Zoopresseschau

Tiergarten Kleve 13.02.2026
Tiergarten Kleve zieht Jahresbilanz: 302 Tiere, neue Arten und große Erfolge im Artenschutz
Zum Jahreswechsel gehört sie im Tiergarten Kleve traditionell dazu: die große Tierinventur. Rund um den 31. Dezember wird jedes Tier gezählt, dokumentiert und der Bestand sorgfältig überprüft. Das Ergebnis zum Stichtag 31.12.2025: Im Tiergarten Kleve leben aktuell 302 Individuen aus 58 verschiedenen Arten und Rassen. „Die jährliche Inventur ist für uns weit mehr als reine Statistik“, erklärt Tiergartenleiter Martin Polotzek. „Sie zeigt die Entwicklung unseres Tiergartens und dokumentiert zugleich die erfolgreiche zoologische Arbeit des gesamten Teams.“ Auch im vergangenen Jahr hat sich im Tierbestand einiges getan. Besonders erfreulich ist die Ankunft der bedrohten Luxkaninchen, die im neuen Kontaktgehege für Besucherinnen und Besucher hautnah erlebbar sind. Die seltene Kaninchenrasse gilt als stark gefährdet und steht beispielhaft für das Engagement des Tiergartens im Bereich der Erhaltungszucht bedrohter Haus- und Nutztierrassen. Ebenfalls neu im Tiergarten sind Schwarzrückenagutis, die seit 2025 die beliebte „Südamerika-WG“ bereichern und das südamerikanische Artenspektrum erweitern. Ein baulicher Meilenstein konnte im vergangenen Jahr ebenfalls gefeiert werden: Die neu gestaltete Trampeltieranlage wurde nach umfassender Modernisierung eröffnet. Mit einem Investitionsvolumen von knapp einer halben Million Euro ist sie das bislang größte Projekt in der Geschichte des Tiergartens Kleve. Die neue Anlage bietet nicht nur mehr Platz und strukturierte Rückzugsmöglichkeiten für die Tiere, sondern auch verbesserte Einblicke für die Gäste. „Mit der neuen Welt der Trampeltiere setzen wir ein deutliches Zeichen für Tierwohl, moderne Haltung und die kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Tiergartens“, so Polotzek. Zoologisch war 2025 ein besonders erfolgreiches Jahr. Wiederholt konnte sich der Tiergarten über Nachwuchs bei Zwergottern, Zwergseidenäffchen und Rüsselspringern freuen – Arten, deren Zucht viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl erfordert. Ein ganz besonderer Erfolg gelang zudem bei den Weißkopfseeadlern: Hier konnte erstmals in der Geschichte des Tiergartens Kleve eine erfolgreiche Nachzucht verzeichnet werden. Auch bei den Baumstachlern gab es die erste Nachzucht überhaupt – ein bedeutender Meilenstein für die zoologische Arbeit in Kleve. „Solche Erfolge sind kein Zufall“, betont Martin Polotzek. „Sie sind das Ergebnis jahrelanger Erfahrung, optimaler Haltungsbedingungen und einer intensiven Betreuung durch unser engagiertes Tierpflegerteam.“ Ein starkes Zeichen setzte der Tiergarten Kleve auch erneut im Bereich des Natur- und Artenschutzes. Im Jahr 2025 konnten über 60.000 Euro für regionale Projekte am Niederrhein sowie internationale Artenschutzprogramme bereitgestellt werden. Möglich wird dies durch den zweckgebundenen „Artenschutz- und Ausbaueuro“: Von jeder verkauften Tageskarte fließt automatisch ein Euro in die Zukunft des Tiergartens – jeweils 50 Cent in den Artenschutz und 50 Cent in Ausbauprojekte. Bei Jahreskarten ist der Beitrag sogar noch höher. Durch diese gezielte Unterstützung des In-situ-Artenschutzes – also Schutzmaßnahmen im natürlichen Lebensraum der Tiere – und die erfolgreichen Erhaltungszuchten im Tiergarten selbst (Ex-situ-Artenschutz) erfüllt der Tiergarten Kleve seinen Artenschutzauftrag in besonderer Weise. Ein weiterer wichtiger Schritt in der positiven Entwicklung des Tiergartens war 2025 die Aufnahme in den Verband der Zoologischen Gärten (VdZ). Die Mitgliedschaft gilt als bedeutendes Qualitätsmerkmal und würdigt insbesondere die fachliche Arbeit, die erfolgreiche Zucht bedrohter Arten sowie die nachhaltige Entwicklung des Tiergartens. Abschließend richtet Tiergartenleiter Martin Polotzek einen besonderen Dank an die Mitarbeitenden: „Mein herzlicher Dank gilt unserem gesamten Team. Unsere Mitarbeitenden betreuen Tag für Tag mit großem Engagement, Fachwissen und Leidenschaft über 300 Tiere – bei jedem Wetter und an 365 Tagen im Jahr. Die besonderen Zuchterfolge und die positive Entwicklung unseres Tiergartens sind vor allem ihr Verdienst.“ Mit einem stabilen Tierbestand, neuen Tierarten bzw. -rassen, großen Investitionen, bemerkenswerten Zuchterfolgen und einer starken Artenschutzarbeit blickt der Tiergarten Kleve optimistisch auf das Jahr 2026 und ist auch im Winter täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet.

Zoo Salzburg 13.02.2026
Längere Aufwachphase: Braunbärin Losa geht es gemütlich an
Der Hunger ist auf jeden Fall da. Nach dem Frühstück, zu dem die 24 Jahre alte Braunbärin zuverlässig erscheint, gönnt sie sich jedoch den Luxus eines mehr oder weniger ausgeprägten Schläfchens. „In diesem Jahr ist alles ein wenig anders“, bestätigt Geschäftsführerin Sabine Grebner. „Losa hat bereits im Jänner immer wieder nach dem Rechten gesehen, was wohl auch an unseren beiden Vielfraßen lag, die seit einigen Wochen ebenfalls auf der Anlage leben. Da die neuen Mitbewohner sehr zurückhaltend sind und zudem kein zweiter Bär anwesend ist, ließ sich Losa mit dem so richtig munter werden etwas mehr Zeit.“ Somit ist die seit August 2023 in Salzburg lebende Braunbärin zwar da und in erster Linie morgens zu sehen – auf der anderen Seite zieht sie sich auch gerne zurück. Nicht umsonst gelten Bären als waschechte Individualisten. „Losa bestimmt ihr Tempo selbst und das ist auch gut so“, schließt Sabine Grebner. Im Prinzip lässt sich die Winterruhe ohnehin als mehrfach unterbrochener Winterschlaf bezeichnen. Es ist also durchaus normal, wenn ein Braunbär zwischendurch wach wird und sich blicken lässt. Da bilden, wie im Fall von Losa, offensichtlich auch starke Minusgrade kein beeindruckendes Hindernis. In die Winterruhe begeben hatte sich die Bärin übrigens Mitte November 2025.

