Zoopresseschau

Tierpark Hagenbeck 16.10.2026
Kinder auf den Spuren der grauen Riesen
Hagenbeck eröffnet neuen Elefantenlehrpfad Eine Hamburger Schulklasse durfte den neuen Elefantenlehrpfad im Tierpark Hagenbeck feierlich einweihen. An insgesamt sechs Lernstationen erfuhren sie Wissenswertes über die unterschiedlichen Elefantenarten, ihre Kommunikation, Anatomie und Ernährung sowie Bedrohung und Schutz. Dabei konnten echte Elefantengeräusche an einer Kurbel selbst erzeugt und der eigene Fußabdruck mit dem eines Dickhäuters verglichen werden. Es gab großes Staunen, als die Kinder erkannten, dass sie durch eine historische Elefantentransportkiste gegangen sind. Im Anschluss konnte ein Backenzahn hautnah unter die Lupe genommen werden. „Artenschutz beginnt mit Wissen, denn man schützt nur das, was man kennt. Wir möchten Menschen für die faszinierende Welt der Elefanten begeistern, indem wir umfangreiche und anschauliche Informationen über die Tiere bereitstellen. Damit schaffen wir die Grundlage für mehr Bewusstsein und fördern das Engagement sich für den Schutz der Tiere einzusetzen. Das stärkt langfristig den Artenschutz“, erklärt Mira Kuhnhardt, Artenschutzbeauftragte des Tierpark Hagenbeck. Neben biologischen Fakten beleuchtet der Lehrpfad auch die traditionsreiche Geschichte der Elefanten bei Hagenbeck. Zugleich richtet sich der Blick nach vorn. Informationen zu zukünftigen Entwicklungen zeigen, wie sich die Haltung und der Schutz von Elefanten weiterentwickeln sollen. „Elefanten kommunizieren auf vielfältige Weise und pflegen enge soziale Beziehungen. Ich freue mich, wenn wir mit dem Lehrpfad Einblicke in die Welt der sanften Riesen vermitteln können.“, so Michael Schmidt, Reviertierpfleger im Elefantenhaus Mit dem neuen Elefantenlehrpfad erweitert Hagenbeck sein Bildungsangebot um einen Ort, der Wissen und Erlebnis miteinander verbindet. Die interaktiven Stationen fördern die Auseinandersetzung mit biologischen Zusammenhängen, vermitteln Einblicke in die Arbeit mit Elefanten und sensibilisieren für die Bedeutung des Artenschutzes. „Verständnis ist die Grundlage für wirksamen Artenschutz. Deshalb fördern wir Projekte sehr gern, die Menschen für Tiere und Natur begeistern.“, erklärt Cord Crasselt, Vorstandsmitglied der Stiftung Hagenbeck. Die Stiftung Hagenbeck hat dieses Projekt gefördert und finanziell ermöglicht.

Zoo Schwerin 16.10.2026

Nachwuchs im Zoo Schwerin: Kleine Giraffe geboren
Am 13. Oktober kam im Zoo Schwerin ein weibliches Giraffenkalb zur Welt. Mutter „Kahlua“ kümmert sich vorbildlich um ihren Nachwuchs. Schon bald könnte die kleine Giraffe auf der Außenanlage zu sehen sein. Der Zoo Schwerin freut sich über Nachwuchs bei den Nubischen Giraffen: Am Dienstag, dem 13. Oktober 2026, um 14 Uhr wurde ein weibliches Giraffenkalb geboren. Mutter Kahlua und ihrem Jungtier geht es gut. Für sie war es die zweite Geburt. Das Kalb ist bereits erstaunlich mobil und zeigt sich selbstbewusst. Die 7-jährige Kahlua kümmert sich fürsorglich um ihren Nachwuchs und lässt das Jungtier problemlos trinken. Überraschender Start ins Leben Auch wenn die Geburt bereits durch das Team erwartet wurde, startete sie eher überraschend: Da sich der genaue Geburtstermin bei Giraffen aufgrund der schwankenden Tragzeit nicht zuverlässig vorhersagen lässt, entscheiden die Tierpflegerinnen und Tierpfleger täglich anhand der Beobachtungen, ob sie die Tiere auf die Außenanlage lassen. Noch am Vormittag hatte es bei Kahlua keine Anzeichen für eine unmittelbar bevorstehende Geburt gegeben. Typische Anzeichen sind Unruhe oder die Verweigerung von Futter. Dr. Tim Schikora, Zoodirektor: „Eine Geburt im Stall ist für das Team und für die Tiere grundsätzlich günstiger. Dort ist es ruhiger und Mutter und Kalb können sich an die neue Situation gewöhnen. Das Team war auf eine mögliche Geburt vorbereitet, der konkrete Zeitpunkt kam jedoch überraschend. Die Mitarbeitenden konnten Kahlua aber zügig in einen rückwärtigen Bereich bringen, als die Geburt einsetzte.“ In einem abgetrennten, direkt an den Stall angrenzenden Teil der Anlage kam das Kalb dann zur Welt. Kurze Zeit später konnten Mutter und Kalb gemeinsam mit der Gruppe im Stall untergebracht werden. „Das Jungtier zeigt sich bisher sehr agil und aufgeweckt. Sie trinkt gut und die Mutter zeigt sich fürsorglich. Das freut das gesamte Team“, so Schikora. Kahlua hat bereits Erfahrung mit der Aufzucht: Das neugeborene Kalb ist ihr zweites Jungtier. Wie schon bei ihrem ersten Nachwuchs „Mojo“, der im Jahr 2025 zur Welt kam, zeigt sie sich als sehr gute Mutter und kümmert sich vorbildlich um das Kleine. Wie es weitergeht Vorerst bleibt die kleine Familie von den übrigen Giraffen getrennt, damit Mutter und Kalb ausreichend Ruhe haben. Es gilt, Stress zu vermeiden und die beiden behutsam mit der Gruppe zusammenzuführen. Auch die Witterung spielt eine wichtige Rolle bei der Entscheidung, wann das Kalb auch auf die große Anlage darf. „Bis wir zuverlässig beurteilen können, ob sich das Kalb gesund entwickelt, werden noch einige Wochen vergehen. Mutter und Kalb werden bis dahin engmaschig betreut“, so Schikora. Für die Gruppe wird es in den kommenden Monaten eine weitere Veränderung geben: Kahluas erstes Jungtier „Mojo“ soll bald in einen anderen Zoo umziehen. Ein genauer Zeitpunkt steht dafür noch nicht fest. Bis es soweit ist, leben mit dem Kalb, seiner Mutter Kahlua, ihrer Schwester „Daisy“ sowie den Bullen „Madiba“ und „Mojo“ nun insgesamt fünf Giraffen im Schweriner Zoo. Nur noch 7000 Nördliche Giraffen in der Natur Die Geburt ist nicht nur für den Zoo Schwerin ein erfreuliches Ereignis, sondern auch ein wichtiger Beitrag für das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EAZA Ex-situ Programme / EEP) für die Nördlichen Giraffen, zu denen auch die Unterart der im Zoo lebenden Nubischen Giraffen zählt. Die Nördlichen Giraffen zählen zu den am stärksten bedrohten Großsäugern der Welt. In der Natur leben nur noch knapp 7.000 Tiere. Die koordinierte Erhaltungszucht in zoologischen Einrichtungen ist ein wichtiger Baustein zum Schutz der Giraffen. Das EEP für Giraffen umfasst alle Giraffenarten und -unterarten. Insgesamt werden darin rund 776 Tiere in 305 Einrichtungen geführt; etwa 440 davon sind Nubische Giraffen. Ziel ist es, eine gesunde Reservepopulation aufzubauen und langfristig zu erhalten.

Zoo Berlin 16.10.2026
Herbstzeit ist Zoozeit
Neue Einblicke und besondere Begegnungen im Zoo Berlin: Buddy-Bären, Taschenlampentouren und tierische Wohngemeinschaften
Wenn sich in Berlin die Blätter bunt färben und das Herbstlaub die Wege säumt, stehen die Herbstferien vor der Tür. Bei einem Spaziergang durch den Zoo gibt es auch bei den tierischen Bewohnern viel Neues zu entdecken. Rund um das modernisierte Antilopenhaus sind die neuen Tiergemeinschaften inzwischen vollständig: Auf der nordafrikanischen Seite haben sich die beiden Giraffenbullen inzwischen an ihre neuen Mitbewohner gewöhnt: Mhorrgazellen, Strauß und Säbelantilopen bilden nun eine harmonische Wohngemeinschaft. Auf der gegenüberliegenden Seite haben sich die beiden Okapis gut in ihrer neuen Umgebung eingelebt. In die Wohngemeinschaft am Zebrahaus zogen ebenfalls neue Mitbewohner ein: die Beisa-Oryx – die Herde ist mittlerweile auf vier Tiere gewachsen. Die Bongos gegenüber dürfen sich über männliche Verstärkung freuen, die im Laufe der Ferien ebenfalls die Außenanlage kennenlernen wird. Langfristig wird auf Bongo-Nachwuchs gehofft. Ein Gast aus Hagenbeck hat vorübergehend in Berlin zur Zwischenmiete eingecheckt: Orang-Utan-Dame Marie hat Orang-Utan Bulan kennengelernt und soll für den Erhalt der von Aussterben bedrohten Menschenaffenart sorgen. Ob die beiden zueinanderfinden, wird sich zeigen. Und es gibt noch mehr zur entdecken: Die farbenfrohen Buddy Bären, die in den vergangenen Monaten auf der Schlossallee im Tierpark Berlin zu sehen waren, sind in den Zoo umgezogen. Rund 70 individuell gestaltete Figuren setzen ein Zeichen für Vielfalt, Zusammenhalt und kulturellen Austausch. Entstanden sind die Unikate im Projekt „Art & Culture“, in dessen Workshops Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen ihre persönlichen Geschichten, Erfahrungen und Wünsche künstlerisch auf den Bären zum Ausdruck bringen. Im Tierpark beginnen unterdessen die Vorbereitungen für das Winterhighlight „Weihnachten im Tierpark“. Auch wenn das Herbstferienprogramm im Zoo bereits ausgebucht ist, gibt es für die dunklere Jahreszeit noch freie Plätze bei den Taschenlampentouren im Aquarium Berlin. Nach der Modernisierung und Wiedereröffnung des Hauses kehren die beliebten Führungen nun zurück. Bei gedämpftem Licht können Gäste die Unterwasserwelt aus einer anderen Perspektive entdecken. Einzelne Plätze sind noch verfügbar – eine frühzeitige Anmeldung lohnt sich: http://www.aquarium-berlin.de/taschenlampentouren
Tierpark Nordhorn 16.10.2026
Erster Nordhorner Seehund nach 12 Jahren Pause
Erfolgreiche Zusammenführung der Gruppe erfolgt Am 11.08. erblickte im Nordhorner Familienzoo nach 12-jähriger Pause wieder ein kleiner Seehund das Licht der Welt. Ein kleines Seehundweibchen bereichert die Nordhorner Gruppe. Direkt nach der Geburt war die junge Mutter „Lotte“ jedoch sehr nervös, so dass entschieden wurde sie mit dem Nachwuchs vom Rest der Gruppe und von den Besuchern komplett abzuschirmen. Gerade die ersten Tage und Wochen sind wichtig, damit Mutter und Jungtier eine gute Bindung zueinander aufbauen können. Da fraglich war, ob sie das Jungtier mit ausreichend nahrhafter Muttermilch versorgen konnte, wurde das kleine Seehundweibchen von den Tierpflegern zugefüttert. Anfangs mit einer speziellen Lachsölaufzuchtmischung, speziell für junge Seehunde. Die Umstellung auf Fisch erforderte noch einmal viel Einsatz von den Tierpflegern, aber mir Erfolg! Schon recht bald kam das kleine Weibchen verlässlich aus dem Wasser, um den Fisch aus den Händen der Tierpfleger zu nehmen. Zu diesem Zeitpunkt waren „Lotte“ und ihr Nachwuchs immer noch von den anderen beiden Seehunden getrennt. Es musste klar sein, dass der jüngste Sprössling auch im Beisein aller anderen Seehunde genug Fisch erhält. In dieser Woche war es aber soweit – die Tierpfleger gaben grünes Licht. Die Barriere zwischen den beiden Becken konnte zurückgebaut werden, so dass nun alle Seehunde gemeinsam zu beobachten sind. Der Zoo ist täglich von 9 bis 19 Uhr geöffnet. Das Parken ist kostenlos und Hunde dürfen an der kurzen Leine mitgenommen werden. Eintrittstickets können bequem und günstiger online erworben werden unter: https://shop.tierpark-nordhorn.de

