Zoopresseschau

Tiergarten Worms 20.11.2020
Tiergarten Worms schreibt „Tierischen Wunschzettel“
Auf dem Wunschzettel des Tiergartens stehen viele verschiedene Dinge, die in einem modernen und tiergerechten Zooalltag nicht mehr wegzudenken sind oder für das Wohlbefinden, tägliche Training, sowie die artgerechte Beschäftigung benötigt werden. Eine Kuhbürste und Kälberhalfter für Glanrinder, eine Kratzbürste für die Minischweine aber auch ganz praktische Dinge für die Arbeit der Tierpfleger sind dort zu finden, eine superscharfe Klauenschere für Schafe, Ziegen und Alpakas zum Beispiel. „Zum zweiten Mal führen wir diese Weihnachtsaktion für unsere Tiere durch und auch unsere Tierpfleger haben einige Wünsche geäußert, die für den laufenden Betrieb zwar nicht zwingend erforderlich sind, aber dennoch die tägliche Arbeit mit den Tieren bereichern“, erläutert Tiergartenleiter Marco Mitzinger die Idee hinter dieser Wunschaktion. Die Auswahl der Gegenstände – die kleinen und auch großen Wünsche, die auf der Wunschliste zu finden sind – wurden danach getroffen, dass sie den Anforderungen für die Arbeit mit den Tieren optimal entsprechen und das Wohlbefinden der tierischen Bewohner im Tiergarten Worms steigern. „Jeder, der als Geschenkpate aktiv werden möchte, kann die Wünsche ab sofort über die Webseite des Tiergartens einsehen oder beim Freundeskreis Tiergarten Worms e.V. erfragen,“ erklärt Mitzinger weiter. Michaela Schmitt, Geschäftsführerin des Freundeskreises, begleitet die Wunschaktion, steht mit Rat und Tat zur Seite. Dieses Jahr ist wahrlich kein einfaches und stellt auch den Tiergarten Worms vor große Herausforderungen. Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr dürfen aufgrund der behördlich angeordneten Schließungen keine Besucher in die beliebte Familieneinrichtung, deren Strahlkraft weit in die Metropolregion Rhein-Neckar reicht. Selbstverständlich ist das Tiergarten-Team weiterhin im Einsatz, kümmert sich um das Wohl der Tiere und auch der Freundeskreis des Tiergarten Worms unterstützt hinter den Kulissen. Im vergangenen Jahr hatte der Tiergarten erstmals einen tierischen Wunschzettel geschrieben, eine vorweihnachtliche Aktion, bei der viele Wunscherfüller aktiv geworden sind. „Für diese Unterstützung sind wir sehr dankbar“, so Mitzinger und hofft, dass es in diesem Jahr eine ähnliche Resonanz geben werde. „Wir haben uns zudem überlegt, eine Geschenkeübergabe im Tiergarten zu ermöglichen. Natürlich müssen wir dabei das Infektionsgeschehen abwarten und dann die Optionen ausloten. Sicher ist aber, dass wir uns persönlich bei unseren Freunden bedanken möchten.“ Sie wollen einen Wunsch erfüllen? Jeder, der als Geschenkpate aktiv werden möchte, kann die Wünsche ab sofort unter www.tiergarten-worms.de einsehen oder beim Freundeskreis Tiergarten Worms e.V. erfragen: Freundeskreis-Geschäftsführerin Michaela Schmitt wird gerne dabei helfen, das passende Geschenk für Ihren ganz persönlichen Tiergartenliebling auszuwählen. Sie erreichen sie unter der 0157 5836 3346 (bitte WhatsApp mit Angabe des Namens senden) oder per E-Mail unter freundekreistiergartenwormseV@web.de. Geldspenden – Der Tiergarten Worms ist als gemeinnützige Institution auch auf Ihre Hilfe durch Spenden angewiesen. Nicht nur Fütterung und Pflege, sondern auch Investitionen in Modernisierung, Um- und Neubau der Anlagen sind sehr kostenintensiv. Spendenkonto des Tiergarten Worms: IBAN DE84553500100022040414

