Zoopresseschau

Zoo Dresden 14.01.2022
Wiegen, Zählen, Messen – Tierinventur im Zoo Dresden
In den letzten Wochen des vergangenen Jahres wurde in unserem Zoo wieder fleißig gezählt. Nicht nur das Inventar unterlag der Abnahme. Auch der Tierbestand wurde wieder überprüft. Nun stehen die Zahlen der Tierinventur 2021 fest: Im Zoo Dresden gab es zum Stichtag 31. Dezember 2021 insgesamt 60 Säugetier-, 79 Vogel-, 34 Reptilien-, 40 Fisch-, 15 Wirbellose- sowie 7 Amphibienarten. Die insgesamt 235 Tierarten bildeten einen Bestand von etwa 1.370 einzelnen Tieren. Darunter auch einige Arten, die 2021 erstmals zu unserem Bestand zählten. So kamen im vergangenen Jahr Rotschwingenstare, Marmelenten und zwei Löffelhunde neu in unseren Zoo. Bei dem heutigen Inventurtermin ging es zu zunächst zu den Roten Pandas. Hier sollten das Männchen Manchu und Weibchen Louanne gewogen werden. So ganz geheuer waren den beiden die vielen Fotografen und Fotografinnen jedoch nicht. Lediglich Manchu traute sich in die Nähe unserer Tierpflegerin Yvonne Luger. Auf die Waage kam er aber nicht. In vorangegangenen Proben klappte es besser: Manchu ist mit seinen 3,8 Kilogramm sehr viel leichter und kleiner als Louanne, die 5,4 Kilogramm auf die Waage bringt. Dadurch sind die beiden gut voneinander zu unterscheiden. Anschließend fand die Zählung bei den Erdmännchen statt. Hier erhielt unser Tierpfleger Ben Preußler Unterstützung von dem Zoo-Aufsichtsratsvorsitzenden und Ersten Bürgermeister der Stadt Dresden Detlef Sittel. Insgesamt 15 Erdmännchen wurden gezählt. Davon sechs Männchen und neun Weibchen. Wobei die Unterscheidung der einzelnen Tiere selbst für unsere Tierpfleger und Tierpflegerinnen zumindest teilweise schwierig ist. Die Gruppenältesten Hilde, Horst und Hans lassen sich jedoch ganz gut erkennen. Die drei feiern dieses Jahr sogar einen runden Geburtstag. Im Februar beziehungsweise Juni werden sie zehn Jahre alt. Hilde ist das ranghöchste Weibchen der Gruppe und brachte bereits 81 Jungtiere auf die Welt. Darüber hinaus konnten wir uns auch über einige besondere Zuchterfolge freuen. So gab es Nachwuchs bei den Südlichen Tamanduas, Gänsegeiern, Goralen, Schweinshirschen und Tariktik-Hornvögeln. Auch die Handaufzucht unseres Faultier-Jungtieres Lele zählte zu den viel beachteten Nachzuchten. Wirtschaftlich erlebten wir ein Jahr mit Höhen und Tiefen. Nach mehr als vier Monaten lockdownbedingter Schließung folgte am 15. März die Wiedereröffnung mit strengem Hygienekonzept und festgelegter Besucherobergrenze. Trotz aller Einschränkungen kamen insgesamt 575.595 Besucher und Besucherinnen 2021 in den Zoo. „In den Monaten, in denen der Zoobesuch nahezu uneingeschränkt möglich war, hatten wir einen sehr hohen Zuspruch und sogar mehr Gäste, als in vergleichbaren Monaten vor der Pandemie“, so Zoodirektor Karl-Heinz Ukena.Auch seitens der Politik wurden eindeutige Signale gesendet, Zoos als beliebte und attraktive Freizeiteinrichtungen dauerhaft zu erhalten und zu stärken. So half uns der Zuwendungsbescheid in Höhe von 900.000 Euro vom Freistaat Sachsen enorm, die pandemiebedingten Einnahmenausfälle in Höhe von 1 Mio. Euro abzufedern. „Auch mit der Stadt Dresden haben wir einen starken Gesellschafter, der uns nicht nur finanziell unterstützte, sondern auch die Investitionszusage für den Bau eines neuen Orang-Utan-Hauses erteilte.“ Damit konnte im Juli mit dem größten Bauprojekt in unserer Zoogeschichte begonnen werden. Aktuell liegen wir gut im Zeitplan. Die Baugrube ist ausgehoben und das Fundament wird vorbereitet. Als nächstes werden die Grundleitungen eingebaut und die Bodenplatte gegossen. Neben der Großbaustelle Orang-Utan-Haus soll in diesem Jahr auch die Anlage für die Roten Riesenkängurus umgestaltet werden. Zudem möchten und werden wir uns auch in diesen wirtschaftlich eher unsicheren Zeiten unserer Artenschutzaufgabe widmen. Ziel ist es, wie in den vergangenen beiden Jahren auch 2022 250.000 Euro aus den Einnahmen des freiwillig gezahlten Artenschutzeuros an die unterstützten Natur- und Umweltschutzprojekte auszahlen zu können, um den Verantwortlichen vor Ort finanzielle Planungssicherheit zu geben.

Zoo Hoyerswerda 14.01.2022
Junge Dresdnerin überrascht den Zoo Hoyerswerda mit besonderem Engagement
Kurz vor Weihnachten lief im MDR Sachsenspiegel ein Beitrag über den Besuchereinbruch im Zoo Hoyerswerda. Eine junge Dresdnerin (15 Jahre) und Tierpatin des Zoos sah diesen gemeinsam mit ihre Mutter und sagte: „Da müssen wir helfen!“. Gesagt, Getan! Abelina setzte sich hin, gestaltete Spendenboxen für den Friseursalon ihrer Mutter und ermutigte weitere Mitstreiter. Ein Testcenter schloss sich der Aktion an und auch der Friseursalon Meisterfrisuren selbst spendet mit. So kamen insgesamt fast 2.000 € zusammen. Und nicht nur Abelina ist jetzt Tierpatin, ihr Bruder und auch der Friseursalon der Mutter haben jetzt tierische Freunde im Zoo Hoyerswerda. Zusätzlich brachte die Familie noch eine Menge Leckereien für alle kleinen und großen Nager des Zoos vorbei. „Abelina hat uns mit ihrem Engagement und ihrem Vertrauen in uns schwer begeistert“, schwärmt Eugène Bruins, Zoologischer Leiter des Zoo Hoyerswerda. „In ihrem Alter schon dieses Bewusstsein zu haben, sich für andere so einzusetzen, verdient unseren Respekt und Wertschätzung“, so Bruins weiter. Wer den Zoo Hoyerswerda in dieser schwierigen Lage helfen möchte, kann dies durch Online-Spenden über die Webseite (www.kulturzoo-hy.de), mit der Übernahme einer Tierpatenschaft (ebenfalls online möglich) und dem Kauf von Gutscheinen. Mehr Infos dazu unter der 03571/20937700 oder zoo@zookultur.de.

Tiergarten Kleve 14.01.2022
Fünffacher Nachwuchs bei den Zwergottern
Gleich fünffachen Grund zur Freude gibt es derzeit bei den Zwergottern im Tiergarten Kleve: Am 16. November 2021 erblickten gleich fünf Jungtiere das Licht der Welt. Für Tiergartenleiter Martin Polotzek ist das ein ganz besonderes Ereignis: „Jungtiere sind immer ein Highlight im Zooalltag. Und wenn es sich dann noch um eine gefährdete Art wie den Zwergotter handelt, ist die Freude über fünffachen Nachwuchs natürlich besonders groß!“ Am Mittwoch, den 13. Januar, stand dann der erste Gesundheitscheck an. Das Geschlecht wurde bestimmt, jeder Otter wurde gechippt und gewogen. Das Ergebnis: Zwei Männchen und drei Weibchen. Zwergotter kommen ursprünglich aus Südost-Asien und gelten als die kleinste Otterart der Welt. Im Gegensatz zu ihren europäischen Verwandten wie beispielsweise dem Fischotter, ernähren sich Zwergotter hauptsächlich von Muscheln, Schnecken und Krebsen. Die Schwimmhäute an ihren Pfoten sind zurückgebildet, sodass sie mit den einzelnen Fingern besonders gut nach Nahrung greifen können. Zusätzliche Tasthaare im Bereich der Ellenbogen helfen ihnen außerdem, im trüben Gewässer Nahrung zu finden. Doch bis junge Otter ihre erste Muschel fressen, ist es ein langer Weg. „Zwergotter werden als Nesthocker geboren und sind bei der Geburt noch blind und taub“, weiß Tiergartenleiter Martin Polotzek. „Daher verbringen sie die ersten Lebenswochen in einem geschützten Versteck. Mit etwa vierzig Tagen öffnen sich die Augen der kleinen Otter und mit sechs bis acht Wochen schauen sie zum ersten Mal aus dem Nest. Daher beginnt jetzt bei unserem Otternachwuchs die spannende Zeit, in der die kleinen Otter mehr und mehr die große Welt erkunden.“ Aufgrund der Lebensraumzerstörung und der Wilderei nehmen die Bestandszahlen vom Zwergotter in Südost-Asien weiter ab. Derzeit wird er von der IUCN Roten Liste als „gefährdet“ eingestuft- Tendenz weiter abnehmend. Polotzek: „Die Zwergotter in unserem Tiergarten sind Botschafter ihrer wildlebenden Artgenossen, die in einer Natur leben, die zunehmend von uns Menschen zerstört wird. Mit dem neuen „Artenschutz- und Ausbaueuro“, den wir seit dem 1. Januar im Tiergarten Kleve eingeführt haben, möchten wir auch Artenschutzprojekte für Zwergotter in Südost-Asien unterstützen. Außerdem leisten wir mit dem aktuellen Nachwuchs einen Beitrag zum Erhalt dieser gefährdeten Tierart, sodass dieser faszinierende Kleinsäuger noch hoffentlich lange für nachkommende Generationen zu sehen ist.“

