit möglich – nach entsprechender Rehabilitation wieder ausgewildert werden. Gleichzeitig betreibt das LWC Aufklärungs- und Bildungsarbeit in der Region. Durch die Spende in Höhe von 9.000 Euro, die Hellabrunn im Rahmen einer exklusiven Ehren-Patenschaft an „Rettet den Drill e.V.“ spendet, wird ein weiteres Projekt zum Schutze der Drills in ihrem natürlichen Lebensraum ermöglicht. Mittel- bis langfristig sollen in Kamerun im Bereich des Mount Cameroun National Parks Drills in die Natur entlassen werden. Dazu sollen ehemals beschlagnahmte Drills aus dem LWC zunächst in Semireservate in den Nationalpark gebracht werden mit dem langfristigen Ziel, die Tiere auszuwildern. Zu diesem Zweck ist es sehr wichtig, die Tiere unterscheiden zu können, um Einblicke in die Gruppenstruktur zu erhalten. Zwei Biologen des Limbe Wildlife Centre, Muma Alvin und Betke Armel, arbeiten bereits seit zwei Jahren an diesem Projekt. Sie beobachten die Tiere und entwickeln ein System, wie man die Drills individuell unterscheiden kann. Ziel ist es, auch Ranger im Auswilderungsgebiet mit dieser Methode schulen zu können. Die Spende in Höhe von 9.000 Euro sichert den Verdienst der beiden Biologen sowie die Ausstattung mit dem nötigen Equipment zur Erfassung und Kategorisierung der Tiere. „Ich freue mich, dass wir dieses bemerkenswertes Projekt und die beiden Biologen unterstützen können, denn ihre wertvolle Arbeit ermöglicht es, die hochbedrohten Drills in ihrem natürlichen Lebensraum erhalten zu können“, so Tierpark-Direktor Rasem Baban und weiter: „ Mit der Beteiligung an diesem Artenschutzprojekt nehmen wir zudem unseren Bildungsauftrag sehr ernst und möchten mit Shari als Botschafterin für ihre Verwandten in Westafrika unsere Besucherinnen und Besucher auf die Situation der Drills in ihrem natürlichen Lebensraum aufmerksam machen.“ Als Koordinator des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) sowie Führer des Internationalen Zuchtbuchs (ISB) für den Drill übernimmt der Tierpark Hellabrunn für die Zoo-Population der westafrikanischen Affenart eine besondere Verantwortung und ist darüber hinaus auch Werbebotschafter für die Tiere und Artenschutzprojekte im natürlichen Lebensraum der Affen. Mit der Mitgliedschaft im Verein „Rettet den Drill“ unterstützt der Tierpark Hellabrunn seit Jahren das Projekt „PANDRILLUS“ in Nigeria und Kamerun. Der Drill zählt zu den am stärksten gefährdeten Affenarten Afrikas. Laut der Roten Liste der IUCN (International Union for Conservation of Nature) gehören die Drills zu einer der weltweit bedrohten Tierarten. In ihrem natürlichen Lebensraum, einem Gebiet von lediglich 40.000 Quadratkilometern, das sich über Kamerun, Nigeria bis zur Insel Bioko erstreckt, leben heute nur noch etwa 3.500 Tiere. Wer ebenfalls das Limbe Wildlife Center mit einer Spende unterstützen möchte, kann dies unter dem Stichwort „Shari“ entweder online über die Website des Tierparks unter www.hellabrunn.de/spende-artenschutz tun oder seine Spende an das Spendenkonto Artenschutz, überweisen: Spendenkonto Artenschutz: Münchener Tierpark Hellabrunn AG Bank: Stadtsparkasse München IBAN: DE 55 7015 0000 1001 9163 50 SWIFT-BIC: SSKMDEMM

Zoo Landau in der Pfalz 17.10.2018
„Zootiere erleben, Kürbisse und mehr“ Herbstfest im Zoo Landau in der Pfalz, Samstag 27. Oktober 15-19 Uhr
Ein Tag rund um den Kürbisse erwartet die Besucherinnen und Besucher des großen Zoo-Herbstfestes am 27. Oktober 2018. Die Zooschule hat ein tolles Programm für die ganze Familie zusammengestellt. Ab 15 Uhr kann geschätzt werden, wie schwer so ein Kürbis werden kann. Bei der Auflösung um 16 Uhr kann man tolle Preise gewinnen! Danach sind der Fantasie beim Kürbisschnitzen und –gestalten in der Zooschule keine Grenzen gesetzt, die Schönsten werden dann um 18 Uhr prämiert. Die Kürbisse werden uns auch in diesem Jahr freundlicherweise wieder von Gemüsebau Markus Günther aus Kandel zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für diese großzügige Spende! In der Zooschule kann sich, wer möchte, beim Kinderschminken z.B. in einen Geist oder ein freundliches Monster verwandeln lassen, und da es ja auf Halloween zugeht, steht es den Gästen natürlich frei, verkleidet zu kommen! Passend dazu dreht sich das Basteln in der Zooschule Kürbisse, Geister, Hexen und Zauberer. Im Pfälzer Bauernhof freuen sich die Zwergziegen beim „Ziegen-Wellness“ über bürstende und streichelnde Hände. Um 16.15 Uhr geht es mit den Pädagogen der Zooschule auf einen Erlebnisrundgang zu den „Waldgeistern“ und anderen