Kölner Zoo 16.10.2026
Neuer Parcours, neue Riesen-Exponate aus allen Kontinenten, neue Mitmach-Aktionen – Tickets ab 22 Euro
Einmal um die Welt im Kölner Zoo: Die China Lights kommen wieder – Vorverkauf startet Das gab‘ s noch nie in Köln! Was haben die Freiheitsstatue, der Zuckerhut, die verbotene Stadt, die Pyramiden und der Eiffelturm gemeinsam? Sie alle sind ab 11. Dezember 2026 im Kölner Zoo bunt beleuchtet zu bestaunen. Denn dann startet die Neuauflage der beliebten China Lights. Sie stehen in diesem Jahr unter dem Motto „Reise um die Welt“ – zu den eindrucksvollsten Bauten und Naturwundern der Erde. Heute beginnt der Vorverkauf unter www.koelnerzoo.de. 64 Lichtensembles bestehend aus über 1.000 Einzelfiguren – mehr als 4.000 LED-Lichter und über 15.000 Meter LED-Lichterketten – auf 20 Hektar Zoogelände: die China Lights sind mit eindrucksvollen Zahlen bald zurück am Rhein. Und mit ihnen die bekanntesten Bauwerke und Naturwunder der Erde, die in hellem Licht erstrahlen. Es ist die siebte Auflage des Illuminationsspektakels für die ganze Familie. Das Lichterfest begeisterte bei den vorherigen sechs Ausgaben bereits mehr als eine halbe Million Menschen. Bon voyage, Köln! Zentrale Highlights und roter Faden sind die architektonischen Klassiker aller Kontinente. Zu ihnen stellen die China Lights-Macher geographisch passend illuminierte Tier- und Phantasiefiguren – verteilt über den gesamten Zoo. Die romantische Licht-Reise beginnt schon vor dem Einlass. Dort sagt die zehn Meter hohe und sechs Meter breite Nachbildung des Eiffelturms „Bon voyage, Cologne“! Im Zoo startet der Rundgang nicht weniger eindrucksvoll. Die berühmten Steinkreise im englischen Stonehenge eröffnen in diesem Jahr den Rundgang – flankiert von Ottern, Wölfen & Co. als Botschafter der europäischen Tierwelt. Majestätisch weiter geht es im Nordamerika-Areal. Überdimensionaler Hingucker mit Fackel in der Hand ist der Nachbau der New Yorker Freiheitsstatue. Zu deren Füßen tummeln sich Pumas und Weißkopfseeadler. Exotisch-bunt zeigt sich der anschließende Südamerikabereich – mit leuchtenden Tukanen, Papageien, Faultieren, Jaguaren und üppigen Blumenlandschaften, die die Farbe wechseln. Die fünf Meter hohe Christus-Statue samt Zuckerhut hält über all das imposant ihre Hand. An einem Abend einmal um die Welt Auch nach Asien entführt der Zoo im kalten Winter zur herzerwärmend-schönen Expedition. Wer den Kaiserpalast von Pekings Verbotener Stadt, die Chinesische Mauer oder den Tah Mahal in Indien noch nicht gesehen hat – im Kölner Zoo ist dies ohne weite Reise möglich. Die Nachbauten punkten nicht nur mit Detailtreue, sondern auch mit Größe. Sagenhafte 24 Meter Länge und acht Meter Höhe misst die Verbotene Stadt. Die Chinesische Mauer können China Lights-Gäste über 20 Meter entlangschlendern. Der Tah Mahal-Palast ist zehn Meter breit und zehn Meter hoch. Für die passenden asiatischen Tiermomente sorgen illuminierte Tiger, Elefanten, Orang-Utans, Rote Pandas, Fasane und Ibisse. Zoo, wie bist Du schön! Magisch wird die Weltwunder-Reise auch im Afrika-Areal. Rund um die Pyramiden von Gizeh können Gäste Fennek-Füchse, Löwen-Familien, Regenbogen-Lizards oder Nashörner entdecken. An der jüngst neu im Zoo eröffneten Giraffenanlage tummelt sich eine Herde der XXL-Giganten. Zudem bieten die China Lights-Macher eine afrikanische Kunst-Wasserlandschaft mit Flusspferden. Schlag auf Schlag geht es weiter. Mit einer Expedition zu Architektur und Tierwelt Ozeaniens – dem Ende der Welt und dem Schlusspunkt der diesjährigen China Lights. Die eindrucksvolle, zehn Meter lange Oper von Sydney stahlt ebenso erleuchtet wie kletternde Koalas, jagende Tasmanische Teufel, pickende Kiwis oder springende Kängurus vor der Kulisse des Uluru, dem berühmtesten Felsen der Welt. Esel, Schlange oder Schwein – Mitmach-Aktionen für Klein & Groß Highlights sind auch die interaktiven Figuren. Esel, Schlange oder Schwein: Im Tierkreiszeichen-Parcours kann jede und jeder selbst überprüfen, ob die ihm zugeschriebenen Charaktereigenschaften den Tatsachen entsprechen – oder bloß schöner Schein sind. Beim Bienen-Memory gilt es, sich die richtigen Leuchtwaben zu merken. Die Papageien-Skulptur gibt via Soundeffekt wieder, was Gäste zuvor in ein Mikrofon gesprochen haben. Um Speed und Reaktionsvermögen geht es beim Sonnenblumen-Spiel. Manche der Skulpturen lassen sich durch Touchpoints eigens beleuchten. Sich selbst ins richtige Licht rücken können China Lights-Fans bei einem der verschiedenen Foto-Spots. Wie wäre es mit Erinnerungsbildern in einer Orchideenblüte, zwischen XXL-Schmetterlingsflügeln oder mit dem Leucht-Double von Hennes IX.? Der Lichterparcours mit umweltfreundlichen LED-Leuchten erstreckt sich über das gesamte Zoogelände. Kulinarische Angebote der Zoo-Gastronomie und Fotopoint-Aktionen des Zoo Shops runden das Event für die ganze Familie ab. Die China Lights beginnen am 11. Dezember 2026 und enden am 31. Januar 2027. Zeiten & Tickets – auf einen Blick: Was? China Lights im Kölner Zoo – Reise um die Welt Wann? 11. Dezember 2026 bis 31.1.2027; täglich 17.30 – 21 Uhr (außer Heiligabend und Silvester) Tickets ab sofort online unter www.koelnerzoo.de

Alpenzoo Innsbruck 16.10.2026
Neue WG im Alpenzoo: Wer versteckt sich hier? Zwei Fische, ein Aquarium und jede Menge Versteckspiel!
Seit Oktober gibt es im Aquarium des Alpenzoo eine neue WG zu entdecken: Bachforelle und Quappe teilen sich ein Becken und haben dabei ganz unterschiedliche Lieblingsplätze. Beide sind typische Bewohner der sogenannten Forellenregion und echte Spezialisten für kaltes, sauerstoffreiches Wasser mit kräftiger Strömung, genauso wie sie es aus Gebirgsbächen und dem Oberlauf von Flüssen kennen. Doch wer ist wer? Die Quappe hält sich bevorzugt direkt am steinigen Boden auf, während die Bachforelle mit dem Kopf gegen die Strömung im Wasser steht. Beide lieben geschützte Plätze zwischen Felsen, in Vertiefungen oder unter Wurzeln. Obwohl sie sich ihr Revier teilen, verstehen sich die beiden nicht grenzenlos mit allen: Gegen Artgenossen würden sie ihren Platz durchaus verteidigen.„Diese Fisch WG steht beispielhaft für ihren doch speziellen Lebensraum, es freut mich sehr mit dem neuen Becken den Besuchern einen Blick unter die Wasseroberfläche geben zu können“ zeigt sich Dr. André Stadler stolz.Und sonst? Eher ruhig! Wer die beiden entdecken möchte, muss deshalb ganz genau hinschauen. Also: Augen auf und los geht die Fisch-Suche! Wer entdeckt Bachforelle und Quappe zuerst?

