Zoopresseschau

Wilhelma – Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart 22.05.2020
Geburt im Menschenaffenhaus – Familienglück in der Frühlingssonne: Nachwuchs bei den Bonobos
Ein wenig später als üblich können die Gäste der Wilhelma in Stuttgart nun die ersten Blicke auf den jüngsten Zuwachs der Bonobo-Sippe werfen, der am Dienstag, 05. Mai, zur Welt kam. Weil der Zoologisch-Botanische Garten zwischenzeitlich aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen hatte, verbrachte das kleine Bonobo-Baby die ersten Tage ganz unbeobachtet von den Besucherinnen und Besuchern in den Armen seiner Mutter Liboso. Das Menschenaffenhaus ist zwar aus Gründen des Infektionsschutzes weiterhin geschlossen, die 22-jährige Liboso und ihr jüngster Sohn sind aber bei Sonnenschein bereits auf der Außenanlage zu beobachten. Die beiden älteren Zöglinge des Bonobo-Weibchens sind dabei meist ganz in der Nähe. An ihren neuen Bruder müssen sich Lubao und Kolela allerdings noch gewöhnen. „Obwohl sie schon sieben und vier Jahre alt sind, hängen die beiden großen Geschwister noch ziemlich an ihrer Mutter“, erklärt Tierpflegerin Malisa Fassnacht. „Liboso kann sich aber eben nicht um drei Kinder gleichzeitig kümmern. Da sind die zwei schon ein wenig eifersüchtig.“ Als erfahrene Mutter sieht das Bonobo-Weibchen das Ganze jedoch gelassen und lässt zu, dass ihre beiden großen Kinder sich ganz dicht an sie und ihr Neugeborenes drücken. Auch der 15-jährige Vater Kasai sucht im Moment regelmäßig den Kontakt zu Liboso. „Man sieht die zwei häufig zusammen beim Groomen, also bei der Fellpflege“, berichtet Fassnacht. „Eigentlich ist er eher unser Gruppenkasper. Seit Kasai Vater ist, scheint er aber langsam erwachsen zu werden.“ Mit dem Neuzugang ist die Bonobo-Gruppe der Wilhelma nun auf 21 Tiere angewachsen. Nachwuchs gibt es in allen Altersklassen: Von Libosos Dreiergespann über den neun Monate alten Nio bis hin zu Bobali, der bald seinen siebten Geburtstag hat, toben nun insgesamt neun Jungtiere durch das Menschenaffenhaus. Damit lebt im Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart eine der größten und erfolgreichsten Zuchtgruppen international. Die Jungtiere spielen dabei eine wichtige Rolle für den Erhalt der nächsten Verwandten des Menschen. Denn die Bonobos sind in ihrer Heimat, den Wäldern des Konogbeckens, erheblich gefährdet. Wilderei, Lebensraumverlust und Krankheiten verringern den Bestand immer mehr. Zoos weltweit arbeiten daher mit einem koordinierten Zuchtprogramm und gegenseitigem Austausch daran, eine Reservepopulation in menschlicher Obhut aufzubauen. Ein wichtiger Baustein zum Überleben dieser Tierart ist zudem die Förderung von Schutzprojekten im Herkunftsgebiet der Bonobos, an der sich Besucherinnen und Besucher der Wilhelma mit der Spende eines Artenschutz-Euros direkt beim Ticketkauf beteiligen können. Denn mit diesen Beiträgen unterstützt der Zoologisch-Botanische Garten in der Demokratischen Republik Kongo die Projekte „Bonobo alive“, das Anti-Wilderer-Patrouillen im Salonga-Nationalpark finanziert, und „Lola ya Bonobo“, eine Auffangstation zur Rettung und Auswilderung beschlagnahmter Bonobowaisen.

Zoo Duisburg 22.05.2020
Besonderer Nachwuchs bei den Bennett-Kängurus
Die 2018 mit der Flasche aufgezogene Lizzy zieht nun erstmals selber ein Jungtier auf. Auch bei den Bergkängurus gibt es ein Jungtier. Schöne Nachrichten aus dem Zoo Duisburg: Das Bennett-Känguru Weibchen Lizzy zieht erfolgreich ein Jungtier auf. Im Sommer 2018 retteten die Tierpfleger dem damals wenige Monate alten Känguru das Leben – ihre Mutter war gestorben und Lizzy auf die intensive Zuwendung der Pfleger angewiesen. Dass in Lizzys Beutel ein kleines Känguru heranwächst, wussten die Pfleger schon länger. Zuerst konnten Bewegungen im Beutel beobachtet werden, einige Monate später schaute auch mal ein Arm, dann ein Bein aus diesem heraus. Nun wagt sich der jüngste Spross der Duisburger Bennett-Känguru Familie immer häufiger aus dem schützenden Beutel seiner Mutter und begeistert die Besucher mit noch etwas wackeligen Hüpfern. Für den Zoo ist der Nachwuchs etwas ganz besonderes, denn Lizzy hatte einen schweren Start ins Leben. Ihre Mutter war verstorben, Lizzy als kleines, nacktes Känguru auf die Wärme des mütterlichen Beutels angewiesen. Ohne den beherzten Einsatz des Zooteams wäre Lizzy gestorben. „In der Natur wäre der Tod der Mutter auch Lizzies Ende gewesen, sie hätte keine Milch mehr bekommen und wäre ausgekühlt“, weiß Revierleiter und Beuteltierkenner Mario Chindemi. Stattdessen zog Lizzy in einen Stoffbeutel, wurde vom Pfleger-Team des Koalareviers ständig umher getragen und bekam anfänglich alle zwei, später dann alle vier Stunden die Flasche mit Kängurumilch. Die Aufzucht des kleinen Kängurus war für die Beteiligten ein Kraftakt. „Die Tiere brauchen rund um die Uhr Körpernähe und müssen den Herzschlag der Mutter hören um sich wohl zu fühlen“, so Chindemi weiter. Doch der Aufwand lohnte sich. Ohne größere Probleme wurde aus Lizzy ein richtiger Känguru-Teenie. Dann hieß es Abschied nehmen – Stück für Stück entwöhnten die Pfleger Lizzy und integrierten sie in die bestehende Familie der Bennett-Kängurus am Kaiserberg. Damit sie auch weiterhin in Duisburg bleiben konnte, zog ihr Vater in einen anderen Zoo um – und mit einem neuen Känguru-Männchen aus dem Tierpark Herford reiste ein geeigneter Partner für Lizzy im vergangenen Jahr nach Duisburg. „Unser kleines Ziehkind hat eine wirklich bewegende Geschichte hinter sich. Dass sie nun selber ein Jungtier ohne unsere Hilfe aufzieht, ist eine tolle Sache und macht uns wahnsinnig stolz“, freut sich Tierpfleger Chindemi. Aber nicht nur bei den Bennett-Kängurus gibt es derzeit Nachwuchs. Im benachbarten Gehege erkundet ein Östliches Bergkänguru-Jungtier die Umgebung. Für den Zoo ist es bereits der dritte Zuchterfolg dieser nur selten in Deutschland gehaltenen Tierart. Neben Duisburg wird diese Art derzeit nur im Tierpark Berlin gepflegt – im europäischen Raum gibt es darüber hinaus nur drei weitere Halter. Um den aktuellen Nachwuchs zu sehen müssen die Besucher etwas Geduld mitbringen und auch Glück haben, denn nach ihren Ausflügen hüpfen die Mini-Kängurus für einen ausgiebiges Schläfchen und eine Portion Milch wieder in den schützenden Beutel ihrer Mütter.