Zootieren, bei dem die Zoopädagogen auch reichlich Anschauungsmaterial zum Berühren und Bestaunen rund um die Zootiere dabei haben werden. Um 15.30 Uhr und 17.30 Uhr lernen die Besucher einige vermeintliche „Gruseltiere“ kennen – doch sie werden erfahren, wieviel Spannendes es über die Biologie von Schlange, Riesentausendfüßer oder Kröte zu erfahren gibt und dass es keinen Grund gibt, sich vor ihnen zu fürchten oder zu ekeln! Die Firma Pfizer wird einen interessanten Informations- und Mitmachstand zum Thema Zecken und Zeckenschutz präsentieren. Zum Aufwärmen serviert der Förderverein der Zooschule Landau e.V. Kaltgetränke, Kaffee, Glühwein, Kinderpunsch und etwas Süßes. Außerdem darf an diesem Tag natürlich auch eine herrlich wärmende Kürbissuppe nicht fehlen! Wer mag, kann sich dazu ein Stockbrot backen, wenn mit Einbruch der Dämmerung das Lagefeuer entzündet wird und die selbstgestalteten Kürbisse im Abendlicht leuchten! Wir freuen uns auf einen besonderen Nachmittag für die ganze Familie!

Tiergarten Kleve 17.10.2018
Schnee-Eule gewinnt die 13. Wahl zum Lieblingstier
Am vergangenen Sonntag, den 14.10.2018, durften wir 1.755 Tagesbesucher sowie viele, viele ,viele Jahreskarteninhaber = weit mehr als 2.000 Besucher beim diesjährigen Herbstfest begrüßen, die die angebotenen Attraktionen bei hochsommerlichen Temperaturen in vollen Zügen genossen. Die Waldjugend und die Rollende Waldschule aus Kleve, der Märchenerzähler Jürgen Bosbach aus Goch, der Kellener Imkerverein sowie die niederländischen Falkner von „De Valkenhof“ mit ihren unterhaltsamen Vögeln – sie alle boten ein spannendes Programm für Groß & Klein. Wir möchten uns auf diesem Wege noch mal herzlich bei den Helfern und natürlich auch den Besuchern bedanken, die dieses Fest zu einem besonderen Erlebnis machten. Wir hoffen, es ist keiner hungrig nach Hause gegangen, denn im Laufe des Nachmittags war der Waffelteig ratzeputz weg, die Pommes waren aufgegessen, die Eistruhe war geräumt und das Stockbrot der Waldjugend war gänzlich verspeist! Ein Höhepunkt war natürlich die 13. Wahl zum Lieblingstier, bei der diesmal die kalte und die heiße Fraktion gegeneinander angetreten sind, und es wurde – wieder – ein Kopf-an-Kopf-Rennen! Die strahlende und völlig unerwartete Siegerin der Wahl ist die Schnee-Eulen-Dame aus dem hohen Norden! Mit 18,87 % konnte der Tiergarten-Neuzugang aus dem Opelzoo Kronberg den Erdmännchen-Clan knapp schlagen, der ein Jahr bei den Wahlen pausiert hatte, um sich neu zu formieren; das Seehundmädchen Elektra, Vorjahresgewinnerin, schaffte es immerhin auf Platz 3. Dies ist die erste Wahl, die ein Vogel für sich entscheiden konnte! Hier nun das „endgültige amtliche Endergebnis“ der 13. Wahl zum Lieblingstier des Tiergartens am 14. Oktober 2018: 1. Platz Schnee-Eulen-Dame 18,87% 2. Platz Erdmännchen-Clan 18,26% 3. Platz Seehundmädchen Elektra 15,87% 4. Platz Pandapärchen Xena & Spike 11,68% 5. Platz Trampeltierfohlen Jasmin 9,28% 6. Platz Zwergotter Rina & Leo 8,69% 7. Platz Polarfuchstrio Mischa, Mascha & Mats 7,19% 8. Platz Pinzgauerkälbchen & Thüringer Waldesel Emil 1,50% Sonstige und ungültige Stimmen 8,66% Somit führen nach 13 Tierwahlen die Seehunde die Hitliste der Lieblingstiere mit 6 Siegen immer noch an. Die Katzenbären gewannen vier Mal und die Erdmännchen zwei Mal und jetzt zum ersten Mal die Schnee-Eule. Die Erdmännchen haben sich sehr darüber gefreut, dass sie auf Anhieb den 2. Platz belegen konnten, allerdings ist ihnen die Siegerin auch nicht so ganz geheuer… Die kleinen Raubtiere halten ja immer Ausschau nach Feinden aus der Luft, und so ein Erdmännchen kann man von oben doch schon leicht mit einem Lemming verwechseln, dem Lieblingsnagetier der Schnee-Eulen. Erst einmal sehen die Clan-Mitglieder die Lage aber ganz entspannt, denn sie haben gehört, dass der Zoo Karlsruhe einen Partner für unsere Gewinnerin hat – und dann kann diese sich natürlich wichtigeren Dingen zuwenden (z.B. Mini-Schnee-Eulen). Dass ein Schnee-Eulen-Mann ohne ein leckeres Brautgeschenk im Schnabel keine Chancen bei seiner Angebeteten hat, wissen die Erdmännchen natürlich nicht… Die Wahl hat auf jeden Fall gezeigt, dass die Besucher des Tiergartens ein Herz für alle Tiere haben – seien es die aus kalten oder warmen Regionen, seien es Säugetiere oder Vögel! Das Trampeltierfohlen hat nun auch endlich einen Namen: Die Mehrheit der Besucher hat sich für Jasmin entschieden (hat doch was von Prinzessin, oder?); Alternativvorschläge waren u.a. Soraya, Laila, Frau Kruse, Esmeralda und Sternchen.

