Zoopresseschau

Zoo in der Wingst 15.12.2018
Warten auf den Weihnachtsmann – Wieder mit Bommelmütze kostenfrei in den Wingster Zoo
Heiligabend lädt der Zoo in der Wingst seine Gäste zwischen 10 Uhr und 13 Uhr zu einem kurzweiligen Zoobummel ein , für große und kleine Träger weihnachtlicher oder winterlicher Bommelmützen sogar kostenfrei . Während der eine Elternteil zu Hause noch den Weihnachtsbaum schmückt, kann der andere die Kinder mit in den Streichelzoo nehmen. Die Ziegen, Schafe und Alpakas gehen gern auf direkte Tuchfühlung, fast wie im Krippenstall. Bereits im dritten Jahr nimmt Zoodirektor Dr. Pierre Grothmann die größeren Besucher mit auf einen geführten Zoospaziergang. Die einen oder anderen beliebten Zoobewohner, wie die Erdmännchen , erhalten auf dem Weg ein Festtagssnack. Ebenfalls werden interessante Ereignisse des ablaufenden Jahres sowie Ausblicke auf 2018 aus erster Hand Preis gegeben. Treffpunkt ist um 10:30 Uhr am Spendenbrunnen. Heiligabend endet auch die Teilnahmefrist für die Verlosung der Familientageskarten für den Zoo. Teilnehmer müssen die Anzahl der glitzernden Weihnachtsmützen bei einem Spaziergang entlang des Wingster Weihnachtswaldweges, welcher hinter dem Wolfs – und Bärenwald, am Aussichtsturm vorbei und durch den Kurpark führt, notieren. Die formlosen Zettel sollten mit Namen, Anschrift und Telefonnummer versehen an der Kasse abgegeben oder in den Briefkasten am Zooeingang eingeworfen werden. Die Gewinner werden telefonisch benachrichtigt.

Erlebnis-Zoo Hannover 14.12.2018
Seelöwe „Tröpfchen“ für den Klimaschutz
Die Harzwasserwerke und der Erlebnis-Zoo Hannover wollen am letzten Tag der Weltklimakonferenz in Polen ein Zeichen für den Klimaschutz setzen und machen mit der Seelöwen-Skulptur „Tröpfchen“ auf den Klimawandel aufmerksam. Die lebensgroße Seelöwen-Nachbildung des Künstlers Ottmar Hörl verschaffte sich in den vergangenen Monaten bei einer Rundreise durch den Harz ein Bild von der extremen Dürre und wurde nun von der Geschäftsführung der Harzwasserwerke an den Erlebnis-Zoo Hannover übergeben. Dort bezieht „Tröpfchen“ in der Bucht von Yukon Bay bei seinen Artgenossen sein Winter-Quartier und dient zugleich als neuer Fotopunkt für Besucher. „Der sympathische Seelöwe ist ein starker Botschafter, um emotional auf den Klimawandel mit seinen weltweit dramatischen Folgen für Mensch und Tier aufmerksam zu machen“, so Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff. Durch die ansteigenden Temperaturen der Weltmeere gerate die Nahrungskette der Tiere aus dem Gleichgewicht: warmes Wasser hat einen geringeren Sauerstoffgehalt als kaltes Wasser, was wiederum den Fischbestand reduziert und damit die Nahrung der Robben. Steigende Temperaturen gefährden nicht nur die Eisbären in der Arktis – auch die Überlebenschancen der jungen Robben in der Arktis sinken mit der immer dünner werdenden Eisdecke, da die Jungtiere in den ersten Lebenswochen noch nicht schwimmen können und auf festes Packeis angewiesen sind. Der Erlebnis-Zoo macht daher auch mit seiner Ausstellung „Pole to Pole“ in der Unterwasserstation in Yukon Bay auf den weltweiten Klimawandel und seine Folgen aufmerksam und zeigt, wie jeder helfen kann, das Klima zu schonen. So wie die Robben weltweit in den Meeren mit den gravierenden Folgen der extremen Wetterereignisse kämpfen, kommt es auch in Niedersachsen allerorts zu neuen Herausforderungen. Das Jahr 2018 ist eines der trockensten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen seit dem Jahr 1857. In Niedersachsen gab es 2017 im Harz zunächst ein 1000-jährliches Hochwasser, nur ein Jahr später folgt eine nicht enden wollende Dürre. „Der Abstand zwischen den extremen Wettersituationen wird geringer – das ist der Klimawandel“, sagt Dr. Christoph Donner, Technischer Geschäftsführer der Harzwasserwerke. Aktuell sind die Trinkwasser-Talsperren nur zu einem Drittel gefüllt, im Normalfall liegt der Füllungsgrad im Dezember jedoch bei rund 70%. Um die Versorgungssicherheit für Niedersachsen weiter zu gewährleisten, haben die Harzwasserwerke an den Trinkwasser-Talsperren seit Monaten besondere Maßnahmen getroffen.

Tierpark Bochum 14.12.2018
Weihnachten im Tierpark – Sonderführung zum Thema „Tiere der Bibel“
Neben Hirten und Königen spielen auch Ochse, Esel und Schaf eine wichtige Rolle in der christlichen Weihnachtsgeschichte. Aber nicht nur in der bekannten Erzählung von Jesu Geburt, sondern auch an vielen weiteren Stellen der Bibel treten Tiere als Akteure in der Bibel in Erscheinung. In seiner vorweihnachtlichen Sonderführung widmet sich der Tierpark + Fossilium Bochum am 23. + 24. Dezember diesen besonderen Geschichten und versüßt damit Groß und Klein mit lustigen oder besinnlichen Anekdoten das Warten auf’s Christkind. „Die ‚Tiere der Bibel‘ – Führung hat bei uns im Tierpark schon Tradition. Kinder finden z.B. die Geschichte der listigen Schlange aus dem Paradies besonders spannend“, verrät Zooschulleiterin Kerstin Schulze. „An dieser Stelle der Führung können unsere Teilnehmer *innen nämlich eine lebende Schlange hautnah erleben und dabei feststellen, dass Schlangen keineswegs böse, sondern sehr faszinierende Tiere sind“. Neben Schlangen tauchen auch andere Exoten, wie Krokodile und Affen, in biblischen Erzählungen auf. So wird das Krokodil als gepanzertes und beschupptes Ungeheuer „Leviathan“ beschrieben. Affen galten hingegen als besonders kostbare Geschenke, die den Königen dargebracht wurden und daher ein Symbol für großen Reichtum waren. „Zu biblischen Zeiten waren Tiere ein fester Bestandteil im Alltag der Menschen und ein wertvolles Werk der göttlichen Schöpfung“, berichtet Kerstin Schulze weiter. „ Allein die Geschichte von Noahs Arche zeigt uns, welch wichtige und schützenswerte Rolle Tiere gespielt haben. Daran wollen wir unsere Besucher*innen nicht nur zu Weihnachten erinnern“. Während des einstündigen Rundgangs durch den Tierpark werden ausgewählte Bibelstellen vorgestellt und die jeweiligen tierischen Akteure – wie etwa die ‚Friedenstaube‘ oder die Fische als Symbol des Christentums – in Augenschein genommen. Handstücke und der direkte Tierkontakt helfen dabei, theologische und biologische Zusammenhänge kindgerecht zu vermitteln. Termine: Sonntag, 23.12.2018, 14 Uhr + Montag, 24.12.201 8, 11 Uhr; Kosten: Tierparkeintritt (Kinder 3,50 €, Erwachsene 7 €) zzgl. 1 € Führungsgebühr p .P. Maximale Personenzahl pro Führung: 30 Die Führung dauert etwa eine Stunde, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Tierpark Berlin 14.12.2018
Ode an die kalte Jahreszeit – Besinnliche Winterstimmung in Zoo und Tierpark Berlin
Während sich derzeit viele Menschen vom vorweihnachtlichen Trubel auf dem warmen Sofa erholen, freuen sich einige tierische Bewohner der Stadt über die kalte Jahreszeit. Ein Besuch in Zoo und Tierpark Berlin lohnt sich also auch im Winter allemal. Polarwolf Arthur schüttelt sein nahezu schneeweißes Fell, reckt die Schnauze gen Himmel und setzt zu seinem faszinierenden Wolfsgeheul an. Sein dichtes Fell mit bis zu 6.500 Haaren pro cm² schützt ihn selbst bei klirrender Kälte. Auch die Elche im Tierpark Berlin freuen sich über die kalte Jahreszeit – Temperaturen von bis zu -50 °C sind für sie kein Problem. „Zoo- und Tierpark sind festlich geschmückt. Wer also fernab vom ganzen Trubel in Weihnachtsstimmung kommen möchte, dem lege ich einen Besuch wärmstens ans Herz“, empfiehlt Zoo- und Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem. Die beiden Großen Pandas Meng Meng und Jiao Qing wurden von den Tierpflegern mit einer Portion Schnee aus dem benachbarten Pinguinhaus überrascht – es scheint, als können auch diese beiden den ersten Schneefall gar nicht abwarten. Und auch einige andere Bewohner von Zoo und Tierpark Berlin dürfen sich in diesen Tagen über winterlich-weihnachtliche Überraschungen freuen. Wer sich fragt, wer die größte Frostbeule unter den Zoo-Bewohnern ist und welche Tricks die Tiere anwenden, um Eis und Schnee gut zu überstehen, bekommt die Antworten auf einer Weihnachtstour mit einem erfahrenen Zoo-Guide. Zum Abschluss der Tour wartet auch noch eine tierische Überraschung. Termine und weitere Informationen zu den Weihnachtstouren finden Sie unter folgenden Links: https://www.zoo-berlin.de/de/erlebnis-zoo/fuehrungen-und-touren/weihnachtstouren https://www.tierpark-berlin.de/de/erlebnis-tierpark/fuehrungen/weihnachtstouren Wer sich partout nicht raus in die Kälte wagen möchte, kommt im Aquarium Berlin auf seine Kosten. Dank der Taschenlampen-Tour können sogar abends mit Einbruch der Dämmerung die Aquarium-Bewohner entdeckt werden, die sich tagsüber in ihren Höhlen und Nestern verkriechen. Dann begeben sich Interessierte mit der Taschenlampe im Schlepptau auf nächtliche Entdeckungsreise durch das Aquarium. Die Taschenlampen-Tour eignet sich für Spätentschlossene auch prima als Geschenkidee. Weitere Infos unter: https://www.aquarium-berlin.de/de/erlebnis-aquarium/fuehrungen/taschenlampen-touren