Zoo Osnabrück 14.01.2022
Löwe Nakuru im Zoo Osnabrück verstorben Löwenkater wurde 20 Jahre alt
Der Löwe Nakuru ist am Dienstagabend im Zoo Osnabrück verstorben. Der Kater mit der mächtigen Mähne lebte seit 2007 in Osnabrück und war Anführer des insgesamt fünfköpfigen Löwenrudels im Zoo. Nakuru wurde bereits seit fast zwei Jahren immer gebrechlicher. In der Natur werden Löwen im Durchschnitt 15 Jahre alt, Männchen versterben meist etwas früher. Mit 20 Jahren hatte der Osnabrücker Löwe Nakuru ein besonders stolzes Alter erreicht. Zunehmende gesundheitliche Probleme plagten den großen Kater jedoch seit fast zwei Jahren. „Bereits Mitte Mai 2020 schaffte es Nakuru einige Tage kaum aufzustehen und wirkte teils abwesend und teilnahmslos. Dank unserer Tierärzte konnte er sich damals aber nochmal erholen“, berichtet Andreas Wulftange, zoologische Leitung im Zoo Osnabrück. „Im Sommer 2021 konnte er dann auch noch die Eröffnung der neuen Löwenanlage miterleben, die ihm sehr gefallen hat“, ergänzt Kerstin Seifert, Revierleiterin bei den Löwen. Nun, ein halbes Jahr nachdem Nakuru sein neues Revier in Beschlag genommen hat, ist er am Dienstagabend verstorben. „Nakuru konnte die vergangenen Tage kaum noch stehen und hatte keine Kraft mehr in den Hinterbeinen. Wenn er es schaffte aufzustehen, musste er sich teilweise an die Wand lehnen, um nicht umzufallen“, erklärt Seifert. Zustand verschlechterte sich rapide – Thomas Scheibe und Jannis Göttling, Tierärzte im Zoo Osnabrück, hatten schon 2020 erlebt, wie der Löwe kaum noch laufen konnte. Dieses Mal schaffte es Nakuru jedoch nicht neue Kräfte zu mobilisieren. „Wir haben ihn über das Wochenende behandelt und intensiv beobachtet. Eigentlich wollten wir mit weiteren Schritten noch bis Donnerstag warten, aber sein Zustand hatte sich bereits Dienstag derart verschlechtert, dass wir davon ausgehen mussten, dass er an akuten altersbedingten Schmerzen leidet. Man kennt das auch von sehr betagten Hauskatzen oder Hunden, irgendwann machen die Muskeln der Tiere einfach nicht mehr mit“, erklärt Göttling. „Im Fall von Nakuru wissen wir inzwischen nach einer ersten pathologischen Begutachtung, dass er sehr starke Veränderungen an den Lendenwirbeln und Bandscheiben hatte, die zu den beschriebenen Symptomen führten. Das sind für viele Säugetiere und auch für Menschen ganz typische Alterserscheinungen.“ Nach gründlicher Abwägung entschieden die Tierärzte zusammen mit Seifert und Wulftange am Dienstagabend, Nakuru weitere Schmerzen zu ersparen. Wie häufig auch bei betagten Haustieren üblich, wurde Nakuru zum Ende seines Lebens eingeschläfert. Sechsfacher Vater und greiser Rudelführer – Geboren wurde Nakuru 2001 im russischen Nowosibirsk. Über den Tiergarten Schönbrunn in Wien kam er 2007 – wenige Wochen vor seinem sechsten Geburtstag – nach Osnabrück, wo er zusammen mit den 2001 aus dem Tierpark Hellabrunn in München gekommenen Löwinnen Shaba und Nyota ein Rudel bildete. „Bei der ersten Begegnung mit den Katzen floh Nakuru dann zunächst auf einen Baum im Gehege und wollte nicht mehr herunterkommen. Die drei Löwen haben sich dann aber doch sehr schnell aneinander gewöhnt, schließlich zeugte Nakuru mit beiden Löwinnen bereits wenige Monate nach seiner Ankunft in Osnabrück Nachwuchs“, berichtet Kerstin Seifert. Ab April 2008 tobten daraufhin insgesamt sechs Löwenjungen durch das Gehege. Heute leben von dem Nachwuchs noch die kastrierten Männchen Kipangi, Amani und Mahiri im Zoo Osnabrück. Die inzwischen 13-jährigen Brüder haben für Löwen ebenfalls schon ein stolzes Alter erreicht, doch bis zuletzt war Nakuru der unangefochtene Anführer des Rudels. „Wenn es Streit gab, war ein kräftiges Brüllen von Nakuru ausreichend, um wieder für Ruhe zu sorgen. Auch mit Shaba hat er sich bis zuletzt sehr gut verstanden“, so Seifert. Nyota war bereits 2019 altersbedingt verstorben. Aktuell merke man dem Rudel den Verlust jedoch merklich an, berichtet die Tierpflegerin. „Wir haben ihnen die Möglichkeit gegeben sich von Nakuru zu verabschieden. Das ist für das Rudel sehr wichtig, damit sie wissen, was passiert ist. Wie Tiere trauern, ist immer etwas schwer zu beurteilen, weil sie es anders tun als wir Menschen. Aber ich bin mir sicher, dass sie den Verlust auf ihre Weise verarbeiten. Wir Tierpflegerinnen und Tierpfleger vermissen Nakuru schon sehr. Aber wir sind auch sehr dankbar für die Zeit, die wir mit ihm verbringen durften.“ Gibt es einen neuen Anführer? Seifert beobachtet die Löwen aktuell ganz genau, denn ohne Anführer sei es schwer vorherzusagen, wie sich die Tiere untereinander verhalten. „Ich glaube nicht, dass es einen neuen Anführer geben wird“, sagt die Tierpflegerin. „Dafür fehlt den kastrierten Männchen das Testosteron. Es werden sich aber vermutlich neue Hierarchien herausbilden.“ Einen neuen männlichen Löwen möchte der Zoo aktuell nicht holen. „Das wäre für die Gruppendynamik sehr riskant“, erklärt Wulftange. „Wir könnten die Gruppe zwar im äußersten Notfall in zwei Anlagen trennen, das wollen wir aber möglichst vermeiden. Außerdem ist Shaba bereits zu alt um Nachwuchs zu bekommen und auch die anderen Löwen haben ein Alter erreicht, in dem ein neuer Anführer großen Stress bedeuten würde.“ Langfristig wünscht man sich im Zoo Osnabrück nach Möglichkeit wieder ein komplettes Rudel aufzubauen. Minischweine verstorben – Am Mittwochnachmittag sind im Zoo Osnabrück zudem die zwei beliebten Minischweine Manni und Martha verstorben. Auch hier waren die altersbedingten Erkrankungen so stark geworden, dass die Tiere von ihrem Leiden erlöst wurden. Die Verantwortlichen überlegen nun, wie sie den Bereich bestmöglich weiter nutzen möchten.

Zoo Duisburg 14.01.2022
Erster Neuankömmling in diesem Jahr: Ein Bambushai ist in den Zoo eingezogen
Die kleine Haiart steht als Botschafter für viele stark gefährdete Artgenossen. Denn der globale Handel mit Haifischflossen setzt den weltweiten Haibeständen stark zu. Rund 77 cm ist der neue Bewohner des Duisburger Aquariums lang. Der weibliche Bambushai und soll am Kaiserberg für Nachwuchs sorgen. Die Reise ins neue Zuhause hat das Weibchen in einem speziellen Transportbehälter gut überstanden und lernte bereits ihren Artgenossen und Mitbewohner kennen. Im Riff-Aquarium des Zoo Duisburg lebte bisher nur Lenny, der Single-Bambushai. „Wir hoffen durch das neue Weibchen nun auf Nachwuchs bei dieser kleinen und potentiell gefährdeten Haiart. Außerdem möchten wir mit diesen Tieren für die Bedrohungssituation von vielen anderen Haien aufmerksam machen und Menschen die unbegründete Angst vor den Raubfischen nehmen“, verdeutlicht der zoologische Leiter Oliver Mojecki. Das erste Zusammentreffen der Tiere verlief überaus vielversprechend – Lenny näherte sich binnen weniger Minuten seiner Partnerin und nahm bereits Körperkontakt auf. Das nährt die Hoffnung, dass es in Zukunft Haibabys in Duisburg geben könnte. Ihr unbegründet schlechter Ruf eilt Haien meist voraus: Sie gelten nicht als Sympathieträger, werden daher häufig nicht gut genug geschützt und gnadenlos gejagt. Schätzungen zufolge sterben jedes Jahr rund 100 Millionen Haie durch den Menschen. Das hat zur Folge, dass rund 75% aller Haiarten auf der sogenannten Roten Liste stehen. Dabei sind die Gründe für die Gefährdung vielfältig: Haie landen ungewollt als sogenannter Beifang in Netzen wie an Langleinen, ihr Lebensraum wird verschmutzt und Riffe zerstört. Auch die Kinderstube vieler Haiarten wird immer kleiner, denn die für Babyhaie so wichtigen Mangrovenwälder werden gerodet. Der Hauptgrund für das Verschwinden der Meeresräuber liegt aber in der gezielten Fischerei. Insbesondere wegen ihrer Flossen werden Haie gezielt gefangen. Meist noch lebend, werden den Tieren die Flossen abgetrennt – der Körper dann über Bord geworfen, wo sie leidvoll sterben. Hauptsächlich werden die Flossen in getrocknetem Zustand in asiatische Länder exportiert. Dort finden sie Verwendung in Haifischflossen-Suppe sowie der traditionellen Medizin. Aber auch innerhalb Europas werden Haie kommerziell gehandelt und das Fleisch verkauft. Hierzu zählt unter anderem die sogenannte Schillerlocke, mit der die geräucherten Bauchlappen des Dornhais gemeint sind. Aber auch als Haifischsteak findet das Fleisch Abnehmer. Der stetige Rückgang von Haien hat Auswirkungen auf das Ökosystem Meer. Als Raubtiere am Ende der Nahrungskette nehmen insbesondere die großen Haiarten eine wichtige Rolle ein. Sie kontrollieren die Population ihrer Beute. Fehlt der Hai, kommen die sensiblen Nahrungsbeziehungen und schlussendlich das ganze Ökosystem Meer aus dem Gleichgewicht.

