Zoopresseschau

Zoo Frankfurt 21.12.2018
Die Humboldt-Pinguine sind da!
19 neue Pinguine sind im Exotarium eingezogen. Aber nur übergangsweise! Denn im Frühjahr werden sie ihre neue Außenanlage in Besitz nehmen. Die Arbeiten dort gehen in die letzte Runde. Bevor die Humboldt-Pinguine kommen konnten, mussten die Eselspinguine allerdings nach 61 Jahren den Zoo verlassen. „Im Dezember 2016 erfolgte der erste Baggerbiss und damit der Auftakt zum Bau der neuen Anlage für die Humboldt-Pinguine. Dass die ersten Tiere jetzt hier in Frankfurt sind, ist ein sicheres Zeichen dafür, dass es nicht mehr lange dauern kann, bis die Anlage fertig gestellt ist. Die Eröffnung ist für das kommende Frühjahr geplant, und ich freue mich schon sehr auf den Moment, an dem wir sie der Öffentlichkeit übergeben können“, so Dr. Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft. Die neuen Humboldt-Pinguine kommen aus verschiedenen Zoos: Sieben aus Landau, vier aus Schwerin und acht aus dem Naturzoo Rheine. Im Januar werden noch sechs weitere aus dem Zoo von Beauval in Frankreich folgen. „Im Exotarium sollen sie nicht allzu lange bleiben“, sagt Dr. Stefan Stadler, Leiter der Wissenschaftlichen Abteilung des Zoos, und erklärt: „Sobald das sogenannte Abtrenngebäude auf der neuen Anlage fertiggestellt ist, werden die Tiere dort einziehen und bleiben, bis alle Bauarbeiten abgeschlossen sind. In dem Gebäude, das nicht im Besucherbereich liegt, haben sie ausreichend Platz und Zugang zu einem Wasserbecken. Hier können sie sich in Ruhe eingewöhnen und gegenseitig kennenlernen, bevor es im Frühjahr auf die große Freianlage geht.“ Ihre Vorgänger, die Eselspinguine, waren im Frankfurter Zoo seit 1957 zu sehen. Die zehn Bewohner der mittlerweile in die Jahre gekommenen Anlage im Exotarium sind am 11. Dezember alle zusammen in den Zoo von Wuppertal umgezogen. Humboldt-Pinguine (Spheniscus humboldti) gehören zur Gattung Spheniscus, zu der vier der insgesamt 18 Pinguinarten zählen. Laut Roter Liste der Weltnaturschutzunion IUCN gelten sie als gefährdet. Vor zehn Jahren hat sich in Landau in der Pfalz die Naturschutzorganisation „Sphenisco – Schutz des Humboldt-Pinguins e.V.“ gegründet, die sich speziell um die Umweltbildung und den Erhalt der durch menschliche Aktivitäten bedrohten Brutgebiete in Peru und Chile bemüht. Der Zoo Frankfurt unterstützt gemeinsam mit vielen anderen Zoos dieses wichtige Projekt. Weitere Informationen unter: www.sphenisco.org.

Tierpark Cottbus 21.12.2018
Tierpark Cottbus zu Weihnachten
Der Tierpark Cottbus steht für den Spaziergang an den Feiertagen, für ungeduldige Kinder, Eltern und Großeltern und – wie immer – für das Beobachten von interessanten Tieren bereit: An allen Tagen hat der Tierpark wie gewohnt von 9 – 17:00 Uhr (Einlaß bis 16:00 Uhr) geöffnet. Am 24.12. und am 31.12. schließt der Tierpark um 14:00 Uhr (Einlaß bis 13:00 Uhr). Den Besucher erwarten die zu Weihnachten gehörenden Tiere wie Ochs und Esel, Schafe, Rentiere und Kamele. Dazu gibt es Jungtiere u. a. bei den Wisenten und Elenantilopen sowie saisontypisch farben-prächtige Enten auf den Teichen und erste Nestbauaktivitäten im Stelzvogelhaus. Wer Glück hat, kann auch die allerneuesten Tierparkbewohner schon entdecken: Ganz neu im Tierpark sind zwei junge Chinaleopardenweibchen aus der Nachzucht des Tierpark Gotha. Die beiden Geschwister sind gut 1jährig und leopardentypisch noch etwas vorsichtig und scheu in ihrem neuen Gehege unterwegs.

Tiergarten Nürnberg 21.12.2018
Tiergarten erhält Förderung für ein BNE-Projekt-Stipendium
Die Manfred-Roth-Stiftung, eine der bedeutendsten lokalen Stiftungen, fördert die zoopädagogische Arbeit des Tiergartens der Stadt Nürnberg. Der Tiergarten lobt ein Semester-Stipendium aus, um ein neues fünftägiges umweltpädagogisches Programm zu konzipieren und zu erproben. Das Programm zielt darauf ab, „Stadtkindern“ zwischen acht und zwölf Jahren in den Ferien die Umwelt durch tiergestützte Naturbegegnung im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) nahezubringen. Als größter außerschulischer Lernort in Nordbayern erreichte der Tiergarten im Jahr 2017 in über 1.400 Veranstaltungen mehr als 15.000 Menschen. Während des einjährigen Stipendiums entwickelt eine Masterstudentin oder ein Masterstudent ein weiteres zoopädagogisches Angebot für den Tiergarten. In dieses Konzept fließen die Erfahrungen aus den bisherigen zoopädagogischen Angeboten des Tiergartens – wie den Übernachtungen im Blauen Salon oder den Begegnungsprogrammen auch im Natur-Erlebnis-Garten – ein. Zudem wird es an der BNE ausgerichtet. Das Ziel ist ein tragfähiges, umsetzbares und wirtschaftlich sinnvolles Konzept, das anschließend in den Angebotskanon des Tiergartens aufgenommen wird. Das Stipendium wird im Januar 2019 als Zuschuss zum Lebensunterhalt einer Masterstudentin oder eines Masterstudenten ausgeschrieben. Weiterhin enthält das Projekt Mittel für pädagogisches Material. Damit der Tiergarten das Stipendium finanzieren kann, übergaben Dr. Wilhelm Polster, Vorstand der Manfred-Roth-Stiftung, sowie Dr. Günther Beckstein und Klaus J. Teichmann, beide Mitglieder des Stiftungsrats der Manfred-Roth-Stiftung, am Freitag, 21. Dezember 2018 an Tiergartendirektor Dr. Dag Encke einen symbolischen Scheck. Ganz im Sinne des Stifters Manfred Roth fördert die gemeinnützige Stiftung hier ein Projekt aus dem Bereich Bildung und Natur (Tier). Ansprechpartner im Tiergarten Nürnberg für das Stipendium ist Zoopädagoge Christian Dienemann. Er ist erreichbar unter christian.dienemann@stadt.nuernberg.de Über die Manfred-Roth-Stiftung Manfred Roth (1936 bis 2010), Unternehmer der Firmengruppe Rodi-Norma und Namensgeber der Stiftung, wurde in Fürth geboren. Schon als junger Erwachsener übernahm er die Leitung der Firmengruppe Rodi-Norma und machte aus dem Unternehmen eines der führenden Hand elsunternehmen im Bereich der Discounter. Die Manfred-Roth-Stiftung wurde noch zu Lebzeiten Roths gegründet und sowohl durch sein Privatvermögen als auch durch nicht für den Geschäftsbetrieb benötigte Gewinne unterstützt. Die Stiftung fördert insbesondere Projekte aus Forschung und Wissenschaft, aber auch die Bildung und Erziehung sowie Menschen in Not. Obwohl die Manfred-Roth-Stiftung im fränkischen Raum weitgehend unbekannt ist, zählt sie zu den bedeutendsten lokalen Stiftungen mit einem außerordentlich hohen Fördervolumen.

Zoo Duisburg 21.12.2018
Erneut Nachwuchs bei den Vikunjas – Jungtier Caramba hat einen Bruder bekommen
Die Sensation war groß, als im November das erste Vikunja-Jungtier in der Geschichte des Zoo Duisburg geboren wurde. Bereits damals rätselten die Zooverantwortlichen, ob auch das zweite Weibchen der Vikunjagruppe am Kaiserberg trächtig ist. Der Bauch war bereits seit Wochen leicht gewölbt. Steht das Weibchen nur gut im Futter, oder ist es doch tragend? Kurz vor Weihnachten gibt es nun die Gewissheit. Ein zweites, männliches Jungtier wurde geboren. Somit bekommt Caramba, das erste Jungtier, einen Spielgefährten. „Mutter und Jungtier sind wohl auf, wir konnten bereits beobachten, dass das Jungtier trinkt“, freut sich Dr. Carolin Bunert, Tierärztin am Kaiserberg, über den erneuten Zuwachs. Anders als bei der ersten Vikunjageburt vor einigen Wochen, musste das Zooteam aber dieses Mal aktiv Geburtshilfe leisten. „Wir haben gesehen, dass die Mutter Schwierigkeiten bei der Geburt hatte und haben beschlossen einzugreifen. Das Bein des Jungtieres, welches sich im Geburtskanal verkantet hatte, konnten wir korrigieren. Anschließend wurde das Baby auf normalem Wege zur Welt gebracht“, so die Tierärztin. Den etwas holprigen Start ins Leben hat der Nachwuchs gut gemeistert. Nach einer weiteren Nacht im Stall werden Mutter und Jungtier in den nächsten Tagen die Möglichkeit haben, die Außenanlage zu erkunden. Besucher müssen aber Geduld mitbringen, da die Tiere zwischen Stallgebäude und Außenanlage nach Belieben wechseln können.