Erlebnis-Zoo Hannover 20.11.2020
Bärenstarkes Geschenk für Nana – Eisbärnachwuchs im Erlebnis-Zoo Hannover wird ein Jahr alt
Neugierig, niedlich, naseweis. Das quirlige Eisbärjungtier „Nana“ im Erlebnis-Zoo Hannover wurde heute ein Jahr alt! Zu ihrem ersten Geburtstag bekam die verspielte Nana von ihrem Patenunternehmen, dem Großraum-Verkehr Hannover (GVH), ein bärenstarkes Geschenk zum Spielen, Knabbern, Versenken, Erlegen, zum Rumschleppen und Kämpfen: eine Eisbär-Rassel, die selbst spitzesten Zähnen und schärfsten Krallen widersteht. Die ungewöhnliche Rassel wurde von Nana ausgiebig untersucht und dann bekämpft – nachdem Mutter Milana das neue Spielzeug genau unter die Nase genommen, es getestet und offensichtlich für sehr gut befunden hatte! Zuerst aber galt es, ein duftendes Geschenk anzuknabbern: Die Zoo-Handwerker hatten der kleinen Eisbärin eine große Eins aus Eis geschenkt, die mit Rote-Bete-Saft prächtig rotviolett eingefärbt war. Die Form für die Eis-Eins hatten die Handwerker selbst gezimmert. Die eisige Überraschung hielt zwar nicht so lange wie die Bären-Rassel, war aber ein echt leckerer Hingucker. Die Bären-Rassel hingegen wurde den ganzen Tag bespielt. Das Geschenk hatten die Tierpfleger anstelle der Paten übergeben (beziehungsweise ins Wasser geworfen), da der Zoo zurzeit geschlossen ist. Der GVH übersandte seinem Patentier tierisch gute Wünsche: „Der Großraum-Verkehr Hannover gratuliert seinem Patenkind ganz herzlich zum 1. Geburtstag. Coronabedingt können ja leider nicht so viele Gratulanten vor Ort sein. Deshalb alles Gute aus der Ferne! Wir wünschen Nana, dass sie sich ihre Neugier und ihre Spielfreude möglichst lange bewahrt. Hoffentlich kann Nana bald wieder viele Besuche-rinnen und Besucher in Yukon Bay begrüßen“, so GVH-Geschäftsführer Ulf-Birger Franz. Der GVH informiert auf einer eigenen Webseite über sein Patentier. Noch bis heute läuft dort ein bärenstarkes Gewinnspiel! eisbaer.gvh.de Als Eisbär-Weibchen Milana vor genau einem Jahr ihr erstes Jungtier zur Welt brachte, war das Kleine gerade mal so groß wie ein Meerschweinchen. Zoogeschäftsführer Andreas M. Casdorff erinnerte an die spannenden und aufregenden Tage rund um die Geburt: „Wir wussten ja nicht, ob Milana tragend war, also haben wir gehofft und gewartet.“ Und nach der Geburt hieß es dann Daumen drücken, denn die ersten zehn Tage gelten bei Eisbärjungtieren als besonders kritisch. „Wir hatten Kameras in der Wurfhöhle installiert und das Bärchen die ganze Zeit beobachtet“, so Casdorff. Zum Glück war die Sorge unbegründet, Milana zeigte sich als perfekte Mutter und das Jungtier entwickelte sich prächtig – heute wiegt es stolze 126 kg. In den vergangenen Monaten wurde Nana zum Publikumsliebling. „Nana ist eine wunderbare Botschafterin für ihre bedrohte Art“, so Tierpflegerin Ann Katrin Schumacher, die Nana vom ersten Tag an betreut hat. „Während die Zoobesucher sie beobachten, erfahren sie von uns gleichzeitig viel über den schwindenden Lebensraum der Eisbären – und was wir alle aktiv dagegen tun können.“ Corona: Geburtstag ohne Publikum – Genau wie Nanas erster Ausflug aus der Wurfhöhle im März, fand auch ihr erster Geburtstag ohne Zoobesucher statt. Seit dem 02. November ist der Erlebnis-Zoo erneut geschlossen. „Es tut uns sehr leid, dass unsere Zoobesucher auch dieses wichtige Ereignis in Nanas Leben nicht live miterleben konnten“, so Casdorff, „aber wir haben Verständnis für die Kontaktbeschränkungen und unterstützen alle notwendigen Maßnahmen, um gemeinsam dazu beizutragen, die Ausbreitung der Corona-Pandemie einzudämmen.“ Und dennoch: Schon die achtwöchige Schließung im März hatte den Zoo vor große wirtschaftliche Herausforderungen gestellt, denn auch ohne Besucher laufen in einem Zoo nahezu alle Kosten weiter – die Versorgung der Tiere steht dabei an erster Stelle. Durch die Aufnahme von zusätzlichen Krediten konnte der Betrieb im Frühjahr aufrechterhalten werden. „Die Unterstützung in der regionalen und Landes-Politik war herausragend und eine große Wertschätzung für unsere Arbeit als bedeutender Ort der Bildung, des Artenschutzes und der Naherholung“, so Casdorff, „wir sind sehr dankbar für die starke wirtschaftliche Unterstützung unseres Gesellschafters, der Region Hannover.“ Hilfe kam auch von vielen Zoobesuchern, die den Zoo mit der Übernahme von Patenschaften, dem Kauf von Jahreskarten trotz Schließung und Spenden nach Kräften unterstützt hatten. „Dieses Engagement hat uns alle sehr berührt“, bedankt sich der Zoogeschäftsführer. Erbschaft lässt Planungen vorangehen – Besonders eine Erbschaft in Höhe von 350.000 € hat dem Zoo in diesem Krisenjahr weitergeholfen: „Mit dieser Erbschaft können wir unsere Planungen für unsere Artenschutzprojekte ‚Riesenschildkröten-Haus‘ und ‚Zoologicum‘ trotz der Corona-Krise weiterführen“, so Casdorff. „Es macht uns stolz, dass der Zoo diesem großzügigen Menschen zu Lebzeiten so viel Freude bereitet hat, dass er ihn auch für zukünftige Generationen erhalten möchte.“ Das Vermächtnis werde sorgsam eingesetzt. Ungewisse Zukunft – Hoffnung auf Unterstützung – Ungewiss bleibt jedoch die Zukunft: Die erneute Schließung im November bedeutet knapp eine Million Euro an weiteren Umsatzausfällen. „Wir hoffen auf Bundesmittel aus der ‚Novemberhilfe‘, aber leider gibt es hierzu noch keine Klarheit“, so Casdorff. Auch sei unklar, welche Belastungen noch weit in das nächste Jahr hineinreichen würden – und die Mittel der Region Hannover seien verständlicherweise begrenzt. Der Zoo habe viele Maßnahmen eingeleitet, um die operativen Kosten zu reduzieren. „Umso mehr freuen wir uns über jede Unterstützung!“, so Casdorff. Mit Spenden, Tierpatenschaften oder Jahreskarten können die treuen Besucher ihren Zoo weiterhin unterstützen.

Zoo Landau in der Pfalz 19.11.2020
Landauer Studierende belegen hohe Vielfalt an Wildvogelarten im Zoo Landau in der Pfalz
Erneut nutzten jüngst 99 Studierende der Universität Koblenz-Landau an mehreren Terminen unter Anleitung von Prof. Dr. Martin Entling, Dr. Verena Rösch und Julian Eberhardt eine Lehrexkursion in den Landauer Zoo, um sich in der Bestimmung von Vogelarten zu trainieren. Der Zoo Landau bietet dazu nicht nur eine spannende Vielfalt an exotischen Vogelpfleglingen, sondern seine reichhaltige und naturnahe Geländestrukturierung macht ihn auch ganz offensichtlich zu einem wichtigen Refugium für heimische Wildvogelarten. So konnten trotz der spätherbstlichen Witterung und des Fehlens vieler Sommergäste unter den Zugvögeln in relativ kurzen Beobachtungszeiträumen alleine 31 Wildvogelarten auf dem Zoogelände dokumentiert werden. „Darunter auch einige ‚ornithologische Leckerbissen‘ wie Eisvogel, Wintergoldhähnchen oder Mönchsgrasmücke,“ wie Landaus Zoodirektor, Dr. Jens-Ove Heckel, erfreut feststellt. Heckel, der bereits seit 2013 im Fachbereich 7: Natur- und Umweltwissenschaften am Universitätsstandort Landau einige Vorlesungen im Modul Naturschutzbiologie hält, ist froh, dass der Zoo durch die räumliche Nähe zur Universität als interessantes Exkursionsziel auch auf diesem Lehrgebiet zur Ausbildung der Studierenden mit beitragen kann. „Ein Überblick über heimische Vogelarten ist sowohl für zukünftige Biologielehrerinnen und -lehrer als auch für Studierende der Umweltwissenschaften und Naturschutzbiologie wichtig“, so Prof. Dr. Entling. „In diesem Zusammenhang haben wir mit dem Zoogelände einen kleinen Hotspot der Biodiversität direkt vor der Haustür,“ bescheinigt Entling und freut sich über die gute Kooperation. Neben der abwechslungsreichen Gestaltung des Zoogeländes mit offenen und dicht bewachsenen Flächen, Wasserstellen, Reisighecken und Natursteinwänden trägt der Zoo zusätzlich mit zahlreichen natürlichen und künstlichen Nisthilfen für Vögel, Insekten, Reptilien und Kleinsäuger zu einer besonderen Artenvielfalt im städtischen Raum bei.

