Zoopresseschau

22.11.2019, ZOO AUGSBURG
Aus dem November-Newsletter
In der Tropenhalle sind drei Straußwachteln geschlüpft.
Aus dem Zoo Dresden kam ein neues Rüssselspringer-Männchen.
Der Zoobestand wurde um einen männlichen Sonnenvogel von privat (im Tausch gegen ein Weibchen von uns); einen Rotschenkel und einen Rosa Löffler aus dem Zoo Dresden, sowie einen Tropfenastrild aus dem Zoo Berlin erweitert. AUf der Pinguinanlage lebt auch wieder ein schuppensägerpärchen. Das Männchen kam aus dem Tierpark Berlin, das Weibchen aus dem Arundel Wetlandcenter in England.
In den Zoo Pilsen reisten drei Fidschileguane, 2 Blauflügelenten und ein Kleiner Kubafink. Drei Nachzuchten bei den Rosapelikanen wurden an den Weltvogelpark Walsrode abgegeben.
Im hohen Alter von 17 Jahren musste erwartungsgemäß einer der beiden Nasenbären eingeschläfert werden. Nun lebt das letzte Nasenbärweibchen alleine, und aufgrund der Invasivartenliste werden keine weiteren Nasenbären angeschafft. Aus dem gleichen Grund (weil keine Muntjaks mehr gezüchtet werden dürfen) wurde der, inzwischen geschlechtsreifer, Muntjakbock geschlachtet. Außerdem musste altersbedingt ein Takin eingeschläfert werden, und es verstarb ein Mandrillweibchen.
Neues von der Elefantenanlage: Der Wasserfall im Haus wurde eingebaut, der Besucherweg wurde neu asphaltiert. Im Innenraum sind die Maler mit dem Streichen der Laufhalle beschäftigt. Für alle, die im Haus arbeiten ist besonders erfreulich, dass die Heizung inzwischen aktiviert wurde. Bei den jahreszeitlich bedingt herrschenden niedrigen Temperaturen war das Arbeiten nicht sehr angenehm. In der Folge sind jetzt alle Türen zumindest provisorisch geschlossen worden, damit die Wärme auch im Haus bleibt.
In den Toiletten sind die Fliesenarbeiten in vollem Gange und werden demnächst abgeschlossen sein.
Der Gussasphalt im Pflegerbereich und den Elefantenboxen wurde aufgebracht, außerdem wurden 10 künstliche Holzstämme angeliefert, die im Besucherraum als Sitzgelegenheit, oder auch als Aussichtpunkt genutzt werden können.
Am 1. November wurde auch im Zoo Augsburg (wie schon in mehreren anderen Zoos) der Artenschutzeuro eingeführt. Das Thema Natur- und Artenschutz hat einen wichtigen Stellenwert in einem modernen Zoologischen Garten. Seit 2009 gibt es den Naturschutzfonds, mit den schon viele Projekte vor Ort unterstützt wurden. Dieser soll nun deutlich ausgeweitet werden, und so fließen nun 1.- € pro Einzelkarte, 5.- € pro Jahreskarte und 8.- € pro Familiensparkarte in den Naturschutzfonds, der damit Projekt in der Heimat der jeweiligen Tierart unterstützt. Wer den Artenschutzeuro nicht zahlen möchte, kann vor dem Bezahlen an der Kasse Bescheid geben, dann wird dieser vom Eintrittspreis abgezogen.
Neben unseren bisherigen Hauptprojekten, dem Rhino Fund Uganda und dem Little Fireface Project (Plumploris) wird mit der Fertigstellung der Elefantenanlage auch ein Projekt für asiatische Elefanten ausgewählt und langfristig unterstützt werden.
Weitere Informationen zu den Projekten, dem Naturschutzfonds und dem Artenschutzeuro gibt es hier.
In der Adventszeit wird der Artenschutzeuro allerdings nicht berechnet, denn da heißt es wieder „Zahl doch was Du willst“. Vor dem Eintritt wird dann ein kleines Formular ausgefüllt in dem die Besucher eintragen können was ihnen der Zoobesuch wert ist. Diesen Betrag bezahlt man an der Kasse und schon kann es losgehen. Diese Aktion läuft nur in der Adventszeit, also vom 01.12. bis 24.12.
Der Zoo bietet auch die Möglichkeit Tieren Weihnachtsgeschenke zu machen. Dazu wurde erstmals ein Wunschzettel erstellt: www.zoo-augsburg.de/aktuell/wunschliste-fuer-weihnachten

Tierpark Neumünster 22.11.2019
Winterwunderland im Tierpark Neumünster
Am kommenden Wochenende, vom 29.11 -01.12.2019 wird es weihnachtlich im Tierpark Neumünster! Denn dann trifft man dort rund um den Geestbauernhof und den großen Teich zauberhafte Fabelwesen und winterliche Märchen-Gestalten. In dieser weihnachtlichen Wunderwelt können sich die Kinder fantasievoll schminken lassen und an verschiedenen Spiel- und Bastel-Stationen ihrer Kreativität freien Lauf lassen. So werden beispielsweise fantastische Laternen selbst gebastelt, die dann beim Lichterrundgang (Fr./Sa. ab 18 Uhr) direkt zum Einsatz kommen! Oder einen ebenfalls selbst-gestalteten Wunschzettel für den Weihnachtsmann vorbereiten, der dann sogar vor Ort persönlich übergeben werden kann – denn auch dieser ist an dem Wochenende dort persönlich anzutreffen! Der sehr beliebte Charakter „Mutter Erde“ ist auch wieder mit dabei und erfreut Groß und Klein mit neuen Geschichten und ihrem „Weihnachtszauber“. Für das leibliche Wohl ist dabei bestens gesorgt: Ob süßer Snack, Herzhaftes vom Grill, frische Waffeln, heißer Gewürz-Punsch oder sogar frisches Stockbrot, welches man selbst direkt am prasselnden Lagerfeuer der Pfadfinder herstellt – für jeden Geschmack ist etwas dabei! Auf der großen Seebühne wird den ganzen Tag weihnachtliche Live-Musik gespielt, bekannte Lieder für Groß und Klein und ab 16 Uhr dann zusätzlich wunderschöne irische Songs. Zum Abschluss wird dann eine atemberaubende Feuershow geboten (Fr./Sa), welche nicht nur Kinderherzen höherschlagen lässt! Gastgeber zusammen mit dem Tierpark Neumünster sind wieder die Agenturen Bacos Events und Eventzauber Nord, die auch für den Frühlingszauber und das Herbstfest viele Augen zum Strahlen gebracht haben. Öffnungszeiten Winterwunderland: Freitag: 14 – 20 Uhr Samstag: 10 – 20 Uhr Sonntag: 10 – 16 Uhr Eintrittspreise: Tierparköffnungszeiten: 9°° bis 16 °° Uhr: regulärer Tierparkeintritt: 8,- € für Erwachsene / 5,- € für Kinder ab 16 Uhr haben Mitglieds- und Jahreskarten keine Gültigkeit und der Eventsonderpreis ist zu entrichten. Eventsonderpreis: 6,- € für Erwachsene / 3,- € für Kinder

