Zoopresseschau

Zoo Leipzig 26.01.2019
Das Warten hat ein Ende: Elefantenkalb geboren – Mutter-Kind-Bindung muss sich entwickeln
Es hatte sich angedeutet, die Nachtwache wurde kurzfristig eingerichtet und gestern war es schließlich soweit: Elefantenkuh Hoa hat am späten Freitagabend ein männliches Elefantenkalb zur Welt gebracht. Während sich die Anzeichen für die bevorstehende Geburt sukzessive verstärkt hatten, ging die Geburt selbst innerhalb weniger Minuten vonstatten. Im Beisein der Pfleger und in unmittelbarer Nachbarschaft zu den beiden Elefantenkühen Rani und Don Chung wurde der kleine Elefantenbulle um 21.22 Uhr im Elefantentempel Ganesha Mandir geboren. „Wir freuen uns alle sehr. Mit der gelungenen Geburt haben wir aber nur den ersten Schritt geschafft, die entscheidende Prägungsphase beginnt jetzt erst“, sagt Zoodirektor Jörg Junhold. „Nach den zurückliegenden Dramen um Hoas Nachwuchs, der nicht überlebte, hoffen wir, dass dieses Mal die Aufzucht gelingt. Gegenwärtig sieht es gut aus, das Kalb hat bereits bei Hoa getrunken. Dennoch wissen wir, dass mit dem Aufbau der Bindung und der Akzeptanz des Jungtieres durch Hoa noch eine schwierige Phase vor uns liegt.“ Im Laufe der Nacht hatten Mutter und Jungtier die Möglichkeit, sich von der Geburt zu erholen und sich langsam aneinander zu gewöhnen. Immer unterstützt von den Pflegern, wurde das Jungtier vorsichtig an Hoa herangeführt, um die ersten Trinkversuche zu unterstützen. Dieser Prozess wird in den kommenden Tagen fortgesetzt. „Wir sind extrem froh, wie die Geburt und die ersten Stunden verlaufen sind, aber sind uns der Schwere der kommenden Schritte bewusst. Wir werden nun alles tun, damit Hoa das Jungtier akzeptiert, es regelmäßig trinken lässt und sich eine gefestigte Mutter-Kind-Bindung entwickelt. Diese ist unabdingbare Voraussetzung für ein gesund aufwachsendes Elefantenkalb“, sagt Seniorkurator Gerd Nötzold. Das Elefantenhaus bleibt zunächst bis auf Weiteres geschlossen, damit sich die Mutter- Kind-Bindung in Ruhe aufbauen kann.Wir bitten um Verständnis, dass gegenwärtig keine Film- und Fotoaufnahmen möglich sind. Sobald es Neuigkeiten gibt, werden wir entsprechend informieren.

Zoo Osnabrück 25.01.2019
2018 ein gutes Jahr für den Zoo Osnabrück – Trotz Sommerhitze über eine Million Besucher dank vieler Events
Erneut konnte der Zoo Osnabrück über eine Million Besucher in einem Jahr zählen (circa 1.015.000). Damit war 2018 ein erfolgreiches Zoojahr. Zwar kamen im Juli und August wegen der Sommerhitze weniger Besucher in den Zoo, doch im Herbst und Winter sorgten die zahlreichen Veranstaltungen für viele Gäste. Am Freitag stellte der Zoo Osnabrück seine aktuellen Zahlen aus dem Jahr 2018 bei einer Pressekonferenz vor: Rund 1.015.000 Besucher zählte der Zoo, 2017 waren es 1.020.000. Zoogeschäftsführer Andreas Busemann zeigte sich zufrieden: „Natürlich hat die große Hitze im Sommer auf unsere Zahlen gedrückt – da gehen die Menschen lieber ins Freibad. So schmerzte im Juli und August ein Verlust von 300.000 Euro gegenüber dem gleichen Zeitraum in 2017. Allerdings haben wir im Herbst und Winter mit unseren Veranstaltungskonzepten wie den ‚Zoo-Lights‘ mit zusätzlichen Wochenend-Events wie dem Mittelaltermarkt oder Halloween wieder viele Menschen in den Zoo geholt.“ Damit verzeichnete der Zoo das erfolgreichste vierte Quartal in seiner Geschichte. Kamen im 4. Quartal 2016 noch 917.000 Euro Besuchererlöse in die Kasse, waren es im 4. Quartal 2018 1.443.000 Euro. „Die Steigerung ist auch auf den ‚Winterzauber‘ zurückzuführen. Unser Winterangebot mit Kletterwald, Kunsteisbahn und Reifenrutsche bringt die Menschen dazu in einer untypischen Zeit den Zoo zu besuchen, zum Beispiel auch zwischen Weihnachten und Neujahr. Dadurch konnten wir in 2018 erstmals über 6,1 Millionen Euro Eintrittserlöse verzeichnen. Das macht drei Viertel des Budgets aus“, freut sich Geschäftsführer Busemann. Insgesamt nahm der Zoo 2018 etwa 8,3 Millionen Euro ein. Neben den Eintrittsgeldern schlagen hier unter anderem die Sponsoring-Einnahmen mit 907.000 Euro, Fundraising mit 242.400 Euro oder Pachten mit 240.000 Euro zu Buche. „Für uns ist es toll, dass beim Sponsoring so viele Firmen den Nutzen des Zoos für sich und unsere Region sehen und wir neben unseren treuen Partnern auch einige neue Sponsoren gewinnen konnten. Gleichzeitig freuen wir uns, dass auch so viele Privatpersonen oder Schulen dem Zoo so nahestehen und ihn mit Aktionen und Spenden für die neue Löwenanlage unterstützen“, betont Busemann. Der Verein „Löwen für Löwen“, dessen Spenden nicht in die Bilanz fließen, hat bereits 350.000 Euro für die Vergrößerung des Löwenbereichs gesammelt. Spendenziel sind 500.000 Euro. […] Blick in die Zukunft So legt der Zoo den Fokus auch weiterhin auf die Verbesserung der letzten Schwachstellen im Bereich Tierpräsentation. Dafür sind noch in einigen Bereichen Umbauarbeiten nötig. „Aktuell bauen wir bereits am ersten Teil von der afrikanischen Tierwelt ‚Mapungubwe‘ – der Nashornanlage. Diese soll bis zum Sommer vergrößert und mit einem Besucherhöhenpfad ausgestattet sein. Im Anschluss starten wir dann mit dem Umbau der Löwenanlage, die ebenfalls zu der Afrika-Tierwelt gehört“, so Busemann. Für „Mapungubwe“ erhält der Zoo eine Förderung über die N-Bank aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung in Höhe von 1 Million Euro. Die Gesamtkosten für den Umbau belaufen sich auf etwa 4 Millionen Euro, die der Zoo über kommunal verbürgte Kredite und Spenden wie aus dem Verein „Löwen für Löwen“ stemmt. Darüber hinaus gebe es demnächst einen Workshop zur Entwicklung des Elefantenbereichs, der ebenfalls in den nächsten fünf Jahren umgebaut werden muss, da er nach den Richtlinien des sogenannten Säugetiergutachtens zu klein wird. Für diese notwendige Weiterentwicklung, die den Zoo zukunftssicher aufstellen soll, benötigt der Zoo jedoch die Hilfe der Stadt, wie auch Zoopräsident Reinhard Sliwka betont: „Der Zoo ist zwar aufgrund seiner Historie als Verein aus den Osnabrücker Bürgern entstanden, allerdings profitiert die Stadt Osnabrück vermehrt aus der inzwischen so erfolgreichen Einrichtung. Der Zoo ist laut einer Umfrage der Neuen Osnabrücker Zeitung von 2012 die beliebteste Freizeiteinrichtung der Region, zieht zahlreiche Besucher von Außerhalb nach Osnabrück und generiert eine hohe Wertschöpfung in der Region. Wir freuen uns, dass die Politiker in ersten Gespräch auch eine hohe Wertschätzung für den Zoo und sein Anliegen zeigten.“ Der Verein und seine Gremien seien zwar weiterhin Herzstück der Zoo-Entwicklung und müssen und sollen dabei auch eingebunden werden, aber die Stadt spiele eben auch eine wichtige Rolle bei der Zukunftsfähigkeit des Zoos. […]

Wilhelma Zoologischer-Botanischer Garten Stuttgart 25.01.2019
Jahresbilanz 2018 / Ausblick 2019 – Wilhelma: Besucherzahl auf hohem Niveau stabilisiert
Die Wilhelma setzt ihren Höhenflug fort. Die starke Marke von 2017 mit 1,6 Millionen Besuchern konnte der Zoologisch-Botanische Garten in Stuttgart 2018 halten und mit 1,66 Millionen sogar noch etwas übertreffen. Damit gehört die Wilhelma zu den größten Publikumsmagneten in Baden-Württemberg und den beliebtesten Zoos in Deutschland. Auch konnte sie sich beim Ranking der besten Zoos in Europa in den Top Ten etablieren. „Es ist sehr schön, eine solche Entwicklung zu sehen“, sagt Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin. „Dass wir uns auf diesem hohen Niveau stabilisieren konnten, war absolut kein Selbstläufer. Schließlich hatten wir 2017 mit Höhepunkten wie der Rückkehr der Löwen und dem Jubiläum des Aquariums die Latte hoch gehängt. Und das brütend heiße Freibadwetter in den Sommerferien hat uns 2018 starke Konkurrenz geschaffen.“ Doch auch vergangenes Jahr gab es Neuheiten, die viele Besucher in die Wilhelma lockten. Gleich im Januar brachte Gorilladame Tuana ihren zweiten Sohn auf die Welt. Der kleine Pelu sorgte für eine Menge Trubel im Menschenaffenhaus. Spannend zu sehen war, wie der vier Jahre ältere Tonda immer stärker auf seinen kleinen Bruder zuging. Zu Jahresbeginn kam auch der Schabrackentapir Penang in die Wilhelma, der jetzt vor wenigen Tagen mit Maya eine Partnerin bekommen hat. „Von unserem künftigen Zuchtpaar erhoffen wir uns in den nächsten Jahren Nachwuchs für diese bedrohte Tierart“, erklärt Kölpin. „Schneller könnte das bei den Schneeleoparden klappen: Die beiden fühlen sich in der neuen Anlage sichtlich wohl und zeigen derzeit große Zuneigung füreinander.“ Sie konnten zu Ostern in eine angelegte Gebirgslandschaft umziehen, die vier Mal größer ist als ihr bisheriges Domizil und eine zusätzliche Unterteilung für ein „Kinderzimmer“ ermöglicht. Zu den Besonderheiten 2018 zählte auch die Blüte zweier Titanwurz-Pflanzen. Für das botanische Schauspiel, das die stinkenden Giganten nur etwa alle sieben Jahre für eine einzige Nacht bieten, hat der Park jeweils auch abends die Pforten geöffnet. Mehrere Tausend Gäste ließen sich das nicht entgehen. Ungewöhnliche Aktionen im Dunkeln erwiesen sich insgesamt als Volltreffer: Halloween brachte mehr Leute in die Wilhelma als jeder andere Tag. Und die erstmalige Illumination durch Christmas Garden wollten rund 100.000 Menschen sehen (davon 80.000 noch im alten Jahr). „Bei der Masse der Freizeitangebote muss man kreativ sein, um attraktiv zu bleiben“, sagt der Direktor. „Zusatzveranstaltungen bringen Menschen zu uns, die sonst vielleicht nicht in die Wilhelma gehen – aber gerne wiederkommen, wenn es ihnen hier gefällt.“ Für das neue Jahr sind neben dem Artenschutztag am Pfingstmontag und dem Blick hinter die Kulissen am Wilhelma-Tag, diesmal am 6. Oktober, auch Mitmachprogramme geplant am Internationalen Kindertag, 1. Juni, und beim COLOURS Family Day am 14. Juli mit den Profi-Tänzern des Theaterhaus-Ensembles Gauthier Dance. Viele Neuheiten aus dem Vorjahr sind auch 2019 zu bewundern. So war 2018 praktisch das „Jahr des Vogels“ in der Wilhelma: Zu den mehr als 200 Vogelarten kamen auf dem gesamten Gelände sehenswerte Neuzugänge hinzu: die säbelschnäbeligen Von-der-Decken-Tokos im Giraffenhaus, der seltene Karakara- Falke bei der Bärenanlage, die wuchtigen Magellan-Dampfschiffenten bei den Pinguinen, die bunten Kleintukane der Grünarassaris auf den Subtropenterrassen, die originellen Grünschopfstirnvögel im Amazonienhaus und asiatische Singvögel für die Aufklärungskampagne „Silent Forest“ im Landhaus – also reichlich Unterstützung für neue Höhenflüge auch im Jahr 2019.