Alpenzoo Ínnsbruck 13.02.2026
Neues Highlight: „Escape Room“ im Alpenzoo
Ein Besuch im Alpenzoo kann ab sofort unerwartet anders verlaufen. Zwischen Felsanlagen, Gehegen und Aussichtspunkten startet eine Geschichte, in der die Besucherinnen und Besucher selbst zu Hauptfiguren werden. Mit der neuen „Alpenzoo Quest“ hat der Alpenzoo ein Erlebnis geschaffen, das Elemente eines Escape Rooms aufgreift – allerdings nicht innerhalb von vier Wänden, sondern unter freiem Himmel, eingebettet in das Zoogelände. Der Weg führt von Station zu Station, vorbei an Tieren der Alpenregion, während Hinweise entdeckt, Rätsel gelöst und Zusammenhänge entschlüsselt werden müssen. Was zunächst wie ein gewöhnlicher Rundgang wirkt, entwickelt sich Schritt für Schritt zu einer Herausforderung für Beobachtungsgabe, Wissen und Einfallsreichtum. Kleine Details am Wegesrand gewinnen an Bedeutung, Orte im Zoo werden zu Schauplätzen einer fortlaufenden Geschichte. Nur wer aufmerksam ist und im Team gut zusammenarbeitet, kommt der Lösung näher.
Die Quest verbindet Bewegung im Gelände mit Denkaufgaben und schafft damit ein Format, das den Zoobesuch um eine interaktive Ebene erweitert. Familien, Freundesgruppen oder Schulklassen erleben den Alpenzoo so aus einer neuen Perspektive – nicht nur als Ort der Tierbeobachtung, sondern als Kulisse eines gemeinsamen Abenteuers. Am Ende der Rätselreise steht ein gemeinsamer Abschlussmoment für jene, die alle Aufgaben lösen konnten – und die Gewissheit, den Zoo auf ungewöhnliche Weise entdeckt zu haben. Weitere Informationen zur „Alpenzoo Quest“ sind auf der Website des Alpenzoo zu finden.

Tierpark Berlin 12.02.2026
Berlins kleine Dschungel-Prinzessin
Sumatra-Tiger-Jungtier ist ein Mädchen | Tierpark Berlin sucht Namen und Paten Leises Rascheln, ein vorsichtiger Blick aus der Wurfhöhle – im Alfred-Brehm-Haus des Tierpark Berlin ist derzeit jede Bewegung ein kleines Ereignis. Hier kam in der Nacht zum 2. Januar der erste Tierpark-Nachwuchs in diesem Jahr zur Welt: ein kleiner Sumatra-Tiger! Tiger-Dame Mayang (15) hat in der letzten Woche ihren Neujahrsnachwuchs zum ersten Mal in das Innengehege getragen und ihm das zukünftige Spieleparadies vorgestellt. Mit etwas Glück können Tierpark-Gäste ab sofort also das niedliche Streifenbündel mit eigenen Augen bestaunen. Während Mutter Mayang stets ein wachsames Auge auf ihr Jungtier hat, gesellt sich Vater Jae Jae (17) auch immer wieder zu Mutter und Kind in die Kuschelhöhle; seine Präsenz sorgt für zusätzliche Sicherheit und Familienidylle. Das Tigerpflege-Team hält bewusst Abstand, um eine störungsfreie, natürliche Aufzucht zu gewährleisten. Bei einer kürzlichen Routinekontrolle – einem seltenen Blick ins Tigerreich – konnten Tierpfleger*innen bereits das Geschlecht des Tiger-Jungtieres feststellen: Es ist ein Weibchen! „Mayang ist eine fantastische Mutter und zeigt uns bereits zum dritten Mal vorbildlich, wie eine natürliche Aufzucht funktioniert. Dazu braucht es auch ein gewisses Vertrauen unsererseits“, berichtet Tiger-Kurator Matthias Papies. Bei der Namenssuche sind nun die Tierpark-Gäste gefragt. Besonders kurze, prägnante Namen mit Bezug zu Berlin sind willkommen. Im Regenwaldhaus, direkt vor dem Innengehege, steht eine Ideenbox bereit, in die alle Gäste noch bis Ende Februar ihre Vorschläge einwerfen können. Im Anschluss wählt eine „Tigerjury“ aus allen Vorschlägen den gemeinsamen Favoriten. „In Berlin kamen seit 1955 bereits mehr als 150 Sumatra-Tiger-Jungtiere zur Welt. Ich finde den Gedanken schön, dass dieses Tiger-Mädchen eines Tages vielleicht in einem anderen Zoo lebt und dabei mit einem prägnanten, typischen Berliner Namen immer ihre Verbindung zu ihrem Geburtsort behält“, sagt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem und verrät: „Unser Tigernachwuchs ist außerdem noch auf der Suche nach einem Paten. Wer ein Herz für die vom Aussterben bedrohten Sumatra-Tiger hat und uns bei der Rettung dieser Art unterstützen möchte, kann sich gern bei uns melden.“ Interessierte können sich per E-Mail an helfen@tierpark-berlin.de wenden. Hintergrund Sumatra-Tiger Der Sumatra-Tiger ist ausschließlich auf der indonesischen Insel Sumatra beheimatet und stellt die südlichste noch existierende Unterart des Tigers dar. Sein natürlicher Lebensraum reicht von dichten tropischen Regenwäldern bis hin zu feuchten Sumpf- und Torfgebieten. In den vergangenen Jahrzehnten ist der Bestand der Sumatra-Tiger durch Wilderei – unter anderem für den illegalen Handel mit Körperteilen zu angeblich medizinischen Zwecken – stark zurückgegangen. Ein weiteres gravierendes Problem ist die fortschreitende Zerstörung ihres Lebensraums durch Abholzung und die Ausweitung landwirtschaftlicher Flächen, insbesondere für Palmölplantagen. Dadurch werden die Tiere immer weiter zurückgedrängt, was zunehmend zu Konflikten zwischen Tigern und der einheimischen Bevölkerung führt. Heute gilt der Sumatra-Tiger als vom Aussterben bedroht.

Deutsches Meeresmuseum Stralsund 12.02.2026
Deutsches Meeresmuseum leitet internationales Forschungsprojekt zum Schutz von Schweinswalen
Um wirkungsvolle Schutzmaßnahmen für die stark gefährdeten Schweinswale der Ostsee entwickeln zu können, haben sich 14 Partner aus Deutschland, Dänemark, Schweden, Polen, Estland, Finnland und Litauen zusammengeschlossen. Fünf Jahre lang werden sie unter der Leitung des Deutschen Meeresmuseums wissenschaftliche Daten zur Populationsstruktur, Bedrohung und Lebensraumqualität der Schweinswale auswerten. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) koordiniert das Projekt. Der Schweinswal ist die einzige heimische Walart in der Ostsee mit zwei getrennten Populationen. Die Population der zentralen Ostsee umfasst nur noch wenige hundert Individuen und ist akut vom Aussterben bedroht. Auch die Population der Beltsee ist rückläufig und deshalb von der Internationalen Union für Naturschutz (IUCN) als gefährdet gelistet. „Beide Populationen sind von Menschen verursachten Bedrohungen ausgesetzt. Bisher wurden jedoch nur begrenzte Schutzmaßnahmen ergriffen“, gibt Dr. Judith Denkinger, Projektleiterin vom Deutschen Meeresmuseum, zu bedenken. „Deshalb möchten wir die Grundlagen für ein wirksames Artenschutzmanagement schaffen.“ Im Forschungsprojekt CUMBIAH wird vielfältigen Forschungsfragen nachgegangen, um notwendige, effiziente Schutzmaßnahmen zu entwickeln, die von den Partnerländern auf den Weg gebracht werden sollen: Insbesondere die Auswertung neuester Erhebungen und Berechnungen der Vorkommensdichte und Verbreitung werden Aussagen über aktuelle Populationszahlen und -trends ermöglichen. Eine neu entwickelte Methode zur akustischen Identifizierung von Schweinswalkälbern soll helfen, die Kalbungszeiten und Aufzuchtgebiete zu ermitteln. Umwelt-DNA-Proben (eDNA) werden ausgewertet, um die Qualität der Lebensräume und das Vorkommen von Beutefischarten zu beurteilen. Totfundmonitoring, das in Deutschland und den Partnerländern durchgeführt wird, und die Obduktionen der toten Tiere liefern wichtige Erkenntnisse zum allgemeinen Zustand der Schweinswale, wie Alter, Ernährungszustand, Geschlecht, Fortpflanzungsstatus, Krankheiten und Todesursachen. Des Weiteren werden die Individuen genetisch ihrer Ursprungspopulation zugeordnet und auf genetische Vielfalt hin untersucht. Die genetischen Daten ermöglichen es, die Populationsgrößen und -trends abzuschätzen. Informationen über Fischereiaktivität und -intensität geben Aufschluss über das Beifang-Risiko. Messungen von Unterwasserlärm durch Bauvorhaben oder seismische Untersuchungen werden in die Analyse aufgenommen, um im Vergleich zur Schweinswaldichte und -verbreitung besonders schützenswerte Gebiete zu identifizieren. CUMBIAH steht für Conservation Union for Management of the Baltic Harbour Porpoise Populations and Their Habitat (Union für das Schutzmanagement der Schweinswalpopulationen in der Ostsee und ihrer Lebensräume). Zu den Kooperationspartnern gehören die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover – Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung, die Universität Potsdam, die Universität Aarhus (Dänemark), die Universität Lund und das Naturhistoriska Riksmuseet (Schweden), das National Marine Fisheries Research Institute (Polen), die Technische Universität Tallinn (Estland), die Hochschule für angewandte Wissenschaften Turku (Finnland) und die Universität Klaipėda (Litauen). Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) aus Mitteln der Meeresnaturschutzkomponente nach dem Windenergie-auf-See-Gesetz.