Tierpark Hellabrunn 14.12.2018
Vogelschutz im Tierpark Hellabrunn
Auch abseits der Tieranlagen wird im Tierpark Hellabrunn viel für den Naturschutz und die Erhaltung heimischer Arten getan: Die Naturschutz AG – bestehend aus Mitarbeitern unterschiedlicher Bereiche des Tierparks – kümmert sich um die heimische Vielfalt. Besonders im Fokus steht die lokale Vogelwelt, die gerade in der kalten Jahreszeit besondere Schutzbedürfnisse hat. Die Zahl der in Hellabrunn natürlich vorkommenden Vogelarten ist beeindruckend: Im Jahr 2018 wurden insgesamt über 37 verschiedene Arten als saisonale oder dauerhafte Bewohner gesichtet und erfasst. Diese Erhebung wird seit 2015 jährlich durch die Naturschutz AG in Zusammenarbeit mit den Hellabrunner Auszubildenden durchgeführt. Die am häufigsten vorkommenden Arten sind Amseln, Blaumeisen und Blässhühner, aber auch vereinzelt in Hellabrunn gastierende Vögel wie das Wintergoldhähnchen, die Weidenmeise oder der Stieglitz gehen in die Statistik ein. Die Naturschutz AG hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Lebensbedingungen im Münchner Tierpark für diese Arten dauerhaft zu sichern und eine durchweg vogelfreundliche Umgebung zu schaffen. Dazu werden an verschiedenen Stellen des Tierparks für Vögel gut anzufliegende und für den Besucher gut sichtbare Futterstellen installiert. Ab Herbst werden sie mit Futter versehen, um die Tiere für den Winter an diese Versorgungsmöglichkeit zu gewöhnen. Mittlerweile gibt es im Tierpark elf dieser Futterstellen, die der Besucher z.B. an der Giraffenanlage, im Mühlendorf, in der Polarwelt oder an der Elchanlage entdecken kann. Zudem wurden auf dem 40 Hektar großen Areal des Tierparks rund 275 Nistkästen für die ‚fliegende Zunft‘ installiert, die eine geschützte Aufzucht des Nachwuchses und geeignete Rückzugsmöglichkeiten für die Avifauna im Tierpark bieten. Gemeinsam mit Experten eines Landschaftsplanungsbüros entwickelten die Mitarbeiter der Naturschutz AG 2018 ein spezielles GPS-basiertes Katastersystem, das es ermöglicht, die genauen Standorte der Nisthilfen und deren Bewohner im Rahmen der jährlichen Reinigung aufzunehmen und statistisch auszuwerten. Eine konsequente Beklebung der vogelschlaggefährdenden Scheiben an Gebäuden auf dem gesamten Gelände des Tierparks runden die Initiativen zum Vogelschutz sinnvoll ab. Tierparkdirektor Rasem Baban empfiehlt: „Diese Aktivitäten sind in unterschiedlicher Intensität auch für den heimischen Garten oder Balkon anwendbar. Geeignete Futterstellen und Nisthilfen kann man im Fachhandel zu überschaubaren Preisen erstehen. Wichtig ist, dass man den Vögeln qualitativ hochwertiges Futter anbietet, ohne den Zusatz von z.B. allergiefördernder Ambrosia-Samen. Somit leistet man mit wenig Aufwand einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der heimischen Vogelwelt und deren lokalen Habitat.“

Tierpark Sababurg 14.12.2018
„Tierweihnacht“ mit den Sababurger Tieren am 24. Dezember 2018 um 10.30 Uhr – Ein weihnachtliches Erlebnis in zauberhafter Natur läutet den „Heiligen Abend“ ein
Auch in diesem Jahr denkt der, mit Geschenken beladene, Weihnachtsmann auf seiner Schlittenreise zuerst an die Tiere, bevor er seine Gaben an die Menschen verteilt. Auf seinem Zwischenstopp im Tierpark Sababurg zieht er zusammen mit seinem Rentier „Bjijje“ (die Sonne) zu den Tierparktieren, um ihnen allen eine Extraportion Futter und Leckerlis zum Weihnachtsfest zu bringen. Hierfür braucht er viele fleißige Helfer, die ihm beim Füttern der Hirsche, Fischotter, Wildschweine, Luchse, Vielfraße und den vielen anderen Tieren unterstützen. Die Tiere erwarten ihn schon, denn auch sie kennen alle den Weihnachtsmann. Anschließend laden der Weihnachtsmann und sein Assistent Renrajd-Uwe in gemütlicher Runde Alle zu einer Weihnachtsgeschichte ein und berichten von ihren Erlebnissen auf der langen Reise zu den vielen Menschenkindern. Als kleine Belohnung für die Hilfe hat der Weihnachtsmann an der Elchlodge auch für die Kinder süße Leckerlis dabei. Die Erwachsenen stärken sich mit einem herzhaften Punsch! Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre haben freien Eintritt. Erwachsene zahlen den normalen Eintrittspreis des Tierparks Sababurg. Ab 13:30 Uhr ist am „Heiligen Abend“ der Eintritt frei für alle Besucher. Die Begegnungen mit den Wildtieren führen zum Ursprung des Weihnachtsfestes, dem Fest der Liebe und des Mitgefühls für andere Geschöpfe. Machen Sie sich und Ihren Kindern ein schönes Geschenk und genießen Sie die ruhige, winterliche Natur und entspannen Sie vom hektischen Weihnachtstrubel. Der Tierpark Sababurg ist täglich, auch an allen Feiertagen, ab 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet. Das Team des Tierparks Sababurg wünscht ein schönes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr.

Thüringer Zoopark Erfurt 14.12.2018
Einzigartiges Weihnachtsgeschenk für Groß und Klein: Tier-Patenschaft im Thüringer Zoopark Erfurt
Wer noch ein ganz besonderes Geschenk für Weihnachten sucht, findet dieses ganz sicher im Thüringer Zoopark Erfurt. Mit einer Tier-Patenschaft verschenken Sie eine einzigartige Verbindung zwischen Mensch und Tier. Haben Sie ein Lieblingstier? Oder möchten Sie den Thüringer Zoopark auf originelle Weise unterstützen? Dann werden Sie Tierpate! Die Palette ist sehr groß, Sie können unter fast 100 verschiedenen Tierarten ihren Favoriten auswählen. Von Wühlmaus bis Elefant, eine Patenschaft bekommt man schon ab 20 Euro im Jahr. Einer der treusten Tierpaten im Zoopark Erfurt ist die Spedition Emons. Seit nunmehr 10 Jahren engagiert sich die im Güterverkehrszentrum beheimatete Erfurter Niederlassung in dieser Weise für die Region. Im November 2008 wurde die erste Patenschaft über einen Bisonbullen abgeschlossen, inzwischen kümmert sich Emons um die ganze Herde auf dem Roten Berg. „Der Zoopark ist eine der bedeutendsten Freizeiteinrichtungen Thüringens und für uns eine sehr gute Gelegenheit, die Verbundenheit mit unserer Region zum Ausdruck zu bringen“, begründet Verkaufsleiter Andreas Ilchmann die Unterstützung. Die Idee der Tierpatenschaften wurde von Emons im vergangenen Jahr noch stärker bekannt gemacht. Bei einer Tombola verloste das Unternehmen eine Vielzahl von Patenurkunden. Kürzlich haben eine ganze Reihe der Gewinner das Engagement auf eigene Kosten verlängert. Mehr Informationen zu den Patenschaften finden Sie auf www.zoopark-erfurt.de.

Zoo Augsburg 14.12.2018
Tiere der Bibel“-Führungen im Zoo Augsburg
Passend zu Weihnachten gibt es am 23. Dezember im Zoo Augsburg eine Führung unter dem Motto „Tiere der Bibel“. Was steckt hinter dem Vergleich des „Wort Gottes“ mit dem „Brüllen eines Löwen“? Warum wird der Straußenhenne in der Bibel jegliche Weisheit abgesprochen? Diese und weitere tierische Hintergründe von Bibelgeschichten werden in der Führung aufgegriffen. Durch das Beobachten der Tiere und der Möglichkeit Tiermaterial, wie Federn, Fell oder Eier, anfassen zu können, werden die Geschichten aus der Bibel für Groß und Klein mit neuen faszinierenden Eindrücken verknüpft. Die Führung findet am 23. Dezember um 14 Uhr statt, dauert ungefähr anderthalb Stunden und kostet 3 Euro zzgl. dem Eintritt. Bitte melden Sie sich vorab unter 0821/567149-0 an.