Tiergarten Kleve 16.10.2026
Ein Jahr voller tierischer Highlights: Neuer Tiergarten-Kalender 2027 ist da!
Vom doppelten Pandaglück bis zum seltenen Gürteltiernachwuchs – die schönsten Tiergartenmomente der vergangenen zwölf Monate begleiten Tierfreunde durch das neue Jahr Zwölf Monate, zwölf tierische Highlights: Ab sofort ist der neue Tiergarten-Kalender 2027 erhältlich! Der liebevoll gestaltete Wandkalender zeigt die schönsten Tieraufnahmen der vergangenen zwölf Monate und lässt die besonderen Momente eines ereignisreichen Tiergartenjahres noch einmal aufleben. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem die zahlreichen Jungtiere, die 2026 im Tiergarten Kleve für große Begeisterung gesorgt haben. Ein ganz besonderes Highlight darf im neuen Kalender natürlich nicht fehlen: der doppelte Nachwuchs bei den Roten Pandas. Die beiden im Juni geborenen Pandamädchen gehören zu den tierischen Stars des Jahres und begeistern inzwischen bei ihren ersten Ausflügen auf der Außenanlage die Besucherinnen und Besucher. Doch auch die seltene Nachzucht bei den Südlichen Kugelgürteltieren, das erste Fohlen von Lamastute Naja sowie der quirlige Nachwuchs bei den Erdmännchen haben ihren Platz im neuen Kalender gefunden. Ergänzt werden die Aufnahmen durch viele weitere faszinierende Tiermotive, die die Vielfalt des Tiergartens Kleve widerspiegeln. „2026 war für uns ein Jahr voller besonderer tierischer Momente“, freut sich Tiergartenleiter Dr. Martin Polotzek. „Allen voran natürlich die Geburt unserer beiden Roten Pandas, die nicht nur für unsere Besucherinnen und Besucher ein absolutes Highlight ist, sondern auch einen wichtigen Beitrag zum Erhalt dieser stark gefährdeten Tierart leistet. Aber auch unsere zahlreichen weiteren Nachzuchten – vom seltenen Kugelgürteltier über die Erdmännchen bis hin zu unserem kleinen Lamahengst – haben uns in diesem Jahr immer wieder begeistert. Mit unserem neuen Kalender können unsere Gäste diese besonderen Momente nun mit nach Hause nehmen.“ Die eindrucksvollen Tieraufnahmen stammen von den beiden Tiergartenfotografen Anne Gossens und Dietmar Cornelissen, die mit viel Geduld und einem besonderen Gespür für den richtigen Augenblick die tierischen Bewohner des Klever Familienzoos mit ihren Kameras begleiten. So ist ein Kalender entstanden, der nicht nur die schönsten Tierpersönlichkeiten zeigt, sondern auch die erfolgreiche Entwicklung des Tiergartens und seine wichtige Rolle im Artenschutz dokumentiert. Denn viele der im Kalender abgebildeten Jungtiere sind weit mehr als niedliche Fotomotive: Sie stehen stellvertretend für die erfolgreiche Zuchtarbeit des Tiergartens Kleve, der sich zunehmend an internationalen Erhaltungszuchtprogrammen beteiligt und damit einen wichtigen Beitrag zum Schutz bedrohter Tierarten leistet. „Unser Kalender ist jedes Jahr auch ein kleiner Rückblick auf die Entwicklung unseres Tiergartens“, erklärt Dr. Polotzek. „Er zeigt, wie viel Leben, Vielfalt und Veränderung in unseren sechs Hektar steckt. Besonders schön finde ich, dass unsere Gäste mit dem Kalender das ganze Jahr über ein Stück Tiergarten Kleve bei sich zu Hause haben können.“ Der Tiergarten-Kalender 2027 ist ab sofort an der Tiergartenkasse erhältlich – solange der Vorrat reicht. Er eignet sich nicht nur als Erinnerung an ein außergewöhnliches Tiergartenjahr, sondern auch hervorragend als Weihnachtsgeschenk für alle Tierliebhaberinnen und Tierliebhaber. Mit dem Kauf unterstützen die Gäste zugleich die gemeinnützige Arbeit des Tiergartens Kleve.

Kölner Zoo 15.10.2026
Leoparden-Jungtier „Arya“ jetzt im Kölner Zoo zu sehen
Erst zum dritten Mal weltweit gelungen: Erfolgreiche, künstliche Besamung bei Leoparden Highlight für den Artenschutz und neuer Hingucker für Zoogäste: Biologinnen und Biologen des Kölner Zoos haben einen bedeutenden Erfolg für den Erhalt der vom Aussterben bedrohten Persischen Leoparden erzielt. Ihnen gelang es im Frühjahr, Weibchen „Mitra“ künstlich mit Sperma von Zuchtkater „Grom“ zu besamen. Vor drei Monaten kam dann ein weibliches Jungtier zur Welt, das jetzt auf den Namen „Arya“ – Persisch für „die Edle“ – getauft wurde. Das gesunde und muntere Jungtier hat nun die beiden notwendigen Impfungen erhalten und ist grundimmunisiert. „Arya“ ist daher ab sofort regelmäßig auf der Außenanlage mit ihrer Mutter für die Gäste des Kölner Zoos zu sehen. Die siebenjährige „Mitra“ lebt seit gut zwei Jahren im Kölner Zoo, der 13-jährige „Grom“ seit 2022. Da eine natürliche Fortpflanzung ausblieb, wählte das Team um Zoo-Raubtierkurator Dr. Alexander Silwa und Dr. Sandra Marcordes, Tierärztin im Kölner Zoo, den Weg einer künstlichen Befruchtung. Maßgeblich involviert war zudem die Katzen-Reproduktionsspezialistin Dr. Imke Wiemann aus dem Zoo Münster. Dr. Alexander Sliwa: „Die bisher nachwuchslosen ,Mitra‘ und ,Grom‘ sind genetisch ausgesprochen wertvoll für den Bestand dieser Art. Daher haben wir keine Mühen gescheut, um für eine Fortpflanzung der beiden zu sorgen. Wir sind sehr froh, dass uns dies mit dieser Gemeinschaftsleistung von Biologie, Veterinärmedizin und Tierpflege gelungen ist.“ Wertvolle Gene Es ist erst das dritte Mal, dass eine künstliche Besamung bei Persischen Leoparden funktioniert hat. In Köln gelang dies sogar bereits im ersten Versuch. Der Weg dorthin war allerdings aufwendig, da „Mitra“ ein ungewöhnlich scheues Tier ist. Die Kölner Tierpflegerinnen konnten zwei Jahre bei ihr keine sichere Rolle, wie Biologen den Östrus bei Katzen nennen, erkennen. Durch Beobachtung und regelmäßiges Dokumentieren gelang es, „Mitras“ Östrus mit hoher Wahrscheinlichkeit bestimmen und die künstliche Besamung starten zu können. Am 9. April wurden dem Kölner Leopardenkater „Grom“ in Narkose zunächst Spermien entnommen. Diese wurden anschließend von Dr. Wiemann aufbereitet und in einer zweiten, daran anschließenden Narkose der Leopardin in katzenspezifischer Position injiziert. Als die normale Rolle ausfiel und die Hormonuntersuchungen aus den Kotproben eine Trächtigkeit bestätigten, waren sich die Kölner Katzenexperten sicher, dass der Versuch Erfolg hatte und machten alles für die Geburt in einer Wurfkiste im Absperrgehege mit Kameraüberwachung bereit. „Mitra“ versorgte „Arya“ zur Freude des gesamten Zoo-Teams von Beginn an umsichtig und fürsorglich. „Mitras“ und „Groms“ Gene sind besonders wertvoll, da beide von Eltern stammen, die kaum in den Zuchtlinien europäischer Zoos vertreten sind. „Mitra“ kam vor zwei Jahren aus dem Tierpark Nordens-Ark, Schweden, auf Empfehlung des Koordinators des Europäischen Erhaltungsprogramms (EEP) für diese Art in den Kölner Zoo. „Grom“ stammt aus Sotchi, Russland – einem Land, mit dem beim Thema Erhaltungszucht momentan nicht mehr kooperiert werden kann. „Grom“ wurde dort von Hand aufgezogen und zeigt leider daher kein artspezifisches Sozialverhalten. Bevor der Kater 2022 nach Köln kam, hatte er sieben Jahre in einem französischen Zoo mit einer älteren Leopardin zusammengelebt, nicht gedeckt und somit nicht für Nachwuchs gesorgt. „Grom“ zog nach Köln, um ihn mit der dortigen Expertise behutsam für eine künstliche Besamung zu trainieren. Zoos verfolgen einen klaren Plan Der Kölner Zoo hatte bereits 2022 versucht, das ältere der dort lebenden Leoparden-Zuchtweibchen, die inzwischen 18-jährige „Azisam“, zu besamen. Es stellte sich allerdings heraus, dass sie zu diesem Zeitpunkt bereits unfruchtbar war. 2025 wurden „Groms“ Spermien von Frau Dr. Wiemann verwendet, um die Persische Leopardin „Nahla“ im Zoo Münster zu besamen. Dies gelang im zweiten Versuch und führte im Juli 2025 zur Geburt von Weibchen „Shirin“. „Grom“ ist also inzwischen Vater von zwei weiblichen Jungtieren. Die Zucht mit ihm soll fortgesetzt werden. Wissenschaftlich geführte Zoos leisten diese Anstrengungen, um in Zukunft Tiere im Ursprungsgebiet der Persischen Leoparden rückführen zu können. Dr. Alexander Sliwa: „Es ist ausgesprochen wichtig, dass das relativ kleine EEP-Zuchtprogramm für Persische Leoparden genetisch vielfältig gehalten wird. Nur so kann eine potenzielle Auswilderung von Tieren in den Ursprungsgebieten künftig auch mit einer hohen genetischen Vielfalt starten. Es wäre die Krönung all unserer Arbeit.“ Der Europäische Zooverband (EAZA) ist der einzige Kontinentalverband, der ein Zuchtprogramm für diese Leopardenunterart führt, die später einmal für solche Wiederansiedlungen und Bestandsaufstockungen dienen können. Die Zooverbände anderer Erdteile tun dies noch nicht. Sliwa: „Daher sind ,Mitra‘ und ,Grom‘ und unsere Arbeit hier in Köln so wichtig für den Erhalt dieser wunderschönen Katzen.“ Höchste Zeit für den Leopardenschutz Dass es dringend notwendig ist, die Naturbestände bei dieser Art zu stärken, zeigt folgende Zahl: Biologen schätzen, dass es nur noch rd. 1.000 wildlebende Persische Leoparden gibt. Die meisten davon, ca. 600, leben im Iran. Früher reichte das Verbreitungsgebiet des Persischen Leoparden von der östlichen Türkei bis in den Westen Pakistans. Grund für den Rückgang der Populationszahlen und der territorialen Verbreitung sind menschliche Einflüsse wie die Lebensraumzerstörung oder die Wilderei, auch deren Beutetiere, sowie die Tötung von Leoparden in Vergeltung und auch nur in Erwartung von Viehschäden. Der Persische Leopard wurde 2023 von der Roten Liste der IUCN als stark gefährdet (Endangered) eingeschätzt. Der Kölner Zoo hält derzeit vier Tiere dieser Art. Die Expertise der Zoologischen Gärten bei der Tierhaltung ist dabei die entscheidende Grundlage für diesen Erfolg. In wissenschaftlich gestalteten, naturnahen Gehegen können die Tiere artspezifisches Verhalten ausleben. Spezialisierte Tierärztinnen und Tierärzte, engagierte Kuratoren, Pflegerinnen und Pfleger sorgen nicht nur für optimale Ernährung und medizinische Versorgung, sondern auch für das psychische Wohlbefinden der Tiere. Das Europäische Erhaltungsprogramm (EEP) für die stark bedrohten Persischen Leoparden umfasst derzeit nur 99 Tiere. 61 davon sind Männchen, also der überwiegende Teil. Umso schöner ist es, dass in Köln nun ein Weibchen zur Welt gekommen ist.