Zoo Magdeburg 12.02.2026
Berufung von David Pruß, Ph.D. in den Arbeitskreis Wissenschaft des VDA
Bundeskongress des Verbandes Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde (VDA) e.V. tagt vom 8.5.-10.5.2026 in Magdeburg Der Zoodirektor David Pruß Ph.D. wurde in den Arbeitskreis Wissenschaft des Verbandes Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde (VDA) e.V. berufen. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit David Pruß einen versierten Experten aus der tiergärtnerischen Praxis für unseren Arbeitskreis Wissenschaft gewinnen konnten“, so VDA-Präsident Jens Crueger. „Die engere Verzahnung zwischen Zoos und Privathaltern steht für uns im Sinne der Arterhaltung und Umweltbildung ganz oben auf der Agenda“, so Crueger weiter. 100. Bundeskongress des Verbandes Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde (VDA) e.V. tagt vom 8.5.-10.5.2026 in Magdeburg In der Landeshauptstadt Magdeburg findet vom 8.5.-10.5.2026 der 100. VDA- Verbandstag und Bundeskongress des Verbandes Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde (VDA) e.V. statt. Der Zoodirektor David Pruß, Ph.D. wird sich mit einem Grußwort an die Teilnehmer wenden. In Magdeburg gründete sich vor 130 Jahren der Aquarienverein Vallisneria Magdeburg e.V., der zu den ältesten Aquarienverein Deutschlands zählt. Zu seinen berühmtesten Mitgliedern zählte Dr. Willy Georg Wolterstorff, der nicht nur der erste Konservator des Magdeburg Museums für Naturkunde und Vorgeschichte war, sondern auch als Schriftleiter der Blätter für Aquarien- und Terrarienkunde tätig war und die weltweit größte Spezialsammlung mit rund 12.000 Exponate an Schwanzlurche und Salamander geschaffen hatte. Der Zoo Magdeburg hatte seit 1975 über drei Jahrzehnte lang eine enge Kooperation zum Aquarienverein Vallisneria Magdeburg e.V. Die jährlichen Zierfischbörsen im Dickhäuterhaus des Zoo Magdeburg waren legendär und sehr gut besucht. Ab 1982 bis in die 90erJahren fanden zusätzlich Zierfischausstellungen im Zoo Magdeburg statt, die jeweils von über 20.000 Gästen besucht wurden. Über den Verband Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde (VDA) e.V. Der Verband Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde (VDA) e.V. gegr. 1911 ist der älteste und mit über 8.000 Mitgliedern der größte Vivaristikverband weltweit. Der VDA engagiert sich für eine sachgerechte Pflege von Aquarien- und Terrarientieren unter Beachtung des Arten- und Tierschutzes. Aquaristik und Terraristik tragen praktisch zur biologischen Wissenschaft und zum wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn bei. Sie unterstützen nachhaltige Strategien, um Biodiversität zu erhalten. Der VDA strebt eine engere Zusammenarbeit mit Instituten wie Zoologischen und Botanischen Gärten, Hoch- und Fachschulen sowie (naturkundlichen) Museen an. Der Arbeitskreis Wissenschaft berät den VDA in wissenschaftlichen und fachlichen Fragen. Außerdem stellt der Arbeitskreis Wissenschaft das Scharnier zwischen dem VDA und externen Institutionen dar.

Tierpark Gotha 12.02.2026
Malwettbewerb im Tierpark Gotha
Kreativität in den Winterferien Der Tierpark Gotha lädt in den Winterferien alle Kinder dazu ein, ihre schönsten Erlebnisse im Tierpark künstlerisch festzuhalten. Unter dem Motto „Mein Tag im Tierpark“ können junge Besucherinnen und Besucher vom 14. bis 22. Februar 2026 ihre Eindrücke auf Papier bringen und so Teil eines kreativen Wettbewerbs werden. Der Wettbewerb ist ein Gemeinschaftsprojekt des Fördervereins Tierpark Gotha e. V. und der KulTourStadt Gotha GmbH. Die eingereichten Werke werden in drei Altersgruppen bewertet: 3 bis 6 Jahre, 7 bis 10 Jahre sowie 11 bis 15 Jahre. Die Kinder und deren Erziehungsberechtigte erklären sich mit der Teilnahme einverstanden, dass die Bilder im Rahmen des Wettbewerbs über die Social-Media-Kanäle des Tierparks veröffentlicht werden. Die Abstimmung über die Gewinnerbilder erfolgt in der ersten Märzwoche online durch die Follower und Fans des Tierparks Die Gewinnerinnen und Gewinner jeder Altersgruppe erhalten jeweils eine Jahreskarte für den Tierpark Gotha, und ihre Kunstwerke werden Teil des „100 Jahre Tierpark“-Kalenders 2027, der als besonderes Andenken an das Jubiläumsjahr 2026 entsteht. Die Abgabe der Kunstwerke erfolgt direkt an der Tierpark-Kasse oder per Post an: Tierpark Gotha, Töpfleber Weg 2, 99867 Gotha