Zoo Zürich 17.10.2018
SIEBEN ZWERGE SO QUASI ALS «GESCHENK» ZUM 10-JAHR-JUBILÄUM
Der vor zwei Jahren erfolgte Austausch der Männchen trägt Früchte: im 2008 eröffneten Afrikanischen Semien Gebirge tummeln sich sieben junge Dscheladas. Vor zehn Jahren wurde das Afrikanische Gebirge für Dscheladas, Nubische Steinböcke, Klippschliefer und Blauflügelgänse eröffnet. Allerdings herrschten bei der Eröffnung nicht sommerliche Bedingungen. Über Nacht hatte es geschneit, und zwanzig Zentimeter Neuschnee gaben der Anlage ein winterliches Gepräge. Die Dscheladas – keine Freunde der Schneepracht – waren nur schwerlich zu motivieren, ihre Stallungen zu verlassen. Da behagen den Dscheladasdie milden Temperaturen der vergangenen Wochen deutlich besser. Anlass für diesen Medien-Apéro ist aber weniger dieses 10-Jahr-Jubiläum, als vielmehr der Umstand, dass sich aktuell sieben junge Dscheladas auf der Anlage tummeln. Männerrotation – Dscheladas leben in einer komplexen Sozialstruktur, die dynamischen Gruppenprozessen unterworfen ist. Sie sind in Harems organisiert. Diese setzen sich aus einem erwachsenen Männchen als Haremsführer und 3 bis 20, in der Regel untereinander verwandten, Weibchen mit ihren Jungen zusammen. Mehrere Haremsgruppen und Junggesellengruppen – Männchen ohne eigenen Harem – können sich zu mehrhundertköpfigen Herden zusammenschliessen. Haremsführer können im Freiland ihre Position etwa fünf bis sechs Jahre lang halten – das ist auch das Alter, in dem ihre Töchter die Geschlechtsreife erlangen. Sie werden dann in zum Teil heftigen Auseinandersetzungen von anderen Männchen aus ihrer Position gedrängt. Dieser Austausch der Haremsführer wird unter Zoobedingungen kontrolliert durchgeführt: Abgabe der Haremsführer an andere Institutionen, Zufügen geeigneter neuer Männchen aus anderen Gruppen. Ein solcher Männchentausch fand in der Zürcher Gruppe zuletzt 2016 statt. Vier Männchen leicht unterschiedlichen Alters kamen nach Zürich: Dula (*2010) und Elloi (*2011) aus dem Zoo von Edinburgh sowie Matuko (*4.2012) und Maliik (*11.2012) aus dem französischen Zoo Cerza. Elloi hat eine Gruppe von acht Weibchen übernommen. Diese Gruppe ist wohl stabil, aber bisher sind hier aus unbekannten Gründen keine Jungtiere geboren worden. Dula, das älteste der neuen Männchen, führt den grossen «Rest». Dazu gehören auch die beiden neuen Männchen aus Frankreich, die mal mit der Gruppe mitgehen, mal zu zweit unterwegs sind. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis diese Männchen versuchen werden, einen eigenen Harem zu etablieren. Fruchtbare Zustände – Im Herbst 2017 wurden in der Gruppe von Dula drei Jungtiere geboren, die ersten nach dem Männchenwechsel. Ein Zeichen, dass sich die neue Situation stabilisiert hat. Eines dieser Jungtiere verstarb im Alter von zwei Monaten.Dieses Jahr sind nun zwischen dem 27. Mai und dem 9. September gleich sieben Jungtiere auf die Welt gekommen. Auch wenn alle ihre Mütter dem Harem von Dula angehören, ist es nicht zu 100% sicher, dass Dula auch ihr Vater ist. Die Gruppe ist sehr gross und nicht einfach zu überblicken, und es hat weitere Männchen dabei, die sich bietende Gelegenheit wohl nicht zwingend auslassen … Ansteckende Freude Viel Zeit verbringen diese Jungtiere, die zum Teil noch ihr schwarzes «Babykleid» tragen, mit ausgelassenem Spiel. Wobei dieses Spiel nicht nur Ausdruck ist von unbändiger Lebenslust. Jeder Stein, jede Felswand wird mit einer Leichtigkeit beklettert und mit spektakulären Absprüngen wieder