Zoopresseschau

Zoo Heidelberg 08.02.2019
Von clever bis gefährlich – Zooschule bringt Abwechslung in die Winterferien

Nach der bunten Faschingszeit bietet die Zooschule Heidelberg drei abwechslungsreiche, ganztägige Programme (inklusive Mittagessen) für Kinder und Jugendliche an. Ganz neu im Angebot sind die beiden Workshops „Tiere in Gefahr“ (ab 6 J.) und „Tierisch clever“ (ab 8 J.) am 07. März 2019. Beim immer wieder gefragten „Tierpfleger für einen Tag“ (ab 6 J.) am 08. März 2019 sind nur noch wenige Plätze frei. Jeweils von 09.30 Uhr bis 16.30 Uhr verbringen die Teilnehmer zusammen mit den Zoorangern den Tag im Heidelberger Zoo. Die Veranstaltungen finden sowohl im Freien als auch in den beheizten Tierhäusern statt. Tickets gibt es für € 55,- im Vorverkauf an der Zookasse. Workshops in den Winterferien: „Tiere in Gefahr“ am Donnerstag, 07.03.2019 von 09.30-16.30 Uhr für Kinder ab 6 Jahren und Jugendliche: Die Kinder und Jugendlichen beschäftigen sich beim Workshop „Tiere in Gefahr“ mit dem Thema Artenschutz. Sie schlüpfen hierbei in die Rolle von Tierschützern und gehen der Frage auf den Grund, warum Artenschutz so wichtig ist. Dabei wird geklärt, mit welchen Bedrohungen es viele Tierarten zu tun haben. Gemeinsam mit den Zoorangern werden auf spielerische Art und Weise Möglichkeiten gefunden, selbst einen Beitrag zum Artenschutz zu leisten. „Tierisch clever“ am Donnerstag, 07.03.2019 von 09.30-16.30 Uhr für Kinder ab 8 Jahren und Jugendliche: Wie schlau sind Elefant, Schimpanse und Waschbär? Mit dieser Frage beschäftigen sich die Teilnehmer beim Workshop „Tierisch clever“. Viele Tiere sind intelligenter als man auf den ersten Blick vermuten würde: Sie lösen Denkaufgaben, täuschen und benutzen Werkzeuge. Wer hat wohl die besten Tipps und Tricks auf Lager? Zusammen mit den Zoorangern darf die Gruppe am Ende ihre Top 5 der intelligentesten Tiere prämieren. „Tierpfleger für einen Tag“ am Freitag, 08.03.2019 von 09.30-16.30 Uhr für Kinder ab 6 Jahren und Jugendliche: Bei diesem besonderen Workshop haben die Teilnehmer die Möglichkeit, ausgewählten Zootieren hautnah zu begegnen und einmal in die Rolle eines Tierpflegers zu schlüpfen. Zusammen mit den Zoorangern dürfen die Kinder kleine Tätigkeiten übernehmen, die normalerweise nur von Tierpflegern durchgeführt werden. Durch die direkte Arbeit mit den Tieren lernen sie Spannendes über verschiedene Arten; die darauf abgestimmten Spiele und Bastelaktionen ermöglichen den Kindern, sich forschend und entdeckend mit der Natur zu beschäftigen.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart 08.02.2019
Neuzugang bei den „kleinen Menschenaffen“ – Gibbongesang als Auftakt für eine lebenslange Partnerschaft
Jeden Morgen stimmen die Weißhandgibbons der Wilhelma in Stuttgart ihren charakteristischen Reviergesang an. Wer aufmerksam lauscht, kann vielleicht die feinen Veränderungen im sonst so gewohnten Klang wahrnehmen. Im Januar zog mit dem sechsjährigen Sundar ein neues Gibbonmännchen ins Schwingaffenhaus ein, das seine ganz eigene Melodie in den Zoologisch-Botanischen Garten gebracht hat. Denn alle Gibbons singen ein individuelles Lied, das bei jedem einzelnen Tier anders klingt. Mit dem eindrucksvollen Gesang grenzen die Primaten ihr Revier gegenüber benachbarten Paaren und Familien ab. In ihrem Herkunftsgebiet, den dichten Regenwäldern Südostasiens, tragen die Töne kilometerweit. Gibbonweibchen Kedua, das 2011 in der Wilhelma zur Welt kam, ließ sich von ihrem neuen Gefährten allerdings noch nicht zu einem Duett überzeugen. „Sundar ist noch etwas schüchtern und verhalten“, berichtet Tierpflegerin Thali Bauer. „Er hat sich aber schon gemerkt, welches Futter Kedua mag und bringt ihr Früchte, um sie mit ihr zu teilen.“ Sogar den winterlichen Temperaturen, an die er sich eigentlich schrittweise gewöhnen soll, hat er ihr zuliebe getrotzt. „Sundar kommt aus dem Zoo Emmen und hat dort im Tropenhaus gewohnt“, sagt Bauer. „Obwohl er gefroren hat, saß er schon am ersten Tag in unserer Freianlage sehr lange draußen, um in der Nähe seines Weibchens zu sein.“ Vor seiner Ankunft teilte sich Kedua das Revier mit ihrem Bruder Narumol. Er konnte im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms nach England in den Exmoor Zoo vermittelt werden, wo er von seiner zukünftigen Partnerin bereits mit Neugier willkommen geheißen wurde. Zeit zum Kennenlernen haben die Tiere nun reichlich. Gibbons leben – bis auf wenige Ausnahmen – monogam und bleiben sich ein Leben lang treu. Sind Männchen und Weibchen miteinander vertraut, stimmen sie auch ein gemeinsames Lied an, indem sie ihre Strophen abwechselnd in einer festen Reihenfolge singen. In den ursprünglichen Habitaten sind die Melodien der Gibbons jedoch immer seltener zu hören. Ihre natürlichen Lebensräume werden durch Abholzung, Straßenbau und landwirtschaftliche Flächennutzung zunehmend vernichtet. Hinzu kommt die illegale Jagd für den Heimtierhandel oder die traditionelle chinesische Medizin. Wie ihre großen Verwandten, die Gorillas oder Orang-Utans, sind diese sogenannten „kleinen Menschenaffen“ daher stark gefährdet. Um auf die Bedrohung aufmerksam zu machen, wurde der Gibbon von der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. und dem Verband der Zoologischen Gärten e.V. zum „Zootier des Jahres 2019“ gewählt. Im Mittelpunkt der Kampagne stehen zwei Projekte in Laos und Vietnam. Ziel ist es, den Lebensraum der dort beheimateten Gibbons großflächig unter Schutz zu stellen und ihre Existenz damit dauerhaft zu sichern. Durch Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit wird zudem die Bevölkerung intensiv in die Arbeit vor Ort eingebunden. Daneben fördert die Wilhelma ein Projekt im vietnamesischen Kon Ka Kinh Nationalpark zur Rettung des Nördlichen Gelbwangen-Schopfgibbons.

Zoo Heidelberg 08.02.2019
Die schönste Laufstrecke in Heidelberg wird pink! Flamingolauf am 24. März 2019 im Zoo Heidelberg
So farbenfroh wie die Tiere, für die gelaufen wird, werden auch die neuen Trikots sein. Am 24. März 2019 startet um 9.00 Uhr erneut der beliebte Zoolauf in Heidelberg. Beim Spendenlauf für die Kuba-Flamingos laufen die Teilnehmer in diesem Jahr für ein neues Winter- und Schutzquartier für die Vögel. Bereits zum siebten Mal findet der beliebte Lauf in und um den Zoo statt. Die Startplätze sind begrenzt. Wer mittlaufen möchte, kann sich unter www.zoo-heidelberg.de/flamingolauf noch bis spätestens zum 26. Februar 2019 anmelden. Mit sportlicher und tierischer Begeisterung gehen zahlreiche Lauffreunde bereits zum wiederholten Mal an den Start. Der Spendenlauf im Zoo Heidelberg bietet beste Gelegenheit sich sportlich für gutes Projekt zu engagieren! Die gesammelten Spenden des jeweiligen Laufs fließen jedes Jahr in ein wichtiges Projekt im Zoo Heidelberg. 2019 soll dieser Spendenbetrag für den Bau eines neuen Flamingo-Hauses verwendet werden. Das Haus dient den farbenprächtigen Vögeln als Winter- und Schutzquartier. Große Wasserbecken sorgen im Innern des Hauses dafür, dass sich die Flamingos dort richtig wohlfühlen können. Durch große Panorama-Glasscheiben können Zoobesucher sogar selbst einen Blick in das Haus werfen und die Flamingos gut beobachten. Wer das Projekt mit seiner Laufteilnahme unterstützen möchte, sollte sich schnell einen der begehrten Startplätze sichern. Auch Firmen-Teams und Laufgruppen sind herzlich willkommen. Solange noch Startplätze verfügbar sind, ist das Online-Anmeldformular voraussichtlich bis zum 26. Februar 2019 unter www.zoo-heidelberg.de/flamingolauf freigeschaltet. Die Startgebühr beträgt pro Läufer 30 Euro, davon kommen 20 Euro Spende direkt dem Projekt zugute. Als Dankeschön für die Unterstützung erhält jeder Läufer ein speziell gestaltetes Laufshirt sowie eine Medaille und eine persönliche Teilnehmerurkunde. Alle Teilnehmer erwartet eine außergewöhnliche Laufstrecke. Start ist um 9.00 Uhr im Zoo beim Großen Affenhaus. Von dort geht es vorbei an den prächtigen Löwen und dem großen Flamingosee – wo die Läufer von den laut schnatternden Flamingos gebührend angefeuert werden – und weiter in Richtung Elefanten. Dort führt die Strecke heraus aus dem Zoo und die Tiergartenstraße entlang, bis hinter die TSG Heidelberg-Anlage und weiter am Neckarufer in Richtung Wehrsteg. An der Explo-Halle gelangen die Läufer wieder zurück in den Zoo. Ziel ist wieder beim Großen Affenhaus. Eine Runde beträgt ca. 3.000 m. Besonders sportliche Läufer können – bevor sie final das Ziel durchlaufen – spontan entscheiden, ob sie noch ein oder zwei weitere Runden drehen möchten. Mit drei Runden bildet die etwa 9000 m lange Strecke eine optimale Vorbereitung für den Heidelberger Halbmarathon Anfang April. Am Ende des Laufs werden die Besten je Rundenanzahl geehrt. Sportliches Engagement, das sich doppelt lohnt: Für die Flamingos im Zoo Heidelberg und die eigene Fitness.

Kölner Zoo 08.02.2019
Zoo-Zappelei: Großzügige Spenden för de Diersche
„Tierisch“ was los war gestern auf der Zoo Zappelei des Kölner Zoos: Im großen Saal des Pullman-Hotels tanzten rund 1.300 Gäste in Tierkostümen zu kölscher Musik von Kasalla, Cat Ballou, Klüngelköpp & Co. Der Reinerlös der von Zoo und Altstädtern Köln 1922 eV bereits zum siebten Mal gemeinsam durchgeführten und restlos ausverkauften Veranstaltung kommt den Tieren des Zoos zugute. Durch Großspenden von Sion Kölsch, RTL West und dem Pullman Hotel erhielt der Kölner Zoo außerdem zusätzliche 7777,77 Euro. „Wir danken unseren Förderern. Die großen und kleinen Zootiere werden sich darüber sehr freuen“, sagten die Zoovorstände Prof. Theo B. Pagel und Christopher Landsberg bei der Übergabe der Spendensumme in Form eines symbolischen Geldsacks.

Alpenzoo Innsbruck-Tirol 08.02.2019
Neuer Luchs im Alpenzoo
Seit Mitte Jänner gibt es einen neuen Luchs im Alpenzoo. Die fast 2-jährige „Luchslady“ kam am 18. Jänner aus dem Newquay Zoo in England nach Innsbruck. Nachdem sie sich zunächst im Innengehege eingewöhnt hatte, fühlt sie sich nun mit ihrem neuen Partner auf der Außenanlage sichtlich wohl. Doch mittlerweile hat sie ihren persönlichen Lieblingsplatz gefunden, und zwar in den oberen Ästen der großen Fichte im Luchsgehege, die bislang Luchskater Albert für sich in Anspruch genommen hatte. „Mit ein bisschen Glück, können wir schon im Frühjahr mit Nachwuchs rechnen. Ein großes Anliegen war es uns auch, dass wir nun mit den 2 Karpatenluchsen artenreine Nachkommen züchten können“, so Zoodirektor André Stadler. Das derzeit winterliche Wetter kann den Luchsen übrigens nichts anhaben. Mit ihren großen schneeschuhartigen Tatzen sinken sie auch bei geschlossener Schneedecke kaum ein. Außerdem können sie sich jederzeit in ihr warmes und trockenes Innengehege zurückziehen.