Zoo Osnabrück 22.05.2020
Besucherobergrenze im Zoo Osnabrück erhöht – Einlass für 350 statt 250 Besucher pro Stunde
Den ersten Test an Christi Himmelfahrt hat das neue Reservierungssystem im Zoo Osnabrück mit Bravour überstanden. Von 8 bis 17 Uhr durften stündlich 250 Besucher mit einer vorherigen Online-Reservierung den Zoo betreten. Für das Wochenende erhöht der Zoo auf 350 Besucher pro Stunde, sodass insgesamt 3.500 Tierfreunde pro Tag Eintritt finden. „Wir sind wirklich begeistert, wie gut die kurzfristige Einführung des Buchungstools angenommen wurde und wie gut sie funktioniert hat“, berichtet Philip Freund, Leiter Besucherservice. „Der Großteil der ankommenden Besucher war informiert und hatte das Zeitfenster vorab online reserviert. Wir waren in den stündlichen Zeitfenstern komplett ausgebucht, dennoch verlief im Eingangsbereich als auch im Zoo der Tag ruhig und entspannt.“ Seit dem 21. Mai müssen Besucher vorab über die Internetseite des Zoos einen Zeitraum für den Einlass reservieren. In den Sozialen Netzwerken habe der Zoo viel positive Resonanz zu der neuen Regelung bekommen. Da das System mit den stündlichen Obergrenzen eine neue Erfahrung für den Zoo und seine Besucher sei, gehe der Zoo damit flexibel um. „Wir haben beispielsweise bereits gestern für 14 Uhr das Besuchskontingent um 100 Besucher erweitert, was auch sofort genutzt wurde. Da wir gesehen haben, dass die Obergrenze von 250 Besuchern pro Stunde noch viel Raum im Zoo lässt, möchten wir diese bereits zum Wochenende auf 350 Besucher pro Stunde erweitern“, so Zoogeschäftsführer Andreas Busemann. Damit können dann ab heute 3.500 Besucher pro Tag den Zoo betreten. Auch im Zoo vermeldeten die Zoomitarbeiter Positives: Einbahnstraßenregelungen wurden beachtet, es gab keine Gruppenbildungen und Abstände wurden eingehalten. „Wir freuen uns sehr, dass der Tag, der ansonsten einer der stärksten im ganzen Jahr ist, so geordnet verlief, schließlich tragen wir auch eine Verantwortung. Allerdings mussten wir dadurch Verluste bei den Einnahmen in Kauf nehmen. Wir haben im Vergleich zum Vorjahr nur 30 Prozent des Umsatzes gemacht“, berichtet Busemann. „Deswegen müssen wir beim Reservierungssystem die Balance finden zwischen unserer Verantwortung gegenüber Besuchern sowie Mitarbeitern und finanziellen Aspekten. Nach dem ruhigen Start können wir guten Gewissens sagen, dass 100 Besucher pro Stunde mehr machbar sind.“ Mittelfristig wünsche Busemann sich natürlich, dass keine Reservierung mehr notwendig ist. Da müsse man aber noch etwas abwarten, wie sich die Besucherzahlen insgesamt entwickeln. „Nach den vielen Einschränkungen in den vergangenen Wochen, wollen die Menschen gerne nach draußen und der Ansturm auf den Zoo ist besonders hoch. Das legt sich sicherlich mit der Zeit. Und grundsätzlich ist unser Gelände mit 23,5 Hektar ja sehr groß – da verteilen sich die Besucher gut“, meint Busemann. Wer den Zoo aktuell besuchen möchte, muss vorab kostenlos ein Zeitfenster für den Einlass auf der Homepage des Zoos www.zoo-osnabrueck.de reservieren. Weitere Informationen zur Vorbereitung des Zoobesuchs und dem Verhalten im Zoo während der Corona-Zeit sowie zu verschiedenen Spendenaktionen sind ebenfalls auf der Homepage zu finden.

Tierpark + Fossilium Bochum 20.05.2020
Kletterkünstler und Kokosnussknacker Tierpark begrüßt seltene Krebsart und begeht den Tag der Biodiversität
Es ist das größte landlebende Krebstier der Erde und seine Scheren sind so stark, dass sie selbst die Schale einer Kokosnuss knacken! Ab sofort können Tierparkbesucher*innen das imposante Tier im Bochumer Aquarien- und Terrarienhaus entdecken, das auf den Namen „Palmendieb“ hört. „Palmendiebe tragen ihren Namen nicht ohne Grund“, verrät Revierleiter Sebastian Manickam. „Als Inselbewohner sammeln sie jegliches Strandgut ein, das sie zwischen die Scheren bekommen.“ Darüber hinaus gelten die Einsiedlerkrebse auch als hervorragende Kletterer. Aus diesem Grund findet man im neuen Domizil im Tierpark auch Palmenstämme, welche das Krustentier mit Leichtigkeit erklimmen kann. Zoodirektor Ralf Slabik zeigt sich besonders erfreut über den Neuzugang: „Wir sind sehr stolz, zurzeit der einzige Zoo in Deutschland zu sein, der dieses faszinierende Schwergewicht hält. Damit vergrößert sich die Vielfalt unserer Tierwelt hier im Tierpark um eine weitere Art. Ein passendes Ereignis anlässlich des Tages der Biodiversität, den wir am 22. Mai feiern.“ „Aus zoologischer Sicht sind Palmendiebe wirklich eine Besonderheit“, fährt Ralf Slabik fort. „Selbst international betrachtet gibt es nur wenige Erfahrungswerte anderer Zoos zur Haltung und Biologie, auf die wir zurückgreifen können. Umso wichtiger ist es für uns, unsere Erkenntnisse zukünftig der Zoowelt und Forschung zur Verfügung stellen zu können.“ Palmendiebe sind unter den Krebstieren echte Rekordhalter. Ausgewachsen erreichen sie eine Körpergröße von etwa 40 cm und bringen ein stolzes Gewicht von 4 kg auf die Waage. Im Laufe ihrer Entwicklung durchleben sie regelmäßige Häutungsphasen, für die sie sich mehrere Monate lang im Boden vergraben. In seiner Heimat – einzelne Inselgruppen im Indo-Pazifik – ist der Palmendieb dafür bekannt, Kokosnüsse zu knacken, um an das nahrhafte Fruchtfleisch zu gelangen. Auch die Bochumer Zootierpfleger bieten ihrem Neuankömmling daher gelegentlich die exotischen Früchte als besonderen Leckerbissen an. Ansonsten stehen aber auch verschiedenstes Gemüse, Krill, Fleisch, Nüsse und Obst auf dem Speiseplan. Während sich das Krebstier tagsüber meist zwischen die Steine und Pflanzen des Terrariums zurückzieht, wird es am späten Nachmittag aktiv und kann bei seinen Erkundungsgängen beobachtet werden. So vielfältig wie die Tierwelt des Tierparks sind auch die Einsendungen zum Malwettbewerb anlässlich des Internationalen Tages der Biodiversität, die den Tierpark in den vergangenen Wochen erreicht haben. Kinder zwischen sechs und elf Jahren waren dazu eingeladen, selbstgemalte Bilder ihres Lieblingstieres einzureichen. Aus den über 55 Einsendungen loste der Tierpark nun drei glückliche Gewinner aus, die sich über Preise, wie etwa ein Wimmelbuch oder eine Tierpatenschaft, freuen durften. „Die letzten Wochen waren für viele Kinder eine geeignete Zeit kreativ zu werden und sich mit ihren Lieblingstieren zu beschäftigen, um die Zeit bis zum nächsten Zoobesuch zu überbrücken. Wir freuen uns, dass dadurch so viele kreative Werke entstanden sind“, berichtet Zooschulleiterin Judith Becker zufrieden. Die Ergebnisse des Malwettbewerbes werden am 22. Mai 2020, zum Internationalen Tag der Biodiversität in Form einer Collage im Tierpark ausgestellt.

Opel-Zoo Kronberg 20.05.2020
Jungtiere im Opel-Zoo
Nachwuchs bei zahlreichen Tierarten „Jungtier geboren oder geschlüpft“ – das sind immer die schönsten Nachrichten aus dem Zoo. Und diese freudigen Nachrichten gibt es zurzeit gleich vielfach aus dem Opel-Zoo. Über den Nachwuchs beim Rothalsstrauß, bei den Mufflons und den Hirschziegenantilopen wurde bereits in den Newslettern berichtet, als der Opel-Zoo noch wegen der Corona-Pandemie geschlossen war. Die Besucher können nun wieder – wenn auch mit Auflagen – ins Freigehege kommen und sich über weitere Jungtiere oder -vögel freuen. Gleich nach dem Haupteingang treffen die Besucher auf die Afrikanischen Zwergziegen, die auch von Jung und Alt gerne gefüttert werden. Die jungen Zicklein versuchen auch schon etwas von den Möhren abzubekommen, werden aber meist von den Größeren verdrängt und nehmen dann doch mit dem Heu oder der Muttermilch vorlieb. Oft kann man aber auch beobachten, wie bereits die Jungtiere auf den großen Findlingen im Gehege spielerisch ihre Kämpfe austragen oder mit mutigen Bocksprüngen über die Steine hinwegsetzen. Bei den Weißstörchen sind dieses Jahr drei Jungvögel geschlüpft, die von ihren Eltern fürsorglich gefüttert und gewärmt werden, bis sie groß genug sind, um für sich selbst zu sorgen. Ästlinge kann man inzwischen bei den Habichtskäuzen beobachten; sie haben das Nest bereits verlassen, wohingegen die Königsfasan-Henne noch beim Brüten der Eier ist. Am 26. April kamen der Trampeltierhengst Charly und am 13. Mai eine weibliche Elenantilope zur Welt. Ebenfalls im Mai wurden die ersten Mesopotamischen Damhirsche geboren. Sie liegen in den ersten Tagen gut getarnt, fast regungslos im Gras und warten, bis ihre Mutter kommt, um sie zu säugen. Bald sind sie dann in kleinen Jungtiergruppen mit ihren Müttern und Tanten unterwegs und beginnen auch schon frühzeitig mit dem Äsen. Die Mesopotamischen Damhirsche können von den Besuchern gut von Plattformen aus beobachtet werden. Ein Publikumsmagnet sind weiterhin die sechs jungen Geparde, die im Juni bereits ein Jahr alt werden und zwar die Größe ihrer Mutter Jamari erreicht haben, aber immer noch übermütig miteinander raufen und spielen…., wenn sie nicht – stets dicht aneinander gekuschelt oder sogar über- und untereinander liegend – ein erholsames Schläfchen in ihrem Außengehege halten.