Zoo Berlin 25.01.2019
Ein Herz für Pandas – Der Zoo Berlin ist erneut für den Giant Panda Award nominiert
Seit rund 1,5 Jahren begeistern die beiden Pandas Meng Meng und Jiao Qing die Zoo-Besucher, nun wurde der Zoo Berlin erneut für den Giant Panda Award nominiert. Die beliebte Auszeichnung wird seit 2012 jährlich an Organisationen oder engagierte Einzelpersonen verliehen, die sich für den Panda-Schutz engagieren. Nachdem der Zoo Berlin im Jahr 2018 fünffach mit dem Award ausgezeichnet wurde, ist der artenreichste Zoo der Welt dieses Jahr für vier Kategorien nominiert: Meng Meng in der Kategorie Panda-Persönlichkeit des Jahres (Panda personality of the year), Jiao Qing in der Kategorie Beliebtester Panda außerhalb Chinas (Favorite panda outside of china), Der Panda Garden in der Kategorie Schönste Panda-Anlage in einem Zoo (Most beautiful panda zoo enclosure), Das Tierpfleger-Team in der Kategorie Panda-Tierpfleger des Jahres (Panda Keeper oft he Year). Eine vollständige Liste der Kategorien und Nominierungen sind unter folgendem Link zu finden: http://www.GiantPandaGlobalAwards.com Unter diesem Link können die Panda-Fans auf der ganzen Welt bis zum 10. Februar 2019 abstimmen, wer die beliebten Awards erhalten wird. „Wir freuen uns natürlich sehr über die Nominierungen für den Giant Panda Award. Unsere Pandas Meng Meng und Jiao Qing sind wichtige Botschafter ihrer Artgenossen in der Wildbahn“, verkündet Zoo- und Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem. Die Verleihung des Giant Panda Award soll den umfangreichen Schutzmaßnahmen der Großen Pandas in China sowie Bildungs- und Forschungsprojekte auf der ganzen Welt mehr Aufmerksamkeit verschaffen.Gefährdung der Pandas – Die als Heiligtümer verehrten Großen Pandas sind wie kein anderes Tier zum Symbol des Artenschutzes geworden. Einst erstreckte sich ihr Lebensraum vom Nord-Osten Chinas bis nach Myanmar und Vietnam. Heute findet man die Pflanzenfresser lediglich in den lichten Laub- und Nadelwäldern der chinesischen Bergregionen rund um die Provinzen Sichuan, Shaanxi und Guanzu. Wie die letzte große Pandazählung der staatlichen Forstbehörde Chinas zeigte, lebten im Jahr 2014 mindestens 1.864 Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum. Trotz erfolgreicher Schutzbemühungen ist das Überleben der Tiere in ihren natürlichen Lebensraum noch immer nicht gesichert. Vielmehr wird der Große Panda immer noch als „gefährdet“ in der Roten Liste für bedrohte Arten der Weltnaturschutzunion (IUCN) eingestuft.

Zoo Schwerin 25.01.2019
Bilanz 2018: Besucherzahlen weiter im Aufwärtstrend – zweitbestes Ergebnis in 10 Jahren
Es war ein abwechslungsreiches Jahr für den Schweriner Zoo: Von Schneechaos an den Osterfeiertagen bis hin zu dauerhafter Hitze und Dürre. Doch nicht nur das Wetter, auch die Umstellung des Preissystems und diverse Baumaßnahmen beschäftigten das gesamte Team. Nicht unbedingt perfekte Bedingungen für ein gutes Geschäftsjahr. Doch eine deutlich andere Sprache spricht dagegen der Besucherzustrom. „Genau 132.049 Besucher kauften im letzten Jahr ein Ticket an der Zookasse. Nur das Jahr 2011 – als das Südamerikahaus eröffnet wurde – war in den vergangenen zehn Jahren stärker besucht. Die absoluten Besucherzahlen liegen noch höher, denn Mehrfachbesucher wie Jahreskarteninhaber, Begleitpersonen oder auch Kinder im Alter von bis zu drei Jahren sind darin nicht berücksichtigt, genau so wenig wie Schüler der Zooschule. Kurzum: Das Jahr 2018 war trotz schwieriger Wetterverhältnisse eines der besucherstärksten Jahre seit der Wende“, sagt nicht ohne Stolz der Aufsichtsratsvorsitzende der Gesellschaft, Silvio Horn. Auch Zoodirektor, Dr. Tim Schikora freut sich über das Ergebnis: „Es bestätigt abermals, dass wir mit den angestoßenen Projekten und Maßnahmen der vergangenen vier Jahre auf einem sehr guten Weg sind und unsere Besucher die Veränderungen gerne annehmen. Gegenüber 2015 konnten wir die Besucherzahlen kontinuierlich um 5% steigern, bei den Erlösen sind es sogar über 8%.“ Dies sei nicht nur ein positives Signal, sondern es brächte auch wichtige Mehreinnahmen, die der Zoo dringend benötigt. Steigende Betriebskosten und ein erheblicher Sanierungsstau belasten den Zoo dennoch auch in Zukunft stark. Dringend benötigt ist daher die geplante Anhebung des Betriebskostenzuschusses der Landeshauptstadt ab dem Jahr 2019. „Wir hoffen sehr, dass dieser Beschluss der Stadtvertretung Bestand hat und wir mit 230.000 EUR mehr wirtschaften können. Denn der Zoo ist seit Jahrzehnten unterfinanziert“, so Horn. „Nur mit einer erhöhten Zuwendung der Stadt kann sichergestellt werden, dass eine der besucherstärksten Einrichtungen der Landeshauptstadt auch weiterhin attraktiv bleibt und ihr Einzugsgebiet erweitern kann. Letzteres ist insbesondere für das Einwerben von Fördermitteln dringend erforderlich.“ Dass die Wahrnehmbarkeit auch über die Stadtgrenzen hinaus deutlich zugenommen hat, zeigte zuletzt das Ranking des Magazins FOCUS Money, das den Schweriner Zoo auf Platz 11 der besten Zoos Deutschlands listet. Eingerahmt von Größen wie den Zoos in München, Frankfurt, Köln und dem Tierpark Berlin. „Damit hatten wir nicht gerechnet. Es freut uns natürlich sehr und zeigt, wie wichtig die mediale Präsenz ist. Wir haben eine gute Basis geschaffen und müssen jetzt insbesondere unser Onlinenagebot ausbauen“, resümiert Christina Mäder, verantwortlich für das Marketing des Zoos. „Zu den Highlights im Jahresprogramm des Zoos gehören das Osterprogramm als offizieller Start in die Zoo-Saison und die traditionelle Dunkel-Munkel-Party im Oktober. Auch der Zoolauf wird wieder stattfinden, diesmal im Mai und neben den Teams von Firmen werden nun auch Vereine teilnehmen können.“ Baulich stehen in der ersten Jahreshälfte unter anderem eine neues Flamingohaus und ein Besucher-WC an der Nashornsavanne an. Beides gefördert durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE). Ein neuer Abenteuerpfad durch das Gehege der Fischotter und Roten Pandas wird ebenfalls entstehen. Die zweite Hälfte des Jahres wird dann durch die vorbereitenden Maßnahmen und den Baubeginn der langersehnten Löwenanlage geprägt sein. Mit den Ausschreibungen wird nun begonnen und der Baubeginn ist zum 01. Oktober geplant. Der hierfür notwendige Abriss des Terrariengebäudes ist für die Mitte des Jahres geplant. Damit einhergehend wird sich auch die Besucherführung ändern. Natürlich wird es auch Entwicklungen im Tierbestand geben. Neben den üblichen Ergänzungen zum Bestand hat beispielsweise Helmkasuar „Fritz“ durch den Zuchtbuchkoordinator nun eine Partnerin aus dem tschechischem Zoo in Zlin zugewiesen bekommen. Sie wird im Frühsommer in Schwerin erwartet. In den Vogelvolieren werden gleich fünf Arten einziehen, die es zuvor in Schwerin noch nicht gab. Alles Arten, die in ihrem Verbreitungsgebiet durch intensive Bejagung für den Tierhandel stark bedroht sind. Mit der Kampagne „Silent Forest“ macht der europäische Zooverband derzeit in den Mitgliedzoos auf diese Problematik aufmerksam. Für das Südamerikahaus sind Zwergseidenäffchen vorgesehen, die über den Köpfen der Kugelgürteltiere für Trubel sorgen werden. Mit ihren etwa 130 g Gewicht und 20 cm Körpergröße gelten sie als die kleinsten Affen der Welt.

Kölner Zoo 25.01.2019
Mehr als 100.000 Besucher: Kölner Zoo mit Zuspruch für China Light-Festival überaus zufrieden – Besucherplus von 54 Prozent gegenüber der letztjährigen Premiere – Zoo kündigt Neuauflage für kommenden Winter an
Der Kölner Zoo zieht eine durchweg positive Bilanz für das am vergangenen Sonntag zu Ende gegangene China Light-Festival. Mehr als 100.000 Besucher aus Köln und Umgebung sahen zwischen 8. Dezember 2018 und 20. Januar 2019 die illuminierten Tier- und Phantasiefiguren auf dem gesamten Zoogelände. Christopher Landsberg, Vorstand des Kölner Zoos: „Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf des China Light-Festivals. Dass wir als regionales Unternehmen mit diesem Event bei der Besucherzahl die 100.000er Marke durchbrechen konnten, ist ein Riesenerfolg. Es zeigt die Strahlkraft, die der Zoo in und für die Region besitzt.“ Der Kölner Zoo geht mit dem China Light-Festival daher in die Fortsetzung und veranstaltet den Lichterzauber auch im kommenden Winter. „Wir haben dem Zoo wichtige Mehreinnahmen in der eigentlich besucherärmeren Winterzeit erschlossen. Sie fließen in die Finanzierung der zahlreichen Erholungs-, Bildungs-, Forschungs- und Artenschutzaufgaben, die der Kölner Zoo erfüllt“, so Christopher Landsberg. „Der hohe Zuspruch ist da natürlich umso schöner. Den streben wir auch für die nächste Ausgabe im kommenden Winter an. Daher, das kann ich heute schon versprechen, lassen wir uns wieder viele Innovationen einfallen. Wir werden einen neuen Lichterparcours mit neuen Illuminationen und neuen Bühnenshows präsentieren“, kündigt Landsberg an. Beim diesjährigen China Light-Festival erleuchteten 58 Lichtensembles mit rund 1.000 stimmungsvoll illuminierten Tier- und Phantasiefiguren im asiatischen Stil die Wege und Parkanlagen im gesamten Kölner Zoo. Highlights waren u.a. das Greeting Gate und die Terrakotta-Armee im Eingangsbereich, ein überdimensionaler Drache gegenüber dem Alten Elefantenhaus und der Riesenpanda auf der Anlage für die Flugschau. Die aus Draht und Nylon bestehenden Lichtfiguren wurden im Vorfeld über fünf Wochen von 25 chinesischen Lichtkünstlern aufgebaut. Sie investierten dafür rund 5.000 Arbeitsstunden. Ein Rahmenprogramm mit chinesischer Artistik und Kunsthandwerk sowie verschiedene gastronomische Angebote rundeten das Programm ab. Die Zoo-Verantwortlichen konnten das China Light-Festival im vergangenen Winter das erste Mal nach Köln holen. 2017/18 lockte das Festival gut 65.000 Gäste. Bei der diesjährigen zweiten Auflage kamen bereits 35.000 Besucher mehr – das entspricht einem Besucherplus von 54 Prozent.

