Für den letzten Tag unserer Septemberreise war nur ein Besuch im Zoo Plzen vorgesehen. Ich habe zwar auch mit einem Besuch im Tierfreigehege im Bayerischen Wald geliebäugelt, aber dazu ist es dann nicht gekommen, obwohl wir den Dinopark ausgespart hatten, und ich das Gefühl hatte, das unser Besuch kürzer war als gewöhnlich. Ich habe auch den Eindruck, dass sich ein Besuch im Zoo mehrmals im Zoo lohnt, es ändert sich so viel … nicht nur im Tierbestand. Streifentanreks haben wir leider nicht gesehen, vielleicht waren sie in einem Bereich, den wir nicht einsehen konnten (u. a. wurde im Nashornhaus gebaut und das Haus war für Besucher gesperrt, auch wenn wir einen Blick hinein werfen konnten). Was wir aber gesehen haben: Die Herstellung eines Einbaums. Gegenüber der großen Afrikavoliere zeigte Denys Rodriguez, Stammeschef der Ye’Kuana (einem indigenen Stamm aus der Gegend des Rio Caura), wie man auf traditionelle Weise Kanus herstellt. Nicht, dass viele Besucher im Zoo dieses Ereignis gesehen haben … aber es war mal was anderes … und unerwartet. Warum man das unter der Woche machen musste, erschließt sich mir nicht.
- Kanubau (Zoo Plzen)
- Kanubau (Zoo Plzen)
- Kanubau (Zoo Plzen)