Tierpark Nordhorn 13.12.2018
Vorerst letztes Heilig Abend mit „Bauer Harm “ – Mit Ludger Seybering geht der langjährige Darsteller von Bauer Harm in Rente
Der langjährige Darsteller der Figur „Bauer Harm“ im Tierpark Nordhorn geht zum Jahreswechsel in den wohlverdienten Ruhestand. Neben verschiedenen kleineren Führungen ist der letzte große Auftritt von Ludger Seybering in der Rolle des Schaubauern die Veranstaltung „Heilig Abend mit Bauer Harm“ am 24.12.2018. „Mit Ludger Seybering geht ein verdienter Mitarbeiter in den Ruhestand! Er hat die Rolle des Bauer Harm über mehrere Jahre auf einzigartige Weise mit Leben gefüllt!“ so Zoodirektor Dr. Nils Kramer. „Ludger Seybering geht, Bauer Harm bleibt natürlich im Tierpark.“ Nach der ersten Tierparkerweiterung 2001 entstand ein ganz besonderes Konzept rund um das Vechtehofensemble. Der Bereich hat sich in den Jahren ständig weiterentwickelt und wurde mit dem Gasthaus „DeMalleJan“, den alten Remisen, dem Heuerhaus und dem Kräuter- und Gemüsegarten einer der Anlaufpunkte im Nordhorner Familienzoo. In diesem Zuge wurde auch die einzigartige Stelle eines Schaubauern geschaffen. Was zunächst noch als Experiment durch eine geförderte Maßnahme entstanden war, erwies sich im Rahmen des belebten Konzeptes rund um die historischen Gebäude als wichtiger Bestandteil. Der historische Parkteil soll weit mehr sein, als nur ein Museum mit historischen Gebäuden. Mit verschiedenen Elementen soll hier ein „lebendiges Konzept“ verfolgt werden. Als Zoo stehen hier die bedrohten regionalen Haustierrassen natürlich im Fokus, aber auch darüber hinaus soll die Tradition und Sitten und Gebräuche der deutsch-niederländisch en Grenzregion am Leben gehalten und den Besuchern gezeigt werden. Dies gelingt durch Veranstaltungen wie dem Bauernmarkt oder dem Schuhsohlenbacken als Jahresausklang, vor allem aber natürlich durch die Menschen die diese Bräuche verkörpern. Großen Anteil hieran hat die ehrenamtliche „Vechtehoffamilie“ und auch „Tante Lisbeth“, die alle in alter Tracht den Vechtehof beleben. Der Schaubauer „Bauer Harm“ ist in diesem Konzept natürlich eine vielbeachtete und beliebte Figur. Mit dem Eintritt in die Rente geht nun für Ludger Seybering ein über elfjähriger Berufsabschnitt in der Rolle des „Bauer Harm“ zu En de. Im Laufe dieser Jahre haben sich natürlich viele Änderungen und Weiterentwicklungen im Stellenprofil des Schaubauern ergeben. Die rasante Entwicklung des Tierparks hin zu einem modernen Zoobetrieb mit fast einer halben Million Besuchern und auch der jüngste Erwerb des Erweiterungsgeländes sind nur zwei dieser Punkte. Zurzeit feilt der Tierpark deshalb auch an der Weiterentwicklung der Stelle und der Rolle des „Bauer Harm“ im historischen Teil des Tierparks Mit der Veranstaltung „Heilig Abend bei Bauer Harm“ am 24.12. besteht ab 10 Uhr für alle Besucher die Möglichkeit, sich vom bisherigen Darsteller des „Bauer Harm“ zu verabschieden. In der guten Stube des gemütlichen Vechtehofes liest er den Kindern Weihnachtsgeschichten vor und erzählt Ihnen, wie Weihnachten früher gefeiert wurde. Natürlich freut sich sowohl „Bauer Harm“ als auch sein Darsteller Ludger Seybering sehr, wenn er selbst gemalte oder gebastelte Bilder von den Kindern erhält. Diese wird er sicherlich als Andenken mit in den Südharz nehmen, wo er mit seiner Frau im kommenden Jahr hinziehen wird. „Bis 17 Uhr hat unser Familienzoo an Heilig Abend geöffnet. Genug Zeit also, um sich von unserem bisherigen Schaubauern zu verabschieden. Wir wünschen Ludger Seybering alles Gute und Gesundheit für seinen neuen Lebensabschnitt, “ schließt Tierparkgeschäftsführer Nils Kramer.

Tiergarten Worms 13.12.2018
Tiergarten Worms zählt bereits Anfang Dezember 250.000 Besucher
Worms, 07.12.2018. Die Besucherzahlen des Tiergarten Worms sind in den letzten zehn Jahren kontinuierlich angestiegen. Eine Viertel Million Besucher konnte die familienfreundliche Anlage in 2018 verzeichnen. Damit war und ist der Tiergarten Worms eine der meist besuchten Attraktionen innerhalb der Stadt Worms. Familie Weininger war die Glückliche, die die 250.000er Besuchermarke vergangenen Freitag geknackt hat. Tiergartenleiter Wilfried Adelfinger, Mitarbeiterinnen Jennifer Thiede und Eleonore Lott bedankten sich mit einer Jahreskarte, einem Blumenstrauß und Stofftieren. Adelfinger freute sich zusammen mit den Gästen: „Dass wir heute den 250.000 Besucher begrüßen durften, freut uns unglaublich. Das bestätigt uns und unsere Arbeit und wir sind stolz, dass wir mit unserem Angebot so viele Familien erreichen.“ „ Die Entwicklung aus einem reinen „Darstellungs-Tiergarten“ eine lebendige und tierartgerechte Einrichtung zu entwickeln, ist deutlich wahrnehmbar und erlebbar geworden“, betonten Beigeordneter Uwe Franz und Geschäftsführer Dieter Haag. Diese Tatsache wird auch durch die Steigerung der Besucherzahlen bestätigt: „So besuchten im Jahr 2008 206.000 Gäste die Einrichtung, während wir im Jahr 2018 250.000 Besucher verbuchen konnten. Der Tiergarten Worms hat sich als attraktive zoologische Einrichtung in der gesamten Metropolregion Rhein-Neckar und über deren Grenzen hinaus etabliert“, fügten Franz und Haag hinzu.

Kölner Zoo 13.12.2018
Kleiner Borneo Orang Utan im Kölner Zoo geboren
Asien ist momentan sehr angesagt im Kölner Zoo. Am vergangenen Wochenende eröffnete das China Light-Festival. Gezeigt werden 1.000 illuminierte Tier- und Phantasiefiguren, die den Zoo täglich von 17.30 bis 21 Uhr in ganz neuem Licht präsentieren. Ende November wurde im Urwaldhaus zudem ein Orang Utan geboren. Ursprüngliches Heimatland dieser asiatischen Menschaffen ist die indonesische Insel Borneo. Das kleine Weibchen trägt den Namen „Cabu“. Dies setzt sich zusammen aus den Anfangssilben der Namen seiner Eltern: Mutter „Cajunga“ und Vater „Budi“. Die 17-jährige „Cajunga“ wurde im niederländischen Burgers Zoo geboren. Sie kam im Dezember 2009 zusammen mit ihrer Mutter „Cori“ nach Köln. „Cajunga“ hat bereits ein Jungtier großgezogen. Der 11-jährige „Budi“ stammt aus dem tschechischen Zoo in Usti nad Labem. Er zog im Herbst 2015 an den Rhein und ist zum ersten Mal Vater geworden. „Budi“ hat die kleine „Cabu“ schon in Augenschein genommen und direkt akzeptiert. Es handelt sich um die erste Orang Utan-Geburt im Kölner Zoo seit viereinhalb Jahren. Als erfahrene Mutter kümmert sich „Cajunga“ sehr gut um „Cabu“. Ihre erstgeborene Tochter ist die im April 2012 geborene „Cinta“, die ihre kleine Halbschwester mit großem Interesse beobachtet. Der Kölner Zoo freut sich darüber, dass seine jüngeren Orang Utan-Weibchen mit „Cabu“ nun noch einen weiteren Spielpartner haben und ihre Aufzucht erleben werden. Orang Utan-Mütter ziehen ihren ersten Nachwuchs umso besser auf, je mehr sie dies bei anderen Müttern zuvor beobachten konnten. Orang Utans sind akut vom Aussterben bedroht. Auf den beiden großen Sunda-Inseln Sumatra und Borneo nimmt der Lebensraum der roten Affen durch Zerstörung des tropischen Regenwalds zur Umwandlung in Ölpalmplantagen sowie durch großflächige Waldbrände immer weiter ab. Außerdem werden die Menschaffen auch direkt bejagt. Schätzungen zufolge leben nur noch rund 54.000 Tiere auf Borneo und etwa 6.000 Orangs auf Sumatra. Mit dieser weiteren Geburt bei den geschlechtsreifen Weibchen in unserer Orang Utan-Gruppe leistet der Kölner Zoo erneut einen wertvollen Beitrag für den Erhalt dieser faszinierenden asiatischen Menschenaffen. Ende 2017 wurden in Europa nur 176 Borneo Orang Utans in 38 Zoos gehalten.