Zoo Vivarium 25.01.2019
Zoo Vivarium: Vortrag über Graureiher am 1. Februar
In der Reihe „Vivariumsgespräche“ hält Dipl.-Ing. Christian Gelpke vom Büro für faunistische Fachfragen Korn & Stübing aus Fritzlar am Freitag (1. Februar) um 20 Uhr in der Zooschule des Vivariums, Schnampelweg 5, einen Vortrag zum Thema „Graureiher im Aufwind – Jahrzehnte lang verfolgt und doch nicht verstanden“. Der Eintritt ist frei. Die „Reiherbeize“ früherer Jahrhunderte, die falknerische Jagd auf den Graureiher, war das Privileg von Königen und Fürsten. Graureiher waren somit schon seit langen Zeiten Vögel, auf die man besonders achtete. Dennoch sorgte die zunehmende Jagd und Verschmutzung der Gewässer im 20. Jahrhundert dafür, dass diese imposante Vogelart immer seltener wurde. Der Referent wird über die Lebensweise und Bestandsentwicklung der Art in Hessen berichten, über den Bruterfolg und die nach wie vor bestehenden Bedrohungsfaktoren. Christian Gelpke ist Landschaftsentwickler und Ornithologe und führt ein Monitoringprogramm über den Graureiher in Hessen.

Zoo Heidelberg 24.01.2019
So ein Affentheater in der Zooschule Heidelberg: Neuer, tierischer Workshop für Kinder und Jugendliche
Am Samstag, den 23. Februar 2019 veranstaltet die Heidelberger Zooschule einen ganztägigen Workshop (inklusive Mittagessen) zum Thema Affen – den Lieblingen vieler kleiner Zoobesucher. Das Angebot richtet sich an Kinder ab 6 Jahren und Jugendliche. Tickets gibt es für € 55,- im Vorverkauf an der Zookasse. Kleine Tierfans dürfen im Rahmen eines Workshops der Zooschule einen ganzen Tag – von 09.30 Uhr bis 16.30 Uhr – im Zoo verbringen. Beim Workshop „So ein Affentheater“ lernen die Teilnehmer die muntere Affenbande im Zoo Heidelberg kennen. Von den großen Schimpansen über die kleineren Kattas bis hin zu den winzigen Kaiserschnurrbarttamarinen – über alle gibt es Spannendes zu erfahren. Zusammen mit den Zoorangern tauchen die Kinder und Jugendlichen in die Welt unserer nächsten Verwandten ein und erfahren dabei Tricks, wie man die Affen unterscheiden kann und Tipps, wie sie besser geschützt werden können. Bei lustigen Spielen dürfen sie selbst aber auch einmal in die Rolle eines Affen schlüpfen und sein Können ausprobieren. Zum Abschluss können die Teilnehmer noch ihr Wissen bei einem Affen-Quiz testen. Für die Workshops gibt es Tickets im Vorverkauf an der Zookasse. Die Kosten pro Teilnehmer betragen € 55,- inkl. Eintritt und Verpflegung (15% Geschwisterrabatt). Weitere Informationen gibt es auf der Website der Zooschule unter http://www.zooschule-heidelberg.de/workshops oder telefonisch unter 06221-3955713.

Thüringer Zoopark Erfurt 24.01.2019
Keas wird es nie zu bunt
Die auf den ersten Blick unscheinbar gefärbten Keas haben es gerne bunt. Wie auch die übrigen Papageien, zu denen der Kea systematisch gehört, können sie Farben erkennen und unterscheiden. Auch Zählen und Handwerken gehört zu ihren Fähigkeiten. Da die meisten der Zoopark-Keas im Januar „Geburtstag“ haben, also geschlüpft sind, bot sich eine gute Gelegenheit den verspielten Vögeln besondere „Geschenke“ zu machen. Da sie sehr intelligent sind, müssen Keas täglich mit Neuem und Spannendem beschäftigt werden. Futterverstecke sind für sie nur dann interessant, wenn sie unbekannt sind. Einmal entdeckt, wird es schnell langweilig. Je komplizierter es ist, an die Körner oder das Obst zu kommen, desto faszinierter sind die Krummschnäbel. Sie hebeln, zerren und knabbern – und merken sich genau, wie sie schnell zum Ziel kommen. Nicht nur das, Keas lernen auch durch Zusehen. Wenn einer die Lösung raus hat, können die anderen allein durch Beobachten die Aufgabe ebenfalls schneller lösen als durch reines Ausprobieren. Das macht es den Tierpflegern nicht leicht, die Keas zu beschäftigen. Aus diesem Grund wurde nun eine ganze Anzahl an Intelligenzspielzeug angeschafft. Ob „Hütchenspiel“ (ganz legal!) oder Futterschaukel: die Keas sind begeistert. Keas sind auch im Winter für Besucher gut zu beobachten, denn sie stammen aus der Bergwelt Neuseelands und sind ähnliche Temperaturen wie in Deutschland gewohnt. So sind sie tagsüber viel in ihrer Außenanlage zu sehen.

Zoo Schwerin 24.01.2019
Die Zoo-Führung der besonderen Art mit kulinarischer Begleitung – Exklusiv für Erwachsene am Valentinstag
Der Zoo Schwerin knüpft an die Erfolge der letzten Jahre an und bietet erneut eine Führung zum Thema: „Von Penisknochen und Vaginalpfropfen“ an. Am 14. Februar plaudern der Zoodirektor Dr. Tim Schikora und die Zoo-Biologin Sabrina Höft wieder aus dem Nähkästchen der Tiere. Für Romantik ist im Tierreich nicht immer Zeit, aber es gibt sie auch hier. Der Laune der Natur scheint dabei keine Grenze gesetzt zu sein, wenn es um Fortpflanzungsstrategien geht. Es gilt viel Energie, Ausdauer und Kreativität zu investieren, um seinen Gegenüber für sich zu gewinnen. Nach einem Sektempfang werden Ihnen in 90 Minuten die skurrilen und eindrucksvollen Details aus den Schlafzimmern der Tiere näher gebracht. Ob merkwürdige Verhaltensweisen bei Baumstachlern oder Höchstleistungen bei den Nashörnern, es gibt viel zum Schmunzeln. Im Anschluss lassen wir den ereignisreichen Abend in unserem tropisch warmen Humboldthaus ausklingen. Wir verwöhnen Sie mit einem exklusiven Abendessen in entspannter Atmosphäre zwischen Springtamarinen, Goldkopflöwenäffchen und Zweifingerfaultieren. 17.00 Uhr: Einlass (Haupteingang) & Sektempfang, 17.30 Uhr: Führungen zum Liebesleben der Tiere, 19.00 Uhr: Abendessen im tropisch warmen Humboldthaus – Termin: 14. Februar 2018, 17.00 Uhr, Teilnahmegebühr: 50,- € pro Person (in bar vor Ort, keine EC Zahlung möglich), Leistung: Zoo-Eintritt, Sektempfang, 90 min Führung, Abendessen in Buffetform (exkl. Getränke), Teilnahme ab 16 Jahren! Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl, ist eine verbindliche Reservierung bis zum 12.02.2019 erforderlich. Anmeldung unter: Telefon: 0385 39551-0 E-Mail: info@zoo-schwerin.de

Der Grüne Zoo Wuppertal 24.01.2019
Stellungnahme zur Eingewöhnung eines Bonobos
Seit dem 7. November 2018 lebt das Bonobo-Männchen Bili im Grünen Zoo Wuppertal. Der heute zehnjährige Bonobo wurde am 8. Oktober 2008 im Zoo Twycross geboren. Leider wurde er von seiner Mutter nicht angenommen, daher kam er dort zunächst in die Obhut der Tierpfleger. Am 21. Januar 2009 wurde er in den Zoo Frankfurt abgegeben, wo er zeitweilig auch von sogenannten Ammen (d.h. Bonobo-Weibchen, die sich um ihn kümmerten) mit aufgezogen wurde. In der dortigen Gruppe konnte er aus genetischen Gründen nach dem Erreichen der Geschlechtsreife leider nicht länger bleiben. Auf Empfehlung der Spezialistengruppe der Europäischen Zoogemeinschaft und des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes (EEP), dem auch die Tiere des Wuppertaler Zoos angehören, kam Bili Ende des vergangenen Jahres in den Grünen Zoo Wuppertal. Dies geschah mit dem Ziel, ihn in die hier existierende Gruppe zu integrieren und so durch Nachzucht zum Erhalt der stark bedrohten Bonobos beizutragen. Bonobos gehören zu den Menschenaffen. Sie leben in Gemeinschaften, die zeitweilig in kleinere Einheiten auseinander gehen, bevor sie sich wieder zu größeren Gruppen zusammen finden. Diese so-genannten fission-fusion-Gesellschaften, in denen die Männchen üblicherweise an ihre Mütter gebunden bleiben, werden von den weiblichen Tieren dominiert. Innerhalb dieses flexiblen Sozialsystems unterliegt das soziale Netzwerk einer Bonobo Gemeinschaft einer ständigen Dynamik, in der nur die Beziehungen zwischen eng verwandten Tieren stabil und von lebenslanger Dauer sind. Die stärksten Bindungen bestehen zwischen Müttern und ihren Söhnen, die besonders davon profitieren. Das Auftreten von Aggressionen und Verletzungen ist vor allem bei einzelnen Bonobo-Männchen, die in eine neue Umgebung und ein neues Sozialgefüge integriert werden müssen, durchaus zu erwarten. Der Grüne Zoo Wuppertal hatte daher bereits im Vorfeld Vorkehrungen getroffen, um Problemen bei der Eingewöhnung von Bili zu begegnen. So wurden z.B. durch Umbauten im Menschenaffenhaus weitere Rückzugs- und Separationsmöglichkeiten geschaffen. Die aktuelle Phase der Integration wird durch verschiedene Maßnahmen begleitet mit dem Ziel, die arttypischen Aggressionen gegen Bili zu verringern und die Eingewöhnung zu unterstützen. Daneben findet selbstverständlich eine engmaschige veterinärmedizinische Betreuung statt. Spezialisten aus anderen Zoologischen Gärten wie Frankfurt und Stuttgart und dem EEP beraten den Grünen Zoo Wuppertal, der stets um das Wohlergehen seiner Tiere bemüht ist, bei der Eingewöhnung des Bonobo-Mannes. Auch wenn noch keine abschließende Aussage über den Verlauf der Zusammenführung getroffen werden kann, sind aktuell durchaus positive Anzeichen für die weitere Entwicklung zu erkennen.