Zoo Heidelberg 22.11.2019
Weihnachtsmarkt im Zoo Heidelberg – Am 30. November und 1. Dezember 2019
Nach und nach werden die Temperaturen kälter und in den ersten Haushalten duftet es bereits nach Lebkuchen und Gebäck. Zur Einstimmung in diese besinnliche Weihnachtszeit findet am ersten Adventswochenende, 30. November und 1. Dezember 2019, jeweils von 12 – 19 Uhr der Weihnachtsmarkt im Zoo Heidelberg statt. Zoobesucher dürfen sich auf zwei stimmungsvolle und weihnachtliche Tage im Zoo Heidelberg zwischen Bären, Affen & Co. freuen. Ein tierisch-weihnachtliches Wochenende im Zoo Heidelberg steht bevor: Auf der Weihnachtsmarktfläche rund um den Zoo-Eingang kommt bei Punsch oder Glühwein und liebevoll geschmückten Bäumchen schnell weihnachtliche Stimmung auf. Die Weihnachtsbuden bieten eine vielfältige Auswahl handgefertigter Produkte und laden zum Schauen und Stöbern ein. Beim Schlendern entlang den Buden können Besucher zudem einen Blick auf die Syrischen Braunbären oder Rhesusaffen erhaschen, die auch im Winter in ihren Gehegen aktiv sind. Wer noch mehr Tiere im Zoo Heidelberg erleben möchte, macht einen Abstecher durch den winterlichen Zoo und kann dort weitere Bewohner, wie Elefanten oder Löwen beim Fressen oder Spielen beobachten. Für die großen und kleinen Besucher ist bestens gesorgt: Vom Food-Truck mit exotischen Essen über Crêpes vom französischen Verein und Waffeln der Tiergartenfreunde – es gibt für jeden Geschmack eine besondere Leckerei. An beiden Tagen bietet der Zoo ein Unterhaltungsprogramm, bei dem ein ökologisches Kinderkarussell nicht fehlen darf. Wer möchte, dreht mit der Mini-Expresseisenbahn eine Runde durch den Zoo. Sogar der Nikolaus schaut an diesem Wochenende im Zoo Heidelberg vorbei. Karussell und Eisenbahn können Zoobesucher kostenlos nutzen. Als vorweihnachtliches Geschenk für die Besucher gilt an beiden Weihnachtsmarkt-Tagen ein ganztägiger Sondertarif: Erwachsene zahlen 5,00 € und Kinder 2,50 €. Ein Abstecher in den Zooshop lohnt sich ebenso: An beiden Tagen, 30.11. und 1.12.2019, gibt es 20 Prozent Rabatt auf alle rabattfähigen Shop-Artikel. Am Weihnachtsmarkwochenende ist der Zoo zwei Stunden länger – von 9 bis 19 Uhr – geöffnet. Auch wenn bestimmte Bereiche mit Tieren, die in ihrer Nachtruhe nicht gestört werden sollen, gesperrt sind, steht damit einem ausgiebigen Spaziergang durch Teile des abendlichen Zoos nichts im Wege.

Zoo Landau in der Pfalz 22.11.2019
Tierschutzbeirat des Landes Rheinland-Pfalz für die 10. Amtsperiode konstituiert: Landaus Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel im Vorstand
Am 21. November kamen auf Einladung der rheinland-pfälzischen Umweltministerin Ulrike Höfken die scheidenden sowie die neuberufenen Mitglieder und deren Stellvertreterinnen und Stellvertreter zur konstituierenden Sitzung des neuen Tierschutzbeirats des Landes Rheinland-Pfalz in Mainz zusammen. Damit beginnt die 10. Amtsperiode für die folgenden drei Jahre. Als neuer Vorsitzender wurde der Amtstierarzt des Kreises Bernkastel-Wittlich, Dr. Christian Wenzlawowicz, u.a. Fachtierarzt für Tierschutz, berufen. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wählten die Mitglieder des Beirats den Zoodirektor und Zootierarzt des Zoos Landau in der Pfalz, Dr. Jens-Ove Heckel. „Es ist auch laut Einschätzung des Verbands der Zoologischen Gärten e.V. (VdZ) gut und bisher wohl das erste Mal, dass ein «Zoomensch» im Vorstand eines Ländertierschutzbeirats sitzt, “ sagt Dr. Heckel. Zudem seien auch die Zoologin des Landauer Zoos, Dr. Christina Schubert, und zwei Kollegen aus dem Zoo Neuwied zu stellvertretenden Mitgliedern des Tierschutzbeirats berufen worden. „Wir freuen uns, dass erneut der Einbezug von Wildtierexperten für einen wissenschaftlich und fachlich fundierten Tierschutz im Tierschutzbeirat erfolgt“, freut sich Dr. Heckel, der auch schon in den vergangenen sechs Jahren als aktives Mitglied im Tierschutzbeirat vertreten war. Der Tierschutzbeirat Rheinland-Pfalz ist ein ehrenamtlich arbeitendes Gremium und besteht aus 13 Mitgliedern sowie 13 stellvertretenden Mitgliedern. Der Beirat wird von der Landesregierung berufen. Seine Aufgabe besteht insbesondere darin, die Landesregierung in Tierschutzfragen zu beraten sowie den Tierschutzgedanken in der Öffentlichkeit zu fördern. Themen und wichtige Initiativen von A wie Aalschutzinitiative bis Z wie Zirkuswagen wurden in der Vergangenheit bearbeitet, bilanzierte die scheidende Vorsitzende Dr. Christiane Baumgartl-Simons. Laufende Themen für die kommenden Jahre sind u.a. die Etablierung von Tierschutz im Unterricht, Verbesserungsmöglichkeiten in der landwirtschaftlichen Tierhaltung oder die Umsetzung von Katzenschutz-Verordnungen.

Alpenzoo Innsbruck 22.11.2019
Neu im Alpenzoo: Kommentierte Fütterungen!
Ab sofort findet jeden Sonntag um 15:00 Uhr eine kommentierte Fütterung bei den Raubtieren im Alpenzoo statt. Dabei erfahren Besucher Spannendes und Wissenswertes entweder zu den Bären, Fischottern oder Wölfen. „Mit den kommentierten Fütterungen wollen wir unseren Gästen die Vielfalt des Alpenzoos noch näherbringen“, freut sich Direktor Dr. André Stadler. „Derzeit ist die öffentliche Fütterung auf die Fischotter, Wölfe und Bären eingeschränkt. Mittelfristig ist jedoch eine Ausweitung des Programms geplant.“ Die IKB als langjähriger Partner des Innsbrucker Alpenzoo hat dabei die Anschaffung einer mobilen Beschallungsanlage finanziert und die neue Attraktion damit möglich gemacht. Auf diese Weise erfahren die Besucherinnen und Besucher aus erster Hand etwas über die Futtergewohnheiten der Raubtiere. IKB-Vorstandsdirektor Helmuth Müller: „Uns verbindet seit vielen Jahren eine enge und treue Partnerschaft mit dem Alpenzoo Innsbruck. Dabei ist uns beiden der Wert und die Pflege einer intakten Umwelt ein großes Anliegen. Über diese Plattform können wir ein großes Publikum erreichen.“ Zusätzlich zu dem fixen Termin (sonntags um 15:00 Uhr) werden auch kommentierte Fütterungen unter der Woche angeboten. Zu welchen Startzeiten und bei welchem Tier dieses neue Angebot stattfindet, erfahren die Besucher beim Besuch vor Ort an der Kassa. Die kommentierten Fütterungen sind im Eintrittspreis inkludiert und dauern ca. 10-20 Minuten. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Auch während der Wintermonate ist der Alpenzoo Innsbruck täglich von 09.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