Zoo Duisburg 13.12.2018
Zoo Duisburg erweitert die Außenanlage für seine Löwen
Beim dreiköpfigen Löwenrudel um Löwenkater ‚Tsavo‘ geht es derzeit noch beschaulich zu. Dass bald große Veränderungen am Löwen-Eigenheim anstehen, wissen die drei Sympathieträger im Duisburger Zoo noch nicht. Dank der erneuten großzügigen Unterstützung durch die Sparkasse Duisburg kann der Zoo im kommenden Jahr eine neue, moderne Außenanlage für seine Löwen zu bauen. Die Kosten im fast siebenstelligen Bereich werden nahezu vollständig durch das Engagement der Sparkasse Duisburg gedeckt. Bereits zum Beginn des Jahres hatte Sparkassenchef Dr. Joachim Bonn angekündigt, dass die Sparkasse Duisburg ihr Engagement im Zoo weiterführen wird. Mit dem vorgezogenen Weihnachtsgeschenk löst der ehemalige Vorsitzende des Zoo-Aufsichtsrates sein Versprechen ein und ebnet dem Tierpark am Kaiserberg die Möglichkeit, die Löwenanlage beträchtlich zu erweitern. „Die Sparkasse Duisburg hat seit 2017 einen Betrag von 975.000 Euro zur Verfügung gestellt, um dieses große und bedeutende Projekt für unseren Zoo und für unsere Stadt umsetzen zu können. Somit entsteht eine moderne Außenanlage, die alle zoologischen Ansprüche erfüllt und den Zoo noch attraktiver machen wird. Gleichzeitig erfüllen wir unser Versprechen, den Zoo auch weiterhin intensiv zu fördern“, so der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Duisburg, Dr. Joachim Bonn. Im Rahmen der Bauarbeiten wird die bestehende Außenanlage um die Fläche der derzeitigen Wisent-Anlage erweitert. Die Wisente werden den Zoo deshalb innerhalb der ersten Monate des neuen Jahres verlassen. Durch die Maßnahme steht dem Duisburger Löwenkater ‚Tsavo`, mit seinen Weibchen ‚Manyara‘ und ‚Masindi‘ künftig eine mehr als doppelt so große Außenfläche zur Verfügung. Außerdem entsteht ein neues, kleineres Warmhaus in Ergänzung zu den bestehenden Innenstallungen. Eine temporäre Trennung der neuen Außenanlage in zwei Bereiche bietet außerdem die Möglichkeit, dass sich künftig Löwennachwuchs in Duisburg einstellen kann. Durch den Bau von vier neuen Aussichtspunkten mit großen Panoramascheiben haben die Besucher künftig die Möglichkeit, Löwen aus verschiedenen Perspektiven zu beobachten. „Durch diese erneute finanzielle Unterstützung der Sparkasse Duisburg wird umso mehr deutlich, welch besondere Bedeutung dieser nachhaltigen Partnerschaft zukommt. Dafür sind wir sehr dankbar“, betont Astrid Stewin, Vorstandsvorsitzende im Zoo. „Dank der Unterstützung sind wir in der Lage, einer attraktiven und gleichzeitig bedrohten Tierart eine neue Außenanlage zu bauen“, so Stewin weiter. Der Baubeginn ist derzeit für das erste Quartal in 2019 angedacht. Mit der Fertigstellung der Außenanlage rechnet der Zoo innerhalb des nächsten Jahres.

Zoo Landau in der Pfalz 13.12.2018
Warten aufs Christkind im Zoo Landau in der Pfalz: Familien- Zooführung mit der Zooschule am 24. Dezember 2018, 11 Uhr
Das Team der Zooschule Landau möchte Kindern die Wartezeit aufs Christkind am Heiligen Abend verkürzen. Am 24. Dezember um 11 Uhr sind Familien eingeladen, auf einen winterlichen Spaziergang durch den Zoo zu gehen und einige der beliebtesten Zootiere kennenzulernen. Nicht nur in der Weihnachtsgeschichte, sondern an vielen Stellen in der Bibel kommen Tiere vor. Einige von ihnen leben auch im Landauer Zoo, und auch auf ihre Spuren wird der Rundgang führen. Allerlei Materialien zum Berühren und Bestaunen sind dabei, und auf dieser besonderen Führung darf natürlich auch ein hautnaher Tierkontakt nicht fehlen – lassen Sie sich überraschen. Der Rundgang wird etwa eineinhalb Stunden dauern. Die Kosten für die Führung betragen 5 Euro für Erwachsene und 2,50 Euro für Kinder. Zuzüglich ist der vergünstige Zooeintritt im Rahmen des Zooschulunterrichts zu entrichten. Anmeldungen zur Weihnachtsführung nimmt die Zooverwaltung ab sofort gerne telefonisch unter 06341-137010 oder -137011 entgegen.

Zoo Osnabrück 13.12.2018
Zoo Osnabrück braucht für weitere Entwicklung mehr Unterstützung von Stadt – Strategie und Entwicklung bei Sponsorentreffen vorgestellt
Beim gestrigen Förderkreistreffen der Zoosponsoren im Osnabrücker Rathaus baten Zooverantwortliche und Zoounterstützer um mehr finanzielle Hilfe durch die Stadt Osnabrück. Nach vielen sinnvollen Maßnahmen, um den Zoo in die Wirtschaftlichkeit zu bringen, brauche der Zoo mit Blick auf noch anstehende Umbauten wie den Elefantenpark Hilfe in Höhe von 500.000 Euro jährlich in den kommenden Jahren. „Der Zoo Osnabrück hat alles getan, was geht, um schwarze Zahlen zu schreiben. Doch trotz einer kreativen und ausgefeilten Unternehmensstrategie mit hohen Besucherzahlen, hohem Sponsoring- und Fundraisingerlösen sowie geringen Personal- und Energiekosten verhindern die Abschreibungen in Höhe von 2 Millionen Euro jährlich eine positive Bilanz. Der Zoo Osnabrück kann stolz sein auf seine im Bundesvergleich außergewöhnlich hohe Eigenfinanzierungsquote, aber ein Zoo kann sich einfach nicht komplett aus sich selbst finanzieren“, resümiert Joachim Dallwig, Mitglied im Beirat und Finanzbeirat der Zoo Osnabrück gGmbH. Und das war auch die zentrale Botschaft des Förderkreistreffens am gestrigen Mittwochabend im Osnabrücker Rathaus. Mit Blick auf die anstehenden Projekte bat Zoogeschäftsführer Andreas Busemann die Stadt Osnabrück um Unterstützung für den Zoo ab dem Jahr 2020: „Wir müssen die Elefantenanlage vergrößern, da sich die Haltungsvorgaben verändern. Das wird etwa sechs Millionen Euro kosten, das können wir nicht alleine stemmen – trotz einer Million Besucher, knapp 200 Sponsoren und zahlreicher Events, die wir für zusätzliche Einnahmen realisiert haben.“ Zoos seien einfach nicht aus sich heraus rentabel. Das zeige die Tatsache, dass nicht jede Stadt sich einen Zoo leistet sowie die kommunale Bezuschussung von Zoos wie in Münster mit demnächst 4,8 Millionen Euro jährlich plus 20 Millionen Euro Investitionszuschüssen oder in Hannover mit circa 3 Millionen Euro jährlich und 35 Millionen Euro für Investitionen. „Damit wir den Zoo langfristig erhalten und zukunftssicher machen können, ist es notwendig, die letzten Schwachstellen zu modernisieren. Mit einem jährlichen Zuschuss von 500.000 Euro wäre dies zu stemmen. Investieren wir nicht, werden uns die anderen Zoos überholen. Dann das Ruder wieder rumzureißen wird noch teurer und sehr viel schwerer“, so Busemann. Mit dem Zuschuss bleibe man moderat und wolle auch keinen Paradigmenwechsel einläuten. „Wir werden weiterhin Vollgas geben im Zoo und mithilfe von Neuerungen im Tier- oder im Eventbereich aber auch mit Hilfe von neuen Sponsoren Geld für den Zoo reinholen. Wir brauchen aber Unterstützung, damit wir das große Bauprojekt umsetzen und die letzten Schwachstellen beseitigen können sowie um mittelfristig die viel zu geringe Eigenkapitaldecke zu stärken“, so der Geschäftsführer. Zoopräsident und Aufsichtsratsvorsitzender Reinhard Sliwka bestätigte die positive Entwicklung des Zoos und stellte der Stadt für die zusätzliche Unterstützung Entgegenkommen von Seiten des Zoovereins in Aussicht: „Der Zoo ist in den letzten Jahren zum Leuchtturm der Region geworden. Dank der neuen Tierwelten und cleverer Marketingstrategien kommen inzwischen über eine Million Besucher im Jahr in den Zoo und davon kommen 50 Prozent von außerhalb der Region. Wenn die Stadt uns nun unter die Arme greift und wir den Zoo weiter verbessern können, können wir natürlich im Gegenzug der Stadt eine größere Beteiligung an der GmbH anbieten“. Die Beteiligung liege aktuell bei 5 Prozent und könne auf 25 Prozent erweitert werden. Regionalwirtschaftliche Effekte des Zoos weiter gestiegen – Den positiven Effekt des Zoos auf die Stadt und Region belegte auch Christian Rast von der ift Freizeit- und Tourismusberatung GmbH (ift), die in diesem Jahr ein neues Gutachten zu den „Regionalwirtschaftlichen Effekten des Osnabrücker Zoos“ anfertigte: „Die regionalwirtschaftliche Bedeutung des Osnabrücker Zoos ist weiter gestiegen. Das liegt zum einen an den gestiegenen Besucherzahlen von 900.000 im Jahr 2009 auf 1.020.000 bei gleichzeitig höheren Ausgaben im und außerhalb des Zoos sowie zum anderen an regelmäßigen Investitionen und den durch die Erweiterung des Zoos gestiegenen betrieblichen Aufwand.“ Damit schaffe der Zoo auch mehr Einkommen und Arbeitsplätze in der Region sowie im Zoo: So kommen auf die inzwischen rund 110 Vollzeitstellen im Zoo etwa zwei Mal so viele Arbeitsplätze in der Region. Das sind insgesamt zwischen 310 und 320 Arbeitsplätze. Im Jahr 2009 waren es noch insgesamt 270 bis 280 Arbeitsplätze im Zoo und in der Region. Gleichzeitig seien die Wertschöpfungseffekte, also neu in Stadt und Region entstandenes Einkommen, durch Betrieb, Investment und Ausgaben der Besucher außerhalb des Zoos seit 2009 um 2 Million Euro auf insgesamt 15,2 Millionen Euro gestiegen. „Darin enthalten sind 2,5 Millionen Euro bedingt durch laufende Investitionen, 10,1 Millionen Euro durch den Zoobetrieb und knapp 2,7 Millionen Euro durch Tourismusausgaben. Bei letzterem zählen wir nur die Gäste, die von außerhalb der Region Osnabrück kommen und ihre Ausgaben außerhalb des Zoos“, betont Rast. Zoo Osnabrück unter den Top Ten Deutschlandweit – Als externer Zooexperte war auch Anthony Sheridan vor Ort. Dieser untersucht seit 2009 die europäischen Zoos und stellte seitdem fünf Rankings auf, das aktuellste stammt aus diesem Jahr. Neu ist hier, dass der Zoo Osnabrück von Gruppe B mit Zoos, die zwischen 500.000 und eine Million Besucher jährlich haben, in Gruppe A mit Zoos über eine Million Besucher jährlich gewechselt ist, da er in den letzten drei Jahren konstant über eine Million Besucher hatte. „Das ist eine großartige Leistung für einen Zoo mit einem vergleichsweise eingeschränkten Einzugsgebiet und er hat dafür im Ranking auch extra Punkte erhalten. Hier zeigt sich nun allerdings die geringe Bezuschussung noch deutlicher, da der Zoo sich mit großen Zoos mit viel kommunaler Unterstützung vergleichen lassen muss. In der bisherigen Gruppe war Osnabrück europaweit unter den Top 3 Zoos“, berichtet Sheridan. Jetzt belegt der Zoo Osnabrück Platz 10 unter allen 33 deutschen Zoos und in der Wertung der europaweiten Gruppe A Platz 22 von 30. Insgesamt habe der Zoo in den letzten drei Jahren 12 extra Punkte erhalten, was über dem Durchschnitt aller Zoos liege. Diese habe Sheridan für die Tierauswahl, neue Tierhäuser und Gehege, für Marketing und Finanzierungsstrategie, Investitionen und Besucherzahlen vergeben. Der europäische Zooexperte betonte abschließend: „Es ist wirklich bemerkenswert, dass sich der Zoo Osnabrück trotz so niedriger Zuschüsse sowohl für den laufenden Betrieb als auch für Investitionen so großartig entwickelt hat. Ohne das Sponsoring-Engagement und die Finanzierungsstrategie des Geschäftsführers wäre der Zoo heute nicht unter den Top 10 der deutschen Zoos. Deswegen verdient der Zoo mehr Unterstützung durch die Kommune, damit er sich gut weiter entwickeln kann.“ Neu: Sponsorenbeirat – Dass der Zoo Osnabrück innovative Wege geht, zeigt auch sein neuestes Projekt: der Sponsorenbeirat. Kai Schaupmann, Geschäftsführer der Johann Wolfgang Fischer GmbH und langjähriger Zooförderer, erläutert das Modell: „Auf eine Idee des Sponsors Michael Wendt plant der Zoo Osnabrück jetzt einen Sponsorenbeirat. Hier sind einige der aktuellen Sponsoren versammelt und beraten oder unterstützen den Zoo auf unterschiedliche Weise. Da ich den Zoo schon lange begleite und ihn als eine sehr wichtige Familieneinrichtung sehe, habe ich sofort ‚ja‘ gesagt, als Herr Busemann mich fragte, ob ich mit dabei bin.“ Frank Haacks, Geschäftsführer der Ibbenbürener Firma NFT Automatisierungssysteme GmbH und ebenfalls überzeugter Zoounterstützer, tritt dem Spendenbeirat ebenfalls bei: „Wir werden den Zoo dabei unterstützen die bestehenden Angebote für Sponsoren weiter zu ergänzen, damit Firmen die Möglichkeiten optimal nutzen können. Außerdem möchten wir helfen neue Sponsoren zu finden – schließlich hat jeder Sponsor beziehungsweise Unternehmer ein großes Netzwerk. Und natürlich helfen wir dem Zoo auch, indem wir das Zoogeschehen mit dem Blick aus der Wirtschaft betrachten und einschätzen. Für alle eine Win-Win-Situation.“ Stadt würdigt Engagement – Das besondere Engagement der Wirtschaft und des Zoos würdigte auch Bürgermeisterin Birgit Strangmann, die die Anwesenden begrüßte: „Es ist wirklich toll zu sehen, dass unser Zoo, wie ihn ja die meisten Zoofans betiteln, so viel Unterstützung in der Region erhält. Der Zoo ist in der Tat eine besonders wichtige Einrichtung für unser Region: Familien können hier ganz entspannt ihre Freizeit verbringen und etwas über die Tierwelt lernen. Zusätzlich schafft der Zoo Arbeitsplätze und holt Menschen in unsere Region.“ Uwe Görtemöller, Beiratsmitglied der Zoo Osnabrück gGmbH, lobte das besondere Engagement der Zoo-Mannschaft: „Ich bin nun seit 2012 Mitglied des Beirats und sehe, was der Zoo und das gesamte Team dort auf die Beine stellen. Von der Versorgung und Pflege der Tiere bis hin zu den besonderen Events – an diesem Erfolg arbeiten viele Menschen mit viel Herz und Energie und die gesamte Region profitiert davon.“