Zoo Osnabrück 21.12.2018
Rutschen, klettern und Runden drehen: Startschuss für 2. „Winterzauber“ im Zoo Osnabrück – Familien testeten die Aktionsfläche vor offiziellem Start
Seit dem heutigen Freitag sind Tubingbahn, Winterkletterwald und ein nostalgisches Holzkarussell im Zoo-Zentrum einsatzbereit. Rund zehn Familien testeten die Aktionsfläche, bevor ab dem morgigen Samstag, 22.12., der Bereich offiziell für alle Besucher eröffnet ist. Die geladenen Familien hatten bei einem Gewinnspiel des Zoos teilgenommen und durften heute vor allen anderen Besuchern den „Winterzauber“ testen. Trotz des Regens stürzten sich die etwa zwanzig Kinder direkt auf die verschiedenen Aktionsstationen: Sie rutschten juchzend auf Reifen die Tubingbahn – eine große Rutsche mit Reifen – herunter oder meisterten mit Sicherheitsgeschirr und Helm den Winterkletterwald. Hier war Mut und Geschicklichkeit gefragt, um den Parcours in etwa zwei Meter Höhe entlang auf Seilen zu meistern. Die Jüngsten unter den Gewinnern freuten sich besonders darüber, im Feuerwehrauto oder auf dem Motorrad einige Runden in dem nostalgischen Holzkarussell zu drehen. Währenddessen wärmten sich die Erwachsenen an warmen Wintergetränken, die am Affentempel ausgeschenkt werden. „Wir wollen den Zoo auch im Winter attraktiv für den nächsten Familienausflug gestalten – besonders während der Feiertage und in den Ferien ist das eine tolle Abwechslung. Die Aktionsfläche am Affentempel mit Tubingbahn, Karussell und Winterkletterwald hat daher in den Weihnachtsferien täglich und danach samstags und sonntags von 11 bis 16 Uhr geöffnet“, berichtet Jennifer Ludwig, Veranstaltungsfachwirtin im Zoo Osnabrück. Das Geld, das durch derartige zusätzliche Veranstaltungen zusammenkomme, benötige der Zoo für die Verbesserung von Tiergehegen. Mit den Kuratoren und Tierpflegern des Zoos wird dabei vorab genau geklärt, welche Aktion wie und wo stattfinden kann: „Das Wohl unserer Tiere hat natürlich immer oberste Priorität“, erklärt die Veranstaltungsfachwirtin. Die Nutzung kostet je nach Aktion 1 bis 2 „Zootaler“, die für 1 Euro pro Stück an der Zoogastronomie am Affentempel oder ab 4. Januar auch in der Zoogaststätte erworben werden können. Tageskarteninhaber erhalten kostenlos Zootaler an der Zookasse am Eingang, mit denen jedes Kind je ein Mal Karussell fahren sowie den Winterkletterwald und die Tubingbahn nutzen kann. Auch für das leibliche Wohl sei gesorgt: „Natürlich gibt es auch warmen Kakao, Grünkohleintopf oder heiße Bratäpfel – genau das richtige, wenn Hände und Füße langsam kalt werden“, freut sich Jennifer Ludwig. Der Winterzauber steht vom 22.12. 2018 bis zum 10. März 2019 im Zoozentrum am Affentempel. Ab dem 4. Januar können Besucher zusätzlich auf der Kunsteisbahn an der Zoogaststätte Schlittschuhlaufen. „Das geht auch spontan, denn zu der Kunsteisfläche gehört ein Schlittschuhverleih“, erklärt Jennifer Ludwig. Vom 26. Januar bis 9. März wird die Eisfläche abends zusätzlich zum Eisstockschießen genutzt: „Auch in diesem Winter spielen hier im Zoo wieder Eisstockschießen-Teams um den ‚Löwen-Ice-Cup. Noch sind Anmeldungen möglich“. Interessierte Gruppen können sich über eisstockschiessen@agentur-allesbestens.de anmelden. Weitere Informationen hierzu stehen auf der Internetseite des Zoos: www.zoo-osnabrueck.de. Programm zu den Weihnachtsfeiertagen – „Zusätzlich haben wir rund um die Weihnachtstage ein abwechslungsreiches Programm für unsere Besucher zusammengestellt“, so Ludwig weiter. Am 22. Dezember findet mit dem Start des „Winterzaubers“ ab 11 Uhr im Affenhaus ein „Second-Hand Deluxe“ Verkauf von kleinen Geschenkideen wie Korbwaren, Sammelbechern, Spielen, Weihnachtlichem und vielem mehr, teils sogar als Geschenk verpackt mit Bitte um eine Spende statt. Der Erlös des Verkaufs geht an „Löwen für Löwen e.V.“ und damit an den Umbau der Löwenanlage. Am 24. Dezember verkürzen „Frank und seine Freunde“ mit Kinderliedern das Warten auf die Bescherung. Außerdem dürfen ausgeloste Kinder Geschenke für die Tiere mit Leckereien packen. Diese verteilen Zoopädagogen anschließend an die verschiedenen Tiere, die sich dann für alle Besucher sichtbar darüber hermachen. Vom 24. bis 26. Dezember haben alle Tierfans zusätzlich die Möglichkeit einen „tierischen Wunsch“ in eine Box am „Weihnachtswunschbaum“ in der Zoogaststätte einzuwerfen. Einer dieser Wünsche erfüllt der Zoo im neuen Jahr.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart 21.12.2018
Wilhelma erhält Schabrackentapir-Weibchen – Tiertausch schafft Zuchtchancen für seltene Tapire
Lichtblick für die Schabrackentapire: Künftig hilft die Wilhelma in Stuttgart, den Fortbestand der bedrohten Tierart durch deren Nachzucht zu unterstützen. Der Bestand der außergewöhnlichen Schabrackentapire hat sich in der asiatischen Heimat in den vergangenen 30 Jahren halbiert. Und im Erhaltungszuchtprogramm der europäischen Zoos (EEP) gibt es nur rund 50 von ihnen. Durch einen Tiertausch zwischen der Wilhelma und dem Zoo Rotterdam, der über den Jahreswechsel abgeschlossen wird, können sich künftig beide Einrichtungen an der Zucht der bedrohten Art beteiligen. Es ist erst ein gutes Jahr her, dass nach dem Auszug des letzten Flusspferds Mike Tapire in die Wilhelma kamen und neues Leben in das umgebaute Haus brachten. Während Mike in seinem neuen Domizil im tschechischen Zoo Dvůr Králové vor kurzem bereits Vater geworden ist, war im Zoologisch-Botanischen Garten in Stuttgart mit den beiden Tapir-Jungtieren Ketiga und Penang aus den Zoos Leipzig und Rotterdam zunächst eine Männer-WG entstanden. Das Ziel war, mittelfristig eines der Männchen gegen ein Weibchen zu tauschen, um züchten zu können. Weibchen sind im EEP jedoch extrem rar. Doch nun hatte das Projekt „Tapir sucht Frau“ viel schneller als gedacht Erfolg. „Im Tiergarten Blijdorp ist leider Vasan, der Vater von unserem Penang, gestorben“, berichtet Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin. „Damit die niederländischen Kollegen die Zucht fortsetzen können, haben wir ihnen Ketiga geschickt. Er ist gestern wohlbehalten angekommen. Dafür bekommt Penang bei uns ein Weibchen aus Schottland.“ Den in der Wilhelma frei gewordenen Tapir-Platz nimmt im Januar nämlich Maya ein. Das Mädchen ist am 17. September 2017 im Zoo von Edinburgh zur Welt gekommen. „Dass dieser Wechsel möglich wird, ist eine tolle Nachricht“, sagt Kölpin, der zugleich zoologischer Kurator für die Tapire ist. „Damit erhöhen sich die Chancen, die Reservepopulation in den Zoos zu erhalten, merklich.“ Der Einsatz der Zoos quasi als „Arche Noah“ ist für die Schabrackentapire besonders wichtig. Denn immer mehr verdrängen Palmölplantagen die tropischen Wälder von Thailand, Burma, Malaysia und Indonesien, in denen sie leben. Der ihnen verbleibende Lebensraum zerfällt zudem in immer kleinere Gebiete. Außerdem werden Tapire bisweilen noch gejagt. Die Tapire sind trotz ihres klobigen Körpers, der 350 Kilo schwer werden kann, und des Rüssels nicht mit Schweinen verwandt, sondern stehen Pferden und Nashörnern nahe. Nur in ihrer asiatischen Unterart tragen Tapire die namensgebende Schwarzweißfärbung: vorne und hinten schwarz, in der Mitte weiß, wirkt das Tier, als ob ihm eine Pferdedecke übergeworfen wäre.

Zoo Duisburg 21.12.2018
Tierisches Treiben an den Feiertagen – Wie gewohnt hat der Zoo auch zwischen den Jahren durchgängig geöffnet
Vorbei an Giraffe, Koala und Co fällt das Warten auf das Christkind nicht allzu schwer. Ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk machen die Delfine den wartenden Kindern. Im Rahmen der Delfinpräsentation befördern die quirligen Meeressäuger am 24. Dezember Bälle mit ihrer Fluke ins Publikum. Die glücklichen Fänger können die gefangenen Bälle direkt im Anschluss gegen ein kleines Präsent eintauschen. Los geht es jeweils um 11.30 und 13.00 Uhr. Die Zookassen haben an Heiligabend von 9.00 – 13.00 Uhr geöffnet. Wer die Feiertage für einen ausgedehnten Spaziergang nutzen möchte, kann dies ebenfalls in tierischer Umgebung tun. Sowohl am ersten Weihnachtsfeiertag als auch am zweiten Weihnachtsfeiertag (haben die Zookassen von 9.00 – 16.00 Uhr geöffnet. Vom 24. Dezember. – 26. Dezember sowie an Neujahr ist neben dem Haupteingang an der Mülheimer Straße auch der auch Nebeneingang „Tigerkasse“ am Autobahnparkplatz offen. Auch an Silvester und Neujahr stehen die Pforten des Zoos offen.

Tierpark Hellabrunn 21.12.2018
Wiedereröffnung des Orang-Utan- und Drill-Hauses im neuen Gewand
Am Samstag pünktlich vor Weihnachten beschert der Tierpark Hellabrunn seinen Gästen einen völlig neu gestalteten Besucherbereich im Orang-Utan- und Drill-Haus innerhalb der Geozone ‚Welt der Affen‘. Hellabrunn stärkt damit ein weiteres Mal seine Position als überregionaler Kompetenzträger für Primaten und bietet den Besuchern ab sofort noch umfangreichere Edukations- und Bildungsinhalte im Hinblick auf die beiden hochgefährdeten Tierarten. Die letzten vier Wochen waren noch abwechslungsreicher und unterhaltsamer als sonst für Matra, Sitti, Isalie und ihre Artgenossinnen auf der Orang-Utan-Anlage sowie für Bakut, Kaduna und die anderen Drills auf der gegenüberliegenden Drill-Anlage: Fleißige Handwerker waren von früh bis spät vor den neugierigen Blicken der tierischen Bewohner im Einsatz und unterzogen den Besucherbereich des Gebäudes einer grundlegenden gestalterischen, aber auch technischen Erneuerung, die sich sehen lassen kann. Das gelungene Zusammenspiel von naturnaher Innenarchitektur und innovativer Gestaltung der Edukationstafeln ist zentraler Bestandteil dieses neuen Raumkonzepts. Beides vermittelt dem Besucher einen Eindruck vom Lebensraum der beiden Arten – dem tropischen Regenwald. Aufwendig gestaltete Infotafeln, interaktive Elemente und eine Vielzahl an Anschauungsobjekten nehmen den Besucher mit in das Reich von Drill und Orang-Utan. Die Ausstellung stellt den Drill und den Sumatra-Orang-Utan als faszinierende Arten vor, macht den Besucher auf die Besonderheiten der Affenarten aufmerksam und erklärt die Anpassungen an ihre Umwelt. Im Fokus stehen neben dem Lebensraum Regenwald selbst, natürlich auch die Gefährdung beider Affenarten, die Ursachen für die Zerstörung des Regenwaldes und die Beiträge, die jeder zum Erhalt der Regenwälder leisten kann. Außerdem werden spezielle Artenschutzprojekte für den Drill und den Sumatra-Orang-Utan vorgestellt, die der Tierpark seit vielen Jahren unterstützt: Der Verein „Rettet den Drill“ engagiert sich in Nigeria und Kamerun für Projekte der Organisation PANDRILLUS, die dem Erhalt des Drills in seinem natürlichen Lebensraum dienen. Auf Sumatra bemüht sich die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) um den Schutz des Bukit Tigapuluh Nationalparks, wo seit 2003 mehr als 180 verwaiste Orang-Utans ausgewildert wurden. Aus der Umweltreihe ‚Global Ideas‘, einer Initiative der Deutschen Welle‘, zeigt der Tierpark exemplarisch eine spannende Filmdokumentation über die Auswilderung des Orang-Utan-Weibchens Dora, in der ihre Reise aus menschlicher Obhut zurück in ihren natürlichen Lebensraum thematisiert wird. Wer die beiden Artenschutzprojekte unterstützen möchte, kann sein Glück am interaktiven Spenden-Stocherkasten probieren. Die Spendenstation ist den Futterbeschäftigungskästen der Orang-Utans nachempfunden, an denen man das Geschick der Orang-Utans beobachten kann. Mit einem Metallstab muss die Spende über ein Labyrinth aus mehreren Ebenen in einen der beiden Spendentöpfe am Boden des Spenden-Stocherkastens manövriert werden. Die neue Besucherhalle wurde auf Seiten der Orang-Utan-Innenanlage zudem mit einem „Begegnungstunnel“ ausgestattet, in dem sich Mensch und Tier – natürlich getrennt durch eine Glasscheibe – etwas näher kommen können. Abgerundet wird die Neugestaltung durch ein in das Gesamtkonzept integriertes Aquarium mit einer Vielzahl von asiatischen Fischen. Tierparkdirektor Rasem Baban freut sich: „Nachdem die Außenanlage für die Orang-Utans bereits im letzten Sommer eine Überarbeitung erfahren hat, setzen wir den Modernisierungsprozess an diesem wichtigen Anlagenbereich fort. Die hochwertigen Edukations- und Aufklärungsinhalte zu diesen beiden hochgefährdeten Primatenarten setzen neue Maßstäbe und schärfen das Profil des Tierpark Hellabrunns als engagierte Umwelt- und Bildungseinrichtung. In der Reihe unserer Tierhäuser ist ein weiterer wunderbarer Ort zum Lernen und Entdecken entstanden, dessen Besuch sich gerade in den kommenden Feiertagen und an Schlecht-Wetter-Tagen anbietet.“

Thüringer Zoopark Erfurt 21.12.2018
Dickhäuter-Geburtstag im Zoopark Erfurt: Chupa wird 15!
Die Elefantendame Chupa feiert ihren 15. Geburtstag! Am 25. Dezember 2003 wurde Chupa im französischen Sigean (Reserve Africaine de Sigean) geboren. Sie ist Tochter von N’Dume (1984-2016) und Simba (1983-2009). Seit dem 16. Oktober 2013 lebt Chupa im Thüringer Zoopark Erfurt und war die Erste, die am 22.09.2014 die neue Elefantenanlage betreten hat. Der Afrikanische Elefant ist das größte Landsäugetier der Erde. Die Haut ist bis zu 4 cm dick und grau. Auffälligstes Merkmal sind die großen Ohren, der Rüssel und die Stoßzähne, die beim Afrikanischen Elefanten von beiden Geschlechtern getragen werden. Ein Afrikanischer Elefant nimmt am Tag bis zu 150 kg pflanzliche Kost zu sich, dazu kommen bis zu 160 l Wasser. Im Thüringer Zoopark Erfurt leben die Elefantendamen Safari, Csami und Chupa sowie Bulle Kibo.