verlassen. Saltos, Purzelbäume und wilde Verfolgungsjagden wechseln sich ab mit freundschaftlichem Gerangel. Man erhält den Eindruck, dass der Umgang mit Fels, das Klettern und Runterspringen, eine absolute Selbstverständlichkeit darstellt. Das macht auch Sinn, liegen doch die Schlafplätze der Dscheladas in schroffen, steilen und mehrere Hundert Meter abfallenden Felsen. Hier finden sie nachts Schutz vor Leoparden. Und hier ist ein geübter Umgang mit diesen Strukturen und eine «Trittsicherheit» überlebenswichtig und kann nicht früh genug erworben werden. Was als Spielfreude wahrgenommen wird, ist zugleich ernsthaftes Überlebenstraining. Zwischendurch unterbrechen die Mütter ihre Futtersuche, holen ihr Jungtier zu sich, halten es für einen Moment, um es bei sich zu behalten, am Schwanz fest. Doch schnell finden sich wieder zwei oder drei der Zwerge zu einer Spielgemeinschaft zusammen. Wenn die Mütter weiterziehen, spurten die Jungtiere hinterher, springen ihren Müttern auf den Rücken und reiten mit. Um beim nächsten Halt sogleich die «Arbeit» wieder aufzunehmen. Grosser Bestand dieser Gebirgsbewohner auf dem Zürichberg Der Dscheladabestand des Zoo Zürich umfasst aktuell 39 Tiere, 14 Männchen, 24 Weibchen und ein Jungtier noch unbekannten Geschlechts (von den anderen Jungtieren sind drei männlich und drei weiblich). Seit 1955 gehören Dscheladas zum Tierbestand des Zoo Zürich. 135 Jungtiere sind bis anhin hier zur Welt gekommen. Von den rund 380 in Zoos betreuten Dscheladas (10% in Zürich!) leben 23 in den USA, alle anderen in Europa. Die knapp 30 Halter dieser Tiere sind in einem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm EEP zusammengefasst (da gehören auch die drei Institutionen in den USA dazu), das vom NaturZoo Rheine (D) aus koordiniert wird. Dscheladas oder Blutbrustpaviane sind Gebirgsbewohner. Ihre Heimat liegt im äthiopischen Hochland in Höhenlagen von 1400 bis gegen 5000 Meter über Meer.

Zoo Magdeburg 17.10.2018
Weiterbildungsort Zoo: Rettung von Eule, Storch und Giftschlange
Wie rettet man fachgerecht eine „ausgebüxte“ Giftschlange und sichert die Bevölkerung vor möglichen Gefährdungen? Wie wird man eines Kängurus habhaft, das über den Kinderspielplatz hüpft? Muß man große Spinnen fürchten? Zur Thematik „Erkennen, sichern, bergen von Exoten“ fand am 16.10.2018 eine Weiterbildung für 20 Kameraden von Berufs- und freiwilligen Feuerwehren in Sachsen- Anhalt gemeinsam mit dem Institut für Brand- und Katastrophenschutz Heyrothsberge im Zoo statt. Der Kurator für Tierbestand und Artenschutz des Zoos, Konstantin Ruske, unterstützte fachlich mit vielen praktischen Ausführungen. So ging es um die Vorbereitung auf Sonderfälle in der Tierrettung: von Giftschlange bis Kleinkatze, von Feuerfisch bis Krallenaffe. Um mehr Sicherheit für Mensch und Tier bei Tierrettungseinssätzen zu erreichen, sind Trainings unabdingbar. Der Zoorundgang zu den „typischen Kunden“ der Tierrettung unter den exotischen Heimtieren wurde daher mit praktischen Demonstrationen an Eule, Greifvogel und Storch vertieft. Der Zoo erfüllt damit auch einmal mehr eine seiner Hauptaufgaben, die Vermittlung naturkundlicher Bildung durch eigene Anschauung und hautnahes Erleben. Praktisch anwendbare Tipps und Tricks wirken in diesem Spezialfall direkt zum Wohl der betroffenen Zwei- und Mehrbeiner, so daß das Institut für Brand- und Katastrophenschutz für das kommende Jahr erneut großen Bedarf an der nächsten Veranstaltung angemeldet hat, dem sich der Zoo natürlich gerne annimmt.

