Portrait: Gelbnasenalbatros

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Röhrennasen (Procellariiformes)
Familie: Albatrosse (Diomedeidae)
Gattung: Thalassarche
Art: Gelbnasenalbatros (Thalassarche chlororhynchos)
Gelbnasenalbatros (Nicolas Huet le Jeune)

Gelbnasenalbatros (Nicolas Huet le Jeune)

Der Gelbnasenalbatros wird auch (um ihn vom Indischen Gelbnasenalbatros zu unterscheiden) als Atlantischer Gelbnasenalbatros bezeichnet. Es wird vermutet, dass der Gelbnasenalbatros für die Samenverbreitung von Phylica arborea zwischen der Amsterdam-Insel und der Gough-Insel, die 7200 km voneinander entfernt sind, verantwortlich ist.Der Gelbnasenalbatros ist mit einer Körperlänge von 76 Zentimeter und einem Körpergewicht von 2,5 Kilogramm der kleinste Albatros, der in den südlichen Meeren lebt.
Gelbnasenalbatrosse haben ein schwarz-weißes Körpergefieder. Der schwarze Schnabel hat einen gelben Rand und eine gelbe Spitze. Die Vögel leben überwiegend von Tintenfischen und Fischen. Sie weisen keinen Geschlechtsdimorphismus auf.

Der Atlantische Gelbnasenalbatros erreicht die Geschlechtsreife mit fünf bis sechs Jahren. Die Paarbindung erfolgt allerdings früher, mit drei bis vier Jahren. Die Geschlechter leben in einer monogamen Einehe, die ein Leben lang hält. Außerhalb der Paarungszeit leben die Geschlechter getrennt voneinander auf dem Meer. Männchen kommen etwa zwei Wochen vor den Weibchen in den Brutgebieten an. Die Jungenaufzucht erfolgt durch beide Geschlechter. Der Gelbnasenalbatros brütet entweder einzeln oder in losen Kolonien. Haben sich die Paare nach der langen Pause wieder vereinigt, so kommt es zur Balz. Die Balz fördert die dauerhafte Paarbindung und endet in der eigentlichen Kopulation. Das Nest wird auf Grasbüschel, auf Felsen und unter Bäumen errichtet und besteht aus Lehm, Torf, Federn und aus pflanzlichem Material. Jedes Jahr kehrt der Gelbnasenalbatros zu seiner angestammten Brutkolonie zurück. Das Gelege besteht in der Regel aus nur einem Ei, sehr selten werden auch zwei Eier gelegt. Geht ein Gelege verloren, so kann es zu einem Nachgelege kommen. An der Verteidigung des Nestes und dem Ausbrüten des Eis beteiligen sich beide Elternteile. Die Brutdauer beträgt 70 bis 72 Tage. Das Küken schlüpft mit bereits geöffneten Augen, ist ansonsten aber nur wenig weit entwickelt und vollständig von den Eltern abhängig. Das Küken wird mit vier bis fünf Monaten flügge.

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