Opel-Zoo Kronberg 15.10.2026
Fit für den Winter
Nächste Öffentliche Führung im Opel-Zoo am 24.10.2026, 15 Uhr Die nächste Öffentliche Führung im Opel-Zoo mit dem Thema „Fit für den Winter“ handelt davon, wie die Tierwelt auf den Winter vorbereitet ist. Wie kommen exotische Tiere wie Elefanten, Giraffen, Erdmännchen & Co. mit den winterlichen Temperaturen in unseren Breitengraden zurecht? Welche Tiere halten Winterruhe, welche fallen in Winterstarre und wie müssen sie dafür vorbereitet sein? Welche Tierarten sind besonders gut an die kühlere Jahreszeit angepasst und wie schaffen sie es, fit durch den Winter mit dem geringeren Nahrungsangebot zurechtzukommen? All diese Fragen werden bei der Führung direkt vor den Gehegen der jeweiligen Tierarten anschaulich behandelt. Sie startet am Samstag, dem 24.10.2026 um 15 Uhr an der Statue des Zoogründers hinter dem Haupteingang. Sie ist kostenfrei, ohne Zuschlag zum Eintrittspreis und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Nach der Umstellung auf die Winterzeit haben die Kassen im Opel-Zoo ab dem 26. Oktober 2026 dann von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Die täglich bei den verschiedenen Tierarten stattfindenden Tierpfleger- Gespräche gehen ab diesem Tag in die Winterpause und starten erst wieder im nächsten Frühjahr. Zum Ende kommen nun auch die Jubiläumsaktionen anlässlich des 70jährigen Bestehens des Opel-Zoo: Besucher, die im Jahr 1956 geboren sind, sollten sich unbedingt noch einmal auf den Weg ins Freigehege machen, denn sie haben noch bis zum 31. Oktober 2026 freien Eintritt!

Tiergarten Schönbrunn 15.10.2026
Sie brütet, er baut und klaut – Neue Studie zu Schönbrunner Felsenpinguinen
Eine neue Studie aus dem Tiergarten Schönbrunn in Zusammenarbeit mit der Universität Wien gibt erstmals einen detaillierten Einblick in das Brutverhalten Nördlicher Felsenpinguine in menschlicher Obhut. Dabei zeigten sich innerhalb der Pinguin-Paare deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. „Die Weibchen übernahmen einen größeren Anteil am Bebrüten der Eier, während die Männchen deutlich mehr Zeit in den Nestbau investierten“, erklärt Erstautorin Lisa Macdonald, MSc, vom Department für Verhaltens- und Kognitionsbiologie. Die Männchen waren dabei keineswegs zimperlich: Sie begannen häufiger körperliche Auseinandersetzungen und stahlen deutlich öfter Nistmaterial. Doch männliche Felsenpinguine zeigten auch eine sanftere Seite. Nach dem Schlupf beteiligten sich beide Geschlechter am Wärmen der Küken. Dabei ließ sich kein eindeutiger Unterschied zwischen Weibchen und Männchen feststellen. Außerdem zeigten die Forschungsergebnisse, dass Pinguin-Paare, bei denen mindestens ein Küken schlüpfte, mehr Zeit in der Nähe voneinander verbrachten als Paare ohne Schlupferfolg. Im Rahmen der Studie beobachtete und filmte das Forschungsteam 13 Felsenpinguin-Paare während der Brutsaison 2024 über drei Monate. Anschließend wertete es die Aufnahmen aus und analysierte die Daten statistisch. Macdonald: „Die Ergebnisse zeigen, dass Weibchen und Männchen während der Brut unterschiedliche, sich ergänzende Aufgaben übernehmen. Ob die Paare diese Aufgaben tatsächlich miteinander koordinieren, lässt sich daraus jedoch nicht ableiten.“ Nördliche Felsenpinguine gelten laut Roter Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) als stark gefährdet. In ihrer Heimat im südlichen Atlantik machen ihnen Überfischung, Umweltverschmutzung und der Klimawandel stark zu schaffen. Umso wichtiger sind die Haltung und Erforschung dieser Art in wissenschaftlich geführten zoologischen Gärten. Der Tiergarten Schönbrunn koordiniert seit 2015 das Europäische Erhaltungszuchtprogramm für Nördliche Felsenpinguine, führt das internationale Zuchtbuch und pflegt die weltweit größte Kolonie in Zoos. Die erfolgreiche Nachzucht trägt nicht nur zum Aufbau einer Reservepopulation bei, sondern schafft auch besondere Voraussetzungen für die Forschung. „In der Wildbahn wäre es aufgrund des abgelegenen Verbreitungsgebiets und der großen Kolonien kaum möglich, so gute Daten zu einzelnen Paaren zu sammeln. Dass der Tiergarten diese Art so erfolgreich nachzüchtet, war für uns daher eine tolle Chance, das Brutverhalten über eine gesamte Saison hinweg genau zu untersuchen“, sagt Rasmus Praefke, MSc, vom Department für Verhaltens- und Kognitionsbiologie, der ebenfalls an der Studie beteiligt war. Auch Tiergartendirektor Dr. Stephan Hering-Hagenbeck betont: „Wissenschaftlich geführte Zoos leisten einen wichtigen Beitrag zur Erforschung bedrohter Tierarten. Studien wie diese helfen uns, ihre Biologie besser zu verstehen und daraus Erkenntnisse für den Schutz ihrer wildlebenden Artgenossen zu gewinnen.“

Zoo Berlin 15.10.2026
Wurzelbehandlung XXL
Elefantenbulle Simon bekommt Besuch vom Zahnarzt | Spezialist aus Belgien behandelt verletzten Stoßzahn im Tierpark Berlin Für einen Zahnarzttermin der besonderen Art wurde das Elefantenhaus im Tierpark Berlin kurzzeitig zur größten Zahnarztpraxis Berlins: Der kleine Elefantenbulle Simon (2) hat sich in der vergangenen Woche beim Spielen am Stoßzahn verletzt. Dank der schnellen Zusammenarbeit zwischen dem tierärztlichen Team des Tierpark Berlin, dem Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) und einem international bekannten Tierzahnarzt konnte Simon innerhalb kürzester Zeit behandelt werden. Die gute Nachricht: Der kleine Bulle hat den Eingriff gut überstanden und ist bereits wieder munter an der Seite seiner Mutter Tana (15). „Dass wir Simon innerhalb kürzester Zeit eine so hochspezialisierte Behandlung ermöglichen konnten, zeigt, wie wertvoll die enge Zusammenarbeit zwischen zoologischen Einrichtungen, Wissenschaft und externen Fachleuten ist“, erklärt Tierärztin Frauke Vißmann. „Besonders freut mich natürlich, dass unser kleiner Elefantenbulle schon wieder so agil ist. In den kommenden Tagen erhält Simon weiterhin Schmerzmittel und wird von uns aufmerksam beobachtet. Unsere Hoffnung ist groß, dass sein Stoßzahn wieder ganz normal weiterwächst.“ Für die Behandlung reiste der belgische Spezialist für Veterinärzahnmedizin Dr. Yves Debosschere am Montag (12.10.) nach Berlin. Was selbst für die meisten Zootierärzt*innen eine Ausnahmesituation darstellt, gehört für ihn – dank seiner langjährigen Spezialisierung – beinahe zur Routine. Seine Expertise ist europaweit insbesondere dann gefragt, wenn es darum geht, verletzte Stoßzähne zu erhalten und ihre natürliche Weiterentwicklung zu ermöglichen. „Ein gebrochener Stoßzahn, bei dem das empfindliche Zahnmark freiliegt, ist immer ein medizinischer Notfall – ganz gleich, ob es sich um einen jungen oder einen ausgewachsenen Elefanten handelt“, erklärt Dr. Yves Debosschere. „Entscheidend ist, möglichst schnell zu handeln. Eine Behandlung des lebenden Zahnmarks innerhalb der ersten 48 Stunden bietet die besten Chancen, das Zahngewebe vital zu erhalten und langfristig ein gutes Behandlungsergebnis zu erzielen. Bei Simon konnten wir die verletzte Stelle gezielt behandeln und versiegeln. Eine Garantie für den langfristigen Erfolg gibt es zwar nicht, aber wir sind zuversichtlich.“ Der kleine Patient zeigte sich von seinem außergewöhnlichen Zahnarzttermin erstaunlich unbeeindruckt. Schon kurz nach dem Aufwachen aus der Narkose suchte der kleine Elefantenbulle wieder die Nähe zu seiner Mutter Tana und trank bei ihr – ein besonders erfreuliches Zeichen für das gesamte Behandlungsteam. Details der Behandlung Für den Eingriff wurde Simon von drei erfahrenen Tierärzt*innen des IZW in Narkose gelegt. Dr. Frank Göritz, Leitender Tierarzt des IZW, hat für derartige, oft langandauernde Eingriffe bei großen Wirbeltieren, ein spezielles Narkoseprotokoll entwickelt und bereits bei vielen Stoßzahnoperationen weltweit erfolgreich einsetzen können. Das Vet-Team des Tierpark Berlin unterstützte das intensive Narkosemonitoring indem es den Zustand von Simon kontinuierlich überwachte. Die Narkose verlief ohne Komplikationen. „Die Narkose eines Elefanten ist auch bei einem Jungtier keine Routineangelegenheit. Sie verlangt viel Erfahrung, eine genaue Abstimmung und eine kontinuierliche Überwachung“, erklärt Dr. Frank Göritz. „Mit der erfolgreichen Behandlung konnten wir gemeinsam dazu beitragen, die natürlichen Entwicklungsmöglichkeiten des Stoßzahns zu erhalten. Solche Eingriffe zeigen, was durch die enge Verbindung von veterinärmedizinischer Forschung und praktischer Tiermedizin möglich ist,“ ergänzt Prof. Dr. Hildebrandt, Leiter der Abteilung für Reproduktionsmanagement am IZW. Zunächst wurde der betroffene Stoßzahn geröntgt, um die Verletzung genauer beurteilen zu können. Anschließend bereitete Dr. Debosschere das verletzte Zahngewebe sorgfältig auf und versiegelte die Wunde. Das Verfahren ähnelt einer sogenannten Vitalerhaltung der Zahnpulpa beim Menschen, auch „Pulp Capping“ oder „Pulpaüberkappung“ genannt. Ziel ist es, das lebende Zahnmark und damit die Vitalität des Zahns zu erhalten. So besteht die Chance, dass Simons Stoßzahn auch in Zukunft normal weiterwachsen kann. Die Materialien, die bei einer Vitalerhaltung des Zahnmarks bei Elefanten zum Einsatz kommen, sind genau dieselben wie in der Zahnmedizin beim Menschen. Allerdings werden größere Bohrer und deutlich größere Mengen an MTA, einem speziellen Material, das die Bildung von neuem Zahnbein (Dentin) anregt, sowie mehr Füllungsmaterial benötigt. Zum Vergleich: Die Materialmenge, die für Simons Behandlung verwendet wurde, würde normalerweise ausreichen, um 20 Menschen zu behandeln.