Tierpark Görtlitz 21.12.2018
Ein großer Erfolg für den Artenschutz – „Zootier des Jahres“-Kampagne erbringt mehr als 50.000 Euro für hochbedrohte Scharnierschildkröten
Die eingeworbenen Mittel fließen dem Internationalen Zentrum für Schildkrötenschutz in Münster und dem Angkor Centre for Conservation of Biodiversity in Kambodscha zu. Damit werden besonders nachhaltige Maßnahmen wie die bevorstehende Auswilderung von mehr als 100 Scharnierschildkröten unterstützt, die sich nicht über die laufenden Budgets finanzieren ließen. „Wir sind sehr froh, dass wir erneut so viele Spenden einwerben konnten“, sagt Dr. Sven Hammer, Direktor Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec und Vorstandsmitglied der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP), welche die Kampagne vor drei Jahren initiiert hatte. „Jetzt drücken wir die Daumen, dass die Auswilderung in Kambodscha gelingen wird.“ Im Angkor Centre for Conservation of Biodiversity (ACCB) wird besonders die Aufzucht von Amboina-Scharnierschildkröten betrieben. Damit die Auswilderung in einem gut geschützten Gebiet möglichst erfolgreich sein kann, wird über die Spendengelder eine kostspielige Telemetrie-Ausrüstung beschafft. Über die Sender, mit denen man ausgewilderte Tiere ausstattet, kann man ihren Weg verfolgen und auf diese Weise mehr über bevorzugte Lebensräume, die Größe von Territorien und Abwanderung lernen. Das zweite unterstützte Projekt, das Internationale Zentrum für Schildkrötenschutz in Münster, hat in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich Scharnierschildkröten gezüchtet und aufgezogen. Darunter sind auch Arten, bei denen Experten davon ausgehen müssen, dass sie im Freiland bereits ausgerottet sind. Dazu zählt u.a. die Goldkopf-Scharnierschildkröte, die seit April diesen Jahres auch im Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec zu sehen ist. Mit den Spendengeldern der Kampagne werden nun dringend benötigte Gehege für die Aufzucht und Haltung dieser anspruchsvollen Tiere finanziert. Dazu gehört auch die Anschaffung neuer Aquarientechnik. Bei der Wahl zum jeweiligen „Zootier des Jahres“ berücksichtigt die ZGAP Tierarten, deren Bedrohung bisher nicht im Fokus der Öffentlichkeit steht. Schon mehrfach wurden Arten unbeachtet ausgerottet – weil das Wissen über sie nicht ausreichend war oder die Notwendigkeit, sich für ihren Erhalt einzusetzen, nicht genug Anklang fand. Das neue „Zootier des Jahres“ wird am 17. Januar 2019 in Berlin verkündet werden. In der Zwischenzeit nehmen die Görlitzer Goldkopf-Scharnierschildkröten-Brüder mit den kreativen Namen „88“ und „89“ eine kleine Auszeit vom Medienrummel – sie befinden sich hinter den Kulissen in Winterstarre.

Zoo Augsburg 21.12.2018
Sonntag ist Frühaufsteher-Führung im Zoo Augsburg
Nach dem Trubel der Weihnachtszeit sehnt sich der Eine oder Andere sicherlich nach ein wenig Ruhe und Natur. Wer dazu noch gerne früh aufsteht und einen Spaziergang durch den Zoo zu schätzen weiß, der ist bei der Frühaufsteher-Führung am Sonntag, 30.Dezember genau richtig. Bei der zweistündigen Führung mit einem Zoobegleiter erfahren Sie viel Wissenswertes, Lustiges und Spannendes über die Tiere, sowie dem Zooalltag. Durch Materialien wie Felle, Federn und Eier wird die Führung zum Erlebnis für die ganze Familie. Die Führung startet um 9:00 Uhr an der Zookasse. Im Anschluss kann man optional den Zoobesuch mit einem bayrisch-schwäbischen Weißwurst-Frühstück inkl. Getränk zum Sonderpreis von 7 EUR in der Zoogaststätte ausklingen lassen. Bitte melden Sie sich für die Führung und das Frühstück vorab unter Tel. 0821/567 149- 0 an. Die Kosten ohne Frühstück (nur Eintritt und Führung) betragen für Erwachsene 12 EUR, für Kinder 7,50 EUR. Jahreskarten oder andere Vergünstigungen werden beim Eintrittspreis berücksichtigt. Der Zoo Augsburg freut sich auf Ihren Besuch!

Erlebnis-Zoo Hannover 20.12.2018
Zoo-Besuch zu Weihnachten – Gemeinsam mit Ara, Seelöwe und Stachelschwein im Erlebnis-Zoo feiern
Zoo schön kann Weihnachten sein: Zum Fest der Liebe und der Geschenke überraschen auch die Tierpfleger im Erlebnis-Zoo ihre Schützlinge mit allerlei schönen und vor allem schmackhaften Dingen. Die sind allerdings meisterhaft verpackt und so müssen die Tiere sich erst einmal etwas einfallen lassen, um an den leckeren Inhalt zu gelangen. Beim Auspacken haben nicht nur die Zoo-Tiere Spaß, auch die Besucher können einigen Tieren wie Stachelschwein, Ara und Co. bei der tierischen Bescherung bei Sonder-Fütterungen an den Weihnachtsfeiertagen zusehen. Der Erlebnis-Zoo hat auch an Heiligabend und den Feiertagen geöffnet. In der Showarena angeln sich die Gelbbrust-Aras unter lautem Krächzen einen bunten Geschenk-Bonbon nach dem anderen und stöbern in ihren Weihnachtssocken nach köstlichen Papageien-Keksen. Im Sturzflug erobern außerdem verschiedene Greifvögel ihre Geschenke und bunkern die Beute erst einmal – teilen scheint hier keiner von ihnen zu wollen. Bei den Kattas und den Gürtelvaris im Tropenhaus werden die Geschenke skeptisch inspiziert. Es dauert eine Weile bis die Lemuren verstehen, dass sich in den bunten Kartons schmackhafte Leckereien verbergen und schließlich für ordentlich Begeisterung sorgen. Mit weihnachtlichen Päckchen, Tüten und Tannenbäumen beschäftigen sich die Tiere stundenlang. Und genau das ist der Sinn der Sache. In der freien Wildbahn sind die Tiere den ganzen Tag mit der Nahrungssuche ausgelastet. Daher wird das Futter auch im Zoo versteckt und breitflächig verstreut – und zu Weihnachten eben schön verpackt. Highlight: Weihnachts-Robbenshow Die Tierpfleger in der kanadischen Themenwelt verzaubern zu diesem Weihnachtsfest mit einer wunderschönen Weihnachtsgeschichte. Besucher gehen mit Seelöwen-Dame Pamela im Hafen von Yukon Bay auf eine spannende Suche nach dem Weihnachtsmann! Ob der sich am Ende mit seinem Rentier blicken lassen wird und was Pams besondere Show damit zu tun hat, erfahren große und kleine Besucher an Heiligabend und den Weihnachtsfeiertagen jeweils um 13.30 Uhr im Yukon Stadium. Uhrzeiten und Termine der Weihnachtsüberraschungen: (die Termine sind auch am Eingang ausgewiesen) Heiligabend 11:00 Uhr Stachelschweine und Erdmännchen (je nach Witterung) 11:30 Uhr Showarena (Aras, Greifvögel und Co.) 13:30 Uhr Weihnachts-Robbenshow 1. Weihnachtsfeiertag 11:30 Uhr Showarena (Aras, Greifvögel und Co.) 13:30 Uhr Weihnachts-Robbenshow 14:00 Uhr Kattas und Gürtelvaris im Tropenhaus 14:30 Uhr Showarena (Aras, Stinktier und Co.) 15:00 Uhr Stachelschweine und Erdmännchen (je nach Witterung) 2. Weihnachtsfeiertag 11:30 Uhr Showarena (Aras, Greifvögel und Co.) 13:30 Uhr Weihnachts-Robbenshow 14:30 Uhr Showarena (Aras, Stinktier und Co.) 15:00 Uhr Stachelschweine und Erdmännchen (je nach Witterung) Das Team des Erlebnis-Zoo – pelzige, gefiederte und geschuppte Kollegen eingeschlossen – wünscht frohe Weihnachten!

Zoo Osnabrück 20.12.2018
Arztbesuch bei den jungen Servalen – Erstuntersuchung und Überprüfung der Geschlechter
Ein Männchen und ein Weibchen – so lautet das Ergebnis der Untersuchung der zwei Serval-Jungtiere im Zoo Osnabrück. Diese waren vor rund zwei Monaten im Zoo Osnabrück zur Welt gekommen. Zootierarzt Thomas Scheibe überprüfte diese Woche ihren Gesundheitszustand und ihr Geschlecht. „Annabell“ und „Matthäus“ heißen die zwei Jungtiere nun. „Das ist bestimmt ein Weibchen – sie ist viel aufmüpfiger als ihr Geschwisterchen“, schmunzelten die Zoomitarbeiter, als sie die zwei jungen Servale für ihre erste Untersuchung einfingen und eines der Tiere sich etwas sträubte. Nachdem Zootierarzt Thomas Scheibe die Tiere genau untersuchte, bestätigte er die scherzhafte Vermutung: „Bei dem wehrhaften Tier handelt es sich tatsächlich um ein Weibchen. Das andere Jungtier ist ein Männchen.“ Die Zoomitarbeiter gaben ihnen daraufhin die Namen Annabell und Matthäus. Aber nicht nur das Geschlecht der Jungtiere wurde von Thomas Scheibe bestimmt: „Bei der Untersuchung prüfen wir zunächst den allgemeinen Gesundheitszustand der Jungtiere. Außerdem werden sie geimpft und bekommen – genau wie Haustiere – einen kleinen Mikrochip unter die Haut gesetzt, mit dessen Hilfe wir sie eindeutig identifizieren können“, erklärt der Veterinär und ergänzt: „Beide Jungtiere sind fit und munter.“ Katzen auf Erkundungstour – Ende Oktober kamen die zwei Jungtiere zur Welt, die Erstuntersuchung stand jetzt kurz vor Weihnachten an. „In den ersten Wochen nach der Geburt lassen wir die junge Familie noch in Ruhe, damit die Eltern nicht von der Jungenaufzucht abgelenkt werden. Natürlich beobachten wir sie in dieser Zeit aber bereits sehr aufmerksam“, erläutert Tobias Klumpe, Kurator im Zoo Osnabrück. Die ersten Lebenswochen verbrachten die jungen Katzen mit ihrer Mutter in einer geschützten Wurfhöhle. Seit knapp einem Monat erkunden die Jungtiere ihre Außenanlage. „Die beiden sind sehr neugierig, schauen sich alles ganz genau an und raufen miteinander“, erzählt Klumpe. „Mutter Nahla hat ihre Jungen dabei immer im Blick und kümmert sich liebevoll um sie. Wenn zum Beispiel ein Jungtier zu weit wegläuft, geht sie ihm hinterher und trägt es zurück in ihre geschützte Hütte.“ Zu Beginn hat der Nachwuchs ausschließlich Muttermilch getrunken, jetzt kosten Annabell und Matthäus aber bereits von dem Fleisch, das ihre Eltern zu Fressen bekommen. Etwa bis zum nächsten Sommer können die beiden noch im Zoo Osnabrück bleiben. Danach beginnt langsam die Geschlechtsreife der langbeinigen und auffällig getupften afrikanischen Wildkatzen und sie werden an andere Zoos abgegeben, um dort ihre eigenen Familien zu gründen. Zoobesuch an Weihnachten – Mit etwas Glück können Besucher Annabell und Matthäus auch an Weihnachten beobachten: „Oft spielen die Servale gemeinsam vor der großen Glasscheibe in ihrem Gehege in der afrikanischen Tierwelt ‚Takamanda‘. Wenn es sehr kalt und regnerisch ist, kuscheln sie aber lieber in der warmen Hütte und stecken ihre Köpfe nur zwischendurch hinaus“, berichtet Tobias Klumpe. Auch an den Feiertagen hat der Zoo Osnabrück geöffnet: an Heiligabend, 24. Dezember, von 9 bis 14 Uhr, am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag, 25. und 26. Dezember, von 9 bis 17 Uhr. Kassenschluss und letzter Einlass ist jeweils eine Stunde früher. An Heiligabend gibt es außerdem wieder tolle Aktionen wie die „Tierische Bescherung“ und das gemeinsame Weihnachtssingen mit „Frank und seinen Freunden“. Während der Feiertage wartet erstmals ein „Weihnachtswunschbaum“ in der Zoogaststätte auf die Besucher. Hier können sie sich zum Beispiel wünschen, ein bestimmtes Tier im Zoo näher kennenzulernen. Einer dieser Wünsche wird im neuen Jahr vom Zoo erfüllt. Ein weiteres Highlight in der dunklen Jahreszeit: Ab dem 22. Dezember startet der „Winterzauber“ mit winterlichem Kletterwald, Tubing-Bahn und einem nostalgischen Kinderkarussell. Während der Weihnachtsferien bis zum 4. Januar hat der „Winterzauber“ täglich von 11 bis 16 Uhr geöffnet (24.12./31.12. 11 bis 14 Uhr, Kinderkarussell nicht vom 24.12. bis 26.12.). Nach den Ferien findet der winterliche Spaß bis zum 10. März jeweils an den Wochenenden (Samstag/Sonntag; 11 bis 16 Uhr) statt und wird ab dem 4. Januar zusätzlich durch eine Kunsteisfläche zum Schlittschuhlaufen an der Zoogaststätte ergänzt. Dort können sich abends auch Mannschaften aus Freunden, Familie, Kollegen und Co. im Eisstockschießen um den „Löwen-Ice-Cup“ messen. Interessierte Teams können sich per E-Mail an eisstockschiessen@agentur-allesbestens.de anmelden. Weitere Informationen dazu gibt es unter www.zoo-osnabrueck.de. Wissenswertes zu Servalen (Leptailurus serval) – Der Serval ist eine mittelgroße, auf dem afrikanischen Kontinent südlich der Sahara verbreitete Wildkatze. Auffällig sind neben den extrem großen Ohren die sehr langen Beine, die ihm in dem hohen Gras der Savanne einen guten Überblick verschaffen. Als Bodenbewohner bevorzugt der Serval neben Savannen auch gemischtes Busch- und Waldland, aber auch Feuchtbiotope. Nichtsdestotrotz ist er ein guter Kletterer und begibt sich bei Gefahr auf Bäume. Die Jungtiere werden entweder in Erdbauten anderer Tiere geboren oder im Schutz dichten Pflanzenbewuchses. Der Serval ist, wie viele Katzen, ein typischer Einzelgänger und zeigt ein stark ausgeprägtes Territorialverhalten.