Zoo Duisburg 12.02.2026
Zoo Duisburg bietet exklusive Einblicke hinter die Kulissen
Im Rahmen des Angebotes „Tierpfleger für ½ Tag“ schnuppern Zoobesucher in den Arbeitsalltag des Zoos, werfen einen Blick hinter die Kulissen und können aktiv in der Tierpflege mitarbeiten. Ab sofort wird das bestehende Angebot ausgeweitet. Der Zoo Duisburg weitet das beliebte Angebot „Tierpfleger für ½ Tag“ aus. Ab sofort können Zoobegeisterte Gäste den besonderen Blick hinter die Kulissen des Tierparks zusätzlich auch in den Nachmittagsstunden buchen. Dabei erleben die Gäste die Tierwelt des Zoos aus einer völlig neuen Perspektive. Unter fachkundiger Anleitung von den Mitarbeitenden der Tierpflege, erhalten die Teilnehmenden besondere Blicke in die Arbeitswelt des Zoo Duisburg. Dabei schlüpfen sie in die Rolle der Tierpfleger und packen selbst mit an: Sie reinigen Anlagen, bereiten das Futter mit vor und sind beim medizinischen Training hautnah dabei – fernab der Besucherwege und dort, wo sonst nur Mitarbeitende Zugang haben. Voraussetzungen für die Teilnahme Das Angebot richtet sich an volljährige Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich in guter körperlicher Verfassung befinden, krankenversichert sind und vor allem eines mitbringen: Begeisterung für Tiere und den Schutz bedrohter Arten. Dabei ist wichtig zu wissen: Ein direkter Kontakt zu den einzelnen Tierarten ist nicht vorgesehen. Schließlich handelt es sich bei den Tierarten des Zoo Duisburg in der Regel um Wildtiere. Die Mitarbeit in dem jeweiligen Arbeitsbereich bezieht sich stets auf ein komplettes Revier und dessen Tiere – nicht auf einzelne Arten. Zeiten, Preise und buchbare Reviere Je nach Arbeitsbereich, dem sogenannten Revier, findet das exklusive Erlebnis für eine Person entweder vormittags von 8.15 bis 11.45 Uhr oder in den Nachmittagsstunden von 12.30 bis 16.00 Uhr statt und kostet 299 Euro inkl. Zooeintritt. Somit kann der Zoo Duisburg mit seinen über 5.100 verschiedenen Tieren auch vor oder nach dem Erlebnisangebot besucht werden. Zum Abschluss erhalten die Teilnehmenden eine kleine Erinnerung an ihren besonderen Tag. Das Angebot findet außerhalb der NRW-Schulferien und nicht an Feiertagen statt. Treffpunkt ist jeweils am Eingang Mülheimer Straße/Kasse. Zur Auswahl stehen verschiedene spannende Reviere mit ihrem einzigartigen Tierbestand. So treffen die Tages-Tierpfleger im Aquarium mit der Tropenhalle Rio Negro auf Seekühe, Faultiere, schillernde Fische und kleine Affenarten. Im Raubtierrevier helfen die Teilnehmenden bei der Versorgung von beispielsweise Löwen, Bären und Trampeltieren, während im Huftier-Revier Zebras, Erdmännchen, Kattas und Zwergotter gepflegt werden. Im Delfinarium bereiten die Gäste den Futterfisch mit vor und sind beim medizinischen Training dabei. Den Sibirischen Tiger, die größte Katze der Erde, treffen Tierbegeisterte im Bongo Revier. Auch Rote Pandas, asiatische Schleichkatzen und Bongo-Antilopen werden betreut. Zu den beliebtesten Revieren gehört das Koalahaus. Neben zahlreichen Beuteltieren aus Down Under steht ein Besuch bei den Tapiren und Großen Ameisenbären auf dem Programm.

Tierpark Nordhorn 12.02.2026
5000 Euro für den Brachvogelschutz
Obremba Steuerberatung unterstützt Tierpark Nordhorn Eine starke Unterstützung für den regionalen Arten- und Naturschutz: Die Obremba & Kollegen Steuerberatungs GmbH & Co. KG hat Anfang Februar zum Start der neuen Saison für Brachvogel, Kiebitz und Co. den stolzen Betrag von 5.000 Euro an den Tierpark Nordhorn gespendet. Das Geld kam durch eine Mitarbeiteraktion zusammen. Mit der Spende möchte die Kanzlei nicht nur ihre Verankerung in der Region zum Ausdruck bringen, sondern auch die Arbeit mit und für Natur und Tiere aktiv unterstützen. „Wir freuen uns, das Engagement für Tiere und unsere Region mit unserer Spende aktiv unterstützen zu können“, sagt Nils Obremba, Geschäftsführender Gesellschafter der Obremba Steuerberatung. Der Tierpark Nordhorn, als regionales Arten- und Naturschutzzentrum, wird die Spende nutzen, um sein Brachvogelschutzprojekt weiter auszubauen. Die Grafschaft Bentheim ist ein wichtiger Lebens- und Rückzugsraum für Wiesenvögel wie Brachvogel, Kiebitz und Co. Jedes Jahr müssen daher zahlreiche Nester geschützt werden – sowohl vor den Folgen der Feldbearbeitung als auch insbesondere vor Prädatoren wie Fuchs, Marder und anderen Beutegreifern. Gerade beim Brachvogel lohnt sich diese Arbeit in besonderem Maße, denn die Art ist vom Aussterben bedroht. „Jedes Nest, jedes Ei, jedes Küken zählt“, betont Zoodirektor Dr. Nils Kramer. „Der Schutz dieser wertvollen Wiesenvögel ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt – und für die Region im Westen Niedersachsens eine besondere Verantwortung.” Ein zentraler Teil der geplanten Maßnahmen ist die Anschaffung einer neuen Auswilderungsvoliere für das sogenannte Soft-Release Verfahren. Neben dem Schutz der Gelege vor Ort, der stets Priorität hat, gibt es vereinzelt Eier, die in der Auffangstation des Tierparks ausgebrütet werden. Die Jungtiere werden anschließend wieder ausgewildert. Damit dies fachgerecht und möglichst erfolgreich geschieht, setzt der Tierpark auf Soft Release: Die Jungvögel werden zunächst in einem geschützten Bereich in der Landschaft versorgt und können sich in einer Voliere langsam an ihre Umgebung gewöhnen. Nach und nach wird die Voliere geöffnet, sodass die Tiere selbstständig die Umgebung erkunden, bei Bedarf aber weiterhin die Sicherheit der Voliere aufsuchen können. Dort werden sie noch eine Zeit lang beobachtet und gefüttert, bis sie schließlich vollständig in ein eigenständiges Leben in der Natur starten. „Der Tierpark Nordhorn lebt von der Unterstützung aus der Bevölkerung. Das Engagement der örtlichen Wirtschaft, wie in diesem Fall der Obremba Steuerberatung, ermöglicht dem Familienzoo die inhaltliche Arbeit in den Bereichen Arten- und Naturschutz, Bildung und Forschung“, sagt Dr. Nils Kramer. Der Tierpark Nordhorn bedankt sich bei der Obremba Steuerberatung und allen beteiligten Mitarbeitenden für dieses starke Zeichen der Unterstützung – für den Brachvogelschutz und damit den Erhalt der heimischen Wiesenvögel.