Zoo Hoyerswerda 13.12.2018
Tierische Bescherung und Weihnachtsführung im Zoo Hoyerswerda
Zwei Höhepunkte erwarten die Tiere und Besucher zum Jahresausklang im Zoo Hoyerswerda: die Bescherung der Tiere am 23.Dezember und die Weihnachtsführung am 27. Dezember 2018. Bei der tierischen Bescherung spielt Zoopädagogin Silke Kühn am 23. Dezember die Weihnachtsfrau für die Bewohner des Zoos. Um 10 Uhr startet die Runde durch den Zoo, bei der die Kinder mithelfen können, den Tieren große und kleine Überraschungen zu bringen. Unterwegs erfahren die Besucher spannende Geschichten aus dem Zoo. Für die Bärenbrüder Björn und Bengt gibt es ein großes Paket mit Naschereien zum Auspacken. Die Erdmännchenfamilie bekommt ein Geschenk mit schmackhaften Würmern und auch die Schafe bekommen eine Extraportion ihres Lieblingsfutters. Gemeinsam mit den Kindern schmückt Silke Kühn außerdem das Lama-Gehege mit einem ganz besonders knackigem Weihnachtsbaum. Bei der traditionellen Weihnachtsführung am 27. Dezember 2018, ab 10 Uhr, dreht sich alles um den Winter im Zoo. Beim Bummel durch den Zoo verrät Silke Kühn, welche Tiere in der kalten Jahreszeit ganz besonders viel Aufmerksamkeit brauchen, welche Arten Schnee und Frost mögen und wer es lieber warm hat. Außerdem erklärt die erfahrene Tierpflegerin, warum es für manche Tiere warmen Tee gibt und wer sogar angewärmtes Fleisch serviert bekommt. An Heiligabend, den 24. Dezember 2018, und an Silvester, den 31. Dezember 2018, bleiben Zoo & Schloss Hoyerswerda geschlossen. An allen anderen Tagen können beide Einrichtungen zu den regulären Öffnungszeiten besucht werden.

Zoo Heidelberg 13.12.2018
Verliebte Otter im Zoo Heidelberg – Ein Duo wie Bonnie und Clyde?
Zwergotter – Männchen Clyde im Zoo Heidelberg hat eine neue Partnerin bekommen: Otter – Dame Bonnie ist aus dem Zoo Ostrava in Tschechien nach Heidelberg gekommen. Die beiden Asiatischen Zwergotter verstehen sich bereits seit ihrem ersten Treffen sehr gut. Mittlerweile sind sie – wie das bekannte Gauner – Pärchen Bonnie und Clyde – unzertrennlich geworden und machen gemeinsam ihr Gehege unsicher. Zoobesucher können das Duo oft beim Schmusen oder Spielen beobachten. „Seit Bonnie da ist, ist Clyde deutlich aufgeblüht. Er ist hingerissen von ihr und richtig aktiv geworden. Auch sie sucht immer seine Nähe“, freut sich Sandra Reichler, Kuratorin im Zoo Heidelberg. Otter – Männchen Clyde wurde 2010 im Zoo Heidelberg geboren. Nachdem das alte Zuchtweibchen gestorben war, wurde die Heidelberger Ottergruppe neu strukturiert. Die Heidelberger Otter zogen – bis auf Clyde – in andere Zoos um, im Gegenzug dafür kam die dreijährige Bonnie aus Tschechien nach Heidelberg. Die beiden Zwergotter sollen nun im Zoo Heidelberg für Nachwuchs sorgen. Die Situation erscheint vielversprechend: „Wir haben die zwei bereits bei der Paarung beobachten können. Außerdem beginnt Bonnie, Stroh durch das Gehege zu schleppen, um sich ein Nest zu bauen“, berichtet Reichler. Das ist ein gutes Zeichen, denn um dem Nachwuchs Wärme und Schutz zu bieten, bauen Zwergotter gemütliche Nester aus Stroh und anderen Nistmaterialien. Im neu gestalteten Innenraum gibt es dafür viele geeignete Plätze. Sehr beliebt ist der Liegeplatz direkt an der großen Glasscheibe, den Zoobesucher zudem besonders gut einsehen können. Ihren Namensvettern, dem berüchtigten Gangster-Pärchen Bonnie und Clyde, machen die Pelzträger jedoch (noch) keine Konkurrenz. Ausbruchsversuche gab es bisher nicht, sie haben niemanden angegriffen und auch ihre Gehege-Einrichtung ist noch intakt. Frech sind die beiden trotzdem: Sie lieben es, sich gegenseitig spielerisch durch das Gehege zu jagen. Die Schuhe der Tierpfleger beispielsweise begutachtet das Duo ausgiebig und testet sie neugierig mit ihren scharfen, spitzen Zähnen. Mindestens genauso oft sind die beiden beim Kuscheln zu beobachten. Dann schmiegen sie sich eng aneinander und scheinen nicht ohne den anderen sein zu wollen. Ein bisschen Bonnie und Clyde steckt wohl doch in ihnen.