Jaderpark 20.12.2018
Einladung zum Neujahrsrundgang durch den Jaderpark mit der Zoodirektorin
Auch im Jahr 2019 findet wieder der traditionelle Neujahrsrundgang durch den Jaderpark statt. Dazu lädt die Zoodirektorin, Frau Christine Richter, alle Interessenten ganz herzlich am 5. und 6. Januar in den Tierpark ein. Natürlich wird es einen Rückblick auf das vergangene Jahr, genauso wie einen Ausblick, was alles im Jahr 2019 zu erwarten ist, geben. Während des Rundgangs erhalten die Besucher Einblicke in die vielgestaltige Arbeit und erfahren aktuelle Neuigkeiten über die tierischen Bewohner. Als Veterinärmedizinerin hat sie so einiges aus dem Umgang mit ihren Schützlingen zu berichten. Die Tierpfleger der verschiedenen Reviere werden ihr zur Seite stehen, so dass die Teilnehmer ein intensiver Kontakt zu den Tieren erwartet. Selbstredend wird sich Frau Richter auch den Fragen der Besucher stellen. Da das Interesse an dieser Veranstaltung in den letzten Jahren sehr groß war, wird die Führung sowohl am 05. als auch am 06. Januar stattfinden. Der Rundgang beginnt jeweils um 14:15 Uhr an der Spielscheune und ist kostenlos. Zu zahlen sind die normalen Eintrittspreise der laufenden Wintersaison. Neujahrsrundgang durch den Jaderpark mit der Zoodirektorin am 05. und 06.01.2019 jeweils um 14:15 Uhr, Treffpunkt Spielscheune.

Kölner Zoo 20.12.2018
Verstärkung für die Affenbande im Kölner Zoo: Nachwuchs bei den Roten Brüllaffen – Geschenk für die Pänz: Kinder bis 12 Jahre haben an Heiligabend im Kölner Zoo freien Eintritt
Verstärkung für die lautstarke Affenbande im Alten Südamerikahaus des Kölner Zoo: Am 8. Dezember kam hier ein Roter Brüllaffe zur Welt. Das Geschlecht ist noch nicht bestimmt, da Mutter „Tasyra“ das Tier – wie bei dieser Art üblich – durchgehend fest an sich klammert. Die Tierpfleger haben deshalb auch noch keinen Namen vergeben. Kinder bis 12 Jahre, die die Affen und alle anderen 10.000 Tiere des Kölner Zoos sehen wollen, haben an Heiligabend freien Eintritt. Die Zoogastronomie bietet Kindern am Café Almira außerdem kostenlos leckeren Kinderpunsch.* Damit können sie direkt auf den Affennachwuchs anstoßen. Die Mutter des Roten Brüllaffen heißt „Tasyra“. Sie wurde vor zwölf Jahren in Köln geboren. Vater „Tokan“ ist fünf Jahre alt. Er stammt aus dem niederländische Zoo Apenheul. Im Kölner Zoo leben aktuell zwölf Rote Brüllaffen. Insgesamt werden in europäischen Zoos 30 weitere dieser laustarken Primaten gehalten. Rote Brüllaffen sind kräftig. Sie haben lange Gliedmaßen und einem langen Schwanz. Dieser ist als Greifschwanz ausgebildet. Männchen werden etwas größer als Weibchen. Die Fellfärbung variiert bei beiden Geschlechtern von Rot bis Orange. Die Primatenart ist tagaktiv und hält sich meist auf Bäumen auf. Rote Brüllaffen leben in Gruppen, die meist 6 bis 10 Tiere umfassen. Das namensgebende Gebrüll erklingt meist am frühen Morgen und soll gruppenfremde Individuen auf die eigene Präsenz hinweisen. Rote Brüllaffen sind Pflanzenfresser. Sie leben in Kolumbien, Venezuela, Französisch-Guayana, Ecuador, dem nördlichen Peru und dem nordwestlichen Brasilien. Ihr Bestand ist momentan nicht gefährdet. *Heiligabend-Angebote für Kinder bis einschließlich 12 Jahre; gelten nur in Begleitung einer erwachsenen Aufsichtsperson.

Zoo Heidelberg 20.12.2018
Weihnachten im Zoo Heidelberg – Tiergeschichten am 24. Dezember im Raubtierhaus
Die Wohnungen sind inzwischen festlich dekoriert und die Weihnachtsbäume bunt geschmückt: Weihnachten steht vor der Tür. Bei den Kindern steigt in diesen Tagen die Spannung auf die Feiertage und die bevorstehende Bescherung am Heiligen Abend. Wer sich die Wartezeit darauf verkürzen oder nach einem ausgiebigen Weihnachtsessen an den Feiertagen einen Spaziergang machen möchte, ist im Zoo Heidelberg herzlich willkommen. An Heiligabend, 24. Dezember 2018, und an Silvester, 31. Dezember 2018, hat der Zoo Heidelberg von 9 bis 13 Uhr seine Tore geöffnet. An den Weihnachtsfeiertagen, 25. und 26. Dezember 2018, und allen anderen Tagen wie gewohnt von 9 bis 17 Uhr. Ein kleines Weihnachtsgeschenk gibt es bereits am Vormittag des Heiligen Abends: Kleine und große Zoo-Besucher dürfen tierischen Geschichten im Raubtierhaus lauschen. Zoodirektor Dr. Wünnemann liest spannende und unterhaltsame Tiergeschichten vor, die er selbst sorgfältig ausgewählt hat. Beginn der Lesung ist um 11 Uhr. Direkt im Anschluss findet ein kurzer Rundgang mit einer kleinen Überraschung für Zoo-Besucher und Tiere statt. Die Veranstaltung ist kostenlos und bereits im Zoo-Eintritt enthalten. Weihnachtsspaziergang im Zoo – Ein Spaziergang durch den Zoo vor der Lesung – oder an den darauffolgenden Feiertagen – kann zu einem besonderen Erlebnis werden. Im blattlosen Geäst ist der Rote Panda besonders gut zu erkennen, die Enten und einige Vögel tragen ihr prachtvolles Balzgefieder und die Mähnenrobben sind in ihrem großen Außenbecken aktiv wie immer. Ein Neuzugang ist bei den Ponys zu entdecken, Shetlandpony Elli. Mit ihrem gescheckten Fell ist sie gut von den beiden anderen Ponys, Purzel und Zora, zu unterscheiden. Bereits kurz nach ihrer Ankunft Ende November durfte Elli ihre neuen Mitbewohner kennenlernen und lebt nun gemeinsam mit Purzel und Zora auf der Ponyanlage im Zoo Heidelberg. Bei den Eseln bringen die beiden kleinen Hausesel Charlie und Polly, die dem großen Poitou-Esel Thibaut seit wenigen Monaten Gesellschaft leisten, richtig Schwung auf die Anlage. Esel Charlie kam im September nach Heidelberg, Eselin Polly im Oktober. Besonders Polly zeigt ihren beiden Männern „wo es langgeht und wer die Hosen anhat“. Die neue Eselanlage, die sich hinter dem Explo-Techniklabor befindet, bietet dem Trio genug Platz zum Spielen und Toben. Um den Beobachtungspunkt dort zu erreichen, gehen Zoobesucher links an der Explo-Halle vorbei und umrunden das Gebäude des Techniklabors. Last-Minute Geschenk im Zoo-Shop – Eine gute Möglichkeit, noch schnell ein Weihnachtsgeschenk für Verwandte oder Freunde zu finden, bietet der Zoo-Shop. Dieser ist am 24. Dezember 2018 ebenfalls von 9 bis 13 Uhr geöffnet und führt ein breites Sortiment an Büchern, Spielen, Kuscheltieren oder Dekorationsartikeln. Auch Wertgutscheine für den Zoo mit vielfältigen Möglichkeiten zum Einlösen sind dort erhältlich. Alle nötigen Informationen zum Zoobesuch sind auf der Webseite des Zoos unter www.zoo-heidelberg.de jederzeit einsehbar

Tiergarten Schönbrunn 20.12.2018
Vorweihnachtliche Überraschung für Orang-Utans
Da staunten die Orang-Utans Mota, Sol und Vladimir im Tiergarten Schönbrunn nicht schlecht. Die Tierpfleger ließen sich für die drei Affen nämlich eine ganz besondere Überraschung einfallen: einen Weihnachtsbaum geschmückt mit ihren Lieblingsleckereien. „Wir überlegen uns laufend neue Beschäftigungsmöglichkeiten für unsere Orang-Utans. Jetzt vor Weihnachten hat sich natürlich ein Christbaum angeboten. Wir haben den Baum mit Orangenscheiben, Paprika-Ringerln, Karotten und Äpfeln geschmückt. Als Spitz diente eine Ananas“, erzählt Tierpfleger Sascha Grasinger. Neugierig beobachteten die Orang-Utans bereits das Aufputzen des Baumes. Als erstes durften die Weibchen Mota und Sol den Baum begutachten. „Hätten wir Vladimir gleich dazu gelassen, hätten die beiden nicht viel von den Leckereien abbekommen“, schmunzelt Grasinger. Die mittlerweile 54 Jahre alte Orang-Utan-Dame Mota hat den Baum nach kurzer Zeit für sich beansprucht und einen Großteil der süßesten Stücke, die Orangen und Äpfel, genascht. Sol hat sie jedoch ausgetrickst. Sie hat sich von oben abgeseilt und den Ananas-Spitz geschnappt. Schließlich durfte natürlich auch Vladimir zum Weihnachtsbaum. Wieder einmal hat sich gezeigt, wie gut die Pflegerinnen und Pfleger ihre Schützlinge kennen. Vladimir hat den Baum sofort umgeschmissen. Er interessierte sich weniger für den Behang als für das Christbaum-Kreuz, das er umgehend zerlegen wollte.

