Zoo Augsburg

Der Zoo Augsburg wurde am 12. Juni 1937 als Park der deutschen Tierwelt eröffnet.
Der „Park der deutschen Tierwelt“ sollte den Besuchern ganz im Sinne der nationalsozialistischen Ideologie die heimische, „deutsche“ Tierwelt in ihrer Vielgestaltigkeit präsentieren. Eine geplante Erweiterung des Geländes nach Osten inklusive der Errichtung eines „typisch schwäbischen“ Bauernhofes kam nicht mehr zustande. Durch alliierte Bombenangriffe in den Jahren 1943 bis 1945 wurde der Tiergarten jedoch schwer zerstört und sodann geschlossen. Erst ab 1947 konnte das Publikum das Gelände wieder betreten. Die Augsburger bekundeten in einer Befragung ihr Interesse auch an exotischen Tierarten. Nach und nach wurden Tierarten aus aller Welt dem Bestand hinzugefügt.
Inzwischen findet man eine gute Mischung von Tieren aus aller Welt im Zoo.
Eine begehbare Vogelvoliere zeigt europäische Watvögel, im Wasserleben werden Biber, Fischotter und verschiedene Kaltwasserfischarten gezeigt und auf den zahlreichen Teichen gibt es heimische Entenvögel. Steinböcke, Braunbären und Seehunde sind Stellvertreter europäische Großsäuger.
In der Nähe des Reptilienhauses findet man Freilandterrarien mit europäischen Reptilien und Amphibien.
Auf dem Gelände des Zoos befinden sich mehrere Tierhäuser. Neben dem Reptilienhaus und dem Wasserleben sind das die Tropenhalle mit exotischen Vögeln und weiteren Reptilien und Amphibien, das Schimpansen/Elefantenhaus mit nicht zeitgemäßer Haltung der Schimpansen und Elefanten und zwei Raubtierhäusern. Im Tigerhaus befindet sich auch ein Nachttierbereich mit Plumploris, Kurzkopfgleitbeutlern und Galagos.
Eine neue Anlage für Elefanten ist im Bau.
Zentral im Zoo befindet sich eine große Afrikaanlage, die jedoch nicht als Highlight bezeichnet werden kann. Trotz Zebras, Giraffen Impalas und Nashörnern wirkt die Anlage eher leblos.

Die Webseite des Zoos bietet weitere Informationen. Den aktuellen Tierbestand kann man auf der Zootierliste erfahren.

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