Zoo Berlin 19.11.2020
“Der König der Tiere“ ist zurück – Drei junge Löwen ziehen in das neue Raubtierhaus im Zoo Berlin
Große Pranken, leicht struppiges Fell und ein verträumter Blick – nach langer Zeit ohne Löwen im Zoo Berlin wird nun ein neues Rudel in das umgebaute Raubtierhaus ziehen. Die drei jungen Afrikanischen Löwen Elsa, Hanna und Mateo (geboren am 25. und 26. Dezember 2019) aus dem Zoo Leipzig sind nun soweit eigene Wege zu bestreiten und haben heute im Zoo Berlin ein neues Zuhause gefunden. Auf der rund 1.400 qm großen, naturnahen Anlage des modernisierten Raubtierhauses wird das Trio neben beheizten Felsenhöhlen, diversen Kratz- und Kletterelementen, verknoteten Tauen zum Spielen auch ausreichend Platz zum Toben im Sand haben. Die erste Zeit der Eingewöhnung werden die Löwen in den Innenanlagen verbringen, bevor sie die weitläufige Außenanlage erkunden und ab vorraussichtlich Ende November dann auch für die Besucherinnen und Besucher im Zoo zu sehen sein werden. Die Eröffnung des Raubtierhauses war eigentlich früher geplant. Da sich der Zustand des Hauses im Laufe der Bauarbeiten jedoch als deutlich schlechter als erhofft erwies und es auf der Baustelle in den vergangenen Monaten coronabedingt nicht im geplanten Tempo voranging, musste der Eröffnungstermin auf das kommende Frühjahr verschoben werden. „Wir haben uns für Zoo und Tierpark Großes vorgenommen und in der Vergangenheit manch zeitraubendes Hindernis erfolgreich überwunden, aber dieses Jahr 2020 hat uns auf eine besondere Probe gestellt. Umso mehr freuen wir uns, dass nach langer Zeit wieder Löwen in Berlin zu sehen sein werden“, ergänzt Knieriem. Der Großteil des „Reich der Jäger“ ist bereits fertiggestellt, an einzelnen Außenanlagen wird sich noch einiges verändern. Die bisherigen Käfigstrukturen wurden bereits aufgelöst, durch Zusammenlegungen und moderne Netzkonstruktionen werden die Anlagen künftig deutlich großzügiger und naturnäher sein. Trotz Freude auch Trauer – Als erste Bewohner sind im Sommer bereits zwei Amurtiger aus dem Tierpark in das Raubtierhaus eingezogen. Nach längerer Krankheit musste die Tigerin Aurora (11) nun jedoch von ihrem Leiden erlöst werden. „Zu den traurigen aber dennoch notwendigen Aufgaben eines Tierarztes gehört es auch, das Leiden von Tieren nicht nur zu Erkennen sondern es ihnen auch zu ersparen. Der Allgemeinzustand der Tigerin hat sich in den letzten Tagen und Wochen zunehmend verschlechtert und wir konnten keine positive Prognose geben, sodass wir uns am Ende schweren Herzens zu diesem Schritt entschließen mussten. Freud und Leid liegen oft leider dicht beieinander“, bedauert Knieriem. Neben Löwen und Amurtigern werden auch Persischen Leoparden und Jaguare in das neue Raubtierhaus ziehen. Zoo und Tierpark Berlin sind weiterhin für Besucherinnen und Besucher geöffnet, eine Maskenpflicht gilt auf dem gesamten Gelände. Das Aquarium und alle Tierhäuser sind als Vorsichtsmaßnahme jedoch aktuell geschlossen. Mehr Informationen zum Zoo-Besuch zu Corona-Zeiten hier: https://www.zoo-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/ihr-besuch-zu-corona-zeiten

Zoo Leipzig 19.11.2020
Das Löwentrio wird flügge – Online-Gutscheine als Geschenkidee
Löwenkater Majo hat seine Aufgabe mit Bravour gemeistert: Seit Februar dieses Jahres hat er sein Jungtier-Trio erfolgreich aufgezogen –und erzogen. Hanna, Elsa und Mateo sind unter seiner Obhut von kleinen Löwenwelpen zu prächtigen Junglöwen herangewachsen. Heute hieß es nun Abschied nehmen von den drei Rabauken, die in den Zoo Berlin umgezogen und wohlbehalten angekommen sind. „Es ist uns gelungen, mit dem Zoo Berlin ein neues Zuhause zu finden, das alle drei Löwen zusammen aufnehmen konnte, so dass sie zusammenbleiben können“, sagt Seniorkurator Gerd Nötzold. In Vorbereitung auf den Transport waren die Jungtiere bereits von Majo separiert worden, um sich an die neue Konstellation zu gewöhnen. Unterdessen teilen sich Majo und Löwin Kigali nun wieder die Löwensavanne Makasi Simba. Das Zuchtpaar war in den vergangenen Monaten stets in Sicht- und Hörweite und wirkt seit der Wiedervereinigung harmonisch. „Wir konnten die beiden adulten Löwen nicht dauerhaft getrennt halten, das widerspricht ihrer Natur. Gleichzeitig wollten wir kein Risiko für den Nachwuchs eingehen, in dem wir die Gruppe neuerlich verändern. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, das Trio abzugeben und mit der Vergesellschaftung von Kigali und Majo der natürlichen Konstellation Rechnung zu tragen“, erklärt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold die notwendig gewordenen Schritte. Neues Online-Portal gestartet – Während der Zoo Leipzig aufgrund der aktuellen Corona-Schutz-Verordnung des Freistaates Sachsengegenwärtig für den Besucherverkehr geschlossen ist, laufen die Arbeiten im Zooweiter. Die Tierpflege gewährleistet das Wohlbefinden der tierischen Zoo-Bewohner, es werden Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten erledigt, der Zooshop bietet Auszüge seines Angebotes online an und ein neues Buchungssystem ist gestartet. Letzteres eröffnet ab sofort die Möglichkeit, Online-Gutscheine für Tages- und Jahreskarten zu erwerben, diese zu verschenken und zu einem späteren Zeitpunktauch online einzulösen, um nach neuerlicher Zoo-Öffnung einen Tag im Großstadtdschungel zu erleben. Das Buchungsportal ist unter www.zoo-leipzig.de/gutscheinerreichbar.

Güstrower Wildpark-MV 19.11.2020
Jeden 3. Samstag freier Eintritt für Hunde – Hundetage starten im Wildpark-MV
Im Güstrower Wildpark sind Hunde herzlich willkommen. Nun starten zur Winterzeit wieder die Hundetage. Von November 2020 bis einschließlich März 2021 haben diese an jedem dritten Samstag des Monats freien Eintritt. So darf der Hund kostenfrei seine Nase in den 200 Hektar großen Park stecken. Es warten unzählige Abenteuer in der Güstrower Wildnis und der Hund darf fast alle miterleben. Was machbar ist und was nicht, erfahren die Hundehalter an der Wildpark-Kasse. Dort erhalten Sie einen Lageplan mit entsprechenden Hinweisen. Termine: 2020 – 21. November + 19. Dezember – Termine 2020 16. Januar + 20. Februar + 20. März