Tierpark Chemnitz 19.12.2018
Weihnachten im Tierpark und Wildgatter – Winterrundgang durch den Tierpark am 25. und 26. Dezember, 10 Uhr
Um das Warten auf die Bescherung zu verkürzen und dabei den Tierpark- und Wildgatterbewohnern einen Besuch abzustatten, gibt es am Montag, dem 24. Dezember für alle Kinder (bis 16 Jahre und nur in Begleitung eines Erwachsenen) freien Eintritt in Tierpark und Wildgatter sowie kleine Naschereien (solange der Vorrat reicht). Zoopädagoge Jan Klösters führt am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag, 25. und 26. Dezember, jeweils 10 Uhr einen öffentlichen Tierpark-Winterrundgang durch.

Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen 19.12.2018
Jahreswechsel und Weihnachten in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen – 365 Tage Abenteuer, auch an Feiertagen
Auch an Weihnachten hat die ZOOM Erlebniswelt geöffnet: Am 24. Dezember können sich die Besucher von 10 bis 14 Uhr auf spannende Begegnungen und tierische Erlebnisse freuen. Die „Weltreise an einem Tag“ durch die Erlebniswelten Alaska, Afrika und Asien ist ebenfalls am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag möglich. Der Gelsenkirchener Zoo hat am 25. und 26. Dezember von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Wer noch auf der Suche nach Last-minute-Weihnachtsgeschenken ist, findet in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen viele tolle Ideen: Tierpatenschaften, Gutscheine für Jahreskarten, Kuscheltiere und vieles mehr. Oder wie wäre es mit einem Gemälde von unseren Orang-Utans? Die Menschenaffen malen mit Pinsel auf Leinwand für einen guten Zweck. Mit dem Kauf eines Gemäldes unterstützen die Erwerber „Orang-Utans in Not e.V.“. Die Organisation fördert den Schutz und Erhalt der Orang-Utans auf Borneo und Sumatra mit Auffangstationen und Auswilderungen sowie der Wiederaufforstung zerstörter Regenwälder. Direkt vor Ort können die Geschenke am 24. Dezember noch bis um 14 Uhr im ZOOM-Shop besorgt werden. An Silvester ist ebenfalls von 10 bis 14 Uhr geöffnet und auch an Neujahr ist ein Besuch in der ZOOM Erlebniswelt möglich: Von 10 bis 17 Uhr können die Besucher einen schönen Neujahrsspaziergang machen vorbei an Eisbären, Schimpansen und Tigern.

Zoo Leipzig 19.12.2018
Tierisch leuchtender Winterzauber startet – Nachwuchsfreuden in Afrika
Der tierisch leuchtende Winterzauber startet: Ein mehr als vier Meter großer Lichter-Kolibri auf dem Aquariumsvorplatz und ein leuchtender Löwe im Konzertgarten stimmen morgen ab 16 Uhr die Besucher auf das Magische Tropenleuchten vom 10. Januar bis zum 3. Februar ein (Tickets gibt es bereits auf www.zoo-leipzig.de). Umrahmt werden die tierischen Leuchtfiguren von zahlreichen weiteren Illuminationen, die den Zoo in einer ganz neuen Atmosphäre erscheinen lassen. „Ich bin sicher, dass der Kolibri mit seinen wechselnden Farbvariationen unseren Gästen nicht nur ein ideales Fotomotiv bieten, sondern vor allem die kleinen Besucher verzaubern wird“, schwärmt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Alle Lichtinstallationen können während der Öffnungszeiten bestaunt werden. Gern sind Medienvertreter und Fotografen eingeladen, dem Beginn des tierisch leuchtenden Winterzaubers beizuwohnen. Der Zugang erfolgt über den Haupteingang. Prof. Junhold wird als Gesprächspartner vor Ort zur Verfügung stehen. Schon heute möchten wir alle Medienvertreter und Fotografen zum Pre-Opening des Magischen Tropenleuchten am 9. Januar ab 18.00 Uhr ins Gondwananland einladen. Zoodirektor Prof. Junhold legt für den Start des Lichterfestivals im größten Dschungel Deutschlands persönlich den Hebel um. Nachwuchsfreuden in Afrika: Sowohl bei den Tüpfelhyänen als auch bei den Erdmännchen gab es Jungtiere. Tüpfelhyänen-Weibchen Dara (7) kümmert sich seit dem 11. Dezember liebevoll um ihren kleinen Schützling, dessen Geschlecht noch unbekannt ist. Für Dara und Vater Hondo (7) ist es der dritte gemeinsame Wurf. Für die dreijährige Erdmännchenkönigin war es ein paar Tage (8.12.) zuvor der erste Nachwuchs überhaupt. Den Tierpflegern fiel sofort auf, dass das Zuchtweibchen deutlich schlanker war und sich ein Erdmännchen stets im Bau aufhielt, um den Wurf, der in Bezug auf Quantität und Vitalität noch nicht spezifiziert ist, zu versorgen. „Wir hoffen sehr, dass sich die Jungen demnächst aus ihrem sicheren Bau herauswagen und wir diesen Moment nicht verpassen. Schließlich wollen wir auch erfahren, wie viele Tiere geboren wurden. Wir drücken zunächst jedoch die Daumen, dass sie aufkommen, denn die kalte Jahreszeit birgt auch ihre Risiken. Der Schützling von Dara macht auf jeden Fall einen guten Eindruck und wird immer wieder von ihr mit auf die Außenanlage genommen. Es ist eine große Freude für uns, das Jahr mit Nachzuchten zu beenden“, resümiert Zoodirektor Prof. Jörg Junhold.

Zoo Duisburg 19.12.2018
Zoobesuch In Duisburg bald auch mit Hund möglich – Testphase für die vierbeinigen Besucher startet ab Januar, immer Donnerstag und Freitag ist Hundetag im Zoo.
Bisher ist der Besuch von Elefant, Giraffe und Flamingo nur zweibeinigen Zoofreunden vorbehalten, ab Januar können dann auch Hunde im Rahmen einer dreimonatigen Testphase den Zoo Duisburg mit seinen tierischen Bewohnern erleben. Von Januar bis einschließlich März wird der Zoo zwei Hundetage anbieten. Jeden Donnerstag und Freitag haben Hundebesitzer die Möglichkeit, den Zoo mit ihren Vierbeinern zu erkunden. „Für viele unserer Besucher ist der Hund ein vollwertiges Familienmitglied und gehört zu einem Ausflug dazu“, so Astrid Stewin, Vorstandsvorsitzende im Zoo Duisburg. „Auch diesen Tierfreunden möchten wir die Möglichkeit bieten, unseren Zoo zu besuchen“. Nach der Testphase wird der Zoo-Vorstand gemeinsam mit dem zoologischen Leiter eine Erfolgsbewertung durchführen. Fällt diese positiv aus, können Hundebesitzer den Zoo künftig an 365 Tagen im Jahr besuchen – auch eine Jahreskarte für Hunde würde dann angeboten. In der Testphase beläuft sich der Eintrittspreis für die Vierbeiner auf fünf Euro. „Um ein gutes Miteinander zu gewährleisten, lassen wir Besuchern mit Hunden an unseren Kassen eine Information über die Verhaltensregeln zukommen“, erläutert die Zoo-Chefin. Die Regeln besagen, dass Hunde ständig an der kurzen Leine angeleint sein müssen, nicht mit in die Tierhäuser oder auf begehbare Tieranlagen genommen werden dürfen und permanent zu beaufsichtigen sind. Auch die zooeigenen Spielplätze sind für Hunde tabu. Neben den Verhaltensregeln gibt der Zoo auch Kotbeutel für die vierbeinigen Gäste aus. Stewin betont: „Die Erfahrungen aus anderen Zoos zeigen, dass es ein gutes Miteinander zwischen den einzelnen Besuchergruppen gibt und gegenseitig Rücksicht genommen wird“. Und wie werden die Zootiere auf die neuen Besucher reagieren? Johannes Pfleiderer, zoologischer Leiter am Kaiserberg, sieht dieser Frage sehr gelassen entgegen. „Erfahrungen der anderen Zoos zeigen, dass es für die Hunde aufregender ist als für die Zootiere. Diese akzeptieren die neuen Besucher für gewöhnlich schnell und sind dabei recht gelassen“, so der Biologe.

Zoo Basel 19.12.2018
Die Pinguine sind zurück – Neue Anlage für Esels- und Königspinguine
Nach einem Jahr Abwesenheit sind im Zoo Basel endlich wieder Königs- und Eselspinguine zu sehen. Dank einem neuen Unterwassereinblick auf Augenhöhe sieht man die Vögel in Zukunft elegant durchs Wasser «pfeilen». Die Pinguine sind am 15. Dezember von ihrem vorübergehenden Zuhause im Zoo Wuppertal zurück nach Basel in ihre neue Anlage gezogen. Die Anlage wurde seit Oktober 2017 erneuert, vergrössert und um einen zweiten Innenraum erweitert.

Tierpark Nordhorn 19.12.2018
Traditionelles Schuhsohlenbacken im Tierpark
Beliebte Brauchtumsveranstaltung, freier Eintritt ab 16.00 Uhr Einen alten Grafschafter Brauch, das „Schoosollenbacken“, können Tierparkbesucher am Freitag, den 28. Dezember 2017 von 14 bis 21 Uhr im Familienzoo erleben. Auch in diesem Jahr wir die Veranstaltung wieder beim Heuerhaus und in der angrenzenden Remise des Nordhorner Treckerclubs stattfinden. Zum inzwischen 24. Schuhsohlenbacken lädt traditionell der Förderverein, unterstützt von Nachbarn, Mitarbeitern und Freunden des Tierparks ein. Mit speziellen Waffeleisen werden dabei die schmackhaften „Schoosollen“ im offenen Feuer gebacken und sofort frisch und knusprig zum Kosten angeboten. Die alte Tradition des Waffelbackens war vor Einführung der Elektrizität in der Grafschaft Bentheim bei den Familien üblich und findet heutzutage wieder mehr Interesse. Die Waffeleisen zeigen häufig das „Familienwappen“ mit den Namen des Ehepaares und dem Hochzeitsdatum. Die alten Waffeleisen stammen aus vergangenen Jahrhunderten. Musikalisch werden die fleißigen Helfer von dem „Groafschupper Plattproater Kring“ unterstützt. Verschiedene kulinarische Angebote runden den gemütlichen Jahresausklang im Tierpark ab. Der Tierpark ist rund um die historischen Gebäude in der Dunkelheit stimmungsvoll beleuchtet. Der Eintritt ist ab 16.00 Uhr frei.