Neunkircher Zoo 08.02.2019
Gepanzerte Pfannkuchen – Spaltenschildkröten als neue Bewohner im Neunkircher Zoo
Die tierischen Bewohner im Neunkircher Zoo haben Zuwachs bekommen: Spaltenschildkröten sind im Neunkircher Zoo neu eingezogen. Diese kleinere afrikanische Landschildkrötenart stammt ursprünglich aus sehr kargen und felsigen Gebieten in Kenia und Tansania. Erwachsene Tiere erreichen eine Panzerlänge von 15-20 Zentimetern und ernähren sich ausschließlich pflanzlich, besonders von Sukkulenten, zu denen auch die Kakteen gehören. In den Mitgliedzoos des Europäischen Zoo- und Aquarienverbandes (EAZA) gibt es für diese im Freiland gefährdete Art ein Europäisches Zuchtbuch (ESB). Unsere neuen gepanzerten Bewohner sind 2017 und 2018 im Thüringer Zoopark Erfurt aus dem Ei geschlüpft und im Rahmen des ESB, das im englischen Zoo Bristol koordiniert wird, in den Neunkircher Zoo umgezogen. Gepanzerte Pfannkuchen – Besonderheit der Spaltenschildkröten ist ein sehr flacher, dünner und biegsamer Panzer. Daher auch der englische Name, pancake tortoise, Pfannkuchenschildkröte ins Deutsche übersetzt. Um sich vor Feinden zu schützen und zu fliehen, verstecken sich Spaltenschildkröten in schmalen Felsspalten und können sich durch tiefes Einatmen und Aufblähen der Lunge darin entsprechend verkeilen. Dieses Verhalten ist einmalig in der Schildkrötenverwandschaft. Die Kurzohrrüsselspringer stellen als wuselige Mitbewohner in dem gemeinsamen Großterrarium im Rudolf-Didas-Haus mit Giraffen und Steppenzebras in der Nachbarschaft keine Gefahr dar. Paten gesucht – Die Spaltenschildkröten suchen noch Tierpaten als Unterstützer. Nähere Informationen an der Zookasse, per Telefon unter 0682191 36 33 oder per E-Mail an info@neunkircherzoo.de . Mehr erfahren auch unter www.neunkircherzoo.de und auf der facebook-Fanpage des Neunkircher Zoos

Zoo Duisburg 08.02.2019
Umbaumaßnahme im Zoo Duisburg – Neues Aquarium wird aufgebaut, eine neue Tierart zieht im Tierpark ein
Der Bautrupp steht bereits in den Startlöchern, die vorbereitenden Maßnahmen wurden getroffen. Ein neues Aquarium wird in den kommenden Tagen im Zoo Duisburg aufgebaut und künftig eine neue, spannende Tierart beherbergen. „Welche neue Tierart einziehen wird, verraten wir aber noch nicht“, schmunzelt der zuständige Kurator Volker Grün. Soviel sei aber schon verraten: Das Eigenheim der neuen Tierart entsteht in der Mitte des Aquariengebäudes und wird kreisrund werden. Nur dank der großzügigen Unterstützung eines Duisburger Unternehmens kann der Zoo das Projekt realisieren. Während der Bauphase müssen neue Frischwasser- und Abwasserleitungen gelegt, die Beleuchtung installiert und das neue Becken eingerichtet werden. Deshalb muss das Aquarien-Gebäude ab Montag, den 11. Februar kurzzeitig geschlossen bleiben. Der Zoo rechnet derzeit damit, dass das beliebte Haus nach etwa zwei Wochen wieder für Besucher zugänglich sein wird. Die neuen Bewohner werden allerdings erst zu einem späteren Zeitpunkt einziehen können. „Meerwasseraquarien sind komplexe Gehege.Unter anderem muss das biologische Filtersystem des neuen Meerwasserbeckens erst richtig funktionieren und die Wasserwerte müssen stabil sein, bevor die Tiere einziehen können“, so Grün. Die angrenzende Tropenhalle Rio Negro ist von den Baumaßnahmen im Aquarium nicht betroffen und kann wie gewohnt besucht werden.

Zoologischer Garten Halle 08.02.2019
HALPLUS Magische Lichterwelten 2019 – Unter dem Motto „New Worlds“ ist das einmalige Lichtspektakel im neuen Gewand nach Halle and der Saale zurückgekehrt
Wenn man den Bergzoo Halle derzeit besucht, vergisst man, dass es Winter ist. Denn Augenblicklich nach dem Betreten des Zoos, ist man umgeben von tropischen leuchtenden Pflanzen und einer Fülle an Tieren des Regenwalds und anderer Regionen der Erde. Das Ganze spielt sich nicht etwa in einer Tropenhalle ab, sondern unter freiem Himmel. Unter dem Motto „New Worlds“ ist die Erfolgsausstellung mit fünf neuen Themenwelten in den halleschen Bergzoo zurückgekehrt und hat diesen wieder in eine magische Welt verwandelt. Hier schlagen Kinderherzen höher und Erwachsene werden in das Staunen der Kindheitstage zurückversetzt. In den ersten Tagen haben bereits über 15.000 Besucher die Halplus Magischen Lichterwelten gesehen und sind mehrheitlich begeistert. Denn die faszinierende Ausstellung ist nicht nur um einiges größer als die Premierenschau in 2018, sondern bietet mit rund 350 Figuren, die von über 15Tsd LED-Lampen erleuchtet werden, auf 4 Hektar Ausstellungsfläche ein unvergleichliches Erlebnis. Gezeigt werden diesmal Tiere und Pflanzen aus den 4 großen Lebensräumen der Erde – Regenwald, Savanne, Wasser und Gebirge, welche von Künstlern aus China als teils gigantische Laternenfiguren gefertigt und in gleichnamigen Themenwelten arrangiert wurden. Zusätzlich gibt es eine Welt der chinesischen Mythologie mit vielen fantastischen Fabelwesen. Highlights sind zum Beispiel ein funkelnder Wal in Lebensgröße oder die Galerie aus leuchtenden Wasserfontänen zwischen denen Pinguine die Besucher in der Wasserwelt begrüßen. Auch eine neue Showproduktion mit Artisten aus ganz China begeistert die Besucher zwei bis dreimal abendlich. Neues Parkkonzept und neues Einlass-System – Doch nicht nur das Ausstellungskonzept ist brandneu, sondern die Eventplaner des Zoos haben nach dem Ansturm im Vorjahr intensiv an einem neuem Parkkonzept sowie an einem neuen Einlass-System getüftelt. Da das Zooeigene Parkhaus nur äußerst geringe Kapazitäten aufweist und die Umgebungsstraßen oft eng und ohnehin schon an ihre Kapazitätsgrenzen gelangt sind, hat man nach Alternativmöglichkeiten gesucht und diese auch gefunden. Aber zusätzliche Parkplätze alleine reichten den Planern nicht. Mit Hilfe der halleschen HASTRA GmbH übernehmen nun bereits auf den Autobahnen vor Halle und auf den Zubringerstraßen, Sonderschilder die Funktion eines Parkleitsystems, mittels dem die Besucher zum Zoo und zu den beiden kapazitätsstarken Zusatzparkmöglichkeiten gelotst werden. So steht in dem in Laufweite zum Zoo benachbarten „Stadion am Zoo“ ein Ausweichparkplatz mit 200 Stellplätzen zur Verfügung und auf dem alten Metrogelände an der B100 wurden weitere 400 Parkplätze eingerichtet. Von dort kann man bequem mit dem Shuttlebus der HAVAG direkt bis vor den Zoo fahren. Auch hier geht es zügig weiter, denn das neue Einlass-System erlaubt mit 9 Einlassschleusen, wovon 4 Schleusen Inhaber von Vorverkaufstickets vorbehalten sind und 5 weitere Schleusen mit 6 Kassen den Abendkassengästen zur Verfügung stehen, dass die im Vorjahr teils langen Wartezeiten erheblich reduziert wurden. Allein die Einlassschleuse für Inhaber von Vorverkaufstickets hat eine stündliche Durchlasskapazität von 2500 Besuchern und die Abendkassen können dieselbe Zahl an Besuchern bedienen. So können innerhalb 60 Minuten 5000 Menschen in die Ausstellung gelangen und die durchschnittliche Anstehzeit beträgt dabei unter 15 Minuten. Sonderöffnung am Montag, den 11. Februar – Obwohl montags innerhalb der Ausstellungszeit als Ruhetag deklariert worden ist, hat man sich entschlossen, am kommenden Montag den 11.02., dennoch die Pforten der Halplus Magischen Lichterwelten zu öffnen. Zu groß erscheint dem Zoo-Team die Gefahr, dass insbesondere auswärtige Gäste, die die Ferienwoche in Sachsen-Anhalt für einen Besuch der Ausstellung nutzen wollen, enttäuscht vor verschlossener Tür stehen. An allen anderen Montagen bis zum Ausstellungsende am 17.März, bleiben die Tore des Zoos jedoch geschlossen, damit das ständig vor Ort anwesende rund 25köpfige Organisationsteam sowie die über 30 Gastronomiemitarbeiter, jedenfalls einmal wöchentlich den Abend bei Ihren Familien verbringen können.

Der Grüne Zoo Wuppertal 07.02.2019
Aktuelle Information zu Bonobo Bili
Die Eingewöhnung des Bonobo-Mannes Bili, der im November auf Empfehlung der Spezialistengruppe des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes nach Wuppertal gekommen ist, in die hier bestehende Bonobogruppe verläuft erwartungsgemäß weiterhin mit Höhen und Tiefen. In den Langzeitbeobachtungen, die derzeit mit Hilfe von Kameras getätigt werden, konnten in der vergangenen Woche zahlreiche positive Sozialkontakte zwischen Bili und anderen Gruppenmitgliedern beobachtet werden. Daneben treten jedoch auch immer wieder die arttypischen innerartlichen Aggressionen auf, die sich vor allem gegen Bili richten. So auch am gestrigen Mittwoch, an dem Bili von der Gruppe angegriffen und verletzt wurde. An der Einschätzung des Grünen Zoos und der Spezialisten des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes sowie anderer zoologischer Einrichtung mit Erfahrung im Umgang mit Bonobos hat sich auch nach der gestrigen Attacke nichts geändert. Die Bemühungen zur Integration von Bili werden in Verbindung mit Maßnahmen, die eine Abschwächung der Aggressionen zum Ziel haben, weiter fortgesetzt. Dazu gehören auch weiterhin die sogenannten „Auszeiten“ für Bili, in denen er zeitweise zusammen mit anderen Gruppenmitgliedern vom Rest der Gruppe abgetrennt ist. Diese Abtrennungen werden in unterschiedlichen Konstellationen durchgeführt, so dass sich die sozialen Verbindungen zwischen den Tieren verstärken können. Daneben bieten Sie dem Bonobo-Mann die Gelegenheit, sich zeitweilig aus der Gruppe zurückziehen zu können, wie es ein Bonobo im Freiland ebenfalls vorübergehend tun könnte. Als Tiere mit einem komplexen Sozialsystem ist es für Bonobos allerdings sehr wichtig, in einer Gemeinschaft mit Artgenossen leben zu können. Daher bleibt es weiterhin das Ziel, Bili dauerhaft in die Bonobogruppe zu integrieren, auch wenn dieser Weg vermutlich noch länger dauern und mit Rückschlägen verbunden sein wird. Eine Unterbringung ohne Kontakt zu Artgenossen wäre jedoch keine vernünftige Option für ein soziales Tier wie Bili. Der Verlauf der Zusammenführung, in der auch zukünftig sowohl mit positiven Momenten als auch mit Attacken zu rechnen ist, wird weiterhin laufend von Fachleuten beobachtet und beurteilt sowie natürlich auch tierärztlich begleitet. Wegen der dafür aufgestellten Kameras kommt es leider zu Einschränkungen im Menschenaffenhaus, dass jedoch auch weiterhin für Gäste geöffnet ist. Die Bonobos können in ihrer Anlage beobachtet werden, so dass sich jeder Interessierte einen eigenen Eindruck von Bili und unseren Bonobos machen kann.