Zoo Berlin 17.10.2018
Mach‘s gut, Große! Zoo Berlin trauert um Asiatische Elefantenkuh Tanja
Sie war die älteste, die größte und die Leitkuh der Herde – Elefantendame Tanja. Am 16. Oktober ist die vermutlich 1964 geborene Elefantenkuh im Zoo Berlin gestorben. Sie war der älteste Elefant in Berlin. Bereits 1974 kam Tanja aus dem Zirkus Krone in den Zoo Berlin. Schnell integrierte sie sich in die Herde und fungierte bis zum Schluss als Leitkuh. Mit ihren mindestens 54 Jahren hatte sie ein Alter, das bisher noch kein anderer Elefant in der deutschen Hauptstadt erreicht hat. Da Tanja, als eines der letzten Tiere im Zoo, noch aus ihrem natürlichen Lebensraum stammt, lässt sich ihr Alter nicht genauer bestimmen. In den letzten Jahren kämpfte Tanja zunehmend mit für Elefanten typischen Alterbeschwerden. Besonders das Hinlegen fiel ihr schwer, sodass sie seit rund zwei Jahren nur noch im Stehen schlief. Ein Sandhaufen und an der Wand angebrachte Vorrichtungen zum Abstützen und Anlehnen erleichterten der Elefantendame die Nächte im Stall. „Aufgrund ihrer fortschreitenden Arthrosen ging es Tanja in den letzten Tagen so schlecht, dass sie es nicht mehr auf die Außenanlage schaffte und im Stall bleiben musste“, erzählt Kurator und Leitender Tierarzt Dr. Andreas Ochs. „Zudem hatte sie altersbedingt deutlich an Gewicht verloren, kämpfte zunehmend mit Sehschwierigkeiten und allgemeiner Schwäche.“ Tanjas Zustand hatte sich so weit verschlechtert, dass sie zuletzt kaum noch stehen konnte ohne sich irgendwo anzulehnen. Bereits in ihren letzten Tagen auf der Außenanlage isolierte sich die einstige Leitkuh von dem Rest der Herde. Um ein Leiden der alten Dame zu vermeiden, beschloss der Zoo Berlin nach Abstimmung mit veterinärmedizinischen Kollegen des Instituts für Tierschutz der Freien Universität Berlin und dem zuständigen Veterinäramt Tanja einzuschläfern. „Zu einer verantwortungsvollen Tierhaltung gehört es auch, seinen Schützlingen unnötiges Leid zu ersparen, so schwer solche Entscheidungen auch immer fallen“, erklärt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. Nach Tanjas Tod leben noch sechs Asiatische Elefanten im Zoo Berlin – die Kühe Drumbo (48), Carla (45), Iyoti (ca. 44), Pang Pha (31), Anchali (6) und Bulle Victor (24).

Tierpark Chemnitz 17.10.2018
Zuwachs im Tierpark Chemnitz zu sehen – Nachwuchs beim Kugelgürteltier und Zugang bei den Bärenmakaken
Bei den Südlichen Kugelgürteltieren im Krallenaffenhaus gab es Zuwachs: zur freudigen Überraschung aller brachte Kugelgürteltierweibchen „Piepe“ bereits am 29. August ein männliches Jungtier zur Welt. In Gedenken an seinen im Juni verstorbenen Vater „Flitz“, der vor allem als Orakel bei sportlichen Großereignissen bekannt wurde, bekam der Kleine von seinen Pflegern den Namen „Fritz“. Anfangs hielt sich der Gürteltiernachwuchs versteckt, doch seit einigen Tagen erkundet er nun eigenständig sein Gehege und ist für Besucher mit etwas Glück auch sichtbar. Die beste Chance, einen Blick auf den Nachwuchs und seine Mutter zu werfen, hat man mittwochs, 14 Uhr, beim allwöchentlichen Kontrollwiegen der Gürteltiere im Krallenaffenhaus. Die Gruppe der Bärenmakaken im Tierpark Chemnitz ist gewachsen. Zu den vier Männchen, die bereits in Chemnitz lebten, sind sechs Tiere aus dem Berliner Zoo gekommen, zwei Männchen und vier Weibchen. Der Tierpark Chemnitz hat nun vermutlich eine der größten Gruppen dieser in Mitteleuropa sehr selten gehaltenen Affenart. Bärenmakaken sind sehr gesellige Primaten. Allerdings mussten sich die beiden Gruppen erst kennenlernen. Das geschah zum größten Teil hinter den Kulissen und am Anfang auch immer mit einem Schieber dazwischen. Nach mehreren Tagen des kontrollierten Annäherns, in denen es keine aggressiven Situationen zwischen den beiden Gruppen gab, konnten die Tiere gemeinsam auf die großzügige Außenanlage gelassen werden. Da Bärenmakaken in relativ großen Gruppen leben, sind die sozialen Beziehungen innerhalb der Gruppe oft komplex. Man kann vielerlei Kommunikation und andere interessante Verhaltensweisen beobachten: kreischen, grunzen, schnattern, Zähne zeigen, an Ästen rütteln, anderen Artgenossen das Hinterteil präsentieren und gegenseitige Fellpflege.

