Portrait: Gelbfuß-Felskänguru

Überordnung: Australidelphia
Ordnung: Diprotodontia
Familie: Kängurus (Macropodidae)
Unterfamilie: Macropodinae
Gattung: Felskängurus (Petrogale)
Art: Gelbfuß-Felskänguru (Petrogale xanthopus)

Gelbfuß-Felskänguru (Zoo Mulhouse)

Gelbfuß-Kängurus haben den typischen Körperbau der Kängurus mit den kurzen Vorderbeinen, den kräftigen Hinterbeinen und dem langen Schwanz. Sie erreichen eine Kopfrumpflänge von 48 bis 65 Zentimeter, der Schwanz wird 57 bis 70 Zentimeter lang. Das Gewicht variiert zwischen 6 und 11 Kilogramm, wobei Männchen schwerer werden als Weibchen. Ihr Fell ist am Rücken grau und am Bauch weiß gefärbt, die Rückseite der Ohren sowie die Vorder- und Hinterbeine sind rötlich-gelb. An den Wangen und an den Oberschenkeln haben sie weiße Streifen. Der Schwanz ist braun und gelb geringelt.

Gelbfuß-Felskängurus haben ein stark zersplittertes Verbreitungsgebiet, sie finden sich im südwestlichen Queensland, im östlichen South Australia und im westlichen New South Wales. Ihr Lebensraum sind felsige Hügel- und Gebirgsregionen in eher trockener Umgebung. Ihre Habitate sind häufig mit Akazien bestanden.

Diese Kängurus sind nachtaktiv und verbringen den Tag in Felsspalten oder Höhlen verborgen. Sie können gut im felsigen Terrain klettern und springend Distanzen von 4 Metern zurücklegen. Sie leben in losen Gruppen, die meistens weniger als 20 Tiere umfassen.
Wie alle Kängurus sind sie Pflanzenfresser. In der Regenzeit nehmen sie vorwiegend Gräser zu sich, in der Trockenzeit spielen Blätter eine wichtigere Rolle bei ihrer Ernährung.

Die Paarung kann das ganze Jahr über erfolgen, davor kämpfen die Männchen untereinander um das Paarungsvorrecht. Nach einer rund 30- bis 32-tägigen Tragzeit kommt meist ein einzelnes Jungtier zur Welt. Dieses verbringt rund sechs bis sieben Monate im Beutel der Mutter. Mit rund 18 bis 20 Monaten wird es geschlechtsreif. Wie bei vielen anderen Kängurus kommt es zu einer „verzögerten Geburt“: Unmittelbar nach der Geburt eines Jungtieres paart sich das Weibchen erneut. Dieser Embryo wächst jedoch kaum weiter, bis das große Jungtier den Beutel endgültig verlassen hat. Erst dann entwickelt er sich weiter und kommt zur Welt.

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