Zoo Zürich 19.12.2018
FLATTERHAFT, ABER DENNOCH EVOLUTIV SEHR ERFOLGREICH – Die grosse Artenfülle der Fledermäuse und Flughunde.
Wir kennen die schemenhaften Umrisse vorbeiflatternder Fledermäuse an lauen Sommerabenden, allenfalls auch als Erinnerung an Ferien in tropischen Regionen die in der Abenddämmerung ausfliegenden oder sich am Schlafplatz sammelnden Flughunde. Es handelt sich dabei um fliegende Säugetiere, die aber nichts mit Mäusen oder Hunden zu tun haben, sondern in einer eigenen Ordnung der Fledertiere zusammengefasst werden. Es ist dies nach den ausgestorbenen Flugsauriern und den Vögeln erst die dritte Wirbeltiergruppe, die die Voraussetzungen dafür entwickelt hat, sich aktiv in die Luft zu erheben. Die Eroberung des Luftraums hat den Zugang zu neuen Nischen geschaffen und eine weltumfassende, nur die Polgebiete auslassende Verbreitung ermöglicht. Mit über 1000 Arten sind die Fledertiere zu einer wohl heimlich lebenden, evolutiv aber sehr erfolgreichen Säugergruppe geworden. Fledermäuse und Flughunde Man unterteilt die Fledertiere in Fledermäuse und Flughunde. Die Fledermäuse ernähren sich zu einem grossen Teil von Insekten, die meist im Flug erbeutet, aber auch im Rüttelflug von der Vegetation abgelesen oder am Boden krabbelnd gepackt werden. Einzelne Arten haben sich auf die Erbeutung kleiner Wirbeltiere wie Fische, Amphibien, Vögel oder Säuger spezialisiert. Und da gibt es auch noch die Vampire, die sich von Blut ernähren. Die nachtaktiven Fledermäuse bedienen sich für die Orientierung im Raum und für die Lokalisierung potentieller Beutetiere der Echoortung. Die Reflexionen hochfrequenter Rufe vermitteln ein «Klangbild» der Umgebung und geben wertvolle Information über Grösse, Beschaffenheit, Geschwindigkeit und Entfernung potentieller Beutetiere. Die etwas grösseren Flughunde stehen auf pflanzliche Kost. Mit ihrer Vorliebe für Pollen, Nektar und Früchte spielen sie eine bedeutende Rolle als Bestäuber und Verbreiter der Samen vieler Pflanzen. Nur wenige Arten dieser Gruppe nutzen die Echoortung. Seh- und Geruchssinn sind hingegen bei diesen dämmerungs- und nachtaktiven Tieren gut ausgebildet. Kein weit verbreitetes Zootier Wenn auch die Artenfülle der Fledertiere sehr gross ist, sind die Vertreter dieser Gruppe in zoologischen Einrichtungen nur marginal präsent. Ernährungsweise und nächtliche Aktivität machen es bei vielen Arten schwierig, sie attraktiv den Besuchern zu zeigen. Etwas leichter fällt dies bei einigen Arten der Flughunde, die wohl dämmerungs- und nachtaktiv sind, aber auch tagsüber unterwegs sein können. Inselform mit starken Populationsschwankungen Einen Vertreter der Flughunde zeigt der Zoo Zürich im Masoala Regenwald, und zwar den Rodrigues-Flughund. Es ist dies nicht gerade ein waschechter Madagasse, aber eine Inselform «aus der Region». Rodrigues-Flughunde kommen aktuell nur auf der rund 600 Kilometer östlich von Mauritius gelegenen Insel Rodrigues vor. Hier bewohnen sie tropische Küstenwälder. Zu Beginn des letzten Jahrhunderts wurde ihr Bestand als «häufig» umschrieben. Nachdem in den 1970-er Jahren heftige Zyklone die Insel getroffen hatten, wurde der Bestand der Flughunde dann auf nur noch etwa 70 Tiere geschätzt. Dies war der Anlass für den Durell Wildlife Conservation Trust auf der Kanalinsel Jersey, ein Zuchtprogramm für diese Art zu starten. Mit einer kleinen Anzahl von aus der Restpopulation entnommenen Tieren wurde eine Zoopopulation begründet, die heute über 900 Tiere in 44 Institutionen umfasst. Die Population auf Rodrigues erholte sich zusehends, zeigte aber immer wieder durch die Einwirkung von Zyklonen grosse Populationsschwankungen. 2016 wurde der Bestand auf etwa 20‘000 Tiere geschätzt. Ein Problem bleibt der Rückgang der Waldfläche, was die Nahrungsgrundlage der Tiere tangiert und den Schutz vor den Auswirkungen von Zyklonen mindert. «Goldiger» Rodriguez-Flughund Das Fell des Rodrigues-Flughundes ist bis auf den rötlich bis leicht goldigen Kopf-, Schulter- und Nackenbereich kastanienbraun. Die Flügelspannweite beträgt 75 bis 90 Zentimeter, das Gewicht liegt etwa zwischen 250 und 300 Gramm. Die Jungtiere kommen mit einem Geburtsgewicht von etwa 45 Gramm zur Welt. Die ersten sechs Lebenswochen begleiten sie die Mutter bei der Nahrungssuche. Um sich dabei sicher an der Mutter festhalten zu können, haben sie einerseits spitze Krallen an den Hinterfüssen. Andererseits sind die Milchzähne speziell ausgebildet, um damit den Halt zu verstärken. Die Geschlechtsreife erreichen die Tiere ab dem Alter von etwa 18 Monaten. Teil des Zuchtprogramms – auch ohne Zucht Kurz vor der Eröffnung des Masoala Regenwaldes 2003 kamen dreissig Rodrigues-Flughunde aus Jersey nach Zürich. Da ein gezielter Zugriff auf die Tiere in der grossen Halle – und damit eine nach genetischen Kriterien planbare Zucht – nicht möglich ist, wurde uns vom Zuchtprogramm die Rolle eines Reservebestandes zugedacht: Wir erhielten nur Weibchen mit der Idee, dass bei Bedarf Tiere aus diesem Bestand in eine kontrollierte Zuchtsituation abgegeben und überzählige Weibchen aus andern Beständen übernommen werden könnten. Bisher wurde aber von diesen Möglichkeiten nicht Gebrauch gemacht. «Auswilderung» im Masoala Regenwald Die an starre Kletterkonstruktionen gewöhnten Flughunde mussten in der Halle zunächst lernen, sicher an den beweglichen Ästen der lebenden Pflanzen zu landen und herum zu klettern. Eine Herausforderung für die Tierpfleger war dann die Entwicklung von Futterstellen, mit denen die Flughunde gezielt und ohne Störung durch die sich für alles interessierenden Rote Varis gefüttert werden konnten. Nebst dem täglich angebotenen Futter nutzen die Flughunde auch in der Halle heranreifende Früchte oder besuchen die nektarhaltigen Blütenstände der Bananenstauden. Vom ursprünglichen Besatz sind noch 15 Tiere da, die nunmehr ein Alter von 16 bis 18 Jahren haben. Schutz heimischer Fledermäuse Während sich die Verbreitung der Flughunde auf tropische und subtropische Regionen beschränkt, zählen auch Fledermäuse zu unserer Fauna. Dreissig Arten wurden bisher in der Schweiz nachgewiesen, von der Mückenfledermaus bis zum Riesenabendsegler. Die Hälfte dieser Arten hat den Status gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Ein Schwerpunkt unseres Naturschutzengagements hat den Schutz der Fledermäuse im Fokus. Seit 1998 geniesst die Stiftung Fledermausschutz Gastrecht in den Räumlichkeiten des Zoo Zürich. Hier entfaltet die Stiftung ihre Aktivitäten in der Information und Ausbildung und als Schweizerische Koordinationsstelle für Fledermausschutz. Den Zoobesuchern frei zugänglich ist die interaktive und in sechs Themenblöcken gegliederte Ausstellung «Fledermaus-Welt» der Stiftung. Die Stiftung Fledermausschutz betreibt mit Unterstützung des Zürcher Tierschutz und des Zoo Zürich eine Fledermaus-Notpflegestation. Hier werden erschöpft oder verletzt aufgefundene Fledermäuse gepflegt und noch unselbständige Jungtiere aufgezogen. Auch im Winterschlaf gestörte Fledermäuse werden hier aufgenommen und bei der weiteren Überwinterung unterstützt. Die Fütterung dieser Pfleglinge kann zu bestimmten Zeiten mitverfolgt werden, die im Veranstaltungskalender angekündigt werden. Fledermaus gefunden, was tun? Wer eine Fledermaus findet, ruft am besten das Fledermausschutz-Nottelefon an: 079 330 60 60. Fachpersonen des Fledermausschutzes helfen dort rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr weiter. Weitere Infos auch unter fledermausschutz.ch.

Zoo Köln 18.12.2018
Kölner Zoo rund um die Feiertage durchgehend geöffnet
Ausnahmen: Heiligabend und Silvester ab 14 Uhr geschlossen – an diesen beiden Tagen findet kein China Light-Festival statt Gratisaktion für Kinder bis 12 Jahre an Heiligabend – Der Kölner Zoo hat rund um die Feiertage regulär geöffnet (9 bis 17 Uhr). Das China Light-Festival findet ebenfalls wie gewohnt statt (17.30 bis 21 Uhr). Ausnahmen sind Heiligabend und Silvester. Der Zoo schließt an diesen beiden Tagen bereits um 14 Uhr. Heiligabend: Kinder bis 12 Jahre können kostenlos in den Zoo – An Heiligabend macht der Kölner Zoo allen Pänz ein besonderes Geschenk. Kinder bis einschließlich 12 Jahre können dann gratis in den Zoo. Das Angebot gilt nur in Begleitung einer erwachsenen Aufsichtsperson. Die Zoogastronomie bietet Kindern am Café Almira kostenlos Kinderpunsch. China Light-Festival: den Zauber der Weihnachtszeit mit ins neue Jahr nehmen – Noch bis zum 20. Januar 2019 steigt im Zoo das China Light-Festival. 58 Lichtensembles mit kunstvoll illuminierten Tierfiguren im asiatischen Stil nehmen den Glanz der Advents- und Weihnachtszeit mit ins neue Jahr. Das ist perfekt für einen stimmungsvollen Abendausflug mit Familie und Freunden. Auch als Gutschein erhältlich. Zoo verschenken – und „tierisch“ viel Freude bereiten – Der Geschenk-Tipp: Wer noch nach dem richtigen Weihnachtspräsent für Groß und Klein sucht: Zoo-Jahreskarten sorgen an 365 Tagen für „tierisch“ viel Spaß. Sie sind schon ab 50 Euro erhältlich.

Zoo Hannover 18.12.2018
Tierische Bescherung im Erlebnis-Zoo
Als das Tiger-Traumpaar Aljoscha und Alexa heute sein Gehege im Erlebnis-Zoo Hannover betrat, machten die beiden Katzen große Augen. An der Tempelsäule schwang ein grasgrüner Tannenbaum im leichten Wind – duftend nach würzigem Currypulver und herbem Herrenparfum. Auf Samtpfoten angeschlichen, kurz neugierig beäugt und schließlich zugeschlagen – die stolzen Raubkatzen zögerten nicht lange und spielten auf ihre Art mit ihrem ersten eigenen Tannenbaum. Schnell entdeckte Fußballprofi Aljoscha auch die Geschenke darunter: kugelrunde Melonen, verziert mit weihnachtlichen Motiven, die sich hervorragend durch die ganze Tempelanlage im Dschungelpalast rollen ließen. Zur Weihnachtszeit überrascht das Team des Erlebnis-Zoo die Tiere traditionell mit köstlichen Leckereien – meisterhaft verpackt. Und so müssen die Tiere sich erst einmal etwas einfallen lassen, um an den Inhalt zu gelangen. Die Gelbbrust-Aras in der Showarena begrüßten ihre Weihnachts-Geschenke mit lautstarkem Gekrächze. Geschickt angelten sich die „Los Banditos“ einen Geschenk-Bonbon nach dem anderen und stöberten in ihren Weihnachtssocken nach köstlichen Papageien-Keksen. Nasenbärin Suelita eroberte ihre Weihnachtsgeschenke – na klar – immer der Nase nach. Köstliche Rosinen und Fleischstückchen haben die Tierpfleger in bunten Paketen und roten Schuhen versteckt – ob die wohl der Weihnachtsmann im Erlebnis-Zoo vergessen hat? Eisbär-Männchen Nanuq (11) ließ die ganze Aufregung um Weihnachten ganz cool. Gelassen stapfte der weiße Riese in der Bucht von Yukon Bay auf seinen Tannenbaum, festlich geschmückt mit Paprika-Ringen, Möhren, Salat, Äpfeln und getränkt mit Lebertran, zu. Neugierig steckt er seine Nase in die XXL-Päckchen und Weihnachtstüten und verspeiste genüsslich das Fleisch, um danach die Geschenke in guter Eisbär-Manier auseinander zu nehmen. Die Stachelschweine Harry und Sally zählen eigentlich zu den echten Langschläfern im Zoo. Für die tierische Bescherung machte das Pärchen allerdings eine Ausnahme. Zielstrebig marschierten die beiden auf ihre bunten Kartons zu, in denen sich ihre aktuelle Lieblingsspeise verbarg: Nüsse! Die schnappten sich die Nagetiere dann auch und brachten sie flink in Sicherheit, um die harte Schale mit ihren spitzen Zähnen aufzuknacken und sich schließlich die nächste Walnuss zu holen. Mit den weihnachtlichen Päckchen, Tüten und Tannenbäumen beschäftigen sich die Tiere stundenlang. Und genau das ist der Sinn der Sache. In der freien Wildbahn sind die Tiere den ganzen Tag mit der Nahrungssuche ausgelastet. Daher wird das Futter auch im Zoo versteckt und breitflächig verstreut. Zudem gibt es noch weitere Arten der Beschäftigung, zum Beispiel Denkaufgaben mittels Futterautomaten Verpackte und schwerer zugängliche Leckereien Spielgeräte wie Kisten, Papierschnitzel, Bälle, Kartons, Bettlaken Am 24. Dezember können Zoobesucher die tierische Beschäftigungs-Bescherung miterleben: In der Showarena stürzen sich die Tiere in den Shows im wahrsten Sinne auf Weihnachten. Und um 13.30 Uhr verzaubern die Tierpfleger mit ihren Schützlingen in Yukon Bay bei einer weihnachtlichen Winter-Robbenshow die Besucher. Viele weitere Geschenke warten überall im Zoo auf die Tiere. Das Team des Erlebnis-Zoo – pelzige, gefiederte und geschuppte Kollegen eingeschlossen – wünscht frohe Weihnachten!