Zoo Basel 19.11.2020
Neu im Zoo Basel zu sehen: Ursons
Es sieht aus wie ein Stachelschwein mit Flauschfrisur. Die neue Tierart im Zoo Basel wird auch «Baumstachler» genannt. Und tatsächlich: Zwischen den langen Haaren verbergen sich spitze Stacheln. So harmlos wie es aussieht ist dieses Tier also nicht; vor allem, wenn es seinen Schwanz wie einen Morgenstern schwingt. Besucherinnen und Besucher im Zoo Basel können jetzt eine Tierart beobachten, von der die wenigsten wohl je gehört haben: Die Ursons, auch «Nordamerikanische Baumstachler» genannt. Der Urson ist ein auf Bäumen lebendes Nagetier aus der Stachelschwein-Verwandtschaft. Im Zoo Basel lebt ein weibliches und ein männliches Tier. Sie sind im Frühling 2020 in verschiedenen Zoos geboren und im September nach Basel gekommen. Nach ein paar Wochen in Quarantäne lernten sich die beiden im November kennen. Das junge Paar lebt auf der ehemaligen Malaienbärenanlage. Die Anlage wurde für die beiden Ursons mit neuen Kletterbäumen ausgestattet. Stinkt und klappert mit den Zähnen – Unauffällig im Fell versteckt finden sich beim Urson etwa 30’000 Stacheln. Diese Stacheln sind modifizierte Haare, mit denen er sich verteidigt. Doch bevor er angreift, warnt der Urson seine Feinde. Er klappert gut hörbar mit den Zähnen und sträubt die Stacheln. Greift er an, kann das böse enden. Er schlägt mit dem Schwanz, der mit spitzen und mit Widerhaken ausgestatteten Stacheln besetzt ist. Berührt ein Feind diese Stacheln, bleiben sie in der Haut des Angreifers stecken und werden durch die Widerhaken mit jeder Bewegung tiefer ins Gewebe des Angreifers getrieben. Das ist nicht harmlos, denn die Stacheln können durch Gewebe hindurch tief in den Körper und die Organe eindringen. Andere Tiere tun also gut daran, auf ein weiteres Merkmal des Urson zu achten und früh das Weite zu suchen: Ursons riechen stark, besonders, wenn sie sich bedroht fühlen. Der Schwanz des Ursons dient übrigens nicht nur als Waffe: Ursons klettern rückwärts die Bäume hinunter und benutzen ihren Schwanz als «Fühler» und um sich abzustützen. Aphrodisierendes Baumstachler-Parfum – Ursons sind eigentlich Einzelgänger, im Zoo kann man sie aber gut paarweise halten. Ist das Weibchen paarungsbereit, hinterlässt es Duftmarken, welche das Männchen anlocken. Das Männchen nähert sich dem in einem Baum sitzenden Weibchen und besprüht es mit Urin, was den Eisprung auslöst. Sie paaren sich am Boden und beide Tiere halten ihre Stacheln sehr flach, um sich nicht gegenseitig zu verletzten. Die Tragzeit ist mit gut 200 Tagen für ein Nagetier sehr lang. Das einzelne Junge kommt etwa 450 Gramm schwer in einem Bau unter der Erde zur Welt und bleibt dort etwa zwei Wochen. Die Mutter kommt immer wieder zum Säugen zurück. Wenn das Junge den Bau verlässt, wiegt es etwa ein Kilogramm und fängt selber an zu klettern. Frisst im Winter Bäume kahl – Ursons ernähren sich von Pflanzen, Gräsern, Blättern, Knospen, Zweigen und Rinde und im Herbst auch von Früchten, Samen und Nüssen. Wenn es auf die kalte Jahreszeit zugeht, fressen sie sich Winterspeck an, um sich auf die Winterruhe vorzubereiten. Den Winter verbringen sie vorwiegend ruhend in einem Baum, von welchem sie Rinde und bei Nadelbäumen die Blätter fressen. Häufig überleben die Bäume das nicht. Wenn es im Frühling wärmer wird, dehnen Ursons ihre Futtersuche wieder aus. Ausserhalb der Winterruhe suchen die Tiere am Boden und in den Bäumen nach Futter.Baumstachler kommen in Kanada, USA, Alaska und Nord-Mexiko vor. Sie sind dämmerungs- und nachtaktiv und schlafen am Tag in den Bäumen. Sie sind, obwohl sie etwas plump aussehen, exzellente Kletterer. Ihr dichtes Fell schützt sie im Winter vor der Kälte. Bis zu minus 35° C hält das kompakt gebaute Tier aus. Ursons können gut 20 Jahre alt werden.

Tierpark Hellbrunn 19.11.2020
Elefant Otto erkundet sein Zuhause
Seit rund einer Woche ist Elefantenkuh Temi nun zum zweiten Mal Mutter und inzwischen stellt sich schon etwas Routine ein: Otto trinkt, erkundet mit seinem kleinen Rüssel seine Umgebung und gönnt seiner Mama sogar etwas Schlaf. Am vergangenen Dienstag durfte Otto – natürlich stets in Begleitung und unter Beobachtung von Mutter Temi – zum ersten Mal die große Innenanlage des Hellabrunner Elefantenhauses erkunden und beobachtete interessiert, wie Temi mit ihrem Rüssel aus dem großen Badebecken trank. „Der kleine Kerl entwickelt sich prächtig“, so Lorenz Schwellenbach, Tierpfleger im Hellabrunner Elefantenhaus, „Er bewegt sich schon sehr sicher und weiß auch schon, seinen kleinen Rüssel gut einzusetzen. Manch anderes Elefantenbaby ist in diesem Alter noch sehr viel unbeholfener als Otto“ Auch das Trinken klappt von Anfang sehr gut, der kleine Elefant trinkt in regelmäßigen Abständen bei seiner Mama, etwa zehn bis fünfzehn Liter am Tag. Außerdem konnten die Tierpfleger bei ihren Nachtwachen beobachten, dass Otto, aber auch Temi, entspannte Schlafphasen haben. „Elefanten können sowohl im Stehen als auch im Liegen schlafen. Temi hat sich in den vergangenen Nächten auch immer wieder hingelegt, das ist ein gutes Zeichen und zeigt, dass die Eingewöhnung von Mutter und Kind bisher optimal verläuft.“, erklärt Schwellenbach. Bereits seit einigen Tagen vor der Geburt haben Tierpfleger Nachtwache im Elefantenhaus gehalten, um das Geschehen im Blick zu haben. Nun sind Mutter und Kind jedoch schon so routiniert, dass niemand mehr vor Ort sein muss. In den kommenden Tagen darf der kleine Elefant weiter das Haus kennenlernen und erkunden. Dabei wird er unterschiedliche Fußbodenmaterialien wie Sand, Asphalt und Gummi kennenlernen und in Berührung mit Wasser kommen. Im kleinen Trinkbecken hat Otto sogar schon ein kurzes Bad genommen. Als nächster Schritt steht dann, voraussichtlich im Laufe der nächsten Woche, der erste direkte Kontakt mit den Tanten Mangala und Panang an. „Die Stimmung innerhalb der Elefantengruppe ist sehr positiv und entspannt – Otto wird sicherlich sehr freundlich aufgenommen werden“, so Schwellenbach. Auf die Elefantengeburt in Hellabrunn reagierte auch Prominenz – Namensvetter und Komiker Otto Waalkes gratulierte mit einer Zeichnung. Tierpark-Direktor Rasem Baban: „Das freut und ehrt uns natürlich sehr.“ Dem Namen Otto liegt der letzte Wunsch einer Erblasserin zugunsten des Tierparks zugrunde.