Tierpark Görlitz 20.05.2020
Zusammen mit Rotariern und Lions auf den Spuren der Roten Pandas
Pünktlich zur Wiedereröffnung ermöglichen Rotarier Club und Lions Club Görlitz die dringend notwendige Reparatur des Bambusspielplatzes im Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec „Wir sind sehr froh, in dieser finanziell prekären Situation solch eine Unterstützung zu bekommen“, so Tierparkdirektor Dr. Sven Hammer. Mit der Sanierung des Bambusspielplatzes werden in gewohnter Weise naturnahe Einblicke mit zoopädagogischen Lern- und Spielmöglichkeiten verbunden. „Gerade nach der langen Zeit der Corona-Beschränkungen ist es doch fantastisch, Kindern hier wieder Bewegungs- und Klettermöglichkeiten zu bieten“, so Hammer weiter. Dank der finanziellen Unterstützung der Rotarier und Lions wurde der große Kletterbaum mit neuen Netzen saniert. Nun dürfen sich die Jüngsten wieder wie Kleine Pandas fühlen. Beim Augenspiel verraten tiefe Blicke die Vielfalt der Tierwelt. Und nebenan lädt das namensgebende Bambus-Spiel Klein und Groß zum Kräftemessen ein. Sitzgelegenheiten zum Ausruhen folgen in den nächsten Wochen. Ein besonderes Highlight ist das frisch restaurierte Panda-Plateau, dank dessen ein ganz neuer Einblick in eine der größten Anlagen für Roten Pandas in Europas wieder möglich wird.

Zoo Dresden 20.05.2020
Riesenschildkröten beziehen Sommerquartier
Heute ging es für unsere Aldabra- Riesenschildkröten per Anhänger aus dem Winterquartier auf die Außenanlage. Seit September waren sie in einer beheizten Innenanlage hinter den Kulissen und somit nicht für die Besucher zu sehen. Nun reichen die Temperaturen, um die Reptilien auf ihrer Schauanlage unterzubringen. Vor allem die Nacht- und Bodentemperaturen sind ausschlaggebend dafür, wann die Hugos ihr Sommerquartier beziehen können. „Zwar steht den Riesenschildkröten auch ein beheizter Stall im angrenzenden Antilopenhaus zur Verfügung, dieser ist jedoch nicht für eine dauerhafte Innenhaltung konzipiert. Um die Tiere vor kühleren Nachttemperaturen zu schützen, ist er allerdings gut geeignet“, erklärt Kurator Matthias Hendel. Voraussichtlich bis Ende September sind die Hugos in ihrem Sommerquartier zu sehen.

Zoo Magdeburg 20.05.2020
Jungtiere beim Sibirischen Uhu
„Der Zoo Magdeburg wird im Juli diesen Jahres 70 Jahre alt. Grund genug auf die lange Tradition der Haltung von Uhus im Zoo Magdeburg zu schauen. Schon 1953 gab es einen Uhu im Tierbestand des damaligen Tiergartens und 1955 gelang die erste Zucht. Ein männlicher Uhu, der 1962 in unseren Zoo kam, hatte 2017 das stolze Alter von mindestens 55 Jahren erreicht. Seit September 2017 zeigt der Zoologische Garten die sibirische Unterart des Uhus, die eine viel hellere Färbung als ihre Vorgänger aufweist und etwas größer ist“, erklärt Bereichsleiterin Ellen Driechciarz. In diesem Frühjahr sorgte das noch junge Pärchen des Sibirischen Uhus erstmals für Nachwuchs. Zunächst waren am Tage nur kleine Auffälligkeiten im Verhalten der Vögel festzustellen, die aber vermuten ließen, dass sie zur Brut schreiten wollten. Da die Uhus jedoch hauptsächlich nachtaktiv sind und somit tagsüber nichts beobachtet werden konnte, behalfen sich die Tierpfleger mit einer Wildkamera, um Aufnahmen vom vermuteten Nestbereich zu bekommen. Wie erhofft, eröffnete die Kamera dann auch interessante Einblicke in das verborgene Nachtleben der großen Eulen. Es konnte bald festgestellt werden, dass das Uhuweibchen in einer einfachen Nestmulde am Boden vier Eier gelegt hatte und bebrütete. Weitere Aufnahmen zeigten, dass nach einer Brutdauer von 34 – 36 Tagen aus dem Gelege zwei Küken geschlüpft waren, die vom Weibchen vorbildlich gehudert und gefüttert wurden. Doch nicht nur das Weibchen kümmerte sich um den Nachwuchs. Das Männchen versorgte das Weibchen und die Jungen eifrig mit Futter. Da die jungen Uhus auf Grund ihres Schutzstatus einen geschlossenen Ring erhalten mussten, konnte mit Hilfe der Kameraaufnahmen ebenfalls gut der richtige Beringunszeitpunkt ermittelt werden. Das Geschlecht der jungen Eulen ist momentan noch nicht bekannt, es wird später mit Hilfe einer Federprobe genetisch festgestellt. Ein Weibchen erreicht ausgewachsen ein Gewicht von etwa 3 Kilogramm, ein Männchen dagegen bringt nur ungefähr 2,25 Kilogramm auf die Waage. Die Sibirischen Uhus werden im Zoo Magdeburg in einer begehbaren Voliere präsentiert (derzeit aufgrund von Covid19-Schutz nicht möglich!). Da jedoch alle Eulen während der Aufzucht ihrer Jungen höchst aggressiv werden, muss die Anlage zum Schutz der Besucher gesperrt bleiben. Auch die Tierpfleger können nur mit äußerster Vorsicht im Käfig agieren. Gerade erkunden die jungen, noch flauschigen Uhus ihren Lebensraum und lassen sich von den Eltern regelmäßig füttern. Bis sie das Federkleid von erwachsen Uhus haben, dauert es noch eine Weile und sie müssen lernen, selbst zu fressen.

Tierpark Hagenbeck Hamburg 20.05.2020
Tierische Unterstützung für Hagenbeck – Unternehmen aus Hamburg kauft Tickets für 20.000 Euro
Um in Corona-Zeiten ein Zeichen der hanseatischen Solidarität zu setzen, unterstützt der mittelständische Maschinenbauer AMANDUS KAHL GmbH & Co. KG aus Hamburg den Tierpark Hagenbeck mit dem Kauf von Eintrittskarten im Wert von 20.000 Euro. „Wir stehen in der Verantwortung, nach rechts und links zu gucken und herauszufinden, wer aufgrund der Corona-Krise besonders dringend auf Hilfe angewiesen ist“, sagt Dr. Victoria Behrmann, Geschäftsführerin bei AMANDUS KAHL. Die finanzielle Unterstützung des Tierparks Hagenbeck liegt ihr dabei besonders am Herzen: „Tiere können sich in freier Wildbahn selbst helfen, doch in Einrichtungen wie Tierparks oder Zoos sind sie zu 100 Prozent auf die Hilfe Dritter angewiesen. Zudem hoffen wir, auf diese Weise weitere Unternehmen zu motivieren, den Tierpark Hagenbeck zu unterstützen.“ Der finanzielle Aufwand, den 19 Hektar großen Tierpark zu betreiben und die insgesamt mehr als 16.000 Tiere zu pflegen und zu versorgen, ist enorm hoch. Gerade jetzt braucht Hagenbeck mehr denn je die Unterstützung von Freunden und Förderern, um das Wohl der Tiere und die Pflege des Parks auch in Zukunft gewährleisten zu können. Der Kauf von Tickets, Jahreskarten und Gutscheinen hilft dabei ebenso wie die Übernahme von Tierpatenschaften oder finanziellen Zuwendungen in Form von Spenden. „Wir danken AMANDUS KAHL sehr für die großzügige Unterstützung und freuen uns über die Bereitschaft, zum Erhalt des Tierparks Hagenbeck als Hamburger Traditionsunternehmen beizutragen“, kommentiert Dr. Albrecht, Geschäftsführer bei Hagenbeck, die Unterstützung der AMANDUS KAHL GmbH & Co. KG.

Zoo Innsbruck 20.05.2020
Luchsnachwuchs im Alpenzoo
Am Muttertag gab es eine freudige Überraschung im Alpenzoo. Luchsdame „Elli“, die seit letztem Jahr zusammen mit dem Männchen „Albert“ im Alpenzoo lebt, ist das erste Mal Mutter geworden. Sie kümmert sich liebevoll um ihr Jungtier. Zoodirektor Dr. André Stadler freut sich: „Unsere Tierpfleger haben schon geahnt, dass es Nachwuchs geben könnte. Obwohl Elli noch jung und unerfahren ist, sorgt sie sich rührend um ihren Nachwuchs. Meist liegt das Weibchen mit dem Babyluchs auf der Plattform. Sie hat aber auch jederzeit die Möglichkeit, sich in den Innenbereich zurückzuziehen.“ Die Paarungszeit bei Luchsen liegt zwischen Februar und April. Nach ca. 73 Tagen kommen dann in der Regel zwei bis vier Junge zur Welt. Bei der Geburt sind die kleinen Luchse noch blind und wiegen gerade mal 250 bis 300 Gramm. Erst nach zwölf Tagen öffnen sie die Augen.