Alpenzoo Innsbruck-Tirol 14.01.2022
Kälbchen Kindergarten im Alpenzoo
Gegen Ende 2021 durfte der Alpenzoo zu Weihnachten ein neues Kälbchen am Bauernhof begrüßen. Jetzt – in den frühen Jänner Wochen des neuen Jahres – erblickte ein weiteres Kalb das Licht der Welt hier im Zoo. Dieses entwickelt sich prächtig und hat sich auch schon mit dem ein paar Wochen älteren Weihnachtskalb angefreundet. „Ich freue mich sehr darüber, hier am Bauernhof bald einen regelrechten Kindergarten zu haben. Es ist jedes Mal wieder eine große Freude, den beiden Kälbchen beim Herumtollen zuzuschauen.“ freut sich Zoodirektor Dr. André Stadler.

Tiergarten Kleve 13.01.2022
… and the winner is: ROBERT – der Seehundjunge mit den unwiderstehlichen Kulleraugen!
Eigentlich müsste es heißen: The same procedure as every year… Denn bei der Wahl zum Lieblingstier 2021 haben sich im Tiergarten Kleve mit großem Vorsprung die alteingesessenen Tiergarten-All-Stars durchgesetzt. Dieses Mal konnten unsere Besucher nicht nur persönlich hier im Tiergarten per Stimmzettel abstimmen, sondern auch über unsere sozialen Medien. Die quirlige Erdmännchenbande musste sich nur knapp der putzigen Robbe geschlagen geben, gefolgt von Pandamännchen Spike. Die 3 Favoriten, die sich in den letzten Jahren immer wieder die ersten Plätze geteilt haben, konnten knapp zwei Drittel der Stimmen für sich verbuchen. Aber der stellvertretende Tiergartenleiter Dietmar Cornelissen ist sich sicher: „Die Konkurrenz schläft nicht, und auch 2022 wird es wieder heißen: Spieglein, Spieglein an der Wand, wer sind die Beliebtesten im ganzen Kleverland?“ Gürteltiere, Rüsselspringer und Lisztäffchen – die Newcomer im Tiergarten – freuen sich auf eine neue Chance im neuen Jahr, und vielleicht greift ja auch schon der aktuelle Neuzugang Lamafohlen Hugo nach der Krone? Dietmar Cornelissen: „Ich bin sehr gespannt, ob dann die neuen Tiergartenbewohner aufholen oder sogar überholen werden!“ Wir lassen uns überraschen! – Hier nun das „endgültige amtliche Endergebnis“ der Wahl zum Lieblingstier des Jahres 2021 des Tiergarten Kleve:
1. Seehundjunge Robert 25,7 %,
2. Das Erdmännchen-Trio 24,8 %,
3. Pandamännchen Spike 13,3 %,
4. Kurzohrrüsselspringer 7,6 %,
5. Kugelgürteltiere 6,7 %,
6. Lisztäffchen 5,7 %,
Sonstige und ungültige Stimmen 16,2 %

Gemeinsame Presseinformation des Tiergartens Nürnberg, des bayerischen Naturschutzverbandes Bayern LBV und des Nationalparks Berchtesgaden 13.01.2022
Hoffnung auf Bartgeier-Nachwuchs aus Nürnberg – Das zweite Auswilderungsjahr hat begonnen: Vögel im Tiergarten haben sich gepaart und ein Nest gebaut
Seit Juli 2021 ziehen die beiden Bartgeier-Weibchen Wally und Bavaria ihre Kreise in den Ostalpen: Ihre Auswilderung markierte den Beginn eines auf zehn Jahre angelegten Projektes, das dort wieder einen stabilen Bestand wildlebender Bartgeier aufbauen soll. Jedes Jahr wollen der bayerische Naturschutzverband LBV und der Nationalpark Berchtesgaden dafür in Zusammenarbeit mit dem Tiergarten der Stadt Nürnberg und der Vulture Conservation Foundation (VCF) zwei bis drei weitere Jungvögel im Nationalpark Berchtesgaden auswildern. Einer der Vögel könnte in diesem Jahr aus dem Tiergarten Nürnberg kommen. Das dort lebende Bartgeierpaar hat sich bereits gepaart und mit dem Nestbau begonnen. „Mit etwas Glück legt das Weibchen im Laufe des Januars ein bis zwei Eier, die auch befruchtet sind – und das Paar beginnt mit der etwa zwei Monate dauernden Brut“, sagt der stellvertretende Tiergartendirektor Jörg Beckmann. Die Zucht dieser Vögel wird im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) koordiniert, an dem auch der Tiergarten Nürnberg von Anfang an beteiligt war. „Natürlich haben wir die Hoffnung, dass im zweiten Auswilderungsjahr auch ein fränkischer Bartgeier in Berchtesgaden dabei sein wird“, sagt LBV-Projektleiter Toni Wegscheider. Der Tiergarten Nürnberg hält – mit nur kurzen Unterbrechungen – seit 1965 Bartgeier. Das Nürnberger Bartgeierweibchen ist 22 Jahre alt, das Männchen 42. Das Paar hatte in der Vergangenheit bereits fünf Mal Nachwuchs, vier der Jungtiere wurden großgezogen, drei davon im Rahmen des EEP ausgewildert. „Zoos und Zuchtstationen spielen bei dem Auswilderungsprojekt eine entscheidende Rolle: Denn ohne eine stabile sogenannte Reservepopulation an Tieren, die in menschlicher Obhut gehalten und gezüchtet wird, gibt es auch keine Tiere, die ausgewildert werden können“, erklärt Beckmann weiter. Sollte das Bartgeierpaar aus dem Tiergarten erfolgreich brüten, wäre der Nürnberger Nachwuchs unter den Kandidaten für das Auswilderungsprojekt und könnte mit etwas Glück auch seine neue Heimat in Berchtesgaden und somit in den Ostalpen finden. „Auch wenn es in diesem Bartgeierjahr nicht mit Nachwuchs klappen sollte, arbeitet der Tiergarten Nürnberg weiter intensiv an der erfolgreichen Stabilisierung einer wildlebenden Bartgeierpopulation mit“, ergänzt Beckmann. In Zuchtzentren in Spanien und Österreich, woher ebenfalls zukünftige Bartgeier für das Auswilderungsprojekt stammen können, ist derzeit der Höhepunkt der Eiablage. „Mittlerweile sollten über viele der beteiligten Zoos und Zuchtzentren verstreut mehr als 20 Paare brüten. Wir sind schon gespannt, aus welchen Ländern die Jungvögel für unser Auswilderungsjahr 2022 stammen werden“, sagt der LBV-Bartgeierexperte Toni Wegscheider. Wally im Umfeld des Nationalparks unterwegs Anfang Juni 2021 kamen die beiden im Vorjahr ausgewilderten Bartgeierweibchen Wally und Bavaria aus der Zuchtstation Guadalentín in Südspanien in die Außenstelle des Tiergartens Nürnberg in Schwaig. Dort wurden ihre Federn gebleicht und die Sender angepasst. Anschließend hat das Team des Tiergartens die Vögel in den Nationalpark Berchtesgaden gebracht. Derzeit sind die jungen Bartgeier weiterhin im deutsch-österreichischen Grenzgebiet unterwegs. „Der GPS-Sender von Wally liefert regelmäßig Daten aus dem größeren Umfeld des Nationalparks, wo sie umherstreift und erfolgreich nach Nahrung sucht. Von Bavaria gab es vor wenigen Tagen eine mögliche Sichtung im Salzburger Land, die derzeit noch überprüft wird“, so Nationalparkdirektor Dr. Roland Baier. Alle Winter- und Bergsportler*innen sind weiterhin dazu aufgerufen, Sichtungen der beiden Bartgeier direkt an den LBV zu melden. Dies funktioniert ganz einfach über die Webseite unter www.lbv.de/bartgeier-melden. Zum Projekt: Der Bartgeier (Gypaetus barbatus) zählt mit einer Flügelspannweite von bis zu 2,90 Metern zu den größten, flugfähigen Vögeln der Welt. Anfang des 20. Jahrhunderts war der majestätische Greifvogel in den Alpen ausgerottet. Im Rahmen eines großangelegten Zuchtprojekts werden seit 1986 im Alpenraum in enger Zusammenarbeit mit dem in den 1970er Jahren gegründeten EEP (Europäisches Erhaltungszuchtprogramm) der Zoos junge Bartgeier ausgewildert. Das europäische Bartgeier-Zuchtnetzwerk wird von der Vulture Conservation Foundation (VCF) mit Sitz in Zürich geleitet. Während sich die Vögel in den West- und Zentralalpen seit 1997 auch durch Freilandbruten wieder selbstständig vermehren, kommt die natürliche Reproduktion in den Ostalpen nur schleppend voran. Ein vom bayerischen Naturschutzverband LBV (Landesbund für Vogelschutz) und dem Nationalpark Berchtesgaden initiiertes und betreutes Projekt zur Auswilderung von jungen Bartgeiern im bayerischen Teil der deutschen Alpen greift dies auf und unterstützt in Kooperation mit dem Tiergarten Nürnberg die alpenweite Wiederansiedelung. Dafür werden in den kommenden Jahren im Klausbachtal junge Bartgeier ausgewildert – im Jahr 2021 erstmals in Deutschland. Der Nationalpark Berchtesgaden eignet sich aufgrund einer Vielzahl von Faktoren als idealer Auswilderungsort in den Ostalpen. Mehr Informationen zum Projekt unter www.lbv.de/bartgeier-auswilderung.