Zoo Schwerin 14.10.2026
Freiwillige gesucht: Mithelfen beim öffentlichen Herbstputz im Zoo Schwerin am 14. November
Der Zoo Schwerin lädt auch in diesem Jahr freiwillige Helferinnen und Helfer herzlich dazu ein, beim diesjährigen Herbstputz mit anzupacken und den Zoo gemeinsam winterfest zu machen. Die Aktion findet am 14. November von 10 bis 13 Uhr auf dem gesamten Zoogelände statt. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich. Teilnehmen können Erwachsene und Kinder in Begleitung eines Erwachsenen ab zehn Jahren. Ob als Familie, mit Freunden oder als Einzelperson, ist dabei egal. Geräte stehen ausreichend zur Verfügung. Gartenrechen, Schaufeln und ähnliche Arbeitsutensilien dürfen aber auch gern selbst mitgebracht werden. In jedem Fall sollten die Helferinnen und Helfer ihre eigenen Arbeits- oder Gartenhandschuhe dabeihaben. Die wichtigste Aufgabe besteht bei diesem Arbeitseinsatz darin, das viele Laub im Zoo zu sammeln, zu harken und für einen Abtransport zu verladen. Das Spannende daran: Auch Tieranlagen müssen gesäubert werden, sodass es besondere Einblicke in das Gelände geben wird. Die einzelnen Gruppen, bestehend aus jeweils sechs bis acht Personen, werden durch einen Mitarbeiter des Zoos angeleitet und begleitet. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Haupteingang. Alle Teilnehmenden genießen den Zoo und seine tierischen Bewohner an diesem Tag natürlich ganz nebenbei kostenfrei. Zum Ende des Einsatzes werden eine warme Suppe und heiße Getränke gereicht. Der Schweriner Zoo freut sich auf viele helfende Hände und garantiert einen abwechslungsreichen Tag für Groß und Klein mit reichlich Tieren und Natur. Zur besseren Planbarkeit wird um eine Anmeldung bis zum 10.11.2026 an info@zoo-schwerin.de gebeten.

Zoo Heidelberg 14.10.2026
Neuer Elefant im Zoo Heidelberg – Elefant Vinh bringt neue Dynamik in die Gruppe
Die Jungbullengruppe im Zoo Heidelberg hat Zuwachs bekommen: Am Montag ist der sechsjährige Asiatische Elefant Vinh aus den Niederlanden in Heidelberg angekommen. Er bildet jetzt mit Ludwig, Namsai und MinhTan die Jungbullen-WG und bringt eine neue Dynamik in die Gruppe. Für die Tierpfleger und die Elefanten beginnt nun die spannende Phase des Kennenlernens. Am Montagnachmittag rollte ein Schwertransporter auf das Zoogelände: In einer speziell angefertigten Transportkiste kam der junge Elefantenbulle Vinh aus Amsterdam nach Heidelberg. Der Transport erforderte eine intensive Planung. Mithilfe eines Krans wurde die mehrere Tonnen schwere Transportkiste direkt vom Tieflader auf die Elefantenanlage gehoben. Begleitet wurde Vinh während der gesamten Reise von Tierpflegern aus Amsterdam, die den jungen Bullen bereits lange kennen. „Solche Transporte sind immer eine logistische Herausforderung, die nur durch die enge Zusammenarbeit vieler Beteiligter möglich wird“, erklärt Kuratorin Sandra Reichler. „Umso mehr freuen wir uns, dass Vinh seine Reise gut überstanden hat und nun in Heidelberg angekommen ist.“ Die erste Nacht verbrachte der Elefant in einem separierten Abteil im Elefantenhaus. Bereits dabei konnten die Heidelberger Elefanten ihren neuen Mitbewohner sehen. Am folgenden Tag erhielt Vinh die Möglichkeit, zunächst alleine die Innen- und Außenanlagen kennenzulernen. Elefanten sind soziale Tiere mit einer klaren Rangordnung. Daher ist es völlig normal, dass es in den kommenden Tagen und Wochen zu Rangeleien kommen kann, während die Tiere ihren Platz innerhalb der Gruppe finden. Die erste Vergesellschaftung von Vinh und den anderen drei Elefanten am Dienstag verlief reibungslos, sehr zur Freude des Zoo-Teams. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch konnten die Tierpfleger bereits beobachten, wie der Neuankömmling neben seinen neuen Mitbewohnern schlief. „Für die Elefanten ist die Ankunft eines neuen Tieres immer spannend“, sagt Reichler. „Vinh bringt neue Impulse in die Gruppe und wird für zusätzliche Interaktionen sorgen. Wir erwarten, dass durch die neue Zusammensetzung eine Dynamik entsteht, von der alle Tiere profitieren können.“ Mit Vinh besteht die Heidelberger Elefantengruppe nun wieder aus vier Tieren, für diese Gruppengröße wurde die Anlage ursprünglich konzipiert. Geboren wurde Vinh am 4. Mai 2020 im Artis Royal Zoo in Amsterdam. Dort wuchs er in seiner Familiengruppe auf und entwickelte sich zu einem selbstbewussten jungen Elefanten. Nun beginnt für ihn ein neuer Lebensabschnitt in Heidelberg. Auch in der Natur verlassen junge Bullen ihre Geburtsgruppe und ziehen einige Jahre alleine oder mit anderen Bullen umher, bis sie alt und reif genug sind, um sich mit einer Elefantenkuh zu paaren. Besucher können den Neuzugang bereits auf der Anlage beobachten. Während sich Vinh an seine neue Umgebung und seine Artgenossen gewöhnt, begleitet das Team des Zoo Heidelberg die Eingewöhnung aufmerksam.

Wildpark MV Güstrow 14.10.2026
Von Bogenschießen über Schatzsuche bis zu schaurig-schönen Gruselnächten: Der Wildpark-MV bietet vom 15. bis 24. Oktober ein abwechslungsreiches Ferienprogramm für kleine Entdecker.
Die Herbstferien stehen vor der Tür und im Wildpark-MV wartet ein abwechslungsreiches Programm auf abenteuerlustige Kinder und Familien. Zwischen Lagerfeuer, Naturmaterialien und spannenden Herausforderungen gibt es viel zu entdecken. Den Höhepunkt bilden am 23. und 24. Oktober die Gruselnächte, die mit tollen Aktionen und gruseligen Momenten für einen schaurig-schönen Ferienabschluss sorgen. Vom 15. bis 16. sowie vom 19. zum 22. Oktober duftet es täglich ab 10 Uhr nach frisch gebackenem Knüppelkuchen am Lagerfeuer. Hier können kleine und große Besucher eine gemütliche Pause einlegen und die herbstliche Atmosphäre genießen. Auch für junge Abenteurer ist einiges geplant: Am Montag, 19. Oktober, können Kinder im Alter von neun bis elf Jahren beim Bogenschießen an der Büdnerei ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen. Die Termine finden von 10 bis 12 Uhr sowie von 14 bis 16 Uhr statt. Pro Termin stehen maximal sechs Plätze zur Verfügung. Am Dienstag, 20. Oktober, geht es auf große Schatzsuche. Bei der Wildpark-Rallye mit Kompass begeben sich Kinder zwischen acht und elf Jahren ab 14 Uhr auf eine etwa dreistündige Entdeckungstour. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro pro Kind. Mit maximal 20 Plätzen bietet die Rallye jede Menge Gelegenheit, gemeinsam Rätsel zu lösen und den richtigen Weg zu finden. Kreativ wird es am Mittwoch, 21. Oktober. Von 10 bis 17 Uhr können Kinder beim Basteln mit Naturmaterialien ihrer Fantasie freien Lauf lassen und eigene kleine Kunstwerke gestalten. Am Donnerstag, 22. Oktober, wartet eine spannende Herausforderung auf die jungen Besucher: Beim großen Raubtier- und Kletterabenteuer sind Kinder zwischen neun und zwölf Jahren gefragt. Die Termine finden von 10.30 bis 12 Uhr sowie von 14 bis 16 Uhr statt. Pro Termin können maximal zehn Kinder teilnehmen. Gruselnächte als Ferienhöhepunkt Zum Abschluss der Herbstferien wird es geheimnisvoll: Am Freitag, 23. Oktober, und Samstag, 24. Oktober, verwandelt sich der Wildpark-MV in eine schaurig-schöne Erlebniswelt. Die Gruselnächte versprechen ein besonderes Familienevent mit tollen Aktionen, spannenden Begegnungen und gruseligen Momenten. Wer sich traut, kann sich auf ein außergewöhnliches Erlebnis in herbstlicher Atmosphäre freuen. Anmeldung und weitere Informationen Für das Bogenschießen, die Wildpark-Rallye sowie das Raubtier- und Kletterabenteuer ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Interessierte Familien können sich telefonisch oder per E-Mail beim Wildpark-MV anmelden. Da die Plätze begrenzt sind, empfiehlt sich eine frühzeitige Reservierung. Weitere Informationen zum Ferienprogramm und zu den Gruselnächten gibt es auf der Internetseite unter www.wildpark-mv.de.