Tierpark Berlin 24.01.2019
„Wie affenstark ist das denn?“ Umgestaltungen im Affenhaus des Tierpark Berlin abgeschlossen
Elegant hangelt sich ein Brüllaffe mithilfe seines langen Greifschwanzes durch das dichte Geäst. Inmitten einer Gebirgslandschaft betreiben zwei Dscheladas gegenseitige Körperpflege. Von einem Felsvorsprung plätschert ein Wasserfall. Nach fast einem Jahr Bauzeit konnten die großzügigen Umgestaltung im und um das Affenhaus im Tierpark Berlin abgeschlossen werden und sorgen nun für neue, naturnahe Einblicke in die Welt der Affen. Nachdem die Tierpark-Besucher im Affenhaus bereits seit Ende 2017 bei der interaktiven Rallye #abenteuerArtenschutz allerhand über die weltweiten Schutzbemühungen bedrohter Tierarten erfahren, wurden im Laufe des vergangenen Jahres auch einige der dortigen Tieranlagen modernisiert und umgestaltet. Die Felsenlandschaft, Kletterbäume und Bepflanzungen in und rund um die Außen- und Innenanlagen von Kapuzineraffen, Dscheladas & Co. erinnern nun an den natürlichen Lebensraum der jeweiligen Bewohner. Ein neues Highlight stellt ein mehrere Meter hoher Wasserfall auf der Außenanlage der aus Südamerika stammenden Affenarten dar. Durch neue und vor allem zusätzliche Klettermöglichkeiten wurde für die Tiere nicht nur mehr Fläche geschaffen, Kunstfelsen und aufwendige Wandgestaltungen ließen auch sterile Fliesen, Gitter und Klinkermauern verschwinden. „Die wenigen, abgezählten Sitzbretter haben wir innen wie außen gegen unzählige Baumstämme, Äste und Taue ausgetauscht, sodass besonders unsere kletteraffinen Affenarten nun auch die gesamte Höhe ihrer Anlagen nutzen können“, erzählt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. „Durch die naturnahe Anlagengestaltung sollen unsere Besucher künftig auch ein Gefühl für den Lebensraum und die angepasste Lebensweise unserer Tiere erhalten“, ergänzt er. Durch neue, teils überdachte Besucherplattformen können die Besucher in den Lebensraum eintauchen und ganz neue Einblicke in die Welt der Affen erlangen. Die aufwendigen Modernisierungsarbeiten kosteten insgesamt rund 620.000 Euro. Die Umgestaltung der Anlagen der südamerikanischen Affenarten wurde mit Landesmitteln der Senatsverwaltung für Finanzen Berlin im Rahmen der Förderung nach § 6 des Mauergrundstücksgesetzes unterstützt. „Die Umgestaltung des Affenhauses im Tierpark Berlin steht exemplarisch für unsere nachhaltige Förderpolitik“, erklärt Staatsekretärin in der Senatsverwaltung für Finanzen Berlin Dr. Margaretha Sudhof. „Langfristige Finanzierungen werden ergänzt durch Zuschüsse aus Förderprogrammen wie dem sogenannten Mauerfonds des Bundes. Dadurch erhöhen wir die Planungssicherheit bei zu fördernden Projekten und bewältigen gleichzeitig die hohe Anzahl notwendiger Modernisierungsmaßnahmen. Das ist wichtig, um dem großen Sanierungsbedarf erfolgreich zu begegnen und Berlin fit für die Zukunft zu machen. Dazu gehört selbstverständlich auch eine leistungsfähige, attraktive Verwaltung mit starken landeseigenen Unternehmen wie der Tierpark GmbH.“ Auch die Gemeinschaft der Förderer von Tierpark Berlin und Zoo Berlin e.V. unterstützten das Projekt, wodurch die großzügige Aufwertung der Dschelada-Anlage möglich war. „Ich bin froh, dass wir dank unserer Mitglieder und Spender einen wesentlichen Beitrag dazu leisten konnten, um die Haltung der Dscheladas im Tierpark deutlich zu verbessern. Wer sich bewusst erinnert, wie das Affenhaus im Tierpark noch vor einigen Jahren ausgesehen hat, wird zugeben wie dringend die Erneuerung der Anlagen war und wie gelungen diese geworden ist“, erzählt der Vereinsvorsitzende Thomas Ziolko. Einen dritten Teil der Summe finanzierte der Tierpark aus Eigenmitteln. So konnten insgesamt Anlagenflächen von knapp 2.000 m² umgestaltet werden.

Hoyerswerda 24.01.2019
Inventur 2018: Das große Zählen im Zoo Hoyerswerda – Mehr Arten, neue Partner und erfolgreiche Nachzuchten
Der Zoo Hoyerswerda blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück. Bei ihrem Bummel durch die Zoo-Welt können Besucher aktuell 938 Tiere in 129 Arten erleben. Das hat die diesjährige Inventur ergeben, bei der die Mitarbeiter in den vergangenen Wochen alle Zoobewohner unter die Lupe genommen und statistisch erfasst haben. Im Vergleich zum Jahr 2017 gibt es deutlich mehr Arten im Zoo Hoyerswerda zu entdecken. „Vor allem drei neue Vogelarten und vier neue Säugetierarten machen Eindruck“, sagt Eugène Bruins. Neben Faultier Carlo sind die Gürteltiere Günther und sein neues Weibchen Gwendolyn sowie ein Nachtsalmler und ein Schillersalmler im Tropenhaus eingezogen. In der Halle gibt es seit Dezember auch Blaue Riesenskorpione zu sehen und bereits seit dem Frühjahr fliegen Purpurtangare, Dreifarbenglanzstare und Rotohrbülbüls frei herum. Die Anzahl der Fischarten schwankt noch, da nach Arten gesucht wird, die optimal zur WG mit den Jesus-Echsen und Stechrochen im Amazonasbecken passen. […] Sehr erfolgreich war wieder die Zucht in 2018 mit etwa 20 Arten. Für Schlagzeilen hat im Sommer der krokotastische Nachwuchs bei den Kubakrokodilen gesorgt. Nachzuchten gab es ebenso bei den Sinaloa Milchschlangen (4), Königspythons (4), Stirnlappenbasilisken (7), Mandschurenkranichen (2), Steinböcken (2), Kaiserschnurrbarttamarine (3), Totenkopfäffchen (3), Schönhörnchen (8), Erdmännchen (4), Bankivahühner (6), Pfauen (2), Steinkauz (1), Igeltanreks (6), Maras (2), Riesenlaubfrösche (sehr viele), Ouessantschafen (3) und Hühnern. Viele der Nachzuchten bereichern nun andere Zoos. So wurden beispielsweise sieben Bankivahühner und fünf Schönhörnchen in andere Zoos abgegeben. „Unsere Nachzuchten leben jetzt in Deutschland, Frankreich, der Schweiz, der Slowakei, den Niederlanden und Dänemark“, sagt Eugène Bruins. […] Zu den besonderen Freuden gehörten die neuen Gehege, die 2018 eingeweiht werden konnten. Los ging es mit der Tundra-Voliere für die Schneeeulen. Kamele und Lama bekamen eine neue Anlage mit Stall und Lama-Badewanne. Im Tropenhaus wurde ein Lebensraum für Faultiere geschaffen. „Nicht nur Carlo, sondern auch die neuen Vögel, fühlen sich dort wohl“, sagt Eugène Bruins. Am Tropenhaus ist ein Gehege für die Hornvögel übernetzt worden. Die Bauarbeiten für die neue Leopardenanlage, die dank vieler Spenden errichtet werden kann, haben begonnen. Mittlerweile ist das alte Löwengehege abgerissen worden und sobald das Wetter es zulässt, wird gebaut. Für den Naturschutz hat sich der Zoo Hoyerswerda auch im vergangenen Jahr stark gemacht. So kann die Naturschutzstation Neschwitz wieder mit einer Spende unterstützt werden und auch an einem Projekt für gefährdete Wildkamele in der Mongolei hat sich der Zoo beteiligt. Die Erlöse des Pinguinaktionstags kamen einer Initiative für Humboldtpinguine in Chile zu gute. Außerdem konnte erstmals ein Steinkauz-Jungtier, das in Hoyerswerda geboren wurde, im Harz ausgewildert werden.

Zoo Berlin 24.01.2019
Time to Say Goodbye – Gorilla-Mann Ivo verlässt Zoo Berlin
Über ein Jahrzehnt war er zweifellos das Oberhaupt Berlins einziger Gorilla-Gruppe, nun verlässt er in den kommenden Wochen die Hauptstadt. Nach 14 Jahren im Zoo Berlin zieht Silberrücken Ivo (30) nach Saarbrücken. Ivo wurde am 29. Januar 1988 in München geboren und kam 2005 in den Zoo Berlin. Nachdem sich trotz mehrfachen Damen-Annäherungen jahrelang kein Nachwuchs einstellte, wurde der Gorilla-Mann 2015 gründlich untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass Ivo zeugungsunfähig ist. Damit die genetisch-wertvollen Berliner Gorilla-Weibchen dennoch für Nachwuchs sorgen können, entschied der Zoo Berlin auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) Ivo abzugeben. Mit dem Zoo Saarbrücken fand sich ein ideales neues Zuhause für Ivo. Dort erwarten ihn drei Gorilla-Damen, die altersbedingt nicht mehr für Nachwuchs sorgen sollen. „Durch die Zerstörung ihres Lebensraumes und die illegale Jagd sind Gorillas heute vom Aussterben bedroht. Jedes geborene Jungtier trägt somit bedeutend zur Erhaltung der gesamten Art bei“, erklärt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. In den kommenden Wochen wird ein anderes Gorilla-Männchen in den Zoo Berlin ziehen. Dort erwarten ihn dann die Westlichen Flachlandgorilla-Weibchen Djambala (17), Bibi (21) und Mpenzi (33). Außerdem lebt mit Fatou (61) noch die älteste Gorilla-Dame der Welt im Zoo Berlin.