Zoo Osnabrück 13.01.2022
Teilabriss Affenhaus für neue Trampeltieranlage – Neues Zuhause auch für Rote Pandas und Schopfhirsche
Altes muss für Neues weichen: So ist es auch zurzeit im Zoo Osnabrück. Hier wird momentan ein großer Teil des ehemaligen Affenhauses abgerissen, um Platz zu schaffen – Platz für zwei neue Anlagen für Trampeltiere sowie für Rote Pandas und Schopfhirsche. „Bei uns überwiegt vor allem die Freude, dass das alte Affenhaus weg ist. Es war uns allen schon lange ein Dorn im Auge“, gibt Tobias Klumpe, zoologischer Leiter zu. Schließlich war das Haus aus den 1970ern ziemlich in die Jahre gekommen, sowohl was die Art der Tierhaltung mit Kacheloptik und Gittern als auch die Abnutzung sowie energetische Kosten insgesamt betrifft. „Und wir freuen uns natürlich sehr über die neuen Möglichkeiten, die entstehen. Wir werden eine neue Trampeltieranlage und eine neue Anlage für die Roten Pandas und Schopfhirsche an der gleichen Stelle bauen. Das wird toll für die Tiere und für die Besucher.“ Doch zunächst muss ein großer Teil des alten Hauses weichen, wie Thorsten Vaupel, technischer Leiter erklärt: „Die Firma Josef Hehmann Bagger- und Fuhrbetrieb startet zunächst mit einem vorsichtigen händischen Rückbau. Wir schauen, was wir noch gebrauchen können, wie die Würgefeigen oder Wandverkleidungen aus Holz. Auch die Innenverkleidung, wie die Decke aus Rigips muss separat entsorgt werden. Doch dann kommen die großen Bagger und reißen das Haus nieder.“ Bis Ende Juni soll der neue Bereich fertig sein, denn er wird dank einer Erbschaft finanziert, die bis dahin verbaut sein muss. „Der Umbau wird 505.000 Euro kosten. Mithilfe der Erbschaft können wir überhaupt in dieser herausfordernden Corona-Zeit so viel bauen. Wir bedanken uns sehr herzlich bei der Familie Ahrens, die damit den Zoo so sehr unterstützt“, berichtet Zoogeschäftsführer Andreas Busemann. Der Abriss mit Neubau sei günstiger, als wenn der Zoo das alte Haus saniert hätte – zudem wäre es weiterhin schwierig geworden, die Haltungsnormen für Tiere dort einzuhalten, so der Geschäftsführer. Affenhaus verschwindet fast vollständig – Architekt Heiko Suhre, der den Zoo seit vielen Jahren unterstützt, stellte beim Pressetermin die Baupläne vor: „Wir reißen etwa drei Viertel des Affenhauses ab, nur die Innenbereiche der Schweinsaffen, die Zooschule und ein Technikraum bleiben stehen. Auf der Seite zur Tierwelt ‚Manitoba‘ entsteht dann die Trampeltieranlage mit über 900 Quadratmetern Fläche.“ Die Tiere erhalten dort einen großen Außenbereich mit einem etwa 70 Quadratmeter großen Offenstall ähnlich wie bei den Rentieren. „Das Gehege ist durch einen Trockengraben vom Besucherweg getrennt und ermöglicht so einen offenen Blick auf die beliebten Tiere. Besonders schön ist die Waldkulisse im Hintergrund“, erklärt Suhre. 2016 musste der Zoo seine Trampeltiere und Dromedare schweren Herzens für die neue nordische Tierwelt „Manitoba“ vorerst abgeben. „Im Sommer ziehen dann drei neue Tiere ein, ein Männchen und zwei Weibchen“, berichtet Biologe Klumpe. Mehr Wohlfühlfaktor für Rote Pandas und Schopfhirsche – Gegenüber, Richtung ehemaliges Tropenhaus, entsteht ein neuer, über 220 Quadratmeter großer Bereich für die zwei Roten Pandas und zwei Schopfhirsche, die aktuell in einem Gehege am Tigertempelgarten leben. „Wir möchten ihnen hier eine Anlage bauen, die zum einen noch mehr auf die Bedürfnisse der Tiere zugeschnitten ist, und zum anderen den Besuchern bessere Einblicke bietet“, berichtet Klumpe. So wird die Anlage mehr auf Augenhöhe der Besucher strukturiert und ist überwiegend durch eine etwa 1,50 Meter hohe Glasscheibe abgetrennt. Den Tieren bietet sie bessere Klettermöglichkeiten und heimelige Wohlfühlplätze, sowie mehr Rückzugsmöglichkeiten. „Wir hoffen, dass es dann auch endlich mit Nachwuchs bei den bedrohten Roten Pandas und den Schopfhirschen klappt.“ Zusätzlich entsteht ein kleiner Anbau an das bestehende Schweinsaffengehege mit einem einsehbaren Innenbereich für die Tiere. Siamangs und Rothandtamarine ziehen um – Durch die Veränderungen finden zwei weitere Tierarten, die bislang im „Affenhaus“ wohnten, ein neues Zuhause auf dem Zoogelände: Die Siamangs und die Rothandtamarine. Die Siamangs, ein Männchen und ein Weibchen ziehen nach einem kurzen Umbau in die alte Anlage der Roten Panda und Schopfhirsche. „Diese übernetzen wir, sodass die Affen hier besser schwingen und hangeln können als in ihrer alten Anlage und mehr dreidimensionalen Raum zur Verfügung haben“, berichtet Klumpe. Die Rothandtamarine sind bereits in das Südamerikahaus gezogen und wohnen nun neben den Lisztaffen. Die Siamangs kamen vorübergehend im „Orang-Utan Dschungeltempel“ unter, bevor sie in anderen zoologischen Gärten darauf warten, dass ihr neues Zuhause fertig ist. Bis es soweit ist, stehen nun erstmal einige Bauarbeiten an, wie Thorsten Vaupel, technischer Leiter im Zoo, berichtet: „Nach dem Abriss reinigen wir das Baufeld und die Grundleitungen für Wasser und Strom werden gelegt, damit zum Beispiel an den passenden Stellen auch Tränken installiert werden können. Daraufhin startet der Bau des Stalls für die Trampeltiere an der Stelle der ehemaligen Erdmännchenanlage sowie der Bau des Hauses für die Roten Pandas als neue Erweiterung am Schweinsaffengehege.“ Danach folgen die Geländemodulation, die Bepflanzungen und die Gehegeeinfasssungen. Im Juni sollen die Tiere dann einziehen können. Corona-Hinweis: Aktuell gilt im Zoo Osnabrück die 2G-Regel. Die Tierhäuser sind geöffnet und mit FFP2-Maske zugänglich. Neue Corona-Vorgaben für den Zoobesuch immer unter: www.zoo-osnabrueck.de.

Zoo Frankfurt 13.01.2022
Nachwuchs bei den Kleinen Ameisenbären
Die Kleinen Ameisenbären im Grzimekhaus des Frankfurter Zoos haben Mitte Dezember Nachwuchs bekommen. Jetzt ist das Jungtier – Huckepack auf dem Rücken seiner Mutter – immer häufiger in der Anlage zu sehen. „Das Grzimekhaus im Frankfurter Zoo ist, trotz seines Alters – das Haus wurde 1978 erbaut –, etwas Besonderes, vor allem dank der großen Abteilung für nachtaktive Tiere. Aber auch die Tagabteilung beherbergt zahlreiche seltene und sehr interessante Arten. Hier befindet sich auch das Gehege der Kleinen Ameisenbären, über deren erfolgreiche Zucht ich mich sehr freue“, sagt Kultur- und Wissenschafts-dezernentin Dr. Ina Hartwig. Bei dem kleinen Tamandua, wie die Ameisenbärenart auch genannt wird, handelt es sich um ein Weibchen“, sagt Zookurator Dr. Johannes Köhler. „Es wiegt aktuell etwa 700 Gramm und nimmt ordentlich zu. Noch liegt das Jungtier entweder versteckt in seiner Box oder wird von Mutter PEPITA auf dem Rücken durch das Gehege getragen. Hierbei kann man gut beobachten, wie die arttypische schwarz-weiße Fellfarbe von Mutter und Kind ineinander übergeht, sodass das Jungtier gut getarnt ist“, so Köhler. Für die neun Jahre alte PEPITA ist es das dritte Jungtier. Vater ist der ebenfalls neun Jahre alte YODA, der nicht mit den beiden zusammen ist, denn Tamanduas leben einzelgängerisch. YODA wird nur zur Paarung zum Weibchen gelassen, das die Jungtieraufzucht dann alleine übernimmt. Ein Tamandua-Jungtier reitet bis zu sechs Monate lang auf dem Rücken seiner Mutter, bis es fast so groß wie diese ist. Danach bleibt es bis zur Geschlechtsreife noch etwa sechs weitere Monate bei ihr. Im Alter von etwa einem Jahr sondern sich die Jungtiere ab und beginnen ihre einzelgängerische Lebensweise. Südliche Tamanduas (Tamandua tetradactyla) werden seit 1998 im Frankfurter Zoo erfolgreich gezüchtet. Sie sind in den Regenwäldern und Savannen Südamerikas beheimatet, u.a. im Manú Nationalpark (Peru), in dem die Zoologische Gesellschaft Frankfurt einen Schwerpunkt ihrer globalen Naturschutzarbeit hat, die der Zoo mit Mitteln aus dem Naturschutz-Euro unterstützt. Scharfe Krallen, kraftvolle Vorderbeine und ein muskulöser, an der Spitze unbehaarter Wickelschwanz machen die Tiere zu geschickten Kletterern. Sie sind sowohl Boden- als auch Baumbewohner. Zu ihren Lieblingsspeisen zählen Ameisen und Termiten. Mit ihren kräftigen Krallen brechen Tamanduas Termitenhügel auf, die Insekten werden dann mit der extrem langen Zunge aufgenommen. Tamanduas werden laut Roter Liste der Weltnaturschutz Union IUCN als nicht gefährdet (least concern) eingestuft, allerding bedrohen mehrere Faktoren wie die stetig intensivierte Land- und Forstwirtschaft, Jagd und Straßenbau ihren Lebensraum.