Tiergarten Schönbrunn 19.11.2020
Orang-Utan-Weibchen Sari ist eingezogen!
Auch wenn der Tiergarten Schönbrunn derzeit geschlossen ist, kommt bei den Affenpflegern keine Langeweile auf. Erst Mitte Oktober ist mit Surya ein neues Orang-Utan-Weibchen eingezogen und nun gibt es schon den nächsten neuen Schützling: die elfjährige Sari aus dem Zoo Dublin. Die Tiere lernen sich in den nächsten Wochen langsam kennen – anfangs hinter den Kulissen. „Die beiden neuen Weibchen Sari und Surya sind in einem ähnlichen Alter und waren vom ersten Augenblick an ein Herz und eine Seele“, berichtet Tiergartendirektor Stephan Hering-Hagenbeck. Auch die 56-jährige Mota verbringt schon den Großteil des Tages gemeinsam mit den Neuankömmlingen und zeigt den beiden Jungspunden sprichwörtlich, wie der Hase in Schönbrunn läuft. In Abstimmung mit dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) vergrößert die Ankunft der zwei neuen Orang-Utans die Gruppe im Tiergarten Schönbrunn und verbessert die Altersstruktur. Zuletzt lebten hier mit Vladimir, Mota und Sol nur drei Orang-Utans. Da Mota und Vladimir schon zur Generation 50 plus zählen, fehlte es auch etwas an Schwung in der Gruppe. Für den sollen Sari und Surya nun sorgen. Natürlich hofft der Tiergarten auch, dass es mit Nachwuchs bei dieser stark gefährdeten Tierart klappt. Hering-Hagenbeck: „Jetzt sollen sich unsere neuen Tiere ganz in Ruhe eingewöhnen und ihr neues Zuhause sowie ihre neuen Tierpfleger kennenlernen. Unser Vladimir schaut jedenfalls jetzt schon ganz interessiert zu seinen neuen Weibchen hinüber.“

Zoo Wuppertal 18.11.2020
Abschied von Königspinguin „Oma“ mit Altersrekord
Der Grüne Zoo Wuppertal trauert um seinen ältesten Königspinguin. „Oma“, wie das betagte Pinguinweibchen liebevoll genannt wurde, musste am 11. November im hohen Alter von mindestens 46 Jahren eingeschläfert werden. Sie war der mit Abstand älteste Königspinguin in einem Zoo weltweit. In der Natur haben Königspinguine eine Lebenserwartung von bis zu 20 Jahren. Der aktuell noch lebende älteste Königspinguin in menschlicher Obhut ist 37 Jahre alt. Das genaue Alter von „Oma“ ist nicht bekannt, sie gehörte 1975 zu den ersten zwölf Königspinguinen, die damals für die 1971 erbaute Pinguinanlage in den Wuppertaler Zoo kamen. Zu diesem Zeitpunkt war sie, wie man anhand der Schnabelfärbung bestimmen konnte, bereits mindestens ein Jahr alt. Das Ei, aus dem „Oma“ vor mehr als viereinhalb Jahrzehnten geschlüpft ist, stammte aus der Antarktis und wurde in Südafrika ausgebrütet. Über Holland gelangte sie zusammen mit elf weiteren Königspinguinen dann nach Wuppertal. Aus diesen 12 Tieren entwickelte sich eine der größten und erfolgreichsten Königspinguin-Zuchtgruppen in Europa. Auch „Oma“ trug mit ihrem Nachwuchs zu diesem Erfolg bei. Bis zuletzt half sie stets sehr fürsorglich bei der Aufzucht aller Küken der Kolonie mit In den letzten Jahren sah man der alten Königspinguindame ihr hohes Alter deutlich an. Der deformierte Schnabel, die Bewegungseinschränkung und die zunehmende Sehbehinderung durch Grauen Star hielten sie jedoch nicht davon ab, noch aktiv am Leben der Pinguinkolonie teilzunehmen. Als im Jahre 2018 die Königspinguine des Zoo Basels in Wuppertal zu Gast waren, weil deren Anlage umgebaut wurde, fand sie sogar in einem der Baseler Pinguinmännchen einen neuen Partner, von dem sie sich gerne füttern ließ. Als „Omas“ altersbedingte Beschwerden zunahmen, führten die Tierpfleger täglich ein Protokoll zur Analyse der Lebensqualität und dokumenierten u.a. den Allgemeinzustand, das Fressverhalten und die Aktivität des Pinguinweibchens. Solche Beobachtungsbögen werden in verschiedenen Fällen von alten oder chronisch kranken Tieren im Grünen Zoo Wuppertal eingesetzt, um einen möglichst umfassenden Blick auf den Zustand des Patienten zu erhalten und dessen Entwicklung zu dokumentieren. In den letzten Tagen vor ihrem Tod fraß „Oma“ weniger und verlor an Gewicht. Sie bewegte sich kaum noch und nahm nicht mehr am Leben der Gruppe teil. Trotz tierärztlicher Behandlung besserte sich dieser Zustand nicht und so wurde gemeinsam im Team beschlossen, „Oma“ zu euthanasieren. In der neuen Pinguinanlage des Grünen Zoos, die 2009 vom Zoo-Verein Wuppertal finanziert und gebaut wurde, leben nun noch 18 Königspinguine zusammen mit 30 Eselspinguinen. Erst in diesem Jahr hatte es wieder Nachwuchs bei den Königspinguinen gegeben. Der Grüne Zoo und der Zoo-Verein unterstützen gemeinsam Projekte zur Erforschung und zum Schutz der bedrohten Pinguine.