Naturschutz-Tierpark Görlitz 12.12.2018
Weihnachtsmarkt im Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec am 20.12.2018
Auf so einem Weihnachtsmarkt waren Sie noch nie! Mit viel Programm für die Kleinen lockt der diesjährige Südstädtische Adventmarkt am 20.12. in der Zeit von 15 bis 18 Uhr in den Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec. Im Rahmen des „lebendigen Adventskalenders“ wird die Veranstaltung dieses erstmals gemeinsam von Tierpark, Südstadtverein goerlitz21 und Bürgerrat Görlitz-Südstadt ins Leben gerufen. Märchenlesungen, Basteln, kleine Geschenkangebote für das Weihnachtsfest, ein Besuch vom Weihnachtsmann um 16 Uhr und natürlich einer Menge tierischer Erlebnisse schaffen ein vielfältiges, stimmungsvolles Angebot. Für Essen und weihnachtliche Getränke ist gesorgt. Als kleines Weihnachtsgeschenk des Tierparks ist der Eintritt ab 15 Uhr kostenfrei.

Zoo Leipzig 12.12.2018
Erfolgreicher Herbst rundet Jubiläumsjahr ab – Aquariumsanierung und Feuerland-Bau ab 2019
In seinem Jubiläumsjahr rund um den 140. Geburtstag hat der Zoo Leipzig guten Grund zum Feiern: Zoodirektor Prof. Jörg Junhold hat heute im Rahmen der Jahres-Pressekonferenz auf ein erfolgreiches Jahr zurückgeschaut. „Angefangen mit der Premiere des Magischen Tropenleuchten, der Eröffnung der Themenwelt Südamerika über unseren Zoo-Geburtstag im Juni bis zum ausgesprochen besucherstarken Oktober haben wir ein extrem spannendes Jahr erlebt“, schätzte Prof. Junhold ein. Mit voraussichtlich 1,7 Millionen Besucher werden rd. 50.000 mehr Gäste als im Vorjahr den Zoo der Zukunft besucht haben und auch die Beliebtheit der Jahreskarten ist mit aktuell 42.000 verkauften Exemplaren in 2018 ungebrochen. Ab dem 20. Dezember werden mit dem größten leuchtenden Löwen Europas sowie einem mehr als vier Meter großen bunten Lichter-Kolibri weitere Akzente im Konzertgarten gesetzt, die die Vorfreude auf die neuerliche Auflage des Magischen Tropenleuchtens vom 10. Januar bis 3. Februar wecken werden und auf einen erfolgreichen Jahresschlussspurt hoffen lassen. Erfolgreich lief auch die Aktion „140 Elfchen zum 140. Geburtstag“ von Zoo und Zooschule. Mehr als 2.500 Einsendungen gab es. Prof. Junhold ehrte heute stellvertretend für die vielen Teilnehmer eine dritte Klasse aus Leipzig und lobte das Engagement der Lehrer und Betreuer, die ihren Schützlingen die Teilnahme schmackhaft gemacht haben. Zudem bedankte sich Zoodirektor Prof. Junhold ausdrücklich beim Freundes- und Förderverein, der nicht nur wachsende Mitglieder- und Patenzahlen vermeldet, sondern in diesem Jahr statt der anlässlich des Geburtstages angekündigten drei Mal 140.000 Euro sogar 700.000 Euro an den Zoo übergeben hat. Insgesamt hat der Verein somit mehr als sieben Millionen Euro Spenden für die Entwicklung des Zoos und das Wohl der Tiere gesammelt. Zoologie & Artenschutz Seit der Eröffnung von Pampas, Pantanal und Patagonien im Mai sind neue Tierarten im Zoo heimisch geworden und haben ihre Fans gefunden. Ameisenbären, Pekaris und Capybaras gehören ebenso zu den Neulingen wie Große Maras und Guanakos, bei denen jeweils der erste Nachwuchs geboren wurde. Zu den zoologischen Highlights gehörten zudem die beiden Geburten bei den vom Aussterben bedrohten Schimpansen, der erste Zuchterfolg beim neuen Kronenmaki-Paar sowie bei den Kaiserschnurrbarttamarinen. Darüber hinaus hat der Zoo Leipzig sein Engagement in aller Welt weiter ausgebaut. Nach der Einführung des Artenschutz-Euros zum Start des vergangenen Jahres erfährt er auch in diesem Jahr große Unterstützung durch die Zoobesucher. Mehr als 655.000 Euro kamen in 2018 bereits zusammen. Neben dem Einsatz in zahlreichen bestehenden Projekten übernimmt der Zoo Leipzig ab 2019 auch die Trägerschaft für ein Projekt zum Erhalt der Cat Ba Languren in Vietnam, intensiviert seine Unterstützung für die Anoas im Nantu Forest auf Sulawesi und fördert eine Studie zum Bestand der großen Raubtiere in Äthiopien. Abenteuerreiches Zoo-Jahr 2019 Im Jahr 2019 liegt der Fokus im Zoo der Zukunft einerseits auf der Sanierung des historischen Aquariums mit einem Investitionsvolumen von zehn Millionen Euro und dem Bau von Feuerland mit einer Projektsumme von 25 Millionen Euro. Andererseits wird kein Monat ohne ein erlebnisreiches Veranstaltungshighlight vergehen. Tropenleuchten, Entdeckertage, Jubiläen … die Bandbreite ist ähnlich artenreich wie der Tierbestand. Mit den Entdeckertagen Asien und dem Welt-Schuppentier-Tag nimmt der Februar nach dem Tropenleuchten Fahrt auf und mündet in den Entdeckertagen Artenschutz zum Start in den März. Im April locken dann die Entdeckertage Raubtiere, der fünfte Geburtstag des Leoparden-Tals und ein tierisch abwechslungsreicher Osterspaziergang in den frühlingshaften Zoo. Die kleinen Totenkopfaffen stehen bei den Entdeckertagen Affen im Mai ebenso im Fokus wie die beeindruckenden Menschenaffen. Weitere Highlights im Jahresverlauf werden das Fest der Kontinente, der Afrika-Sommer mit dem 15. Geburtstag der Kiwara-Savanne sowie im September der 50.Geburtstag der Zooschule und die Neuauflage des K!DZ-Riesenkinderfestes sein.

Zoo Krefeld 12.12.2018
Zoo Krefeld feiert Richtfest für die Pelikan-Lagune – 630 000 Euro Projekt, finanziert durch Erbschaft und Spenden
Im Zoo Krefeld konnte jetzt das Richtfest für die Pelikan-Lagune gefeiert werden. Das 630 000 Euro teure Projekt wird das neue Domizil für bis zu zwölf Rosa Pelikane. Finanziert wird der Neubau aus einer Erbschaft an den Zoo und einer privaten Großspende. Der Verein der Zoofreunde steuert 75 000 Euro bei, die unter anderem mit der Zoolotterie gesammelt wurden. Mit der Fertigstellung der Pelikan-Lagune und dem Einzug der Tiere rechnet der Zoo im Frühsommer 2019. Für die afrikanische Vogelart bietet das neue Haus ein Ganzjahresquartier mit Warmhaus und 400 Quadratmeter großer Teichfläche. Zukünftig entfällt für die Tiere der stressige Umzug ins Winterquartier. Bisher verbringen die Pelikane die Wintermonate regelmäßig in einem Gehege im Ponystall und sind in dieser Zeit für die Besucher nicht zu sehen. Demnächst können die Pelikane in das Warmhaus schwimmen und sind somit auch während der Fütterungen vor den Angriffen der wildlebenden Graureiher geschützt. Ergänzt wird die Wasserfläche durch eine 400 Quadratmeter große dritte Pflanzenkläranlage. Der Umzug der Pelikane bedeutet dann einen weiteren Schritt zur Schaffung von Flächen für den geplanten Neubau einer Schimpansen-Außenanlage.