Zoo Heidelberg 12.01.2022
Zoo Heidelberg bleibt ab dem 13.01.2022 geschlossen
Schließung nach weiteren Vogelgrippe-Fällen angeordnet Der Zoo Heidelberg muss seine Tore ab Donnerstag, 13. Januar 2022 vorübergehend schließen. Wann die Schließung aufgehoben werden kann, steht noch nicht fest. Bei der Beprobung der Vögel, die mit der zu Jahresbeginn verstorbenen Rothalsgans zusammen auf dem Geysir-See gelebt haben, wurden weitere Infektionen mit Vogelgrippe-Viren nachgewiesen. Vorsorglich hat das Land Baden-Württemberg, vertreten vom Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, in Abstimmung mit der Veterinärabteilung der Stadt Heidelberg und den Zoo-Verantwortlichen die Schließung des Tiergartens ab dem 13.01.2022 angeordnet. Die Experten des Ministeriums, der Stadt Heidelberg und des Zoos arbeiten aktuell an einem Konzept, das eine Wiedereröffnung des Zoos ermöglicht. Bei allen Vögeln des Zoos werden weiterhin Proben zur Untersuchung genommen. Die getroffenen Maßnahmen und die Schließung des Zoos dienen in erster Linie dazu, eine mögliche Ausbreitung des Virus zu verhindern. Für Zoobesucher bestand keine Gefahr. Das Risiko für den Menschen, sich mit dem Erreger zu infizieren, gilt laut Robert-Koch-Institut als sehr gering und betrifft in aller Regel nur Menschen, die sehr engen Kontakt zu infizierten Tieren, zum Beispiel durch ihre Arbeit in der Geflügelzucht, haben. Dennoch sollten Menschen, die einen kranken oder verendeten Greif- oder Wasservogel finden, direkten Kontakt vermeiden und sich an die zuständige Veterinärbehörde wenden – in Heidelberg ist diese über das Bürger- und Ordnungsamt der Stadt erreichbar (E-Mail: veterinaeramt@heidelberg.de).

Tierpark + Fossilium Bochum 12.01.2022
Tierpark + Fossilium Bochum freut sich über sportliche Spende
Seehund-Weibchen „Blue“ als Unterwasserbotschafterin für den NRW Zoo Run Bochum (Tierpark) — Im vergangen Jahr ging der 1. NRW Zoo Run bereits in die zweite Runde. Mit fast 400 Teilnehmenden aus ganz Deutschland konnten wieder wundervolle Spenden für die Zoos und Tierparks in Nordrhein-Westfalen ersportelt werden. Der Tierpark + Fossilium Bochum war ebenfalls zum zweiten Mal mit von der Partie. Wie schon im letzten Jahr, gingen die Spendengelder wieder in die „Nordseewelten“. Diesmal zugunsten einer Patenschaft für einen Seehund. „Wir freuen uns ganz besonders über unser neues Patentier in Bochum, die Seehunddame Blue! Sie wird unsere Unterwasserbotschafterin für den NRW Zoo Run 2022, der ganz im Zeichen des blauen Elements stattfinden wird“, so der Ausblick von Initiatorin Sarah Rotterdam. „Blue“ ist eine der zwei Seehund-Damen, die im Herbst 2021 aus dem Zoo Duisburg in die Bochumer „Nordseewelten“ kamen. Während sie und ihre Duisburger Gefährtin „Babsy“ schnell mit den vier anderen Seehunden harmonierten, sorgten die unbekannten, schwarz-weiß gefiederten Mitbewohner in der Meerwasseranlage zunächst für reichlich Skepsis. Denn Pinguine kannten die Säuger bisher noch nicht. Inzwischen wissen „Blue“ und „Babsy“ jedoch, dass sie von pfeilschnellen Meeresvögeln nichts zu befürchten haben. Als Maskottchen der Sportveranstaltung wird Neuzugang „Blue“ hoffentlich nicht nur Wasserratten zur Teilnahme animieren. Insgesamt konnte sich der Bochumer Tierpark diesmal über einen Spendenanteil von 912,00 EUR freuen. Entgegengenommen wurde die Spende, mit einem positiven Blick auf die nächste gemeinsame Veranstaltung, von Geschäftsführer und Zoodirektor Ralf Slabik. Denn auch dieses Jahr wird der Tierpark fester Bestandteil der Charity Veranstaltung bleiben. „Es ist großartig, dass sich so viele tier- und sportbegeisterte Menschen durch dieses Event zusammentun, um ihre Zoos zu unterstützen. Wir sind sehr dankbar für das großartige Engagement der Teilnehmenden und Organisatoren“, freut sich Ralf Slabik. Egal ob Hobbyläufer:in, Skater:in, Radfahrer:in, Schwimmer:in oder Leistungssportler:in – beim Virtual Zoo Run geht es nicht nur um die persönliche Bestleistung, sondern vor allem um ganz viel Spaß! Ob gemeinsam mit der Familie, Freunden oder mit der Sportgruppe – mitmachen kann jeder und dabei sogar noch etwas Gutes tun. Die Teilnahme ist nicht ortsgebunden, sondern findet über einen festgelegten Zeitraum virtuell statt. Veranstalter ist

Tierpark Berlin 12.01.2022
Hoffnung für den Sumatra-Tiger Ein neuer Kater zieht in den Tierpark Berlin
Der Sumatra-Tiger ist eine der am stärksten bedrohten Großkatzen der Erde. In den Regenwäldern Indonesiens leben schätzungsweise heute nur noch weniger als 400 dieser majestätischen Tiere – Sumatra-Tiger sind damit unmittelbar vom Aussterben bedroht. Im Tierpark Berlin gibt es nun einen neuen Hoffnungsschimmer für den Erhalt der gesamten Tierart: Nachdem Kater Harfan (12) in 2020 verstarb, ist nun Tiger-Männchen Jae Jae (13) in den Tierpark Berlin gezogen. In internationaler Zusammenarbeit engagieren sich zoologische Einrichtungen, um für bedrohte Tierarten stabile Reservepopulationen zu schaffen, die deren Aussterben verhindern sollen. Für den Sumatra-Tiger gibt es einen „Global Species Management Plan“ (GSMP), der alle regionale Erhaltungszuchtprogramme, wie zum Beispiel das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) zusammenführt und entsprechend global plant, um den Erhalt einer so bedrohten Tierart noch erfolgreicher sichern zu können. „International koordinierte Erhaltungszuchtprogramme sind aktuell ein sehr wichtiger Baustein beim Erhalt dieser unmittelbar vom Aussterben bedrohten Großkatzen“, erklärt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. „Deshalb dürfen wir nichts unversucht lassen, um das Aussterben dieser einzigartigen Tiere zu verhindern.“ Der Tierpark Berlin engagiert sich bereits seit den 1950ern für die seltenen Tiger, bereits 123 Sumatra-Tiger kamen hier zur Welt und reisten teilweise um die ganze Welt um in anderen zoologischen Einrichtungen abermals für Nachwuchs zu sorgen. Zuletzt gab es bei den hochbedrohten Sumatra-Tigern in Berlin im Jahr 2018 Nachwuchs. Bei den vier Jungtieren wurden jedoch Probleme beim Bewegungsablauf beobachtet. Umfassende Untersuchungen offenbarten wenig später eine Ursache: Die Vierlinge haben eine Kniefehlstellung und damit einhergehende Knorpelschäden. „Um herauszufinden, woher die Fehlstellung der Jungtiere kommt, haben wir umfangreiche, klinische und genetische Analysen in Auftrag gegeben“, erklärt der zuständige Kurator Matthias Papies. „Die Untersuchungen am Leibniz-Institut für Zoo-und Wildtierforschung (IZW) und der Tierärztliche Hochschule Hannover lassen darauf schließen, dass die gesundheitliche Beeinträchtigung der Jungtiere auf eine Vererbung durch den mittlerweile verstorbenen Vater der Vierlinge Harfan zurückzuführen ist.“ Sumatra-Tiger Harfan erlag im September 2020 im Alter von 12 Jahren an einem fortgeschrittenen Leber- und Nierenversagen. In den letzten zwei Jahren wurde der Gesundheitszustand der Vierlinge kontinuierlich beobachtet. Trotz unterschiedlicher Therapieansätze ist bisher keine maßgebliche Verbesserung zu erkennen. Auch Tigermutter Mayang (11) wurde klinisch und genetisch untersucht, bei ihr konnten glücklicherweise keine Anzeichen auf eine erbliche Belastung festgestellt werden. Basierend auf diesen Ergebnissen wurde nach gemeinsamer Beratung mit externen Experten des GSMP, des EEP und des Leibniz-IZW nun die Empfehlung für eine weitere Zucht mit Mayang gegeben und mit Tiger Jae Jae ein passender Partner gefunden. Tiger-Männchen Jae Jae kam aus dem Parc des Félins in Frankreich. Zuvor wurde er bereits Vater mehrerer gesunder Nachkommen. Die Zusammengewöhnung mit Mayang wird in den kommenden Wochen im rückwärtigen Bereich stattfinden. Vorerst ist Jae Jae noch nicht für die Tierpark-Besucher*innen zu sehen. Die beiden Indochina-Tiger Tarek und Sarai werden den Tierpark Berlin im Laufe dieses Jahres verlassen, um der Sumatra-Tiger-Familie mehr Platz zu geben