Tierpark Berlin 21.11.2019
Weihnachten hält Einzug im Tierpark Berlin – Erfolgreiche Eröffnung von Weihnachten im Tierpark mit prominenten Gästen
3… 2… 1… LICHTER AN! – Der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller persönlich betätigte unter anderem zusammen mit dem Senator für Inneres und Sport von Berlin Andreas Geisel und Sängerin Ute Freudenberg am heutigen Abend des 21. November den Buzzer und ließ damit den Tierpark Berlin erstmals in weihnachtlichem Glanz erstrahlen. Somit ist das neue Wintererlebnis „Weihnachten im Tierpark“ offiziell eröffnet. Hunderttausende Lichter hüllen den Tierpark Berlin mit dem historischen Schloss Friedrichsfelde nun bis zum 5. Januar 2020 in ein glitzerndes Gewand und laden ein zu einem wundervollen Ausflug in eine leuchtende Winterwelt. Es begrüßten Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem sowie von Veranstalterseite Christian Diekmann, Vorstand der Deutschen Entertainment AG, die zahlreich erschienenen Premierengäste. Im Anschluss wurden die Anwesenden eingeladen, sich auf den Weg durch den eindrucksvoll erleuchteten Tierpark zu machen, an einer der Feuerschalen zu verweilen oder auf der wohl schönsten Eisbahn der Stadt einige Runden zu drehen. Sängerin Ute Freudenberg äußerte sich begeistert: „Ich freue mich sehr bei ‚Weihnachten im Tierpark‘ dabei zu sein. Es ist wunderschön hier. Die als Park angelegten Wege mit den vielen Lichtinstallationen – so entspannend. Hier kann man herrlich spazieren gehen und sich auf Weihnachten einstimmen.“ Der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller beglückwünschte den Tierpark Berlin: „Ich gratuliere unserem Tierpark herzlich zu dieser wunderbaren Winter-Idee, die in diesem Jahr ihre Premiere erlebt. Der Auftakt ist vielversprechend und liegt ganz auf der überzeugenden unternehmerischen Linie, die Möglichkeiten des größten Tierparks Europas in Berlin-Friedrichsfelde zu entfalten und damit das besondere Profil des Tierparks als gesamtberliner Attraktion zu entwickeln. Das Schloss als Zentrum der einzigartigen Lichterinszenierung dürfte eine der Hauptattraktionen dieses ganz neuartigen Berliner Weihnachts-Events sein. Ich kann den Berlinerinnen und Berlinern und ganz besonders Familien nur raten: Sehen Sie es sich unbedingt an, sonst versäumen Sie etwas.“ Rund 30 Licht-Installationen erleben Groß und Klein auf dem etwa zwei Kilometer langen Rundweg. Sie illuminieren Brücken, Bäume und Skulpturen, säumen die Wege und Wasserläufe und setzen das farbenprächtig angestrahlte, historische Schloss Friedrichsfelde romantisch in Szene. Unzählige, winzige Leuchtdioden formen sich zu Würfeln, Kugeln und Tierfiguren. Unendlich viele Sterne in allen Größen sorgen für eine einzigartige, stimmungsvolle Atmosphäre. Hier lädt funkelnd der „Lichtertunnel“ zum Durchwandern ein, dort beeindruckt schimmernd Berlins erster „Feuergarten“. Das Schloss Friedrichsfelde samt einladender Eisbahn in unmittelbarer Nähe bildet den Mittelpunkt dieser weihnachtlichen Lichterkunst. Wer den Rundgang noch gemütlich ausklingen lassen möchte, kann sich hier außerdem mit leckeren Speisen und Getränken an einer der vielen kulinarischen Hütten versorgen, oder am knisternden Feuer aufwärmen. Zoo- und Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem zeigt sich zufrieden: „Hunderttausend einzelne Lichtpunkte schaffen etwas ganz Besonderes, gar Magisches. Sie zeigen eine gänzlich neue Facette der wunderbaren Parkanlage unseres Tierparks und ermöglichen damit ein einzigartiges Wintererlebnis für die ganze Familie. Ich bin wirklich stolz auf das Ergebnis und wünsche mir, dass uns vor allem viele Berlinerinnen und Berliner sowie ‚Nachbarn‘ aus Brandenburg mit ihren Besuchen belohnen.“ Weihnachten im Tierpark – Bis 5. Januar 2020. Täglich geöffnet von 17:00-22:30 Uhr (geschlossen am 25. und 26. November sowie am 2./3., 24. und 31. Dezember). Letzter Einlass: 21:00, letzter Start in den Rundweg: 21:15 Uhr Alle weiteren Informationen unter www.weihnachten-im-tierpark.de.

Opel-Zoo 21.11.2019
Man lernt nie aus: Pinguin-Workshop im Opel-Zoo
Zoos arbeiten kontinuierlich daran, die Haltung von Wildtieren in menschlicher Obhut immer weiter zu verbessern. Dazu sind Weiterbildung und Wissensaustausch von Tierpflegern unerlässlich. Am vergangenen Wochenende fand daher auf Initiative der Pinguin-Pfleger des Freigeheges ein Pinguin-Workshop im Opel-Zoo statt. Er wurde in Zusammenarbeit mit dem Berufsverband der Zootierpfleger e.V. organisiert und von mehr als 50 Teilnehmern aus über 25 Zoos besucht. Pinguine gehören zu den beliebtesten Zootieren: Die possierlichen Frackträger werden von Jung und Alt gerne beim Tauchen, Sonnenbaden und Brüten beobachtet und die kommentierte Fütterung ist für viele Besucher eines der Highlights des Zoobesuchs. Aber auch wenn es einfach aussieht, die artgerechte Haltung von Pinguinen ist nicht trivial und erfordert hohes Fachwissen. Zum Glück ist durch die dreijährige Ausbildung zum Zootierpfleger und die Zusammenarbeit mit Veterinären und Biologen ein guter Grundstein gelegt. Um sich aber kontinuierlich zu entwickeln und höchste Standards bei der Zootierhaltung zu garantieren, ist der Wissensaustausch untereinander für Zoologische Gärten unerlässlich. Der Workshop im Opel-Zoo wurde durch vier informative Vorträge über Haltungsaspekte in verschiedenen Zoos sowie der Vorstellung des Forschungsprojekts „Hearing in Penguins“ („Hörvermögen von Pinguinen“), das von der Stiftung Deutsches Meeresmuseum mit weiteren Projektpartnern betrieben wird, eingeleitet. Nach einer Begehung der Kronberger Pinguin-Anlage und einem Zoorundgang konnte dann weiteres Fachwissen in den Arbeitsgruppen „Beringung“, „Vitaminfisch“ und „Nisthöhlen“ erworben werden und es fand ein reger Erfahrungsaustausch statt. Sonntags klang der Workshop mit einem Besuch der 2019 eröffneten Anlage für Humboldt-Pinguine im Zoo Frankfurt aus; ein schönes Beispiel für die gute Kooperation innerhalb der Zoo-Welt. Der Opel-Zoo bedankt sich bei allen Organisatoren, Helfern und Teilnehmern für den gelungenen und lehrreichen Pinguin-Workshop.