Opel Zoo Kronberg 12.12.2018
Wir warten auf’s Christkind… Öffnungszeiten an Weihnachten und zum Jahreswechsel im Opel-Zoo
Alle Jahre wieder… warten Groß und Klein voller Spannung auf das Christkind und die Bescherung am Heiligen Abend. Diese Zeit lässt sich gut mit einem Besuch des Opel-Zoo überbrücken, bei dem man auch den Elefanten, Ziegen, Schafen und Eseln mit einer extra Portion Möhren, die an der Zookasse verkauft werden, frohe Weihnachten wünschen kann. Die Tiere sind im Freigehege auch im Winter zu sehen. Die meisten Tierarten, auch die, die aus wärmeren Gefilden kommen, können sich an die mitteleuropäischen Temperaturen anpassen. Andere wie bspw. die Eisfüchse, Schnee-Eulen oder auch Waldrentiere kommen aus Gebieten nördlich des Polarkreises und sind für das harte Leben unter ungünstigen Wetterbedingungen sehr gut ausgestattet. Die Erdmännchen und Zwergmangusten, ursprünglich in den Savannen im südlichen Afrika beheimatet, wärmen sich unter Lampen auf großen Steinen, wo man sie gut beobachten kann. Wenn es sehr kalt wird, sind die Elefanten und Giraffen in den Tierhäusern aus unmittelbarer Nähe zu sehen. Aber nicht nur zu Weihnachten lockt ein Besuch im weitläufigen Gelände des Opel-Zoo, um auf das Christkind zu warten oder den leckeren Festtagsbraten besser zu verdauen, auch an Silvester oder Neujahr könnte man den Göttinger Minischweinen – quasi als Glücksbringer – einen Besuch abstatten. Denn bereits seit Jahrtausenden gelten Schweine als Symbol der Stärke und des Wohlstands und heutzutage werden zum Jahreswechsel gerne kleine Marzipanschweinchen verschenkt. Warum gilt das Schwein eigentlich als Glückssymbol? Schon die alten Griechen brachten der Fruchtbarkeits-göttin Demeter Schweine als Opfer dar. Für die Germanen war der wilde Eber das heilige Tier der Götter. Auch in Japan steht das Wildschwein für Stärke und die Chinesen sehen im Schwein bis heute ein Zeichen für Zufriedenheit. Bei uns wurde es wohl im Mittelalter zum Glückssymbol. Damals war es bei volkstümlichen Wettbewerben etwa auf Jahrmärkten üblich, dass der schlechteste Teilnehmer ein Ferkel bekam. Er musste zwar auch einiges an Hohn und Spott über sich ergehen lassen, war letztlich aber doch der Glückliche. Denn Schweine brauchen kein teures Futter und sind mit etwa sechs Monaten bereits schlachtreif. Eine gesunde Sau kann mindestens zweimal pro Jahr Nachwuchs bekommen – pro Wurf etwa zehn Ferkel. Auch die Formulierung „Schwein haben“ als Synonym für unerwartetes oder gar unverdientes Glück hat ihren Ursprung wohl in diesem Brauch. Unerwartetes Glück haben vielleicht auch die Göttinger Minischweine, die im Opel-Zoo gehalten werden. Diese Tierart wurde ursprünglich Anfang der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts an der Universität Göttingen durch eine Kreuzung verschiedener Rassen gezüchtet, um eine Schweinerasse für die Forschung zu erhalten, die klein, gutmütig und fruchtbar ist und zudem leicht gehalten werden kann. Inzwischen werden aber immer mehr Versuchstierlabors geschlossen und die Göttinger Minischweine haben eine andere Nische gefunden: Sie werden immer öfter als Haustiere von Privatleuten gehalten. Auch im Opel-Zoo gehören sie zu den Publikumslieblingen und das nicht nur zum Jahreswechsel!

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma Stuttgart 12.12.2018
Vertragsunterzeichnung – Jetzt ist es verbrieft: Koalas kommen in die Wilhelma
Die Mission Koala kann beginnen. Für eines der spannendsten Zukunftsprojekte der Wilhelma ist der Startschuss gefallen. Die weltweit beliebten, aber ausschließlich im Osten Australiens lebenden Beuteltiere kommen definitiv nach Stuttgart. „Koalas sind extrem schwer zu bekommen“, berichtet Direktor Dr. Thomas Kölpin, „deshalb bin ich froh, dass die Tinte unter dem Vertrag trocken ist.“ Die Vereinbarung hat er am Rande der Jahrestagung des globalen Dachverbands der Zoos und Aquarien WAZA Ende Oktober in Thailand mit dem australischen Partner, der Dreamworld Wildlife Foundation, ausgearbeitet und jetzt unterzeichnet. Koalas sind – anders als oft angenommen – keine Bären, sondern Beuteltiere. Nach der Geburt wandert das nur zwei Zentimeter große Jungtier in den Beutel der Mutter, in dem es heranwächst. Es verlässt den Beutel erst nach einem halben Jahr. Koalas ernähren sich ausschließlich von Blättern bestimmter Eukalyptusbäume, nämlich nur von wenigen der rund 300 Arten. Deshalb sind sie in der Natur auf einen speziellen Lebensraum angewiesen und in Zoos anspruchsvoll zu pflegen. Da im Erhaltungszuchtprogramm der Zoos in Europa (EEP) nur wenige Koalas gehalten werden, wäre es auf diesem Wege auf längere Sicht nicht möglich gewesen, diese Tierart in der Wilhelma aufzunehmen. Dr. Kölpin hat daher eigene Kontakte nach Australien aufgebaut und über Jahre ausdauernd Verhandlungen geführt. „Alle Mühen haben sich gelohnt“, sagt er. „Es entsteht etwas, das es in der langen Geschichte der Wilhelma noch nie gab – und wir erhalten mit zwei Männchen und zwei Weibchen gleich eine Gruppe, so dass wir auch in die Zucht einsteigen können.“ Das gibt es hierzulande sonst nur im Zoo Duisburg. Als einzige andere Koala-Haltungen in Deutschland verfügen die Zoos Leipzig und Dresden jeweils über zwei Männchen. Der Artenschutz ist zentraler Bestandteils des Koala-Projekts der Wilhelma sowohl im Zoo als auch im Herkunftsland der Tiere. „Dafür kooperieren wir mit der Regierung, Universitäten und der DWF-Stiftung in dem australischen Bundesstaat Queensland“, erklärt Kölpin. In Stuttgart werden die Koalas als Botschafter des Fünften Kontinents die Stars des Australienhauses sein, das bis 2021 in der Wilhelma entsteht. Nachdem auch die Orang-Utans in die moderne Menschenaffen-Anlage im oberen Parkteil eingezogen sind, kann das alte Menschenaffenhaus umgebaut werden. „Das wird sicher ein Kraftakt für uns, aber der wird sich für die Tiere und die Besucher gleichermaßen lohnen“, erklärt der Direktor, „wir werden dort einen kontinentalen Schwerpunkt Australien schaffen, so wie wir es mit den Asien-Anlagen entlang der Pragstraße vorhaben.“ Die Zuordnung soll den Besuchern die regionalen Zusammenhänge veranschaulichen. Entsprechend bleiben auch die Koalas im Australienhaus nicht allein. Sie erhalten Gesellschaft von markanten Tierarten aus Downunder. Gesetzt sind Baumkängurus. Für die weitere Besetzung laufen Gespräche, die aber ebenfalls Ausdauer erfordern. Australien ist sehr zurückhaltend, Tiere ins Ausland zu geben. Doch gibt es die inzwischen Erkenntnis, dass es für den Fortbestand von nur dort in der Natur vorkommenden Tierarten überlebenswichtig sein kann, eine Reservepopulation im Ausland zu haben – für den Fall, dass eine Seuche oder Naturkatastrophe die Bestände in Australien drastisch reduziert. Die künftigen Stuttgarter Koalas stellt die Dreamworld Wildlife Foundation (DWF) in Sydney zur Verfügung. Dies ist eine Stiftung des größten Freizeitparks Australiens in der Stadt Gold Coast. Sie fördert Artenschutz, Forschung und Umweltbildung. Die Wilhelma unterstützt mit jedem neuen Großprojekt im Zoologisch-Botanischen Garten immer auch ein Projekt in der Herkunftsregion der jeweiligen Tierart. Daher engagiert sich die Wilhelma im Gegenzug über die DWF für die Koalas in Australien. Die Unterart der Queensland-Koalas, wie sie in die Wilhelma kommen, stehen auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN als in ihrem Überleben „potenziell gefährdet“. Ihnen setzen der Schwund und die Zergliederung ihres Lebensraums ebenso zu wie Krankheiten. Deshalb ist eine Kernaufgabe des DWF-Projektes, die Vermehrung dieser immer selteneren Tiere in ihrem natürlichen Lebensraums anzukurbeln und den genetischen Austausch zwischen Tiergruppen in räumlich getrennten Lebensräumen zu fördern. Das Projekt analysiert die genetische Vielfalt der in Queensland lebenden Koalas, ob in der Natur oder in menschlicher Obhut. Entstehen soll quasi eine „lebende Genom-Bank“, also ein Reservoir an Tieren, die genetisch sehr vielfältig sein sollen, um die Population möglichst widerstandsfähig zu machen. So bringen die Wissenschaftler die Blutlinie wildlebender Koalas in Gruppen ein, die in menschlicher Obhut leben, und wildern umgekehrt genetisch besonders seltene Koalas aus. Die Forscher entnehmen dafür kurzzeitig Weibchen, um sie künstlich zu besamen und dann in ein anderes Biotop umzusiedeln. Das Programm wird die Wilhelma im neuen Australienhaus dokumentieren. Dort soll außerdem eine Präsentation der Lebenswelt der Urbevölkerung das interkulturelle Verständnis mehren. Queensland ist der Bundesstaat, in dem die meisten Aborigines leben. Zu den Kooperationspartnern zählen neben der Wilhelma und der Dreamworld Wildlife Foundation noch die University of Queensland, die Queensland University of Technology sowie das Moggill-Rehabilitationszentrum für Koalas. Dieses Hospital für kranke, verletzte und verwaiste Koalas betreibt das Umwelt- und Wissenschaftsministerium von Queensland.

Zoo Osnabrück 11.12.2018
Zoo Osnabrück trauert um Mangabennachwuchs – Jungtier überraschend tot aufgefunden
Trauer im Zoo Osnabrück: Am vergangenen Freitagmorgen fanden Tierpfleger das am 10. November geborene Jungtier der Weißscheitelmangaben tot im Innengehege auf. Der besondere Nachwuchs – die Affenart ist stark gefährdet – verstarb für die Zoomitarbeiter völlig überraschend, da er sich bis dahin gut entwickelte. Knapp einen Monat war das Jungtier der 11jährigen Weißscheitelmangabe Kumasi alt und entwickelte sich völlig normal. Doch in der Nacht von Donnerstag auf Freitag verstarb das junge Weibchen plötzlich. Bei einer ersten äußerlichen Untersuchung des Körpers konnte Zootierarzt Thomas Scheibe keinen Grund für den plötzlichen Tod erkennen und schickte das Tier zur weiteren Untersuchung in die Pathologie der Tierärztlichen Hochschule in Hannover. „Der pathologische Bericht ergab, dass das Tier ein stumpfes Trauma, also eine Stoßverletzung, an der Wirbelsäule im Lendenwirbelbereich und Kreuzbein hatte. Außerdem konnte der Pathologe kein Futter mehr im Magen-Darm-Trakt finden. Das bedeutet, dass der Nachwuchs zu wenig Energie hatte“, berichtete Scheibe. „Wir können nun nur mutmaßen, was genau zum Tod des Jungtieres führte, ob es sich zuerst verletzte und dann weniger trank oder ob es weniger trank und sich deswegen verletzte. Sicher ist, dass es vorher keine Anzeichen für eine Beeinträchtigung gab.“ Bis dahin entwick lte sich das Jungtier sehr gut. Die Tierpfleger und der Zootierarzt hatten das jüngste Familienmitglied gut im Blick und beobachteten auch, dass es bei der Mutter trank. Die Zoomitarbeiter waren alle sehr betroffen, dass der Sprössling es nicht geschafft hat. Der plötzliche Tod des Tieres war besonders tragisch, da die Tierart von der Weltnaturschutzorganisation IUCN als „stark gefährdet“ eingestuft wird. Bislang verlief die Nachzucht im Zoo Osnabrück sehr gut. In der Gruppe leben insgesamt sieben Mangaben inklusive Männchen Arturo.