Zoo Augsburg 17.10.2018
Zoo Augsburg begrüßt 600.000ten Besucher
Der Zoo Augsburg knackt zum Dritten Mal in Folge die 600.000 –Besuchermarke. Zoodirektorin Frau Dr. Jantschke begrüßte am Dienstagnachmittag den viereinhalb-jährigen Sammy und seine Mutter, die das gute Oktober-Wetter für einen herbstlichen Spaziergang ausnutzten und prompt als 600.000ste Besucher den Zoo betraten. Familie Graham hat sich tierisch gefreut, als Frau Dr. Jantschke jeden dann noch mit einer Jahreskarte und einem Zoopaket überraschte. Das Paket bestand aus einer Zoo-Tasse, einem Zoo-Poster, einem Zooführer, dem Kinderzooführer, einem Plüsch-Elefanten und dem gerade erschienen Zookalender für 2019. Der Augsburger Zookalender wurde vom Freundeskreis des Augsburger Zoo produziert und ist ab sofort für 12 € an der Zookasse und in der Zoogaststätte erhältlich. Da die Produktion des Kalenders Dank der beteiligten Firmen kostenlos möglich war, kann jeder durch den Verkauf erzielte EURO direkt für das neue Elefantenhaus verwendet werden, das derzeit im Zoo entsteht. Wer das gute Herbstwetter für einen Zoobesuch nutzen möchte, kann einiges entdecken: So kann seit September im Zoo ein Kugelgürteltier beobachtet werden. Auch Nachwuchs kann bestaunt werden, denn Anfang September ein Wasserbüffelkalb auf die Welt und seit Ende September tollen gleich zwei kleine Alpakahengste über die Anlage. Und auch die Giraffen sind bei dem guten Wetter zwischen 10 und 15 Uhr auf der Außenanlage zu sehen. Und wer weiß, vielleicht kann der Zoo dank des guten Wetters das Jahr auch noch mit einem neuen Besucherrekord abschließen. Über den Freundeskreis des Augsburger Zoo e.V. Der Freundeskreis des Augsburger Zoo e.V. wurde am 13. November 1995 gegründet. Mittlerweile sind es über 800 Mitglieder, die sich als wichtigstes Satzungsziel vorgenommen haben den Augsburger Zoo ideell und finanziell zu fördern. Bislang wurden vom Freundeskreis während seines 20-jährigen Bestehens insgesamt etwa 3,5 Millionen Euro für den Zoo gesammelt und in 9 große Projekte investiert.

Tiergarten Nürnberg 17.10.2018
Neue Luchse im Tiergarten
Im Tiergarten der Stadt Nürnberg haben sich zwei neue Luchse eingelebt. Das Männchen Dayon und das Weibchen Desari kamen bereits am 24. September 2018 aus Liberec (Tschechien), wo sie am 17. Mai 2017 geboren worden waren. Während das Zwillingspaar in den ersten Wochen auf der Außenanlage im Tiergarten eher versteckt lebte, sind die Tiere nun immer wieder einmal vom Aussichtspunkt oberhalb der Anlage gut zu sehen. Es braucht jedoch etwas Geduld, da die jungen Luchse scheu sind. Das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) hat das Geschwisterpaar dem Tiergarten Nürnberg zugewiesen. Für eines der beiden Tiere ist Nürnberg nur eine Zwischenstation, da das EEP einen Austausch plant, um ein Paar zusammenzustellen. Die drei Weibchen, die bislang auf der im Juli 2014 neu gestalteten Luchsanlage lebten, wurden bereits am 13. September 2018 an das „Centro Fauna Selvatica Il Pettirosso“, ein Naturschutz- und Bildungszentrum bei Modena (Italien), abgegeben. Der Nürnberger Tiergarten hat bereits viele Luchse gehalten. Ein wesentlicher Grund dafür ist – im Sinne des Artenschutzes – die Werbung für die heimischen Luchse, die durch Wilderei in einigen Gebieten Deutschlands im Bestand bedroht sind.