Zoo Berlin 07.02.2019
Liebe auf den ersten Blick – Der neue Gorilla im Zoo Berlin fühlt sich sichtlich wohl
Die ersten Stunden in seiner neuen Umgebung haben gezeigt, auch ein Silberrücken kann ganz sanft sein. Ein schüchterner Blick hier, eine kurze Berührung da – für den neuen Gorilla-Mann Sango (14) und Gorilla-Dame Bibi (21) war es scheinbar Liebe auf den ersten Blick. Gespannt hat das Team aus Tierpflegern und Kuratoren das erste Zusammentreffen der Tiere beobachtet. Nachdem sich der stattliche Gorilla zunächst in seiner neuen Anlage umgeschaut hatte, durften Mpenzi (33), Bibi (21) und Djambala (17) nacheinander “den Neuen“ kennenlernen. „Das erste Treffen zwischen den Gorillas war für mich als Tierarzt wirklich beeindruckend. Wir haben Gesten beobachten können, die wir bei Gorillas noch nie wahrgenommen haben. Als Zeichen der Zuneigung hat Bibi dem Gorilla-Männchen beispielsweise ihren Handrücken präsentiert“, erklärt der Kurator für Menschenaffen Dr. André Schüle. Gorilla-Dame Bibi war von der ersten Minute Feuer und Flamme und wich dem rund 230 kg schweren Sango nicht mehr von der Seite, wohingegen Mpenzi und Djambala den Silberrücken lieber aus sicherer Entfernung beobachteten. Bibi gilt als ausgeglichener und sehr fürsorglicher Charakter. Die ersten neun Jahre verbachte sie in einer Gorillafamilie im Zoo Apenheul in den Niederlanden. Da Menschenaffen innerhalb ihrer Gruppe viel voneinander lernen, ist das Beobachten der Artgenossen eine gute Voraussetzung für die Aufzucht von eigenem Nachwuchs. Mit etwas Glück werden Sango und Bibi in Zukunft für Nachwuchs sorgen. „Westliche Flachlandgorillas sind in ihrem natürlichen Lebensraum vom Aussterben bedroht. Wir als Zoo haben die Funktion einer modernen Arche und möchten unseren Beitrag zur Erhaltung dieser faszinierenden Art leisten“, erklärt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. Hintergrund: Nachdem sich das langjährige Oberhaupt der Gorillas Ivo nach mehrfachen Damen-Annäherungen jahrelang kein Nachwuchs einstellte, wurde festgestellt, dass der Gorilla-Mann zeugungsunfähig ist. Damit die genetisch-wertvollen Berliner Gorilla-Weibchen dennoch für Nachwuchs sorgen können, entschied der Zoo Berlin auf Empfehlung des EEP Ivo an den Zoo Saarbrücken abzugeben. Als Ivos Nachfolger ist der stattliche Gorilla-Mann Sango am vergangenen Dienstag aus dem Belgischen Zoo Pairi Daiza in den Zoo Berlin gezogen. Sango, am 12.08.2004 im französischen Zoo Romagne geboren, gilt als ausgeglichener und ruhiger Silberrücken. Gorillas sind heute durch die enorme Zerstörung ihres Lebensraumes sowie die illegale Jagd vom Aussterben bedroht. Somit trägt jedes geborene Jungtier bedeutend zur Erhaltung der Art bei.

Zoo Salzburg 07.02.2019
Veranstaltungstipp für Erwachsene: Valentinsführung für Erwachsene- „Liebesleben der Tiere „Samstag, 16. Februar 2019, von 14 bis 15.30 Uhr.
Um die Aufmerksamkeit des Partners auf sich zu lenken, wird auch im Tierreich intensiv getanzt oder melodisch gesungen. Einige parfümieren sich ein, andere hingegen präsentieren sich in prächtigen Gewändern oder hinterlassen ganz besondere Liebesbotschaften für ihre „Angebeteten“. So tanzen sich Flamingo-Männchen nicht nur mit eleganten Bewegungsritualen in die Herzen der „Auserwählten“, sondern schminken sich sogar für sie. Mäuse-Männchen hingegen haben eine äußerst raffinierte Methode gegen Rivalen entwickelt. Sie legen ihren Weibchen einfach einen „Keuschheitsgürtel“ um. Bei der Erwachsenenführung anlässlich des Valentinstags gibt es faszinierende Einblicke in das Liebesleben unterschiedlicher Tierarten. Es gibt Erstaunliches zu erfahren, bei welchen Tieren die Damen den Ton angeben, wer scheinbar ganz ohne Männer auskommt und welche originellen Wege die Liebe im Tierreich sonst noch geht. Anmeldung erforderlich unter erlebnis@salzburg-zoo.at oder +43 662 820176-11. Führung findet bei jedem Wetter statt! Kosten: 3 € zzgl. Eintrittsgebühr

Tierpark Hellabrunn 07.02.2019
Mishmi-Takin Ramona ist in Darjeeling angekommen
Im Herbst ging es für Takin-Kuh Romona zunächst von Hellabrunn in den Tierpark Berlin. Dort wurde sie auf eine ganze besondere Mission vorbereitet: Denn Ramona und vier weitere Mishmi-Takine verließen vor rund drei Wochen die deutsche Hauptstadt in Richtung Indien. Nicht nur hierzulande, auch in ihrem natürlichen Lebensraum – den Gebirgshängen des Himalayas – sind die zotteligen Hornträger bisher weitestgehend unbekannt. Doch durch den Umzug von Mishmi-Takinen aus europäischen Zoos soll sich dies nun ändern. Fünf Tiere leben seit Mitte Januar im Padmaja Naidu Himalayan Zoo in Darjeeling, der somit als aktuell einziger Zoo Indiens Takine hält. Bevor es für die Mishmi-Takine aus Hellabrunn, Berlin und Antwerpen auf große Reise ging, lernten sich die Tiere mehrere Wochen im Tierpark Berlin kennen und verbrachten dort die nötige Quarantänezeit gemeinsam. Die Vorbereitung und Planung der großen Mission erfolgte in enger Abstimmung mit dem europäischen Zuchtprogramm für Mishmi-Takine. Mitte Januar traten die Tiere dann endlich die Reise in maßgeschneiderten Transportboxen an – natürlich bestückt mit ausreichend Heu, Möhren und frischem Wasser. Begleitet wurden die fünf Takine von zwei erfahrenen Mitarbeitern des Tierpark Berlin, die ihnen Transport und Eingewöhnung erleichterten. Der Padmaja Naidu Himalayan Zoo konzentriert sich ausschließlich auf die Haltung von Tierarten aus dem Himalaya. So beteiligt sich der Zoo zum Beispiel seit Jahrzehnten an der Erhaltungszucht und der Auswilderung der bedrohten Kleinen Pandas und Schneeleoparden. Mishmi-Takine werden in einigen Regionen unkontrolliert gejagt, weswegen sie laut der Roten Liste bedrohter Tierarten (IUCN) als gefährdet eingestuft sind. „Das Engagement der Kollegen in Darjeeling schafft ein Bewusstsein und Verständnis für den Schutz der Takine vor Ort – und das ist absolut wichtig und unterstützenswert“, so Tierpark-Direktor Rasem Baban. Takine gehören wohl mit zu den unbekanntesten Huftieren der Erde. Ihr Körperbau erinnert an ein Rind, aber gleichzeitig auch an eine Ziege. Dadurch sind Takine ideal an die rauen Bedingungen ihres natürlichen Lebensraums angepasst. Mishmi-Takine kommen in den Mishmi-Bergen des Dreiländerecks Indien, China und Myanmar vor. Takin-Kuh Ramona wurde 2017 im Tierpark Hellabrunn geboren. Aktuell besteht die Takin-Gruppe aus einem Bullen, zwei Kühen und einem Jungtier aus 2018. Der Tierpark beteiligt sich am Europäischen Zuchtprogramm für Mishmi-Takine in Zoos.

Tierpark Berlin 07.02.2019
Heimkehr einer besonderen Art – Die ersten Takine in indischem Zoo kommen aus dem Tierpark Berlin
Stämmige Beine, massive Hörner – dieses seltene Huftier scheint geradewegs aus einer mystischen Fabel entsprungen zu sein. Die etwas kurios aussehenden Takine sind in ihrem natürlichen Lebensraum – den Gebirgshängen des Himalayas – bisher weitestgehend unbekannt. Dies wird sich nun ändern. Fünf Tiere zogen am 17. Januar 2019 in den Padmaja Naidu Himalayan Zoo in Darjeeling, der nun als aktuell einziger Zoo Indiens Takine hält. In enger Abstimmung mit dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm verließen vor drei Wochen fünf Mishmi-Takine die deutsche Hauptstadt in Richtung Indien. Die zwei Männchen Danny und Charles und das Weibchen Claire kamen im Tierpark Berlin zur Welt. Ein weiteres Weibchen wurde im Tierpark Hellabrunn in München sowie ein Männchen im Zoo Antwerpen geboren. Rund einen Monat vor der Abreise lernten sich die Tiere bereits im Tierpark Berlin kennen und verbrachten dort die nötige Quarantänezeit gemeinsam. Im Anschluss traten sie die Reise in maßgeschneiderten Transportboxen – bestückt mit ausreichend Heu, Möhren und frischem Wasser – an. Begleitet wurden die Tiere von zwei erfahrenen Mitarbeitern des Tierpark Berlin, die ihnen Transport und Eingewöhnung erleichterten. Der Padmaja Naidu Himalayan Zoo konzentriert sich ausschließlich auf die Haltung von Tierarten aus dem Himalaya. So beteiligt sich der Zoo zum Beispiel seit Jahrzehnten an der Erhaltungszucht und der Auswilderung der bedrohten Kleinen Pandas sowie Schneeleoparden. „Da Mishmi-Takine in einigen Regionen unkontrolliert gejagt werden, stuft sie die Weltnaturschutzunion heute als gefährdete Tierart ein“, erklärt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. „Unsere Takine sind somit die ersten Botschafter in Indien, die für Bewusstsein und Verständnis für den Schutz dieser Tierart in der Bevölkerung sorgen.“ Takine gehören wohl mit zu den unbekanntesten Huftieren der Erde. Ihr Körperbau erinnert an ein Rind, aber gleichzeitig auch an eine Ziege. Dadurch sind Takine ideal an die rauen Bedingungen ihres natürlichen Lebensraums angepasst. Mishmi-Takine kommen in den Mishmi-Bergen des Dreiländerecks Indien, China und Myanmar vor. „Neben dem Mishmi-Takin gibt es noch zwei weitere Unterarten dieser besonderen Tierart, den Gold- und den Sichuan-Takin. Als einer von weltweit zwei Zoos hält der Tierpark Berlin alle drei Unterarten“, so Kurator und Stellvertretender Zoologischer Leiter des Tierparks Christian Kern. Bereits seit 1974 leben Mishmi-Takine im Tierpark Berlin. So kamen dort bis heute über 100 Jungtiere der gefährdeten Tierart zur Welt. Im Rahmen dieser internationalen Zusammenarbeit werden voraussichtlich gegen Ende des Jahres zwei Kleine Pandas aus Darjeeling in den Tierpark Berlin ziehen. Aufgrund ihrer Abstammung sind sie genetisch besonders wertvoll für die europäische Population dieser Tierart.