Vivarium Darmstadt 21.11.2019
EAD errichtet neue Bank im Vivarium mit Spende von Da Capo Varieté
Die im Mai dieses Jahres eröffnete Afrikaanlage im Zoo Vivarium Darmstadt ist um einen Ruhebereich erweitert worden. Mit einer Spende in Höhe von 2.500 Euro hat das Da Capo Varieté die Anschaffung einer natürlichen Sitzgelegenheit finanziell unterstützt. Der neu geschaffene Ruhebereich befindet sich direkt gegenüber der Afrikaanlage. Eine eigens für diesen Bereich angefertigte natürliche Sitzmöglichkeit aus einem Baumstamm lädt die Besucherinnen und Besucher zum Verweilen und Beobachten der Tiere ein. Im Dezember 2019 zeigt das Varieté-Programm mit „Die Nacht der Vampire“ eine humorvolle und atemberaubende Show. Auf dem Karolinenplatz in Darmstadt erleben Besucher das Dinner-Varieté in seiner exklusiven und einzigartigen Atmosphäre, mit seinen kulinarischen Elementen und unvergesslichen Genüssen. Weitere Informationen unter www.dacapo-variete.de

Zoo Hoyerswerda 21.11.2019
„Zahl, was du willst!“ – vom 1. bis 20. Dezember in Zoo & Schloss Hoyerswerda
Besondere Highlights: Faultierpärchen Carla & Carlo und Sonderausstellung Weihnachtsküche anders sehen
Zur Adventszeit heißt es in Zoo & Schloss Hoyerswerda – „Zahl, was du willst“. Vom 1. bis zum 20. Dezember können die Besucher den Eintritt für den Zoo und das Schloss Hoyerswerda selbst festlegen und entscheiden damit eigenständig, was ihnen der Besuch wert ist. Mit Hilfe der Adventsaktion möchte der Zoo Hoyerswerda zeigen, dass es auch in der kalten Jahreszeit viel zu entdecken gibt. Nicht nur die Bärenbrüder Björn und Bengt toben im Herbst und Winter auf ihrer Anlage. Tiger, Lamas, Trampeltiere und Co. stören sich genauso wenig an der Kälte wie Ouessantschafe und Europäische Fischotter. Ihr dickes Fell oder eine gut isolierende Fettschicht hält sie bei eisigen Temperaturen schön warm. Wer jedoch die tropischen Temperaturen mehr mag, findet auch diese im Zoo Hoyerswerda. Im Tropenhaus warten nicht nur die Kubakrokodile, tropischer Vogelgesang oder die Gürteltiere Günther und Gwendolyn auf die Besucher, sondern auch das Faultierpärchen Carla & Carlo. Täglich um 14:30 Uhr haben sie ein Futter-Date. In aller Ruhe und Gelassenheit können beide aus nächster Nähe dabei beobachtet werden. Aufwärmen und Stärken können sich die Besucher auch im Zoorestaurant Sambesi. Dort können sich die Kleinen, während die Großen Kaffee und Kuchen genießen, auf dem Indoor-Spielplatz nach Herzenslust austoben. Sowohl das Zoorestaurant, als auch der Indoor-Spielplatz, sind im Eintrittspreis mit inbegriffen. Für die richtige Portion Weihnachtsstimmung gibt es im Schloss & Stadtmuseum in der Sonderausstellung „Weihnachtsküche anders sehen“ alles rund um den weihnachtlichen Festtagsschmaus. Die Ausstellung zeigt die Geschichte vieler Lebensmittel, deren Konservierung und überrascht mit den vielfältigen Möglichkeiten, alle Sinne zu schärfen. Die Aktion läuft vom 1. bis 20. Dezember und gilt für den Zoo und das Schloss Hoyerswerda. Ausgenommen sind Jahreskarten, Gutscheine, Zooschule und Veranstaltungen. Bereits zum dritten Mal wird die Aktion durchgeführt und das mit Erfolg. Fast doppelt so viele Gäste wie in den Vorjahren waren zur Adventszeit in Zoo & Schloss Hoyerswerda. Neben den Besucher, die die Aktion als kostenfreie Möglichkeit sahen, gab es auch die, die mehr als den üblichen Eintrittspreis zahlten. Viele der Besucher nutzten den Zoobesuch, um noch kleine Weihnachtsgeschenke oder Gutscheine im Zooshop zu erwerben.