Zoo Zürich 18.11.2020
VOM PINKEN «BÖHNCHEN» ZUM MINI-KOALA
Zum ersten Mal hat es im Zoo Zürich Nachwuchs bei den Koalas gegeben. Nach mehreren Monaten gut verborgen im Beutel seiner Mutter Pippa erweitert das sogenannte «Joey» (Jungtier) seinen Aktivitätsradius nun nach und nach. Über das System Beutel, Babynahrung aus Kot und Geschlechtsteile im Plural. Mit rund sieben Monaten zeigt sich das kleine Koala-Joey im Zoo Zürich immer häufiger den Besucherinnen und Besuchern. Jedoch verbringt es auch noch viel Zeit im Beutel seiner Mutter Pippa. Wie alle Beuteltiere haben auch Koalas ein interessantes, auf uns häufig fremdartig wirkendes Fortpflanzungsverhalten. Paarung Weibliche Koalas sind nach etwa zwei Jahren geschlechtsreif und können dann bis zu einem Alter von zehn bis zwölf Jahren jedes Jahr ein Jungtier bekommen. Männliche Koalas sind schon mit eineinhalb Jahren geschlechtsreif, werden aber von älteren, dominanteren Männchen während der Paarungszeit von den Weibchen ferngehalten. Dies ändert sich erst, wenn sie mit etwa vier Jahren selbst dominant werden. Die Paarung selbst ist meist kurz und löst bei den Weibchen den Eisprung aus. Interessant dabei ist die Anatomie der Geschlechtsteile der Koalas. Koalamännchen haben einen gespaltenen Penis (das heisst mit zwei «Köpfen»), Koalaweibchen drei Vaginas und zwei Gebärmütter, was von aussen allerdings nicht erkennbar ist (da nur eine sichtbare Geschlechtsöffnung). Entwicklung des Joeys Nach einer Tragezeit von nur 34-36 Tagen wird das kleine Joey geboren. Bei der Geburt ist das Joey nur gerade zwei Zentimeter gross und wiegt weniger als ein Gramm. Der ganze Körper ist noch stark unterentwickelt, wobei das Jungtier nackt, blind und ohne Ohren auf die Welt kommt. Nur der Geruchssinn sowie die Arme sind schon weiterentwickelt. Dies hilft dem Neugeborenen, seinen Weg in den Beutel der Mutter zu finden. Einmal angekommen, saugt sich das Joey an einer Zitze fest und verbringt die nächsten sechs Monate dort. Während dieser Zeit entwickelt sich der kleine Körper weiter, die Augen und Ohren werden ausgebildet und das Fell wächst. Nach etwa sechs Monaten schaut das Jungtier dann zum ersten Mal aus dem Beutel. In dieser Zeit findet auch ein Übergang von Muttermilch auf Eukalyptusblätter statt. Dazu frisst das Jungtier den sogenannten «Pap», einen speziellen Kot der Mutter, der im Blinddarm produziert wird. Dieser erhält alle notwendigen Darmbakterien, die das Jungtier für die Verdauung der pflanzlichen Nahrung braucht. In den folgenden drei Monaten wird das Jungtier immer mutiger und verlässt den Beutel häufiger. Während es vorerst auf dem Bauch der Mutter herumkriecht, erkundet es später auch den Rücken und den Kopf der Mutter. Mit etwa neun Monaten geht es nicht mehr in den Beutel. Wenn die Mutter sich bewegt, klammert sich das Jungtier an den Rücken der Mutter. Nach weiteren zwei bis drei Monaten ist das Jungtier selbständig. Zur selben Zeit beginnt auch die nächste Paarungszeit und die Mutter ist wieder empfängnisbereit. Unsere Koalas Neben Pippa und ihrem Joey, dessen Geschlecht noch nicht bestimmt werden konnte, lebt noch das Weibchen Maisy im Zoo Zürich. Die Männchen Mikey und Milo starben im Dezember 2019 und März 2020 leider durch einen bei Koalas weitverbreiteten Virus. Ein bestimmter Typus eines Retrovirus hat sich dauerhaft im Erbgut der Koalas eingenistet. Bei einer massenhaften Vermehrung des Virus wird das Immunsystem geschwächt und es kommt zu Folgeerkrankungen. Leider gibt es im Moment keine Möglichkeit einer Heilung. Durch dieses Virus sind auch unsere Weibchen Pippa und Maisy gefährdet, da auch sie das Koala-Retrovirus in sich tragen. Der Zuchterfolg im Zoo Zürich ist umso wichtiger, da es in den europäischen Zoos nicht viele Jungtiere gibt. Bei etwas über vierzig Koalas, die in europäischen Zoos gehalten werden, wird jedes Jahr nur eine Handvoll Jungtiere geboren. Pippas Jungtier kann dazu beitragen, eine stabile Population in europäischen Zoos aufzubauen. Naturschutzprojekt Australian Ark Der Zoo Zürich engagiert sich auch vor Ort in Australien für Beuteltiere, etwa für den Schutz des Beutelteufels, auch Tasmanischer Teufel genannt. Auf dem australischen Festland lebt dieser heute nur noch in Zuchtzentren und Zoos. Der Zoo Zürich unterstützt die Zucht des Beutelteufels des australischen Naturschutzpartners Australian Reptile Park mit einem namhaften jährlichen finanziellen Beitrag an das Arterhaltungsprojekt. Neben dem Beutelteufel werden im Zuchtzentrum Australian Ark auch noch weitere gefährdete Beuteltierarten gezüchtet: Kurznasenbeutler, Tüpfelbeutelmarder, Tasmanien-Bürstenrattenkänguru, Langschnauzen-Kaninchenkänguru und Parmawallaby. Ziel aller Zuchtbemühungen ist es, die Tiere längerfristig wieder auszuwildern.

Zoo Osnabrück 17.11.2020
Zoo Osnabrück wünscht „tierliche Weihnachten“ mit „Rüssel voraus“-Produkten Unterstützung der Zootiere mit Weihnachtsgeschenken – neuer Kaffee zugunsten der Elefanten
Trotz Corona-bedingter Schließung blickt der Zoo Osnabrück nach vorne: Mit neuen Produkten wie der „Rüsselröstung“ von Boni’s Kaffeerösterei und weiteren Geschenkideen für Weihnachten können Elefantenfreunde die Spendenaktion „Rüssel voraus“ unterstützen. Wer darüber hinaus dem geschlossenen Zoo in der aktuellen Corona-Situation helfen will, kann unter dem Motto „tierliche Weihnachten“ Jahreskarten, Wertgutscheinen oder Tierpatenschaften erwerben und verschenken.Kaffee, Wein, Kaffeebecher, Frühstücksbrettchen oder Jutetasche – wer den Tieren im Zoo Osnabrück zurzeit helfen möchte, hat in Kürze die Qual der Wahl, denn mit vielen neuen Zooprodukten kann jeder die Osnabrücker Elefanten und den Zoo Osnabrück in der Corona-Zeit unterstützen. „Durch die erste Corona-bedingte Schließung im Frühjahr sind wir durch unsere Retter-Produkte wie T-Shirts oder die Retter-Bratwurst darauf gekommen, mehr Zoo-Produkte anzubieten – und zwar für unsere ‚Rüssel voraus‘-Kampagne zugunsten der neuen Elefantenanlage und der Elefantenfamilie. Wir erwarten hier in kürze Nachwuchs, wodurch weitere Kosten entstehen, und auch der geplante Umbau kostet viel Geld“, berichtet Zoogeschäftsführer Andreas Busemann. Die Elefantenanlage ist das letzte Großprojekt des Zoos, damit dieser sicher für die Zukunft und als Geo-Zoo aufgestellt ist. „In diesem Kontext haben wir die erste Schließung auch als Chance gesehen, um durch neue Konzepte den Zoo weiter zu verbessern.“Die aktuelle Zoo-Schließung ist für den Zoo allerdings auch eine Herausforderung. Eigentlich waren für den Monat November die „Zoo-Lights – verzauberndes Laternegehen“ geplant, ein sehr beliebtes Event für Familien. „Damit alleine haben wir im vergangenen Jahr 180.000 Euro eingenommen. Das ist natürlich sehr bitter, vor allem, weil die Versorgung der Tiere im Winter mit 400.000 Euro deutlich teurer ist als im Sommer. Heu, Obst und Gemüse kosten jetzt mehr und wir finanzieren uns fast komplett selbst, was für einen Zoo eh sehr schwierig ist“, so Busemann. In dieser herausfordernden Situation kann man den Zootieren mit Spenden, Retter-T-Shirts, Tierpatenschaften oder Jahreskarten als Weihnachtsgeschenk helfen.Elefantenkaffee und RüsselröstungUm auch für den Umbau der Elefantenanlage weiter Geld zu sammeln, hatten die Zoomitarbeiter nach der ersten Zoo-Schließung neue Kontakte in den Lebensmitteleinzelhandel und zu regionalen Herstellern geknüpft, sodass nun immer mehr „Rüssel voraus“-Produkte erhältlich sind. „Wir sind als Zoo durch unser großes Sponsorennetzwerk bereits sehr gut mit der Wirtschaft verknüpft. Inzwischen haben wir mit etwa 50 Lebensmitteleinzelhändlern in der Region Kontakt und verkaufen bei vielen schon unseren Zoo-Wein. Nun gibt es aber ein neues Produkt: ganz besonderen Kaffee“, freut sich Heike Drogies, die die Kooperationen im Zoo mit aufbaut. Der Kaffee entstand in Zusammenarbeit mit dem Start-up Boni`s Kaffeerösterei.Die Geschäftsführerinnen Deborah und Rebecca Ost stellen ganz besondere Mischungen zusammen – unter anderem auch die „Rüsselröstung“ und den „Elefantenkaffee“. „Wir reisen in die Anbauländer und besuchen verschiedene Kaffeefarmen, um eine langfristige Beziehung und einen direkten, transparenten Handel mit den Kaffeebauern aufbauen zu können. Für die Rüsselröstung haben wir eine eigene Kaffeebohnenmischung aus Brasilien, Afrika und Indien zusammengestellt. Diese verarbeiten wir hier bei uns, weil jede Bohne etwas anders geröstet werden muss“, berichtet Deborah Ost. Der Elefantenkaffee, ein Filterkaffee, stamme aus Brasilien. Mit den Produkten wollen sich die Gründerinnen am Neubau der Elefantenanlage im Zoo Osnabrück beteiligen: „Wir haben von dem Projekt ‚Rüssel voraus‘ gehört, mit dem Geld für die Vergrößerung der Anlage gesammelt wird. Da war uns gleich klar: Das passt zu uns, denn uns ist es wichtig, in den Regionen, in denen wir arbeiten, Verantwortung zu übernehmen und nachhaltig zu handeln.“ Die besonderen Kaffeemischungen sind bereits in vielen EDEKA-Märkten erhältlich. Ab 7,99 Euro (UVP) kosten die hochwertigen Kaffeeprodukte, 50 Cent davon gehen an den Zoo – 25 Cent spendet Boni`s Kaffeerösterei, 25 Cent der jeweilige Lebensmitteleinzelhändler. Der Zoo-Wein wird bereits in etwa 50 Edeka-Märkten in der Region für 7,99 Euro verkauft, wovon zunächst 64 Cent, jetzt sogar 1,25 Euro an den Zoo gehen.„Rüssel voraus“-Produkte bescheren „tierliche Weihnachten“Weitere „Rüssel voraus“-Produkte mit regionalen Herstellern sind bereits in Vorbereitung, parallel führt der Zoo Gespräche mit zusätzlichen Lebensmittelmärkten. „Für uns ist dieses Geschäft natürlich neu, aber wir merken, dass wir überall offene Türen einrennen und erhalten viel professionelles Knowhow von Partnern. Neben den Genussprodukten gibt es unter dem Motto ‚tierliche Weihnachten‘ viele schöne ‚Rüssel voraus‘-Geschenkideen, die wir über den Einzelhandel und über unseren Online-Shop verkaufen. Davon gehen etwa 3 bis 5 Euro an die Elefanten‘“, so Heike Drogies. „Lunchboxen, Isolierflasche, Coffee-to-go-Becher, Zugbeutel und noch vieles mehr bringen schon mal ein bisschen Weihnachtsstimmung und helfen durch den etwas tristen November zu kommen. Und gleichzeitig unterstützt man damit unser Elefantenprojekt.“ Zusätzlich wartet ein Wandkalender 2021 mit Tierfotos aus dem Osnabrücker Zoo, ein Schokoladen-Adventskalender oder auch Elefanten- und Orang-Utan-Plüschtiere im Online-Shop (shop.zoo-osnabrueck.de) und im Zoo-Shop in der Krahnstraße in der Osnabrücker Innenstadt. Ausgewählte Zoo-Produkte sind in Kürze auch in den beteiligten Lebensmittelmärkten erhältlich. Wer bis zur geplanten Zooöffnung Anfang Dezember die Zootiere vermisst, findet auf der Homepage sowie auf den Social-Media-Kanälen des Zoos die neuen Video-Podcasts „tierliche Weihnachten“ im Weihnachtslook mit Tieren und ihren Tierpflegern.