Zoo Zürich 20.05.2020
ERSTE ENTDECKUNGSREISEN UNSERES JUNGEN BRILLENBÄREN IN DER NEBELWALDANLAGE
Es hat gut 15 Wochen gedauert, bis sich aus dem meerschweinchengrossen Jungtier, das am 5. Februar 2020 als eigentlicher Nesthocker geboren wurden, ein Jungbär entwickelt hat. Es braucht immer noch viel Überzeugungskraft der Mutter, das Jungtier mit dem Namen Uyuni, ein Männchen, in die Aussenanlage zu locken. All die Zeit war eine Wurfbox in den im Hintergrund gelegenen Stallungen sein sicherer Hort. Jetzt bekommt seine Welt eine neue Dimension. Einzige Bären Südamerikas Brillenbären – so genannt in Anlehnung an die individuelle weisse Gesichtszeichnung, die sich mitunter brillenartig um ihre Augen legt und bei jedem Bären etwas anders aussieht – sind die einzigen Bären Südamerikas. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich in einem schmalen Streifen den tropischen Anden entlang von Venezuela im Norden bis Bolivien im Süden. Auf diese Verbreitung nimmt der andere Name Andenbär Bezug. Den bevorzugten Lebensraum bilden Bergnebelwälder mit reicher Vegetation. Wenngleich Allesfresser, macht tierische Kost in der Nahrung der Brillenbären nur einen kleinen Anteil aus. Als geschickte Kletterer nutzen die Bären auch Nahrungsquellen wie epiphytische Bromelien in den Bäumen. Unerwartete Geburt Uyuni ist das sechste Jungtier unserer Mutter Cocha, die mit ihrer Mutter Sisa, also der Grossmutter von Uyuni, und mit der älteren Schwester von Uyuni, Rica, zusammenlebt. Vater Apu hat eigentlich ein Hormon-Implantat zur Verhinderung seiner Fruchtbarkeit, das aber offenbar nicht funktioniert hat, wie sich jetzt zeigt. Trotzdem sind die Aussichten intakt einen guten Platz für das Jungtier zu finden, wenn es erwachsen ist. Das Junge hat auffällig starke und gut ausgebildete Krallen. Bei Gefahr führt seine Flucht denn auch in die Bäume, gute Kletterfähigkeiten dienen der Sicherheit. Bei den ersten Kletterpartien werden dem Betrachter aber zuweilen starke Nerven abverlangt, kann doch die fehlende Übung und das unbekümmerte Kletterverhalten auch zu Abstiegen im freien Fall führen. Von absoluter Unbeholfenheit zum Könner Brillenbären kommen etwa 250 Gramm schwer und mit geschlossenen Augen und Ohren zur Welt. Wie bei allen Bären braucht es einige Zeit, bis sie das erste Mal aus ihrer Höhle an die frische Luft kommen. Während die Tierpfleger in der letzten Phase in der Höhle die Entwicklung beurteilen können, können wir und die Besucher diese erst im Aussengehege beobachten. Doch jetzt, nach dreieinhalb Monaten, freut sich die Mutter sichtlich, wieder etwas Sonnenlicht tanken zu können und trägt das Kleine hinaus ins Freie. Jetzt wird klar, dass wir es bei den Brillenbären mit Bären zu tun haben, die findig sind wie ein Orang-Utan und geschickt wie ein Schimpanse. Nicht ohne Grund nennt man die Brillenbären auch die Schimpansen unter den Bären. Ihrer Lernfähigkeit wegen wurden sie in den Anden auch gezähmt und zur Betreibung von Blasbälgen eingesetzt. Brillenbären in der Wildnis und im Zoo Brillenbären sind die einzigen Vertreter der Bärenfamilie in Südamerika. Sie bewohnen in zwei voneinander getrennten Populationen tropische bis subtropische Gebirgswälder der Anden in Höhenlagen von etwa 1000 bis 2000 m ü. M. Als ausgezeichnete Kletterer erschliessen sie sich einen Teil ihrer Nahrung wie Früchte und zarte Triebe in den Bäumen. Menschliche Nutzungsansprüche bedrängen den Lebensraum der Brillenbären zunehmend, und die Bären werden immer wieder gejagt, weil sie gerne in Maiskulturen einbrechen und Schäden verursachen. Für die Brillenbären wird ein vom Tierpark Berlin betreutes Europäisches Erhaltungszuchtprogramm (EEP) geführt.

Zoo Zürich 20.05.2020
VERABSCHIEDUNG VON WALTER VETSCH
Würdigung von Dr. Alex Rübel Walter Vetsch: der Spagat zwischen urbanem Gestalter und Zoolandschaftsarchitekt – vom Masterplan zur Lewa Savanne
Für mich als Zoodirektor war bei meinem Antritt 1991 klar, ich wollte den Zoo weiterentwickeln, die Tierhaltung verbessern und den Zoo zu einem Naturschutzzentrum machen, zu einer Institution, die massgeblich dazu beiträgt, bedrohte Tierarten und Lebensräume zu erhalten. Dabei ist es die wichtigste Aufgabe des Zoos, die Menschen, unsere Besucher, in diese Aufgabe miteinzubeziehen und sie für den Naturschutz zu motivieren. Alles, was wir im Zoo tun, muss sich dieser Maxime unterordnen, und so war es meine erste Aufgabe, einen Masterplan zu erstellen, der aufzeigt, wie sich der Zoo ideell, edukativ, in seinen Naturschutzprogrammen, nachhaltig finanziert, aber auch gestalterisch weiterentwickeln soll und Leitlinien festzulegen. Nachdem die ersten Analysen dazu gemacht waren, ging es darum, einen Planer zu suchen, der gestalterisch unsere Ideen auf dem Zürichberg umsetzt. Unter verschiedenen selbständigen, privaten Planern haben wir dazu den damals jungen Landschaftsarchitekten Walter Vetsch mit der Aufgabe betraut, einen Masterplan zu erarbeiten. Sorgfältig wurde der damalige Zoo mit seinen Tierarten und Anlagen überprüft und zusammen mit der Zoomannschaft entstand ein Masterplan für die nächsten dreissig Jahre. Diese Zahl ist nicht zufällig, wir rechnen, dass neue Erkenntnisse in der Tierhaltung und Veränderungen in unserer Gesellschaft dazu führen, dass ein Gehege nach dreissig Jahren neu überarbeitet werden muss. Der damalige Zoovorstand hat diesen Masterplan genehmigt und Walter Vetsch bekam den ersten konkreten Bauauftrag. Mit dem Lebensraum der südamerikanischen Bergnebelwaldanlage für Brillen- und Nasenbären entstand die erste grosse, naturnahe Landschaftsanlage im Zoo Zürich, die weltweit Aufsehen erregte und neue Massstäbe setzte. Viele weitere Anlagen im Zoo tragen heute die Handschrift von Walter Vetsch, die er mit seinem Büro in den letzten dreissig Jahren realisiert hat. Es ist Walter Vetsch und seinem Team gelungen, sich ganz in die jeweiligen Lebensräume hineinzudenken. Immer hat er die originalen Landschaften besucht, bevor mit der Planung begonnen wurde. Walter Vetsch hat ein unglaublich gutes dreidimensionales Vorstellungsvermögen und kreatives Auge, die Landschaft so zu gestalten, dass der Besucher sich in die Heimat der Tiere hineinversetzt fühlt. Er macht aber keine Landschaftskopien, sondern verfeinerte, gewissermassen raffinierte Wiedergaben des Grossraumes der jeweiligen Tiere für den speziellen Ort im Zoo, reduziert auf einige eindeutige Elemente und Schwerpunkte. Für Prof. Dr. Heini Hediger gehörte zu einer guten Tierhaltung immer auch das Psychotop, gemeint ist dabei ein Landschaftort, ein Bild und eine Heimat, in der man sich wohl fühlt, Mensch und Tier. Die moderne Zooarchitektur unterscheidet sich deutlich von der Hochbau-, aber insbesondere auch von der urbanen Landschaftsarchitektur. Dem mehrfach für seine hervorragenden urbanen Gestaltungen wie z. Bsp. dem Sechseläutenplatz in Zürich oder dem Sulzerareal in Winterthur auch international ausgezeichneten Landschaftsarchitekten ist es gelungen, den schwierigen Spagat zwischen städtischer Freiraumgestaltung und Zooarchitektur auf höchstem Niveau zu finden. Ihm, seinen Mitarbeitenden und den Nachfolgern ist es zu verdanken, dass die Zoogestaltung des Zoo Zürich heute auf diesem international höchsten Niveau steht. Für Walter Vetsch stellt die dreissigjährige Geschichte der Gestaltung des Zoo Zürich eine grosse Besonderheit und Genugtuung dar, nicht zuletzt auch, dass er als Landschaftsarchitekt die gestalterische Leitung und Planung eines ganzen Zooneubaus innehaben durfte. Dies stellt auch, nebst anderen Werken, einen Teil seines beruflichen Lebenswerkes dar, worauf er sehr stolz sein darf. Walter Vetsch übergab seinen Stab im Büro bereits vor einigen Jahren in die Hände dreier langjähriger Mitarbeitenden, die dieses in seinem Sinne und Geist unter dem Namen vetschpartner Landschaftsarchitekten AG weiterführen. Bis zur jetzigen Vollendung der Lewa Savanne stand er dem Zoo im Hintergrund immer noch als kreativer Denker und stiller Schaffer zur Verfügung. Wie der Zoodirektor tritt auch der 69-jährige Landschaftsarchitekt Walter Vetsch von der Bühne seines Berufs und damit auch von seinem kreativen Schaffen im Zoo zurück. Er hat diesen Rücktritt mit Absicht auf den Rücktritt des Zoodirektors gewählt, war doch die gemeinsame Zusammenarbeit stets geprägt von grossem, gegenseitigem Vertrauen, Respekt, Hochachtung und Freundschaft. Ich bin ihm sehr dankbar, dass wir mit ihm zusammen den Zoo so verändern konnten, dass dieser für die weitere Zukunft bereit ist, immer mit dem Ziel, langfristig die Schönheiten der Natur zu bewahren. Rückblick von Walter Vetsch Arbeiten und Erlebnisse der vergangenen dreissig Jahre im Zoo Zürich IIn der Stadt Zürich aufgewachsen besuchte ich bereits als Kind den Zoo beinahe jeden Mittwochnachmittag. Ich wusste genau, welche Wege ich beim Zoobesuch wählen musste, um ja kein Tier zu verpassen. Damals durfte man auch noch Tiere füttern und ich stand daher viel am damaligen Bärengraben und fütterte die Bären. Ich erinnere mich auch noch sehr gut an die Giraffengruppe, zusammen mit den grossen Kudus, die am Ort der heutigen Bärenanlage waren. Dass ich nach den Schulen, dem Studium und ausgedehnten jahrelangen Reisen einmal einen Zoo leitend planen dürfte, wäre mir nie im Traum eingefallen. 1991 war es so weit, dass mich der Vorstand und das Zookader aus etwa einem Dutzend Fachleuten auswählten, das von Alex Rübel erarbeitete Leitbild planerisch in einen Masterplan bis ins Jahr 2020 umzusetzen. Damit war das Zoo-Virus in mir und blieb es bis heute. Mit immerwährendem Respekt und grossem Vertrauen seitens des Zoos durfte ich nach dem Masterplan Lebensraum um Lebensraum entwerfen, gestalten und umsetzen. So entstand für mich und mein Büro nebst andern Jahrhundertprojekten ein grosser Teil meines beruflichen Lebenswerkes, worauf ich sehr stolz bin. Weitere ausgedehnte Reisen mit meiner Frau liessen das etwas ins Hintertreffen geratene Reisefieber wiederaufleben und wir bereisten insbesondere bei der weiteren Projektierung von Lebensräumen für Zootiere jeweils deren Naturhabitate. Daneben fanden viele Ferienreisen in ausländische Zoos statt. Dies nicht nur, um zu lernen, sondern vor allem, um zu sehen, welche Fehler man keinesfalls wiederholen sollte. Mittlerweile hatte ich auch das Vokabular der Zoosprache gelernt und konnte mich also auch mit den Kuratoren und dem Zoodirektor auf Augenhöhe unterhalten. Den schwierigen fachlichen Spagat zwischen städtischer Freiraumgestaltung und Zoolandschaftsarchitektur konnte ich, ohne dass ich mich hätte selbst verleugnen müssen, ohne weiteres vollziehen. Dies kann man selbstverständlich nicht alles alleine bewerkstelligen, dafür braucht es Rückhalt im Büro und viele gute Mitarbeiter/Innen, denen allen ich an dieser Stelle meinen grossen Dank für die 30-jährige, stete Unterstützung aussprechen möchte. Am meisten Freude bereitete mir beim Projektieren immer die Auseinandersetzung mit und die Planung der Vegetationstypen mit Pflanzen, die in unserem Klima gedeihen und die die jeweiligen Eigenschaften der Vegetation in den Ursprungsgebieten am besten simulieren. Meine letzte Arbeit war daher die gesamte Bepflanzungsplanung für die Lewa Savanne. Zudem liess ich die riesigen Schirmbäume auf eigenes Risiko ziehen, lange bevor wir wussten, dass wir den Planungsauftrag dafür erhalten würden. Nebst dem Zoo machte ich mit meinem Büro selbstverständlich auch hunderte von vor allem urbanen Projekten, Wettbewerben, Studienaufträgen und vieles mehr (Seeanlage und Seebadeanstalt Pfäffikon SZ, Sechseläutenplatz Zürich, Sulzer-Areal Winterthur u.v.m.). Was geblieben ist, ist das Zoovirus und das Reisefieber und jährlich verbringe ich mit meiner Frau einige Winterwochen meist in extremen Naturlandschaften. Dem Verwaltungsrat und dem Zookader, insbesondere dem Direktor Alex Rübel, möchte ich von ganzem Herzen für die 30-jährige Zusammenarbeit, das stets riesige Vertrauen und die Hochachtung für unsere Leistungen sowie für den Respekt und letztlich die Freundschaft danken. Es war eine wundervolle, unvergessliche aber auch strenge Zeit und ich denke, es hätte 1991 beim Erstellen des Masterplanes niemand daran geglaubt, dass dieser im Jahre 2020 auch tatsächlich beinahe zu 100% umgesetzt wäre. Zum Schluss möchte ich aus vielen Erlebnissen und Begegnungen eine interessante Begebenheit wiedergeben, zum Baobab in der Lewa Savanne mit dem Namen «Poachers’ hide» bzw. «Poachers‘ nest». Lange bevor wir den Planungsauftrag für die Lewa Savanne erhielten, entdeckte ich in Afrika einen riesigen, begehbaren Baobab (Affenbrotbaum). Sofort wusste ich, dass ich diesen Baum als starkes, identitätsstiftendes Zeichen bei der Savanne einsetzen würde, sollten wir den Planungsauftrag dafür dann auch wirklich erhalten. Die Einheimischen erzählten mir dann auch noch die Geschichte, warum dieser Baum «Poachers’ hide» bzw. «Poachers’ nest» hiess. Wenn Wilderer vor den Wildhütern flüchteten, rannten sie zu diesem Baobab und waren plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Die Wilderer hatten vorgängig im Bauminnern Löcher vorbereitet, in die sie Hölzer reinsteckten, womit eine Art Leiter entstand. Alle kletterten nach oben ins Dunkle und der Letzte nahm die Hölzer jeweils raus und mit nach oben. Wenn die Wildhüter den Baum kontrollierten, konnten sie im Dunkeln keine Personen ausmachen, obwohl alle Wilderer in luftiger Höhe im Bauminnern den Atem anhielten und zusammenkauerten