Tierpark Hellabrunn München 18.12.2018
Es weihnachtet sehr im Tierpark Hellabrunn
Auch in dieser Weihnachtszeit kommen im Tierpark Hellabrunn wieder Weihnachtsbäume als Futterbeigabe zum Einsatz, um den tierischen Bewohnern eine willkommene Abwechslung zu verschaffen. Dieses Jahr erfreuen sich Elefanten, Giraffen, Stachelschweine sowie Rinder und Ziegen schon vor dem Fest an Christbäumen, die mit magenverträglichen Leckereien hübsch dekoriert wurden. Immer wieder liegt eine besondere und friedliche Stimmung über dem Tierpark – der ideale Ort für einen harmonischen Feiertagsausflug mit der ganzen Familie. Erst etwas zurückhaltend, dann aber umso neugieriger nähert sich Giraffendame Bahati dem im Futterbaum aufgehängten, liebevoll mit Paprika, Kürbisstücken und Möhren dekorierten Christbaum. Die leichte Schneedecke in Hellabrunns Afrika-Savanne hält das fast vier Meter große Tier nicht davon ab, die drapierten Leckereien geschickt mit seiner langen Zunge aus den Nadelzweigen der Tanne zu angeln. Ihre vier langhalsigen Artgenossinnen lassen sich daraufhin nicht lange bitten und machen es ihr nach. Auch die neugestaltete Stachelschwein-Anlage ist Schauplatz vorweihnachtlicher Entdeckungen: Der mit Obst und Gemüse versehene Nadelbaum weckt sogleich die Aufmerksamkeit der beiden Stachelschweine, die sich unverzüglich ans Abernten der bunten Pracht machen. Notfalls wird der Baum eben geschickt in die Waagerechte bugsiert, um an die gesunden Schmankerl zu kommen. Elefantenkuh Temi sieht den auf der weitläufigen Anlage abgelegten Weihnachtsbaum eher als Grundnahrungsmittel denn als Spielzeug an. Der Dickhäuter freut sich über die mannshohe Fichte als willkommene Nahrungsergänzung und nach ein paar rüsselgesteuerten Akrobatikspielchen findet diese ihren Weg in den Elefantenmagen. Auch die Tiere im Hellabrunner Mühlendorf zeigen keinerlei Berührungsängste mit den liebevoll von den Tierpflegern geschmückten Christbäumen. Eine Gruppe von Murnau-Werdenfelser Rindern, Bulgarenziegen und Shetland-Ponys ist sofort zum ‚Testfressen‘ zur Stelle und freut sich über die festliche Abwechslung auf dem Speiseplan. Die anderen Mitbewohner müssen sich fast beeilen, um noch etwas abzubekommen. „Diese und andere ‚tierisch-weihnachtliche‘ Augenblicke findet man in und um München eben nur in Hellabrunn“, sagt Tierparkdirektor Rasem Baban. „An den kommenden Feiertagen bietet sich unser Tierpark als ideales Ausflugsziel an, um Wartezeiten vor Bescherungen zu verkürzen oder eben einfach mal nach einem üppigen Festessen an die frische Zooluft zu kommen. Probieren Sie es aus, wir haben auch an den Feiertagen für Sie geöffnet!“ Im Tierpark Hellabrunn werden übrigens keine privaten Weihnachtsbäume angenommen und verfüttert, sondern nur die nicht-verkauften Exemplare verschiedener Weihnachtsbaum-Händler.

Tierpark Berlin 18.12.2018
Wer sägt denn da?
Spannende Geräusche aus der Eisbären-Wurfhöhle im Tierpark Berlin
Gut zwei Wochen ist der Eisbären-Nachwuchs im Tierpark Berlin nun alt und noch immer wird der Tagesablauf in der Wurfhöhle vor allem vom Schlafen, Kuscheln und Trinken dominiert. Das passiert jedoch keinesfalls nur lautlos – ist das Jungtier wach, macht es sich meist auch lautstark bemerkbar. Dabei handelt es sich aber nicht nur um ein meckerndes Schreien, wenn der kleine Bär zum Beispiel nicht gleich eine der vier Zitzen von Mutter Tonja (9) findet. „Trinken junge Eisbären bei ihren Müttern, machen sie dabei ganz bestimmte Laute“, erklärt Eisbären-Kurator Dr. Florian Sicks. Das Geräusch ähnelt einem rhythmisch-klapperndem Sägen. „So ist es uns auch gut möglich, das Trinkverhalten des Jungtiers zu kontrollieren,“ ergänzt Sicks. Derzeit trinkt der Eisbären-Nachwuchs etwa alle drei Stunden.


Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma Stuttgart 18.12.2018
Weihnachtsüberraschung: Wilhelma modifiziert Preiserhöhung – Preis der Tageskarten für Familien bleibt 2019 unverändert
Verfrühte Bescherung in der Wilhelma: Das unerwartet besucherstarke Jahresende eröffnet dem Zoologisch-Botanischen Garten in Stuttgart den Spielraum, die Tageskarten für Familien von der für 2019 vorgesehenen Preiserhöhung auszunehmen. „Ein großartiger November und das Zusatzgeschäft durch Christmas Garden verschaffen uns eine günstigere Berechnungsgrundlage“, erklärt Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin. „Vor der Premiere hatten wir nicht darauf bauen dürfen, dass die weihnachtliche Illumination des Parks gleich so gut angenommen wird.“ Seit Ende Oktober haben sich die Besucherzahlen sehr gut entwickelt. Im November kamen mit 99.000 Gästen fast 40.000 mehr als im Vorjahr. Und hatten 2017 in der ersten Hälfte des Dezembers 13.000 Menschen die Wilhelma besucht, waren es dieses Jahr bereits 40.000. Sonderveranstaltungen, die den Zoologisch-Botanischen Garten einmal anders erleben lassen, erweisen sich als publikumsträchtig. So war Halloween seit seiner Einführung in der Wilhelma 2016 immer einer der erfolgreichsten Tage im Jahr. „Der Event-Ansatz ist interessant, lässt sich aber nicht beliebig erweitern. Solche Steigerungen sind natürlich nicht auf das ganze Jahr zu übertragen“, sagt Kölpin. „Daher können wir auf die anstehende Preiserhöhung angesichts des Kostenanstiegs der vergangenen Jahre nicht ganz verzichten. Wir möchten ihr aber ein wenig die Spitze nehmen. Wir sind besonders den Familien verpflichtet; bei ihnen summieren sich die Ausgaben am stärksten. Deshalb werden wir die Tageskarten für Kinder und Familien auch 2019 unverändert auf dem Niveau von 2015 belassen.“ Der Preis der Tageskarten für Erwachsene steigt in der Hauptsaison ab März von 16 auf 19 Euro an. Damit liegt die Wilhelma als zweitgrößter Zoo preislich auf Platz neun der Tierparks in Deutschland. Das Zusatzangebot als Botanischer Garten, das kein anderer Zoo zu bieten hat, ist dabei bereits trotz der damit verbundenen Betriebs- und Personalkosten mit abgedeckt. Die Tageskarten für Kinder von 6 bis 17 Jahren kosten wie bisher 8 Euro (statt der geplanten 10 Euro). Kinder unter sechs Jahren haben weiter freien Eintritt. Die Familienkarten kosten – je nachdem, ob ein Elternteil oder beide Eltern dabei sind – unverändert 24 beziehungsweise 40 Euro (statt der vorgesehenen 29 und 48 Euro). „Da die Familien eine besonders große Gruppe unserer Besucher sind, gehen wir damit ins Risiko und hoffen, dass sie dies honorieren, indem sie eifrig in die Wilhelma kommen. Nur dann geht dieses Entgegenkommen auf“, betont der Direktor. „Wir müssen weiterhin sorgsam kalkulieren, da wir den vom Land vorgegebenen Kostendeckungsgrad von 70 Prozent im Blick behalten müssen.“ Die Wilhelma könne die Jahreskarten, deren Preise sogar bereits seit 2013 stabil waren, nicht ebenfalls unverändert lassen. Der Tarif der Dauerkarte erhöht sich für Einzelpersonen von 55 auf 65 Euro. Bei Familien beläuft er sich künftig auf 90 Euro (mit einem Elternteil) und 140 Euro (mit beiden Eltern). Damit rechnet sich die Dauerkarte für jedermann ab dem vierten Besuch. „Bei dem Freizeitwert über zwölf Monate ist das Jahresticket sicher die Trumpfkarte“, so Kölpin. Die Kosten der Wilhelma sind deutlich schneller gestiegen als der allgemeine Verbraucherpreisindex. Zu Buche schlägt, dass der Zoologisch-Botanische Garten kein reiner Freizeitpark ist, sondern eine Institution des Artenschutzes. Mit fast 1200 Tierarten, 8500 Pflanzenarten und -sorten sowie 160 Baumarten in der Parkanlage ist er einer der artenreichsten Orte der Welt. Die optimale Versorgung der oft extrem seltenen Tiere und Pflanzen braucht viele fleißige und kundige Hände. Personalkosten machen deswegen den überwiegenden Teil der Ausgaben aus. Allein die Lohnerhöhungen im öffentlichen Dienst von 2013, als der Tarif der Jahreskarten das letzte Mal angehoben wurde, bis 2018 belaufen sich bereits auf 15 Prozent. Da die Wilhelma ihre Preise frühestens alle zwei Jahre anpasst, muss sie auch Vorsorge für die weitere Teuerung in den Jahren 2019 und 2020 betreiben. Zu den außerordentlichen Aufwendungen der Wilhelma gehört zudem die Instandhaltung der alten Bausubstanz der historischen Gebäude und Anlagen aus den Zeiten von König Wilhelm I. von Württemberg, der die Wilhelma im 19. Jahrhundert errichten ließ. „Dieses einmalige Kulturerbe aufrechtzuerhalten, ist uns Ehre und Bürde zugleich“, sagt Kölpin. „Permanent muss an irgendeiner Stelle repariert, saniert oder im Sinne des Denkmalschutzes ersetzt werden. Nur um den Betrieb aufrechtzuerhalten und den Verfall zu stoppen, benötigen wir Jahr für Jahr mehrere Millionen Euro.“

Zoo Salzburg 18.12.2018
Neuzugang im Salzburger Gibbonhaus: Nun wird zu zweit „gechillt“
Vor einiger Zeit übersiedelte das Zweifingerfaultier „Flash“ von Duisburg nach Salzburg. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit lebt das dreijährige Männchen nun zusammen mit dem Faultier-Weibchen „Poquita“ im Gibbonhaus des Salzburger Zoos. Bloß keine Hektik – Wie ihr Name schon verrät, sind Faultiere sehr geruhsame Tiere. Ihr ganzes Leben spielt sich in Zeitlupe ab: Die meiste Zeit des Tages verschlafen sie. Falls sie sich doch bewegen, dann aber in aller Gemütlichkeit. Rund 40 Meter können diese Säugetiere täglich zurücklegen, an manchen Tagen etwas mehr, meist jedoch eher weniger. Ursprünglich sind sie in den südamerikanischen Regenwäldern zuhause. Ihr Leben spielt sich kopfüber hängend in den Baumkronen ab, egal ob sie fressen, sich paaren oder ruhen. Die langen, gebogenen Krallen geben ihnen Halt in den Ästen. Nur wenn sie neue Futterstellen suchen oder auf die Toilette gehen, klettern sie hinunter auf den Boden. Zoo-Geschäftsführerin Sabine Grebner: „Faultiere strahlen eine unheimliche Gemütlichkeit aus, die faszinierend ist. Es hat den Anschein, dass es kaum etwas gibt, was sie aus der Ruhe bringt. Wir sind nun gespannt, ob Poquita und Flash bald zueinander finden, und wir uns vielleicht schon im kommenden Jahr über Nachwuchs freuen können“.