Naturschutz-Tierpark Görlitz 13.10.2026
Gazellen auf Reisen Ringtausch bei den Persischen Kropfgazellen im Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec stärkt die genetische Vielfalt
Im Rahmen des Europäischen Ex-situ Zucht – Programms (EEP) gab es vergangene Woche Bewegung in der Herde der Persischen Kropfgazellen im Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec: Zwei im Jahr 2025 geborene Böcke zogen in die Junggesellengruppe des Karlsruher Zoos. Im Gegenzug kam der 2022 in Helsinki geborene Kropfgazellenbock „Onni“ nach Görlitz. Hier soll er künftig für Nachwuchs sorgen und damit hoffentlich an die erfolgreichen Zuchtergebnisse seines Vorgängers Viktor anknüpfen, der im Sommer altersbedingt verstarb. Hinter dem Tieraustausch steckt ein wichtiges Ziel des Europäischen Ex-situ Programms. „Das Zuchtprogramm verfolgt das Ziel, eine gesunde und genetisch variable Population langfristig zu erhalten. Deshalb soll Inzucht vermieden werden und möglichst vielen Individuen die Möglichkeit zur Fortpflanzung gegeben werden“, erklärt Tierpark-Kuratorin Catrin Hammer. Auch die einjährige Nora aus Karlsruhe ist im Zuge des Tauschs nach Görlitz gezogen. In ihrer bisherigen Herde hätte sie sich in der kommenden Brunftsaison mit ihrem Vater gepaart. Durch den Umzug kann eine solche Verpaarung vermieden und die genetische Vielfalt der Population unterstützt werden. Die Persische Kropfgazelle ist eine charismatische Antilopenart, deren Erhalt auch durch koordinierte Zuchtmaßnahmen in zoologischen Einrichtungen unterstützt wird. Europaweit werden derzeit rund 80 Tiere in acht Einrichtungen im Rahmen des Erhaltungszuchtprogramms betreut. Mit zwölf Tieren beherbergt der Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec eine bedeutende Gruppe dieser eleganten Art. Die beiden Neuzugänge haben sich bereits gut in die bestehende Herde integriert. Besucherinnen und Besucher können Onni und Nora gemeinsam mit ihren Artgenossen in der weitläufigen Anlage beobachten und dabei erleben, wie moderner Artenschutz durch internationale Zusammenarbeit ganz praktisch umgesetzt wird.

Wildpark MV Güstrow 13.10.2026
Tierische Erlebnisse und Kalender im Wildpark-MV
Der November hält viele gute Gründe für einen Ausflug nach Güstrow bereit. Beim beliebten Oma-Opa-Tag können Familien gemeinsam die Natur entdecken, während Abendtour, Eulen- und Wolfswanderung spannende Einblicke in die Tierwelt ermöglichen. Hinzu kommen der Hunde-Tag, die neuen Wildpark-Wandkalender für 2027 im Shop vor Ort und besondere Möglichkeiten für eine Weihnachtsfeier mitten in der Natur. Öffnungs- und Fütterungszeiten ändern sich Ab November gelten im Wildpark-MV wieder die Winteröffnungszeiten von 9:00 bis 16:00 Uhr und angepasste Fütterungszeiten. Diese Regelung gilt bis einschließlich Februar. Besucher sollten sich vor ihrem Ausflug über die aktuellen Zeiten informieren, um keine der kommentierten Tierfütterungen zu verpassen. Oma-Opa-Tag Gemeinsam Zeit verbringen und die Natur entdecken: Der Oma-Opa-Tag am 7. November ist ein besonderes Angebot für Großeltern und ihre Enkelkinder. Von November bis März findet die Aktion an jedem ersten Samstag des Monats statt. Das Besondere: Oma und Opa zahlen für ihr Enkelkind im Alter von vier bis 16 Jahren keinen Eintritt. Ob auf Entdeckungstour durch die Raubtier-WG, beim Ziegenfüttern im Streichelzoo oder beim Toben auf den Spielplätzen – es gibt viel zu erleben. Auch die kommentierten Fütterungen laden dazu ein, die tierischen Bewohner besser kennenzulernen. Anschließend bieten die Parkrestaurants einen gemütlichen Ort zum Aufwärmen. Tierische Abenteuer: Abendtour, Eulen- und Wolfswanderung Im November lädt der Wildpark-MV zu besonderen Entdeckungstouren in der Dämmerung ein. Bei der Abendtour am 14. November erleben Besucher den Park in stimmungsvoller Atmosphäre und entdecken die Tierwelt aus einer anderen Perspektive. Am 21. November stehen bei der Eulenwanderung die faszinierenden Jäger der Nacht im Mittelpunkt. Spannende Einblicke in ihre Lebensweise und ihre besonderen Fähigkeiten machen die Tour zu einem Erlebnis für Naturfreunde. Wer sich für die Wölfe interessiert, sollte sich die Wolfswanderung in der Dämmerung am 27. November vormerken. Dabei erfahren die Teilnehmer Wissenswertes über das Verhalten und das Zusammenleben der Tiere und erleben die besondere Atmosphäre des Wildparks am Abend. Empfohlenes Mindestalter: 6 Jahre Hunde-Tag Hunde sind im Wildpark-MV herzlich willkommen. Als besondere Überraschung ist der Eintritt für den Vierbeiner am Hunde-Tag am 21. November kostenlos. Damit können die tierischen Begleiter den 200 Hektar großen Park mit ihrer Nase erkunden und gemeinsam mit ihren Menschen auf Entdeckungstour gehen. Wichtig: Hunde müssen im gesamten Park an einer kurzen Leine geführt werden. Weihnachtsfeier in der Wildnis: Jetzt noch Plätze sichern Wer für sein Team, seinen Verein oder seine Familie noch eine außergewöhnliche Weihnachtsfeier plant, sollte sich beeilen. Der Wildpark-MV bietet eine besondere Kulisse für gemeinsame Stunden mitten in der Natur. Ob gemütliches Beisammensein oder tierische Erlebnisse – eine Weihnachtsfeier im Wildpark bleibt in Erinnerung. Kurzentschlossene können sich nach noch verfügbaren Terminen und passenden Angeboten erkundigen. Einfach unter info@wildpark-mv.de bei uns melden. Neuer Wildpark-Wandkalender 2027 jetzt erhältlich Tierische Momente für das ganze Jahr: Die neuen Wildpark-Wandkalender für 2027 sind da! Mit schönen Tiermotiven aus dem Wildpark-MV bringen sie ein Stück Natur nach Hause und begleiten durch das kommende Jahr. Die Kalender sind ab sofort im Shop des Wildpark-MV vor Ort erhältlich – auch eine schöne Geschenkidee für alle Tierfreunde zu Weihnachten.

Zoo Münster 13.10.2026
Familien, Senioren, Pärchen: Allwetterzoo startet besondere Rabatt-Aktionen in den Herbstferien
In wenigen Tagen beginnen offiziell die Herbstferien in NRW. Im Allwetterzoo Münster gibt es während der zwei Wochen (19.10. bis 30.10.2026) besondere Aktionstage mit unterschiedlichen Rabatten für Familien, Senioren und Enkelkinder sowie Pärchen oder Freunde. Montags ist Familientag: Am 19. und 26.10.2026 kostet der Eintritt für zwei Erwachsene und zwei Kinder (3-14 Jahre) nur 50,00 Euro statt dem regulären Preis von 90,60 Euro an der Zookasse. Für jedes weitere Kind werden an der Zookasse 17,40 Euro fällig, online nur 15,90 Euro. Mittwochs ist Senioren- und Kindertag: Wer am 21. und 28.10.2026 eine Senioren-Tageskarte kauft, darf ein Kind (3-14 Jahre) kostenlos mit in den Zoo nehmen. Das Seniorenticket kostet an der Zookasse 24,90 Euro, am Automaten ist es zwei Euro, online vier Euro günstiger. Freitags ist Pärchen-Tag: Am 23.10. und 30.10.2026 ist Pärchen-Tag im Allwetterzoo. An diesen Tagen kommen zwei Erwachsene für nur 40,00 Euro in den Zoo, der reguläre Preise an der Zookasse liegt bei 55,80 Euro. „Die Herbstferien sind eine wunderbare Gelegenheit, um den Tag im Zoo nochmal richtig auszukosten, bevor die Tage wieder kälter und kürzer werden. Wir hoffen, dass viele Menschen die Rabatt-Aktionen nutzen und den Allwetterzoo besuchen“, sagt Direktorin Dr. Simone Schehka. Die Aktionstickts sind ausschließlich an der Zookasse erhältlich. Ausgenommen ist die Senioren-Tageskarte, diese ist auch online oder am Kassenautomaten erhältlich.

Tiergarten Kleve 13.10.2026
Tierisch bunter Herbstmarkt feiert Premiere im Tiergarten Kleve
Rund 30 Aussteller, Kürbisschnitzen und zahlreiche Mitmachaktionen: Am 24. und 25. Oktober lädt der Tiergarten erstmals zum Herbstmarkt für die ganze Familie ein Wenn sich die Blätter bunt färben und der Herbst Einzug hält, wird es im Tiergarten Kleve besonders gemütlich: Am 24. und 25. Oktober 2026 findet erstmals ein großer Herbstmarkt im Klever Familienzoo statt. Rund 30 Ausstellerinnen und Aussteller präsentieren an diesem Wochenende ihre vielfältigen Produkte und laden zum Stöbern, Entdecken und Verweilen ein. Ergänzt wird das Angebot durch zahlreiche Mitmachaktionen für Kinder und natürlich die Möglichkeit, die tierischen Bewohner des Tiergartens zu besuchen. „Mit unserem ersten Herbstmarkt möchten wir ein weiteres attraktives Veranstaltungsangebot für die ganze Familie schaffen“, freut sich Tiergartenleiter Dr. Martin Polotzek. „Gerade im Herbst hat unser Tiergarten mit seinen alten Bäumen und dem bunten Herbstlaub einen ganz besonderen Charme. Diese Atmosphäre möchten wir nutzen, um unseren Gästen ein gemütliches Wochenende mit Kunsthandwerk, kreativen Mitmachaktionen und vielen tierischen Begegnungen zu bieten.“ Das Angebot der rund 30 Aussteller ist dabei besonders vielfältig: Von handgefertigten Insektenhotels und Tierzubehör für Hamster, Alpakas oder Hunde über Strick- und Häkelwaren bis hin zu liebevoll gestalteten Dekorationen für Haus und Garten, Trockenblumenarrangements und Kerzen reicht die Auswahl. Ob auf der Suche nach einer herbstlichen Dekoration, einem besonderen Geschenk oder einfach beim gemütlichen Bummeln – auf dem Herbstmarkt gibt es einiges zu entdecken. Auch die kleinen Besucherinnen und Besucher kommen auf ihre Kosten: Beim Kürbisschnitzen können Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen und ihre eigenen herbstlichen Kunstwerke gestalten. Ein Informationsstand mit spannendem Wollmemory verbindet spielerisches Lernen mit jeder Menge Spaß. Am Sonntag ergänzt außerdem Kinderschminken das Programm und sorgt für fantasievoll verwandelte Gesichter. „Uns ist wichtig, dass unser Herbstmarkt mehr ist als ein klassischer Marktbesuch“, erklärt Polotzek. „Die Kinder sollen selbst aktiv werden, kreativ sein und spielerisch Neues entdecken können. Gleichzeitig möchten wir unseren Ausstellerinnen und Ausstellern eine schöne Plattform bieten, ihre Produkte in der besonderen Atmosphäre unseres Tiergartens zu präsentieren.“ Natürlich darf bei einem Besuch im Tiergarten Kleve auch die Tierwelt nicht zu kurz kommen. Besonders der doppelte Nachwuchs bei den Roten Pandas sorgt derzeit für Begeisterung. Die beiden im Juni geborenen Pandamädchen werden immer neugieriger und sind inzwischen mit etwas Glück bei ihren ersten Ausflügen auf der Außenanlage zu beobachten. Aber auch das begehbare Känguru-Outback, die neugierigen Erdmännchen und viele weitere tierische Bewohner machen einen Besuch des Herbstmarktes zu einem abwechslungsreichen Familienausflug. „Wir freuen uns sehr auf die Premiere unseres Herbstmarktes und hoffen, dass er künftig einen festen Platz in unserem Veranstaltungskalender einnehmen wird“, so Polotzek. „Die Kombination aus einem bunten Marktangebot, kreativen Aktionen und unseren tierischen Bewohnern bietet beste Voraussetzungen für ein rundum gelungenes Herbstwochenende.“ Der erste Herbstmarkt im Tiergarten Kleve findet am Samstag, 24. Oktober, und Sonntag, 25. Oktober 2026, jeweils von 9 bis 17 Uhr statt. Für den Besuch des Herbstmarktes wird kein gesondertes Veranstaltungsticket benötigt. Es gelten die regulären Eintrittspreise des Tiergartens, gültige Jahreskarten können selbstverständlich genutzt werden. Neben dem Herbstmarkt warten außerdem weitere spannende Veranstaltung wie der Tag der Faultiere (18.10.2026), die Herbstferienaktion „Tierische Tüftler“ (19.-23.10.2026) sowie das Halloweenfest (30.-31.10.2026) auf die Gäste des Tiergartens. Weitere Informationen zum Herbstmarkt und zu den weiteren Veranstaltungen gibt es unter www.tiergarten-kleve.de