Zoo Hoyerswerda 07.02.2019
Nur für Erwachsene: „Stachelschweinereien und mehr“ zum Valentinstag – Zoo Hoyerswerda und
Stadtbibliothek veranstalten tierisch-literarischen Abend über Liebe und Sex im Tierreich

Nur für Erwachsene: „Stachelschweinereien und mehr“ gibt es am Valentinstag im Zoo Hoyerswerda zu erleben. Gemeinsam mit der Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek veranstaltet der Zoo am 14. Februar 2019 von 16 bis 18.30 Uhr einen tierisch-literarischen Abend rund um Liebe und Sex im Tierreich. Bei der exklusiven Führung durch den Zoo verrät Zoopädagogin Silke Kühn unter anderem, wie sich panzerschwere Schildkröten und stachelige Stachelschweine paaren, wie Leopard San sein Weibchen BaoBao erobert, wie Reptilien in Fahrt kommen und warum Faultiere auch dieses Thema lieber entspannt angehen. Passend dazu hat Heidelinde Stoermer von der Stadtbibliothek so manche kurzweilige und interessante Paarungsgeschichte aus der Literatur parat – zum Beispiel über animalische Liebe bei Krokodilen, Pinguinen und Kranichen. Bei der Lesung mit Sekt und Knabbereien können sich Pärchen im Tropenhaus bestens unterhalten lassen. Die Veranstaltung „Stachelschweinereien und mehr“ ist nur für Erwachsene (Mindestalter: 18 Jahre). Die Teilnehmerzahl ist auf 30 begrenzt. Eine Voranmeldung ist erforderlich: per Mail an zooschule@zookultur.de oder telefonisch unter 03571/2096112. Bei Bedarf wird die Veranstaltung am 15. Februar, 16 bis 18.30 Uhr, wiederholt. „Stachelschweinereien und mehr“ – Zeit: 14.Februar 2019, 16 bis 18.30 Uhr, Ort: Zoo Hoyerswerda, Am Haag 20, 02977 Hoyerswerda, Eintritt: 25,00 Euro pro Erwachsenem, Anmeldung: zooschule@zookultur.de oder 03571/2096112

Zoo Zürich 07.02.2019
Gorilla-Weibchen Mamitu 41-jährig verstorben
Heute Donnerstag, 7. Februar 2019, ist im Zoo Zürich das Gorilla-Weibchen Mamitu eingeschläfert worden, nachdem sich ihr Gesundheitszustand zusehends verschlechtert hatte. Mamitu, das mit 41 Jahren älteste Weibchen aus der Gruppe Westlicher Flachlandgorillas des Zoo Zürich, hatte im vergangenen Herbst ganz offensichtlich an Gewicht verloren. Besonders auffällig war zudem ihr grosser Flüssigkeitskonsum. Aufgrund dieser Umstände entschieden sich die Zootierärzte, Mamitu im vergangenen November einer genaueren Untersuchung zu unterziehen und sie in Narkose zu legen. Diese Untersuchung ergab ausser den typischen Alterserscheinungen eines Gorillas keinen klaren Befund. Soziale Spannungen in der Gruppe trugen weiter dazu bei, dass sich Mamitu nicht richtig von ihrer Schwäche erholte. Um ihr Ruhe zu verschaffen, wurde sie zeitweise nachts von der Gruppe getrennt. Doch nun liessen ihre Kräfte sichtlich nach und die Entscheidung wurde getroffen, sie einzuschläfern. Vor rund 40 Jahren startete der Zoo Zürich den Aufbau einer Gorillagruppe. Von den sechs zwischen 1979 und 1984 nach Zürich gekommenen zoogeborenen Tieren bildeten schliesslich die drei von Hand aufgezogenen Weibchen Mamitu, Nache (beide aus Stuttgart) und Inge (aus Frankfurt) sowie das in einer Familie aufgewachsene Männchen N’Gola (aus Jersey) die Kerngruppe. Inge wechselte 1997 in den Zoo von Beauval (F). Nache starb 2012 an den Folgen eines geplatzten Blinddarms. Von diesem ursprünglichen Quartett verbleibt nun nur noch der gleichfalls betagte Silberrücken N’Gola. Mamitu wurde 1977 geboren und kam 1979 nach Zürich. 1986 sorgte sie für den ersten Gorillanachwuchs in Zürich. Bis 2012 gebar sie weitere acht Jungtiere. Obgleich Mamitu von Hand aufgezogen worden war, betreute sie ihre Jungen und zog sie selber auf. Mehr noch, sie zeigte ein ausgeprägtes Interesse an Jungtieren. Zweimal adoptierte sie ein Junges von Inge: 1987 kümmerte sie sich von Geburt weg neben ihrem rund einjährigen Sohn Moja auch um Neema. 1995 gebar Mamitu ihren Sohn Vimoto. 12 Tage später brachte Inge ihrerseits eine Tochter, Viringika, zur Welt. Mamitu interessierte sich auch für Inges Tochter und inspizierte sie. Als sie Inge die Tochter zurückgeben wollte, signalisierte Inge, dass sie sie nicht zurücknehmen wolle. Und so nahm Mamitu auch Viringika an die Brust und betreute fortan «Zwillinge». Mamitu und N’Gola haben mit ihrem Wesen und ihrer Erfahrung wesentlich dazu beigetragen, dass die Gorillagruppe im Zoo Zürich für ihre soziale Kompetenz europaweit bekannt ist. Das Europäische Erhaltungszuchtprogramm hat deshalb unsere Gruppe bereits dreimal dafür genutzt, handaufgezogene Jungtiere in eine Gruppe zu integrieren und zu sozialisieren. Dem 41-jährigen Silberrücken N’Gola verbleiben nun noch 5 Weibchen in seiner Gruppe im Alter von 6 bis 18 Jahren, darunter 2 Töchter von Mamitu.

Tiergarten Schönbrunn 07.02.2019
Neues von den Panda-Zwillingen aus China
Es gibt Neuigkeiten von den Panda-Zwillingen Fu Feng und Fu Ban, die Anfang Dezember des Vorjahres vom Tiergarten Schönbrunn nach China übersiedelt sind. Tiergartendirektorin Dagmar Schratter: „Die vorgeschriebene Quarantäne-Zeit hat mittlerweile geendet. Die Zwillinge sind nun in der Panda-Station in Gengda vom Quarantänebereich in eine große Anlage übersiedelt, wo sie auch für die Besucher der Panda-Station zu sehen sind.“ Ein Panda-Fan aus Japan, Ming Mei, hat dem Tiergarten tolle Fotos der Zwillinge geschickt, die die beiden Bären gemeinsam auf einer Plattform und beim Herumtollen zeigen. Die Panda-Zwillinge sind sogar für einen Preis nominiert. Noch bis Sonntag können Panda-Fans aus aller Welt für die beiden bei den 6. Giant Panda Global Awards unter www.giantpandaglobal.com ihre Stimme abgeben. Der Tiergarten Schönbrunn ist bei diesen „Oscars der Panda-Welt“ insgesamt gleich in fünf von 15 Kategorien nominiert. Die Zwillinge sind sowohl in der Kategorie „Rückkehrer des Jahres“ als auch mit ihrer Rückkehr als „Panda-Moment des Jahres“ zu finden. Nominiert sind auch ihre menschlichen Betreuer: Zoologin Eveline Dungl, die die Großen Pandas in Schönbrunn von Anfang an betreut, sowie das gesamte Tierpfleger-Team. In der Kategorie „Unterhaltsame Bildungsarbeit“ ist der neu erschienene Bildband „Pandas. Eine Erfolgsgeschichte aus dem Tiergarten Schönbrunn“ nominiert.

Zoo Basel 07.02.2019
Pinguine: Schwimmstunde und Bad in der Menge
Mitte Dezember sind die Königs- und Eselspinguine im Zoo Basel auf ihre neue Anlage gezogen. In der Zwischenzeit haben sie sich bestens eingelebt und geniessen den täglichen Spaziergang. Die Angewöhnung der Esels- und Königspinguine ging schneller als erhofft. Mittlerweile nutzen sie auch eifrig das Becken der neuen Anlage und schwimmen hinter der Scheibe auf Augenhöhe der Besucher durchs Wasser. Am liebsten in der Gruppe – Alle Pinguine – auch die Jungen – nehmen begeistert am täglichen Pinguinspaziergang teil. Bereits vor dem Start um elf Uhr stehen sie ungeduldig vor der Tür und warten, bis der Tierpfleger erscheint und sie auf den kurzen Marsch mitnimmt. Begleitet von Dutzenden Besucherinnen und Besuchern watscheln sie zur Aussenanlage, wo sie den Tag verbringen. Die Pinguine geniessen das Bad in der Menschenmenge. Als Kolonievögel fühlen sie sich inmitten einer grossen Gruppe richtig wohl. Der Pinguinspaziergang ist nur möglich, weil sich die Besucherinnen und Besucher im Zoo Basel vorbildlich verhalten und einen gebührenden Abstand zu den Vögeln halten. Wenn Pinguine Federn lassen – Zwei Königspinguine sind zurzeit in der Mauser. Man erkennt dies daran, dass sie recht zerzaust aussehen. Als Vogel der kalten Regionen kann sich ein Pinguin keine «nackten» Stellen leisten. Daher wachsen unter der Haut neue Federkiele heran und drücken fast gleichzeitig überall durch und das alte Gefieder wird grossflächig abgestossen. Während der Mauser können Pinguine nicht ins Wasser, weil die schützende Ölschicht nicht intakt ist. Aus diesem Grund können sie sich in der Natur in dieser Zeit keine Nahrung beschaffen und nehmen einiges an Gewicht ab. Der vom Tierpflegepersonal kommentierte Pinguin-Spaziergang findet in der kalten Jahreszeit täglich um elf Uhr statt. Die Pinguine spazieren über die Brücke beim Vivarium zum Aussenquartier, begleitet von den Erläuterungen des Tierpflegers.

Zoo Duisburg 06.02.2019
Kinderprinz besucht den Zoo Duisburg – Prinz Marvin II., Prinzessin Alina I. und Page Annika besuchen ihre Lieblingstiere
Das närrische Treiben macht auch vor den Toren des Zoo Duisburg keinen Halt. Im Rahmen ihrer Rund-Um-Visite durch ihre Heimatstadt Duisburg besuchte Kinderprinz Marvin II. mit Prinzessin und Page den Zoo am Kaiserberg. Prinzessin Alina I. konnte man die Vorfreude besonders am Zooeingang ansehen. „Der Besuch im Zoo ist für mich ein besonderes Highlight“, so die Kinderprinzessin. Bei der 12jährigen stehen vor allem Schildkröten hoch im Kurs. „Sie sind meine absoluten Lieblingstiere und daher auch auf meinem Orden zu sehen“, so Alina I.. Volker Grün, Kurator im Zoo Duisburg, nutzte die Gelegenheit und organisierte daher einen besonderen Besuch bei den Riesenschildkröten des Zoos, was nicht nur die Prinzessin freute. Auch Page Annika zählt Schildkröten zu ihren Lieblingen und so bekam die Prinzencrew die Chance, auf Tuchfühlung mit den im Zoo beheimateten Seychellen-Riesenschildkröten zu gehen. Statt Kamelle gab es von Prinz Marvin II. aber ein gesundes Potpourri aus verschiedenen Salaten und Möhren. Auch die Giraffen erfreuten sich an den Leckereien der Prinzencrew. Frischer Bambus steht bei den Duisburger Langhälsen hoch im Kurs.

Tierpark Hellabrunn München 06.02.2019
Das große Zählen: Inventur in Hellabrunn
Zwar prüft auch der Münchner Tierpark wie jedes andere Unternehmen am Jahresende seinen Bestand – doch funktioniert so eine Tierpark-Inventur deutlich anders als in einem Lebensmittel- oder Schuhladen, denn gezählt, gewogen und gemessen wird eigentlich das ganze Jahr über. Zugegeben, es ist eine schöne und spannende Vorstellung, dass es einen Tag am Ende eines jeden Jahres gibt, an dem die Tierpfleger, Tierärzte und Kuratoren mit Zollstock, Waage und Klemmbrett in Hellabrunn unterwegs sind und alle tierischen Bewohner zählen, wiegen und vermessen. In der Realität findet der größte Teil der Inventur jedoch am Schreibtisch statt – denn dort werden die Daten, die übers Jahr hinweg gesammelt werden, in einer Datenbank erfasst und entsprechend ausgewertet. Jeden Tag halten die Tierpfleger schriftlich fest, ob ein Tier geboren, verstorben, weg- oder zugereist ist. Diese Zahlen werden in einem Tagesbericht eingetragen. Am Jahresende entsteht durch die Auswertung aller Tagesberichte ein lückenloser Jahresbericht, der schlussendlich im Hellabrunner Geschäftsbericht im Sommer jeden Jahres veröffentlicht wird. „Es fehlt also nicht plötzlich ein Elefant oder ein Pavian am Ende des Jahres“, so Tierpark-Direktor Rasem Baban. „Vielmehr geht es bei der Jahresinventur darum, einen Gesamtüberblick über die Veränderungen im Tierbestand zu bekommen“, so Baban weiter. Nichtsdestotrotz werden die tierischen Bewohner Hellabrunns natürlich in regelmäßigen Abständen gewogen und gemessen – schließlich kann so ermittelt werden, dass die Tiere gesund sind. Die Trampeltiere spazieren dafür sogar von ihrer Anlage zur großen Waage im Wirtschaftshof. Die neusten Ergebnisse zeigen: Alle Tiere bringen ein stattliches, gesundes Gewicht auf die Waage. Sultan ist mit 853 Kilogramm nicht nur das größte, sondern auch das schwerste Tier der Gruppe. Trampeltier-Stute Kataja wiegt gesunde 719 Kilogramm. Etwas komplizierter ist da schon das Wiegen von Mähnenwolf Arken oder Steinadler Adonis: Hier müssen die Tierpfleger ein bisschen tricksen, um die Tiere auf die Waage zu bekommen und eventuell mit der ein oder anderen Leckerei locken, um das Wiegen interessant zu machen. Das Gewicht des Adlers beträgt 3370 Gramm, bei Mähnenwolf Arken dauert es noch ein wenig, bis das Gewicht ermittelt werden kann. Derzeit trainieren die Tierpfleger regelmäßig mit dem Mähnenwolf, damit er mit allen Vieren auf der flachen Waage steht und somit korrekt gewogen werden kann. Dass es keinen bestimmten Stichtag für die Inventur gibt, hat in der Tierwelt also auch einen weiteren großen Vorteil: Klappt es an einem Tag mal nicht mit dem Wiegen, wird es eben probiert, wenn das Tier wieder besser gelaunt ist. Zahlenbeispiele aus dem Tierpark Hellabrunn (Stand: 31.12.2017): Säugetiere:901 in 89 Arten Vögel:582 in 75 Arten Reptilien: 429 in 44 Arten Amphibien:149 in 11 Arten Fische: ca. 8.700 in 301 Arten Insekten: ca. 1.700 in 23 Arten Spinnentiere: 70 in 7 Arten sonstige wirbellose Tiere ca. 5.900 in 190 Arten Gesamtbestand, Tiere im Münchner Tierpark Hellabrunn: 18.431 Tiere in 740 Tierarten Das größte, schwerste, älteste Tier im Tierpark Hellabrunn Das größte Tier: Giraffe Bahati hat eine Scheitelhöhe von circa vier Metern Das schwerste Tier: Elefantenbulle Gajendra bringt rund 5.000 Kilogramm auf die Waage Das längste Tier: Das größte Anakonda-Weibchen ist 6,2 Meter lang Das kleinste Tier: Die Raubturmdeckelschnecke ist nur etwa 0,3 bis 0,4 Zentimeter groß Das älteste Tier: Eine Aldabra-Riesenschildkröte ist über 100 Jahre alt