Zoo Landau 11.02.2026
Tierisch viel erleben im Zoo Landau! Zoo, Zooschule und Zoofreundeskreis starten in das Jahr 2026 mit einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm
Ein eleganter Grauer Kronenkranich ziert die Titelseite des frisch erschienenen Jahresprogramms 2026 von Zoo, Zooschule und Zoofreundeskreis Landau – und das aus gutem Grund, wie Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel erläutert: „Als ‚Zootier des Jahres‘ steht der faszinierende Vogel im Zoo Landau in der Pfalz besonders im Fokus. Aber traditionell nimmt auch eine weitere neue Naturschutzkampagne des Europäischen Zoo-Verbandes EAZA, zum besseren Schutz von Feuchtgebieten, Einfluss auf einige der geplanten Veranstaltungen des gemeinsamen Programms.“ Dem Kronenkranich ist einer der drei Tage der offenen Tür in der Zooschule gewidmet. Im Sommer dürfen sich zudem Schülerinnen und Schüler der sechsten und siebten Klassen auf ein exklusives Bildungsangebot freuen, in dem der Schutz des Kronenkranichs auch im rheinland-pfälzischen Partnerland Ruanda eine zentrale Rolle spielt. Ganz neu im Angebot der Zooschule, so erklärt Zooschulleiterin Dr. Gudrun Hollstein, ist das Philosophieren über Themen der Nachhaltigkeit: „In drei Veranstaltungen für unterschiedliche Zielgruppen wird über große Fragen nachgedacht, etwa ‚Wie wollen wir leben?‘ oder ‚Sind alle Tiere gleich viel wert?‘. Ergänzen werden wir diesen Themenbereich durch eine spezielle Fortbildung für Lehrkräfte.“ Auch noch andere gesellschaftlich relevante Themen haben ihren festen Platz im Jahresprogramm. Am 20. Mai beteiligt sich die Zooschule im Zoo am Demokratietag der Stadt Landau. Premiere feiert außerdem die Landauer KinderKlimakonferenz, eine gemeinsame Veranstaltung von Zooschule, Stadt Landau und RPTU Landau – exklusiv für vierte Klassen. Ein Herzensanliegen bleibt das Thema Inklusion. So lädt der Zoo auch 2026 wieder behinderte und schwer kranke Kinder sowie ihre Familien zur beliebten „Traumnacht im Zoo“ ein – einem kostenlosen Abend voller besonderer Erlebnisse. Darüber hinaus gibt es spezielle Angebote für Menschen mit Behinderungen, darunter die Führung „Tiere mit allen Sinnen erleben“ für Menschen mit Seheinschränkungen sowie ein kostenloses Programm für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen und ihre Begleitpersonen in Kooperation mit dem Forum Demenz Kreis Südliche Weinstraße – Stadt Landau. Und auch der Freundeskreis plant begleitete Zoobesuche für betreuungsbedürftige Seniorinnen und Senioren. Vielfalt zieht sich wie ein roter Faden durch das Bildungsangebot: Zum Schuljahresbeginn richtet sich ein spezielles Programm unter dem Motto „Vielfalt unter uns und in der Tierwelt“ an fünfte Klassen. Erst- und Zweitklässler dürfen sich nach den Herbstferien im Rahmen der Zoo-Erlebnis-Wochen auf das Exklusivprogramm „Das ABC der Tiervielfalt“ freuen. Selbstverständlich gehören auch bewährte Klassiker zum Programm: Zooführungen für Kitas, Schulen und private Gruppen, Kindergeburtstage, ein umfangreiches Ferienprogramm mit ganztägiger Betreuung sowie halbtägige Workshops. Zu den besonderen Highlights zählen erneut die Kinder-Uni und der MINT-Mach-Pass in Kooperation mit der RPTU Landau, spannende Zoosafaris, ein Vorlesetag, Abendführungen für Familien, der Opa-Oma-Enkel-Tag, spezielle Sonntagsführungen sowie das beliebte Halloween-Herbstfest. Mit dem Humboldt-Pinguin steht am 26. April ein weiterer hochbedrohter Vogel im Mittelpunkt eines eigenen Thementags. Und auch der Tierschutz ist ein Schwerpunkt – etwa beim „Streichelzooführerschein“, den Kita-Gruppen im März erwerben können. Kostenlosen Zooschulunterricht erhalten auch 2026 wieder Landauer Schulen und Kitas sowie Einrichtungen aus dem Landkreis Südliche Weinstraße im Rahmen der Bildungspartnerschaften mit dem Entsorgungs- und Wirtschaftsbetrieb Landau (ESW) und dem Eigenbetrieb WertstoffWirtschaft (EWW). Dabei werden Themen und um Abfallvermeidung und -entsorgung anschaulich anhand ausgewählter Tierarten und ihrer Lebensräume vermittelt. Landaus Bürgermeister und Zoodezernent Lukas Hartmann freut sich darüber, dass der Freundeskreis Zoo Landau Mitgliederbetreuung und -werbung besonders in den Fokus nimmt und sagt: „Es ist gut und richtig, dass sich der wichtige Unterstützer unseres Zoos am Pfingstmontag beim Deutschen Zooförderertag im Zoo und später noch mit einem Infostand auf dem Rathausplatz präsentiert.“ Ein zentrales Thema wird der geplante Neubau der Flamingoanlage sein, der maßgeblich vom Freundeskreis unterstützt wird. Zudem heißt es am Ostermontag wieder „Ein Tag mit dem Freundeskreis Zoo Landau“, gestaltet vom aktiven Helferkreis. Ergänzt wird das Engagement durch interessante Tagesfahrten in andere Zoos. Die Teams von Zoo, Zooschule und Zoofreundeskreis freuen sich auf ein ereignisreiches Jahr – und auf zahlreiche neugierige, begeisterte Gäste! Das vollständige Jahresprogramm sowie weitere Informationen finden Sie unter: www.zoo-landau.de · www.zooschule-landau.de · www.zoofreunde-landau.de

Zoo Heidelberg 11.02.2026
Saisonstart im Zoo Heidelberg Das erwartet die Besucher 2026
Der Zoo Heidelberg startet im März in eine ereignisreiche Hauptsaison: Mit den fortschreitenden Bauarbeiten rückt die Eröffnung des neuen Schildkrötenhauses und damit die Rückkehr der Riesenschildkröten nach Heidelberg immer näher. Zoo-Besucher können die beiden jungen SumatraTigerinnen beim Aufwachsen beobachten und ab Mai nimmt die neue Wanderausstellung „Meer.Natur.Schutz.“ in der Explo-Halle Besucher mit auf eine bildgewaltige Reise durch deutsche Meeresschutzgebiete. Anfang März kehren nicht nur einige Tierarten wie Waschbären, syrische Braunbären und Stinktiere aus dem Wintermodus zurück, auch die Störche beziehen wieder ihre über 30 Nester im Zoo. Das gesamte Zoo-Team startet voller Tatendrang in die neue Hauptsaison. Während die im vergangenen Mai eröffnete Australienwiese viele der rund 450.000 Zoo-Besucher mit neuen und besonders nahen Einblicken in das Leben der Roten Riesenkängurus begeistert hat, folgt 2026 eine lang ersehnte Eröffnung: Das Schildkrötenhaus nimmt mehr und mehr Gestalt an und noch in diesem Jahr sollen die beliebten Riesenschildkröten wieder nach Heidelberg zurückkehren. „Wir haben uns viele Gedanken um das Konzept des Hauses gemacht, das sich nicht nur inhaltlich, sondern auch baulich mit den Themen Klimawandel und nachhaltiger Umgang mit Ressourcen auseinandersetzt“, erklärt Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. Geheizt werden soll mit einer Wärmepumpe und auf dem Dach nutzen zukünftig 200 Quadratmeter Solarpaneele die Kraft der Sonne. Eine Zisterne, die rund 6.500 Liter fasst, speichert das Regenwasser vom Dach des neuen Hauses und kann beispielsweise das Wasserbecken der Schildkröten ressourcenschonender befüllen. Neben den Riesenschildkröten werden rund 14 weitere Tierarten einziehen, die auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam machen. Bis es soweit ist können Zoo-Besucher im benachbarten Raubtierhaus und – sobald die Temperaturen steigen – auf der Tiger-Außenanlage die beiden im November 2025 geborenen Tigerweibchen beim Aufwachsen beobachten. Darüber hinaus ist auch in diesem Sommer wieder Shona-Künstler Tago Tazvitya aus Zimbabwe zu Gast, der kreativen Zoo-Besuchern auf der großen Zoo-Wiese am Flamingosee die traditionelle afrikanische Bildhauerei in Workshops näherbringt. Im Ausstellungsbereich der Zoo-Akademie gibt es 2026 auch Neues zu entdecken. Die aktuelle Wanderausstellung der Forschungsinitiative zum Erhalt der Artenvielfalt (FEdA) „Planet A*“ wird im Mai abgelöst durch die bildgewaltige Ausstellung des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) „Meer.Natur.Schutz“, die über den internationalen Meeresschutz und die Bedeutung der Meere für den Klimaschutz informiert. „Wir sind stolz, dass wir 2025 mit unseren Angeboten über 20.000 Teilnehmer und mehr als 110.000 Besucher in den Ausstellungen für Nachhaltigkeit, Arten- und Naturschutz sensibilisieren konnten. Das ist eine große Motivation, mit der wir in unser Jubiläumsjahr gestartet sind“, so Axel Schlemann, Leiter der Zoo-Akademie, die in diesem Jahr ihr fünfjähriges Bestehen feiert. Die Eintrittspreise für die Hauptsaison werden trotz der angespannten Finanzsituation nicht erhöht und bleiben unverändert. Nur bei der Mitnahme von Hunden, die im Zoo Heidelberg nach wie vor herzlich willkommen sind, gibt es eine Änderung. „Wir haben die Entscheidung, Hunde in den Zoo zu lassen, in all den Jahren nie bereut. Die Hundebesitzer nutzen das Angebot der kostenlosen Hundekottüten an der Zoo-Kasse und gehen umsichtig mit unserer Anlage um“, beschreibt Dr. Wünnemann. Lediglich die Tierhäuser und Spielplätze sind hundefreie Zonen. Dafür stehen vor den Häusern Trinkstationen und Anleinstellen für die Vierbeiner bereit. „Kostenlos können wir dieses Angebot allerdings nicht mehr aufrechterhalten. Wir wollen Hunde aber weiterhin im Zoo durchgängig willkommen heißen und haben uns deshalb zur Deckung der Kosten für einen Hunde-Eintritt in Höhe von 4 Euro entschieden“, erklärt der Zoodirektor. Wer mit seinem Hund regelmäßig den Zoo besuchen möchte, kann für 15 Euro eine Jahreskarte erwerben, die sich analog zum Pendant für Menschen ab dem vierten Besuch lohnt. Die Eintrittspreise für Hunde gelten ab dem 1. März.