Tiergarten Schönbrunn Wien 16.10.2018
Neues Training für Schnüffel-Hunde im Kampf gegen Tierschmuggel
Seltene Schildkröten, Souvenirs aus Elfenbein oder Schmuck aus dem Horn eines Nashorns: Tierschmuggel ist ein Milliardengeschäft und eine große Gefahr für viele bedrohte Tierarten. Um Schmugglern das Handwerk zu legen, setzt man verstärkt auf Artenschutzhunde, die in Koffern versteckte Tiere oder Tierteile erschnüffeln. Für die Ausbildung dieser „Helfer auf vier Pfoten“ wurde mit Hilfe des Tiergarten Schönbrunn eine neue Methode entwickelt. „Bis jetzt musste im Training mit echten Tieren oder echtem Elfenbein gearbeitet werden. Nun haben wir Materialien wie Elfenbein, Federn und Reptilien-Eier zur Verfügung gestellt, damit ihr Geruch in einem aufwändigen Verfahren auf kleine Röhrchen aufgebracht werden konnte, mit denen Hunde jetzt üben können“, so Harald Schwammer, stellvertretender Tiergartendirektor. Die Schnüffel-Ausbildung mit Hilfe der Röhrchen hat einen weiteren großen Vorteil: „Wenn die Hunde immer nur mit einem ganzen Stück Elfenbein üben, tun sie sich schwer, später eine geringere Dosis wie zum Beispiel eine Schachfigur aus Elfenbein in einem Koffer aufzuspüren. Gerade zu Beginn des Trainings sind die kleinen Geruchsträger also ein wichtiges Hilfsmittel. Später sollte dann mit Original-Material weiter geübt werden.“ Die Einsatzbereiche sehen Harald Schwammer sowie Alexander Gampl und Franz Taisser von TAIGA4 – Canine Conditioning sehr vielfältig: „Nicht nur Zollbehörden, Sicherheitsfirmen und die Exekutive können diese Geruchsträger im Training einsetzen, auch im Kampf gegen die Wilderei der Elefanten in Südafrika oder der Nashörner in Asien und Afrika kann es von großem Nutzen sein.“ Weitere Informationen unter: www.taiga4.com

Zoo Vivarium Darmstadt 16.10.2018
Ausstellung „Artenschutz“ im Zoo Vivarium der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Unter den Stichworten „Artenschutz betrifft uns alle“, „Artenschutz braucht Ihre Unterstützung“ und „Artenschutz erfordert weltweites Handeln“ zeigt der Zoo Vivarium vom 19.Oktober bis zum Ende des Jahres 2018 eine vom Regierungspräsidium Darmstadt entliehene Ausstellung. Neben verschiedenen Schautafeln beinhaltet die Ausstellung auch diverse Exponate, die gerne als Andenken aus den fernen Urlaubsländern mitgebracht werden. Oft unwissentlich können diese Erinnerungsstücke zum einen eine strafbare Handlung darstellen und zum anderen die Nachfrage nach diesen Produkten vergrößern und zur Nachschubbeschaffung animieren. Es entsteht ein ewiger Kreislauf, der nur durch permanente Aufklärung unterbrochen werden kann. Viele Dinge (er)kennen wir inzwischen, aber wem ist tatsächlich bewusst, dass mit dem Kauf bestimmter Badezimmermatten die Abholzung von geschützten tropischen Baumarten vorangetrieben wird? Oder dass viele Medikamente aus dem asiatischen Raum das Leid oder sogar den Tod vieler Tiere bewirken. Beispielsweise von Mondbären, deren Gallensaft für die Medikamentenverarbeitung auf brutalste Art und Weise abgezapft wird. Ziel der Ausstellung ist die Sensibilisierung im Umgang mit Einkäufen aus dem Urlaub. Der Kauf von Erinnerungsstücken, exotischen Medikamenten oder auch Alltagsgegenständen sollte einmal mehr kritisch hinterfragt sowie Herkunftsnachweise oder Zertifizierungen der Produkte verlangt werden. Die Schautafeln mit dem Thema „Artenschutz ist in Südhessen besonders wichtig“ zeigen, dass auch vor Ort etwas für den Erhalt von Tierarten getan werden

Zoo Hoyerswerda 15.10.2018
Zoo Hoyerswerda wildert Steinkauz aus – In Hoyerswerda gezüchteter Jungvogel fliegt jetzt im Harz
Der Zoo Hoyerswerda engagiert sich für den Schutz von Steinkäuzen. Ein Jungtier, das in Hoyerswerda gezüchtet wurde, ist vor kurzem erfolgreich in einem Wiederansiedlungsprojekt im Harz in die Freiheit entlassen worden. „Steinkäuze sind sehr selten geworden. Umso mehr freuen wir uns, dass wir unseren kleinen Steinkauz im September aus dem Auswilderungskäfig, wo er zur Eingewöhnung untergebracht war, in sein neues Revier freilassen konnten“, erklärt Zooleiter Eugène Bruins und betont: „Seit ich in Zoos arbeite, ist es ein großer Wunsch, diese ultimative Form des Naturschutzes zu betreiben. Jetzt ist uns die Auswilderung gelungen und wir machen bei diesem Projekt gern weiter mit.“ Das Wiederansiedlungsprojekt im nördlichen Harzvorland läuft seit den 1990er-Jahren. Das Gebiet biete besondere Lebensbedingungen für die Vogelart, erklärt Projektinitiator Eckhard Kartheuser. Die Landschaft ist abwechslungsreich und im Jahresdurchschnitt wärmer und niederschlagsärmer als andere Regionen. Gemeinsam mit ehrenamtlichen Helfern wurden Teile des Gebietes in den vergangenen Jahren behutsam rekultiviert, um potenzielle Habitate für die Steinkäuze zu schaffen. So sei beispielsweise eine rund drei Hektar große Streuobstwiese so umgestaltet worden, dass sie der Eule zum einen freie Sicht für die Jagd bietet und zum anderen genügend Versteckmöglichkeiten für die Ansiedlung von Beutetiere bereithält. Auf diese Weise sei es gelungen, die Artenvielfalt in diesem Gebiet wieder deutlich zu erhöhen, freut sich Eckhard Kartheuser. Die Zahl der Steinkäuze ist in den vergangenen Jahrzehnten stark zurückgegangen, weil es den Vögeln an Lebensraum und Nahrung mangelt. „Streuobstwiesen und alte, für die Brut geeignete Bäume gibt es immer weniger und die so wichtigen alten Mauer werden oft saniert. Außerdem sterben viele Käuze durch den Straßenverkehr“, erklärt Eugène Bruins. Steinkäuze gehören zur Familie der Eigentlichen Eulen und sind mit einer Körperlänge von rund 22 Zentimetern relativ klein. Sie siedeln sich am liebsten in kaum bewachsenen und offenen Gebieten an und machen Jagd auf Vögel, Nager und größere Insekten.