Zoo Frankfurt am Main 17.11.2020
Im Dienste des Artenschutzes zurück in die „alte“ Heimat – zwei Frankfurter Ture reisen nach Georgien
Zwei Westkaukasische Ture sind am 16. November nach Georgien umgezogen. Die beiden Weibchen sind Teil einer Zuchtgruppe, deren Nachwuchs ausgewildert werden soll. Seit 2014 leben Westkaukasische Steinböcke, auch Ture genannt, im Frankfurter Zoo. Ihren Nachwuchs kann man bei seinen gewandten Sprüngen auf der felsigen Anlage beobachten. Dabei wird schnell deutlich: Westkaukasische Ture (Capra caucasica) gehören in die Verwandtschaft der Ziegen. Sie stammen aus den Bergregionen des westlichen Kaukasus in Georgien und Russland. Die Art gilt laut Roter Liste der Weltnaturschutzunion IUCN als stark gefährdet („endangered“). Wie so oft ist es der Lebensraumverlust, aber auch die intensive Bejagung, die die Population aktuell dramatisch schrumpfen lässt. Nun sind zwei weibliche Ture aus Frankfurt in den Zoo von Tiflis umgezogen. „Unsere Ture werden in Georgien Teil einer Zuchtgruppe sein, deren Nachkommen ausgewildert werden sollen. Über diesen Frankfurter Beitrag zum Artenschutz freue ich mich sehr“, erklärt Dr. Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft. „Der Umzug der beiden etwa 18-Monate alten Tur-Weibchen ist nur ein Beispiel von internationaler Zusammenarbeit im Naturschutz. Die beiden Steinböcke sind von Frankfurt zurück in ihre angestammte Heimat Georgien gezogen, mit einer festen Aufgabe und einem visionären Ziel, nämlich die Erhaltung einer wildlebenden Tur-Population“, erläutert Zoodirektor Dr. Miguel Casares. Der Westkaukasische Tur ist eine der Tierarten, die im Fokus der Naturschutzbemühungen in Georgien steht. Die Art ist in der Kaukasusregion endemisch, kommt also nur dort vor. Es gibt mittlerweile weniger als 2.500 Individuen im Freiland, Tendenz sinkend. Die Tiere aus dem Zoo von Tiflis sollen helfen, die kleinen Restpopulationen aufzustocken und somit das Überleben dieser Art in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet sicherzustellen. Um das zu erreichen, arbeiten Zoos zunehmend mit dem “Ein-Plan-Ansatz“ (One Plan Approach: https://www.cpsg.org/our-approach/one-plan-approach-conservation). Der „Ein-Plan-Ansatz“ verbindet die Bemühungen um den Erhalt der Arten in Zoos (Ex-situ-Naturschutz) mit Wissenschaftlern und Natur- und Artenschützern, die direkt mit Wildtierpopulationen im Freiland (In-situ-Naturschutz) arbeiten. Dadurch werden alle verfügbaren Ressourcen zur Erstellung eines gesamtheitlichen Artenschutzkonzepts für eine betroffene Art eingesetzt, mit dem Ziel, lebensfähige Tierpopulationen in gesunden Ökosystemen zu erhalten. „Laut IUCN ist die Erhaltungszucht von Tierarten in Zoos mit anschließender Auswilderung als Teil eines koordinierten Arterhaltungsplans eine der wichtigsten Naturschutzmaßnahmen, die zur Verringerung des Gefährdungsstatus in der Roten Liste der IUCN beigetragen hat“, erklärt Casares. So hat die Erhaltungszucht der Zoos bei rund einem Viertel von 64 untersuchten Wirbeltierarten bei der Wiederherstellung von Populationen eine essentielle Rolle gespielt. Um die Ture im Kaukasus noch besser schützen zu können, arbeitet der Frankfurter Zoo seit 2019 eng mit Forschenden des Zoologischen Forschungsmuseums Alexander König in Bonn und dem Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin zusammen, die das Raum-Zeit-Verhalten von Kaukasischen Turen in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet in Georgien untersuchen wollen. Dazu sollen Ture mit GPS-Halsbändern versehen werden, die neben der räumlichen Position auch Aktivitätsdaten der Tiere erfassen. Zur Etablierung der Methode wurden Ture im Frankfurter Zoo mit entsprechenden Halsbändern versehen und über längere Zeit beobachtet. Dadurch konnte eine Datengrundlage für die automatisierte Verhaltensanalyse der Freilanddaten geschaffen werden.

