- Schottisches Hochlandrind (Amerikatierpark Limbach-Oberfrohna)
- Mangalitzaschwein (Thüringer Zoopark)
- Skudde (Zoo Augsburg)
Der Welttag der Nutztiere wurde 1983 von der US-amerikanischen Tierrechtsorganisation Farm Animal Rights Movement (FARM) ins Leben gerufen. Initiator war Alex Hershaft, ein Chemiker und Tierrechtsaktivist. Ursprünglich hieß die Initiative World Farm Animals Day. FARM
Im Mittelpunkt stehen Tiere, die vom Menschen zur Erzeugung von Lebensmitteln gehalten werden, unter anderem Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen, Hühner, Puten, Enten und Gänse.
Der Aktionstag soll vor allem auf Haltungsbedingungen, Tierwohl, intensive Tierhaltung und Schlachtung aufmerksam machen. Die ursprüngliche FARM-Kampagne geht dabei deutlich über klassischen Tierschutz hinaus und vertritt eine tierrechtliche bzw. vegane Position; der Tag wird heute aber auch allgemeiner zur Information über das Wohlergehen landwirtschaftlich gehaltener Tiere aufgegriffen.
Der zweite Oktober ist bewusst gewählt. Es ist der Geburtstag Mahatma Gandhis (02.10.1869) geboren. Seine Vorstellungen von Gewaltlosigkeit dienten den Initiatoren als Bezugspunkt. Aus demselben Grund begehen die Vereinten Nationen am 2. Oktober auch den Internationalen Tag der Gewaltlosigkeit.
„Nutztier“ ist ein Überbegriff, der Wildtiere und Haustiere und einige Übergangsformen umfasst. Viele Wildtiere und einige Übergangsformen werden vom Menschen wirtschaftlich genutzt.
Das Begriffsverständnis kann auch nach Erklärungszusammenhang unterschiedlich sein. So versteht das deutsche Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) für seine Zwecke unter Nutztieren Tiere von Arten, die nicht zum Liefern, sondern zur Gewinnung von Produkten, insbesondere Lebensmitteln gehalten werden, sowie Pferde. Bei der Regelung tierschutzgerechter Nutztierhaltung fallen darunter landwirtschaftliche Nutztiere und sonstige warmblütige Wirbeltiere zur Erzeugung von Nahrungsmitteln, Häuten, Fellen oder Wolle und zu sonstigen landwirtschaftlichen oder züchterischen Zwecken.
Und am 4. Oktober ist Welttierschutztag.
Der Welttierschutztag geht auf eine Forderung des Schriftstellers Heinrich Zimmermann im Jahr 1924 zurück. Die erste Veranstaltung fand daraufhin am 4. Oktober 1925 im Berliner Sportpalast statt.
Vom 12. bis 17. Mai 1929 war Wien zum dritten Mal Austragungsort des Internationalen Tierschutzkongresses, an dem Vertreter von 152 Tierschutzvereinen aus 32 Ländern teilnahmen. Der Kongress verabschiedete einen 23-Punkte-Forderungskatalog. Punkt 23 sah die Einführung eines „Tierschutztages“ vor.
Am 8. Mai 1931 war es dann so weit. Beim Internationalen Tierschutzkongress von Florenz wurde für den 4. Oktober der erste internationale „Welttierschutztag“ proklamiert.
An diesem Tag gedenkt man des Heiligen Franz von Assisi, der am Abend des 3. Oktober 1226 gestorben ist (nach damaligem römisch-antikem Verständnis zählte die Zeit nach Sonnenuntergang bereits zum darauffolgenden Tag, also zum 4. Oktober; dieser ist auch einer der Namenstage von Franz bzw. Franziskus) und der als Gründer des Franziskanerordens unter anderem wegen seiner Tierpredigten berühmt und volkstümlich wurde.