Zoo Zürich 20.11.2019
HEIMLICH UND BEI UNS (NOCH) SELTEN: DER FISCHOTTER
Drei junge Europäische Fischotter schicken sich an, ihre «Wasserwelt» im Zoo Zürich zu erkunden. Der Europäische Fischotter ist ein Wassermarder und eine von dreizehn Otterarten, die einst in ganz Europa verbreitet war. Seinen Lebensraum bildet die dichte Ufervegetation entlang von Flüssen und Bächen. Des Fischotters bevorzugte Nahrung sind Fische; als Opportunist frisst er aber auch Frösche, Krebse, Muscheln, Vögel, Eier und Insekten. Mit Schwimmhäuten zwischen Fingern und Zehen, einem stromlinienförmigen Körper sowie der wellenförmigen Fortbewegung ist der Fischotter ausgezeichnet an die Jagd im Wasser angepasst. Sein Fell ist mit 60‘000 Haaren pro Quadratzentimeter eines der dichtesten im ganzen Tierreich. Eine weitere wichtige Anpassung ist die Eigenschaft, höchstens drei Prozent des Körpergewichtes an Fett anzulegen. Dies hat den überlebenswichtigen Vorteil, dass der Fischotter die wendigen Fische erfolgreich jagen kann. Der Nachteil ist, dass er sehr beschränkte Energiereserven hat und täglich ein Fünftel seines Körpergewichts an Beute fangen und fressen muss. Seine aktivste Zeit hat der Fischotter in der Dämmerung. Das Territorium markiert er mit weichem, mit Afterdrüsensekret angereichertem Kot. Fischotter im Zoo Zürich Fischotter gehören seit der Eröffnung des Zoo Zürich zum Tierbestand. Doch lange gelang es nicht, die Art auch erfolgreich zu züchten. Als der Fischotter in der Schweiz praktisch ausgerottet war, wechselte der Zoo zur Haltung Asiatischer Kurzkrallenotter. 1983 nahm er den Europäischen Fischotter wieder in den Bestand auf und bald setzte auch die Zucht ein. Seither sind 44 Jungtiere im Zoo zur Welt gekommen. Mitte der 1990-er Jahre stellte man fest, dass viele in Zoos gehaltene Fischotter möglicherweise Hybride waren, Mischlinge verschiedener Herkunft. Nach den Richtlinien der Internationalen Naturschutzunion IUCN dürfen aber nur Tiere wiederangesiedelt werden, die genetisch den Tieren entsprechen, die vorher dort gelebt haben. In den letzten zehn Jahren hat der Zoo Zürich deshalb eine neue rein europäische Zuchtgruppe aufgebaut, um bereit zu sein, falls Tiere für Wiederansiedlungen gebraucht werden. Drei wertvolle Jungtiere Die Tragzeit dauert bei den Fischottern rund neun Wochen. Dann kommen die Jungen in einer gut geschützten, ruhigen und gepolsterten Höhle zur Welt. Nach rund drei Wochen öffnen sie die Augen und im Alter von etwa zwei Monaten beginnen sie, die Umgebung zu erkunden und feste Nahrung aufzunehmen. Mutter der neuen jungen Fischotter im Zoo Zürich ist Lulu. Nachdem sie bereits 2014 schon einmal drei Junge hatte, hat sie am 17. Oktober 2019 nun erneut drei Jungtiere zur Welt gebracht. Lulu, selber am 8. August 2011 in Rotterdam geboren, verteidigt ihre Jungtiere vehement. Wir haben sie als sehr gute Mutter kennengelernt und sind zuversichtlich, dass sie ihren Nachwuchs erfolgreich aufzieht. Da bei Fischottern das Weibchen ihre Jungtiere natürlicherweise zurückgezogen und alleine aufzieht, versuchen wir, Störungen möglichst zu vermeiden. Lulu zügelt ihren Nachwuchs immer wieder von einer Wurfbox in die andere, wie man das auch aus der Wildnis kennt. Vater der Jungen ist der zweijährige Tom. Er ist 2017 in Österreich als Wildtier geboren. Tom wurde verletzt aufgefunden, rehabilitiert und kam so schliesslich in den Zoo Zürich. Damit war die Möglichkeit gegeben, Lulu im August 2019 mit ihm zu verpaaren – und der Erfolg hat sich sofort eingestellt. Die Europäischen Fischotter werden in einem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm EEP gemanagt. Das Geschlecht der drei Jungtiere kennen wir noch nicht. Die drei Jungtiere sind aber sehr wichtig für das Programm, ist es doch das Ziel, Fischotter langfristig bei uns wieder anzusiedeln. Da ihr Vater Tom wildgeboren ist, sind die drei Jungen genetisch äusserst wertvoll. Mensch rottet Fischotter in der Schweiz aus Heute ist der Fischotter eines der beliebtesten Tiere im Zoo Zürich. Es ist ein faszinierendes Schauspiel, den verspielten Wassermarder bei der Jagd nach Fischen zu beobachten. Doch nicht immer war das Tier so beliebt: zu Beginn des letzten Jahrhunderts wurde der Fischotter von den Fischern heftig verfolgt. Die erste Fischotteranlage im Zoo Zürich wurde 1930 eröffnet. Sogar hier kam es zu einem Zwischenfall: Besucher, wahrscheinlich wütende Fischer, die den Fischräuber hassten, bewarfen die Tiere mit Steinen. Drei Fischotter wurden dabei getötet. Der Europäische Fischotter (Lutra lutra L.) war einst in der ganzen Schweiz verbreitet und besiedelte Lebensräume bis 1600 m ü. M. Im Fischereigesetz von 1888 beschloss die Eidgenossenschaft, zur Erhöhung der Fischereierträge den Fischotter auszurotten. Die Jagd auf das Tier wurde staatlich gefördert. Der Bund organisierte Ausbildungskurse für Otterjäger, bezahlte Abschussprämien und finanzierte Jagdhunde und Fanggeräte. Die Bestände nahmen darauf bedrohlich ab. 1952 führten langjährige Bemühungen von Prof. Dr. Heini Hediger, ehemaliger Direktor des Zoo Zürich, und verschiedener Naturschutzorganisationen schliesslich zu einem Jagdverbot. Völlig unerwartet konnte der Rückgang des Fischotters aber trotzdem nicht gestoppt werden. Der letzte Nachweis eines Fischotters in der Schweiz wurde 1989 am Neuenburgersee erbracht. Die Ursache des Aussterbens blieb unklar. Eine Studiengruppe des Bundesamtes für Umwelt, Wald und Landschaft nahm sich in den 1980-er Jahren der Ursachenforschung an. Sie kam 1990 zum Schluss, dass in der Schweiz zwar noch mehrere geeignete Lebensräume für Fischotter vorhanden wären, aufgrund der PCB-Hypothese beurteilten sie eine Wiederansiedlung des Fischotters jedoch als sinnlos. Die PCB-Hypothese besagt, dass die durch Nahrungsfische aufgenommenen Polychlorierten Biphenyle (PCB) den Fortpflanzungserfolg der Fischotter kritisch verringern. Diese Vermutung galt 1990 als einzige schlüssige Erklärung für den Rückgang und das Aussterben von Fischottern in verschiedenen europäischen Ländern. Wissenschaftliche Erkenntnisse aus dem Zoo Zürich Erkenntnisse aus den Jahren 1991 bis 1996 hingegen lassen berechtigt daran zweifeln, dass die PCB-Belastung als ausschlaggebender Einzelfaktor das Überleben des Fischotters verunmöglicht. So lebt in Shetland eine gut untersuchte intakte Fischotter-Population trotz sehr starker PCB-Belastung. Verhaltensstudien im Zoo Zürich liessen erkennen, dass Fischotter insbesondere während der kalten Jahreszeiten auffallend empfindlich auf ein knappes Nahrungsangebot reagieren, da sie kaum über Energiereserven und Isolationsschichten in Form von Fett verfügen. Der Fischotter ist deshalb darauf angewiesen, dass er ganzjährig ein hohes Nahrungsangebot vorfindet. Die wissenschaftliche Abteilung des Zoo Zürich formulierte darauf die Nahrungshypothese, die durch Verhaltensstudien an wildlebenden Fischottern in Shetland unterstützt wird. Es ist somit wahrscheinlich, dass das Fischangebot aufgrund von Lebensraumveränderungen (Kraftwerke, Ufergestaltungen) regional unter eine für Fischotter kritische Schwelle fiel und somit zu einem Rückgang oder sogar zum Aussterben des Fischotters führen konnte. Dieser im Zoo Zürich zusammengetragene erweiterte Wissensstand über die Biologie des Fischotters weist darauf hin, dass eine Wiederansiedlung in der Schweiz realistisch ist und erforderte eine Neubeurteilung. Wieso soll der Fischotter zurückkehren? Man kann sich natürlich fragen, was es denn überhaupt ausmacht, wenn eine Tierart wie der Fischotter aus unserem Lebensraum verschwindet. Wir vergessen gerne, dass menschliches Leben direkt von der Erhaltung der Biodiversität abhängig ist. Die ungeheure natürliche Vielfalt an Lebewesen ist in Krisenzeiten Garant dafür, dass sich rasch neue, an veränderte Lebensverhältnisse angepasste Arten entwickeln können. Die Komplexität tierischen und pflanzlichen Lebens garantiert Stabilität. Beutegreifer, wie der Fischotter, stehen zuoberst in der Nahrungskette, ihr Verlust ist deshalb für den Lebensraum besonders schwerwiegend. Es ist das Ziel des Naturschutzes, auch in der Schweiz die ursprüngliche Artenvielfalt zu erhalten. Deshalb streben wir an, dass langfristig der Fischotter auch bei uns wieder leben kann. Zoo Zürich und Stiftung Pro Lutra In der Folge wurde im Jahr 1997 die gemeinnützige Stiftung Pro Lutra gegründet. Angesichts der überkantonalen, gesamtschweizerischen und internationalen Bedeutung des Anliegens wurde sie der Aufsicht des Bundes unterstellt (Eidgenössisches Departement des Innern). Heute leitet Dr. Hans Schmid, langjähriger Tierbereichsverantwortlicher des Zoo Zürich, die Stiftung. Als Naturschutzzentrum engagiert sich der Zoo Zürich gemeinsam mit Pro Lutra an vorderster Front für eine natürliche Rückkehr des Fischotters in die Schweiz. Ziel aller Anstrengungen ist es, die Lebensgrundlagen der Fischotter wissenschaftlich zu prüfen, Massnahmen zu ergreifen, die Schweizer Bevölkerung über die Bestandsentwicklung der Art zu informieren und dadurch den Weg für eine konfliktverträgliche Rückkehr des Fischotters zu ebnen. Studien der Stiftung Pro Lutra führten im Jahr 2000 zur Erkenntnis, dass sich die Fischotterpopulationen in der Steiermark (A) sowie in Savoyen (F) sprungartig ausbreiteten und dass eine natürliche Einwanderung in die Schweiz erwartet werden darf. Schlagzeilen machte 2009 ein Fischotter, der in einer Fischtreppe beim Kraftwerk Reichenau (GR) fotografiert wurde. Seither wurden Fischotter an fünf Schweizer Fliessgewässern bestätigt: an der Aare, am Hinterrhein, am Ticino, an der Rhone und am Inn. An der Aare (2014) sowie am Inn (2018) konnten Jungtiere nachgewiesen werden. Die natürliche Einwanderung sowie die Ausbreitung finden statt. Auf wissenschaftlicher Ebene beobachtet jetzt die Stiftung Pro Lutra die Einwanderung und die Ausbreitung des Fischotters in der Schweiz. Um die sehr scheuen Wassermarder nachweisen zu können, werden entlang von Gewässersystemen mittels freiwilliger Helfer sowie ausgebildeter Artenspürhunde nach Spuren und Kothäufchen gesucht. Genetische Analysen lassen Individuen erkennen und geben einen vertieften Einblick in die Ausbreitung. Wiederholt lässt sich auch ein Fischotter in der Fotofalle erkennen. Für die erfolgreiche Rückkehr des Fischotters wesentlich ist auch die Akzeptanz in der Bevölkerung. Deshalb informiert Pro Lutra über die Medien, die eigene Website prolutra.ch und den Newsletter, eine Wanderausstellung sowie an Vorträgen über die aktuelle Entwicklung. 2018 erschien im Hauptverlag das Buch «Der Fischotter – ein heimlicher Jäger kehrt zurück». Darin hat die Geschäftsführerin von Pro Lutra, Dr. Irene Weinberger, das aktuellste Wissen über die Biologie des Fischotters umfassend festgehalten. Das mögliche Konfliktpotential mit wirtschaftlich betroffenen Fischzüchtern wird darin ebenfalls thematisiert und es werden Lösungsvorschläge für einen vertretbaren Umgang mit dem neuen Prädator dargelegt. Referendum gegen das neue Jagdgesetz Der Fischotter ist neben Luchs, Wolf und Bär das letzte einst in der Schweiz ausgestorbene Raubtier, dass jetzt wieder einheimisch werden will. Mit dem neuen Jagdgesetz soll in der Schweiz nun aber auch der Schutz des Fischotters aufgeweicht werden. Möge das in der Debatte stehende «Bundesgesetz über die Jagd und den Schutz einheimischer Säugetiere und Vögel» (JSG) diese Steigerung der Biodiversität nicht hindern. Zooschweiz unterstützt mit den Organisationen Pro Natura, WWF Schweiz, Birdlife Schweiz und der Gruppe Wolf Schweiz das Referendum.

Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen 20.11.2019
ZOOM Erlebniswelt: Rabattaktion und Geschenkideen Gelsenkirchen.
Wer noch Weihnachtsgeschenke sucht und die Arbeit der ZOOM Erlebniswelt unterstützen möchte, ist hier genau richtig: Ab dem 25. November bis zum 19. Dezember gibt es in der ZOOM Erlebniswelt 10 Prozent Nachlass auf Tierpatenschaften. Mit diesem Weihnachtsgeschenk tragen Tierpaten unter anderem dazu bei, bedrohte Tierarten zu erhalten sowie die Forschung und Bildung zu unterstützen. Bereits ab einem Beitrag von 30 Euro pro Jahr ist eine Tierpatenschaft möglich – etwa für einen Kurzohr-Rüsselspringer, einen grünen Baumpython oder ein Husumer Protestschwein. Jeder Pate erhält eine personalisierte Urkunde und Informationen zur Patentierart. Ab einer Tierpatenschaft im Wert von 100 Euro gibt es als zusätzliches Dankeschön zwei Tageseintrittskarten für den Zoo. Auch der ZOOM Shop bietet eine große Auswahl an tollen Geschenken wie Plüschtiere, Bücher, Puzzle und seit diesem Jahr zahlreiche Fairtrade-Produkte. Immer eine gute Idee ist natürlich auch ein Gutschein für eine Jahreskarte: Die ZOOM Erlebniswelt hat 365 Tage im Jahr geöffnet! Wer sich bei seiner Weltreise an einem Tag für spezielle Führungen interessiert, kann zwischen vielen interessanten Angeboten wählen. Vom Schnupperkurs als Tierpfleger, über Themenexkursionen bis hin zu Erlebnisexpeditionen ist für jeden Geschmack etwas dabei. Auch die beliebten Morgensafaris – ebenfalls neu seit diesem Jahr – werden ab Frühjahr 2020 wieder angeboten und können ab sofort gebucht werden. Selbstverständlich lassen sich die Führungen auch verschenken. Mehr Infos zur Rabattaktion bei den Tierpatenschaften unter www.zoom-erlebniswelt.de/patenschaften.html, telefonisch unter 0209 95450 oder direkt vor Ort im Service Center der ZOOM Erlebniswelt. Mehr Infos zu den Führungen unter https://www.zoom-erlebniswelt.de/fuehrungen.html und zu den Schnupperkursen unter https://www.zoom-erlebniswelt.de/schnupperkurse.html.