Tierpark Nordhorn 12.10.2026
Waschbären eingezogen: Historische Scheune im Tierpark Nordhorn jetzt komplett eröffnet
Neue Bewohner, spannende Einblicke in die Mensch-Tier-Beziehung und Umweltbildung zu invasiven Arten: Die historische Tierscheune „Heckmann“ ist nun vollständig für Besucher erlebbar – ein lohnendes Ausflugsziel für die Herbstferien. Jetzt ist die Tierscheune in der historischen Vechtewelt komplett: Am vergangenen Freitag hat der Tierpark Nordhorn den zweiten Teil des Gebäudes feierlich eröffnet. Nachdem bereits vor den Sommerferien die Cuy-Meerschweinchen ihr neues Zuhause bezogen hatten, ist nun auch der Bereich für die Waschbären fertiggestellt. Damit verbindet das historische Gebäude regionale Baukultur, spannende Tierbeobachtungen und ein wichtiges Thema des modernen Naturschutzes. Die Waschbären sind neugierige und geschickte Tiere, die ihre Umgebung mit großer Aufmerksamkeit erkunden. Durch die Fenster ihres neuen Zuhauses lassen sie sich nicht nur gut beobachten, sondern das Prinzip funktioniert auch andersherum, denn bisweilen fragt man sich wer hier wohl wen beobachtet. Dabei bietet die Anlage nicht nur interessante Einblicke in das Verhalten der Tiere, sondern eröffnet auch die Möglichkeit, über ihre Rolle in unserer heimischen Natur ins Gespräch zu kommen. Denn so niedlich die ursprünglich aus Nordamerika stammenden Tiere auch aussehen: In Deutschland gelten Waschbären als invasive Art. Sie breiten sich seit Jahrzehnten aus und können heimische Arten und Ökosysteme beeinträchtigen. Der Tierpark möchte diese Zusammenhänge für seine Besucher verständlich und anschaulich vermitteln. „Mit der Tierscheune verbinden wir gleich mehrere wichtige Aufgaben eines modernen Zoos“, so Tierparkleiter Dr. Nils Kramer. „Wir bewahren regionale Geschichte, vermitteln Wissen über Haustierhaltung und schaffen gleichzeitig Verständnis für aktuelle Naturschutzthemen wie invasive Arten.“ Warum ist der Waschbär in Deutschland problematisch? Was bedeutet es überhaupt, wenn eine Tierart als invasiv bezeichnet wird? Und welche Folgen kann die Ausbreitung gebietsfremder Arten für heimische Ökosysteme haben? Die neue Anlage bietet einen anschaulichen Ausgangspunkt, um diesen Fragen nachzugehen. Der Tierpark möchte damit nicht nur die Faszination für Tiere wecken, sondern auch Wissen über ökologische Zusammenhänge und die Verantwortung des Menschen für die Natur vermitteln. Eine Scheune erzählt von Mensch und Tier Auch der erste Bereich der Scheune hat eine besondere Geschichte zu erzählen. Die Cuy-Meerschweinchen stammen ursprünglich aus Südamerika und unterscheiden sich deutlich von den hier bekannten Hausmeerschweinchen. Sie können bei entsprechender Haltung ein Gewicht von bis zu drei Kilogramm erreichen. In Teilen Südamerikas werden Cuy seit Jahrhunderten als Nutztiere gehalten und sind eng mit der Kultur und Ernährung der Menschen verbunden. „Mit den Cuys möchten wir zeigen, dass die Beziehung zwischen Mensch und Tier kulturell geprägt ist“, erläuterte Dr. Nils Kramer bei der Eröffnung des ersten Teilbereiches im Sommer. „Welche Tiere als Haustiere betrachtet werden und welche Rolle sie in der Lebensmittelversorgung spielen, unterscheidet sich weltweit teilweise erheblich.“ Mit den Cuy-Meerschweinchen und den Waschbären macht die Scheune damit unterschiedliche Facetten der Mensch-Tier-Beziehung erlebbar: von der jahrhundertealten Haltung eines südamerikanischen Haustiers bis zu den Herausforderungen, die eine invasive Art für heimische Lebensräume mit sich bringen kann. Historische Baukultur trifft moderne Umweltbildung Die Tierscheune „Heckmann“ ist zugleich ein Stück Nordhorner Stadtgeschichte. Das rund 150 Jahre alte Gebäude stammt aus dem Stadtteil Bookholt und wurde vor einigen Jahren sorgfältig abgetragen, eingelagert und mit seinen Originalbauteilen im Vechtehof des Tierparks wieder aufgebaut. So konnte ein Zeugnis regionaler Baukultur erhalten und für kommende Generationen zugänglich gemacht werden. Dass in der Scheune nicht nur die Geschichte eines alten Gebäudes, sondern auch ganz persönliche Erinnerungen weiterleben, zeigt ein besonderes Ausstellungsstück: Ein alter Holzhandwagen, mit dem die Kinder früher gespielt haben, ist dort ebenfalls zu sehen. Hartmut Heckmann, der das historische Gebäude dem Tierpark zur Verfügung gestellt hat, erinnert sich bei der Eröffnungsfeier an eine Zeit, in der solche einfachen Gefährte zum selbstverständlichen Spielalltag gehörten. Auch auf dem Heuboden haben die Kinder damals viel Zeit verbracht und Höhlen gebaut. Die Wiedererrichtung der Scheune im Nordhorner Tierpark wurde mit 150.000 Euro aus LEADER-Mitteln der Europäischen Union gefördert. Weitere Unterstützung für die Umweltbildung in Höhe von 27.000 Euro kam von der Bingo-Umweltstiftung Niedersachsen und der Förderverein des Familienzoos gab 65.000 Euro für den Innenausbau und die Gestaltung der Außenanlage. Diese wurde in von der Handwerkermannschaft des Tierparks in den letzten Wochen mit viel Liebe zum Detail fertig gestellt. Während das Innengehege „Omas Waschküche“ nachempfunden ist, können sich die Waschbären draußen ins „Omas Garten“ vergnügen. Hier gibt es eine Scheune zum Klettern, einen Kompost, Weinfässer laden zur gemütlichen Verschnaufpause ein und im Teich können sich die geschickten Kleinbären abkühlen oder in Waschbärmanier mit den Händen den Untergrund absuchen. Nordhorns Bürgermeister Thomas Berling würdigte die Bedeutung des Projekts für die Stadt und den Tierpark. Die Verbindung von historischem Gebäude, regionaler Geschichte und moderner Nutzung zeige, wie sich kulturelles Erbe bewahren und zugleich mit neuen Aufgaben verbinden lasse. Mit der vollständigen Eröffnung ist die Historische Vechtewelt um einen weiteren Anziehungspunkt reicher. Familien können die neue Scheune bei ihrem Rundgang durch den Tierpark erkunden, die Waschbären beobachten und die CuyMeerschweinchen kennenlernen. Dabei gibt es nicht nur Tiere zu entdecken, sondern auch viel über historische Baukultur, unterschiedliche Formen der Tierhaltung und den Schutz heimischer Ökosysteme zu erfahren.

Zoo Magdeburg 12.10.2026
Geburt einer Nubischen Giraffe im Zoo Magdeburg Giraffenkuh Shani bringt weibliches Jungtier zur Welt
Im Zoo Magdeburg gibt es besonderen Nachwuchs. Am Freitag, dem 9. Oktober 2026, brachte die Nubische Giraffe Shani gegen 21 Uhr ein weibliches Jungtier zur Welt. Die Geburt ereignete sich im Giraffenhaus und wurde durch das Zooteam eng begleitet. Das Jungtier hat die ersten wichtigen Entwicklungsschritte bereits bewältigt. Es steht selbstständig, folgt seiner Mutter und trinkt nach den bisherigen Beobachtungen regelmäßig. Shani kümmert sich aufmerksam um ihr Kalb und lässt es zuverlässig trinken. Diese ersten Beobachtungen sind für das Tierpflegeteam und die tierärztliche Betreuung wichtige positive Zeichen. Vollständig zufrieden ist das Team dennoch noch nicht. Die orthopädische Entwicklung des Jungtiers wird derzeit besonders aufmerksam beurteilt. In den ersten Lebenstagen verändern sich Körperhaltung und Belastung der Gliedmaßen bei einem Giraffenkalb erheblich. Nach knapp 15 Monaten im Mutterleib, zusammengefaltet, ist dies eine gewöhnliche Entwicklung. Sehen und Bänder müssen sich erst einmal auf die neue Situation einstellen. „Wir freuen uns sehr über die Geburt des weiblichen Jungtiers. Es steht, folgt seiner Mutter Shani und trinkt nach allem, was wir derzeit beobachten können, sehr schön. Das sind zunächst erfreuliche und wichtige Zeichen. Gleichzeitig sind wir mit seiner orthopädischen Situation noch nicht vollständig zufrieden und schauen deshalb sehr genau auf die weitere Entwicklung. Bei aller Freude steht für uns jetzt