Tierpark Hellabrunn München 11.02.2026
Der Frühling kommt – Nachwuchs bei den Mishmi-Takinen
Nachwuchsfreude im Münchner Tierpark: Bei den seltenen Mishmi-Takinen ist Ende vergangener Woche ein Jungtier zur Welt gekommen. Nachdem im Herbst 2024 ein neuer Zuchtbulle in die Gruppe integriert wurde, zeigt sich nun, dass die Eingewöhnung erfolgreich verlaufen ist. Das kleine Takin-Jungtier erkundet bereits munter die Anlage. Der Zuchterfolg ist besonders erfreulich, da der Tierpark Hellabrunn am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für diese gefährdete Tierart beteiligt ist. Ziel des Programms ist es, stabile Reservepopulationen in zoologischen Einrichtungen aufzubauen und so einen wichtigen Beitrag zum langfristigen Erhalt der Art zu leisten. Takine zählen zu den unbekanntesten Huftieren der Erde. Ihr massiger Körperbau erinnert an ein Rind, zugleich weisen sie Merkmale von Ziegen auf. Mit dieser außergewöhnlichen Kombination sind sie bestens an die rauen klimatischen Bedingungen ihres natürlichen Lebensraums angepasst. Mishmi-Takine kommen ausschließlich in den abgelegenen Mishmi-Bergen im Dreiländereck von Indien, China, Bhutan und Myanmar vor. Sie sind ausgezeichnete Kletterer und erklimmen dort felsige Bergwälder. In ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet gelten Mishmi-Takine laut Internationaler Naturschutzunion (IUCN) als gefährdet. Hauptbedrohungen sind der fortschreitende Verlust ihres Lebensraums durch Abholzung und Infrastrukturmaßnahmen sowie die illegale Bejagung. Aufgrund ihrer versteckten Lebensweise und der schwer zugänglichen Regionen, in denen sie leben, ist über die Bestandszahlen nur wenig bekannt. Mit dem aktuellen Nachwuchs leistet der Tierpark Hellabrunn einen wichtigen Beitrag zum Schutz dieser außergewöhnlichen und seltenen Tierart – und bietet seinen Besucherinnen und Besuchern pünktlich zum Frühlingsbeginn einen ganz besonderen Einblick in die erfolgreiche Artenschutzarbeit. Derzeit leben in Hellabrunn neben dem Bullen noch zwei weibliche Takine, weiterer Nachwuchs ist also nicht ausgeschlossen.

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma Stuttgart 11.02.2026
Trauriger Verlust im Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart Koala-Weibchen Scarborough verstorben
In der Australienwelt Terra Australis der Wilhelma ist es zu einem weiteren Todesfall bei den Koalas gekommen: Das fast sieben Jahre alte Weibchen Scarborough musste am 29. Januar 2026 aufgrund ihres sich stark verschlechternden Gesundheitszustands eingeschläfert werden. Wie der leitende Tierarzt der Wilhelma, Dr. Tobias Knauf-Witzens, erläutert, bestätigte der pathologische Befund eine schwere Anämie (Blutarmut) als unmittelbare Todesursache. „Leider konnte trotz umfangreicher Untersuchungen keine eindeutige Ursache für diese Anämie festgestellt werden“, so Knauf-Witzens. Zusätzlich wurde bei Scarborough das Bakterium Bordetella bronchiseptica in Lunge, Leber und Niere nachgewiesen. In den vergangenen Monaten hatte die Wilhelma bereits den Verlust der beiden jungen Koalas Jimbelung und Borobi zu beklagen, die im Juni 2024 geboren wurden. In diesen beiden Fällen waren Bordetellen die eindeutige Ursache schwerer Lungenentzündungen, an denen die Jungtiere verstarben. Auch bei Scarborough war der Erreger seit Herbst 2025 nachweisbar. Anders als bei den beiden Jungtieren entwickelte sie jedoch keine Lungenerkrankung. Ob ein Zusammenhang zwischen dem Auftreten der Bordetellen und der bei ihr festgestellten Anämie besteht, kann weder bestätigt noch ausgeschlossen werden. „Aufgrund unserer Erfahrungen haben wir uns entschlossen, unsere Koalas regelmäßig gegen Bordetellen zu impfen“, erklärt Dr. Knauf-Witzens. „Bislang gab es dafür keine offizielle Empfehlung, da solche Erkrankungen bei in Europa gehaltenen Koalas in dieser Form bislang nicht bekannt waren.“ Volker Grün, für die Terra Australis zuständiger Kurator und Co-Zuchtbuchkoordinator des Europäischen Ex-Situ Programms (EEP) zeigt sich tief betroffen: „Der Tod von Scarborough trifft uns sehr. Wir stehen in intensivem Austausch mit Expertinnen und Experten in Australien sowie anderen europäischen Zoos, die Koalas halten.“ Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin erklärt: „Die Koala-Bestände sind in Teilen Australiens in den letzten beiden Jahrzehnten um die Hälfte geschrumpft. Und der Trend geht leider weiter abwärts. Den Reservepopulationen in Zoos in Australien und aller Welt kommt daher eine immer größer werdende Bedeutung zu. Uns schmerzt der Tod der Koalas sehr, auch weil alles Menschenmögliche getan wurde, leider vergeblich. Dennoch sind wir weiterhin davon überzeugt, dass die Koala-Zucht mittel- bis langfristig das Überleben dieser faszinierenden Tiere sichern kann und wollen dazu unseren Beitrag leisten“.