Tierpark Neumünster 12.01.2022
Nachhaltigkeit wird groß geschrieben – neue Bäume für den Tierpark
Gemeinsam kann man mehr bewältigen! Und gemeinsam, mit Nachhaltigkeit für unsere Umwelt, haben sich nun die „Sparda-Bank Hamburg“ und die „Naturhelden e.V.“ zusammengetan, um rund 80 neue Bäume im Tierpark Neumünster anzupflanzen. Die Sparda-Bank hat zur gemeinsamen, großangelegten Baumpflanzaktion 10.000 € gespendet. Arne Brecht, Fillialleiter der Neumünsteraner Niederlassung der Genossenschaftsbank erläutert,“ Das zur Verfügung gestellte Geld ist unseren Horizont-Kunden zuzuordnen. Das Horizontkonto ist unser Umweltund Nachhaltigkeitskonto. Für jedes Konto verpflichten wir uns u.a., einen Baum zu pflanzen. Aus dem Mitgliedschaftsbeitrag (6,00 EUR p.M.) finanzieren wir u.a. Maßnahmen, um unsere Bankfilialen klimaneutral zu machen. Eine ausgewogene Klimabilanz ist uns als Unternehmen wichtig und mit der Anpflanzung im Tierpark, können wir sicher gehen, dass sich fachgerecht über viele Jahre, um die Bäume gekümmert wird.“ Der Neumünsteraner Verein „Naturhelden e.V.“ hat während seiner Jahreshauptversammlung Anfang Dezember 2021, das Thema „Wald“ als neues Fokusthema für die nächsten 3 Jahre bekannt gegeben. „Als die ersten Gespräche für eine gemeinsame Aktion mit der Sparda Bank Hamburg geführt wurden, war uns klar, dass dies ein starker Auftakt für unser neues Fokusthema „Wald“ sein wird. Daher hat der Verein sehr gerne die zusätzlichen Material- und Pflanzkosten von 2000,-€, für die Baumpflanzaktion übernommen.“, so Vorstandsmitglieder der Naturhelden, Dirk Iwersen. Neben Eichen und Weiden, wurden an verschiedenen Standorten im Tierpark auch diverse Obstbäume gepflanzt. Tierpark-Chefin Verena Kaspari freut sich diesbezüglich über ein weiteres Teilprojekt der Aktion. „Nicht alle Tierpark Besucher haben die Möglichkeit eigenes frisches Obst anzubauen. Einige der neuen Obstbäume, wie Apfel-, Birnen- und Pflaumenbäume wurden so gepflanzt, dass sich unsere Besucher, sobald die Bäume später einmal Früchte tragen, an diesem Obst bedienen dürfen. Wir möchten dazu beitragen, dass sich vor allem auch Besucherkinder, wenn es so weit ist, frisches Obst pflücken und genießen können.“, so Kaspari. Einiges Fallobst soll zudem, im Sinne des umfangreichen, Tierpark eigenen Wildinsekten-Projekts, etwas abseits der Besucherwege, als Futterquelle für Wildinsekten zusammengetragen werden. „Wir freuen uns wirklich sehr über starke Partner an unserer Seite, mit denen wir solche nachhaltigen Projekte angehen und umsetzen können.“, so die Tierpark-Chefin.

Zoo Duisburg 12.01.2022
Zoo Duisburg: Besondere Themenführungen für Groß und Klein
Neben thematisch wechselnden Monatsführungen haben Gäste des Zoos im Rahmen der Führung „Das Erwachen der Zootiere“ noch vor der regulären Öffnungszeit die Möglichkeit, den Zoo zu besuchen. Duisburg „Das Erwachen der Zootiere“ / Januar bis März 2022 Wie starten die Tierpfleger in den Tag, welche Tiere sind schon früh auf den Beinen und wer zählt zu den Langschläfern? Noch vor der regulären Öffnungszeit haben Interessierte die Möglichkeit, sich über die Tagesabläufe am Kaiserberg aus erster Hand zu informieren und die besondere morgendliche Atmosphäre zu erleben. Eine vorherige Buchung über den Online-Shop des Zoos ist unbedingt erforderlich. Der Preis für die 1,5-stündige Zooführung außerhalb der Öffnungszeiten beträgt 24 Euro für Erwachsene und 18 Euro für Kinder. Die Führung startet an ausgewählten Terminen von Januar bis März jeweils um 7.30 Uhr am Haupteingang. „Tiere im Winter“ / 29. Januar 2022 Bei der Themenführung „Tiere im Winter“ erfahren Zoobesucher aus erster Hand, wie sich die Tiere im Zoo Duisburg auf die kalte Jahreszeit vorbereitet haben. So haben sich die Seelöwen eine Speckschicht angefressen, die Riesenotter baden in ihrem beheizten Outdoor-Pool und die Trampeltiere tragen ein dichtes Winterfell. Kleiner Panda, arktischer Wolf und Vielfraß freuen sich hingegen über kühlere Temperaturen und sind bestens an diese angepasst. Eine vorherige Buchung über den Online-Shop des Zoos ist unbedingt erforderlich. Der Preis für die 1,5-stündige Führung beträgt 5 Euro für Erwachsene und 2,50 Euro für Kinder zuzüglich zum regulären Zooeintritt. Die Führung startet um 12.00 Uhr am Haupteingang. „Liebe im Tierreich“ / 26. Februar 2022 Ob monogame Paare oder gleich ein ganzer Harem, im Tierreich gibt es die unterschiedlichsten Formen von Beziehungen. Und auch das Liebesleben der Zoobewohner am Kaiserberg hält einige Überraschungen bereit. Einige der spannenden Geschichten rund um das Liebesleben von Koalas, Gorillas und Schildkröten erfahren Gäste des Zoos bei der Themenführung „Liebe im Tierreich“. Eine vorherige Buchung über den Online-Shop des Zoos ist unbedingt erforderlich. Der Preis für die 1,5 stündige Führung beträgt 5 Euro für Erwachsene und 2,50 Euro für Kinder zuzüglich zum regulären Zooeintritt. Die Führung startet um 12.00 Uhr am Haupteingang. „Fit im Alter – eine Aktivführung“ / 26.03.2022 Dank der guten Pflege erreichen viele Zootiere ein hohes Alter. Aber auch natürliche Verhaltensweisen und Bewegungsabläufe der Tiere lassen diese im Alter meist fit sein. Bei der Themenführung „Fit im Alter“ erfahren interessierte Zoobesucher, welche tierischen Übungen sich auf den menschlichen Alltag übertragen lassen und wie Tiere beispielsweise Rücken- sowie Nackenschmerzen ganz nebenbei entgegen wirken. Eine vorherige Buchung über den Online-Shop des Zoos ist unbedingt erforderlich. Der Preis für die 1,5-stündige Führung beträgt 5 Euro für Erwachsene und 2,50 Euro für Kinder zuzüglich zum regulären Zooeintritt. Die Führung startet um 12.00 Uhr am Haupteingang.