Zoo Basel 20.11.2019
Achtfacher Nachwuchs bei den Afrikanischen Wildhunden
Sechs Jahre ist es her, seit es bei den Wildhunden im Zoo Basel das letzte Mal Nachwuchs gab. Nun tummeln sich acht Welpen auf der Anlage beim Elefantenhaus. Die acht Wildhund-Welpen im Zoo Basel verlassen ihre Höhle noch unregelmässig und wechseln nach einem kurzen Ausflug meist schnell nach drinnen. Die drei männlichen und fünf weiblichen Jungtiere sind in der Nacht auf den 5. Oktober hinter den Kulissen zur Welt gekommen. Am Morgen vernahm der Tierpfleger Winseln und Fiepen aus der Wurfbox. Das Weibchen Bets (6) war nicht zu sehen, nur das Männchen Mpulo (6) zeigte sich auf der Aussenanlage. Drei Tage später erschien Bets zur Fütterung das erste Mal kurz mit einem Jungen im Maul und verschwand wieder. Die acht Jungen beginnen jetzt munter die Aussenanlage zu erkunden. Sie sind alle rund drei Kilogramm schwer und gesund. In den nächsten Wochen werden die Welpen schnell heranwachsen. Etwa alle vierzehn Tage verdoppeln sie ihr Körpergewicht. Damit sie gut heranwachsen, wird auf gesunde Ernährung geachtet. Das heisst, es stehen möglichst ganze Tiere mit Haut und Haaren und Knochen, beispielsweise Ratten, auf dem Speiseplan. Mit acht Welpen ist der Wurf nicht speziell gross. Afrikanische Wildhunde bekommen 6 bis 14 Junge. Die geselligen Afrikanischen Wildhunde leben in der offenen Gras- und Waldsavanne. Sie sind ausgezeichnete Jäger und durchstreifen bei der Nahrungssuche nach Huftieren weite Gebiete. Die Rudelgrösse schwankt stark. Normalerweise pflanzt sich nur ein Paar fort, aber alle Rudelmitglieder helfen bei der Aufzucht der Jungen mit. Das kleine Rudel im Zoo Basel besteht zurzeit nur aus den Eltern und den acht Jungen. In der Natur gelten Afrikanische Wildhunde wegen zunehmender Begrenzung des Lebensraums durch den Menschen und von Haushunden eingeschleppter Krankheiten als stark gefährdet («endangered» auf der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN). Insgesamt leben wahrscheinlich nur noch unter 1500 erwachsene Tiere im natürlichen Lebensraum.

Thüringer Zoopark Erfurt 20.11.2019
Neue Einschränkungen für Besucher im Thüringer Zoopark Erfurt
Die Rußrindenkrankheit hat viele Ahornbäume im Thüringer Zoopark Erfurt befallen. Sie müssen gefällt werden, um das weitere Ausbreiten der Krankheit einzudämmen. Ende Oktober starteten die ersten Arbeiten im Thüringer Zoopark Erfurt, jetzt werden weitere Bäume gefällt. Nach Abschluss der Arbeiten im Bereich „Australien“ wird der Südweg entlang der Afrika-Savanne für die Gäste des Zooparks gesperrt, alternative Routen sind ausgehangen und können auch an der Kasse erfragt werden. Am Wochenende werden die Wege, sofern es zu keinen besonderen Herausforderungen kommt, vorübergehend für die Besucher geöffnet.

Zoo Zürich 18.11.2019
DIE GIRAFFEN SIND DA
Im Zoo Zürich sind die ersten Tiere in der Quarantäne für die spätere Integration in die Lewa Savanne eingezogen: drei junge Giraffenweibchen. Bis zur Eröffnung der neuen Lewa Savanne im Zoo Zürich dauert es noch rund fünf Monate – die ersten Tiere sind aber bereits eingezogen. Vergangene Woche kamen aus den Zoos Rotterdam, Amsterdam und Chorzów drei junge Netzgiraffen zu uns. Malou, Jahi und Luna sind Teil des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms EEP und gut zwei bis knapp vier Jahre alt. Sie reisten in Spezialfahrzeugen auf dem Landweg nach Zürich. Die drei Giraffinnen haben die Reise gut überstanden und sich auch schon etwas eingelebt. Wie alle neuen Tiere im Zoo Zürich durchlaufen die drei Netzgiraffen eine obligatorische Quarantäne. Sie findet im Giraffenhaus der Lewa Savanne statt und dauert mindestens dreissig Tage. Danach dürfen Malou, Jahi und Luna schrittweise auch die anderen Bereiche ihres neuen Zuhauses kennen lernen. Für die Besucher sind sie ab der Eröffnung der Lewa Savanne am 9. April 2020 sichtbar. «Die Ankunft der Giraffen ist ein bedeutsamer Moment für uns», sagt Zoodirektor Alex Rübel. «Sie sind die ersten Tiere in der von langer Hand geplanten Lewa Savanne, in der damit nun Leben einkehrt. Das macht Freude.» Es ist ausserdem eine Rückkehr nach langer Zeit: letztmals waren 1956 Giraffen im Zoo Zürich zu sehen. Die Lewa Savanne ist der nächste Meilenstein im Masterplan des Zoo Zürich. Namenspatin der neuen Anlage ist das Lewa Wildlife Conservancy in Kenia, ein Wildtierreservat, das der Zoo Zürich seit 1998 unterstützt. In den letzten fünf Jahren ist dort kein einziges Nashorn gewildert worden. In der «Zürcher» Lewa Savanne ziehen nun im Verlauf der nächsten Monate nach und nach alle weiteren Bewohner ein. Bei der Eröffnung an Ostern 2020 werden über zehn Tierarten die grossflächige Anlage bewohnen, darunter neben den Netzgiraffen auch Breitmaulnashörner, Grevyzebras, Strausse, Erdmännchen und Tüpfelhyänen.

Zoo Magdeburg 18.11.2019
Vortrag am 29. November 2019 in der Zoowelle: „Einfach riesig- zwischen Klammeraffen und Gürteltieren in Kolumbien“
Eines der artenreichsten Länder der Erde lässt mit nie gesehenen Tierarten, unterschiedlichsten Klimazonen und eindrucksvollen Zoos das Herz des Tiergärtners höher schlagen. Auf seiner Reise durch sechs Tierparks in Kolumbien konnte der Referent, der Kurator für Artenschutz / Zooentwicklung & Gartenbereich Konstantin Ruske, so charismatische Vertreter der lateinamerikanischen Fauna wie Riesengürteltier, Pakarana und Krabbenfuchs hautnah erleben. Kein Opossumbeutel blieb ungelüftet auf der Reise von den Hochanden an die Karibik in einer Kernzone der Biodiversität, wo selbst im Stadtpark noch das Zwergfaultier über den Köpfen der Spaziergänger hangelt. Reizvolle Tieranlagen vor Tropenkulisse begeisterten ebenso wie stilsichere Didaktik und kollegiale Gastfreundlichkeit. Tierfreunde können während des Vortrages in Wort und Bild Raritäten wie Bergtapir und Hoatzin begegnen oder an Berghängen auf Kondor und Brillenbär treffen. Der Referent möchte alle Interessenten mitnehmen auf eine faszinierende Reise in das „zoologische El Dorado“ Kolumbien!