Tierpark Hellabrunn München 17.11.2020
Hellabrunner Tierparkkalender 2021 exklusiv bei Hugendubel erhältlich
Seit dem 2.11.2020 musste der Münchner Tierpark Hellabrunn im Rahmen des aktuellen Teil-Lockdowns erneut seine Pforten schließen – noch bis mindestens Ende November. Auch die Kassen und Zoo-Shops sind geschlossen, an denen normalerweise der beliebte Hellabrunner Jahreskalender verkauft wird, was aber der Umstände halber unmöglich ist. Kurzfristig konnte dafür eine schöne Lösung mit dem Buchhandelsunternehmen Hugendubel gefunden werden. Der beliebte Kalender des Münchner Tierparks ist ab sofort in den Münchner Filialen des traditionsreichen Buchhändlers verfügbar. Der Kalender wird von Hugendubel zum Preis von 12,50 € je Stück verkauft – darin enthalten ist eine Spende an den Tierpark von 2,50 €. Das hochformatige Bilderwerk mit einzigartigen Tierporträts aus allen Geozonen ist ausschließlich und exklusiv bei Hugendubel erhältlich und das auch nur solange der Vorrat reicht. „Wir freuen uns sehr, dass uns Hugendubel in dieser besonderen Herausforderung unterstützt und das noch verfügbare Kontingent der beliebten Tierpark-Jahreskalender für das Jahr 2021 in seinen Münchner Filialen als Exklusivhändler vertreibt,“ freut sich Dennis Späth, Leiter der Unternehmenskommunikation in Hellabrunn. „Es wäre sehr schade, wenn wir aufgrund der behördlich angeordneten Schließung des Tierparks den Kalender nicht abverkaufen könnten – und das in der anstehenden Vorweihnachtszeit. So haben alle etwas davon und die Spende von 2,50 € je verkauftem Kalender tut Hellabrunn gut,“ so Späth weiter. „Wir freuen uns sehr über diese Kooperation. Den Tierpark Hellabrunn unterstützen wir als Münchner Unternehmen sehr gern. Und wir sind uns sicher, dass sich auch unsere Kunden über die schönen Kalender freuen werden“, sagt Nina Hugendubel, geschäftsführende Gesellschafterin Hugendubel. Verkaufsstart des Kalenders – ausschließlich in den Münchner Hugendubel-Filialen – ist Mittwoch, der 18.11.2020.

Tierpark Gotha 16.11.2020
Leoparden-Zwillinge im Tierpark Gotha
Die jungen Raubkatzen wagen hinter den Kulissen die ersten Schritte. Am 26. September 2020 erblickten die zwei Leopardenkinder des Chinaleopardenpaares im Tierpark Gotha das Licht der Welt. Einige Wochen sind seither vergangen und die zwei Weibchen haben schon ordentlich an Größe zugelegt. Mit zehn Tagen öffneten die Jungtiere ihre Augen und fingen mit circa vier Wochen an, aus ihrer Wurfbox herauszukrabbeln. Am 12. November erhielten sie ihre erste Impfung und den obligatorischen Microchip, der sie nun mit einer einmaligen Identifikationsnummer kennzeichnet. Bis zu ihrer zweiten Impfung in etwa vier Wochen verbleiben die Leopardenzwillinge weiterhin in ihren behüteten Innenboxen. Danach sind sie ausreichend geschützt, um bei angemessenen Wetterbedingungen mit ihrer Mutter zusammen die Außenanlage in Augenschein zu nehmen. Der Tierpark Gotha leistet seit Jahren einen wichtigen Beitrag zur Arterhaltung vom Aussterben bedrohter Tiere. Zu diesen zählt der Nordchinesische Leopard. Ursprünglich aus den nördlichen Gebieten Chinas stammend, stellen die Temperaturen der aktuellen Jahreszeit kein Problem für diese Tierart dar. Die zwei Leopardenkinder sind bereits der vierte erfolgreiche Wurf der jungen Leopardeneltern. Der Tierpark Gotha befindet sich am Töpfleber Weg 2 in 99867 Gotha und hat in der Winterzeit täglich von 09.00 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet. Der letzte Einlass ist 45 Minuten vor Ende der Öffnungszeiten. Der Eintritt in den Tierpark kostet 6,00 €, ermäßigt 4,00 €. Weitere Informationen zum Tierpark sind unter www.tierpark-gotha.de zu finden.

Tierpark Hellabrunn München 16.11.2020
Hellabrunner Plakatausstellung in den Häusern des München Stift
Für viele Bewohner der MÜNCHENSTIFT-Häuser sind Tierparkbesuche nicht nur aufgrund der coronabedingten Schließung, sondern oftmals generell nicht mehr möglich. Für diese Menschen kommt Hellabrunn mit phantasievoll gestalteten Werbeplakaten in einem gemeinsamen Ausstellungsprojekt in die Häuser des MÜNCHENSTIFT, nachdem dort bereits im ersten Lockdown eine exklusive Videoführung durch den Tierpark gezeigt wurde. Nahezu 30 großformatige Kampagnenplakate, die mit exzellenten Tierfotografien und humorvollen Begleittexten für den Münchner Tierpark Hellabrunn werben, entführen die Bewohner in das faszinierende Reich der Tiere. Die von Hellabrunn unterstützte Ausstellung in den Seniorenheimen soll im tristen November für ein wenig Abwechslung und Unterhaltung in einer schwierigen Zeit sorgen. „Vor allem für betagte Menschen, die noch mit vielen einheimischen Tieren in ihrer Kindheit und Jugend groß geworden sind, die heute leider kaum noch zu sehen sind wie Blindschleichen, Feuersalamander, Ringelnattern, Hirschkäfer oder zahlreiche Schmetterlinge, waren Besuche im Tierpark immer ein ganz besonderes Erlebnis. Für sie gehörten dann auch regelmäßige Zoobesuche zu einem festen Bestandteil ihrer Freizeitgestaltung. Und wenn das jetzt nicht möglich ist, kommen wir mit spannenden und exotischen Motiven zu ihnen.“ versichert Rasem Baban, Vorstand und Tierparkdirektor im Münchner Tierpark Hellabrunn. Die stellvertretende Heimleiterin im St. Josef-Haus, Veronika Schmidt, und die zuständige Kuratorin, Roswitha Freitag, freuen sich sehr über die Wanderausstellung: „Mit großen Abbildungen, gut lesbarer Schrift, beispielhaftem Zusammenwirken von Bild und Text und interessanten Informationen zu den Tieren sind diese Plakate wie dafür geschaffen, sie nicht nur als Werbematerial auf der Straße zu benutzen, sondern sie als kunstvolle Gesamtschau in unseren Senioreneinrichtungen zu präsentieren. Unabhängig von biologischen Vorkenntnissen lösen sie beim Betrachter eine Neugier aus, mehr über die Eigenheiten von Tieren erfahren zu wollen.“ Die Plakate werden in hochwertigen Rahmen in der Kunstgalerie des Hauses St. Josef oder in den repräsentativen Foyers der anderen Häuser noch bis zum November 2021 gezeigt werden.

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