Zoo Leipzig 12.01.2022
Ein Jahr voller Herausforderungen – Zoo Leipzig zieht Bilanz und blickt zuversichtlich ins Jahr 2022
Ein herausforderndes Jahr liegt hinter dem Zoo Leipzig: Noch nie in der Geschichte war er über mehrere Monate geschlossen und wurde der Zooalltag weitestgehend von einer Pandemie dominiert. „Auch wenn wir uns das gesamte Jahr im Krisenmodus befanden und fortlaufend unsere Prozesse anpassen mussten, können wir dankbar und zufrieden auf das Jahr zurückblicken. Es ist uns gelungen, unseren Besuchern trotz zahlreicher Restriktionen ein positives Besuchserlebnis zu ermöglichen, was sich insbesondere im hohen Besucheraufkommen in den Sommermonaten widerspiegelte. Außerdem konnten wir unsere umfangreichen Bauprojekte, wie Feuerland und die Modernisierung des Aquariums, konsequent vorantreiben“, fasst Zoodirektor Prof. Jörg Junhold das Jahr 2021 zusammen. Schlussendlich besuchten rund 1,26 Millionen Gäste den Zoo, 250.000 weniger Besucher als geplant. „Für uns ist das Ergebnis im Kontext des Pandemiegeschehens erfreulich, zeigt es uns doch, dass Zoos nach wie vor zu den beliebtesten Freizeiteinrichtungen gehören“, bewertet Junhold. Im vorangegangenen Corona-Jahr (2020) waren es 1,35 Millionen Besucher, die trotz Einschränkungen den Zoo besuchten. Weiterhin ungebrochen ist die hohe Spendenbereitschaft während der Pandemie. „Wir haben auch im zweiten PandemieJahr einen unglaublichen Rückhalt durch die Öffentlichkeit, die Stadt Leipzig, zahlreiche Unterstützer, Spender und Freunde des Zoos erhalten, der uns durch dieses schwierige Jahr getragen und für die Zukunft gestärkt hat. Dafür sind wir dankbar“, betont Junhold. Mit Zuversicht blicken Zoodirektor Prof. Jörg Junhold und seine Mannschaft auf das Jahr 2022. Ein Blick ins Jahr 2022 Gleich vier Jubiläen gilt es in diesem Jahr zu feiern: 20 Jahre Lippenbären-Schlucht, 5 Jahre Hochgebirgslandschaft Himalaya, 25 Jahre K!DZ – Riesenkinderfest zugunsten der Uni-Kinderklinik Leipzig sowie die 1000. Sendung von „Elefant, Tiger & Co.“. Parallel wird an der Wasserwelt Feuerland und der Sanierung des Terrariums weitergearbeitet. Die Modernisierung des Aquariums konnte zum Jahresende abgeschlossen werden. Die Eröffnung dieses altehrwürdigen Schmuckstückes im Gründer-Garten richtet sich nach der Entwicklung des Pandemiegeschehen und der daraus resultierenden Verfahrensweise im Umgang mit der Öffnung der Tierhäuser. „Wir hoffen inständig, dass wir unseren Besuchern demnächst wieder das komplette Zooerlebnis ermöglich können.

Zoo Basel 12.01.2022
Lisztäffchen – die Affen mit einer etwas anderen Genetik
Krallenaffen sind bekannt für ihre besonderen Fortpflanzungs-Anpassungen. Im Gegensatz zu anderen Primaten sind bei ihnen Mehrlingsgeburten die Norm. Aber nicht nur das: Zwillinge können im Mutterleib Stammzellen austauschen. Das macht sie zu sogenannten Chimären, «genetischen Mischwesen». Da kann es schon mal vorkommen, dass ein männliches Embryo die weiblichen Geschlechtsorgane seiner Schwester erhält. Mehrlingsgeburten sind bei Primaten eine Seltenheit – jedoch nicht bei allen. Krallenaffen, mit Ausnahme von Springtamarinen, gebären fast immer Zwillinge. Das sowohl in Zoos als auch in den tropischen Wäldern Mittel- und Südamerikas, wo sie herkommen. Im Zoo Basel leben zwei Krallenaffen-Arten; die Goldgelben Löwenäffchen und die Lisztäffchen. 2016 kam Gitana, ein weibliches Lisztäffchen, in den Zoo Basel, um mit einem Männchen zu züchten. Gitana zeigte von Anfang an auffällige Verhaltensweisen. Sie markierte verstärkt ihr Revier und war gegenüber ihrem Männchen dominant. Untersuchungen der Chromosomen ergaben, dass Gitana ursprünglich ein Männchen gewesen war. Noch im Mutterleib hatte sie die Stammzellen ihrer Zwillingsschwester übernommen, welche Gitanas weibliche Geschlechtsorgane entstehen liessen. So wurde das Männchen vermeintlich zum Weibchen. Unter Säugetieren ist dieser Austausch von Stammzellen einzigartig – normalerweise hat jedes Individuum seine eigenen Gene und diese sind in allen Zellen des Körpers identisch. Trotz undeutlicher Geschlechtsmerkmale fruchtbar Die im Dezember 2009 im Zoo Rotterdam geborene Gitana ist heute zwölf Jahre alt. Erstaunlicherweise ist sie trotz ihrer genetischen Besonderheit fruchtbar. Da ihre Geschlechtsdrüsen von ihrer Schwester stammen, sind ihre Jungen genetisch nicht ihre, sondern jene ihrer Schwester. Bislang hat sie acht Jungtiere zur Welt gebracht. Davon sind die Zwillinge der ersten Geburt gestorben, bei zwei Drillingsgeburten in den darauffolgenden Jahren verstarb beide Male eines ihrer Jungen wenige Tage nach der Geburt. Die Aufzucht von Drillingen gelingt selten, da die Muttermilch meist nicht ausreicht. Zootiere als Reservepopulation Lisztäffchen sind ausschliesslich im nordwestlichen Kolumbien heimisch. Ihre Zahl nimmt kontinuierlich ab; sie sind vom Aussterben bedroht. Der Hauptgrund für die Gefährdung der Affen in ihrer Heimat Kolumbien ist das Schwinden des Lebensraumes aufgrund von Waldrodungen. Grosse, ungestörte Waldgebiete gibt es nur noch wenige. Die Jagd ist – wenn auch in geringerem Masse – ebenfalls eine Ursache ihrer Gefährdung. Als die Populationen der Lisztaffen noch grösser waren, wurden vor allem in den 1960-er und 1970-er Jahren viele Tiere eingefangen und für die Forschung nach Europa gebracht. Sie sind der Ursprung der heutigen Zoopopulation. Da die Zoopopulationen aus einer Zeit stammen, als es in der Natur noch mehr Tiere gab, gehen Spezialisten davon aus, dass in den Zoos heute eine grössere genetische Vielfalt vorhanden ist als in der Natur. Deshalb ist diese Art ein Kandidat für zukünftige Wiederansiedlungen. Mit Zootieren könnte man die wilden Populationen bereichern. Profitieren könnte man hierbei von den Erfahrungen mit dem Goldgelben Löwenäffchen, das in der Vergangenheit erfolgreich ausgewildert wurde.

Zoo Zürich 12.01.2022
ARTENSCHUTZZENTRUM ORNIS FERTIGGESTELLT
Der Zoo Zürich verstärkt sein Engagement im Artenschutz, wie im Entwicklungsplan 2050 festgehalten. Ein wichtiges Etappenziel dafür ist die Fertigstellung des Zentrums für Artenschutz «Ornis». Es schafft die nötige Infrastruktur für die Erhaltungszucht bedrohter Tierarten. Das Zentrum für Artenschutz «Ornis» (abgeleitet vom altgriechischen Wort für Vogel) besteht aus drei verschiedenen Zuchtanlagen für bedrohte Tierarten und befindet sich auf dem Betriebsgelände des Zoo Zürich. Für die Zoobesucherinnen und Zoobesucher ist es nicht zugänglich. Die grösste der drei Ornis-Anlagen hat der Zoo von November 2020 bis November 2021 neu erstellt und nun in Betrieb genommen. Es handelt sich um eine moderne, ganz auf die erfolgreiche Zucht bedrohter Tierarten ausgerichtete Anlage. Neue Möglichkeiten im Artenschutz Dank Ornis verfügt der Zoo Zürich nun über die ideale Infrastruktur, um seine Artenschutzbemühungen zu intensivieren. In den drei Gebäudekomplexen kann der Zoo etwa unterschiedliche klimatische Bedingungen herstellen. Damit kann er auf die individuellen Bedürfnisse angepasste Rahmenbedingungen für die erfolgreiche Zucht verschiedener bedrohter Tierarten schaffen. Die Nachzuchten dienen innerhalb der Europäischen Erhaltungszuchtprogramme als Reservepopulationen ihrer bedrohten wildlebenden Verwandten und sollen, wo möglich, auch ausgewildert werden. Bis sich die Abläufe in den neuen Zuchtstationen optimal eingespielt haben und erste Zuchterfolge einstellen, aufgrund besonderer hygienischer Vorkehrungen und damit sich Tiere, die neu angereist sind, möglichst rasch einleben können, hat vorderhand nur geschultes und den Tieren vertrautes Personal Zutritt zu Ornis. Die in Ornis gewonnenen Erkenntnisse können in Zukunft auch anderen Institutionen helfen, ihre Zuchtbemühungen zu optimieren und erfolgreich bedrohte Arten zu züchten. Fokus auf bedrohte Arten Mit der Fertigstellung des Neubaus im Artenschutzzentrum hat der Zoo seine räumlichen Kapazitäten für die Zucht bedrohter Tierarten deutlich erhöht. Unter anderem befinden sich derzeit bereits Vogelarten wie Dottertukan, Montserrat-Trupial und Kapuzenzeisig in den Zuchtstationen. Weitere bedrohte Tierarten sollen in den kommenden Monaten und Jahren im Artenschutzzentrum einziehen. Artenschutz wird gestärkt Der Zoo Zürich engagiert sich seit vielen Jahren aktiv im Artenschutz. Er beteiligt sich an Auswilderungsprojekten und züchtet bedrohte Tierarten nach. Unter anderem schickte der Zoo jüngst im Jahr 2021 Jungvögel der im Zoo gezüchteten Waldrappen in ein Auswilderungsprojekt nach Spanien. Seit letztem Jahr ist der Zoo Zürich zudem Teil eines Auswilderungsprojektes für Habichtskäuze. In dessen Rahmen wird er zukünftige Jungvögel zum Auswildern nach Österreich geben. Dank dem neuen Artenschutzzentrum hat der Zoo Zürich nun die Möglichkeit, weitere bedrohte Tierarten nachzuziehen und damit einen Beitrag für deren Erhaltung zu leisten.