Zoo Heidelberg 17.12.2018
WunderWelten-Festival: Tierportraits im Zoo Heidelberg: Fotoworkshop am 5. Januar 2019 mit Florian Smit
Den Zoo Heidelberg und WunderWelten verbindet ein gemeinsames Anliegen, das bereits auf einer langjährigen Kooperation fußt: Gemeinsam möchten der Zoo Heidelberg und WunderWelten den Blick auf die wundervolle Tierwelt öffnen und für den Artenschutz werben. Einem Löwen Auge in Auge gegenüberstehen, einen Panda hoch oben im Geäst entdecken, Elefantenbullen beim Bad beobachten – das sind einzigartige Augenblicke. All dies ist im Zoo Heidelberg, dem größten Zoo der Metropolregion Rhein-Neckar, möglich. Durch die Kooperation mit WunderWelten können Fotobegeisterte diese Momente nun selbst fotografisch-kreativ festhalten: Das WunderWelten-Festival vom 5.-6. Januar 2019 bietet unter anderem einen Tierfotografie-Workshop im Zoo Heidelberg an. Mit dem passionierten Naturfotografen Florian Smit lernen Workshop-Teilnehmer am Samstag, 5. Januar ab 10 Uhr, kreative Tierportraits im Heidelberger Zoo aufzunehmen. Dies bietet eine einzigarte Gelegenheit, das Live-Erlebnis mit der Fotografiekunst zu verbinden.Eindrucksvolle Live-Vorträge beim Wunderwelten Festival Die sieben Live-Vorträge am Festival-Wochenende in der Musik- und Singschule geben zudem Einblicke in die wundervolle Tierwelt und in spannende Regionen unsere Erde. Tauchen Sie ein in die unberührte Wildnis Skandinaviens und kommen Sie Moschusochsen, Polarfüchsen und Rentieren während des Live-Vortrags von Florian Smit auf gewaltiger Leinwand sehr nahe (So, 6. Jan, 14 Uhr). Während Sven Meurs Live-Reportage „Großstadt Wildnis“ werden Sie erstaunt sein, welche Wildtiere sich in den Großstädten Deutschlands tummeln (Sa, 5. Jan, 11 Uhr). Unter anderem hat er auch die Halsbandsittiche Heidelbergs dokumentiert. Weitere Live-Vorträge nehmen Sie mit nach Island, in die Anden, nach Kambodscha, in die Dolomiten und mit dem Bulli quer durch Europa. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit an vier weiteren Fotokursen teilzunehmen. Information & Tickets Das 10. WunderWelten-Festival in Heidelberg findet vom 5.- 6. Januar 2019 in der Musik- & Singschule Heidelberg, Kirchstraße 2 / D-69115 Heidelberg statt. Mehr Infos zum Festival und den Fotoworkshops erhalten Sie unter www.WunderWelten.org. Tickets für die Fotoworkshops gibt es im Backpacker-Store in Heidelberg (Kurfürsten-Anlage 62) und unter www.WunderWelten.org. Platzkarten für alle Live-Reportagen gibt es bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen und unter www.WunderWelten.org. Eintrittskarten für die Empore gibt es ausschließlich im Backpacker-Store in Heidelberg.

Zoo Dresden 17.12.2018
Einführung eines Artenschutzeuros im Zoo Dresden
Natur- und Artenschutz sind zentrale Themen unserer Zeit und von globaler gesellschaftlicher Relevanz. Für moderne Zoos zählen sie neben Forschung, Erholung und Freizeit zu den Kernaufgaben. Zum einen spiegelt sich dies selbstverständlich in der tiergerechten Haltung in der zoologischen Einrichtung selbst wider. Zum anderen unterstützen Zoos aber auch Non-Profit-Organisationen weltweit, die sich für den Schutz von frei lebenden Wildtierpopulationen und deren natürlicher Lebensräume einsetzen. Mit der Einführung eines freiwilligen Artenschutzeuros, welcher auf den regulären Eintrittspreis aufgeschlagen wird, möchte der Zoo Dresden sein Engagement in diesem Bereich künftig stärker ausbauen. Das so gesammelte Geld fließt zu 100% in weltweit aktive Naturschutzprojekte, um so der Zerstörung von Natur und dem Verlust von Biodiversität entgegen zu wirken. Ab 18. Dezember ist der Artenschutzeuro in Höhe von 1,00 Euro pro Einzelticket und 3,00 Euro pro Sammelticket (Familien-Tageskarten und alle Jahreskarten) prinzipiell in den Eintrittspreisen inkludiert. Lediglich Kita- und Schulgruppen sind davon ausgenommen. Jeder Besucher entscheidet selbst, ob er bereit ist, den Artenschutzeuro zu bezahlen. Informationstafeln vor der Zookasse informieren darüber, dass Besucher diesen Beitrag für die Natur auch aktiv abwählen können. Hierüber muss das Kassenpersonal jedoch vor dem Bezahlen informiert werden, da der eingepreiste Artenschutzeuro ansonsten direkt auf ein Spendenkonto verbucht wird und somit keine spätere Stornierung zulässt. Das Thema Artenschutzeuro ist nicht ganz neu. So wurden z.B. in den Zoos Basel und Leipzig seit einigen Jahren bereits Erfahrungen damit gesammelt und neben dem Zoo Dresden werden ab 2019 weitere deutsche Zoos einen solchen freiwilligen Beitrag für den Erhalt von Lebensräumen einführen. Artenschutzprojekte: Neben Projekten, wie z.B. dem Sphenisco e.V. und dem Snow Leopard Trust, die der Zoo Dresden auch in der Vergangenheit bereits finanziell unterstützte, wurden weitere Projekte gesucht, deren Botschafter die Zoobewohner sind. So werden z. B. mit dem Bukit Tigapuluh Projekt der Zoologischen Stiftung Frankfurt Orang-Utans und deren Lebensraum auf Sumatra geschützt und die Big Life Foundation schützt in Ostafrika Großtiere wie Elefanten, Löwen oder Geparde. Mit dem Bergwiesenprojekt im Osterzgebirge wurde darüber hinaus ein einheimisches Naturschutz-Großprojekt ausgewählt, mit dem sich hoffentlich ebenfalls viele Zoobesucher identifizieren können. Alle Projekte sind mit namhaften Organisationen gekoppelt und versprechen eine transparente Informationspolitik, wie die gesammelten Spendengelder verwendet wurden. Mehr Informationen zu allen Artenschutzprojekten finden Sie unter www.zoodresden.de.

Tierpark Herborn 17.12.2018
Tierpark-Saison ist beendet
Vorweihnachtliche Stimmung ließ der Schneefall am Wochenende aufkommen und verwandelte die Gebäude und Tiergehege im Tierpark in eine winterliche Kulisse. Leider ist es dem Tierpark-Team aufgrund der Hanglage nicht mehr möglich, die von Eis und Schnee bedeckten Wege für Besucher rutschsicher zu gestalten. Zudem verbringen viele Tierparkbewohner den Winter in ihren warmen Winterquartieren, wo sie für die Besucher nicht zu sehen sind. Der Tierpark beendet daher ab sofort die Besuchersaison bis zur Wiedereröffnung im Frühjahr. Wer noch auf der Suche nach originellen Weihnachtsgeschenken ist, kann sich telefonisch oder im Park erkundigen. Ob Tierparkkalender, Führungen mit Fütterung der Erdmännchen, Eintrittsgutscheine oder Tierpatenschaften: der Shop im Eingangsbereich ist bis Weihnachten von 10 bis 16 Uhr besetzt und auch per Post kann das passende Geschenk kurzfristig zugestellt werden. Das Tierpark-Team bedankt sich nach einer erfolgreichen Saison mit mehr als 40.000 Besuchern, die trotz des heißen Sommers in den Tierpark kamen, bei allen Freunden und Unterstützern! Voraussichtlich Anfang März startet der Tierpark dann in die neue Besuchersaison.

Zoo Augsburg 17.12.2018
Kunst- und Auktionshaus Rehm macht Benefizauktion zugunsten der Elefantenanlage
Die neue Elefantenanlage, ein Bauprojekt des Zoo Augsburg gemeinsam mit dem Freundeskreis des Augsburger Zoos, benötigt weiter Unterstützung in finanzieller Form. Daher freuen wir uns sehr über das tolle Angebot, das dem Zoo Augsburg vom Kunst- und Auktionshaus Rehm übermittelt wurde: Eine Benefizversteigerung zugunsten der Elefantenanlage!!! Bevor es allerdings im Frühjahr losgehen kann benötigt der Zoo Augsburg natürlich auch Dinge, die versteigert werden können. Daher eine große Bitte an alle Zoofreunde spendet etwas für diese Auktion. Wenn Sie etwas dafür geben möchten, senden Sie bitte eine Email mit Foto des Gegenstandes an info@zoo-augsburg.de. Notfalls genügt auch eine Beschreibung, aber ein Bild wäre natürlich besser. Der Zoo wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen und gegebenenfalls die Abholung organisieren.

Zoo Salzburg 17.12.2018
„Warten aufs Christkind“ Montag, 24. Dezember 2018, von 11 bis 15 Uhr
Die Zeit am 24. Dezember scheint einfach nicht zu vergehen, bis es endlich soweit ist, dass das Christkind kommt! An diesem Tag ist das Christkind immer so beschäftigt: Deshalb kümmern sich die Tierpfleger im Salzburger Zoo gemeinsam mit kleinen und auch großen Besuchern um die „Weihnachtsüberraschungen“ für Zebramanguste, Jaguar und Co.. Für Ziegen und Esel werden Tannenbäume mit ganz besonderen Leckereien geschmückt. So vergeht die Zeit wie im Flug, bis dann doch endlich das Weihnachtsglöckchen läutet! Die Christbäume und Weihnachtsüberraschungen für die Tiere werden gemeinsam mit den Kindern zwischen 11 und 15 Uhr geschmückt, gepackt und verteilt: 11 Uhr: Zwergziege – Christbaum schmücken 11.30 Uhr: Fischotter – Weihnachtsüberraschung 12 Uhr: Polarwolf – Weihnachtsüberraschung 13 Uhr: Jaguar – Weihnachtsüberraschung 13.30 Uhr: Halsbandpekari – Weihnachtsüberraschung 14 Uhr: Afrikadorf – Christbaum schmücken 14.30 Uhr: Zebramanguste – Weihnachtsüberraschung

Tierpark Nordhorn 17.12.2018
Über 38.000 Besucher auf Tierpark-Weihnachtsmarkt – Familienfreundliches Konzept kommt gut an
Mit der Weiterentwicklung des besinnlichen Konzeptes und dem Fokus auf die Zielgruppe Kinder mit ihren Familien hat sich der Weihnachtsmarkt im Tierpark als Besuchermagnet in der Region etabliert. Bereits vor dem Start in die letzten Stunden des zehntägigen Weihnachtsmarktes wurde das Vorjahresergebnis um mehr als 8000 Besucher übertroffen. „Ein so großer Zuspruch ist eine tolle Bestätigung unseres Konzeptes!“ freut sich Dr. Nils Kramer, Leiter des Tierparks. „Wie freuen uns, für die Region ein starkes Zugpferd entwickelt zu haben!“ Vor allem ist der Tierpark froh, dass sehr viele Familien mit Kindern den Weihnachtsmarkt besucht haben. Auch beim Weihnachtsmarkt will der Tierpark seiner Hauptzielgruppe treu bleiben und in besinnlicher Atmosphäre auf das Thema Weihnachten einstimmen. Zwischen knisternden Feuertonnen und der lebenden Krippe konnte man in zahlreichen Strandkörben dem Alltag entfliehen. Im Familienzoo wurde deshalb auch gerade für die Kleinen ein Konzept gestrickt, dass auf große Beliebtheit stieß. Von Kindergeschichten durch die Vorleser, dem Besuch des Weihnachtsmannes, dem Wachskerzendrehen und Kerzenziehen, dem Stockbrotbacken und einem Kinderkarussell standen viele tolle Dinge für die Kleinen auf dem Programm. Die Anbieter der kunsthandwerklichen Produkte hatten alle Hände voll zu tun und konnten mit ihrem Angebot die Besucher überzeugen. Die besinnliche Stimmung färbte auch auf die Besucher ab. Sehr viele bestätigten dem Zoo die gute Entwicklung seines Weihnachtsmarktes, der vor allen Dingen durch die Atmosphäre besticht. 10.000de Lichter tauchen die historischen Gebäude in einen wunderschönen, vorweihnachtlichen Glanz. Auch das neu gestaltete Panorama auf der Vechtewiese, welches nicht nur in den Zoo strahlte, sondern alle Besucher Nordhorns von weitem begrüßt, kam beim Publikum sehr gut an. Das Tierparkteam hat für den Weihnachtsmarkt im kommenden Jahr schon wieder jede Menge Ideen. Kramer bestätigt „Am familientauglichen besinnlichen Grundkonzept halten wir selbstverständlich fest, aber wir freuen uns auf ein paar Optimierungen, Erweiterungen und natürlich auf viele neue Ideen!“

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