Zoo Leipzig 06.02.2019
Mit kleinen Schritten vorwärts – Elefantenkalb lernt Gruppenmitglieder kennen
Im Elefantentempel hat sich eine konzentrierte Routine eingestellt. Rund um die Uhr werden Elefantenkuh Hoa und ihr Nachwuchs betreut. Der Jungbulle, der regelmäßig bei Hoa trinkt, ist inzwischen zwölf Tage alt. Jeder Tag davon ist wertvoll für Hoa und die Gruppe, die die verschiedenen sozialen Rollen im Herdenverbund lernen sollen. Seit einigen Tagen wird intensiv am nächsten Schritt gearbeitet: Während das Jungtier bei Hoa trinkt, können die beiden Elefantenkühe Don Chung und Rani das Elefantenkalb aus der Nähe und ohne Absperrung kennenlernen. Die Reaktionen und die Entwicklung der Situation zeigen, dass alle Beteiligten dazulernen, Hoa aber noch Unterstützung benötigt, um die ständige Gegenwart des Jungtieres zu akzeptieren. „Unsere Gruppe befindet sich mitten in einem spannenden Lernprozess. Inwiefern die Mutter-Kind-Bindung tragfähig sein wird und welche konkreten Aufgaben die anderen beiden Elefantenkühe übernehmen werden, wird sich erst noch zeigen“, sagt Zoodirektor Jörg Junhold und ergänzt: „Wichtig ist, dass das Jungtier gesund bleibt und wir weiter mit der Gruppe arbeiten können.“ Die 33-jährige Mutter und das am 25. Januar geborene Kalb werden behutsam aneinander und an die Gruppe gewöhnt. Hoa benötigt als unerfahrene Mutter Unterstützung durch die Tierpfleger und ebenso durch die beiden Elefanten Don Chung und Rani, die als Tanten fungieren sollen. Gegenwärtig läuft das unmittelbare Kennenlernen des Kalbes mit Don Chung und Rani. Wenn das Jungtier bei Hoa trinkt, kommen die anderen beiden Elefantenkühe dazu, so dass die gewohnte Trinksituation der letzten Tage für Hoa erhalten bleibt. Während die 36-jährige Leitkuh Don Chung entspannt reagiert, lernt die neunjährige Rani ebenso wie Hoa täglich im Umgang mit dem Nachwuchs dazu. Die Mutter reagiert mittlerweile auf das Jungtier und hält sich auch in den Ruhephasen gemeinsam mit Don Chung und Rani am Jungtierbereich auf, allerdings ist im Moment noch nicht erkennbar, dass sie mütterliches Verhalten zeigt. „Wir freuen uns über jeden einzelnen Schritt in die Richtung, die Gruppe zusammen zu gewöhnen und das Jungtier als Bestandteil zu etablieren. Wir beobachten die Gruppe genau und planen anhand ihres Verhaltens jeweils den nächsten Schritt. Elefanten brauchen Zeit, sich an die immer wieder neuen Konstellationen mit dem Jungtier zu gewöhnen“, erklärt Seniorkurator Gerd Nötzold. Der Elefantentempel Ganesha Mandir bleibt weiter geschlossen, um den Prozess der Vergesellschaftung und die Versorgung des Jungtieres in Ruhe fortsetzen zu können.

Zoo Landau in der Pfalz 06.02.2019
Abschied mit weinendem und lachendem Auge: Zoo Landau in der Pfalz beendet die Haltung von Südamerikanischen Seebären
Das derzeitige Robbengehege des Zoo Landau hat im Laufe der Geschichte des Zoos schon einige verschiedene Arten tierischer Bewohner beherbergt. Von 1969 bis 1976 lebten hier zwei Eisbären, bevor die Anlage für Mähnenrobben und Humboldt-Pinguine umgestaltet wurde. Im Jahr 2002 wurde die Anlage zuletzt umgestaltet und saniert. Die beliebten Mähnenrobben wurden aus Haltungsgründen zugunsten der deutlich kleineren Südamerikanischen Seebären abgegeben. Diese Beispiele belegen, wie sich die Sicht auf die Ansprüche an die Haltung von Wildtieren in Menschenobhut in nur wenigen Jahrzehnten durch Erkenntnisse der Forschung und tierhalterische Erfahrungen weiterentwickelt. Bis zu vier erwachsene Südamerikanische Seebären lebten in Landau als Zuchtgruppe. Zweimal gelang die Aufzucht von Jungtieren. Nach dem krankheitsbedingten Tod zweier Zuchtweibchen in den Jahren 2016 und 2017 lebten zuletzt ein Bulle und ein junges Weibchen im Landauer Zoo. Leider harmonisierten die beiden Tiere nicht sehr gut miteinander, und es stellte sich die Frage, die Gruppe erneut zu vergrößern oder die Haltung zu beenden, um einer noch kleineren „Wasserraubtierart“ hier eine neue gute Haltungsperspektive zu geben. Leicht fiel die Entscheidung nicht, doch Zooleitung und Pflegerteam kamen nach Abwägung der teils schwierigen Haltungserfahrungen mit Seebären gemeinsam zu dem Schluss, deren Haltung aufzugeben. Nach Abstimmung mit der Koordinatorin des Europäischen Zuchtbuchs für die Art und einigen Monaten der Transportvorbereitungen war es diese Woche soweit. Das zweijährige Weibchen JACI wurde am 4. Februar an den Parc Zoologique de Paris abgeben, wo sie mit einem Bullen aus dem Zoo Emmen vergesellschaftet wurde. Das Tier hat den Transport sehr gut überstanden und hat sich auf den ersten Blick gut mit ihrem neuen Gefährten verstanden. Kurz darauf, am 6. Februar, verließ der 15jährige Bulle GONZO, der seit 2005 im Zoo Landau gepflegt wurde, den Zoo Richtung „Wildlands“, dem erst 2016 neu eröffneten Zoo in Emmen in den Niederlanden. Hier wird er mit drei Weibchen vergesellschaftet werden und kann dort, so die Hoffnung, erneut seine Qualitäten als Zuchtbulle unter Beweis stellen. In Landau geht es nun mit Hochdruck daran, das Seebärengehege für die künftigen Bewohner umzugestalten. Asiatische Kurzkrallenotter sollen die Anlage beziehen. Für sie wird ein größerer Landteil mit Flachwasserzonen geschaffen, das Gehege naturnah mit Steinen aus dem Albersweiler Steinbruch, Bachlauf und zahlreichen Kletter- und Ausguckmöglichkeiten eingerichtet. Südostasiatische Kurzkrallenotter oder auch Zwergotter gelten laut Roter Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) als gefährdet. Ihre Populationen im natürlichen Lebensraum schrumpfen. Der Europäische Zoo- und Aquarienverband EAZA überwacht die Bestände in den Europäischen Zoos, und es soll künftig ein koordiniertes Zuchtprogramm (Europäisches Ex-situ-Programm, EEP) für diese kleinsten Vertreter der Otter geben. Etwas unerwartet gab es 2007 schon einmal ein kürzeres „Haltungsintermezzo“ im Landauer Zoo mit dem jungen Kurzkrallenotter „MURPHY“. Das äußerst possierliche Kerlchen gelangte von einem anderen Tierpark nach Landau wurde notwendigerweise per Hand durch die damalige Zoologin des Landauer Zoos, Sandra Honigs, erfolgreich aufgezogen. In der VOX TV-Serie „Wildes Wohnzimmer“ erlangte MURPHY große Bekanntheit auch über Landau hinaus und fand dann sein neues Zuhause im Loro Parque in Teneriffa. Auch wenn die Haltung von Robben nun endet, der Zoo Landau wird mit den Zwergottern auch zukünftig eine besonders besucherattraktive „Wasserraubtierart“ zeigen und seinem Anliegen, besonders bedrohten Tierarten eine Heimat zu geben und seine Besucherinnen und Besucher über deren Gefährdung aufzuklären, gerecht werden.

Zoo Salzburg 06.02.2019
Traurige Nachricht aus dem Zoo Salzburg: Gänsegeier Gypsi ist tot
Am Samstag, 2. Februar, landete der 6 Jahre alte Gänsegeier Gypsi auf der Jaguar-Anlage im Salzburger Zoo. Möglicherweise war ein Windstoß Schuld am unglücklich gewählten Landeplatz. Eine der beiden Großkatzen war sofort zur Stelle und ließ Gypsi keine Chance wegzufliegen. Erst vor drei Wochen wurde Gypsi – nachdem er erfolgreich wegen einer Bleivergiftung behandelt werden konnte – zu den Salzburger Stammgeiern in die Lüfte entlassen. Dank eines Senders konnten alle seine Bewegungen genau beobachtet werden: Er flog untertags mit den anderen Geiern zum nahegelegenen Untersberg, verbrachte mit ihnen die Nächte hoch oben in der Hellbrunner Felswand oder landete wie die anderen auch zum Fressen auf dem Besucherweg im Zoo.

Zoo Hoyerswerda 06.02.2019
Zoo & Schloss Hoyerswerda verzeichnen starkes Besucherplus
Zoo & Schloss Hoyerswerda haben im Jahr 2018 ein starkes Besucherplus verzeichnet. Insgesamt konnten 125.629 Besucher begrüßt werden. Das ist das beste Ergebnis seit dem Zoo & Schloss unter der Regie der Zoo, Kultur & Bildung Hoyerswerda gGmbH stehen. Im Vergleich zum Jahr 2017 stieg die Besucherzahl um rund 20 Prozent. Der wichtigste Grund für den deutlichen Zuwachs ist, dass vor allem das Schloss & Stadtmuseum Hoyerswerda, aber auch der Zoo weiter deutlich an Attraktivität gewonnen haben. Seit 2018 erstrahlt das Schloss nach umfangreichen Investitionen sowohl äußerlich als auch innerlich in neuem Glanz. Mit dem komplett neugestalteten „LehrReich“ konnte im Juni ein weiterer Teil der ständigen Ausstellung im Stadtmuseum eröffnet werden. Zusammen mit dem „ErlebnisReich“, das 2016 eingeweiht wurde, bietet das Schloss nun zwei moderne und interaktive Dauerausstellungen, die spannende Zeitreisen durch die Vergangenheit erlauben. Damit ist es dem Stadtmuseum gelungen, auch neue Besuchergruppen für das Erlebnis Geschichte zu begeistern. Außerdem lockte das Schloss 2018 mit sechs Sonderausstellungen – darunter auch die Ausstellung „75 x Hoyerswerda“, die anhand von 75 ausgewählten Objekten durch 750 Jahre Stadtgeschichte führt. Im vergangenen Jahr konnten zudem die umfangreichen Sanierungsarbeiten am Schloss erfolgreich abgeschlossen werden. So wurden die Standsicherheit des ältesten Gebäudes von Hoyerswerda aufwendig verbessert und zudem die Fassade erneuert und nahezu alle Fenster modernisiert. Mit der Sanierung der kleinen Brücke über den Schlossgraben wurde außerdem die Verbindung zwischen Schloss und Zoo verbessert. Denn Dank der Neugestaltung kann die Brücke jetzt auch von Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, leichter passiert werden. Auch der Zoo Hoyerswerda hat durch neue Anlagen wie das Tundra-Gehege für die Schneeeulen und das großzügige Areal für die Kamele, Lamas und Esel weiter an Attraktivität gewonnen. Besonders viele Besucher aus nah und fern kamen, um sich den krokotastischen Nachwuchs bei den Kubakrokodilen anzuschauen und Faultier Carlo als neuen Bewohner im Tropenhaus zu entdecken. Großveranstaltungen, wie „Historica – Mittelalter trifft Barock“, der Stadtkindertag, das Tiergartenfest und Halloween erwiesen sich als Besuchermagnete. Hinzu kam das außergewöhnlich gute Wetter. Die vielen Sonnentage von April bis weit in den Herbst hinein lockten viele Gäste ins Freie und machten Lust auf einen Bummel durch Zoo und Schloss. Im Jubiläumsjahr 2019, in dem der Zoo sein 60-jähriges Bestehen feiert, können sich Besucher auf neue Anziehungspunkte in Zoo und Schloss freuen. So wird unter anderem die neue Anlage für die China Leoparden San und BaoBao eingeweiht. Eine der nächsten Sonderausstellungen im Schloss zeigt den Wandel des Zoos in den vergangenen sechs Jahrzehnten und gibt spannende Einblicke in Leben und Werk von Gründervater Günter Peters und dem Initiator der Bildhauersymposien Jürgen von Woyski. Einer der Höhepunkte des Jahres wird das zwölfte Bildhauersymposium, das vom 20. Juni bis 01. Juli mit internationalen Künstlern im Schloss & Zoo Hoyerswerda stattfindet.

