Esther Gonstalla: Naturtalente

Um uns herum wimmelt es von Arbeiterinnen und Kollegen, von denen wir nichts wissen: Nacktschnecken, die uns bei Operationen helfen. Meerespflanzen, die einen Großteil unseres Sauerstoffs liefern. Oder Eichhörnchen, die aus Versehen Bäume pflanzen.
Naturtalente zeigt 50 Tiere und Pflanzen in ebenso vielen überraschenden Grafiken – und deckt auf, welche Jobs sie heimlich für uns erledigen, während wir schlafen, essen oder uns mal wieder über eine Mücke ärgern.

Biber bauen Dämme … kennt man. Bienen machen Honig … kennt man. Mücken stechen und saugen unser Blut … kennt man. Schweine finden Trüffel … kennt man. Aber es steckt so viel mehr dahinter als man denkt, und Esther Gonstalla zeigt in NATURTALENTE auf unterhaltsame, einfache, lehrreiche und einprägsame Weise was an Bibern, Bienen und Co so besonders ist und das wir selbst stechenden Mücken einiges zu verdanken haben. Gonstalla unternimmt mit dem Leser (der sehr jung, aber auch sehr alt sein darf, verständlich sind Bild und Text für fast jedes Alter) eine Reise durch die Natur, zeigt interessante Tiere und Pflanzen, zeigt aber auch was wir durch Wind und Sonne erhalten, oder durch Mikroben, die man ja gerne vergisst, solange sie keine Krankheiten verursachen. Manches mag vielleicht bekannt sein, vieles in Vergessenheit geraten sein, aber dieses Buch sorgt auf unterhaltsame Art dafür, dass man viele Zusammenhänge in der Natur nicht mehr so leicht vergisst. Und Bienen machen nicht nur Honig … das nur am Rande erwähnt. Und so kurz das Buch auch ist, es sind über 100 Seiten geballten Wissens, die man so nicht schnell vergisst. Und man lernt die Natur mit anderen Augen wahrzunehmen. Augen auf beim Spaziergang!

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(Rezensionsexemplar)

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