Naturschutz-Tierpark Görlitz 11.01.2022
Von A wie Alpensteinbock bis Z wie Zwerggarnele
Jährliche Inventur im Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec Wie jedes Jahr, so beginnt auch 2022 für den Görlitzer Tierpark mit der alljährlichen Tierzählung. Oder vielmehr dem Abgleich mit den Zahlen der Tierbestandsbücher, denn einen genauen Überblick über das, was sich im Tierbestand über das Jahr so tut ist tagesaktuell abrufbar. Dennoch gibt es ein paar Herausforderungen, bei denen die Tierpfleger mit viel Geduld, personeller Unterstützung und Leckereien die genauen Bestandszahlen ermitteln. Das gilt z.B. für die sich schnell bewegenden Tiergruppen wie Schwarmfische und Zwerggarnelen, die große Schar munterer Sittiche im Zwitscherzimmer oder die nie stillsitzenden Felsenhörnchen in der besucherbegehbaren „chinesischen Bergwelt Qishan“. Aber gelernt ist gelernt und die diesjährige Zählung nun erfolgreich abgeschlossen. „Aktuell leben im Görlitzer Tierpark 666 Tiere in 88 verschiedenen Arten“, gibt Kuratorin Catrin Hammer bekannt. „Das ist kein nennenswerter Unterschied zu den Vorjahreszahlen. Mit dem Tod von Ponywallach Ronny und Abgabe des letzten Wiedehopfes an eine andere zoologische Einrichtung sind diese zwei Arten aus dem Bestand gefallen. Die Riesenmeerschweinchen oder Cuys sowie die noch hinter den Kulissen lebenden Riesenschnurfüßler haben dieses Minus allerdings wieder ausgeglichen,“ ergänzt die Kuratorin. Als Nachzucht-Highlights 2021 sind u. a. sechs Kropfgazellenjungtiere zu nennen, davon zwei in der Handaufzucht. Weitere erwähnenswerte Zuchterfolge gab es bei den bedrohten Krokodilschwanzechsen, Gänsegeiern, Chinasittichen, Singschwänen und Zwergseidenaffen. Besonders stolz ist der Tierpark auf die ersten Zuchterfolge bei Blaukronen- und Waldhäherlingen. Aus den Niederlanden ist im vergangenen Jahr die rote Pandadame Zayah eingetroffen. Manulkatze Manie kam aus einem italienischen Zoo an die Neiße und Otter Marek zog von Görlitz in das russische Kaliningrad. Die Tierbewegungen dieser drei Arten repräsentieren die Arbeit der internationalen Zuchtprogramme, an denen der Görlitzer Tierpark mit derzeit 13 Wildtierarten teilnimmt. Für Freunde der Statistik: die Tiere des Zoos verspeisten im vergangenen Jahr etwa 48.000 kg Heu, 25.000 kg Gemüse und Obst, 15.000 kg pelletierte Futtermittel, 1.800 kg Eintagsküken und 1.500 kg Fisch.

Opel Zoo Kronberg 11.01.2022
Winter im Opel-Zoo: Viele Jungtiere im Streichelzoo und Öffentliche Führungen
Im Opel-Zoo hat das neue Jahr gleich zu Beginn auch die ersten Jungtiere gebracht: im Streichelzoo und auf der Ziegenwiese in Nähe des Haupteingangs ist bei den Afrikanischen Zwergziegen einiger Nachwuchs zu sehen. Die kleinen Zicklein konnten am vergangenen Wochenende auch gleich den ersten Schnee im winterlichen Taunus erleben. Um Tiere im Winter geht es auch in der ersten Öffentlichen Führung des Jahres am Samstag, den 15. Januar mit dem Titel „Hierbleiben oder der Sonne hinterher – Strategien im Winter“. Eine Frage, die sich wohl auch so mancher Zoobesucher hin und wieder selber stellt. Am Samstag, den 29. Januar geht es in einer weiteren Führung um „Eulen – Jäger der Nacht“. Die Öffentlichen Führungen beginnen um 15 Uhr und sind kostenfrei, ohne Zuschlag zum Eintrittspreis. Ebenfalls kostenfrei ist der ‚Winter-Rundgang‘ im Opel-Zoo: die Broschüre mit bebilderten Fragen für die ganze Familie verspricht einigen Rätselspaß. Das Heft ist an den Zookassen erhältlich, führt entlang des großen Rundwegs zu verschiedenen Tieren und regt zum Beobachten und Entdecken an.

Zoo Landau in der Pfalz 10.01.2022
Liebe auf den ersten Blick! Erfolgreiche Zusammenführung seltener Stachelschweine im Zoo Landau in der Pfalz
Im Zoo Landau hat die Haltung und Nachzucht besonders bedrohter Tierarten einen sehr hohen Stellenwert. Im Dezember erhielt der Zoo aus dem tschechischen Zoo Jihlava ein weibliches Palawan-Stachelschwein (Hystrix pumila). Die Art wird in Europa nur in neun, in Deutschland in nur zwei Zoos gehalten und noch nicht sehr regelmäßig gezüchtet. Von daher ist es besonders erfreulich, dass es gelungen ist, eine der wenigen weiblichen Nachzuchten zu erhalten. Und darüber hinaus ist es ein Glück, dass sich das Männchen, das im März 2021 aus dem Zoo Neunkirchen nach Landau gezogen war, sofort sehr für den Neuzugang interessierte. Nach einigen Tagen, an denen sich die Tiere zunächst am Trenngitter sahen, um dem Weibchen Zeit zur Eingewöhnung zu geben, wurden die Tiere ohne Probleme vergesellschaftet und teilen seitdem einträchtig Futternapf und Schlafbox. Auch mit den Mitbewohnern, den Nördlichen Riesenborkenkletterern, die überwiegend kletternd die oberen Ast-Etagen des gemeinsamen Geheges bewohnen, gibt es keine Probleme. Das Palawan- oder Philippinen-Stachelschwein unterscheidet sich von den Festland-Stachelschweinen dadurch, dass es mit einem Gewicht von bis zu 400 Gramm deutlich kleiner ist und ein weniger ausgeprägtes, fast ganz schwarzes Stachelkleid hat. Die Art leidet unter Lebensraumverlust, nicht-nachhaltiger Bejagung für den nationalen Fleischmarkt oder zur Nutzung in der so genannten „Traditionellen Chinesischen Medizin“ sowie Lebendfang für den Tierhandel. Auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) ist es als „gefährdet“ eingestuft. Umso wichtiger ist eine Reservepopulation in Menschenobhut. Nachdem es bei den Landauer Tieren Liebe auf den ersten Blick gewesen zu sein scheint, ist das Zooteam vorsichtig optimistisch im Hinblick auf eigene Nachzuchten.

Zoo Gelsenkirchen 10.01.2022
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen: Veranstaltungsausblick 2022
Tierisch was los mit einem abwechslungsreichen Programm Gelsenkirchen. In diesem Jahr bietet die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen neben der Weltreise an einem Tag zahlreiche Veranstaltungen an. Auftakt bildet der Valentinstag im Zoo am 13. Februar. An diesem Sonntag vor dem eigentlichen Valentinstag können sich Zoofans schon mal auf den Tag der Liebe einstimmen. Bei den kostenlosen Themenexkursionen um 12:30 Uhr und 14:30 Uhr erfahren die Besucher von den Zoolotsen spannende Geschichten über das Liebesleben der Tiere. Beim Tierischen Frühlingsfest am 02. April feiert die ZOOM Erlebniswelt den Start in den Frühling – mit vielen bunten Aktionen und zahlreichen Fütterungen in den Erlebniswelten Alaska, Afrika und Asien. Bei der großen Zoorallye gilt es knifflige Fragen zu lösen. Am Grimberger Hof können die Besucher an diesem Tag den Wildbienenlehrpfad entdecken. Auf dem beliebten Großen Entdeckertag am 04. September können Abenteurer auf einer Rallye mit einer Schatzkarte die Erlebniswelten Alaska, Afrika und Asien erforschen. Spannende Fragen rund um die atemberaubende Tier- und Pflanzenwelt erwarten die Besucher. Dabei wird die ZOOM Erlebniswelt mit Ausstellungen vom Zoo Dortmund und von Natur- und Kultureinrichtungen aus der Region unterstützt. In 2022 ist ebenfalls geplant, an zwei Abenden Halloween zu feiern. Am 30. und 31. Oktober dürfen Gruselfans die ZOOM Erlebniswelt bei Nacht von ihrer schaurig-schönen Seite erleben. Die Erlebniswelten sind in bunten Farben zauberhaft beleuchtet und erzeugen ein einzigartiges Ambiente. Unheimliche Gruselkulissen, schaurige Gestalten, Nebelschwaden und furchteinflößende Geräusche sorgen für jede Menge Nervenkitzel. Die Eintrittskarten für diese Sonderveranstaltungen sind begrenzt, der Vorverkauf startet voraussichtlich ab September im Onlineshop. Anlässlich verschiedener Welttage für bedrohte Tierarten gibt es besondere Aktionen, die sich auf den Artenschutz konzentrieren. Neben den Welttagen des Eisbären (27. Februar), des Pinguins (30. April) und der Giraffe (25. Juni) veranstaltet die ZOOM Erlebniswelt ebenso den Tag der heimischen Tierarten (22. Mai) sowie den Tag der Menschenaffen (21. August). Sollten sich coronabedingte Änderungen ergeben, berichtet der Zoo auf seiner Website unter „Aktuelle Infos“ darüber. Eine Übersicht und Beschreibung der einzelnen Veranstaltungen findet sich unter www.zoom-erlebniswelt.de/veranstaltungen.

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