Unser zweiter Tag in Wien. Und neben dem Haus des Meeres standen Besuche auf dem Zentralfriedhof und dem Prater auf dem Programm.
Nach dem wir uns ein Glas Sekt zum Frühstück gegönnt hatten ging es los.
Das Haus des Meeres war gut besucht, aber weil es ein Sonntag war, gab es keine Schulklassen, die für Lärm und Staus sorgten. Von daherwar esangenehm, und überfüllt war es am Morgen auch nicht. Highlight des Besuchs war der kleine Flughahn, ein Fisch, der alles mögliche sein kann und mit seinen Flossen auch Dinge machen kann, die man einem Fisch nicht zutrauen würde.
Nach dem unterhaltsamen Besuch ging es weiter. Gestern hatten wir den öffentlichen Nahverkehr genutzt, heute ebenso, auch wenn wir gut unterwegs waren, mit U- und Trambahnen. Aber zumindest war die Anbindung gut und Wartezeiten waren kurz.
- Zentralfriedhof
- Zentralfriedhof
- Zentralfriedhof
Mein bisher einziger Besuch auf den Zentralfriedhof war einige Jahre her, an einem Februar und das einzige woran ich mich erinnern konnte war Wind, Schnee und Kälte, unangenehmes Herumirren auf der Suchenach Falcos Grab, das wegen der Schneemassen kaum sichtbar war.
Heute war es anders. Sonnig, nicht windig, nicht kalt und die von mir ausgewählten Gräber waren schnell gefunden … mehr oder weniger. Nur bei Udo Jürgens, Mozart (der nur ein Denkmal hat, aber das habe ich gar nicht wahrgenommen, weil ich Beethoven interessanter fand) und Salieri.
Der Wiener Zentralfriedhof wurde 1874 eröffnet und zählt mit einer Fläche von 240 Hektar und rund 330.000 Grabstellen mit rund drei Millionen Verstorbenen zu den größten Friedhofsanlagen Europas. Er wurde im Laufe seiner Geschichte insgesamt siebenmal erweitert, zuletzt 1921. Zum Zeitpunkt seiner Eröffnung galt er als größter Europas. Nach Bestatteten gilt dies bis heute, flächenmäßig größer ist hingegen der 389 Hektar umfassende Friedhof Ohlsdorf in Hamburg. Der Zentralfriedhof gehört aufgrund seiner vielen Ehrengräber, der Jugendstil-Bauwerke und des weitläufigen Areals zu den besonderen Sehenswürdigkeiten der Stadt Wien.
Über zwei Stunden waren wir unterwegs, aber vieles haben wir nicht gesehen. Man kann vermutlich sehr viel Zeit verbringen und sehr viel entdecken, auch jenseits der Ehrengräber und die Gräber und Denkmäler berühmter Persönlichkeiten.
- Mozart (Zentralfriedhof)
- Beethoven (Zentralfriedhof)
- Brahms (Zentralfriedhof)
Es gibt eine Liste mit besonderen Persönlichkeiten auf dem Friedhof, aber viele davon sind mir nicht bekannt.
Bevor wir dann zum Prater fuhren wollte ich noch einen Abstecher zur Papageienschutzstation machen, die seit kurzem gegenüber von Tor 2 des Friedhofs war. Allerdings wurde dieser Umzug mit einem Tag der offenen Tür gefeiert und da sich eine Schlange am Eingang gebildet hatte, ging es weiter zum Prater.
Der Wurstelprater ist ein überregional bekannter Vergnügungspark in Wien, Österreich und der zweitälteste Vergnügungspark der Welt. Er wird bereits in Urkunden aus dem Jahr 1825 als Volksprater erwähnt. Heute wird er oft auch einfach Prater genannt. Wahrzeichen des Wurstelpraters und eigentlich der gesamten Stadt Wien ist das Wiener Riesenrad.
Der Wurstelprater, wie der Vergnügungspark teils inoffiziell, aber durchgängig genannt wurde, verdankt seinen Namen einer Figur des Volkstheaters, dem von Josef Anton Stranitzky kreierten „Hanswurst“. In der Zeit der Aufklärung im späten 18. Jahrhundert wurden diese volkstümlichen Bühnen von den Marktplätzen der heutigen Altstadt vertrieben und fanden im von Joseph II. 1766 für die Allgemeinheit freigegebenen Prater neue Standorte.
Der mit Vergnügungsetablissements bestückte Teil des Oberen Praters wurde schon im Biedermeier Volksprater genannt. Anlässlich der Weltausstellung 1873, derentwegen der Wurstelprater im Frühsommer 1872 demoliert worden war, wurde die Bezeichnung Volksprater von der Stadtverwaltung amtlich festgelegt. Dieser Name ist aktuell kaum in Gebrauch, und seit dem Start der Saison 2024 verwendet die Prater Wien GmbH den Namen Wurstelprater.
- Prater
- Prater
- Prater
Wir sind nur Riesenrad gefahren, was zumindest einen entspannten Blick auf das Pratergelände ermöglicht.
Es gibt Ermäßigungen/Kombitickets mit Riesenrad und anderen Wiener Sehenswürdigkeiten, aber erstens wussten wir das nicht und zweitens hätte esuns wenig gebracht. Die Kombikarten gibt es nur am Riesenrad selbst …
Der Prater …nachdem dort ein neues Musicaltheater entsteht ist die Wahrscheinlichkeit gegeben, dass wir erneut zum Prater kommen. 2027 ist Eröffnung …
Gegessen haben wir im Indian Cuisine, das ist nicht unweit des anderen Ibis … fast schon Erlebnisgastronomie mit den Gerichten, vom Aussehen her und wenn das Gericht im Dampfkochtopf an den Tisch kommt …