Tiergarten Schönbrunn 24.01.2019
Mehr Besucher im Tiergarten Schönbrunn im Jahr 2018
Der Tiergarten Schönbrunn blickt auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurück. Der Wiener Zoo konnte im Jahr 2018 über 2 Millionen Besucher begrüßen, das entspricht einer Steigerung von 2,1 Prozent im Vergleich zu 2017. Bei den verkauften Tageskarten konnte mit über 1,1 Millionen der beste Wert seit 10 Jahren erreicht werden. „2018 brachte viele Verbesserungen für unsere Tiere und Highlights für unsere Besucherinnen und Besucher. Das naturnah gestaltete Becken sorgt für Badespaß für unsere Flusspferde auf der Außenanlage. Die Roten Pandas konnten in ihre vergrößerte Anlage zurückkehren und Kolkraben sind in den Tiergarten eingezogen“, resümiert Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Zwillinge bei den Amurleoparden, Drillinge bei den Zwergottern und natürlich die Großen Pandas lockten Besucher in den Zoo. Das heimische Publikum ist dem Tiergarten treu: 2018 wurden 105.000 Jahreskarten verkauft, fast 6.000 mehr als im Jahr 2017. Die 100.000-Marke bei den Jahreskarten wurde zuletzt 2014 geknackt. Durchschnittlich besucht ein Jahreskartenbesitzer den Zoo rund fünfmal im Jahr. Eine wichtige Zielgruppe für den Tiergarten sind auch die Touristen – vor allem im Hochsommer, wenn sich die Österreicher lieber im Schwimmbad abkühlen. Der Touristenanteil an den Ticket-Verkäufen betrug letztes Jahr 38 Prozent. An heißen Sommertagen machten Touristen sogar die Hälfte der Besucher aus. Schratter: „Bei den ausländischen Gästen ist unsere Teilnahme am Vienna Pass und das Angebot der Online-Tickets förderlich. Auch Ticket- und Buchungsplattformen erweisen sich als wichtige Kooperationspartner.“ „ Nicht nur für Österreicherinnen und Österreicher aus nah und fern, auch für Touristinnen und Touristen aus aller Welt zählt der Besuch des Tiergartens zu einem der Top-Wien-Erlebnisse. Die seit Jahren konstant hohen Besucherzahlen beweisen das. Besonders für Familien ist der Zoo ein beliebtes Ausflugsziel und auch die steigende Anzahl der Stammgäste unterstreicht die Vielfältigkeit eines Zoobesuchs – es gibt immer etwas zu erleben. Ich bedanke mich bei Tiergartendirektorin Dr. Dagmar Schratter und ihrem Team – wir haben das vor allem ihnen zu verdanken“, so Eigentümervertreterin der Schönbrunner Tiergarten GesmbH Bundesministerin Margarete Schramböck. Grundlage für den Erfolg ist mit Sicherheit das positive Image des Tiergartens, der 2018 zum fünften Mal in Folge als bester Zoo Europas ausgezeichnet wurde. Der besucherstärkste Tag des Jahres war auch 2018 der Lotterientag, diesmal am 31. August mit insgesamt fast 20.000 Besuchern. Zweitstärkster Tag war der letzte Sonntag im April mit rund 16.500 Besuchern. Maßgeblicher Faktor für den Tiergartenbesuch ist auch das Wetter. Der milde Herbst, der bis Mitte November anhielt, bot perfektes Ausflugswetter und bescherte dem Tiergarten somit viele Besucherinnen und Besucher.

Tierpark Nordhorn 24.01.2019
Winterzeit am Vechtehof im Tierpark Nordhorn – Mit der Vechtehoffamilie die alte Zeit erleben und genießen
Wenn das Feuer in der alten Kochmaschine prasselt, dann wird es gemütlich in der guten Stube des Vechtehofes. Ziehen dann auch noch köstliche Gerüche durch die Räume, dann wird ein Winterbesuch im Nordhorner Familienzoo zu einem echten Vergnügen. Am Samstag, den 02. und Sonntag, den 03. Februar 2019 ist die Vechtehoffamilie des Groafschupper Plattproater Kring e.V. von 11 bis 17 Uhr mit einem winterlichen Programm zu Gast im historischen Vechtehof. Auf der alten Kochmaschine werden hausgemachtes Wurstebrot und Leberbrot gebraten. Eine echte Köstlichkeit, die mit Brot und Apfelmus gereicht wird. Außerdem werden wieder Knieperties gebacken, die den Geruch in der guten Stube des Vechtehofs noch vervollständigen und die dort auch gekostet und käuflich erworben werden können. Besucher, die Appetit auf etwas Besonderes aus der alten Zeit haben, kommen hier voll auf ihre Kosten.

Zoo Köln 23.01.2019
Elefanten, Alaaf! Kinderdreigestirn im Kölner Zoo
„Uns Zoo es Heimat“: Unter diesem – vom Original-Sessionsmotto leicht abgewandelten – Leitspruch hat der Kölner Zoo heute hohen Besuch in seinem Elefantenhaus begrüßt. Das amtierende Kinderdreigestirn gab sich die Ehre und durfte die Dickhäuter füttern und streicheln. „Der Zoo ist für alle Pänz in Köln und Umgebung ein echtes Stück Heimat. Umso mehr freuen wir uns, die Kindertollitäten hier heute begrüßen zu dürfen“, erklärte Zoo-Vorstand Christopher Landsberg. Er überreichte den kleinen Hoheiten den diesjährigen Sessionsorden des Kölner Zoos und wünschte ihnen für die noch folgenden großen Auftritte im kölschen Fasteleer viel Spaß. Prinz Linus I. (Linus Bayartz), Bauer Adrian (Adrian Franke) und Jungfrau Philippa (Philippa Holtmann) durften samt Gefolge heute einen Blick hinter die Kulissen des Elefantenhauses werfen. Den grauen Riesen, die momentan aufgrund der frostigen Temperaturen ganztätig in der Innenanlage des Elefantenparks zu sehen sind, kamen sie dabei ganz nah. Im Kölner Zoo leben 16 Elefanten. 2017 wurden gleich drei Jungtiere auf einmal geboren: „Jung Bul Kne“, „Moma“ und „Kitai“. Der Kölner Rüsselreigen entwickelt sich prächtig. Die drei kleinen Bullen spielen, raufen und balgen immer wieder vor den Augen der Besucher, was zu faszinierenden Tierbeobachtungen einlädt.

Zoo Leipzig 23.01.2019
Bergfest beim Magischen Tropenleuchten – Nachwuchs purzelt bei den Zwergflamingos
Magie pur: Noch bis zum 3. Februar verzaubert das „Magische Tropenleuchten“ Gondwanaland und Teile des Zoos in Orte mit einer einzigartigen Atmosphäre. Besucher können von Donnerstag bis Sonntag (jeweils von 17 bis 22 Uhr, letzter Einlass 21.15 Uhr) mystische Fabelwesen, Feuerkünstler und ein faszinierendes Farbenspektakel bei tropischen 26 Grad erleben. Ein schwebender Nebel auf dem Urwaldfluss lässt die Bootsfahrt zu einem besonderen Erlebnis werden, und leuchtende Hängebrücken laden dazu ein, den tropischen Regenwald Leipzigs aus luftiger Höhe und in einem neuen Licht zu entdecken. Bevor es durch den Schwarzlichttunnel in die Halle geht und die Diskokugel sich dreht, stimmen mehrere Feuershows und leuchtende Stelzenläufer bereits im Außenbereich auf das einmalige Erlebnis ein. Außerdem gewähren die Bewohner des Koala-Hauses und der Wellensittich-Oase (bis 19 Uhr) sowie des Terrariums und der Hochgebirgslandschaft Himalaya Einblicke in ihr nächtliches Treiben. Spezielle gastromische Angebote stehen den Gästen in der Halle, im Restaurant Palmensaal (bis 20 Uhr) im Konzertgarten und an den Grillpavillons auf dem Gondwanalandvorplatz zur Verfügung. Zwergflamingoküken purzeln: Seit einigen Wochen können sich die Pfleger der Kiwara-Savanne über regen Nachwuchs bei den Zwergflamingos freuen. Bislang sind neun Küken in Naturbrut geschlüpft, die von den Elternvögeln liebevoll versorgt werden und sich lebhaft zwischen den Bruthügeln tummeln. Die Besucher können das Treiben und die unterschiedlich entwickelten Jungvögel an der Einsichtsscheibe gut beobachten. Ebenfalls zeigt sich der jüngste Sprössling der Erdmännchenfamilie immer häufiger außerhalb des sicheren Baus und genießt sichtlich die ersten Sonnenstrahlen des Jahres. „Momentan können wir sehr zufrieden mit der Entwicklung der aktuellen Nachkommen sein. Die Zahl der Zwergflamingoküken ist mehr als erfreulich und wir rechnen in den nächsten Wochen mit dem Schlupf weiterer Jungvögel. Der Nachwuchs von Tüpfelhyänenweibchen Dara entwickelt sich ebenfalls prächtig und ist immer wieder draußen unterwegs“, so Zoodirektor Prof. Jörg Junhold.

Zoo Heidelberg 23.01.2019
Perlhuhn-Rekord im Zoo Heidelberg Tierische Inventur zum Jahreswechsel
„Wie viele Tiere gibt es eigentlich im Zoo Heidelberg?“ Diese Frage stellen regelmäßig viele große und kleine Zoobesucher. Die Inventur zum Jahresende gibt Antwort: Zum 31. Dezember 2018 lebten im Zoo Heidelberg genau 80 Vogelarten, 51 Säugetierarten und weitere 24 Tierarten, die Besucher bei einem Spaziergang entdecken können. Die insgesamt 155 Arten bilden einen Bestand von 2478 Tieren. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Anzahl der Tierarten in 2018 nur leicht verändert. Bewohnten zum Jahresende 2017 insgesamt 163 verschiedene Tierarten die Gehege und Volieren im Zoo Heidelberg, sind es zum 31. Dezember 2018 mit 155 Arten acht Tierarten weniger. Der Grund: Einige Volieren oder Terrarien wurden im Laufe des Jahres umstrukturiert und ein paar Vögel, Reptilien, Insekten und Krebse sind in andere Zoos umgezogen. Erfreulich ist, dass die Zahl der einzelnen Tiere sowohl bei den Säugetieren als auch bei den Vögeln gestiegen ist. Einen Rekord-Anstieg gab es bei den Perlhühnern: Die Hühner mit dem fein getupften Gefieder sind nun in einer großen Gruppe von 25 Tieren unterwegs – so viele gab es noch nie in Heidelberg, 2017 lebten nur vier Perlhühner im Zoo. „Helmperlhühner fühlen sich in großen Gruppen am wohlsten, daher haben wir uns im letzten Jahr dazu entschieden, intensiv nachzuzüchten – mit Erfolg. Auch in Zukunft werden die Perlhühner im Schwarm im Zoo unterwegs sein“, berichtet Kuratorin Sandra Reichler. Die lebhafte Hühnertruppe hält sich besonders gerne im Dickicht rund um die Afrikaanlage und dem Flamingosee auf. Durch ihr lautes Geschnatter sind sie schon von weitem zu hören und erfreuen mit ihrer drolligen Art die Zoobesucher. Inventur als Jahresrückblick – Sämtliche Veränderungen im Tierbestand werden das ganze Jahr über in einer elektronischen Tierkartei festgehalten. Eine Inventur ist dennoch wichtig. „Mit der Inventur wird der Tierbestand im Zoo Heidelberg zum Stichtag 31. Dezember mit den Informationen in der Kartei abgeglichen und bei Bedarf aktualisiert. Manchmal kommt es vor, dass beispielsweise ein Vogelküken im hohen Gras unbemerkt schlüpft. Spätestens zur Inventur fällt uns das aber auf!“, erklärt Reichler. Der Abgleich der Daten ist für das Zoo-Team auch ein kleiner Rückblick auf die Veränderungen im vergangenen Jahr: Bereits im Januar 2018 gab es den ersten Nachwuchs bei den Socorrotauben. Im Frühjahr und Sommer folgten ein junger Schopfhirsch, junge Präriehunde, Zwergziegen, Inkaseeschwalben, Flamingo- und die Perlhuhnküken. Den letzten Nachwuchs in 2018 gab es am 29. Dezember bei den Rhönschafen. Im Mai starb die 24-jährige Bärin Uschi. Der junge, im Zoo Heidelberg geborene Mähnenrobbenbulle Pepe und der stattliche Elefantenbulle Gandhi zogen in andere Zoos um. Dafür freute sich das Zoo-Team über zwei Neuzugänge: Sumatra-Tigerin Karis, die seit Mai 2018 als Partnerin für Tiger Tebo in Heidelberg lebt und die Syrische Braunbärin Ronja, die sich seit September die große Anlage mit Braunbär Martin und den Korsakfüchsen teilt. Bereits zum Jahresanfang 2019 gibt es wieder neues zu entdecken: Eine kleine Gruppe Bartmeisen ist im Januar in den Zoo Heidelberg eingezogen und lebt in der Voliere am Flamingosee. In den nächsten Wochen erwartet der Zoo weiteren Zuwachs bei den Reptilien. Besucher können sich auf die auffällig gefärbten Leopardgeckos freuen. (nach Anzahl der Arten/Stand 31.12.2018) Säugetiere: 501 Individuen in 51 Arten Vögel: 521 Individuen in 80 Arten Reptilien: 51 Individuen in 9 Arten Amphibien: 6 Individuen in 1 Art Fische: 1210 Individuen in 8 Arten Insekten: 178 Individuen in 4 Arten Krebstiere: 1 Individuum in 1 Art Muscheln: 10 Individuen in 1 Art Insgesamt 2478 Individuen in 155 Arten