Zoo Vivarium Darmstadt 20.05.2020
Lang ersehnter Zebra-Nachwuchs im Zoo Vivarium
Ende April 2020 kam im Zoo Vivarium ein Böhm-Zebra zur Welt. Die letzte Geburt eines Zebras in Darmstadts Tiergarten liegt neun Jahre zurück. Das Fohlen ist ein Hengst und wurde im Zoo Karlsruhe gezeugt, an den Mutterstute Tamika zusammen mit anderen Darmstädter Zebras bis zur Fertigstellung der Afrikaanlage im Zoo Vivarium im Mai 2019 abgegeben worden war. Die Tragzeit bei Zebras dauert zwölf Monate. Das Böhm-Zebra ist eine Unterart des Steppenzebras.

Zoo Heidelberg 20.05.2020
Herzlich willkommen, kleiner Gürtelvari! Besondere Regeln für den Zoobesuch | Online-Anmeldung und Aktion „Zahl, was du willst“
Inzwischen ist das Gürtelvari-Jungtier ungefähr so groß wie ein kleiner Kürbis und zeigt sich jeden Tag aktiver. Der diesjährige Nachwuchs kam Mitte April zur Welt und entwickelt sich sehr gut. Die beiden Vari-Eltern kümmern sich sorgsam um den Nachwuchs. Der Zoo Heidelberg hofft, dass sich das Junge in der kommenden Zeit weiterhin so gut entwickelt. Wer die Gürtelvaris im Zoo Heidelberg selbst beobachten möchte, benötigt eine Online-Anmeldung für den Zoobesuch. Für den Eintritt gilt das Prinzip „Zahl, was du willst“. Jeder Besucher kann selbst entscheiden, wie viel ihm der Zoobesuch wert ist. Alle Infos zu den geltenden Regelungen unter: www.zoo-heidelberg.de/coronainfo. „Wir freuen uns sehr über den Nachwuchs im Tiere Live Revier! Gürtelvaris zählen zu den Lemuren und gelten als vom Aussterben bedroht. Jedes neugeborene Jungtier hat eine sehr große Bedeutung für das Erhaltungszucht-programm der Gürtelvaris“, berichtet Kim Klene, stellvertretende Revierleiterin im Tiere Live Revier. Die Tierpfleger im Zoo Heidelberg beobachten jeden Entwicklungsschritt des wertvollen Nachwuchses sehr sorgsam. Schließlich könnte das Jungtier bei einer erfolgreichen Aufzucht in ein paar Jahren selbst für Nachwuchs sorgen. „Um die Familie nicht zu stören, führen wir ausschließlich Sichtkontrollen durch. Wir wissen allerdings noch nicht, welches Geschlecht das Jungtier hat“, sagt Klene. Der Zoo Heidelberg hofft, dass sich der diesjährige Nachwuchs weiterhin so gut entwickelt. Klene berichtet: „Bisher sieht alles gut aus. Das Junge zeigt sich fit und aktiv und wird von den Eltern gut umsorgt.“ Junge Gürtelvaris sind richtige Nesthocker: Erst nach und nach wird das Jungtier selbstständig kurze Ausflüge außerhalb der Nisthöhle unternehmen. Im dichten Bambusdickicht des Geheges ist es durch das dunkel gefärbte Fell optimal getarnt. Zoobesuch mit Online-Anmeldung | Aktion „Zahl, was du willst“ Wer die Vari-Familie im Zoo Heidelberg selbst beobachten möchte, ist auch in Corona-Zeiten herzlich dazu eingeladen. Es gelten aktuell besondere Regelungen und Einschränkungen: Ein Besuch ist ausschließlich mit Online-Anmeldung möglich. Während des Aufenthalts im Zoo gilt für alle Personen ab 6 Jahren eine Maskenpflicht. Für den Zoo-Eintritt gilt derzeit die Aktion „Zahl, was du willst“: Jeder Besucher zahlt genau so viel, wie ihm der Besuch im Zoo wert ist. „Auch wenn wir jetzt wieder öffnen dürfen, werden wir die Einnahmeausfälle nicht mehr ausgleichen können. Jeder Schein, jede Münze in der Zahl, was du willst-Spendenbox hilft uns dabei, die Krise zu meistern! Wir bedanken uns von ganzem Herzen bei allen Zoo-Freunden für die Unterstützung“, so Zoodirektor Dr. Wünnemann. Infos zu allen geltenden Regelungen und zur Online-Anmeldung unter www.zoo-heidelberg.de/coronainfo.
Hintergrundinfos Varis: Vom Aussterben bedrohte Lemuren Gürtelvaris stammen ursprünglich von der Insel Madagaskar. Madagaskar ist die viertgrößte Insel der Erde, liegt vor der Ostküste Afrikas und beherbergt eine einzigartige Flora und Fauna. Über 70 Prozent aller madagassischen Tier- und Pflanzenarten sind endemisch, kommen folglich an keinem anderen Ort der Welt vor – so auch die Varis. Die schwarzweißen Lemuren sind vom Aussterben bedroht. Ihre Lebensräume schrumpfen kontinuierlich, zudem werden die Tiere wegen ihres Fleisches oder Felles gezielt bejagt. Seit vielen Jahren unterstützt der Zoo Heidelberg das Artenschutzprojekt AEECL (Lemur Conservation Association) auf Madagaskar, das sich dem Schutz der Lemurenarten Madagaskars verschrieben hat. Informationen zu diesem Artenschutzprojekt finden Sie auf der Webseite des Zoo Heidelberg unter www.zoo-heidelberg.de/artenschutz.