Zoo Magdeburg 06.02.2019
Tiger und Schneeleopard laden zum Lagerfeuer ein
„Zum Ausklang der Winterferien gibt es am 17. Februar 2019 erneut die Lagerfeuer-Romantik mit Tiger und Schneeleopard. Wir entfachen das Lagerfeuer und das Tigerhaus öffnet seine Tür weit für Einblicke in die Wohnzimmer von Schneeleopard und Tiger“, erläutert Zoodirektor Dr. Kai Perret. Am knisternden Lagerfeuer schmeckt die heiße Schokolade oder der Glühwein ohnehin am besten. Um die Kulinarik am Lagerfeuer kümmert sich dasMarchè Mövenpick-Team. Tierfreunde können die seltene Chance nutzen, einmal hinter die Kulissen der Großkatzenhaltung zu blicken und die Fütterungen der imposanten Raubkatzen zu erleben. Wie gelingt eine erfolgreiche Schneeleopardenzucht? Warum ist die größte Raubkatze der Welt, der Sibirische Tiger, so stark von der Ausrottung bedroht?Im Tigerhaus geben Zootierpfleger gern Antworten aus erster Hand. Eine andere spannende Frage ist: Wie reisen eigentlich Großkatzen? Ein zoologischer Aktionsstand zu dieser Thematik gibt Antworten auf die Fragestellung. Besucher erfahren hier außerdem, wie das „Blasrohrschießen“ eingesetzt wird. Wer mag, kann dies am Aktionsstand selbst einmal ausprobieren. Der Förderverein „Zoofreunde Magdeburg e.V.“ informiert auf dem Tigersteg über die laufenden Aktionen des Vereins und bietet außerdem Kreatives mit der Buttonpresse an. Auf der Wiese gegenüber der Tigeranlage lodert das wärmende Lagerfeuer. Authentische, ursprüngliche Klänge der Traditionellen Russischen Folklore des Ensembles Polynushka lassen rasch den „Winterblues“ verfliegen. Zum Repertoire gehören Lieder aus verschiedenen Regionen Russlands und der Nachbarländer. Mit ihrem unverwechselbaren lyrischen Gesang sorgt die Sängerin Luba Claus für Furore.

Zoo Landau in der Pfalz 05.02.2019
Veranstaltungshinweis
„Gibbons – die Sänger des Regenwaldes“: Öffentliche Zooführung zum Auftakt des Jahresthemas im Zoo Landau in der Pfalz am Sonntag, 24. Februar, 11 Uhr
Als Sänger des Regenwaldes oder Akrobaten der Lüfte werden Gibbons auch bezeichnet, Attribute, die die so genannten Kleinen Menschenaffen sehr treffend charakterisieren. Ihr Lebensraum sind die Baumwipfel der Südostasiatischen Regenwälder, ihre als Schwinghangeln bezeichnete Art der Fortbewegung ist einzigartig unter den Primaten und eine besonders energiesparende Art der Fortbewegung. Ihre Familienzusammengehörigkeit und die Ansprüche auf ihre Reviere machen sie durch kilometerweit schallende wahre Duettgesänge deutlich, ebenfalls etwas, das im Reich der Säugetiere auf diese Art einmalig ist. Atemberaubend ist daneben leider auch die rasante Zerstörung ihres Lebensraums. Die Abholzung der Regenwälder ist die Hauptbedrohungsursache der insgesamt 20 Gibbonarten. Daneben tragen Wilderei und illegaler Handel mit Jungtieren, die als Touristenattraktionen eingesetzt werden, dazu bei, dass die natürlichen Populationen schwinden. Die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP) hat den Gibbon 2019 zum Zootier des Jahres gekürt, um auf die Gefährdung eines unserer nächsten Verwandten im Tierreich aufmerksam zu machen und Gelder für Schutzprojekte zu sammeln. Der Zoo Landau unterstützt diese Aktion und hat darüber hinaus sein Veranstaltungsprogramm in diesem Jahr unter das Motto „Gibbon und Co.- Ein Jahr für die Sänger des Regenwaldes“ gestellt. Zum Auftakt gibt es am Sonntag den 24. Februar um 11 Uhr eine kostenlose öffentliche Führung mit Zoologin Dr. Christina Schubert, die den Zoobesuchern an diesem Tag die Landauer Gibbons und diese faszinierende Tiergruppe näher vorstellen wird.

Zoo Köln 05.02.2019
Hoher Besuch bei hohen Tieren: Kölner und Bergisch Gladbacher Dreigestirne bei den Giraffen im Kölner Zoo
Großes Alaaf in Köln: Der Zoo begrüßte heute gleich zwei Dreigestirne – das Trifolium aus Köln und das Pendant aus Bergisch Gladbach. Das diesjährige Sessionsmotto „Uns Sproch es Heimat“ wandelten die Zoovorstände Prof. Theo B. Pagel und Christopher Landsberg dafür kurzerhand in „Uns Zoo es Heimat“ um. „Wir freuen uns sehr, heute hier gleich zwei Dreigestirne begrüßen zu können. Denn wir sind der Zoo für das ganze Rheinland und bieten passend zum Sessionsmotto jedem ein Zuhause. Egal, ob er aus Köln oder Bergisch Gladbach, aus Bonn oder Leverkusen kommt“, so Pagel und Landsberg. Der Zoo empfing die Dreigestirne Prinz Marc I. (Michelske), Bauer Markus (Meyer) und Jungfrau Catharina (Michael Everwand) aus Köln sowie Hanno I. (Pütz), Bauer Manfred (Rolle) und Jungfrau Jutta (Geilenkirchen) aus Bergisch Gladbach standesgemäß im Giraffenhaus. „Die Hoheiten des Karnevals bei den Hoheiten im Tierreich: Wir freuen uns über diese besondere Zusammenkunft“, betonen Pagel und Landsberg. Die Dreigestirne verwöhnten die Giraffen mit einer Extra-Portion Futter. Als Dank erhielten sie vom Kölner Zoo den diesjährigen Sessionsorden. Im Zoo leben derzeit vier Giraffen: Bulle „Maru“, die Kühe „Koobi“ und „Nyiri“ und das 2016 geborene weibliche Kalb „Sala“. Sie zählen zur Unterart der Netzgiraffen. Der Kölner Zoo begann bereits 1863, also drei Jahre nach seiner Gründung, mit der Giraffenhaltung. Er engagiert sich gemeinsam mit anderen Zoos für den Erhalt dieser heute in freier Wildbahn stark bedrohten Huftiere.

Zoo Onsabrück 05.02.2019
90.000 Euro für Osnabrücker Nashörner und Löwen – Die Sparkasse Osnabrück spendet für „Mapungubwe“ im Zoo Osnabrück
Die Nashörner und Löwen im Zoo Osnabrück freuen sich über eine großzügige Spende der Sparkasse Osnabrück. Sie unterstützt die Vergrößerung der Gehege mit 90.000 Euro. Hinter dem Bauprojekt verbirgt sich die neue afrikanische Tierwelt „Mapungubwe“. Bei der symbolischen Scheckübergabe ging es für Johannes Hartig, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Osnabrück, und Dr. Michael Lübbersmann, Vorsitzender des Verwaltungsrates der Sparkasse Osnabrück direkt zu den großen grauen Riesen, die von dem Umbau profitieren: zu den drei Breitmaulnashörnern Miguel, Lia und Amalie. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit dieser Spende den Tieren und den Menschen, die in unserer Region leben oder aber unsere Region besuchen, etwas Gutes tun können. Die Tiere erhalten mit einer größeren Außenanlage und einem größeren Stall bessere Haltungsbedingungen und die Besucher können sich über tolle Einblicke in das Tierleben dank einem neuen Höhenpfad freuen. Dieser mildert gleichzeitig das starke Gefälle des Weges an dieser Stelle im Zoo ab und ist zudem barrierefrei“, betont Dr. Lübbersmann. Die Sparkasse hat zudem eine besondere Beziehung zu den Nashörnern: Nashornkuh Lia ist ihr Patentier. „Außerdem verbindet die Sparkasse und den Zoo Osnabrück eine langjährige Partnerschaft. Die Sparkasse ist seit vielen Jahren Hauptsponsor des Zoos und der Zoo ermöglicht unseren Kunden viele exklusive Veranstaltungen oder Angebote. Der Zoo hilft uns auch neue Errungenschaften wie das kontaktlose Bezahlen mit EC-Karte bekannt zu machen, indem man dies hier im Zoo als erstes ausprobieren konnte“, berichtet Hartig. „Mapungubwe“ kostet insgesamt 4 Millionen Euro – Zoogeschäftsführer Andreas Busemann und Zoopräsident Reinhard Sliwka bedankten sich für die großzügige Spende: „Ohne Unterstützer wie die Sparkasse könnten wir den Zoo nicht betreiben, geschweige denn weiterentwickeln. Wir erhalten nur einen sehr geringen kommunalen Zuschuss, anders als die meisten Zoos. Da sich Zoos nicht aus sich selbst heraus finanzieren können, sind wir auf weitere Unterstützung angewiesen und sehr dankbar für die Spende der Sparkasse“, betonte Zoopräsident Sliwka. Zoogeschäftsführer Andreas Busemann gab einen Überblick über die Kosten des Projekts: „Diese große Spende bringt uns bei dem Projekt ‚Mapungubwe‘ einen Riesenschritt weiter. Der Umbau der Löwen- und Nashornanlage ist notwendig, damit wir den gesetzlich vorgeschriebenen Mindesthaltungsnormen entsprechen. Es ist mit rund 4 Millionen Euro aber auch sehr kostenintensiv. Davon entfallen über 1,5 Millionen Euro auf den Umbau der Nashornanlage und 2,5 Millionen Euro auf den der Löwenanlage.“ Neuer Höhenpfad zu Ostern teilweise begehbar – Hartig und Dr. Lübbersmann besuchten nicht nur die Bewohner der demnächst um über 500 Quadratmeter vergrößerten Anlage, sondern schauten sich auch den aktuellen Stand auf der Baustelle an. Die Bauarbeiten hatten Ende letzten Jahres begonnen, sodass die Besucher seitdem bereits nicht mehr wie gewohnt um die Nashornanlage gehen können. Bauleiterin Diplom Ingenieurin Angelika Mösche vom zuständigen Planungsbüro Drecker berichtete über den aktuellen Stand: „Der Bullenstall ist im Rohbau fertig, ebenso der große Teil der Betonwände für die Gehegeeinfriedungen sowie die Fundamente für den Höhenpfad. Aktuell modellieren die Bauarbeiter nach Wetterlage das Gelände hier vor Ort, während parallel in einem Werk der Hochpfad vorbereitet wird. Im nächsten Schritt montieren wir ihn dann. Wir hoffen, dass er an Ostern zumindest in Teilbereichen für Besucher bereits zugänglich ist.“ Der Höhenpfad, der dann vom 2011 errichteten Stegesystem der nordischen Tierwelt „Kajanaland“ entlang der neuen Nashornanlage zur Zoo-Gaststätte führt, ist insgesamt 152 Meter lang und hat eine maximale Höhe von 4,5 Metern. Er ist stufenfrei, sodass der Bereich auch für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer geeignet ist. Dank dem Höhenpfad erhalten die Tiere mehr Platz, obwohl der Zoo keine Flächen dazu bekommt, denn so können die Flächen der ehemaligen Besucherwege und Abgrenzungen für die Tiere genutzt werden. Eine besondere Herausforderung beim Umbau sind die Tiere: „Sie sind während der Bauarbeiten vor Ort geblieben und wir haben für sie den westlichen Teil der Außenanlage abgesperrt. Bislang stören sie die Arbeiten an der östlichen Seite des Bereichs überhaupt nicht. Eine weitere Herausforderung ist natürlich der Erhalt des Baumbestandes und aktuell machen uns natürlich die kalten Temperaturen zu schaffen“, erläutert Mösche. Bis zum Sommer 2019 soll der neue Bereich fertiggestellt werden. Die Umbaukosten belaufen sich auf über 1,5 Millionen Euro. Der Außenbereich vergrößert sich damit von 2.670 Quadratmetern auf 3.200 Quadratmeter, der Stall von 420 Quadratmetern auf 454 Quadratmeter. Auf der Nashornanlage leben außerdem die zwei Chapman-Zebras Jule und Django sowie die zwei Pinselohrschweine Hanni und Nanni. Weitere Informationen zu „Mapungubwe“ Der Umbau der Nashornanlage gehört zur afrikanischen Tierwelt „Mapungubwe“, zu welcher noch die Löwenanlage zählt. Letztere wird voraussichtlich ab November 2019 umgebaut und ebenfalls mit einem Höhenpfad versehen. Die Fertigstellung ist für Ende 2020 geplant. Der Umbau kostet insgesamt knapp 4 Millionen Euro und wird zusätzlich mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit 1 Million Euro gefördert sowie durch kommunal verbürgte Kredite und Spenden finanziert. Hierfür wurde auch der Verein „Löwen für Löwen“ gegründet, der bereits über 350.000 Euro sammelte. Die Löwenanlage wird nach dem Umbau etwa drei Mal so groß sein, sodass dann auch wieder Löwennachwuchs möglich wird.