Zoo Hannover 23.01.2019
Schwergewichtiger Doppelgeburtstag – Happy Birthday, Elefantenkuh Indra und Flusspferdweibchen Kiboko
Sie sind die grauen Grandes Dames des Erlebnis-Zoo Hannover, echte Schwergewichte, Charaktertiere – und sie haben beide am 23. Januar Geburtstag! Elefantenkuh Indra wurde 46, Flusspferd-Weibchen Kiboko stolze 36 Jahre alt! Da besonders im Alter jeder Geburtstag gefeiert werden sollte, ließ es sich auch das Zoo-Team nicht nehmen, seine Schützlinge an ihrem Ehrentag mit ihren Lieblings-Leckereien zu überraschen. Festtagsbuffet für Indra – An ihrem Geburtstag erwartete Elefantenkuh Indra im Dschungelpalast ein kleines Festtagsbuffet aus knackigen Möhren, süßen Äpfeln und frischem Salat, serviert auf einem Bett aus Heu. Gemütlichen Schrittes näherte sich die Elefantendame ihrem Geschenk, berüsselte alles ausgiebig und pickte sich sorgsam ihre Lieblingsspeise Banane und Möhre heraus. Damit Indra ihr Geschenk auch in aller Ruhe genießen konnte, ließen die Tierpfleger die weitere Rüsselbande erst ein paar Minuten später dazu, die den Rest des Buffets wortwörtlich stürmten. Echte Hannoveranerin: Indra wurde am 23. Januar 1973 im Zoo Hannover geboren und war das erste Elefantenkind, das die Hannoveraner ihr ganzes Leben lang begleiten konnten. Als Leitkuh führt sie heute die Herde im Dschungelpalast an, hilft mit so manchem Rüssel-Klaps bei der Erziehung der Jungtiere und sichert sich bei den Fütterungen immer den größten Anteil. Mit ihren 46 Jahren zählt Indra tatsächlich schon zu den Elefantensenioren. In menschlicher Obhut, wie zum Beispiel im Zoo, können Asiatische Elefanten dank der guten tierpflegerischen und medizinischen Betreuung 50 bis 60 Jahre alt werden, im Freiland ist die Lebenserwartung deutlich geringer. Indra sei im Alter ruhiger und auch etwas vorsichtiger geworden, berichten die Tierpfleger. „Wir freuen uns, dass sie noch so gesund ist und hoffen noch auf viele weitere, schöne Jahre mit unserer Indra!“, ist sich das Team im Dschungelpalast einig. Party im Indoor-Pool – Auch Kiboko lasse es mittlerweile etwas gemütlicher angehen, berichtete das Team vom Sambesi, als es zur Geburtstagsfeier im beheizten Indoor-Pool der Flusspferde ging. Mit lautem Grunzen und aufgerissenen Mäulern begrüßten die Flusspferde ihre Tierpfleger und das mitgebrachte Präsent für Flusspferd-Weibchen Kiboko: Statt Kuchen gab es hier eine Extra-Portion Salat – das Lieblingsessen der grauen Dame. Kiboko, die am 23. Januar 1983 im Breslauer Zoo geboren wurde, zog 1998 nach Hannover. Früher war das Weibchen mit der besonders dunklen Haut besonders dafür bekannt, dass sie ihren eigenen Kopf hatte und beim Schwimmen im Hippo-Pool ihre Artgenossinnen auch mal beiseiteschob, wenn die ihren neu auserkorenen Lieblingsplatz besetzten. Heute siehe Kiboko alles etwas gelassener, Hauptsache, das Futter komme pünktlich, so die Tierpfleger. Mit ihren 36 Jahren hat Kiboko bald das Senioren-Alter erreicht. In menschlicher Obhut können Flusspferde um die 50 Jahre alt werden, im Freiland liegt die Lebenserwartung nur bei ungefähr 40 Jahren.

Zoo Schwerin 23.01.2019
Anerkennung von höchster Stelle – Bestätigung durch EU-Kommission stärkt Zooarbeit
Die Anerkennung durch die EU-Kommission ist eine wertvolle Bestätigung für die Arbeit der zoologischen Gärten. Über die Entscheidung der Kommission, die sogenannte europäische Zoorichtlinie nach zweijähriger Überprüfung als „fit for purpose“ zu betrachten und damit unverändert beizubehalten, sprachen der Minister für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommerns, Dr. Till Backhaus und Vertreter des Verbandes der Zoologischen Gärten (VdZ) sowie des Landeszooverbandes Mecklenburg-Vorpommern gestern auf der Grünen Woche in Berlin. „Es freut mich, dass die EU die wichtige Rolle, die unsere modernen Zoos in puncto Artenschutz, Bildung und Tierhaltung übernehmen, mit ihrer Entscheidung bekräftigt hat“, sagte Minister Dr. Backhaus. „Die positiven Effekte der Zoorichtlinie werden durch die Arbeit unserer nationalen Zooverbände noch verstärkt.“ Mecklenburg-Vorpommern wird Ausnahmegenehmigungen erteilen – Ein weiteres Thema des Treffens war der Umgang mit sogenannten Invasivarten in Zoos. Eine EU-Verordnung regelt, dass einige gebietsfremde Tierarten nicht mehr gehalten und gezüchtet werden dürfen. Dies betrifft unter anderem Waschbären und Chinesische Muntjaks. „Wir teilen die Auffassung, dass unsere zoologischen Gärten auch diese invasiven Arten weiterhin halten können sollten“, sagte Dr. Till Backhaus. „Deshalb sind wir bestrebt, den Tierparks und zoologischen Gärten in Mecklenburg-Vorpommern nach intensiver Prüfung aller notwendigen Voraussetzungen entsprechende Ausnahmegenehmigungen zu erteilen.“ Somit müssen diese Zoos die Haltung der betroffenen Arten nicht auslaufen lassen. „Wir freuen uns sehr, dass Minister Backhaus von unserer Arbeit überzeugt ist“, sagte der Geschäftsführer des Verbandes der Zoologischen Gärten, Volkes Homes. „Unsere Zoos leisten einen wertvollen Beitrag zur Bildung der Bevölkerung über Invasivarten. Mit den in Aussicht gestellten Genehmigungen kann dieser gerade in der heutigen Zeit wichtige Auftrag nunmehr weiterhin erfüllt werden. Wir wünschen uns, dass auch andere Bundesländer dem Beispiel Mecklenburg-Vorpommerns folgen.“ Und der Vorsitzende des Landeszooverbands Mecklenburg-Vorpommern, Udo Nagel, ergänzt: „Die Entscheidung unseres Ministeriums erleichtert uns sehr. Wir sehen hierin auch einen Auftrag an die Zoos, den Themenkomplex invasive Arten zukünftig noch deutlicher herauszuheben.“

Tierpark Hellabrunn München 23.01.2019
Im Einsatz für den Artenschutz
Im vergangenen Jahr waren rund 85 Artenschutzbotschafter ehrenamtlich für den Tierpark Hellabrunn im Einsatz. Sie informieren die Besucher über bedrohte Lebensräume wie den Regenwald oder die Polarregionen und erläutern im gemeinsamen Gespräch, wie jeder Einzelne seinen kleinen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität leisten kann. „Das Team der ehrenamtlichen Artenschutzbotschafter unterstützt Hellabrunn bei der wichtigen Aufgabe, Menschen für biologische Vielfalt zu begeistern – als kompetente Ansprechpartner informieren die Artenschutzbotschafter über die tierischen Bewohner und die Vielzahl an Artenschutzprojekten, die der Tierpark unterstützt. Für dieses Engagement sind wir sehr dankbar“, so Tierpark-Direktor Rasem Baban. 2018 engagierten sich in rund 4.000 Stunden und bei 1.300 Einsätzen Menschen mit verschiedensten beruflichen Hintergründen als Artenschutzbotschafter im Tierpark. Die ehrenamtlichen Helfer sind nicht nur für die Betreuung der Info-Mobile Biodiversität, Regenwald und Polarwelt da, sondern unterstützen auch die Organisation des jährlichen Vortragsprogrammes im Hellabrunner Artenschutzzentrum. Hinzu kommen Dienste im Bauerngarten des Mühlendorfes oder die Aufsicht im Streichelgehege. Auch zu Anfang dieses Jahres besteht die Möglichkeit, sich als Artenschutzbotschafter in Hellabrunn zu bewerben. Mitmachen kann jeder ab 18 Jahren, der großes Interesse an Natur- und Artenschutz sowie den Aufgaben eines wissenschaftlich geführten Tierparks hat. Spezielle Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – Freude am Erklären komplexer Zusammenhänge und am Austausch miteinander ist jedoch erwünscht. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 3. Februar 2019. Neben dem Artenschutzbotschafter-Team gibt es noch eine weitere Säule des Engagements für Hellabrunn: den Förderkreis. Dieser besteht aus Tier- und Naturliebhabern, die Hellabrunn bei der Erreichung seiner Ziele finanziell unterstützen. Dafür erhalten Förderer ein exklusives Veranstaltungsprogramm mit Vorträgen, Exkursionen und Gelegenheiten zum Austausch mit anderen Förderern. In diesem Jahr plant der Tierpark mit der Förderung, die direkt in die Baurücklage für Tieranlagen fließt, die Neugestaltung der Silbergibbon-Außenanlage. „Dank der Zuwendungen aus dem Förderkreis konnten in der Vergangenheit bereits tolle Neuerungen in Hellabrunn umgesetzt werden, wie beispielsweise der Bau eines Futterbaums für die Giraffen“, so Rasem Baban über das Engagement.