Tierpark Nordhorn 19.05.2020
Tierparkunterstützung durch Boom bei Tierpatenschaften Neuer Alpaka-Zuchthengst sucht einen Namen – Tierpaten dürfen Vorschläge machen
Es ist eine Welle der Unterstützung, die den Familienzoo in den letzten Wochen erreicht hat. Mehrere Tausend Euro Spenden, diverse Hilfsaktionen kleinerer und größerer Firmen, ein Anstieg in den Mitgliedszahlen im Förderverein und sage und schreibe mehr als 300 neue Tierpaten! „Jeder Euro zählt in dieser Krisenzeit und so sind wir allen Unterstützern unglaublich dankbar!“ so Zoodirektor Dr. Nils Kramer. „Der Anstieg bei den Patenschaften ist enorm! Unser Marketingteam hat in der besucherlosen Zeit viel auf die Beine gestellt, um den Menschen ihre Patentiere näher zu bringen!“, so Kramer weiter. Die Patenbetreuerin Andrea Snippe hat seither alle Hände voll zu tun die vielen Anträge zu bearbeiten. „Vor der Coronakrise lagen wir bei ca. 450 Tierpaten. Alleine in den letzten 8 Wochen seit der Schließung des Parks Mitte März sind 300 neue Paten hinzugekommen!“ so die überwältigte Patenbetreuerin. Sie ergänzt schmunzelnd: „Wir werden demnächst wohl zwei Patentage veranstalten, oder die Ausgestaltung des Tages anpassen müssen. Zur Bekanntgabe der Patenschaften wurde bereits ein dritter Schaukasten im Tierpark installiert, aber das Einbringen aller Namen wird wohl noch ein bisschen Zeit in Anspruch nehmen!“ bittet Snippe die Förderer um etwas Geduld. Als Dankeschön hat sich der Tierpark nun etwas Besonderes einfallen lassen. Der neue kleine Alpakahengst sucht noch einen Namen. Unter allen Tierpaten – alten wie neuen Paten und egal von welcher Tierart – verlost der Familienzoo nun eine Namenspatenschaft für den Neuankömmling. Dafür müssen die Tierpaten eine E-Mail mit einem Namensvorschlag an tierpatenschaften@tierpark-nordhorn.de senden. Der Name sollte mit einem „P“ beginnen und darf gerne einen Bezug zur Ursprungsheimat der Alpakas, den südamerikanischen Anden, haben. Die Gewinner werden zur Alpakataufe in den Familienzoo eingeladen. Einsendeschluss ist Sonntag, der 31. Mai 2020.

Wildpark MV Güstrow 19.05.2020
Luxusvilla unter den Vogelnestern – Wildvögel brüten fleißig und einfallsreich im Wildpark-MV
Eine kleine Idylle mitten im Grünen – nicht nur für die Besucher, sondern auch für die Wildvögel wie Kleiber, Schwäne oder Kohlmeisen, die sich im Wildpark-MV offensichtlich pudelwohl fühlen. Die Brutsaison ist in vollem Gange, an jeder Ecke entsteht neues Leben – nicht nur in den bereitgestellten Brutkästen. Ein Kohlmeisen-Pärchen hat sich für die Luxusvariante unter den Vogelnestern entschieden: eine Laterne, in Fleißarbeit gut ausgestattet mit Grashalmen, Tierhaaren oder auch Moos, noch dazu regen- und windgeschützt – perfekt für die frischgeschlüpften Jungvögel. Und ein schöner Hingucker für die Wildpark-Besucher!

Zoo Hannover 19.05.2020
Erlebnis-Zoo ist tierisch beliebt Seit Wiedereröffnung täglich ausgebucht – auf Mithilfe der Besucher angewiesen
Wie sehr die Elefanten, Löwen, Erdmännchen und natürlich der Eisbärnachwuchs während der Corona bedingten Schließung vermisst wurden, zeigt eine erste Bilanz des Erlebnis-Zoo Hannover: Seit der Wiedereröffnung am 6. Mai kamen über 38.000 Besucher in den Zoo. „Wir freuen uns, dass wir so vielen Familien und Tierfreunden in dieser herausfordernden Zeit wieder einen schönen, erlebnisreichen Tag im Zoo bieten konnten,“ so Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff. Damit die Besucher bei ihrem Zoospaziergang entspannt die Tiere beobachten können, hat der Zoo umfangreiche Maßnahmen zur Wahrung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln umgesetzt: Alle Wege sind als Einbahnstraßen ausgezeichnet, zahlreiche Schilder weisen auf die geltenden Hygiene-Regeln hin, Zoo-Scouts sind im Einsatz, um die Gäste zu lenken und auf die Abstandsregeln hinzuweisen. Auf die kommentierten Fütterungen und Treffen mit den Tierpflegern wurde verzichtet, weil sich dort erfahrungsgemäß viele Menschen treffen. Die Maßnahmen hätten sich gut bewährt, nur ganz selten gab es Situationen, in denen wohl die Begeisterung für die Tiere die Regelungen kurzzeitig in Vergessenheit gebracht hätten, so Casdorff. „Das Zooteam hat sich sehr viele Gedanken für einen verantwortungsvollen Besuch gemacht und Vorbereitungen getroffen. Jetzt kommt es auf uns alle als Gemeinschaft an. Wir sind auf die Mithilfe von allen Gästen angewiesen“, so Casdorff, „wir möchten daher alle dringend bitten, auch weiterhin die Regeln zu ihrer eigenen Sicherheit und zum Schutz anderer einzuhalten.“ Um den Besucherstrom lenken zu können, hat der Zoo Einlass-Zeitfenster eingerichtet. 375 bis 562 Besucher (tageszeitabhängig) erhalten pro Zeitfenster Zutritt. Das Zutrittsticket ist online kostenlos buchbar und muss von allen Gästen – auch Jahreskarten-Inhabern – beim Eintritt vorgezeigt werden. „Die Zeitfenster sind für die kommenden Tage nahezu ausgebucht“, freut sich Zoo-Geschäftsführer Casdorff. Allerdings hat die kostenlose Buchung der „Time-Slots“ auch ihre Kehrseite: In den letzten Tagen wurden einige Einlass-Tickets nicht eingelöst. Es hätten also auch weitere Besucher kommen können. Der Zoo bittet daher alle, nur den wirklichen Bedarf zu buchen, um möglichst vielen Menschen die Chance auf einen Besuch zu ermöglichen. Tatsächlich werfen das „Zutritts-Zeitfenster“ genau wie das Maskentragen, die Öffnung von Spielplätzen und Gastronomie viele Fragen auf, die das Service-Team zurzeit am Telefon und per E-Mail beantwortet. Generell gilt: Der Zoo darf ab der gebuchten Zeit betreten werden, man kann dann bis Zooschluss um 19 Uhr bleiben. Es besteht keine Maskenpflicht (außer im Shop, Service-Center und der Unterwasserwelt) – der Zoo empfiehlt jedoch das Tragen. „Wir haben unser Team deutlich verstärkt, um die vielen Nachfragen beantworten zu können. Viele Antworten finden sich auch auf der Internetseite des Zoos, die wir beständig aktualisieren“, so der Zoogeschäftsführer. Spielplätze und Gastronomie geöffnet – neue Riesenrutsche Die beliebten Spielplätze im Erlebnis-Zoo sind geöffnet, Eltern oder die entsprechende Aufsichtsperson müssten jedoch auch hier auf ihre Kinder und den notwendigen Sicherheitsabstand achten. Auch die neue Riesenrutsche im Kinderland Mullewapp ist seit dem letzten Wochenende geöffnet – zur großen Freude aller kleinen und vieler großen Rutsch-Fans. „Wir beobachten die Situation hier genau und empfehlen, auf den Spielplätzen nach freien Spielgeräten zu suchen“, so Casdorff weiter. Inzwischen konnten auch einige der gastronomischen Angebote unter Wahrung aller Auflagen wieder geöffnet werden. Im Eingangsbereich versorgt das „Hin und Weg“ Hungrige mit Snack, Kaffee und Eis aus der zooeigenen Eismanufaktur. Im Café Kifaru am Sambesi wie im Restaurant Mullewapp werden Gäste zu den freigegebenen Tischen geleitet. Auch im Dschungelpalast gibt es Kleinigkeiten auf die Hand. Das neue „Hoflokal“ freut sich wieder auf Gäste – eine Reservierung ist allerdings empfehlenswert, da aufgrund der Auflagen nur die Hälfte der Sitzplätze zur Verfügung stehen. Die Speisekarte hat getreu dem Motto regional-saisonal neue Kreationen zu bieten, die bei schönem Wetter auch auf der Terrasse genossen werden können. www.hoflokal.de AMAZONIEN geöffnet. Auch das PANORAMA AM ZOO mit dem 360°-Grad Panorama AMAZONIEN von Künstler Yadegar Asisi ist wieder geöffnet. In dem 32 Meter hohen Gebäude können Besucher das faszinierende Rundumbild des tropischen Regenwaldes mit seiner facettenreichen Flora und Fauna aus verschiedenen Ebenen betrachten. Der Zugang führt aktuell über den Zooparkplatz und ist für Kinder kostenlos. Erwachsene mit Zoo-Eintrittskarte zahlen nur 4,50 €. Weitere Informationen finden sich unter www.panorama-am-zoo.de.
Unterstützung weiterhin notwendig Die achtwöchige Schließung hat allein dem Zoo-Betrieb jeden Tag ein Defizit von 63.000 Euro gebracht. Durch Aufnahme von zusätzlichen Krediten konnte der Betrieb aufrechterhalten werden. Und auch wenn der Erlebnis-Zoo wieder geöffnet ist, können die laufenden Kosten aufgrund der beschränkten Besucherzahl nicht gedeckt werden. „Wir freuen uns sehr über die breite Unterstützung für den Zoo und seine Tiere durch Spenden, Tierpatenschaften und Jahreskarten-Verkäufe, die wir bislang erhalten haben!“

