Safariland Stukenbrock

Safariland Stukenbrock

Das Safariland im www

Größe: 65 ha

Zu finden in: Schloss Holte-Stukenbrock, 33758

Zu sehen sind: Tiere aus aller Welt

Besonderheiten: Safaripark, Westernshow mit Bisons, Zebroid, weiße Löwen, weiße Tiger

Begehbare Anlagen: Anlage für Berberaffen und Mähnenspringer (wird mit einer Bahn durchfahren)

Begehbare Häuser: Keine

Streichelgehege: ja

Füttern erlaubt: ja

Hunde an der kurzen Leine erlaubt

Berberaffenanlage (Safariland Stukenbrock)

Das Safariland Stukenbrock (bis Anfang 2019: Zoo Safaripark Stukenbrock, davor bis April 2011: Hollywood- und Safaripark Stukenbrock) ist ein Freizeitpark und neben dem Serengetipark Hodenhagen der einzige Safaripark in Deutschland.
Das Safariland, in dem zahlreiche exotische Tiere die eigentlichen „Attraktionen“ sind, wurde am 15. Juli 1969 eröffnet. Alles begann mit der Idee, „eine afrikanische Safari mitten in Deutschland“ zu errichten. 1972 fuhr der „Affenzug“ (heute Affen-Express) das erste Mal durch das Affen-Gehege.
Als Ergänzung wurde ein Vergnügungspark mit Fahrgeschäften eingerichtet, darunter das erste Swinging-Boat Europas und die inzwischen stillgelegte 350 m lange Achterbahn Flying Tiger. Im Vergnügungspark findet sich weitgehend das Safari-Thema wieder. Auch die im Laufe der Zeit neu eröffneten Attraktionen, ein Indoor-Spielplatz sowie ein Resort zum Übernachten, sind thematisch an den Safari-Gedanken angelehnt. Der Park feierte 2019 sein 50-jähriges Jubiläum.
Bis zu seinem Tod im Januar 2019 war Fritz Wurms Geschäftsführer des Safarilands. Er stellte noch vor seinem Tod die Weichen für eine kommunikative Neuausrichtung sowie für neue Attraktionen im Park. Seine Frau Elisabeth Wurms übernahm 2019 im Anschluss die Geschäftsführung.

Im Safariland Stukenbrock stehen die Tiere im Mittelpunkt. Gezeigt werden u. a. weiße Löwen und weiße Tiger. Mit dem eigenen Auto oder dem Safari-Bus durchfährt man neben der Löwensavanne und der Tiger-Taiga auch die Savannenlandschaft und somit die drei Sektionen des Tierbereiches. Der fußläufige Wildlife-Zoo wird durch eine Westernstadt („New Dodge City“) ergänzt, hier werden regelmäßig Westernshow gezeigt. Ebenfalls angegliedert ist ein Freizeitpark im überwiegend afrikanischen Stil. Hier gibt es ca. 30 Fahrgeschäfte für große und kleine Gäste. Insgesamt ist das Konzept für Familien mit Kindern ausgelegt. Einige Attraktionen wie „The Flying Oil Pump“ oder „Giraffe Tower“ richten sich jedoch eher an Jugendliche und Erwachsene; so auch die Wasserbahn „Kongo-River“. Sie ist mit 21 Metern Höhe die höchste Doppelabfahrt in Deutschland.
Im „Safari-Gelände“ bestehen Tier-Freigehege mit altem Baumbestand, die den Tieren einen möglichst artgerechten Lebensraum und den Besuchern die Möglichkeit bieten, Tiere vom Auto aus in „freier Wildbahn“ zu erleben. Zu diesem Zweck sind asphaltierte Straßen angelegt worden, die so ausgerichtet sind, dass die Besucher während der Fahrt möglichst viele Tiere sehen. So können sie mit dem eigenen Auto oder im Safari-Bus das Löwenland, die Tiger-Taiga und die Savanne durchfahren. Hier sind Giraffen, Antilopen, Trampeltieren, Zebras und andere Grasfresser aus Afrika, Asien und Südamerika bunt durcheinandergewürfelt zu sehen. Die afrikanischen Elefanten leben in einem abgetrennten Bereich. Das „Safari-Gelände“ ist in verschiedene Bereiche eingeteilt, die durch Sicherheitsschleusen getrennt sind. Für die Sicherheit sorgen Park-Ranger.
Der gesamte Park ist auf Show und Freizeitspaß ausgelegt, Informationen zu den Tieren findet man über den ganzen Park verteilt (und nicht unbedingt an den entsprechenden Anlagen).
Im Safaripark erhält man keine Informationen über die gezeigten Tiere.

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