Tiergarten Nürnberg 05.02.2019
Tiergartenvortrag über Mistkäfer in der Savanne
Über Mistkäfer in der Savanne referiert Tiergartendirektor Dr. Dag Encke beim Ideenforum Bionicum 2019, einem Austausch zwischen Bionikern und Interessierten, am Donnerstag, 14. Februar 2019, um 15 Uhr im Naturkundehaus im Tiergarten der Stadt Nürnberg. Er fragt: Wohin mit dem ganzen Mist? Thematisch greift das Ideenforum Bionicum in diesem Jahr die aktuelle Sonderausstellung „Ganz schön eklig“ auf. Ob exotische Speisen, Spinnen oder Mist – vieles davon löst bei Menschen Ekel aus. Das Gefühl von Ekel ist angeboren und gehört zu den stärksten Empfindungen überhaupt. Bei den drei wissenschaftlichen Vorträgen beim Ideenforum berichten neben Dag Encke, der sich den im Wüstenhaus im Tiergarten lebenden Mistkäfern widmet, auch Dr. Sebastian Lotzkat vom Naturkundemuseum Stuttgart über Blutegel und Schlangen (13 Uhr) und Dr. Olga Speck von der Universität Freiburg (Kompetenznetz Biomimetik), über Schönheit, die im Auge des Betrachters liegt (13.45 Uhr).

Naturschutz-Tierpark Görlitz 05.02.2019
„Zoos im Wandel der Zeit – Aufgaben, Konflikte, Chancen“ beim Tierpark-Gespräch für Senioren
Auch im neuen Jahr wird die Veranstaltungsreihe Tierparkgespräche für Senioren fortgesetzt. Am Freitag, den 22. Februar 2019 ist es wieder so weit. Für die Einen ist die Institution „Zoo“ ein willkommenes Ausflugs-, Erlebnis- und Erholungsziel. Für die Anderen ist die Haltung von Wildtieren in Menschenhand ein Tabu und gehört schnellstmöglich abgeschafft. Und wieder Andere fragen sich, was denn so einen Naturschutz-Tierpark eigentlich genau ausmacht? Welchen Aufgaben sich ein moderner Zoo heute widmet und welche Konflikte, aber auch Chancen sich daraus ergeben, wird Zoopädagogin Isa Plath im Vortrag mit anschließender Diskussionsrunde klären. Für Kaffee und Kuchen ist wie immer gesorgt.

Zoo Berlin 05.02.2019
Der Neue ist da – Sango ist der neue Gorilla-Mann im Zoo Berlin
Er hat unzählige Muskeln, trägt silbernes Rückenhaar und ist nun der größte Menschenaffe im Zoo Berlin – seit dem 5. Februar 2019 hat die Berliner Gorilla-Gruppe ein neues Oberhaupt: Silberrücken Sango zog aus Belgien in den Zoo Berlin. Auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) wurde das ausgewachsene Gorilla-Männchen Sango (14) als neuer Mann für die Gorilla-Damen im Zoo Berlin ausgewählt. Sango wurde am 12.08.2004 im französischen Zoo Romagne geboren, wo er als Teil einer Gorilla-Familie aufwuchs. Im Alter von 12 Jahren zog Sango dann zusammen mit seinem Halbbruder Lomako in den Zoo Pairi Daiza in Belgien. Dort lebten die beiden in einer Junggesellengruppe. Nun kam Sango als Nachfolger von Gorilla-Mann Ivo in den Zoo Berlin, um mit den dortigen Weibchen für wertvollen Nachwuchs zu sorgen. Bereits einige Zeit vor Sangos Ankunft in Berlin flogen Kurator Dr. André Schüle und Revierleiter Christian Aust nach Pairi Daiza. Dort lernten sie den Silberrücken erstmals näher kennen. Sango zeigte sich dabei mit einem ausgeglichenen, entspannten Wesen. Vor allem in der Beziehung zu seinem jüngeren Halbbruder bewies er einen außergewöhnlich langen Geduldsfaden. „Unsere Gorilla-Weibchen können schon ziemlich temperamentvoll sein“, erzählt Tierarzt und Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. „Daher ergänzt ein gelassener Silberrücken unsere Gruppe als Ruhepol ideal.“ Gorilla Ivo wird nun den Zoo Berlin in Richtung Saarbrücken verlassen. Um Ivo die Eingewöhnung zu erleichtern, wird einer seiner gewohnten Tierpfleger aus Berlin ihn die ersten Tage ihn seiner neuen Heimat begleiten. Sango darf sich zunächst alleine mit seiner neuen Umgebung im Zoo Berlin vertraut machen, bevor er anschließend die Gorilla-Weibchen Djambala (17), Bibi (21) und Mpenzi (33) nacheinander kennenlernt. Im Zoo Berlin leben insgesamt fünf Westliche Flachlandgorillas. Neben der Gruppe mit neuem Oberhaupt, genießt Gorilla-Seniorin Fatou (61) als ältester Gorilla der Welt ihren Ruhestand auf einer separaten Nachbaranlage. Um für größtmögliche Ruhe während der Zusammenführung zu sorgen, bleibt das Menschenaffenhaus im Zoo Berlin für Besucher erstmal geschlossen. Die kleineren Affenarten im anderen Teil des Hauses sind wie gewohnt zu sehen. Hintergrund: Gorilla Ivo kam 2005 in den Zoo Berlin. Nachdem sich trotz mehrfachen Damen-Annäherungen jahrelang kein Nachwuchs einstellte, wurde der Gorilla-Mann 2015 gründlich untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass Ivo zeugungsunfähig ist. Damit die genetisch-wertvollen Berliner Gorilla-Weibchen dennoch für Nachwuchs sorgen können, entschied der Zoo Berlin auf Empfehlung des EEP Ivo abzugeben. Mit dem Zoo Saarbrücken fand sich ein ideales neues Zuhause für Ivo. Dort erwarteten ihn drei Gorilla-Damen, die altersbedingt nicht mehr für Nachwuchs sorgen sollen. Gorillas sind heute durch die enorme Zerstörung ihres Lebensraumes sowie die illegale Jagd vom Aussterben bedroht. Somit trägt jedes geborene Jungtier bedeutend zur Erhaltung der Art bei.

Zoo Zürich 04.02.2019
DER ANFÄNGLICH STEINIGE LEBENSWEG VON DSHAMILJA GING NUN ZU ENDE
Das Schneeleoparden-Weibchen Dshamilja ist heute 4. Februar 2019 verstorben. Dshamilja war als Jungtier aus den Fängen von Wilderern befreit worden. Nach Zürich kam sie im Herbst 2001. Ihr Start ins Leben war traumatisch: Im Alter von etwa fünf Monaten wurde die Schneeleopardin Dshamilja von Wilderern in einer Schlagfalle gefangen. Sie verlor dabei etwa einen Drittel ihres rechten Hinterfusses. Als sie auf dem Schwarzmarkt angeboten wurde, gelang es der vom Deutschen Naturschutzbund NABU aufgebauten spezialisierten Anti-Wilderer-Einheit BARS, sie mit Hilfe eines fiktiven Käufers in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek zu konfiszieren. Mit diplomatischer Unterstützung wurde Dshamilja kurz vor Weihnachten 2000 nach Deutschland in den Wildpark Lüneburger Heide überführt. Hier wurde sie gepflegt und konnte in Gesellschaft zweier weiterer Schneeleoparden erstmals zur Ruhe kommen. Im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms EEP für diese Art kam Dshamilja Mitte Juni 2001 nach Zürich. 2014 brachte sie ihr erstes Jungtier zur Welt. Diesem folgten, jeweils im Abstand von zwei Jahren, sechs weitere. Sie brachte jeweils ein einzelnes Junges zur Welt, bis auf ihren letzten Wurf 2014, wo sie Zwillinge gebar. Alle Jungen hat sie erfolgreich aufgezogen. Und dies jeweils in der Gegenwart der Väter der Jungen, denen es schon kurz nach der Geburt «erlaubt» war, bei freundschaftlicher Begrüssung in der Wurfbox einen Besuch abzustatten. Die Jungtiere, drei Männchen und vier Weibchen, wurden an verschiedene Zoos in Europa und an einen Zoo in den USA abgegeben. Wenn auch ihre Fussverletzung gut verheilte, ein hinkender Gang wurde Dshamiljas «Erkennungszeichen». Wenn es mal schnell gehen musste, sah man ihr ihre Behinderung aber nicht mehr an. Auch kannte sie keine Einschränkungen im ausgelassenen Spiel mit ihrem Nachwuchs; da konnten selbst hohe Sprünge und rasante Verfolgungsjagden beobachtet werden. In den letzten Wochen zeichnete es sich ab, dass Dshamiljas Weg zu Ende geht. Aufgrund ihrer schwindenden Kräfte wurde sie heute eingeschläfert. Dshamilja hat mit knapp 19 Jahren ein für Schneeleoparden hohes Alter erreicht. Als Wildfang wurde Dshamilja ein Gründertier (founder) für die europäische Zoopopulation und leistete einen wertvollen Beitrag zur genetischen Diversität dieses Bestandes.

Tiergarten Nürnberg 04.02.2019
Tiergartenvortrag: Täglicher Einsatz für den Artenschutz
Über den praktischen Einsatz des Tiergartens für den Artenschutz berichtet der stellvertretende Direktor des Tiergartens, Dr. Helmut Mägdefrau, im seinem Vortrag am Donnerstag, 14. Februar 2019, um 19.30 Uhr im Naturkundehaus des Tiergartens der Stadt Nürnberg. Der Eintritt zum Vortrag ist frei. Wenn hiesige Behörden wie Zoll, Polizei, Feuerwehr, Ordnungs- oder Umweltamt Fragen zu Bestimmung, Haltung, Fang oder Versorgung von Wildtieren haben, ist der Tiergarten Nürnberg die erste Anlaufstelle. Selbstverständlich leistet der Tiergarten dann Amtshilfe, um Fragen zu und Probleme mit Tieren zu klären und zu lösen. Bei der Vermittlung oder gar Übernahme von Tieren wie etwa Schlangen, die sich Bürgerinnen und Bürger als Heimtiere zulegen und dafür die Verantwortung übernehmen, kann und will der Tiergarten dagegen nicht helfen.