Zoo Augsburg, 23.01.2019
Aus dem Januar-Newsletter
Das Jahr 2018 endete mit einer Geburt bei den Wasserbüffeln und 2019 begann gleich sehr positiv.
Bei den Alpakas kam ein Stutfohlen zur Welt, und auch bei den Rotbüffeln wurde ein Kälbchen geboren.
Besonders überraschend waren allerdings die (bisher) drei Babys bei den Zwergziegen. Erst im August kamen 10 weibliche Tiere aus den Zoos von Hamburg und Salzburg nach Augsburg. Passend zu dem jugendlichen Alter der Mütter (gerade einmal ein Jahr), sind die Zicklein auch besonders klein.
Im Vogelbestand schlüpften Pelikane. Derzeit sind es zwei Küken bei den Rosa- und eines bei den Krauskopfpelikanen.
Der Winter ist keine gute Zeit für Tiertransporte. Einmal ist die Witterung sehr unsicher, und dann machen die vielen Feiertage verbunden mit erhöhtem Verkehrsaufkommen die Sache auch nicht leichter. Trotzdem ist ein männlicher Jungfernkranich angekommen.
Drei Nachzuchten der Roten Sichler wurden an den Vogelpark Marlow abgegeben.
Der letzte verbliebene Impalabock wurde geschlachtet, da eine Abgabe nicht möglich war. Ein Pavianweibchen starb altersbedingt, ebenso wie der Zwergplumplori, der 2007 als erwachsenes Tier über eine Beschlagnahmung im Zoo Augsburg eingestellt wurde.
Bedingt durch die Weihnachtsfeiertag war in den letzten Wochen Stillstand auf der Baustelle der neuen Elefantenanlage. Trotzdem wurde natürlich heftig geplant, hin und her überlegt, denn die nächste Feierlichkeit steht an. Momentan ist der Termin für das Richtfest für den 13.02.2019 um 11 Uhr festgelegt.

Zoo Basel 23.01.2019
Eisvögel: Ein schillerndes Paar unterwegs im Zoo Basel
Zurzeit hält sich ein Eisvögel-Paar im Zoo Basel auf. Zu finden sind die beiden meist beim Ansitz oder beim Jagen in der Nähe des Vivariums oder entlang der Zolli-Gewässer. Wer sie sehen möchte, folgt am besten den vielen Fotografen, die «Jagd» auf den leuchtend blauen Vogel machen. Schwierig zu bestimmen ist er nicht. Mit seinem schillernd blauen Rückengefieder, dem knall-orangenen Bauch und dem langen Schnabel ist der Eisvogel so auffällig wie kein anderer heimischer Vogel. Im Zoo Basel ist er ein bekannter Wintergast. Seit vielen Jahren fliegt er entlang den Zolli-Gewässern, immer auf der Suche nach einem feinen Happen. Hoffen auf Eisvogel-Nachwuchs – Dieses Jahr hat sich ein Eisvogel-Paar im Zoo Basel eingefunden. Männchen und Weibchen lassen sich gut anhand der Schnabelfärbung unterscheiden. Der Schnabel männlicher Vögel ist dunkel gefärbt, beim Weibchen schimmert der untere Teil rötlich. Im Zoo Basel hofft man schon länger, dass die Eisvögel das Gelände nicht nur zur Nahrungssuche, sondern auch zum Brüten aufsuchen. Fische gibt es in den Gewässern reichlich, aber mit der Brutmöglichkeit haperte es bisher. Im vergangenen Jahr bauten Tierpfleger eine künstliche Uferböschung mit Bruthöhle, an der die Vögel nun sehr interessiert sind. Wo sich diese Böschung befindet, verrät der Zolli nicht, denn den Vögeln soll so viel Ruhe wie nur möglich gegönnt werden. Genügend zu Futtern finden die beiden offensichtlich, denn seit ein paar Wochen bleiben sie im Zolli und fliegen nicht mehr weg. Spannend wird es zu Beginn der Brutsaison März oder April. Dann wird klar, ob die Eisvögel die Bruthöhle annehmen. Eisvögel sind bedroht – Eisvögel leben ganzjährig in der Schweiz, ihr Bestand hat jedoch stark abgenommen. Laut Angaben der Vogelwarte Sempach sind es nur noch zwischen 400 und 500 Vögel. Der Bestand in Europa beträgt 79.000 bis 160.000 Vögel. Von der Weltnaturschutz Organisation (IUCN) wird der Eisvogel als bedrohte Art eingestuft. Das liegt nicht zuletzt an seiner Lebensweise, denn der Eisvogel ist, was seine Diät und seine Brutplätze betrifft, recht anspruchsvoll. Als Fischjäger benötigt der Eisvogel Gewässer, die reich an kleinen Fischen sind und Sitzwarten zum Jagen. Seine Beute erspäht er auf einem Ast sitzend. Er stürzt sich im Steilflug ins Wasser und verspeist seinen Fang auf dem nächstgelegenen Ast. Bäche, Seen und ruhige Uferböschungen sind auch für die Aufzucht der Jungen unentbehrlich. Mit ihrem langen Schnabel graben Eisvögel in die sandigen und leicht lehmigen Böschungen lange Röhren und ziehen dort ihren Nachwuchs auf, bestens geschützt vor Fressfeinden, die sich kaum seitens Wasser oder von oben dem versteckten Nest nähern. Jedoch machen verschmutzte und begradigte Gewässer dem Eisvogel das Leben schwer, wenn der Fischbestand nicht ausreicht, um eine Eisvogel-Familie ernähren zu können. Auch die zunehmenden Freizeitaktivitäten lassen dem scheuen Vogel, der bei kleinsten Störungen die Flucht ergreift, immer weniger ungestörten Raum.

Zoo Landau in der Pfalz 22.01.2019
„Gibbon und Co. – Ein Jahr für die Sänger des Regenwaldes“ –
Jahresprogramm 2019 von Zoo, Zooschule und Zoofreundeskreis Landau in der Pfalz vorgestellt

Im Jahr 2019 steht das Jahresmotto des Veranstaltungsprogramms von Zoo, Zooschule und Zoofreundeskreis Landau in der Pfalz im Zeichen der südostasiatischen Regenwälder. Wie schon im Jahr 2018 unterstützt das Zooteam die über zwei Jahre laufende „Silent Forest“ (Stille Wälder) Kampagne der Europäischen Zoo- und Aquarienvereinigung (EAZA). Ziel ist es, auf die Ausrottung südostasiatischer Singvogelarten aufmerksam zu machen. Die tropischen Wälder drohen zu verstummen, da zahllose Singvogelarten exzessiv für den Handel im In- und Ausland, u.a. für die Austragung von Gesangswettbewerben, gefangen werden. Doch die Regenwälder Südostasiens sind noch für eine weitere „singende Tiergruppe“ bekannt, denn sie beherbergen 18 Arten von Gibbons. Die so genannten „Kleinen Menschenaffen“ sind die kleinsten, vielfältigsten, zahlenmäßig erfolgreichsten und am meisten spezialisierten Menschenaffen. Gibbons bewohnen die Baumkronen der Regenwälder und sind für ihre als Schwinghangeln bezeichnete besondere Fortbewegungsart und weite Sprünge durchs Blätterdach bekannt. Ganz besonders macht sie auch die Art und Weise, wie sie ihre Wohngebiete und Familienzusammengehörigkeit durch laute morgendliche Gesänge, wahre Duette, kennzeichnen. Besonders bedroht sind Gibbons durch den Verlust ihres Lebensraums, der in atemberaubendem Tempo abgeholzt wird, und durch illegale Jagd, wie auch eine Präsentation über das diesjährige Zootier des Jahres, den Gibbon, im Rahmen der Vorstellung des Jahresprogramms deutlich machte. Unter dem Motto „Gibbon und Co. – Ein Jahr für die Sänger des Regenwaldes“ erwarten die Landauer Zoogäste 2019 tolle und vielfältige Veranstaltungen für alle Altersklassen! Insgesamt stehen neben dem umfangreichen Ferienprogramm der Landauer Zooschule über 40 Einzelveranstaltungen im Veranstaltungskalender des Landauer Zoos. Landaus Beigeordneter und Zoodezernent Rudi Klemm begrüßte die anwesenden Akteurinnen und Akteure und dankte den zahlreich erschienenen Vertreterinnen und Vertretern der Medien für das Interesse. „Ein vielfältiges Programm für Groß und Klein haben das Team aus Zoo, Zooschule, Zoofreundeskreis und DGHT für die kommende Saison auf die Beine gestellt, und auch für mich in meiner relativ neuen Rolle als Opa ist etwas ganz Besonderes dabei“, freute sich Klemm. Der erste Termin des Jahres ist der „Oma-Opa-Enkeltag“ der Zooschule, der am 2. und 9. Februar stattfinden wird. Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel betonte in seiner Begrüßung, wie wichtig die gute Zusammenarbeit mit den lokalen und überregionalen Medien sei, gerade auch, um die vielfältigen Aktivitäten im Zoo für möglichst viele Menschen bekannt zu machen. Zooschulleiterin Dr. Gudrun Hollstein umriss die inzwischen schon 28 Jahre bestehende Bildungsarbeit der Landauer Zooschule, die ein Team aus rund 25 Studierenden der Universität Koblenz-Landau und zwei festangestellten Zoopädagoginnen stemmt. Fest zum Programm der Bildung für nachhaltige Entwicklung gehören klassische Veranstaltungen wie Zooführungen für Kindergärten, Kitas, Schulen und private Gruppen aller Altersklassen. Hinzu kommen die Ausrichtung von Geburtstagsfeiern für Groß und Klein und ein umfangreiches Ferienprogramm bestehend aus ganztägiger Kinderbetreuung (von 7.30 Uhr bis 13, 14 oder 16 Uhr; inklusive Mittagessen) und halbtägigen Workshops. Besondere Veranstaltungen sind unter anderem Übernachtungscamps, die Kinder-Uni, die Zoosafaris oder die Abendführungen für Familien. Zum vierten Mal werden in diesem Jahr die „Zoojugendspiele“ stattfinden – ein Wettbewerb, bei dem Viertklässlerinnen und Viertklässler ihr Wissen rund um die Themen Artenschutz und Biologische Vielfalt testen werden. Kostenlosen Zooschulunterricht gibt es für Landauer Schulen und Kitas sowie für Schulen und Kitas des Landkreises Südliche Weinstraße im Rahmen der Verlust ihres Lebensraums, der in atemberaubendem Tempo abgeholzt wird, und durch illegale Jagd, wie auch eine Präsentation über das diesjährige Zootier des Jahres, den Gibbon, im Rahmen der Vorstellung des Jahresprogramms deutlich machte. Unter dem Motto „Gibbon und Co. – Ein Jahr für die Sänger des Regenwaldes“ erwarten die Landauer Zoogäste 2019 tolle und vielfältige Veranstaltungen für alle Altersklassen! Insgesamt stehen neben dem umfangreichen Ferienprogramm der Landauer Zooschule über 40 Einzelveranstaltungen im Veranstaltungskalender des Landauer Zoos. Landaus Beigeordneter und Zoodezernent Rudi Klemm begrüßte die anwesenden Akteurinnen und Akteure und dankte den zahlreich erschienenen Vertreterinnen und Vertretern der Medien für das Interesse. „Ein vielfältiges Programm für Groß und Klein haben das Team aus Zoo, Zooschule, Zoofreundeskreis und DGHT für die kommende Saison auf die Beine gestellt, und auch für mich in meiner relativ neuen Rolle als Opa ist etwas ganz Besonderes dabei“, freute sich Klemm. Der erste Termin des Jahres ist der „Oma-Opa-Enkeltag“ der Zooschule, der am 2. und 9. Februar stattfinden wird. Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel betonte in seiner Begrüßung, wie wichtig die gute Zusammenarbeit mit den lokalen und überregionalen Medien sei, gerade auch, um die vielfältigen Aktivitäten im Zoo für möglichst viele Menschen bekannt zu machen. Zooschulleiterin Dr. Gudrun Hollstein umriss die inzwischen schon 28 Jahre bestehende Bildungsarbeit der Landauer Zooschule, die ein Team aus rund 25 Studierenden der Universität Koblenz-Landau und zwei festangestellten Zoopädagoginnen stemmt. Fest zum Programm der Bildung für nachhaltige Entwicklung gehören klassische Veranstaltungen wie Zooführungen für Kindergärten, Kitas, Schulen und private Gruppen aller Altersklassen. Hinzu kommen die Ausrichtung von Geburtstagsfeiern für Groß und Klein und ein umfangreiches Ferienprogramm bestehend aus ganztägiger Kinderbetreuung (von 7.30 Uhr bis 13, 14 oder 16 Uhr; inklusive Mittagessen) und halbtägigen Workshops. Besondere Veranstaltungen sind unter anderem Übernachtungscamps, die Kinder-Uni, die Zoosafaris oder die Abendführungen für Familien. Zum vierten Mal werden in diesem Jahr die „Zoojugendspiele“ stattfinden – ein Wettbewerb, bei dem Viertklässlerinnen und Viertklässler ihr Wissen rund um die Themen Artenschutz und Biologische Vielfalt testen werden. Kostenlosen Zooschulunterricht gibt es für Landauer Schulen und Kitas sowie für Schulen und Kitas des Landkreises Südliche Weinstraße im Rahmen der auf denen im diesen Jahr jeweils spezielle Tiergruppen und Schützlinge des Zoo Landau vorgestellt werden. Das Zooteam freut sich auf ein ereignisreiches Zoojahr mit vielen interessierten Gästen!