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma Stuttgart 19.05.2020
Wilhelma gibt umgestalteten Hauptspielplatz frei – Austoben im Regenwald-Ambiente vor dem Amazonienhaus
Schöne Überraschung für die Besucherinnen und Besucher nach der Wiedereröffnung der Wilhelma: Die Wilhelma hatte zwar Corona-bedingt geschlossen, ist aber nicht in einen Dornröschenschlaf verfallen. Alle Projekte, die zuvor schon begonnen waren, wurden weitergeführt. So auch die Umgestaltung des Hauptspielplatzes, der heute, Dienstag, 19. Mai 2020, einer Horde begeisterter Kinder übergeben wurde. Die Anlage vor dem Amazonienhaus trägt jetzt thematisch die Handschrift eines Regenwalds. „Bei der Wilhelma denkt man an Lebensräume für exotische Tiere und Pflanzen, aber eine Spielwelt für Kinder gehört ebenfalls zu einem gelungenen Familienausflug“, sagt Direktor Dr. Thomas Kölpin. „Hier können sich Mädchen und Jungen das, was sie auf dem Dschungelpfad im Amazonienhaus nebenan erlebt haben, in ihrer Phantasie weiter ausmalen und als kleine Entdecker durchspielen – oder einfach einmal weltverloren plantschen, matschen und herumtollen, bevor es weiter geht zu Affen, Löwen und Elefanten.“ Entsprechend der Corona-Verordnung bleibt die Zahl der zugelassenen Kinder vorerst begrenzt. Wegen seiner Weitläufigkeit sind jedoch insgesamt 34 Kinder gleichzeitig erlaubt. Trotz seiner Größe will auch der Spielplatz selbst zunächst entdeckt werden. Die Spielfläche von 1.000 Quadratmetern ist auf einem doppelt so großen Areal in hohe Büsche und Bäume eingebettet. Seit dem ersten Spatenstich im Januar entstanden vier Spielsegmente: In einem Heckenlabyrinth aus Bambus lernen die Kinder, wie schwer es ist, sich im Dschungel zu orientieren. Am Ziel treffen sie auf die Skulptur eines Stirnlappenbasilisken, eines Reptils, das auch im Biotop des Amazonienhauses lebt. Eine große Holzkonstruktion nutzt Elemente des Regenwaldes wie Stege, Seile, Brücken, Rampen und eine Baumhütte, um kleine Entdeckerinnen und Entdecker zum Klettern, Balancieren und Rutschen zu animieren. Mit Bezug auf den Amazonas-Strom gibt es nun einen Wasserbereich zum Experimentieren mit dem nassen Element. Das flache Becken säumt ein Zulauf mit verschiedenen Pumpen. Ein langgezogener Holzsteg aus heimischer Lärche lädt zum Ausruhen ein. Erhalten geblieben sind zudem die beliebten Einzelgeräte des Vorgänger-Spielplatzes: So kann man weiterhin auf den Holzkaiman kraxeln und auf dem Amazonas-Kanu wippen. Die Baukosten inklusive Planung lagen bei 375.000 Euro. Hinzu kamen Instandsetzungsmaßnahmen wie Wegesanierung, Anpflanzungen und eine Zisterne. Damit lässt sich das Wasser vom Spielplatz auffangen und auch noch für die Bewässerung der Grünanlagen nutzen. Der Amazonien-Spielplatz gehört zu den inzwischen zwölf Stationen der Kinderturn-Welt. Bei diesem Bewegungsparcours in Kooperation mit der Kinderturnstiftung Baden-Württemberg sind die Kinder aufgefordert zu klettern, hangeln, hüpfen oder laufen wie die Tiere im jeweiligen Wilhelma-Umfeld. Aufgefrischt wurde darunter in der Corona-Pause der Eichhörnchen-Pfad gegenüber den Zebras. Neu hinzugekommen ist die Tiger-Station im oberen Parkbereich. Daneben soll zukünftig ein Tiger-Landschaftsgehege entstehen. Den Hangelparcours am früheren Menschenaffenhaus haben Attraktionen aufgewertet, mit denen die Wilhelma Down Under auf der BUGA 2019 in Heilbronn präsentierte. Das Haus selbst wird derzeit in ein Australienhaus umgestaltet.

Zoo Köln 19.05.2020
Schweine mit Zottelohren: Pinselohrschweine im Kölner Zoo geboren
„Picasso“ und „Cassie“, das Pinselohrschwein-Paar im Kölner Zoo, hat Nachwuchs. Sie sind Anfang Mai Eltern von zwei quieckfidelen Frischlingen geworden. Die Pinselohrschweine (Potamochoerus porcus) leben auf der Anlage am Nashornhaus. Eber „Picasso“ zog 2012 aus dem Zoo Landau nach Köln. „Cassie“ kam im August 2017 aus dem britischen Colchester. Beide Tiere harmonierten von Anfang an sehr gut. Bereits 2018 hatten sie Jungtiere. Die beiden Frischlinge – „Yannika“ (weiblich), „Arturo (männlich) – waren von Anfang an lebhaft und aktiv. Sie saugen regelmäßig an den mütterlichen Zitzen. Ihre Tragzeit betrug knapp 130 Tage. Pinselohrschweine werfen bis zu vier Junge. Die Jungtiere werden, wie bei allen Wildschweinen, als Frischlinge bezeichnet. Sie haben in den ersten Lebensmonaten eine helle Färbung mit Längsstreifen. Ab rund sechs Monaten färben sie sich schließlich in das Alterskleid um. Pinselohrschweine sind mit ihrem rauhaarigen, rot-bräunlich-schwarzen Fell sehr farbenprächtig. Hinzu kommen die hellen Backenbärte und die namensgebenden „Pinsel“ an den Ohren. Sie stammen aus West- und Zentralafrika. Die Tiere bevorzugen Regen- und Feuchtgaleriewälder sowie Berg- und Buschwälder, in denen sie in Rotten leben. Die Lebensweise ist der unseres heimischen Wildschweines (Sus scrofa) sehr ähnlich. So durchwühlen sie den Boden beständig nach Fressbarem wie Wurzeln, Knollen, Insektenlarven oder Kleintieren. Wo die Schweine von Löwen, Leoparden oder auch dem Menschen bejagt werden, sind Pinselohrschweine nachtaktiv. Im Zoo kann sie der Besucher auch tagsüber sehr gut beobachten. Im Unterschied zum Schwarzwild sind Pinselohrschweine wärmebedürftig, da sie keine Unterwolle unter dem Fell haben. Im Kölner Zoo leben die Tiere auf einer schweinegerechten Anlage im Nashornhaus, dem ältesten und geschichts-trächtigsten Haus des Zoologischen Gartens. Es wurde ab 1865 erbaut

Tiergarten Schönbrunn Wien 18.05.2020
Bundesministerin Schramböck als Patin von Elefanten-Mädchen Kibali
So kann die Woche beginnen: Elefanten-Mädchen Kibali im Tiergarten Schönbrunn wurde heute mit einer Heutorte mit viel köstlichem Obst und Gemüse überrascht. Grund dafür war ein besonderer Termin. Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck übernahm die Patenschaft. „In der Corona-Krise hat uns Kibali geholfen, Abstand zu halten. Beim Abstand eines Babyelefanten haben sicher die meisten, so wie ich, an Kibali gedacht“, so Schramböck, die sich als großer Fan des Tiergartens und der Elefanten bezeichnete. Tiergartendirektor Stephan Hering-Hagenbeck bedankte sich herzlich für die Unterstützung und überreichte Schramböck die Patenschaftsurkunde sowie ein Kibali-Aquarell von Tiermalerin Margit König, das stets an das dickhäutige Patentier erinnern soll. Im normalen Zooalltag spielt die Länge eines Elefanten keine wirkliche Rolle. Hier wird regelmäßig das Gewicht kontrolliert. Kibali wiegt aktuell 230 Kilogramm. Tiergartendirektor Stephan Hering-Hagenbeck: „Wir wurden in letzter Zeit so oft gefragt, wie lang Kibali mittlerweile ist. Deshalb haben sie unsere Tierpfleger am Wochenende extra vermessen. Sie kommt bereits auf 1,40 Meter.“ Kibali wird am 13. Juli ein Jahr alt. Sie ist also kein Babyelefant mehr, sondern schon ein „Kleinkind“. Passend zum Abstandsmaß hat der Tiergartendirektor schmunzelnd noch einen Fun-Fact parat: „Kibalis Rüssel ist derzeit 50 Zentimeter lang. Also könnte man auch sagen, man soll derzeit so viel Abstand halten wie zwei Kibali-Rüssel.

