1. Zooreise 2020 – Tag 2 – Die spinnen, die Römer


Geplant waren Besuche im Haus des Meeres in Wien, dem Niederösterreich-Museum in St. Pölten und der Eiswelt in Linz, bevor es Abends wieder ins Musical gehen sollte.
Neim Frühstücken im Hotel, vielleicht sollte ich erwähnen, dass es sich dabei um das Mercure am Westbahnhof handelt, konnte ich eine seltsame und mir bisher nicht untergekommene Beobachtung machen.
Nachdem ein paar Japanerinnen, die Beobachtung habe ich mehrmals gemacht, ihre Frühstücksteller fotografiert hatten, sprachen sie ein kleines Gebet bevor sie sich darüber hermachten. Und die Japanerinnen haben viel gegessen…
Nachdem wir gefrühstückt hatten fuhren wir ins Haus des Meeres.
Kurz nach neun waren wir dort und die Schlange war schon erstaunlich lang. Aber nachdem sich die Menschenmassen als ein oder zwei Schulklassen herausgestellt hatten, war die Wartezeit eher gering.
Wir kamen rechtzeitig zur Fütterung der Liszäffchen. Nicht unbedingt ein Highlight aber man durfte die Äffchen mit Mehlwürmern füttern. Das sah schon putzig aus, wenn ich das so sagen darf. Ein kleines Highlight dagegen war die Beobachtung von Grundeln und Garnelen in einer Art Symbiose.
Das kannte ich bisher nur von Filmen.


Nachdem wir uns noch einen Rundumblick von Wien verschafft hatten fuhren wir nach St. Pölten … ins Niederösterreichische Museum.
Das Museum Niederösterreich (bis 2015 Landesmuseum Niederösterreich) ist ein Museum in St. Pölten.
Bevor es im Jahr 2002 nach St. Pölten übersiedelte, hatte das Museum, das im Jahr 1902 vom Verein für Landeskunde gegründet wurde, einige Standorte in Wien. So war es in der Zeit von 1912 bis 1923 in der Wallnerstraße und von 1923 bis 1997 im Palais Mollard-Clary untergebracht. Durch die Entstehung der neuen Landeshauptstadt in St. Pölten wurde das Landesmuseum in den dortigen Kulturbezirk verlegt.
Aus dem Landesmuseum Niederösterreich mit den Bereichen Geschichte, Kunst, Natur wurde das Museum Niederösterreich. Seit 2016 vereint es das Haus der Geschichte und das Haus der Natur in einem Haus. Bereits in den letzten Jahren wurde die Dauerpräsentation Natur Schritt für Schritt noch attraktiver und anschaulicher gestaltet und mit zahlreichen interaktiven Stationen angereichert. Im ehemaligen Bereich der Kunstausstellungen, der mit 31. Juli 2016 geschlossen wurde, entstand bis zum September 2017 das Haus der Geschichte. Damit soll die wechselvolle Geschichte des Bundeslandes als Kernland Österreichs und Mitteleuropas gezeigt werden.
Nun ja, Teile des Museums sind sehenswert, andere eher nicht. Bei unserem Besuch gab es im Haus der Natur noch eine Sonderausstellung zum Thema Stechen. Kratzen. Beissen. – Mit den Waffen der Natur.
Vielleicht habe ich schon zu viele Naturmuseen gesehen, aber, abgesehen von den lebenden Teilen (Fische, Amphibien, Reptilien und diverse Wirbellose) hat mich das Haus der Natur nicht überzeugt.
Danach fuhren wir nach Linz, machten aber einen kleinen Zwischenstopp in Mauthausen um im dortigen Mannershop Liköre zu kaufen, in Wien hatten wir dazu nicht die Zeit gefunden.
In Linz hatten wir dann keine Zeit mehr für die Ausstellung im Volksgarten. Wir aßen im Hotel, von dem wir nicht wussten, dass ein kleines Restaurant mit durchaus leckeren Speisen dabei war.
Es war nicht zum ersten Mal, dass wir im Ibis am Bahnhof übernachteten, aber die Ibis Kitchen war uns bisher entgangen. Nachdem wir dort Veggieburger und Suppen in interessanter Präsentation gegessen hatten ging es weiter ins Musical.
Ich bin kein Sondheim-Fan, aber „Die spinnen, die Römer“ hat mir gut gefallen. Nicht unbedingt von der Musik, aber das drumrum hat alles gepasst. Es war ein großer Spaß.
Eine Komödie mit Verwechslungen, Irrungen, Verwirrungen, nicht unbedingt römischen Kostümen, rasanten Kostümwechsel, sexuelle Andeutungen und viel Klamauk … mit Untertiteln an den Plätzen, wahlweise in deutsch englisch oder latein.

Haus des Meeres, Wien
Museum Niederösterreich, St. Pölten (Haus für Natur)

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