Zoo Basel 12.10.2026
Zum Welt-Gorilla-Tag: Geburt bei den Gorillas
Am 24. September 2026, dem Welt-Gorilla-Tag, hat Gorilla-Weibchen Makala (11) ein Junges zur Welt gebracht. Die Mutter kümmert sich aufmerksam um ihren Nachwuchs und trägt ihn eng bei sich. Vater ist der 14-jährige Silberrücken Yeba. Das Jungtier heisst Xola und ist ein Männchen. Westliche Flachlandgorillas (Gorilla gorilla gorilla) sind in der Natur vom Aussterben bedroht. Im Zoo Basel ist ein Jungtier bei den Westlichen Flachlandgorillas (Gorilla gorilla gorilla) zur Welt gekommen. In den frühen Morgenstunden des 24. September 2026, passend zum Welt-Gorilla-Tag, brachte das Gorilla-Weibchen Makala (11) ihr erstes Junges zur Welt. Vater ist der Silberrücken Yeba (14). Das Jungtier, ein Männchen, heisst Xola. Die Geburt folgt auf eine schwierige Zeit für die Gorillagruppe: Im Juli 2026 waren das Männchen Mobali und das wenige Tage alte Jungtier von Joas (37) gestorben. Enge Mutter-Kind-Beziehung In den kommenden Monaten wird Xola eng bei seiner Mutter bleiben. Makala säugt ihn regelmässig und trägt ihn dicht an ihren Bauch geschmiegt. Gorillamütter säugen ihre Jungen über einen Zeitraum von drei bis vier Jahren. Mit zunehmendem Alter wird das Jungtier seine Umgebung selbstständiger erkunden und sich schrittweise weiter von seiner Mutter entfernen, stets unter ihrem wachsamen Auge. Erstes Beschnuppern Die sozialen Interaktionen innerhalb der Gorillagruppe verlaufen bislang geordnet. Besonders das Weibchen Qaziba (7) zeigt reges Interesse am Jungtier. Sie bringt dies durch vorsichtiges Annähern und behutsame Berührungen zum Ausdruck. Der Umgang mit Jungtieren innerhalb der Gruppe ermöglicht jungen Gorilla-Weibchen wichtige soziale Erfahrungen, die ihnen später bei der Aufzucht des eigenen Nachwuchses zugutekommen können. Noch hält die Mutter die anderen Gruppenmitglieder auf Abstand. Wird ihr deren Neugier zu viel, zieht sie sich an einen ruhigen Ort zurück. Mit der Zeit dürfte sie den anderen Gorillas mehr Kontakt erlauben, sodass sie das Jungtier aus der Nähe betrachten, an ihm schnuppern und es berühren können. Bedrohter Lebensraum Westliche Flachlandgorillas sind in ihrem natürlichen Lebensraum stark gefährdet. Die Weltnaturschutzunion IUCN führt sie auf der Roten Liste der bedrohten Tier- und Pflanzenarten als «vom Aussterben bedroht». Vor allem die Bejagung und die Zerstörung ihres Lebensraums setzen den Tieren zu. Der Bestand nimmt weiter ab. Das Affenhaus ist geöffnet. Mit etwas Glück können Besucherinnen und Besucher das Jungtier beobachten.

Tierpark Berlin 12.10.2026
Goldiger Herbst Otter-Nachwuchs: Süßes Quintett auf der Otter-Insel im Tierpark Berlin
Während sich die Blätter bunt verfärben, die Herbstsonne den Tierpark in warmes Licht taucht und der würzige Duft die goldene Jahreszeit ankündigt, wird dem Team der Otter-Insel bei diesem Anblick besonders warm ums Herz. Am 12. September wurden hier fünf kleine Zwergotter geboren. Für die Eltern Ottilie (5) und Otti (3) ist es nach 2025 bereits der zweite Wurf. Da Zwergotter – auch Kurzkrallenotter genannt – in engen Familienverbänden leben, helfen die älteren Geschwister tatkräftig bei der Aufzucht mit. Noch kuscheln die Mini-Otter im warmen Nest. „Es ist schön zu sehen, wie gut sich die Kleinen bisher entwickeln und wie sich die ganze Truppe um sie kümmert“, berichtet Kurator Martin Kränzlin. „In ein paar Wochen steht der erste Tierarztbesuch an. Dabei werden die Kleinen geimpft und wir erfahren ihr Geschlecht.“ Wenn die Jungtiere in den kommenden Monaten anfangen, ihre Außenanlage zu erkunden, wird es in der tierischen Wohngemeinschaft noch lebendiger. Die Zwergotter teilen sich ihren naturnah gestalteten Lebensraum mit Schopfmakaken und Sulawesi-Hirschebern, die derzeit ebenfalls Nachwuchs haben. Ferkel Dayan mischt beim WG-Leben ordentlich mit und spielt gern Fangen mit den jungen Affen. „Ein moderner Zoo ist weit mehr als ein Ort der Erholung – hier trifft Naturerlebnis auf Bildung, Artenschutz und Forschung“, erklärt Tierpark- und Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem. „Wenn wir hier in Berlin die Begeisterung für Tiere wecken, schaffen wir damit die Basis für ein gesteigertes Umweltbewusstsein.“ In ihrer südostasiatischen Heimat geraten die Zwergotter massiv unter Druck, da schwindende Lebensräume und die zunehmende Belastung der Gewässer die Tierbestände weiterhin bedrohen. Hintergrund Als kleinste aller Otterarten zeichnen sich Zwergotter durch ein hochentwickeltes und enges Sozialgefüge aus. In ihrer Heimat Süd- und Südostasien besiedeln die geschickten Jäger vor allem dichte Mangroven, Flussläufe und Feuchtgebiete. Diese Ökosysteme schrumpfen jedoch weltweit rapide, weshalb die Weltnaturschutzunion IUCN die Art auf der Roten Liste als „gefährdet“ (vulnerable) eingestuft hat. In etlichen ihrer ursprünglichen Verbreitungsgebiete sind die Bestände bereits vollständig eingebrochen. Exakte Populationszahlen lassen sich nur schwer beziffern. Das liegt vor allem an der Lebensweise der scheuen Tiere, die sich bevorzugt im dichten Uferdickicht aufhalten und vorwiegend während der Dämmerung sowie in der Nacht aktiv sind. Tipp: Wer neben der Otter-Insel noch tiefer in die Tierwelt Südostasiens eintauchen möchte, kann sich pünktlich zur dunkleren Jahreszeit auf ein echtes Abenteuer freuen. Ab dem 29. Oktober starten die exklusiven Dschungel-Abende im Tierpark Berlin. Nur mit einer Taschenlampe ausgestattet, haben Gäste die Möglichkeit den tropischen Regenwald nachts im Alfred-Brehm-Haus hautnah zu erleben – genau dann, wenn viele exotische Dschungelbewohner erst richtig aktiv werden. Tickets für das herbstliche Highlight sind bereits online buchbar: https://www.tierpark-berlin.de/dschungelabend

Zoo Landau in der Pfalz 12.10.2026
Steinbacher-Preis 2026 für Fachartikel über den Kiebitzschutz in Rheinland-Pfalz – Auszeichnung für Gerardo Unger Lafourcade, Kurt Belzer und Dr. Jens-Ove
Heckel für eine Veröffentlichung in der „Gefiederten Welt“ würdigt beispielhafte Zusammenarbeit von GNOR und Zoo Landau in der Pfalz Eine besondere Auszeichnung für die ornithologische Facharbeit aus RheinlandPfalz: Gerardo Unger Lafourcade, Kurt Belzer von der Gesellschaft für Naturschutz und Ornithologie Rheinland-Pfalz (GNOR) und Dr. Jens-Ove Heckel, Direktor des Landauer Zoos, erhielten den Elfriede-und-Joachim-Steinbacher-Preis 2026. Die Bekanntgabe erfolgte kürzlich beim diesjährigen Züchterseminar der Fachzeitschrift Gefiederte Welt im Vogelpark Walsrode. Prämiert wurde ihr 2025 veröffentlichter Fachartikel über bestandsstützende Maßnahmen für den Kiebitz in Rheinland-Pfalz. Die Auszeichnung würdigt damit eine Veröffentlichung, die anschaulich zeigt, welches Potenzial in der Zusammenarbeit zwischen praktischem Schutz in der Natur und zoologischer Tierhaltung liegt. Der Kiebitz mit seiner auffälligen Federhaube und seinem charakteristischen Flugbild war früher auf vielen feuchten Wiesen und Äckern zu beobachten. Doch der Verlust geeigneter Lebensräume, die intensive landwirtschaftliche Nutzung und der geringe Bruterfolg haben seine Bestände vielerorts stark schrumpfen lassen. Umso wichtiger sind Schutzmaßnahmen, die sowohl den Erhalt geeigneter Lebensräume als auch die Unterstützung gefährdeter Brutbestände im Blick haben. Das in dem Artikel beschriebene Vorhaben verbindet die Schutzarbeit der GNOR im Freiland mit der Expertise des Zoos Landau bei der Kunstbrut und Aufzucht. Gefährdete Kiebitzgelege werden gesichert, geeignete Eier im Zoo unter kontrollierten Bedingungen ausgebrütet und die Küken dort fachkundig aufgezogen. Anschließend werden die Jungvögel an geeigneten Standorten ausgewildert. Die Zusammenarbeit ermöglicht es, Erfahrungen aus dem praktischen Vogelschutz und der Haltung und Aufzucht von Vögeln gezielt zusammenzuführen. Die Jury der Gefiederten Welt zeichnet ausdrücklich den Fachartikel aus, der diese Erfahrungen und ersten Ergebnisse dokumentiert und verbindet mit der Preisvergabe den Wunsch, dass die beschriebenen Erfahrungen weitere Kooperationen anregen. Eine besondere Bedeutung erhält die diesjährige Auszeichnung durch die Rückkehr zur früheren Bezeichnung Elfriede-und-Joachim-Steinbacher-Preis. Damit erinnert die Jury nicht nur an den Ornithologen Joachim Steinbacher, sondern würdigt ausdrücklich auch seine Frau Elfriede. Zugleich soll die Namensgebung ein Zeichen für die Anerkennung jener Frauen setzen, die häufig im Hintergrund wirkten und die ornithologischen Leistungen ihrer bekannteren Männer vielfach erst ermöglichten. Für die Pfalz steht der ausgezeichnete Artikel zugleich für ein Beispiel engagierten Artenschutzes, dessen Erfahrungen weit über die Region hinaus von Bedeutung sein können.

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