Zoo Hoyerswerda 18.05.2020
Flauschiger Stachler im Zoo Hoyerswerda geboren Baumstachler Mandy & Monty sind zum ersten Mal Eltern geworden
Ein putziger Stachler macht jetzt die Anlage der Baumstachler im Zoo Hoyerswerda unsicher. Vor etwas über einer Woche wurde das Jungtier geboren und ist der erste Baumstachler-Nachwuchs im Zoo überhaupt und auch für das Baumstachler-Paar Mandy & und Monty das erste Jungtier. Gerade einmal 25 cm lang ist der kleine Stachler und macht seinem Namen schon alle Ehre. Auch wenn er wie ein kleiner Flauscheball mit Knubbelnase aussieht, ist er ganz schön stachelig, denn die Stacheln hat er schon von Geburt an. Seine ersten Klettertouren wagt er bereits in sicherer Nähe zu seiner Baumhöhle. Mandy & Monty sind mit zwei Jahren sehr früh Eltern geworden. Baumstachler werden circa mit 18 Monaten geschlechtsreif und haben für Nagetiere eine lange Tragzeit um die 200 Tage. Erst Anfang letzten Jahres sind Mandy aus Cottbus und Monty aus Hamburg in den Zoo Hoyerswerda gezogen. Bis jetzt sind sie sehr entspannte Eltern und lassen den Nachwuchs die Anlage auch schon mal allein erkunden. Besucher haben also eine gute Chance den kleinen Stachler in Aktion zu sehen, wenn er nicht unterwegs sein sollte, schläft er gern mit Mama Mandy in der vordersten Baumhöhle. Baumstachler (Erethizon dorsatum) werden auch als Ursons oder Neuweltstachelschweine bezeichnet. Sie stammen aus Nordamerika und sind dort von Alaska und dem Norden Kanadas bis nach Nordmexiko zu finden. Die Art gilt als sehr anpassungsfähig und lebt in Misch-und Nadelwäldern, aber auch in offenem Kulturland und in der Tundra. Die Baumbewohner ernähren sich vorwiegend von Laub, jungen Trieben und Früchten. Im Winter fressen sie auch Baumrinde. Die Neuweltstachelschweine werden bis zu 15 Kilogramm schwer und gelten als sehr gute Kletterer. Trotzdem fallen sie häufig herunter: Etwa 35 Prozent aller Skelette in Museen zeigen geheilte Knochenbrüche. Bei Gefahr stellen die Nager ihr Stachelkleid auf und schlagen mit dem Schwanz. An den mehr als 30.000 Stacheln haben die Tiere winzige Widerhaken, die dafür sorgen, dass sich die Stacheln in ihren Gegnern hängen bleiben. Bei jeder Bewegung des Feindes bohren sie sich noch tiefer in den Körper.

Tierpark + Fossilium Bochum 18.05.2020
Vogelnachwuchs Down Under Jungtiere bei den Maskenkiebitzen und auch bei Keas im Tierpark + Fossilium Bochum
Im Sommer 2019 zogen die skurril aussehenden Masken-Kiebitze in die neu eröffnete Vogel-WG der Australienvoliere im Tierpark + Fossilium Bochum. Jetzt hat das Paar erstmals Nachwuchs bekommen! „Für uns ist dieser Zuchterfolg wirklich eine große Freude. Er zeigt, dass sich die Tiere in ihrer großzügigen Anlage wirklich gut eingelebt haben, denn dass eine Naturbrut beim ersten Versuch gelingt, ist keine Selbstverständlichkeit“, berichtet Jens Stirnberg, Abteilungsleiter der Zoologie im Bochumer Tierpark. Zu Beginn der Brutsaison errichtete das Kiebitzweibchen ihr Nest als gut getarnte Mulde im Boden und polsterte es mit Pflanzenmaterial aus. Nach knapp einem Monat schlüpften drei kleine Kiebitze aus ihren Eiern. Schon beim Nachwuchs ist der Ansatz der charakteristischen Gesichtsmaske der Vögel gut zu erkennen. Später wird sich die noch dunkle Maske gelb färben und die herabhängenden Hautlappen werden sich stärker ausprägen. Das Gefieder der Jungvögel ist schwarzbraun gefleckt, sodass sie am Boden oder unter Sträuchern gut getarnt sind. Die Vogeleltern verteidigen ihre Küken lautstark und greifen potentielle Angreifer im Flug an, sodass sich selbst die Zootierpfleger im Tierpark bei ihren routinemäßigen Kontrollen in Acht nehmen müssen. Aufgrund der knöchernen Sporen am Flügelende kann die Begegnung mit einem Maskenkiebitz durchaus schmerzhaft enden, weshalb sie auch den Beinamen „Soldatenkiebitze“ tragen. Ihre Voliere teilen sich die auffälligen Vögel mit drei australischen Taubenarten – Buschtauben, Friedenstäubchen und Wongatauben – sowie mit einem schillernden Schwarm Gebirgsloris. Nur einen Katzensprung vom australischen Outback entfernt liegt der Inselstaat Neuseeland. Auch im Tierpark finden Besucher die Voliere der neuseeländischen Keas direkt neben der australischen Vogel-WG. Die Bochumer Nestorpapageien gelten schon länger als absolutes Traumpaar, haben sie doch in den vergangenen Jahren regelmäßig erfolgreich Nachwuchs großgezogen. Auch in diesem Frühjahr hat es mit der Nachzucht geklappt. Am 25. März 2020 schlüpfte das Kea-Küken aus seinem Ei. In der geschützten Bruthöhle hat sich der kleine Papagei in den letzten Wochen bereits zu einem kräftigen Jungvogel entwickelt. Dort wird er als Nesthocker noch mindestens vier weitere Wochen verbringen, bis er das erste Mal die Höhle für selbstständige Ausflüge verlässt. Der Bestand der wildlebenden Keas in den Alpen Neuseelands ist in den vergangenen Jahrzehnten gefährlich zurückgegangen. Gründe dafür sind vor allem illegale Tötungen der Vögel. Aber auch die Einführung von Nahrungskonkurrenten und Nesträubern wurde den Keas zum Verhängnis. Umso wichtiger sind die Erhaltungszuchtbemühungen der Zoos, an denen sich auch der Tierpark + Fossilium Bochum beteiligt, um den Kea vor dem Aussterben zu bewahren.

Wildpark MV Güstrow 18.05.2020
Rhododendron-Blüte startet Bunte Farbenpracht im Wildpark-MV wieder zu bestaunen
Es geht wieder los: Die Rhododendron-Blüte im Güstrower Wildpark-MV steht Stück für Stück in voller Pracht. In den kommenden Wochen können sich die Besucher auf ein buntes Farbenmeer freuen, denn rund um das Eingangsgebäude entfalten mehr als 500 sogenannte Rosenbäume in weiß, gelb, rosa oder auch violett ihre ganze Schönheit – ein Augenschmaus während des Wildpark-Besuches. Damit sich die Besucher jedes Jahr wieder daran erfreuen können, bedarf es aufwendiger Pflege. Rhododendren sind anspruchsvolle Pflanzen, weiß auch Wildpark-Mitarbeiterin Liliia Vodopianova: „Rhododendren benötigen viel Wasser. Da es in den letzten Jahren stetig weniger regnet und sehr trocken ist, müssen wir umso mehr wässern. Bei 500 Pflanzen ist das eine große Leistung. Auch die Baumscheiben müssen regelmäßig von Unkraut befreit werden. Zudem zupfen wir, wenn es soweit ist, die einzelnen Blüten ab, wenn sie verblüht sind. So können die Rhododendren auch im nächsten Jahr wieder bestens zur Blüte kommen.“ Die Freude währt jedes Jahr allerdings nur kurz: Etwa drei Wochen zeigen sich die großen Blüten einer Pflanze, bis sie verblühen. Noch bis Juni sind die Rhododendren im Wildpark-MV zu bestaunen. Mehr als 200 Rhododendren wurden übrigens von Wildpark-Besuchern gespendet. Namensschilder erinnern an besondere Anlässe oder Geschenke für die Familie oder Freunde. Damit konnten sie sich selbst, aber auch dem Wildpark-MV eine große Freude machen und eine bleibende Erinnerung schaffen.

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