Tiergarten Worms 11.02.2026
Tiergartenschule unter neuer Leitung Dr. Ellen Latz als neue Leitung der Tiergartenschule offiziell begrüßt
Frischer Wind für die zoopädagogische Abteilung: Mit Dr. Ellen Latz gewinnt der Tiergarten Worms eine erfahrene Fachkraft für die Leitung der Tiergartenschule. Die Neubesetzung wurde nun im Rahmen eines offiziellen Empfangs durch den Beigeordneten Timo Horst und die Geschäftsführerin Lisa Hauk besiegelt. Dr. Latz ist promovierte Biologin und bringt umfassende fachliche sowie pädagogische Erfahrung mit. Zuvor war sie unter anderem bei dem gemeinnützigen Sozialunternehmen Acker e.V. (ehemals Ackerdemia), das sich für mehr Nachhaltigkeit, Wertschätzung von Lebensmitteln und gesunde Ernährung einsetzt sowie in der Forschung am Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) in Leipzig tätig. Besonders am Herzen liegen ihr eine zeitgemäße Zoopädagogik, die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) konsequent stärkt und neue Angebote für unterschiedliche Zielgruppen schafft – von Kindern über Schulklassen bis hin zu Familien und Erwachsenen. „Ich freue mich sehr auf diese neue Aufgabe, die mit viel Verantwortung und vielfältigen Herausforderungen verbunden ist“, sagt Dr. Latz. „Mein Ziel ist es, die Tiergartenschule als einen Ort weiterzuentwickeln, an dem handlungsorientiertes Lernen eine zentrale Rolle spielt. Unter dem Motto Mitmachen statt nur zuhören sollen Angebote geschaffen werden, bei denen aktiv geforscht werden kann.“ Die Tiergartenschule deckt dabei ein breites Spektrum an Themen ab. Die Schwerpunkte liegen dabei auf Umweltbildung, Nachhaltigkeit sowie dem Arten- und Naturschutz, ergänzt durch eine lebendige Wissensvermittlung über Tiere und deren Lebensräume. Wichtigstes Ziel ist es, Zusammenhänge verständlich und erlebbar zu machen. Wie hängen Biodiversität, Klimawandel, unser Konsumverhalten und der Schutz von Tierarten zusammen? Derartige Fragen sollen nicht nur beantwortet, sondern aktiv durchleuchtet und hinterfragt werden. Beigeordneten Timo Horst und Tiergarten-Geschäftsführerin Lisa Hauk unterstreichen den hohen Stellenwert der Tiergartenschule und ihr vielfältiges Aufgabenspektrum: „Wir freuen uns, mit Dr. Ellen Latz eine qualifizierte Fachkraft für diese Schlüsselposition gewonnen zu haben, um die bewährte Arbeit der Tiergartenschule erfolgreich fortzuführen und weiterzuentwickeln.“

Tierpark + Fossilium Bochum 10.02.2026
Uganda – Naturparadies im Herzen Ostafrikas NABU-Vortrag im Tierpark + Fossilium Bochum
Uganda, oft als „Perle Afrikas“ bezeichnet, zählt zu den artenreichsten und landschaftlich vielfältigsten Ländern des Kontinents. Im Herzen Ostafrikas gelegen, vereint das Land auf engem Raum hohe Bergregionen, dichte Regenwälder sowie ausgedehnte Feucht- und Trockensavannen und bietet damit Lebensraum für eine außergewöhnliche Biodiversität. In einem Vortrag am 19. Februar ab 19:30 Uhr nimmt Referent Tobias Rautenberg, Diplom-Biogeograph, das Publikum mit auf eine eindrucksvolle Reise durch dieses faszinierende Land. Grundlage des Vortrags ist eine 15-tägige Rundreise im Sommer 2025, bei der er insgesamt sechs der zehn ugandischen Nationalparks besuchte. Besonderes Augenmerk gilt den Feuchtgebieten entlang des Victoriasees, die als Rückzugsraum für zahlreiche Vogelarten dienen. Dort findet auch der ikonische und stark bedrohte Schuhschnabel einen seiner letzten bedeutenden Lebensräume. Uganda gilt zudem als eines der besten Reiseziele Afrikas für die Vogelbeobachtung. Ein weiterer Schwerpunkt des Vortrags liegt auf der reichen Primatenfauna des Landes. Schimpansen und die seltenen Berggorillas stehen exemplarisch für Ugandas internationale Bedeutung im Natur- und Artenschutz. Darüber hinaus stellt Rautenberg Beobachtungen zahlreicher weiterer Großsäugetiere vor, darunter auch Vertreter der afrikanischen „Big Five“. Mit eindrucksvollen Bildern und Eindrücken aus Ugandas Schutzgebieten wendet sich der Vortrag an Natur- und Reisefreunde sowie an alle, die sich für die außergewöhnliche Vielfalt afrikanischer Lebensräume begeistern. Veranstaltungsdetails: Datum: Donnerstag, 19. Februar 2026 Uhrzeit: 19:30 Uhr bis ca. 21:00 Uhr Ort: Tierpark Bochum, Klinikstr. 49, 44791 Bochum, Multifunktionsraum; Eingang zwischen der Kasse des Tierparks und dem Wirtshaus Franz Ferdinand. Teilnahmegebühr: 4 Euro, für NABU-Mitglieder 2 Euro Bildunterschriften:

Zoo Magdeburg 09.02.2026
Schulungen im Zoo für die Berufsfeuerwehr Magdeburg Üben für den Ernstfall: 50 Feuerwehrleute erhalten im Zoo Magdeburg eine Schulung über den Umgang mit gefährlichen Tieren
Welche Risiken bestehen bei einem Feuerwehreinsatz im Umgang mit Schlangen, Spinnen und Skorpionen? Wie geht man professionell in der Gefahrenlage mit den verschiedensten Tierarten um? Wie gelingt der sichere Umgang zum Beispiel mit einer Schlange, die bei einem Wohnungsbrand auf die Feuerwehrleute trifft oder auch bei Abwesenheit des Besitzers aus dem Terrarium ausgebüxt ist? „In der theoretischen und praktischen Schulung der Rettungskräfte stehen diese Fragen im Fokus. Wir geben den Einsatzkräften das fachliche Rüstzeug mit für einen sicheren Umgang mit exotischen Tieren in Krisensituationen. Es geht um Kennenlernen der verschiedensten Verhaltensweisen der Tiere und der Gefährdungseinschätzung“ erklärt Michael Kerlin, Zootierpfleger und Prüfer für den Ausbildungsgang Tierpflege Fachrichtung Zoo. Die praktischen Übungen beispielsweise bei der Bergung eines Woma-Pythons während der Schulung sind wichtige Erfahrungen für die Feuerwehrleute im sicheren Umgang mit Schlangen, die schnell potenziell gefährlich werden können. Der Zoo Magdeburg bietet seine fachliche Expertise im sicheren Umgang mit den exotischen Tieren in verschiedenen Gefährdungsklassen seit Jahrzehnten für die Feuerwehren des Landes Sachsen an.