Tierpark Berlin 22.01.2019
Step by Step – Eisbärchen im Tierpark Berlin macht erste Gehversuche
Schlafen, kuscheln, trinken – gute 8 Wochen nach der Geburt kommt noch eine weitere Fähigkeit im Leben des kleinen Eisbären dazu: krabbeln und sogar erste Gehversuche. Vier kleine Pfoten koordiniert einzusetzen, ist allerdings gar nicht so einfach und so endet aktuell noch nahezu jeder Gehversuch in einer kleinen Rolle. Wie gewohnt unterstützt Eisbär-Mutter Tonja (9) auch bei den ersten Gehversuchen geduldig und hilft beim Auf-die-Beine-kommen. „Gerade bei solch einem kleinen Moppelchen fallen die ersten Fortbewegungsversuche noch sichtlich schwer“, erklärt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. „Zum Glück kann sich das Eisbären-Jungtier noch Zeit lassen, erst im Frühjahr sollte es kräftig genug sein und seiner Mutter auf die Außenanlage folgen.“ Da absolute Ruhe für Mutter und Nachwuchs ein entscheidender Faktor für den Erfolg der Aufzucht näherte sich bisher niemand der Wurfhöhle. Voraussichtlich Anfang Februar steht die erste tierärztliche Untersuchung für das Eisbärchen an, bei der dann auch das Geschlecht bestimmt werden kann. Trotz der guten Entwicklung des Eisbären-Nachwuchses besteht durch die hohe Sterblichkeitsrate bei jungen Eisbären noch immer ein gewisses Restrisiko.

Zoo Rheine 22.01.2019
Dreifacher Tiger-Nachwuchs im NaturZoo
Das wird viele Zoo-Freunde und auch das Zuchtprogramm (EEP) freuen: Bei den Sumatra-Tigern im NaturZoo Rheine hat sich Nachwuchs eingestellt, und das gleich dreifach. Am Dienstag, dem 8. Januar, fand die Geburt statt. Mutter „Naga“ hatte sich dazu in ein eigens für die Niederkunft vorbereitetes, abgedunkeltes Abteil im Tiger-Haus zurückgezogen. Dort versorgt sie seither ihre Jungen vorbildlich, und die entwickeln sich sehr gut, wie aus den Aufnahmen einer Beobachtungskamera erkenntlich ist. Bisher hatten die Tierpfleger noch keinen direkten Zugang zu den Jungtieren, da mögliche Störungen ganz bewusst vermieden werden. So ist auch das Geschlecht der Kleinen noch unbekannt. Dies wird erst bei der ersten Impfung in wenigen Wochen festgestellt werden können. Diese jungen Tiger sind nicht nur eine Freude für das Zoo-Team und bald auch für die Zoo-Besucher, wenn die Kleinen etwa Mitte Februar erstmals die Wurfbox verlassen, sondern auch für das Europäische Zuchtprogramm für diese Art. Sie sind „Wunschkinder“, die zur Stützung des Zoo-Bestandes wichtig sind. Erst im August vergangenen Jahres kam der Kater „Kabus“ aus dem Zoo Belfast nach Rheine mit der Bestimmung, dass er mit einer der beiden bis dahin „männerlos“ gehaltenen Tiger-Schwestern Naga und Aguja „eine Familie gründen“ sollte. Die TierpflegerInnen wirkten als Ehe-Stifter indem sie sich für Naga als passende Partnerin für Kabus entschieden, woraufhin Aguja gleichfalls mit Fortpflanzungs-Auftrag in den Howletts Zoo Park nach England reiste. Sehr kurz nach dem ersten Zusammentreffen kam es Ende September dann zu Paarungen zwischen Kabus und Naga, die zu dem „freudigen Ereignis“ führten. Tatsächlich ist dieser Zuchterfolg nicht selbstverständlich. Naga ist als Handaufzucht im Zoo Lissabon groß geworden und lebte seither – und seit März 2012 im NaturZoo – nur mit ihrer Schwester zusammen. Mit mittlerweile fast 10 Jahren ist sie zudem auch nicht mehr die Jüngste, vor allem in Hinblick darauf, dass es sich bei diesem Wurf um ihren ersten überhaupt handelt. Kabus hingegen war schon mit einer Tigerin im Zoo Belfast zuchterprobt. Natürlich sind die Neugeborenen noch nicht „über den Berg“; während der weiteren Entwicklung wird es sicherlich noch kritische Phasen geben. Im NaturZoo ist man aber zuversichtlich und verlässt sich auf das weitere vorbildliche Mutter-Verhalten von Naga, die dazu auch alle Ruhe und – indirekte – Unterstützung erhält.

Zoo Köln 21.01.2019
Overather spenden 1.111 Euro an den Kölner Zoo
Bunter Abend bringt Spende für den Kölner Zoo: Die Mitte Dezember im Kulturbahnhof Overath veranstaltete „Bergische Weihnacht“ hat einen Reinerlös in Höhe von 1.111 Euro ergeben. Er kommt den großen und kleinen Tieren im Kölner Zoo zugute. Zwei der Initiatoren des traditionsreichen Wohltätigkeitsabends, Manfred Erwe und Alexander Bücken, übergaben Zoodirektor Prof. Theo B. Pagel nun den Spendenscheck. Rahmenhandlung des adventlichen Abends in Overath war ein weihnachtliches Bühnenstück. Maria, gespielt von Carola Noss, und Josef, Manfred Erwe, wollten darin den Weihnachtsabend einmal ganz allein verbringen. Ihr Weg führt sie in diesem Schauspiel in den nächtlichen Zoo. Die Zweisamkeit wurde nicht nur von einem Tierpfleger, dargestellt von Alexander Bücken, und Zoodirektor Pagel, gespielt von sich selbst, gestört, sondern auch durch tolle Beiträge wechselnder Künstler. So malte der bekannte Wimmelbildzeichner Heiko Wrusch ein Unikat, das bei einer Benefiz-Versteigerung zugunsten des Zoos den Besitzer wechselte. Dirk und Claudia Pawelka („Die glorreichen Zwei“) trugen Lieder wie „Elephant walk“, „The lion sleeps tonight“ oder „Ene Besuch em Zoo“ vor. Töm Klöwer imitierte mit Percussion und weiteren Instrumenten Tiergeräusche. Profi-Tanzpaare der Tanzschule Leyer ergänzten das Programm mit beeindruckenden Tänzen. Auch der Overather Bürgermeister Jörg Weigt war in einem humorvollen Kurztalk mit an Bord. Höhepunkt des Abends war sicher für viele der Auftritt von Hans Blum, besser bekannt als Henry Valentino. Er wohnt seit Jahrzehnten in Overath und ist jüngst 90 geworden. Valentino intonierte „Im Wagen vor mir fährt ein schönes Mädchen“ – alle stimmten ein.

Aquarium Berlin 21.01.2019
Hai-Four – Zwei neue Hai-Damen ins Aquarium Berlin eingezogen
Sie gehören zu den Stars der Unterwasserwelt und gleichzeitig zu den wohl mythenumwobensten Lebewesen der Erde – seit dem 16. Januar 2019 ist das Hai-Riff im Aquarium Berlin um zwei Bewohnerinnen reicher: Zwei Schwarzspitzen-Riffhai-Weibchen aus Leipzig sind eingezogen. Als ein Spezial-Sattelschlepper am Vormittag des vergangenen Mittwochs das Aquarium Berlin erreichte, war die Spannung bei allen Beteiligten groß. Aus dem Zoo Leipzig wurden die beiden Schwarzspitzen-Riffhaie Elke (20) und Susi (6) in Berlin erwartet. Dank großer Wasser-Tanks mit spezieller Filtertechnik an „Board“ des LKWs verlief die kurze Reise für die beiden Hai-Damen problemlos. Dabei ist vor allem der Transport von größeren Meeresbewohnern immer mit einem besonderen Aufwand verbunden. „Die meisten Hai-Arten müssen stets in Bewegung sein“, erklärt Tierarzt und Zoo- und Aquariumsdirektor Dr. Andreas Knieriem. „Nur so können sie atmen, da beim Schwimmen automatisch Wasser in ihre Kiemen gespült wird.“ Die beiden Riffhaie zogen nach ihrer Ankunft direkt in das Haibecken des Aquarium Berlin. Dort erwarteten sie unter anderem zwei Artgenossen, die beiden Schwarzspitzen-Riffhaie Hugo (20) und Heike (4). Die Zusammenführung verlief vollkommen harmonisch. Auch im natürlichen Lebensraum schließen sich Haie hin und wieder in lockere Verbände zusammen und treffen daher auch dort regelmäßig auf Artgenossen. Entgegen ihrem Image bei vielen Menschen zeigen Haie selten bis nie ein aggressives Verhalten. Dennoch werden sie zu Millionen auf brutale Art und Weise gejagt. Vor allem zur Herstellung der berühmten Haifischflossensuppe werden die Tiere gefangen, ihnen am lebendigen Leib die Flossen abgetrennt und sie anschließend zum Sterben zurück ins Wasser geworfen. Diese Bejagung stellt heute die Hauptursache für den Rückgang der weltweiten Haipopulation dar. Seit der Ankunft von Susi und Elke leben vier Schwarzspitzen-Riffhaie im Aquarium Berlin. Mit einer Körperlänge von etwa 1,20 m ist Elke das größte Tier des Quartetts. Langfristig kann auf Nachwuchs gehofft werden. Das Hai-Riff des Aquarium Berlin verfügt über neuste Strömungstechnik. Wie im natürlichen Lebensraum sind die Berliner Tiere dadurch unterschiedlichen und vor allem wechselnden Strömungen ausgesetzt. Bei den wöchentlichen Schaufütterungen – immer montags und donnerstags jeweils um 14.30 Uhr – erleben die Aquarium-Besucher die Haie in besonderer Aktion.

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