Zoo Salzburg 18.11.2019
Zoo Salzburg: Die kleinen Schneeleoparden heißen Somu und Arun!
Vergangene Woche rief der Zoo Salzburg zu einer Namensabstimmung auf: Schneeleoparden-Freunde hatten die Möglichkeit unter drei Namenspaaren ihren Favoriten auszuwählen. 18 Prozent der über 1.000 Rückmeldungen stimmten für „Taishan“ und „Amar“. 29 Prozent gefiel „Bandhu“ und „Kalo“. Und die Mehrheit – immerhin 53 Prozent der Stimmen – gaben den Rufnamen „Somu“ und „Arun“ ihre Zustimmung. Zoo-Geschäftsführerin Sabine Grebner freut sich über die zahlreichen Rückmeldungen: „Unsere zweieinhalb Monate alten Schneeleoparden-Kater werden nun Somu und Arun gerufen. Somu bedeutet in Sanskrit „Mond“ und Arun die „Sonne“ – sehr passend für die Kleinen! Die Namen sind kurz und bündig. Sie unterscheiden sich deutlich voneinander und so wird es beim Zurufen zu keinerlei Missverständnissen kommen. Ein herzliches Dankschön allen, die uns bei der Namensfindung geholfen haben!“.

Zoo Köln 18.11.2019
Wieder da – mit spektakulären neuen Lichtinstallationen: Das China Light-Festival von 7. Dezember bis 19. Januar im Kölner Zoo
Extra zum 160-jährigen Zoo-Bestehen – erstmals Lichtfiguren mit Bezug zu Köln und zur Zoogeschichte zu sehen. Tickets ab sofort unter www.koelnerzoo.de. Köln, 18. November 2019. Das ist buchstäblich ein echtes Highlight: Am 7. Dezember 2019 beginnt das China Light-Festival im Kölner Zoo. Es ist die dritte Auflage des großen Farbenspektakels für die ganze Familie. Es lockte im vergangenen Jahr rund 100.000 Besucher an. Zu sehen sind wieder zahlreiche Lichtensembles mit stimmungsvoll illuminierten Tier- und Phantasiefiguren im asiatischen Stil. Tickets ab sofort unter www.koelnerzoo.de. Neu in diesem Jahr sind einzigartige Exponate mit Bezügen zur Zoogeschichte – so zum Beispiel die alte „Spielplatz-Lok“ oder das historische Eingangstor. Anlass ist das 160-jährige Bestehen, das der Zoo 2020 feiert. Neu sind auch verschiedene interaktive Figuren. Wer immer schon einmal durch das Maul eines 22 Meter langen Riesen-Hais laufen wollte – beim China Light-Festival hat er die Chance dazu. Gebaut wurden die Figuren von chinesischen Illuminations-Künstlern. Ihr phantasievoller und im Vergleich zu den Vorjahren nochmals ausgeweiteter Lichterparcours mit umweltfreundlichen LED-Leuchten erstreckt sich über das gesamte Zoogelände. Ein attraktives Rahmenprogramm mit chinesischer Artistik und Kunsthandwerkern sowie verschiedene gastronomische Angebote runden die Lichterschau wie gewohnt ab. Das Festival endet am 19. Januar 2020. „Tierisch-schön“ Erleuchtung finden Besucher erwartet ein spannender Lichter-Parcours, der auf die umliegenden Tieranlagen abgestimmt ist. Bereits vor den Zoo-Toren wird es imposant. Dort begrüßt ein 40 Meter langer und sechs Meter hoher Leuchtdrache die staunenden Gäste. Er stand bei den vergangenen beiden China Light-Festivals auf der Wiese vor dem Alten Elefantenhaus und war das Herz der Schau. In diesem Jahr präsentiert der Zoo an dieser Stelle ein nicht weniger beeindruckendes Überraschungs-Exponat, auf das sich alle Besucher bereits heute freuen dürfen. Der eigentliche Rundgang startet mit dem Einmarsch durch das sechs Meter hohe und 12 Meter breite Eingangstor. Aus Anlass des 160-Zoo-Bestehens ist es dem historischen, mit zwei Hirschen besetzten Eingangsportal nachempfunden. Ein echter Türöffner ins Reich der Illuminationskünste – nicht nur für Zoo-Nostalgiker. Besucher durchwandeln im Anschluss einen 20 Meter langen Leucht-Korridor mit chinesischen Sagenfiguren und kommen danach an illuminierten Erdmännchen, Bären, Leoparden und Flamingos vorbei. Überdimensionale Leucht-Schwäne spiegeln sich auf den Zoo-Teichanlagen – schöner kann Schwanensee nicht sein! Leucht-Jaguare und Faultiere stehen dort, wo gerade ihre Heimat, der neue Südamerikabereich des Kölner Zoos, entsteht. Der 5 Meter hohe Riesen-Oktopus und der 10 Meter lange Tunnel mit Lampen in Giraffenform sind ebenso Hingucker wie der farbenfrohe Leucht-Tukan mit seinem bunten XXL-Schnabel, die überdimensionalen Elefanten, Okapis, Bären oder Kugelfische. Für schöne Perspektiven sorgen zudem die Pfauen- und Schmetterlings-Fotospots, bei dem Besucher Teil der Lichtfigur werden und sich interaktiv mit fremden Federn schmücken können. Highlights aus der Zoogeschichte Am Spielplatz gibt eine der Lieblinge der Zoogeschichte aus Anlass des 160-jährigen Zoobestehens ihr leuchtendes Comeback: Hier steht die illuminierte Replik der „Zoo-Lok“, die über Jahrzehnte Kinderherzen höher schlagen ließ. Auch Eisbären haben für die Zeit des China Light-Festivals im Kölner Zoo wieder ein Zuhause. Am Ende des Rundwegs wartet FC-Maskottchen „Hennes IX.“. Die chinesischen Lichtkünstler zeigen das frisch amtierende Wappentier stolz als leuchtenden Nachbau mit prächtigen Hörnern und zotteligem Bart. Ein Muss – nicht nur für Fans des 1. FC Köln. Exotische Künste bestaunen Neben dem Gang durch die Lichterwelt können sich die Besucher auch auf das Rahmenprogramm freuen. Auf der Bühne am Zoorestaurant präsentieren chinesische Musiker und Artisten regelmäßig ihr Show-Programm. Die Zoogastronomie bietet an verschiedenen Stellen entlang des Parcours Asiatische Snacks. So wird der Besuch beim China Light-Festival garantiert zum Hingucker und Highlight für Groß und Klein.

 

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