Tiergarten Nürnberg 11.12.2018
Geschenkgutscheine für den Tiergarten
Noch auf der Suche nach einem passenden Geschenk? Gutscheine für einen Besuch im Tiergarten der Stadt Nürnberg, eine Tiergarten-Jahreskarte, eine Tiergartenführung oder eine Tierpatenschaft kommen sicher gut an. Die Gutscheine, die in einem ansprechenden Geschenkumschlag überreicht werden, können noch bis Heilig Abend, Montag, 24. Dezember 2018, 17 Uhr, an der Tiergartenkasse gekauft werden. Sie gelten unbefristet. Die Bezahlung kann in bar, mit EC-Karte oder mit Kreditkarte erfolgen. Eine Jahreskarte gilt ab dem Tag, an dem der entsprechende Gutschein eingelöst wird. Online-Bestellungen für Gutscheine für einen Tiergartenbesuch sind noch möglich bis Montag, 17. Dezember 2018, unter http://tiergarten.nuernberg.de/angebote/tiergartennuernberg/gutscheine.html, wobei mit fünf Werktagen für die postalische Zustellung der Gutscheine gerechnet werden muss. Auch besondere Führungen im Tiergarten Nürnberg werden gerne verschenkt. Gutscheine für Führungen wie den Besuch beim Lieblingstier oder im Affenhaus beziehungsweise die Begegnungen am Amazonas können noch bis Donnerstag, 20. Dezember 2018, von 12 bis 16 Uhr telefonisch im Zootourenbüro unter Telefon 09 11 / 5 45 48 33 bestellt und an der Tiergartenkasse (täglich von 9 bis 17 Uhr) abgeholt werden (Das Angebot „Begegnungen mit Delfinen“ wird nicht als Gutschein angeboten). Ein für jedes Alter passendes Geschenk sind die Tierpatenschaften. Noch bis Sonntag, 16. Dezember 2018, werden entsprechende Anträge auf der Internetseite entgegengenommen unter https://tiergarten.nuernberg.de/angebote/verein-dertiergartenfreunde/tierpatenschaft/antragsformular.html Übrigens: Der Tiergarten Nürnberg hat an allen Tagen des Jahres geöffnet und damit auch an den Weihnachtsfeiertagen und Silvester (von 9 bis 17 Uhr).

Tierpark Berlin 11.12.2018
Die erste Etappe ist geschafft – Das Eisbären-Jungtier im Tierpark Berlin wächst und gedeiht
Für Eisbären-Kurator Dr. Florian Sicks geht der erste Blick morgens direkt zum Smartphone. Von diesem kann er sich live in die Wurfhöhle zu seinen Schützlingen schalten: 06:30 – 07:10 Uhr Mutter und Jungtier schlafen, 07:10 – 07:25 Uhr das Jungtrier trinkt, 07:25 – 07:29 Uhr Tonja putzt ihren Nachwuchs. Minute für Minute trägt der Kurator in eine Tabelle ein, was in der Wurfhöhle bei Tonja und ihrem Jungtier vor sich geht. „Ich schaue mir insbesondere das Trinkverhalten des kleinen Erisbären an. Ich bin zufrieden und freue mich, dass Tonja und ihr Jungtier die ersten kritischen 10 Tage gut überstanden haben,“ erklärt Sicks. „Bei aller Freude dürfen wir allerdings auch nicht vergessen, dass die Sterblichkeitsrate für junge Eisbären sehr hoch ist,“ ergänzt er. Auch die Tierpfleger fiebern – mit ständigem Blick auf die Aufnahmen aus der Wurfhöhle – mit Eisbär-Dame Tonja und ihrem Nachwuchs mit. Die moderne Technik erlaubt den direkten Einblick in die Wurfhöhle, ohne dass das Mutter-Kind-Gespann etwas von ihren Beobachtern mitbekommt. Aktuell trinkt das Jungtier rund 11 Mal pro Tag die nahrhafte Muttermilch, Tonja zehrt momentan ausschließlich von ihrer dicken Fettschicht, die sie sich im Frühjahr / Sommer dieses Jahres angefressen hat. Nur kurzzeitig verlässt sie ihren Nachwuchs um ihren Durst am Wasserspender zu stillen, die restliche Zeit verbringt das Kleine dicht am wärmenden Fell der Mutter.

Tierpark Hellabrunn München 11.12.2018
Ausstellung zum Rotmilan im Hellabrunner Artenschutzzentrum
Der Tierpark Hellabrunn setzt sein Engagement für den Rotmilan fort und zeigt ab sofort in seinem Artenschutzzentrum eine vielseitige Ausstellung zu dieser bedrohten Greifvogelart, seinem Lebensraum und der Gefährdungssituation dieser Spezies. Die Wanderausstellung ist Teil der Kommunikationsarbeit im deutschlandweiten Verbundprojekt „Rotmilan – Land zum Leben“ und richtet sich an Natur- und Vogelfreunde. Ziel ist es, über den Rotmilan, seine Situation in Deutschland, seine Gefährdungsfaktoren und natürlich über die Arbeit im Verbundprojekt zur Bestandsverbesserung zu informieren. Die Rotmilan-Wanderausstellung bietet atemberaubende Einblicke in das Leben des Rotmilans und verbindet auf äußerst kreative Weise Bildung mit Faszination: Der Besucher fliegt mit dem beeindruckenden Greifvogel über die Felder, in denen sich die Beutetiere verstecken und erfährt, welchen Einfluss die Landwirtschaft auf den Lebensraum und das (Über-)Leben des Rotmilans hat. Mit der Rotmilan-Schau bietet das Projekt „Rotmilan – Land zum Leben“ spannende Hintergrund-informationen rund um Deutschlands heimlichen Wappenvogel, von dem mehr als die Hälfte der Weltpopulation in der Bundesrepublik heimisch ist. Die Ausstellung portraitiert den einzigartigen Greifvogel in vier unterschiedlichen Perspektiven: Die allgemeine Biologie des Rotmilan und seine Besonderheiten, und der Konflikt der Art mit der intensivierten Agrarwirtschaft sowie Lösungsansätze zur Rettung des Lebensraums werden ebenso anschaulich dargestellt wie das Reise- und Flugverhalten des Rotmilans. Tierparkdirektor Rasem Baban bekräftigt: „Unser Engagement für den Rotmilan wird durch diese hochwertige Ausstellung in unserem Artenschutzzentrum ideal fortgeführt und ergänzt. Der Tierpark Hellabrunn trägt damit seiner Rolle als Bildungs- und Artenschutzinstitution nachweislich Rechnung und macht ein intelligentes und nachhaltiges Artenschutzkonzept für diese gefährdete Greifvogelart erlebbar.“ Das Gemeinschaftsprojekt “Rotmilan – Land zum Leben“ wird vom Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA), dem Deutschen Verband für Landschaftspflege (DVL) und der Deutschen Wildtier Stiftung (DeWiSt) gemeinsam mit Partnern in neun Praxisregionen umgesetzt. Hellabrunn unterstützt das Projekt seit Sommer 2018 mit vier Patenschaften für besenderte Rotmilane. Das Beobachtungsprojekt soll mittels Aufzeichnung der Flugwege und Aufenthaltsorte Aufschluss über die Nahrungssuche und das Brutverhalten der Tiere geben. Die Ausstellung im Hellabrunner Artenschutzzentrum ist noch bis 24. Februar 2018 täglich von 9 bis 17 Uhr zu sehen. Der Zugang zum Artenschutzzentrum ist barrierefrei und für Tierparkbesucher kostenlos.

Zoo Augsburg 10.12.2018
„Tiere der Bibel“-Führungen im Zoo Augsburg
Passend zur Adventszeit finden im Zoo Augsburg Führungen unter dem Motto „Tiere der Bibel“ statt. Was steckt hinter dem Vergleich des „Wort Gottes“ mit dem „Brüllen eines Löwen“? Warum wird der Straußenhenne in der Bibel jegliche Weisheit abgesprochen? Diese und weitere tierische Hintergründe von Bibelgeschichten werden in der Führung aufgegriffen. Durch das Beobachten der Tiere und der Möglichkeit Tiermaterial, wie Federn, Fell oder Eier, anfassen zu können, werden die Geschichten aus der Bibel für Groß und Klein mit neuen faszinierenden Eindrücken verknüpft. Die nächste Führung findet am 15. Dezember statt. Die Führungen beginnen jeweils um 14 Uhr, dauern ungefähr anderthalb Stunden und kosten 3 Euro zzgl. dem Eintritt. Bitte melden Sie sich vorab unter 0821/567149-0 an.

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