Tiergarten Worms 15.10.2018
Besucherrekord beim Herbstmarkt: Tiergarten Worms und Erlebnisgarten begrüßten über 10.000 Gäste
Das Tiergarten-Team strahlte am Sonntagnachmittag mit der Sonne um die Wette. Der Veranstalter hatte auch guten Grund dafür: Nach dem sehr gut besuchten Samstag mit weit über 4.000 Besuchern, war dann am Sontag mit knapp 6.000 kleinen und großen Tiergarten-Fans „volles Haus“. Die zahlreichen Hobby-Künstler und Handwerker aus der Region, das tolle Rahmenprogramm und vor allem ein traumhaftes Herbstwetter lockten so viele Gäste wie noch nie zum traditionellen Herbstmarkt ins Wormser Wäldchen. „Mehr als 10.000 Besucher aus der ganzen Region sind an diesem Wochenende zum Herbstmarkt gekommen, das ist absoluter Besucherrekord“, freuten sich die Tiergartenleitungen Wilfried Adelfinger, Marco Mitzinger und Sandy Gass. „Und es ist eine schöne Bestätigung für die viele Arbeit, die in der Vorbereitung stecke. Hierfür gilt unser großer Dank“, fügten Beigeordneter Uwe Franz und Dieter Haag, Geschäftsführer der Freizeitbetriebe Worms GmbH, hinzu. Bei strahlendem Sonnenschein und warmen Temperaturen stürzten sich Kinder und Erwachsene in das Getümmel und ließen sich – nicht nur von der Sonne – verwöhnen. Während die Kinder sich mit Drachen basteln oder Kürbis schnitzen vergnügten, bot der Rundweg und der große Marktplatz im Zentrum des Tiergartens einiges für die Erwachsenen: Hobby-Künstler und Handwerker aus der Region präsentierten ihr vielfältiges Angebot und luden zum entspannten Stöbern ein. Ein buntes Angebot an herbstlicher Dekoration, kuscheligen Accessoires und Taschen, Floristik und Honig-Produkten – das Angebot im Tier- und Erlebnisgarten schien unendlich. Leckeres zum Essen und Trinken durfte an diesen Tagen nicht fehlen. Routiniert und gelassen ob des riesigen Besucherandrangs organisierte Michaela Schmitt, stellvertretende Geschäftsführerin des Freundeskreis Tiergarten Worms e.V., gemeinsam mit den vielen ehrenamtlichen Helfer die Verpflegung: Scheinbar non-stop wurden die Bratwürste, Pommes und Flammkuchen gebacken und die leckeren Kuchenspenden der Mitglieder an den Stand gebracht, die fast unmittelbar wieder an die begeisterten Besucher verkauft wurden. Kaninchen- und Hühnervilla eröffnet Ein weiteres Highlight im Tiergarten Worms wurde am Sonntag durch den Beigeordneten Uwe Franz und die Leiterin des Bauernhof-Reviers, Jennifer Natusch, offiziell den Besuchern freigegeben: Auf rund 250 qm ist eine Kaninchen- und Hühneranlage im Fachwerkstil mit großzügigem Außengehege entstanden. „Die Baukosten in Höhe von 15.000 Euro wurden komplett aus den Geldern der beiden Spendentrichter finanziert und die Baumaßnahme wurde fast vollständig aus eigener Kraft fertiggestellt. Mein besonderer Dank gilt den zahlreichen Spendern und allen beteiligten Personen, die mit gewohnt großem Engagement diese Herausforderung innerhalb weniger Monate gemeistert haben. Insbesondere für die kleinen Tiergartenbesucher wird mit dieser Anlage ein weiteres attraktives Angebot der Tierbegegnung ermöglicht“, so Franz. „Unsere neue ‘Kaninchen- und Hühnervilla‘ ist einfach nur fantastisch! Ich und mein Team freuen uns riesig darüber, in einer so vorbildlich und tiergerechten Anlage arbeiten zu können“, fasste Natusch stolz zusammen.

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