Tierpark Chemnitz

Blick von Aussichtsplattform bei den Thuren (Tierpark Chemnitz)

Blick von Aussichtsplattform bei den Thuren (Tierpark Chemnitz)

Eingang (Tierpark Chemnitz)

Eingang (Tierpark Chemnitz)

Der Tierpark Chemnitz wurde, wie viele andere Tierparks in der ehemaligen DDR, als Heimattiergarten gegründet. Ab den 1970er Jahren kamen Tiere aus der damaligen Sowjetunion hinzu. Seit 1992 liegt der Schwerpunkt bei bedrohten Tierarten, wie z. B. Sibirischen Tigern,  Nordpersischen Leoparden und Prinz-Alfred-Hirschen.

Im „Katzengarten“ finden sich selten gezeigte Feliden wie Omankatze und Amurkatze, im Krallenaffenhaus sind u. a. Goldenen Löwenaffen, Springtamarine und Silberaffen zu sehen.
Das moderne Vivarium für Amphibien zeigt die wohl europaweit größte öffentliche Sammlung lebender Frosch- und Schwanzlurche (rund 60 Arten). Darunter sind kaum gezeigte Raritäten, deren Zucht regelmäßig gelingt.
Ziegen und kleine Nagetiere teilen sich einen kleinen Bauernhof. Die Ziegen lassen sich auch Streicheln.

In der Tropenhalle leben neben Klammeraffen und freifliegenden Vogelarten auch Zwergflußpferde, Faultiere und Reptilien. Im Eingangsbereich befinden sich auch einige kleine Aquarien.
Nahezu alle alten Gehege wurden saniert, die Liste der Neubauten ist lang: So entstanden eine Bärenanlage, neue Fasanen- und Papageienvolieren, eine Australien- und eine Südamerikaanlage. Auch für die Löwen wurde eine neue Anlage gebaut.
Ein alter Bärenkäfig steht leer,dient als Museum, da eine Neubesetzung unmöglich ist und ein Abriss aus Kostengründen nicht möglich ist. Die ehemaligen Bärenkäfige lassen sich betreten.

Tropenhalle und Vivarium sind absolut sehenswert, vor allem bei Letzterem kommt der Amphibienfreund voll auf seine Kosten. Der Rest des Zoos wird geprägt von den Bauten eines Kleinzoos, mit vielen Gittern und trotz Sanierung ist meiner Meinung nach noch viel Arbeit nötig, um den Zoo in die Riege eines wirklich sehenswerten Zoos zu stellen, wie es etwa in Halle der Fall ist (um einen entsprechenden Größenvergleich herzustellen).

Das seit 1973 bestehende Wildgatter in Oberrabenstein gehört seit 1995 zum Tierpark Chemnitz. Es liegt ca. zehn Autominuten vom Tierpark entfernt und lässt sich auch gut in Wanderungen durch den Rabensteiner Forst einbinden. Es gibt Kombikarten mit dem Tierpark.

Weitere Informationen über den Zoo (und das Wildgatter) und seinen Tierbestand findet man hier und hier.

Dieser Beitrag wurde unter Zoovorstellung veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.