Zoo Hannover 04.02.2019
Bärenstarker Besuch in Yukon Bay – Kanadische Artenschützerin von Polar Bears International besucht Erlebnis-Zoo Hannover / 1.800 Euro-Spende und Namenssuche für Eisbärin in Hudson Bay
Der Erlebnis-Zoo Hannover freut sich über Besuch aus dem hohen Norden: Alysa McCall von der kanadischen Artenschutzorganisation Polar Bears International besucht auf ihrer Deutschlandreise das hannoversche Zoo-Team und die Eisbären in Yukon Bay. Der Erlebnis-Zoo unterstützt die Organisation bereits seit vielen Jahren finanziell bei ihrer Arbeit im ewigen Eis, das Leben der Eisbären zu erforschen, um Schutzzonen für die weißen Riesen zu errichten. Den Besuch der Artenschützerin nimmt das Zoo-Team gleich zum Anlass, einen Spendenscheck in Höhe von 1.800 Euro an Polar Bears International zu überreichen. Im Januar erkundeten Besucher bei einem besonderen Perspektivwechsel die Außenanlage der Eisbären Nanuq, Milana und Sprinter im Hafen von Yukon Bay und spendeten mit ihrer Teilnahme an der Führung für den Schutz der Bären in freier Wildbahn. Alysa McCall von Polar Bears International freut sich sehr über die Unterstützung: „Wir möchten uns herzlich bei den Zoo-Besuchern bedanken, die mit ihrer Spende unsere Arbeit in der Arktis unterstützen. Es ist uns wichtig, unsere gewonnenen Informationen über Eisbären und den großen Einfluss des Klimawandels auf ihr Leben mit den Menschen zu teilen und wir sind froh, dass uns Zoos weltweit dabei helfen.“ Den Bären auf der Spur – Alysa McCall und ihre Kollegen von Polar Bears International sind im Norden Kanadas den weißen Riesen genau auf der Spur. Mit einem Team aus renommierten Wissenschaftlern erforschen sie das größte Landraubtier der Welt. Weibliche Tiere werden beim sogenannten „Bear Tracker“-Projekt mit Peilsender-Halsbändern ausgestattet. Dank der modernen Technik können die Wissenschaftler so nachverfolgen, bis wohin sich das Verbreitungsgebiet der Bärinnen erstreckt, wie die Wanderrouten verlaufen und wo die Weibchen ihren Nachwuchs bekommen. Mittels der Daten kann das Team der Artenschützer herausfinden, wo notwendige Schutzzonen errichtet werden sollen. Denn das Eis schmilzt den arktischen Tieren buchstäblich unter den Pfoten weg und nimmt ihnen ihre Lebensgrundlage: die Jagdmöglichkeit auf fettreiche Robben an deren Atemlöchern im Packeis. Die Eisbären weichen immer öfter zur Nahrungssuche auf das Festland aus, Mensch-Tier-Konflikte sind die Folge, die durch Schutzzonen verhindert werden sollen. Name gesucht! Der Erlebnis-Zoo übernimmt mit regelmäßigen Spenden die Kosten für das „Besendern“ und Erforschen eines Eisbärenweibchens. Zurzeit ist das ca. 18 Jahre alte Weibchen mit der Nummer „X19735“ mitten in der zugefrorenen Hudson Bay unterwegs. „Mit dem Bear-Tracker können unsere Besucher auf dem Bildschirm zuhause und unterwegs den Weg der Zoo Hannover-Eisbärin verfolgen“, freut sich Zoo-Artenschutzreferentin Kathrin Röper. ,Zoo-Hannover-Eisbärin‘ oder ,X19735‘ klingt dann aber auf Dauer doch etwas kompliziert. „Deswegen rufen wir unsere Eisbären-Fans auf, über die Facebook- und Instagram-Seiten des Erlebnis-Zoos Namensvorschläge einzureichen“, erklärt Röper. Den Namen wählt dann eine Jury aus und stellt ihn am 27. Februar, dem Tag des Eisbären, vor. Auf der Roten Liste – Eisbären stehen als „gefährdet“ auf der Roten Liste der bedrohten Tier- und Pflanzenarten der Weltnaturschutzunion IUCN. Der Erlebnis-Zoo setzt sich schon seit vielen Jahren für den Schutz und Erhalt der Eisbären in ihrem natürlichen Lebensraum ein. Zoo-Besucher können auch selbst mit einem Artenschutz-Euro beim Kauf einer Eintrittskarte oder der Teilnahme an Aktionen für die Eisbären spenden.

Zoo Vivarium Darmstadt 04.02.2019
Frettchen ziehen im Darmstädter Zoo Vivarium ein
Es gibt einen Neuzugang im Zoo Vivarium: eine Frettchen-Gruppe mit drei weiblichen und drei männlichen Tieren. Charlotte, Lilly, Mathilda, Linus, Monkey und Tom sind in ein neu gestaltetes Gehege eingezogen und werden künftig in das Angebot der Zooschule miteingebunden. Frettchen sind marderartige Tiere und stellen die domestizierte Form der Wildtierart Iltis dar.

Wildpark MV Güstrow 04.02.2019
Winterruhe beendet – Bärenerwachen im Güstrower Wildpark-MV
Pünktlich zu den Winterferien in Mecklenburg-Vorpommern haben die beiden 15-jährigen Braunbären Fred und Frode ihre Winterruhe beendet. „3 Monate. Das ist die längste Winterruhe, die sie je verbracht haben.“, so Petra Koppe, Tierpflegemeisterin im Wildpark-MV. Die Bären halten keinen Winterschlaf sondern ruhen in der kalten Jahreszeit. Das heißt, dass sie auch mal Wachphasen haben und sich im kuschligen Stroh ab und zu umbetten. Gut 300 kg wiegt jeder der Bären. Etwas Winterspeck haben sie verloren und fangen nun wieder langsam an zu fressen. Zunächst gibt es Schonkost in Form von Salat und Brot, später dann auch Äpfel und Weintrauben. Die Tagesration je Bär beginnt jetzt mit 0,5 kg und steigert sich dann in wenigen Wochen auf 20 kg pro Tag.

Opel-Zoo Kronberg 04.02.2019
Jahrespressekonferenz im Opel-Zoo
Drittbestes Besucherergebnis in 2018, neue Tierarten und Anlagen in 2019
„Wir sind sehr zufrieden mit unserer Entwicklung im Vorjahr“, so begrüßt Gregor von Opel, Vorstandsvorsitzender der ‚von Opel Hessische Zoostiftung‘ anlässlich der Jahrespressekonferenz des Opel-Zoo am 4. Februar 2019. Zoodirektor Dr. Thomas Kauffels führt aus, dass diese positive Entwicklung nicht nur die Besucherzahlen betrifft, die 2018 um erfreuliche 3% auf 545.000 angestiegen sind. Dieses Ergebnis wurde bisher nur in den Jahren 2007 und 2014, jeweils nach der Eröffnung der Anlage Afrika Savanne beziehungsweise der neuen Elefantenanlage übertroffen. Positiv ist auch die Entwicklung in der Zoopädagogik mit über 20.000 betreuten Zoobesuchern zu bewerten. Mit 18 abgeschlossenen Examensarbeiten im Jahr 2018 konnte auch das Aufgabengebiet Forschung zum Erfolg des vergangenen Jahres beitragen. Last but not least berichtet Dr. Kauffels auch über eine erfolgreiche Entwicklung für den Artenschutz: Es wurden mit Feldhamster, Ziesel und zuletzt dem Gänsegeiern drei weitere Tierarten in den Bestand aufgenommen, die im Freiland vom Aussterben bedroht sind. Darüber hinaus wurden Nachzuchten von insgesamt sieben Tierarten in Wiederauswilderungsprojekte gegeben. Die Eröffnung der neuen Feldhamsteranlage gehörte mit zu den Höhepunkten des abgelaufenen Geschäftsjahres. Bei den Tieranlagen wurden im vergangenen Jahr im östlichen oder unteren Zooteil Änderungen vorgenommen, die im Zusammenhang mit der erwarteten Ankunft einer neuen Tierart, dem Hirscheber, stehen. „Wir haben die Kängurus nunmehr in die ehemalige Anlage der Rothalssträuße umgesiedelt. So haben wir Platz für die Hirscheber geschaffen, eine nur auf der indonesischen Insel Sulawesi vorkommende Schweineart mit einigen besonderen anatomischen, aber auch Verhaltensmerkmalen, für die im Opel-Zoo das europäische Erhaltungszuchtprogramm koordiniert wird“, erläutert der Zoodirektor. Die Strauße findet man nun auf der alten Giraffenanlage. Insgesamt hat sich der Tierbestand im letzten Jahr auf 219 (Vorjahr 216) Arten und 1.595 (Vj. 1481) Individuen erhöht. Im Ausblick für das laufende Jahr wird neben der für die Hirscheber, die eigentlich schon in Kronberg sein sollten, eine weitere neue Tieranlage angekündigt. Auf dem Gelände gegenüber dem Gibbonweiher entsteht eine für die Besucher begehbare Anlage für Varis und Kattas, zwei attraktive Lemurenarten, die die Besucher dann in der 675 m2 großen Außenanlage frei laufend erleben werden. Der Antrag auf Baugenehmigung wird in Kürze eingereicht. In Bezug auf die von der Stadtverordnetenversammlung Kronberg beschlossene Bebauungsplanänderung ist man im Opel-Zoo darauf vorbereitet, nach dem notwendigen Passieren der jeweiligen Gremien, die Infrastruktur sehr schnell so einzurichten, dass sich die Besucher in einem einheitlichen Zoogelände, ohne weitere Kontrollen aufhalten können. Dr. Kauffels zeigt auf, dass eine weitere Kasse aus Richtung Kronberg kommend erstellt werde. Die sogenannte untere Kasse werde abgerissen und dieser Bereich einschließlich des Bereichs um das alte Restaurant Sambesi werde neu gestaltet, so dass sich für den Zoobesucher die Attraktivität an diesem zentralen Platz des Freigeheges erhöht.

Zoo Magdeburg 04.02.2019
Themenführung zum Valentinstag im Zoo
Speziell zum Valentinstag geht es am 14. Februar 2019 um 16 Uhr auf eine besondere 90-minütige Zootour. Um Seitensprünge, Scheidungen und lebenslange Treue geht es in der Themenführung zum Valentinstag. Bei den Erdmännchen lässt sich das dominante Weibchen, die sogenannte Königin gleich von mehreren Männchen umwerben, doch nur einen macht sie zu ihrem König. Auf dem Rundgang erfahren die Besucher viele faszinierende Informationen rund um das Liebesleben der Tiere. Wer ist Magdeburgs Traumpaar? Wie legt sich die Herrenwelt ins Zeug um ihre Herzdamen zu beeindrucken? Gibt es auch Homosexualität unter Tieren? Interessierte können dies auf der kurzweiligen Tour herausfinden.

Tiergarten Schönbrunn 04.02.2019
Ferienspaß mit Pinguinen
Noch keine Pläne für die Semesterferien? Der Tiergarten Schönbrunn bietet diese Woche ein tolles Ferienspiel. Dabei entführt er seine kleinen Besucher in die Welt der Pinguine. „Pinguine zählen zu den beliebtesten Tieren bei uns im Tiergarten. Ihr watscheliger Gang und ihr schwarz-weißer Frack machen sie gerade für Kinder zu besonders spannenden Vögeln. Spielerisch vermitteln wir wichtige Informationen“, so Zoopädagogin Edith Podesva. Eine knifflige Rätselrallye führt die kleinen Pinguin-Freunde zu den Humboldt-, Felsen- und Königspinguinen. Dabei erfahren sie, warum Pinguine nicht fliegen können, warum sie gefährdet sind und warum sie nie auf Eisbären treffen. Wer das Rätsel lösen kann, welche Pinguin-Art die kleinste ist, erhält eine kleine Belohnung. Auch für Bastelspaß ist gesorgt. Wer kreativ sein möchte, kann Pinguine aus Playmais oder Papier anfertigen. Zu Detektiven werden die Kinder beim Federquiz: Hier gilt es unter verschiedenen Vogelfedern die Pinguin-Feder zu erkennen. Zu bestaunen gibt es Eier der drei Pinguin-Arten des Tiergartens. Mit etwa zehn Zentimetern sind die Eier des Königspinguins die größten. Um diese Eier dreht sich auch ein Geschicklichkeitsspiel, bei dem die Kinder in die Rolle der Pinguine schlüpfen. Podesva: „Königspinguine bauen keine Nester. Beim Brüten wird ein einziges Ei abwechselnd von Mutter und Vater auf den Füßen getragen und mit einer darüber gelegten Hautfalte gewärmt. Die Kinder können sich Flossen anziehen und sich wie fürsorgliche Pinguin-Eltern das Ei weiterreichen. Das ist gar nicht so einfach.“

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