Tierpark Nordhorn 09.02.2026
Erste Wildstörche im Tierpark sind zurück! Frühlingsboten wurden gesichtet
Eigentlich kamen sie in den letzten Jahren immer früher aus ihren Winterquartieren zurück, so dass bereits Ende Januar die ersten Rückkehrer-Störche im Tierpark Nordhorn gesichtet werden konnten. In diesem Jahr hat uns der Winter allerdings fest im Griff, so dass die hübschen Schreitvögel ihre Ankunft um 14 Tage nach hinten verlegt haben. Das Problem sind dabei nicht die vorherrschenden Temperaturen, sondern die fehlenden Nahrungsquellen. Mit Ausnahme der Vechtehofstörchin „Oma“ zählen die Weißstörche im Familienzoo zur Wildpopulation und werden daher nicht gefüttert. Ein guter Grund also, um noch ein paar Tage länger in schnee- und eisfreien Regionen zu verbleiben. Nun scheint es aber loszugehen mit dem „Run“ auf die besten Nistplätze im Nordhorner Familienzoo. „Oma´s Partner scheint zurück, denn sie klappert bereits fleißig mit einem Storch auf dem Dach des Vechtebauernhofes. Auch die große „Storcheneiche“ wurde von den ersten Wildstörchen inspiziert. „Wenn der erste Wildstorch bei uns gesehen wurde, geht es in der Regel Schlag auf Schlag und jeden Tag kehren weitere Störche in die Grafschaft Bentheim und damit auch in den Tierpark zurück!“ so Pressesprecherin Ina Deiting. So wird es in den kommenden Tagen wohl viele weitere Meldungen geben, denn die Rückkehrer, die bisher noch nicht gebrütet haben, besitzen noch keine Nestbindung und vagabundieren zunächst umher. Irgendwann beginnen sie konkret damit um die vorhandenen Nistplätze zu kämpfen oder sich ein eigenes neues Nest anzulegen. Die erfahrenen Altstörche kehren hingegen direkt auf ihren angestammten Nistplatz zurück. Zwischendurch begutachten sie die vorhandenen Nester in der näheren Umgebung und „stehlen“ dort mitunter Stöckchen zur Aufbesserung ihres Eigenheimes. Ein inzwischen altbekanntes und mitunter spektakuläres Schauspiel, welches im Zoo besonders im Bereich der großen „Storcheneiche“ beobachtete werden kann. Gespannt sind nun alle Zoomitarbeiter, wie viele Störche wohl in diesem Jahr den Tierpark Nordhorn als Brutgebiet auswählen. Während es im Jahr 2014 gerade einmal 6 Brutpaare waren, konnte man 2025 mit 42 Paaren erstmals mehr als 40 Brutpaare im Zoo zählen. In diesem Winter sind jedoch viele Störche in den Überwinterungsgebieten am Vogelgrippevirus gestorben. Es bleibt also abzuwarten, wie viele der Nester wieder besetzt werden. Der Weißstorchbetreuer der LAG Weißstorchschutz, Wilfried Jürges, wird sicherlich in den kommenden Tagen wieder viele Stunden mit seiner Kamera im Park unterwegs sein, um die Entwicklung zu dokumentieren. Die Storchenentwicklung in der Grafschaft Bentheim Anfang des 20. Jahrhunderts gab es noch ca. 4500 Brutpaare in Niedersachsen. Der Bestand ging dann stetig zurück. In der Grafschaft Bentheim gab es ab etwa 1930 keine Brutpaare mehr! Bis 2007 lag der Bestand in ganz Niedersachsen noch unter 500 Paare. Seitdem hat sich der Bestand in Niedersachsen erholt, so dass im Jahr 2022 wieder 1602 Paare gezählt werden konnten. In der Grafschaft Bentheim waren es im vergangenen Jahr 69 Nestpaare. Einen besonderen Anteil an der guten Bestandsentwicklung in der Grafschaft Bentheim haben die Störche im Tierpark Nordhorn mit insgesamt 42 Nestpaaren. Bei Storchenliebhabern sehr bekannt ist die mächtige Storcheneiche, in der ein Großteil der Nester zu finden ist. Im vergangenen Jahr lag die Anzahl in der Eiche bei 15 Nestern! Generell versucht der Tierpark in Kooperation mit dem NABU Grafschaft Bentheim die hübschen Schreitvögel in die Flächen außerhalb des Zoogeländes zu ziehen. Durch das Aufstellen mehrerer Nester im Bereich der Vechteaue soll ihnen hier ein attraktiver Ort zur Jungenaufzucht geboten werden. Durch die Beringung einzelner Jungstörche werden die Daten komplettiert und dienen der Forschung und den Behörden als Planungsgrundlage.

Tierpark Gotha 09.02.2026
Tierpark Gotha startet mit Beginn der Winterferien wieder im regulären Betrieb
Mit dem Start der Thüringer Winterferien nimmt der Tierpark Gotha seinen regulären Besucherbetrieb auf. Ab Samstag, 14. Februar 2026, ist der Tierpark täglich von 9:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. Nach einer Phase mit eingeschränkten Öffnungszeiten im Zusammenhang mit laufenden Baumaßnahmen steht der Tierpark damit wieder an allen Wochentagen für Besucherinnen und Besucher offen. Die Arbeiten werden auch weiterhin abschnittsweise fortgeführt und erfolgen unter Berücksichtigung eines sicheren und geordneten Besucherverkehrs. 2026 ist ein besonderes Jahr für den Tierpark Gotha: 100 Jahre Begegnung von Mensch und Natur. Das Jubiläum wird im Laufe des Jahres sichtbar werden und gibt Anlass, auf die lange Geschichte und die kontinuierliche Entwicklung des Parks zurückzublicken. Während der Winterferien gibt es ein abwechslungsreiches Ferienprogramm für die gesamte Familie. Kleine und große Gäste können die Tiere bei täglichen Fütterungen erleben, an Alpakaspaziergängen teilnehmen oder die Tiere bei Eselspaziergängen hautnah kennenlernen. Weitere Informationen zu Terminen und Angeboten sind auf der Website des Tierparks abrufbar. Der Tierpark Gotha befindet sich am Töpfleber Weg 2 in 99867 Gotha und ist im Winter täglich von 9:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. Der letzte Einlass erfolgt 45 Minuten vor Schließung. Der Eintritt beträgt 8,00 Euro für Erwachsene sowie 5,00 Euro für Kinder. Weitere Informationen sind unter www.tierpark-gotha.de abrufbar.

Tiergarten Kleve 09.02.2026
Tiergarten Kleve lädt zu Führung „Zoo viel Neues“
Tiergartenleiter Martin Polotzek blickt am 22.02.2026 um 14 Uhr und um 15.30 Uhr exklusiv für Fördermitglieder und ordentliche Mitglieder des Vereins Tiergarten Kleve e.V. auf das vergangene Jahr und gibt einen Ausblick in die Zookunft. Viel ist im letzten Jahr im Tiergarten Kleve passiert: Mit der Welt der Trampeltiere, dem Schwarzrückenaguti und den Luxkaninchen konnten gleich mehrere spannende Neuheiten im Familienzoo am Niederrhein eröffnet bzw. vorgestellt werden. Insgesamt durfte der Tiergarten Kleve im vergangenen Jahr knapp 190.000 Besucherinnen und Besucher begrüßen und erzielte damit erneut ein sehr starkes Ergebnis. Grund genug, die Highlights des vergangenen Jahres einmal gemeinsam mit Tiergartenleiter Martin Polotzek Revue passieren zu lassen. „Seit einigen Jahren gibt es die Möglichkeit, unseren Tiergarten und die aktuelle Entwicklung mit einer Fördermitgliedschaft zu unterstützen“, berichtet Tiergartenleiter Martin Polotzek. „Mit einem Jahresbeitrag ab 50 € tut man nicht nur etwas Gutes, sondern erhält als Fördermitglied auch exklusive Vorteile wie die Einladung zu unserem Fördermitgliederfest, den Presale für begehrte Veranstaltungen wie die tierische Weinverkostung oder die China Lights oder eben die Einladung zur exklusiven Führung „Zoo viel Neues“.“ Bei der Führung „Zoo viel Neues“ blickt Tiergartenleiter Martin Polotzek jedoch nicht nur auf das erfolgreiche vergangene Jahr zurück, sondern gibt auch einen spannenden Ausblick auf die kommenden Projekte im Tiergarten: „Bei der Führung am 22.2. schauen wir uns gemeinsam die Welt der Trampeltiere an. Außerdem gibt es ein Update zum aktuellen Stand unserer nächsten Projekte Südamerika und Afrika 1, für die das Crowdfunding gerade erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Und wir werfen einen Blick auf die aktuelle Umgestaltung der Przewalski-Anlage, die künftig Platz für zwei neue, spannende Tierarten bieten wird.“ Die Führung „Zoo viel Neues“ findet am Sonntag, 22.2.26, um 14 Uhr und um 15.30 Uhr im Tiergarten Kleve statt und ist exklusiv für Fördermitglieder und ordentliche Mitglieder des Trägervereins Tiergarten Kleve e.V.. Eintritt und Führung sind bereits im Mitgliedsbeitrag enthalten. Wer an der Führung teilnehmen möchte, aber noch kein Fördermitglied ist, kann bequem über die Website des Tiergartens den Antrag auf Fördermitgliedschaft ausfüllen. Auch alle neuen Fördermitglieder, die bis zum 22.2.26 ihren Antrag ausfüllen und beim Tiergarten abgeben, sind herzlich zur exklusiven Führung eingeladen: https://tiergarten-kleve.de/unterstutzen/foerdermitgliedschaft/

Dieser Beitrag wurde unter Zoopresseschau veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert