Zoopresseschau

Zoo Heidelberg 07.12.2018
Kunterbunte Weihnachtsferien mit der Zooschule
In den Weihnachtsferien bietet die Zooschule Heidelberg fünf abwechslungsreiche Workshops für Kinder und Jugendliche an. Gemeinsam mit den Zoorangern dürfen die Teilnehmer einen ganzen Tag im Zoo (inklusive Mittagessen) verbringen – eine tolle Möglichkeit auch in der kalten Jahreszeit den Zoo zu besuchen. Tickets für die Workshops gibt es für € 50,- im Vorverkauf an der Zookasse. Ob man als Tierforscher unterwegs ist, die Geheimnisse des Regenwalds lüftet oder sich kreativ mit Farbe, Ton und Wolle beschäftigt – bei dem vielfältigen Angebot der Zooschule gibt es immer wieder Neues zu entdecken. Kleine Tierfans dürfen im Rahmen eines Workshops einen ganzen Tag im Zoo verbringen. Die Veranstaltungen finden sowohl im Freien als auch in den beheizten Tierhäusern statt. Ein leckeres warmes Mittagessen ist natürlich inklusive. Wen es in der kalten Jahreszeit fröstelt, der begibt sich zusammen mit den Zoorangern auf eine spannende und abwechslungsreiche Reise in das weit entfernte Asien und lernt asiatische Tiere aus nächster Nähe kennen. Weniger verfrorene Kinder gehen mit Eichhörnchenspiel und Fährtensuche den „Tieren im Winter“ auf die Spur. Passende Spiele und Bastelaktionen, besondere Highlights wie Tierfütterungen und natürlich eine Tour durch den Zoo lassen den Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Gerne dürfen junge Zoo-Fans auch an mehreren Tagen teilnehmen. Schließlich ist es gar nicht so einfach, sich für nur eines der spannenden Themen zu entscheiden. Und wer weiß? Vielleicht liegt ja das Ticket für einen der spannenden Zooschul-Workshops unter dem Weihnachtsbaum…Workshops in den Weihnachtsferien: • „Verhaltensforschung – die Sprache der Tiere“ am Donnerstag, 27.12.2018 von 9:30-16:30 Uhr • „Reise durch Asien“ am Freitag, 28.12.2018 von 9:30-16:30 Uhr • „Mit Farbe, Ton und Wolle“ am Mittwoch, 02.01.2019 von 9:30-16:30 Uhr • „Mitten im Regenwald“ am Donnerstag, 03.01.2019 von 9:30-16:30 Uhr • „Tiere im Winter“ am Freitag, 03.01.2019 von 9:30-16:30 Uhr Tickets für die Workshops in den Weihnachtsferien gibt es im Vorverkauf an der Zookasse. Die Kosten pro Teilnehmer betragen € 50,- inkl. Eintritt und Verpflegung (15% Geschwisterrabatt). Falls Sie nicht die Möglichkeit haben vorab in den Zoo zu kommen, um ein Ticket zu erwerben, schreiben Sie uns einfach eine E-Mail. Weitere Informationen gibt es auf der Website der Zooschule unter: http://www.zooschule-heidelberg.de/workshops

Wilhelma Stuttgart 07.12.2018
Eine besondere Beziehung – Christmas Garden übernimmt Patenschaft für Pinguine
Die Pinguine der Wilhelma erhalten ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk. Die Veranstalter von Christmas Garden, der winterlichen Illumination des Zoologisch -Botanischen Gartens in Stuttgart, übernehmen eine Patenschaft für alle Brillenpinguine, die dort leben. „Die Wilhelma ist für uns nicht nur Veranstaltungsort “, sagte Christian Doll, Geschäftsführer von C² Concerts, bei der Urkundenübergabe. Die Agentur organisiert die Premiere des weihnachtlichen Events. „ Vielmehr verbindet uns und mich ganz persönlich eine lange Tradition. Ich bin nur einen Steinwurf entfernt aufgewachsen und war schon als Kind mit meinen Großeltern häufig hier“, so Doll. Eine besondere Rolle kommt auch den Pinguinen zu: Die Route durch den mit Effektbeleuchtung zauberhaft in Szene gesetzten Park beginnt bei den kleinen „Frackträgern“. Mit dem Ornithologen der Wilhelma haben die Profis von Christmas Garden dezente Lichtinstallationen ausgetüftelt, die die Pinguine nicht behelligen. Die besondere Partnerschaft begann schon im Herbst: Fast mannshohe Leuchtskulpturen v on Pinguinen fungierten schon als Botschafter von Christmas Garden beim Lichterfest auf dem Killesberg, das ebenfalls von C² Concerts organisiert wird. „Ich freue mich sehr, dass Christmas Garden Deutschland nicht nur unsere herrliche Parkanlage mit den historischen Gebäuden aktuell in ein ganz neues Licht rückt, sondern auch unsere Tiere, die dabei bewusst im Schatten bleiben, fördert“, sagte Wilhelma -Direktor Dr. Thomas Kölpin. „Jede Patenschaft lenkt den Blick auf oftmals bedrohte Tierarten. Jeder unsere r inzwischen fast 500 Paten stärkt der Wilhelma den Rücken bei Artenschutz und Zoopädagogik. “ Doll betonte: „ Diese besondere Institution in Stuttgart hat jegliche Unterstützung verdient. Die Patenschaft für die Pinguine, ist uns nicht nur eine Herzensangelegenheit, sondern eine weitere Etappe einer fruchtbaren und engen Zusammenarbeit.“ Die Christmas Garden Deutschland GmbH (CGD) entwickelt und etabliert das in England entstandene Veranstaltungsformat der weihnachtlichen Illumination in Botanischen Gärten hierzulande. Die CGD ist eine Tochtergesellschaft der DEAG Deutsche Entertainment AG (DEAG), einem führende n Anbieter von Live – Entertainment in Europa. Rund 4.000 Konzerte und Events führt die DEAG pro Jahr durch und verkauft dabei aktuell übe r fünf Millionen Tickets. Die C² CONCERTS GmbH ist der regionale Partner, der das Event Christmas Garden nach Stuttgart geholt hat und hier umsetzt. Die Fullservice -Agentur organisiert als örtlicher Veranstalter in ganz Deutschland rund 350 Events jährlich wie Konzerte, Musicals, Shows und Special Events unterschiedlichster Genres und Größenordnungen.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen 07.12.2018
WDR zeigt Zoogeschichten aus der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen – Am 10.12.2018 ist Sendestart der fünfzehnteiligen Reihe „Wilder wilder Westen“
Wie reinigt Tierpfleger Klaus die Zähne eines Flusspferdes? Was passiert, wenn die Straußenküken das erste Mal auf die große Grassavanne kommen? Solche und viele andere Geschichten aus der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen hat die Kölner Produktionsfirma MEWORKS im Auftrag des Westdeutschen Rundfunks fast drei Monate lang gedreht und dokumentiert. Das Ergebnis sind 15 Folgen spannender Einblicke hinter die Kulissen und bewegender Momente, die das Leben im Zoo und die Beziehung zwischen Tierpflegern und Tieren auf eine ganz neue Art vermitteln und beleuchten. „Wilder wilder Westen“ heißt das neue Format, das auch Geschichten aus dem Allwetterzoo Münster erzählt, und ab dem 10. Dezember 2018 um 22:10 Uhr im WDR Fernsehen ausgestrahlt wird. In der ersten Folge der neuen WDR Zoo-Serie geht es unter anderem um das Seelöwenbaby Fridolin aus der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, das das erste Mal mit seiner Mutter auf die Außenanlage darf. Über Weihnachten werden weitere Folgen gesendet und an Neujahr gibt es sogar eine Doppelfolge über das faszinierende Zusammenleben zwischen Mensch und Tier. Bereits feststehende Sendedaten: 10.12. 22:10 Uhr: Folge 1 25.12. 17:15 Uhr: Folge 2 26.12. 17:15 Uhr: Folge 3 27.12. 17:15 Uhr: Folge 4 28.12. 17:15 Uhr: Folge 5 01.01. 17:15 Uhr: Folge 6 01.01. 18:00 Uhr: Folge 7 02.01. 17:15 Uhr: Folge 8 03.01. 17:15 Uhr: Folge 9 04.01. 17:15 Uhr: Folge 10​ 13.01. 15:15 Uhr: Folge 11 13.01. 16:00 Uhr: Folge 12

Zoo Wuppertal 07.12.2018
Geschenkideen aus dem Grünen Zoo – Zookalender oder Patenschaften
Sehr geehrte Damen und Herren, Weihnachten rückt näher, viele Menschen sind noch auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken für ihre Lieben. Ein paar schöne Geschenkideen findet man im Grünen Zoo Wuppertal. Dort ist zum Beispiel in der Zoo-Truhe, dem Souvenirshop am Zooeingang, der Zookalender 2019 erhältlich. Der in aufwändiger Handarbeit ehrenamtlich von Mitgliedern des Zoo-Vereins hergestellte Kalender ist seit vielen Jahren ein beliebtes Mitbringsel aus dem Grünen Zoo. Besonderes Merkmal des Zookalenders ist die außer-gewöhnliche Kombination von Zeichnungen der Künstlerin Barbara Klotz und Original-Tierfotos von Barbara Scheer. Erfahrungsgemäß sind die letzten Exemplare im Laufe des Advents schnell vergriffen. Wer also noch plant, den Zookalender 2019 zu Weihnachten zu verschenken, sollte sich bald seine Exemplare sichern. Eine weitere Geschenkidee ist eine Netzpatenschaft für das Projekt ARALANDIA, das sich gerade im Bau befindet. Je nach Geldbeutel können Netzpatenschaften in verschiedenen Kategorien von „Standard“ über Bronze, Silber und Gold bis hin zu Diamant abgeschlossen werden. Informationen gibt es unter www.aralandia.de. Auch Tierpatenschaften eignen sich gut als Geschenk, als besondere Aktion gibt es aktuell das „Patentier des Monats“ – im Dezember ist dies natürlich das Rentier! Tierpatenschaften können beim Zoo-Verein abgeschlossen werden, Informationen gibt es telefonisch unter 0202/563-3645 oder im Internet unter www.zoo-wuppertal.de/tierpatenschaften.

Alpenzoo Innsbruck-Tirol 07.12.2018
Große Ehre beim nächsten Adventpfad im Alpenzoo – Bürgermeister Willi und DDr. van Staa begleiten den Rundgang durch den winterlichen Alpenzoo
Sehr geehrte Damen und Herren, zur liebgewordenen Tradition gehört der Adventpfad an den Adventsonntagen im Alpenzoo. Beginn ist jeweils um 16.00 Uhr bei der Kassa. Weihnachtsmusik und besinnliche Texte begleiten den gemeinsamen Rundgang durch den stimmungsvollen Alpenzoo. Die Kinder sind dabei eingeladen, mit ihren Laternen den Weg entlang der Tiergehege zu beleuchten. Den Abschluss bildet das Entzünden der Adventkerze vor der Alpenzoo-Krippe. Für den gemütlichen Ausklang bietet sich die Zoogastronomie ANIMAHL an. Als besonderes Highlight wird dieses Mal Bürgermeister Georg Willi die Texte für die Kinder vorlesen und der Präsident des Alpenzoos DDr. Herwig van Staa wird in seiner Funktion als Präsident des Verbandes der Krippenfreunde Österreichs bei der Krippe im Alpenzoo Spannendes erzählen.

Zoo Heidelberg 06.12.2018
Computerspiele für Zootiere: Lasst die Affen weiterspielen! – Zoo Heidelberg startet Crowdfunding-Aktion für Forschungsprojekt
Im Zoo Heidelberg können Tiere ihre Fähigkeiten am Computer üben! Noch – denn die Gelder für das außergewöhnliche Forschungsprojekt zur digitalen Beschäftigung von Zootieren laufen zum Jahresende aus. Das mobile Touchscreen-Computer-System, das Dr. Vanessa Schmitt im Rahmen ihrer Forschung im Zoo Heidelberg selbst entwickelt hat, begeistert sowohl Affen als auch Vögel und stellt für die Zootiere eine wichtige Beschäftigungsform dar. Um das Projekt fortführen zu können, benötigt der Zoo nun die Unterstützung vieler Zoo-Freunde: Mittels Crowdfunding sammelt der Zoo Heidelberg die nötigen finanziellen Mittel, um den Tieren den Spaß am Computer zu erhalten. Mitmachen kann jeder noch bis zum 15.01.2019 unter www.startnext.com/computerspiele-fuer-zootiere. Im Rahmen des Forschungsprojekts konnten bereits interessante Erkenntnisse über die Denk- und Wahrnehmungsfähigkeiten gewonnen werden. So zeigt sich beispielsweise, dass individuell angepasste und abwechslungsreiche Beschäftigungsprogramme für Zootiere besonders wichtig sind. Sie werden dadurch nicht nur körperlich, sondern auch geistig gefordert und gefördert. Vor allem intelligente Tierarten, wie Papageien oder Affen, brauchen besonders abwechslungsreiche Beschäftigung. Die Touchscreens sind dafür ideal. „Durch die Arbeit mit den Tieren am Touchscreen möchten wir nicht nur den Tieren im Zoo Heidelberg eine ihrer liebsten Beschäftigungsformen erhalten. Die wissenschaftliche Auswertung ermöglicht es zudem, die gewonnenen Erkenntnisse auch in anderen Zoos zu nutzen und so die Tierhaltung bestmöglich zu fördern“, berichtet Dr. Vanessa Schmitt, Verhaltensforscherin und Leiterin des Projektes. Um herauszufinden, was den Zootieren am meisten Spaß bereitet, werten Dr. Schmitt und ihre Kollegen die Aktivitäten der Tiere wissenschaftlich aus: „Wir schauen uns an, wie lange sich die Tiere mit den verschiedenen Aufgaben am Computer beschäftigen, ob ein Tier bestimmte Vorlieben hat und ob es Unterschiede zwischen den verschiedenen Tierarten gibt.“ Bei den Lemuren hat sich Katta Bato als besonders ehrgeizig und schlau entpuppt – er scheint die Spieleinheiten richtig zu genießen. Während seine Mitbewohner, Katta Rambo und Kronensifaka Daholo, noch an leichten Aufgaben arbeiten, ist er schon bei einer höheren Schwierigkeitsstufe angekommen. Es wird spannend zu sehen, ob er auch bei schwierigeren Aufgaben weiterhin konzentriert bleibt oder ob er ab einer bestimmten Stufe aufgeben oder die Lust verlieren wird. Das Heidelberger Zoo-Team freut sich über jede Unterstützung des Crowdfunding-Projekts: „Wenn wir es schaffen, das Projekt erfolgreich zu finanzieren, werden die Tiere künftig zwischen verschiedenen Denkaufgaben, Malprogrammen und Filmen wählen dürfen, die noch besser auf die einzelnen Vorlieben abgestimmt sind. Außerdem könnten wir weitere Tierarten, die noch nie zuvor mit Touchscreen-Systemen arbeiten durften, in das Forschungsprojekt aufnehmen“, verrät Dr. Vanessa Schmitt. Auf der Crowdfunding-Plattform ( www.startnext.com/computerspiele-fuer-zootiere ) können Unterstützer aus einer Vielzahl an „Dankeschöns“ wählen, die nach erfolgreicher Finanzierung ausgegeben werden. Von exklusiven Postkarten oder Bücher, über Zoo- Eintrittskarten und speziellen Führungen, bis hin zu einmaligen Gemälden der Zoo-Tiere oder Workshops zum Thema Verhaltensforschung ist für jeden Zoofreund etwas dabei. Mitmachen ist – wie bei allen Crowdfunding-Aktionen – risikolos: Sollte das Projekt nicht im vorgegebenen Zeitfenster finanziert werden, erhalten die Unterstützer den vollständigen Unterstützungs-Betrag zurückerstattet. Die Zootiere müssten ihre Computer in diesem Falle jedoch leider abschalten. Helfen Sie mit, den Tieren die digitale Beschäftigung zu erhalten und sichern Sie sich ihr persönliches Dankeschön auf www.startnext.com/computerspiele-fuer-zootiere! zur englischsprachigen Version: www.startnext.com/computerspiele-fuer-zootiere/en

Zoo Magdeburg 06.12.2018
Machbarkeitsstudie zum Großaquarium im Zoo Aufsichtsrat diskutiert
„Ein Großaquarium kann für Magdeburg ein touristisches Highlight werden. Es ergeben sich jedoch aus der Studie noch offene Punkte, die bearbeitet werden müssen“ so Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender des Zoos Dr. Lutz Trümper nach der gestrigen Sitzung im Zoo. Die Beratungsgesellschaft bbvl (Leipzig), der Aquariumsexperte Dr. Lange (Berlin) und Enrico Pohl (PRO TERRA TEAM, Magdeburg) stellten die 133 Seiten starke Machbarkeitsstudie zum Großaquarium „Maquaria“ vor. Die Studie wurde vom Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt finanziell gefördert. Schwerpunkte der detaillierten Studie waren die thematische Ausrichtung des Großaquariums, die Nutzungspotentiale, Betrachtung der Wettbewerber, Standortanalyse, Nachfrage- und Zielgruppenanalyse sowie die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung. Es wurde festgestellt, dass das Großaquarium ohne jährliche und zusätzliche Zuschüsse der Stadt betrieben werden kann. Die Studie betrachtete die Errichtung des Aquarium auf ein unmittelbar am Zoo befindliches Grundstück, welches jedoch vom Aufsichtsgremium als ungünstig angesehen wird. Der Zoodirektor Dr. Perret wurde daher beauftragt, zusammen mit den zuständigen Ämtern der Stadtverwaltung, alternative Standorte in der Nähe des Zoos, aber auch in anderen Stadtteilen zu untersuchen. „Die Diskussion zum Großaquarium war sehr konstruktiv und zielführend“, so Dr. Perret. „Es war auch nicht zu erwarten, dass sich der Aufsichtsrat in der gestrigen Sitzung abschließend festlegt. Die Standortfragen werden wir nun mit Nachdruck und im Detail bearbeiten. Eine spannende Phase der Entwicklung beginnt.“ Die gesamte Studie wird kommende Woche auf der Internetseite des Zoos www.zoo-magdeburg.de der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Kölner Zoo 06.12.2018
Wieder da – mit vielen neuen Lichtinstallationen: Am Samstag startet das China Light-Festival im Kölner Zoo – Spektakulärer Lichterzauber vom 8. Dezember bis zum 20. Januar auf dem gesamten Zoogelände
Das ist buchstäblich ein echtes Highlight: An diesem Samstag, 8. Dezember 2018, beginnt das China Light-Festival im Kölner Zoo. Es ist die zweite Auflage des großen Farbenspektakels. Bereits im vergangenen Jahr erleuchteten zahlreiche Lichtensembles mit stimmungsvoll illuminierten Tier- und Phantasiefiguren im asiatischen Stil den Kölner Zoo. Aufgrund des großen Besucherzuspruchs kommt das Festival nun erneut an den Rhein. Die 25 chinesischen Illuminations-Künstler, die den Zoo seit Anfang November in 5.000 Arbeitsstunden mit rund 25.000 umweltfreundlichen LEDs erleuchtet haben, bieten zahlreiche neue Lichtinstallationen. Ebenfalls neu: In diesem Jahr erstreckt sich der Parcours erstmals entlang des gesamten Zoo-Rundwegs. Ein attraktives Rahmenprogramm mit chinesischer Artistik und Kunsthandwerke sowie verschiedene gastronomische Angebote runden das Highlight ab. Das Festival endet am 20. Januar 2019. „Tierisch-schön“ Erleuchtung finden: Besucher erwartet ein spannender Lichter-Parcours, der auf die umliegenden Tieranlagen abgestimmt ist. Los geht’s mit dem Einmarsch durch das sechs Meter hohe und 12 Meter breite Greeting-Gate. Es folgen u.a. eine eindrucksvoll illuminierte Terrakotta-Armee, sich bewegende Leucht-Waschbären, eine vier Meter hohe Doppelkopf-Schildkröte und ein imponierend echt wirkender, drei Meter hoher Bär. Die überdimensionalen Leucht-Schwäne spiegeln sich faszinierend auf den Zoo-Teichanlagen – schöner kann Schwanensee nicht sein! In einem exotischen Zauberwald fühlt sich, wer den Leucht-Riesengorillas entgegentritt. Großskulpturen wie das Flower Gate (6 Meter Länge, 4 Meter Höhe) und der 25 Meter lange Riesenkugelfisch suchen ihresgleichen. Der Hingucker des Festivals ist der 40 Meter lange und sechs Meter hohe Leuchtdrache in strahlend blauer Farbe. Wer ihn nachts hat leuchten sehen, wird den Anblick so schnell nicht vergessen. Auch an Sportfreunde haben die Festival-Planer gedacht. Exakt 40 Jahre nach dem echten Double aus DFB-Pokal und Meisterschaft für den 1. FC Köln, steht das zweieinhalb Meter große Leucht-Double von Hennes VIII. vor dem Kleinen Geißbockheim im Zoo. Exotische Künste bestaunen: Neben dem Gang durch die Lichterwelt können sich die Besucher auch auf das Rahmenprogramm freuen. Ein Mitmach-Spaß für die ganze Familie sind die Gravity Lights, eine Art Lichtermatte. Wer auf ihr springt, bringt die verschiedenen Lampen effektvoll zum Leuchten. Alle, die Seele und Beine baumeln lassen wollen, können in der illuminierten Swing Light-Schaukel mit Blick auf den Elefantenpark Platz nehmen. Mitmach-Spaß für Alt und Jung bietet auch der Parcours mit den chinesischen Tierkreiszeichen. Hier lässt sich schnell herausfinden, welches Tier im eigenen Geburtsjahr an der Reihe war – und ob die ihm zugeordneten Wesenszüge der Wahrheit entsprechen. Auch Kunsthandwerker sind Teil des Rahmenprogramms. Im Zoorestaurant zeigen sie live vor den Augen der Besucher fernöstliche Fingerfertigkeiten wie Hinterglas- und Namensmalerei. Auf der Bühne vor dem Zoorestaurant präsentieren chinesische Musiker und Artisten täglich um 19 und 20 Uhr ihr halbstündiges Show-Programm. Die Zoogastronomie bietet an verschiedenen Stellen entlang des Parcours Asiatische Snacks. So wird der Besuch beim China Light-Festival garantiert zum Hingucker und Highlight für Groß und Klein.

Erlebnis-Zoo Hannover 06.12.2018
Schäfchen zählen am Morgen – Nachwuchs bei den Rauhwolligen Pommerschen Landschafe
Ein Schaf, zwei Schafe, drei Schafe, … sieben kleine Schafe! Die Tierpfleger auf Meyers Hof im Erlebnis-Zoo Hannover haben alle Hände voll zu tun. Bei den stimmgewaltigen Rauhwolligen Pommerschen Landschafen auf dem Zoobauernhof gibt es einen wahren Babyboom: fast täglich überraschten die Tiere ihre Pfleger am Morgen mit einem neuen Herdenmitglied. Die flauschigen, schwarzen Lämmer kommen meistens nachts zur Welt – am Morgen nach der Geburt herrscht eine besondere Stimmung im Stall. Statt lautstarkem „Mäh“ liegt ein tiefes, zufrieden klingendes Glucksen in der Luft. Für die Tierpfleger ein akustisches Zeichen, wieder genau nachzuzählen. So beginnt der Tag für die Tierpfleger im Zoo, wie er bei so manchem zu Hause endet: Mit Schäfchen zählen! Und das ist bei den quirligen Lämmern gar nicht so einfach: sie toben durch den Stall, spielen zwischen den dicken Wollkugeln der Mütter verstecken und laufen immer wieder durcheinander. Zurzeit erobern sieben Jungtiere die Herzen der Tierpfleger und Besucher, weitere Lämmer sollen in den kommenden Tagen und Wochen noch dazu kommen. Schwarze Schafe – Das Rauhwollige Pommersche Landschaf ist eine sehr alte Schafrasse. Ursprünglich war es in den deutschen Ostseeprovinzen in Mecklenburg, Pommern und Ostpreußen verbreitet, heute lebt es vorwiegend auf Rügen, Hiddensee und Teilen Usedoms. Der Name ist bei den Schafen Programm: Sie haben eine feste, raue Wolle, die grau bis blaugrau ist oder bräunliche Stellen zeigt. Kopf und Beine der Schafe sind schwarz – so werden auch die Lämmer geboren: schwarz von Kopf bis Fuß. Seit Anfang des 19. Jahrhunderts nehmen die Bestände rapide ab. Mit der Zucht trägt der Erlebnis-Zoo Hannover zum Erhalt dieser Tiere bei. Von wegen lammfromm – Die dunklen Lämmer machen dem Namen „schwarzes Schaf“ alle Ehre: Ganz im Gegensatz zu ihren ruhigen Eltern, toben sie wild über die Koppel. Die alte Tränke wird zum Piratenschiff, das Heu zum Abenteuerspielplatz. Nur wenn sie hungrig werden, gehen sie lammfromm zu ihren Müttern.

Tierpark Hellabrunn 06.12.2018
Fischkatze Luzi hat Nachwuchs bekommen
Hellabrunn freut sich über eine echte Jungtier-Premiere: Eine kleine Fischkatze wurde am 1. November in der Dschungelwelt geboren. Rund fünf Wochen später ist der niedliche Nachwuchs nun immer öfter außerhalb der Wurfbox bei seinen ersten Erkundungstouren zu beobachten. „Es ist das erste Mal, dass in Hellabrunn eine Nachzucht bei den gefährdeten Fischkatzen gelingt. Das macht uns natürlich sehr stolz“, freut sich Tierpark-Direktor Rasem Baban und ergänzt: „Das kleine Kätzchen ist wirklich sehr nett anzuschauen und ich hoffe, dass das Jungtier einen Teil dazu beitragen kann, dass diese schöne Katzenart und ihr Bedrohungsstatus bekannter werden.“ Der Tierpark Hellabrunn ist zudem Teil des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) für Fischkatzen, umso größer ist natürlich die Freude, dass nun erstmals eine Nachzucht gelungen ist. Fischkatzen-Weibchen Luzi lebt bereits seit 2012 in der Hellabrunner Dschungelwelt, Kater Sangke kam Ende 2016 dazu. Offensichtlich hat die Chemie zwischen den beiden Tieren gestimmt. Die Kindererziehung ist jedoch, wie bei den meisten Katzenarten üblich, Sache des Weibchens. Luzi ist eine sehr fürsorgliche Mutter – daher verliert sie ihr Jungtier auf seinen ersten Entdeckungstouren keinen Moment aus den Augen. Noch konnte das Geschlecht der kleinen Katze nicht festgestellt werden, denn der erste Jungtier-Check durch das Hellabrunner Tierärzte-Team steht noch aus. Wie bei den meisten Tierkindern, die im Tierpark zur Welt kommen, werden Mutter und Nachwuchs erst einmal ganz in Ruhe gelassen. Der natürliche Lebensraum von Fischkatzen ist Südostasien. Im Gegensatz zu den meisten anderen Katzen gehen sie gerne ins Wasser, um dort Fische zu jagen. Durch die starke Zerstörung ihrer Umwelt wird der Bestand der Fischkatze nur noch auf etwa 10.000 Tiere geschätzt. Auf der Roten Liste bedrohter Arten der IUCN sind sie daher als „gefährdet“ eingestuft. Das Fischkatzen-Baby kann – mit etwas Glück – täglich von 9 bis 17 Uhr in Hellabrunn beobachtet werden. Die Anlage der Fischkatzen befindet sich in der Dschungelwelt. Dort herrschen auch bei den derzeit kühlen Temperaturen angenehme 25 Grad.

Zookultur Hoyerswerda 06.12.2018
Weihnachtlicher Flohmarkt für Leoparden-Anlage – Zooschule Hoyerswerda sucht Sachspenden
Die Zooschule veranstaltet einen Flohmarkt für die neue Leoparden-Anlage im Zoo Hoyerswerda. Beim Weihnachtlichen Hofzauber im Schloss wird Zoopädagogin Silke Kühn vom 14. bis 16. Dezember 2018 im Schlosssaal Gebrauchtes und Guterhaltenes verkaufen. Die Erlöse fließen in den großen Spendentopf für das neue Gehege, das derzeit für die beiden Großkatzen San und BaoBao entsteht. Wer den Flohmarkt unterstützen möchte, der kann bis zum 14. Dezember an der Zookasse oder in der Zooverwaltung Sachspenden abgeben – angenommen werden unbeschädigte Waren von Geschirr über Spielzeug bis hin zu Büchern. Selbstverständlich freut sich das Zoo-Team auch über zahlreiche Flohmarktbesucher beim Weihnachtlichen Hofzauber. Für Rückfragen steht Silke Kühn gern unter der Telefonnummer 03571/2096112 zur Verfügung. Weihnachtlicher Flohmarkt der Zooschule Wo: Schloss Hoyerswerda, Wann: 14. Dezember 2018, ab 16 Uhr, 15. Dezember 2018, ab 14 Uhr, 16. Dezember 2018, ab 14 Uhr

Tierpark Berlin 06.12.2018
„Was träumst Du denn, kleiner Bär?“ Der Nikolaus bringt Neuigkeiten aus der Eisbären-Wurfhöhle im Tierpark Berlin
Noch immer blind, taub und etwa meerschweinchengroß; aber schon einen ordentlichen Appetit – das Eisbären-Jungtier im Tierpark Berlin ist mittlerweile sechs Tage alt. Natürlich verbringt der Nachwuchs nach wie vor die meiste Zeit des Tages dicht in Mutter Tonjas (9) wärmendes Fell gekuschelt. Dabei kommt glücklicherweise das Trinken nicht zu kurz: „Das Jungtier trinkt mittlerweile in einem ziemlich regelmäßigen Rhythmus von zwei Stunden“, erklärt Eisbären-Kurator Dr. Florian Sicks. „Bisher sind wir mit der Entwicklung sehr zufrieden. Tonja kümmert sich, wie auch in den letzten Jahren, hervorragend um ihren Nachwuchs.“
Etwa 30 Tage nach der Geburt öffnen sich Augen und Gehörgänge von jungen Eisbären. Hintergrund:
Am 1. Dezember 2018, um 2:33 Uhr brachte Eisbärin Tonja im Tierpark Berlin ein Jungtier auf die Welt. Zwischen März und April wurde Tonja mehrmals von Eisbären-Vater Wolodja (7) gedeckt. Wolodja ist im Sommer 2018 in den Zoo Berlin gezogen, damit Tonja größtmögliche Ruhe bei der Aufzucht ihres Nachwuchses hat. Auch im natürlichen Lebensraum leben Eisbären als Einzelgänger und die Männchen sind nicht in die Aufzucht der Jungtiere involviert. Dank neuer Kameratechnik ist es den Experten des Tierpark Berlin möglich rund um die Uhr das Geschehen in der Wurfhöhle zu verfolgen und mithilfe von einer Zoom-Funktion z.B. das Trinkverhalten des Nachwuchses genau zu kontrollieren. Die Sterblichkeitsrate bei jungen Eisbären ist besonders hoch. Im natürlichen Lebensraum werden etwa 85 % der Eisbären nicht älter als zwei Jahre. Da absolute Ruhe für Mutter und Nachwuchs ein entscheidender Faktor für den Erfolg der Aufzucht ist, wird sich in den kommenden Wochen niemand der Wurfhöhle nähern. Die Eisbären sind aktuell für die Tierparkgäste nicht zu sehen. Wie auch im natürlichen Lebensraum verlassen Eisbären-Mütter mit ihren Jungtieren erst im Frühjahr die Wurfhöhle

Güstrower Wildpark-MV 06.12.2018
Hundetag: Freier Eintritt für den Vierbeiner Wildpark-MV lockt mit besonderen Angeboten in der Nebensaison
Jede Jahreszeit hat ihren Reiz. Dick eingepackt machen auch Winterspaziergänge in der Natur richtig großen Spaß – besonders, wenn der Vierbeiner dabei sein und ganz besondere Abenteuer miterleben kann. Im Wildpark-MV sind Hunde herzlich willkommen und der Park setzt in der Nebensaison noch einen drauf: Als kleine Überraschung muss für den Hund an jedem dritten Samstag im Monat von November 2018 bis März 2019 kein Eintritt gezahlt werden. Dann geht es zum Naturaquarium mit den faszinierenden Fischschwärmen oder in das Wildfreigehege und die WiesenWelten. Es warten unzählige Abenteuer in der Güstrower Wildnis und der Hund darf fast alle miterleben. Die nächsten Termine: 15. Dezember 2018, 19. Januar, 16. Februar & 16. März 2019

Zoo Salzburg 06.12.2018
Todesursache Gänsegeier Gundula
Die Pathologische Untersuchung ergab, dass Gänsegeier-Dame Gundula eine Verletzung an der rechten Flügelhaut hatte, die sie bei ihren Flugmanövern beeinträchtigt haben könnte. Letztlich starb sie an einer traumatischen Verletzung der Brustmuskulatur, die sie sich wahrscheinlich durch einen Aufprall auf einen Gegenstand zugezogen hat. Das Geier-Weibchen wurde am Mittwoch, 21. November, auf einem Feld in der Nähe des Zoos schwerverletzt aufgefunden. Trotz tierärztlicher Intensivbehandlung kam jede Hilfe zu spät: Gundula starb in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 22. November, an ihren Verletzungen.

Zoo Augsburg 06.12.2018
Zoo-Vortrag „Zukunft nachhaltig gestalten: Augsburg bekommt ein Umweltbildungszentrum“ am 11. Dezember 2018
Im Dezember-Vortrag ist Norbert Pantel vom Landschaftspflegeverband Stadt Augsburg e.V. und der Umweltstation Augsburg zu Gast im Zoo und berichtet über das geplante Umweltbildungszentrum (UBZ). Die im Jahr 2007 gegründete Umweltstation Augsburg – eine staatlich anerkannte Umweltbildungseinrichtung – bekommt nun auf dem Gelände des Botanischen Gartens ein eigenes Umweltbildungszentrum (UBZ). Ein vergleichbares Gebäude gab es bisher in der Region und auch bei den Kooperationspartnern der Umweltstation nicht. Das UBZ wird aufgrund seines Standorts eine Schnittstellenfunktion zwischen Stadt und Natur sowie zwischen Botanischer Garten, HWK und Zoo einnehmen und nach seiner Fertigstellung Ende 2020 zahlreiche Synergieeffekte nutzen und schaffen. In seinem Vortrag wird Norbert Pantel den aktuellen Planungsstand erläutern und aufzeigen, welche Möglichkeiten das zukünftige UBZ für die Umweltstation und ihre Kooperationspartner bietet, um ihre Veranstaltungsangebote im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung qualitativ und quantitativ auszubauen. Seit einigen Jahren bietet der Zoo Augsburg in den Monaten März, Juni, September und Dezember immer am 2. Dienstag im Monat um 14 Uhr Vorträge zu den unterschiedlichsten Themen in der Zooschule an. Der Besuch der Vorträge ist kostenlos, es ist lediglich der Eintrittspreis in den Zoo zu entrichten. Der Zoo freut sich auf Ihren Besuch!

Tierpark Hagenbeck Hamburg 05.12.2018
Riesengarnelen und Schnee – Überraschung zum Nikolaus
Aufregung bei den größten Tieren im Eismeer: Die Walrosse Dyna, ihr Sohn Thor, Polosa und Raissa haben heute Besuch vom Nikolaus bekommen. In einem roten Mantel kredenzte Reviertierpfleger Dirk Stutzki den Schwergewichten eine Delikatesse. Zum Nikolaus gab es erstmals Riesengarnelen, eine Speise, die sehr teuer ist und deshalb nicht alltäglich für die Tiere. Diese Besonderheit ist auch gleichzeitig die größte Schwierigkeit für die großen Robben. „Walrosse sind außerordentlich tastempfindlich“, erklärte Stutzki, „sie kennen das Gefühl im Mund noch nicht und sind deshalb sehr skeptisch.“ Raissa zum Beispiel hat noch nicht gelernt, das feine Fleisch im Mund aus der Schale zu lutschen. Sie spuckt die Delikatesse im Ganzen einfach wieder aus. Polosa hingegen ist eine Feinschmeckerin, die gern Garnelen frisst – ohne Kopf. Natürlich gab es zum Nikolaus auch Stiefel. Aus Wasser, das mit Rote Bete Saft gefärbt war, stellte das Team im Eismeer Stiefel her. Solche Eisbomben in unterschiedlichen Formen sind eine beliebte Beschäftigung der Walrosse. Sie können wunderbar damit tauchen, sie hin und her schubsen und ausgiebig daran lutschen. Sichtlich große Freude machte auch der viele Schnee, der von etlichen fleißigen Helfern früh am Morgen im Gehege verteilt wurde. Besonders der vierjährige Thor spielte hingebungsvoll damit. Er formte kleine Schneebälle, die er anschließend wie ein Bonbon lutschte. Die Damen legten sich bäuchlings in die weiße Pracht und wälzten sich wenig damenhaft, aber voller Genuss, darin.

Naturschutz-Tierpark Görlitz 05.12.2018
„Tierische Asylanten im Tierpark“ beim Tierpark-Gespräch für Senioren
Am 14.12.2018 findet von 15:00 bis 16:30 Uhr das nächste Tierpark-Gespräch für Senioren statt. In gewohnt gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen wird zum letzten Tierpark-Gespräch des Jahres Herr Hans-Dieter Engelmann referieren. In Görlitz unter anderem bekannt für seine große Leidenschaft, der Tierfotografie, ist er ein oft gesehener und sehender Gast im Naturschutz-Tierpark. So weiß er genauestens Bescheid, welche Tiere sich nicht nur innerhalb, sondern auch ganz frei(willig) außerhalb der Gehege bewegen und wird mit Freude den ein oder anderen Schnappschuss präsentieren.

Zoo Hannover 05.12.2018
Tierisch viel los im Winter-Zoo
Es ist wieder Winter-Zoo! Seit dem 23. November präsentiert sich der idyllische Zoo-Bauernhof „Meyers Hof“ im Erlebnis-Zoo Hannover mit Unterstützung des Energieversorgers Avacon als zauberhaftes Winterwunderland mit Eislaufbahn, Rodelrampen, Winterdorf mit kulinarischen Köstlichkeiten und tollem Programm. In dieser Woche sind der Nikolaus und der Weihnachtsmann zu Gast, zudem wird es heiß auf dem Eis mit der Radio-Hannover-Eisdisco und Radio 21 „Rock on Ice“. Donnerstag, 06. Dezember, Öffnungszeiten Winter-Zoo 16:00-20:00 Uhr Am 06. Dezember besucht der Nikolaus die Kinder von 16:00-17:00 Uhr im Winter-Zoo. Statt über geputzte Stiefel freut er sich über weihnachtliche Gedichte und Lieder der kleinen Zoo-Besucher. Den Fleiß und die Mühe belohnt er mit kleinen, tollen Geschenken. In der Zooschule beginnt um 16:30 Uhr der Märchenadventskalender, vorgetragen wird „Der Arme und der Reiche“. Freitag, 07. Dezember, Öffnungszeiten Winter-Zoo 16:00-20:00 Uhr Vom 07.-23. Dezember können kleine Zoobesucher den Weihnachtsmann im Winter-Zoo treffen. Beim Weihnachtsmann-Treff im festlich geschmückten Stall Bröckel nimmt der Weihnachtsmann dienstags bis sonntags von 16:00-16:30 Uhr Wünsche entgegen. Natürlich freut er sich auch über vorgetragene Gedichte, Lieder und spannende Weihnachtsgeschichten. Im Gegenzug gibt es süße Überraschungen! Um 16:30 Uhr wird beim Märchen-Adventskalender in der Zooschule das Märchen „Rumpelstilzchen“ vorgetragen. Das Wochenende wird am Freitagabend, 07. Dezember, mit der mitreißenden Radio-Hannover-Eisdisco eingeläutet: Von 18:00-20:00 Uhr legt der DJ heiße Beats und natürlich die Musikwünsche der Winter-Zoo-Besucher auf. Zu stimmungsvoller Musik können große und kleine Schlittschuhläufer ihre Runden auf dem Eis drehen oder einfach die Stimmung im festlich beleuchteten Winter-Zoo genießen. Samstag, 08. Dezember, Öffnungszeiten Winter-Zoo 11:00-20:00 Uhr Am Samstag leuchtet der Winter-Zoo in Rot-Weiß, denn dann liegt das Winterwunderland in rockigen Radiohänden: Radio 21 ist zum vierten Mal in Folge mit einem bärenstarken Programm von 16:00-20:00 Uhr im Winter-Zoo: Neben der Eisdisco gibt es einen „Promi-Lucky-Shot“ auf ein Eishockeytor, die Eislaufshow „Ein Wintermärchen on Ice“ und Live-Musik mit Nonhle Beryl, die bei „The Voice of Germany“ teilgenommen hat. Außerdem kommt der Weihnachtsmann um 16:00 Uhr vorbei und um 16:30 Uhr wird beim Märchen-Adventskalender das Märchen „Der Elefant wettet mit dem Tiger“ vorgetragen. Sonntag, 09. Dezember, Öffnungszeiten Winter-Zoo 11:00-20:00 Uhr Beim Weihnachtsmann-Treff im festlich geschmückten Stall Bröckel nimmt der Weihnachtsmann von 16:00-16:30 Uhr Wünsche entgegen und freut sich über Gedichte, Lieder und Weihnachtsgeschichten. Um 16:30 Uhr wird beim Märchen-Adventskalender in der Zooschule das Märchen „Kalif Storch“ erzählt.

Zoo Hannover 05.12.2018
10.000 Dollar für die Drills – Erlebnis-Zoo Hannover erhält Fördergeld der WAZA für den Artenschutz
Sie sind die vergessenen Affen Afrikas, eine der am stärksten bedrohten Primaten-Arten, und sie liegen dem Team vom Erlebnis-Zoo Hannover besonders am Herzen: die Drills. Jährlich unterstützt der Zoo Hannover den Verein „Rettet den Drill“ finanziell und trägt so zur Artenschutzarbeit in Nigeria und Kamerun bei, den letzten Verbreitungsgebieten der Affen. In seiner neuen Themenwelt Afi Mountain informiert der Zoo über die Bedrohung und den Schutz der Tiere. Jetzt gibt es weitere, gute Nachrichten für den Drill: Der Erlebnis-Zoo erhält 10.000 Dollar Fördergeld von der WAZA (World Association of Zoos and Aquariums) für ein neues Artenschutzprojekt des Limbe Wildlife Centres in Kamerun. Das Wildlife Centre, das sowohl Auffangstation für verletzte und verwaiste Affen als auch Bildungszentrum für die Bevölkerung ist, will den „Family Nature Club“ ins Leben rufen, um ehemalige Wilderer Familien aus Batoke (Kamerun) dafür zu gewinnen, sich aktiv im Artenschutz zu engagieren. Artenschutz durch Bildung – Im Rahmen des „Family Nature Club“ soll ehemaligen Wilderer-Familien Wissen über Umweltschutz, Ökosysteme, Tier- und Pflanzenarten vermittelt werden. Es geht um Recycling und die Vermeidung von Plastikmüll, den eigenen Einfluss auf ihre Umwelt und insbesondere das Thema Artenschutz. Außerdem sollen die Familien des „Family Nature Club“ bei einem wichtigen Bau-Projekt maßgeblich mitarbeiten: Am Rand des Mount Cameroon Nationalparks sollen neue Tieranlagen entstehen, in denen Affen auf eine Wiederauswilderung vorbereitet werden können. Die ehemaligen Wilderer-Familien können durch das Projekt zu aktiven Artenschützern werden und dabei helfen, die stark zurückgegangenen Populationen einiger Primaten-Arten, wie den Drill, wieder zu erhöhen und Tiere im Freiland anzusiedeln. Kathrin Röper, Artenschutz-Referentin des Erlebnis-Zoos, freut sich über die neuen Möglichkeiten für den Schutz der Drills, die sich dank der 10.000 Dollar-Unterstützung ergeben: „Bei den Bewohnern in Kamerun findet bereits ein Umdenken statt und viele Familien sind offen für das Thema Artenschutz. Wir wollen erreichen, dass diese Familien stolz darauf sind, in einem Land zu leben, das den größten Artenreichtum an Primaten hat, und sich für den Schutz der Tiere verantwortlich fühlen.“ Das Limbe Wildlife Centre arbeitet, auch mit der Unterstützung des Erlebnis-Zoo Hannover, bereits seit über zehn Jahren mit Wilderer-Familien in Kamerun, bietet ihnen neue Arbeitsplätze im Artenschutz durch den Anbau von Futterpflanzen für die Tiere, die in der Auffangstation leben, und führt sie so heraus aus der Wilderei und dem Tierhandel. Mit dem „Family Nature Club“ soll nun ein weiterer Schritt gemacht und die Gemeinde Batokes in eine Naturschutz-Gemeinde verwandelt werden. Über die große finanzielle Unterstützung aus Hannover durch die WAZA zeigt sich das Team aus Kamerun überglücklich: „Mit dem Geld der WAZA können wir unsere Artenschutzbotschaft zu den Familien transportieren und sie dabei unterstützen, sich mehr für die Wildnis und die Tiere Kameruns einzusetzen. Die Kinder dieser Gemeinde sind die Zukunft des Artenschutzes“, so Peggy Motsch, Managerin des Limbe Wildlife Centres bei ihrem Besuch im Erlebnis-Zoo. „Danke, Zoo Hannover!“ Limbe Wildlife Centre – Das Limbe Wildlife Centre liegt im Südwesten Kameruns in der Region von Mount Cameroon, einem Nationalpark, in dem unter anderem die bedrohten Drills und Schimpansen leben. Ungefähr 50.000 Menschen, vorrangig Kameruner aber auch internationale Gäste, besuchen das Limbe Wildlife Centre pro Jahr und lernen hier über Artenschutz und Biodiversität sowie deren Bedeutung. Gleichzeitig können Besucher die Tiere in der Auffangstation erleben und von Eco-Guides persönlich und nachhaltig informiert werden. Die Station unterrichtet jährlich mehr als 1.500 Schüler, informiert in der Gemeinde, der Schule und im Wildlife Centre über den Umweltschutz. Mit Hilfe von kulturellen und künstlerischen Aktivitäten sollen die Themen Arten- sowie Umweltschutz in den sozialen Kontext gerückt und die Bewohner, insbesondere Kinder, ermutigt werden, sich für ihr ökologisches Erbe und dessen Bewahrung aktiv einzusetzen. WAZA – WAZA ist der internationale Dachverband der Zoos und Aquarien mit mehr als 300 Mitgliedern weltweit. Erklärtes Hauptziel des Verbandes ist die gemeinsame Förderung des globalen Artenschutzes. Dazu zählen auch die zentralen Themen des 21. Jahrhunderts: Nachhaltige Entwicklung, Verschmutzung der Meere, illegaler Wildtierhandel, Tierschutz und Klimawandel. Die WAZA unterstützt mit Fördergeldern verschiedene Artenschutzprojekte ihrer Mitgliederzoos. Durch ein Bewerbungsverfahren werden jedes Jahr Projekte ausgewählt, die eine finanzielle Förderung bekommen. Ermöglicht werden diese Fördergelder durch die großzügige Unterstützung des Disney Conservation Fund und der Expertise der International Zoo Educators Association. Langjährige Unterstützung – Bereits seit über 30 Jahren hält der Erlebnis-Zoo Hannover Drills und setzt sich seit der Gründung des Vereins „Rettet den Drill e.V.“ für den Schutz dieser Affenart ein. Seit Beginn besteht eine enge Zusammenarbeit mit den Artenschutzstationen in Nigeria und Kamerun. Im Sommer 2017 wurde die neue Themenwelt „Afi Mountain“ für die bedrohten Drills eröffnet, um die Zoo-Besucher auf die vergessenen Affen Afrikas und deren notwendigen Schutz aufmerksam zu machen. Gelder vom beliebten ZOO-Run sowie vom 2018 eingeführten Artenschutz-Euro unterstützen die Arbeit der Schutzstationen in Nigeria und Kamerun zusätzlich.

Zoo Basel 05.12.2018
Nachwuchs bei den Sumpfspringaffen
Der jüngste Spross der Sumpfspringaffenfamilie im Zoo Basel turnt schon recht mutig an den Seilen herum. Die in Zoos eher seltenen Äffchen sind Teil eines Erhaltungszuchtprogramms (EEP). Der Zoo Basel unterstützt ein Projekt zum Schutz und zur Erforschung von Springaffen in Peru. Am 5. Oktober ist im Zoo Basel ein Sumpfspringaffe zur Welt gekommen. Das Junge ist vermutlich ein Männchen und hat den Namen Payaso erhalten. Männchen und Weibchen sind bei jungen Sumpfspringaffen nur schwer zu unterscheiden. Payaso ist das Kind von Chica (9) und Gunther (13). Er ist sehr munter und traut sich bereits ein paar Schritte weg von seiner Mutter. Mutig hangelt der Kleine alleine am Seil, saust aber beim kleinsten Alarmruf der Eltern sofort zurück in die Arme von Mama oder Papa. Gemeinsam geht’s besser – Payaso wird von beiden Eltern herumgetragen. Üblicherweise helfen bei Sumpfspringaffen auch die älteren Geschwister bei der Pflege mit. Doch Marañon (3), das ältere Geschwister, sitzt eher abseits, gesellt sich aber zum Schlafen zur Familie. Auch in der Natur bleiben die älteren Jungen lange in der Familie und helfen bei der Pflege des Nachwuchses mit. Erst wenn die Gruppe zu gross wird, wandern sie ab. Für Gunther und Chica ist Payaso ihr neuntes Junges. Sumpfspringaffen leben im westlichen Amazonasbecken als monogame Paare mit ihrem Nachwuchs in den bodennahen Etagen des Regenwaldes. Sie sind bekannt für ihre lauten frühmorgendlichen Duettgesänge. Gerne sitzen sie nebeneinander – ihre langen buschigen Schwänze in sich verschlungen. Sumpfspringaffen beanspruchen kleine Territorien von wenigen Quadratkilometern und ernähren sich hauptsächlich von Früchten und Blättern. Zoo Basel unterstützt Schutzprojekt – Der Zoo Basel engagiert sich seit 2012 für das „Proyecto Mono Tocon“ zur Erhaltung und Erforschung von Springaffen in Peru. Es hat zum Ziel, für wertvolle Gebiete einen offiziellen Schutzstatus zu erlangen. Die Artenvielfalt und die Dichte an Affenarten in den Gebieten werden erfasst und die Bewohner für den Schutz der Tiere sensibilisiert. Zudem ist „Proyecto Mono Tocon“ sehr aktiv in der Umweltbildung, entwickelt didaktische Materialien für Schulen und arbeitet mit weiteren Umweltbildungsorganisationen zusammen. In nur 25 europäischen Zoos können Sumpfspringaffen bewundert werden. Mittlerweile leben insgesamt knapp 98 Tiere in diesen Zoos.

Tierpark Chemnitz 05.12.2018
Neues Trampeltier für den Tierpark
Seit gestern hat der Tierpark eine Bewohnerin mehr: Trampeltier-Stute Merle reiste aus dem Zoo Dortmund nach Chemnitz an. Die erste Nacht verbrachte Merle in Sicht-, Hör- und Riechweite zu den anderen Trampeltieren in einer eigenen Box im Stall. Seit heute darf sie nun auf die Freianlage. Die Trampeltiere – und natürlich auch die Besucher – dürfen sich übrigens über eine neugestaltete Anlage freuen. Die alten Gitterzäune, die die Anlage eingrenzten, wurden entfernt. Nun umfrieden ein schmaler Graben und Steinbarrieren die Anlage. Für uns Menschen sieht dies nicht nach einem wirklichen Hindernis aus und lässt den Blick frei über die großzügige Anlage schweifen, für die Schwielensohler und Passgänger, Kamele, ist das durchaus eine Abgrenzung. Nur in der Mitte des Geheges ist noch ein Stück alter Gitterzaun zu sehen, der die Anlage teilt. Diese Abtrennung, die später auch noch abgebaut wird, wird derzeit noch aus Tiermanagement-Gründen benötigt. So kann sich „Merle“ in Ruhe eingewöhnen. Der Tierpark Chemnitz zeigt derzeit vier Trampeltiere: Hengst Dschingis, Stute Siri, das diesjährige Jungtier Nara und nun auch die im März 2017 geborene Stute Merle. Bei den in Zoos gezeigten Trampeltieren handelt es sich um eine Haustierform. Als Wildtiere kommen sie nur noch in kleinen Restbeständen in der Mongolei und in China vor. Als Haustiere sind sie dagegen in Zentralasien auch heutzutage noch weit verbreitet. Sie werden als Lasttiere, als Milch- und Fleischlieferanten genutzt. Trampeltiere leben in Familiengruppen mit einem erwachsenen Hengst. Es kommen auch Junggesellengruppen und einzelgängerische Hengste vor. Gelegentlich schließen sich die Tiere zu großen Verbänden zusammen.

Zooschule Heidelberg 04.12.2018
Ausgezeichnet im Rahmen des UNESCO-Weltaktionsprogramms: Die Zooschule Heidelberg ist zum vierten Mal Vorbild für Nachhaltigkeit
Am 28.11.2018 wurde die Zooschule Heidelberg vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Deutschen UNESCO-Kommission zum vierten Mal für ihr herausragendes Engagement als Bildungsinitiative für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet. Unter dem Motto „Ausgezeichnet“ prämierten Staatssekretär Christian Luft vom Bundes-ministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK) Prof. Dr. Maria Böhmer 32 Lernorte, 43 Netzwerke und 6 Kommunen für ihr herausragendes Engagement für Bildung für nachhaltige Entwicklung am 28. November in Bonn. „Die Zooschule Heidelberg schafft es, den Teilnehmenden ihrer Bildungsprogramme die Auswirkungen unseres Konsumverhaltens spielerisch und handlungsorientiert zu vermitteln. Immer im Zentrum: Die Botschaft, dass jeder Einzelne zur nachhaltigen Entwicklung beitragen kann. Der BNE-Ansatz ist als Leitlinie klar im Programm verankert und wird im Großteil aller Veranstaltungen berücksichtigt. Eine strukturierte Kompetenzentwicklung der Mitarbeitenden ist durch regelmäßige Fort- und Weiterbildungen der pädagogischen Leitung zu BNE-Themen gesichert“, erklärt die Jury. Staatssekretär Christian Luft hob die gesellschaftliche Bedeutung der gewürdigten Initiativen hervor: „Wir brauchen in Deutschland und der Welt ein noch stärkeres Bewusstsein für einen schonenden Umgang mit Ressourcen und der Notwendigkeit eines nachhaltigen Lebens. Hierfür spielt Bildung für nachhaltige Entwicklung eine Schlüsselrolle. Die heute ausgezeichneten Initiativen leisten einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung des Nationalen Aktionsplans Bildung für nachhaltige Entwicklung. Positive Beispiele und das beeindruckende Engagement der vielen Beteiligten bringen uns in der Verankerung einer nachhaltigen Entwicklung im deutschen Bildungssystem einen weiteren Schritt voran.“ Wie wichtig das Engagement angesichts der aktuellen globalen Herausforderungen ist, betonte DUK-Präsidentin Prof. Dr. Maria Böhmer: „Die neuesten Warnungen von Weltklimarat und Weltbiodiversitätsrat zeigen: für eine zukunftsfähige Welt brauchen wir schnelle und weitreichende Veränderungen. Wie Nachhaltigkeit praktisch gelebt und erfahrbar werden kann, das zeigen unsere 81 herausragenden Bildungsinitiativen Tag für Tag. Ich wünsche mir, dass ihre neuen Lösungsansätze zahlreich aufgegriffen und weiterentwickelt werden.“ Auszeichnungen Seit 2016 zeichnen das BMBF und die DUK im Rahmen der nationalen Umsetzung des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung einmal im Jahr Bildungsinitiativen aus. Die Auswahl trifft eine Jury bestehend aus Mitgliedern der Nationalen Plattform BNE sowie Vertretern des BMBF, der Freien Universität Berlin und der DUK. Neben Lerninhalt, Methoden und Lernprozessen richten die ausgezeichneten Akteure ihr gesamtes Handeln auf BNE aus. Sie orientieren auch die eigene Bewirtschaftung an Prinzipien der Nachhaltigkeit. Somit tragen sie dazu bei, BNE strukturell in der deutschen Bildungslandschaft zu verankern. Als offizieller Beitrag zum Weltaktionsprogramm stellen sie sich ab sofort auf der Internetseite des BNE-Portals vor und profitieren vom Austausch mit anderen Akteuren in einem breiten Wissens- und Praxisnetzwerk. Darüber hinaus stehen die Freie Universität Berlin und die DUK den Initiativen bei Fragen zu der Weiterentwicklung beratend zur Seite.
Nachhaltige Entwicklung Nachhaltige Entwicklung bedeutet Menschenwürde und Chancengerechtigkeit für alle in einer intakten Umwelt zu verwirklichen. Bildung ist für eine nachhaltige Entwicklung zentral. Sie versetzt Menschen in die Lage, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und abzuschätzen, wie sich eigene Handlungen auf künftige Generationen oder das Leben in anderen Weltregionen auswirken. In der globalen Nachhaltigkeitsagenda 2030 der Vereinten Nationen und dem UNESCO-Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung (2015–2019) ist die Umsetzung von BNE als Ziel für die Weltgemeinschaft festgeschrieben. Deutschland beteiligt sich mit dem Nationalen Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung, der im Juni 2017 von der Nationalen Plattform BNE verabschiedet wurde.

Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen 04.12.2018
ZOOM Erlebniswelt feiert Nanooks ersten Geburtstag
Mit einer fünfstöckigen Eistorte aus Fisch, Äpfeln, Nüssen und weiteren Köstlichkeiten hat die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen heute den Geburtstag ihres Eisbärnachwuchses Nanook gefeiert. Nanook wurde am 4. Dezember 2017 als eines von fünf Eisbärbabys weltweit geboren. Bei der Geburt wog sie ungefähr 500 g, jetzt liegt ihr Schätzgewicht bei 80 bis 100 kg. Sie ist sehr verspielt und lebt gemeinsam mit ihrer Mutter Lara auf einer großzügigen Anlage in der Erlebniswelt Alaska. „Nanook hat sich prächtig entwickelt und wir können sagen: Sie ist aus dem Gröbsten heraus“, freut sich Tierärztin Dr. Pia Krawinkel. Die Jungtiersterblichkeitsrate bei Eisbären sei in der Natur sehr hoch. Auch in zoologischen Tiergärten überlebten nur etwa 50 Prozent der Eisbärjungtiere das erste Jahr. Daher sei es für die Zoos eine wichtige Aufgabe, gesunden Eisbärnachwuchs zu bekommen. „Was kann es Schöneres geben als dieses Botschaftertier, mit dem man Kinder und Erwachsene begeistern kann, die Umwelt zu bewahren“, so Dr. Pia Krawinkel. Auch international findet der Eisbärnachwuchs Beachtung und Anerkennung: So erhielt die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen vor kurzem den „Excellence Award for Polar Bear Breeding 2017“. Damit würdigt das Europäische Erhaltungszuchtprogramm EEP Zoos, die in der vergangenen Saison ein Eisbärjungtier groß gezogen haben. Für Nanook gab es heute neben der Eistorte noch zwei weitere Geschenke, die sie vor den Augen der Pressevertreter und Besucher schnell zerrissen hatte. Darin befand sich unter anderem ein Ball, mit dem Nanook geschickt im Wasser und an Land spielte. Am kommenden Samstag gibt es um 15:30 Uhr eine Eisbärfütterung – eine gute Gelegenheit, um Nanook und ihre Mutter Lara zu beobachten und persönlich zum ersten Jahr zu gratulieren.

Zoo Krefeld 04.12.2018
Zoo Krefeld: Spitzmaulnashorn Najuma im englischen Yorkshire Wildlife Park – Nächster Nachwuchs könnte im Spätsommer kommen
Najuma, das fünfte Jungtier des erfolgreichen Spitzmaulnashornpaares Nane und Usoni aus dem Zoo Krefeld, ist mit einem Spezialtransporter auf ihre 800 Kilometer lange Reise in den englischen Yorkshire Wildlife Park gegangen. Begleitet wird ihr Umzug von einem Team der British Broadcasting Company (BBC). Es dreht eine Reportage über die Bedeutung weltweiter Zusammenarbeit von Zoos und Artenschutzorganisationen zum Schutz der Spitzmaulnashörner. Die Beteiligung des Krefelder Zoos am internationalen Zuchtprogramm für die bedrohten Dickhäuter wird durch den Transport und Interviews mit Zoomitarbeitern hervorgehoben. Najuma reist in einem klimatisierten Transporter einer Spezialfirma in ihre neue Heimat. Der Schwerlastkran der Stadtwerke Krefeld hob die samt Nashorn 3,2 Tonnen schwere Transportkiste auf den Laster. Im Yorkshire Wildlife Park leben seit Frühjahr zwei junge Nashornbullen: Makibo aus Magdeburg und Jasper aus Berlin. In einigen Jahren soll Najuma mit Makibo vergesellschaftet werden und hoffentlich an die Zuchterfolge ihrer Eltern anknüpfen. Der Zoo Krefeld setzt sich auch für die Nashörner in freier Wildbahn ein. Er unterstützt den Nashornschutz in Namibia durch regelmäßige Spenden an den Save the Rhino Trust (http://www.savetherhinotrust.org/). Das Nasenhorn der Tiere wird in Asien als traditionelle Medizin genutzt und sein Wert mit Gold aufgewogen, obwohl es wirkungslos ist. In den 1970er-Jahren lebten noch rund 65 000 Spitzmaulnashörner im südlichen Afrika. Bis in die 1990er-Jahre sank die Zahl dramatisch auf 2300 Tiere. Dank strikter Schutzmaßnahmen leben heute wieder etwa 5500 Tiere in freier Natur. Voraussichtlich im Jahr 2019 wird ein Enkel des Krefelder Zuchtpaares zusammen mit vier anderen Jungbullen in einem Schutzgebiet in Ruanda in Afrika ausgewildert. Mit Najuma wurde am 22. August 2016 erstmals ein Nashornjungtier im Krefelder Zoo so wie in der Natur unter freiem Himmel geboren. Nane brachte ihre dritte Tochter, das fünfte Jungtier insgesamt, frühmorgens auf der damals noch neuen Außenanlage zur Welt. Der Zoo Krefeld züchtet seit 2006 als einziger von zwölf Zoos in Nordrhein-Westfalen erfolgreich die stark bedrohten Spitzmaulnashörner. Vielleicht folgt schon bald eine Fortsetzung mit Jungtier Nummer sechs. Sehr wahrscheinlich ist Nashornkuh Nane wieder tragend. Zoobesucher könnten sich dann ab dem Spätsommer über ein Nashornbaby freuen.

Zoo Duisburg 03.12.2018
Vikunjanachwuchs bekommt einen Namen – Auch der erste tiermedizinische Check-Up wurde erfolgreich gemeistert
Vor gut zwei Wochen wurde das erste Vikunja-Jungtier in der Geschichte des Duisburger Zoos unter den wachsamen Blicken der Zoobesucher geboren. Lange haben Zooverantwortliche und Besucher gerätselt, welches Geschlecht der Nachwuchs hat. Nun ist es sicher, das Jungtier ist ein Männchen und hört auf den Namen ‚Caramba‘. Zahlreiche Besucher haben dem Zoo in den vergangenen Tagen Fotoaufnahmen des Jungtieres geschickt, aber das Geschlecht war nie eindeutig zu erkennen. So brachten die Zooverantwortlichen nun Licht ins Dunkle. „Das Geschlecht haben wir erst beim ersten tiermedizinischen Check-Up sicher bestimmen können. Wir sind sehr zufrieden, ‚Caramba‘ ist gesund und entwickelt sich alterstypisch“, freut sich Dr. Carolin Bunert, Tierärztin im Zoo am Kaiserberg. Wie alle Zootiere hat auch ‚Caramba‘ während der Untersuchung seinen Personalausweis bekommen. Die einzigartige Nummer ist auf einem Reiskorn großen Chip gespeichert, welcher mit einer Kanüle unter die Haut gesetzt wird. „Für gewöhnlich haben wir nur bei medizinischen Eingriffen die Gelegenheit, mit unseren Tieren auf Tuchfühlung zu gehen“ erläutert Bunert. „Zwar ist uns allen bekannt, dass Vikunjas ein äußerst weiches Fell haben, aber dass es so flauschig ist, hätten auch die betreuenden Tierpfleger nicht gedacht“, lacht die Tierärztin. ‚Caramba‘ und die Vikunja-Familie kann täglich von 9.00 – 16.00 Uhr im Zoo am Kaiserberg beobachtet werden.

Zoo Landau in der Pfalz 03.12.2018
Wünsche wahrwerden lassen für die Tiere im Zoo Landau in der Pfalz
Wer den Tieren des Landauer Zoos zu Weihnachten eine besondere Freude machen möchte, hat ab jetzt eine zusätzliche Gelegenheit dazu. Auf der Internetplattform „Wishsite“ hat das Zooteam eine ganze Reihe von kleinen oder auch größeren Wünschen aufgelistet, die dem Tierwohl zusätzlich dienen oder die tägliche Arbeit mit den Tieren erleichtern. An die 1.000 Tiere aus 121 exotischen Arten leben derzeit im Zoo Landau in der Pfalz. Dementsprechend unterschiedlich sind die Wünsche. Vom scharfen Knabbersnack für Papageien über allerlei Spielzeug bis zum Trainingsgerät reicht die Palette, und es ist für jeden Geldbeutel etwas dabei. Neben den sehr beliebten Tierpatenschaften, die die Tierhaltung im Zoo wesentlich mit unterstützen, bietet die „Wunschseite“ nun noch einen anderen Weg, den Zoo zu fördern. Unter dem folgenden Internetlink ist der Wunschzettel zu finden: https://www.wishsite.de/wishlist/b1vn7man Auf Wunsch stellt freundlicherweise der Freundeskreis des Landauer Tiergartens e.V. gerne eine Spendenbescheinigung über eine Sachspende aus. Außerdem lädt der Zoo als „Dankeschön“ zu einer exklusiven Zooführung für Tierpaten und Förderer mit Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel ein. Wishsite-Förderer senden dazu bitte Ihre Daten für die Spendenbescheinigung und für die Einladung zur Führung an die Email-Adresse info@zoofreunde-landau.de. Das Zooteam sagt im Namen der Zootiere schon jetzt ein herzliches Dankeschön für eingehende Geschenke!

Tiergarten Nürnberg 03.12.2018
Tierpfleger berichtet über Arbeit mit Dickhäutern
Im einem Vortrag am Donnerstag, 13. Dezember 2018, um 19.30 Uhr im Naturkundehaus des Tiergartens der Stadt Nürnberg berichtet Tierpfleger René Kaiser, stellvertretender Leiter im Revier Dickhäuterhaus, über seine Arbeit. Der Eintritt zum Vortrag ist frei. René Kaiser stellt das Tiergartenrevier 4, wie das Revier Dickhäuterhaus auch bezeichnet wird, vor. In diesem weitläufigen Revier werden pflanzenfressende Tiere aus vier verschiedenen Kontinenten professionell versorgt und gepflegt: das sind südamerikanische Guanakos, schottische Hochlandrinder aus Europa, aus Asien stammende Panzernashörner und Hirsche wie auch die in Afrika beheimateten Somali-Wildesel und Grévy-Zebras. Die markantesten Tiere des Reviers sind die in der Natur hochbedrohten Panzernashörner, die im Tiergarten von Sofie und ihrem Sohn Sanjay vertreten werden. Kaiser zeigt die speziellen Ansprüche der Pfleglinge auf und stellt in seinem Vortrag das tägliche Management und besondere Training der gehaltenen Tiere vor. Darüber hinaus geht er der Frage nach, ob die gewaltigen Nashörner nicht vielleicht doch eher „dünnhäutige Dickhäuter“ sind.

Tierpark Ueckermünde 03.12.2018
News aus dem Ueckermünder Tierpark
Winterrabatt für die Eintrittskarten – In dem Wintermonat Dezember bekommen alle Tierparkbesucher 1 € Rabatt für den regulären, einzelnen Eintrittspreis. Rabatt ist mit anderen Rabattaktionen nicht verbindbar, so sind auch die Familienkarten aus der Rabattaktion ausgeschlossen. Jahreskarten zum Aktionspreis – Ein Mal bezahlen = 363 Tage Tiere hautnah erleben! Für nur 25 € für Erwachsene, 15 € für Kinder zwischen 3 und 15 Jahre, 20 € für Senioren ab 60 Jahre, Schwerbehinderten, Schüler und Studenten können Sie die tierischen Bewohner des Tierparks 363 Tage im Jahr hautnah erleben, auf den Abenteuerspielplätzen toben und an allen Tages- und Abendveranstaltungen teilnehmen. Oder suchen Sie noch Weihnachtsgeschenk? Die tierischen Bewohner des Ueckermünder Tierparks empfehlen die Jahreskarten zum Aktionspreis! Die Jahreskarten zum Aktionspreis sind bis Ende Dezember 2018 an der Tierparkkasse zu erwerben oder per Mail kontakt@tierpark-ueckermuende.de zu bestellen. Öffnungszeiten Weihnachten – Während der Weihnachtszeit bleibt der Tierpark geöffnet. Nur am Heiligabend (24.12.) und Silvester (31.12.) bleibt der Tierpark geschlossen. An allen anderen tagen, auch am 25. Und 26. Dezember ist der Tierpark von 10 bis 15 Uhr geöffnet. Erinnerung! Fotowettbewerb 2018 – Das Tierparkteam freut sich auf Eure Fotos von den tierischen Bewohnern des Tierparks Schicken Sie Ihre diesjährigen Fotos von den tierischen Bewohnern des Ueckermünder Tierparks im Rahmen des Fotowettbewerbs und gewinnen Sie tierische Preise. Bis zu 10 Fotos, mit Titeln und Namen des Fotografen können Sie bis Ende des Jahres per Mail an kontakt@tierpark-ueckermuende.de senden. In den Wintermonaten findet eine kleine Fotoausstellung statt und zum Jahreswechsel wird das schönste Foto gewählt. Mit der Teilnahme bestätigen Sie, dass Sie die Fotos selbst aufgenommen haben, alle Bilderrechte besitzen und diese an den Tierpark übergeben. Im Preistopf sind die Tierpark-Jahreskarten und Eintritts-Gutscheine zu gewinnen.

Zoo Hannover 03.12.2018
Löwen-Party für Naima und Basu – Zoofreunde Hannover e.V. übernehmen Patenschaft für Berberlöwen
Als majestätische Berberlöwen wussten Basu und Naima, wie sie sich ihren neuen Paten vorstellen würden: Sie führten vor, was Löwen (besonders weibliche) am besten können. Beobachten, anschleichen, zuschlagen – Beute machen. In diesem Fall bestand die fette Beute aus fünf großen Kartons, in denen Löwen-Leckereien versteckt waren. Die Löwen-Party hatte der Vorstand des Vereins der Zoofreunde Hannover e.V. am gestrigen Sonntag, 02. Dezember, organisiert und damit nicht nur die Berberlöwen im Erlebnis-Zoo Hannover, sondern auch die versammelten Zoofreunde-Mitglieder überrascht. Auf den Kartons prangten die Namen der beiden Löwen, aber auch die Wörter „Zoofreunde“, „Hannover e.V.“ sowie das Logo des Vereins. Und so lüfteten die Vorstandsmitglieder, die die Kartons eigenhändig auf die Anlage getragen hatten, das gut gehütete Geheimnis um die neuen Patentiere des Vereins während der beliebten Sonntagsführung durch den Zoo. Bislang waren die Zoofreunde die Paten von Elefantenkind Sitara. Nachdem Sitara mit ihrer Familie in den belgischen Zoo Pairi Daiza gezogen war, wurde nach neuen Patentieren gesucht. Die Wahl fiel auf die Berberlöwen, weil sie die Artenschutzarbeit der Zoos in besonderem Maße verkörpern: In freier Wildbahn sind die Berberlöwen längst ausgestorben. Nur dank der Zoos dieser Welt konnte ein kleiner Bestand erhalten werden. „Bei der Suche nach einem neuen Patentier für die Zoofreunde waren wir uns im Vereinsvorstand schnell einig“, erklärte der Vereinsvorsitzende, Christian Wagner. „Der (Berber-)Löwe ist nicht nur im Logo des Erlebnis-Zoos und im Wappen von Stadt und Region Hannover zu finden, er steht auch als Symbol für die Artenschutzbemühungen von Zoo und Zoofreunden.“ Insbesondere zu dem in Hannover geborenen Basu hätten viele Mitglieder eine besondere Beziehung, „konnten wir doch im Laufe der Jahre seine Entwicklung vom tapsigen Kätzchen zum stattlichen Mähnenlöwen mitverfolgen.“ Die neue Patenschaftsurkunde überreichte Klaus Brunsing, Zoologischer Leiter, der sich im Namen des gesamten Zooteams (die Löwen eingeschlossen) für das große Engagement der Zoofreunde für den Erlebnis-Zoo und den Artenschutz bedankte. Die Berberlöwen Naima und Basu begrüßten ihre neuen Paten auf imposante Löwen-Art: Sie zerlegten die fünf Kartons gekonnt, bis auch die letzte Leckerei erlegt war. Zoofreunde Hannover e.V. „Mittendrin und nah dabei“: So lautet das Motto des 1967 gegründeten Fördervereins. Die Unterstützung des Zoo Hannover, die Förderung von Artenschutzprojekten sowie der Naturschutz gehören seit jeher zum Programm des Vereins. Rund 700 Mitglieder zählt der Verein heute. Beliebter Treffpunkt und bereits jahrzehntelange Tradition ist die Zooführung am ersten Sonntag eines Monats, immer mit Informationen aus erster Hand und häufig auch Einblicken hinter die Kulissen. Außerdem finden regelmäßige Vortragsabende mit Themen rund um Zoos, Wildtiere und Naturschutz statt. Weitere Informationen unter www.zoofreunde-hannover.de Berberlöwen Vom Aussterben bedroht – In ihrer Nordafrikanischen Heimat sind Berberlöwen in freier Wildbahn seit Mitte des 20. Jahrhunderts ausgerottet. Nur ein kleiner Bestand des Panthera leo leo konnte bis heute im marokkanischen Nationalzoo Rabat überleben. Mit gezielter Nachzucht wird der Berberlöwe dort vor dem Aussterben bewahrt. Im Rahmen eines Erhaltungszuchtprogramms werden auch in Europa wieder Berberlöwen gezüchtet. Unter allen heute lebenden Löwenarten ist der Berberlöwe die schwerste und größte Unterart. Die Männchen haben eine besonders lange Mähne, die bis weit über die Schultern und unter den Bauch wächst. Bekannt ist der Berberlöwe auch als „Wappentier“ – der Löwe mit den langen Haaren ist unter anderem auf dem Wappen der Region Hannover zu sehen. Steckbrief Berberlöwe (Panthera leo leo) Herkunft: Afrika Nahrung: große Huftiere Größe: Bis zu 250 cm lang Gewicht: Männchen etwa 250 kg; Weibchen bis ca. 180 kg Erreichbares Alter: In menschlicher Obhut bis zu 25 Jahre

Tierpark Berlin 03.12.2018
Vorweihnachtliches Mutterglück für Tonja – Im Tierpark Berlin hat Eisbärin Tonja am 1. Dezember Nachwuchs bekommen
Bis zu 22 Stunden täglich schlief Tonja in den letzten Wochen. Am Freitag war die angehende Eisbären-Mutter erstmals unruhig, schlief deutlich weniger als die Tage zuvor. Am 1. Dezember, 2:33 Uhr brachte Tonja schließlich ein meerschweinchengroßes Jungtier auf die Welt. Dank neuer Kameratechnik konnte Eisbären-Kurator Dr. Florian Sicks auch von zu Hause die Wurfhöhle überwachen und entdeckte so am 1. Dezember als Erster den Nachwuchs. Das Jungtier liegt stets dicht am wärmenden Fell der Eisbären-Mutter. „Als gegen 21 Uhr am 1. Dezember laute Schmatzgeräusche erstmals für eine längere Zeit zu hören waren, löste sich meine erste Anspannung etwas. Mittlerweile trinkt das Eisbären-Jungtier regelmäßig und nähert sich einem Rhythmus von etwa 2-3 Stunden“, erzählt Dr. Florian Sicks. Tonja wurde zwischen März und April mehrmals von Eisbären-Vater Wolodja gedeckt und hat sich im Laufe der folgenden Monate eine dicke Schicht Winterspeck zugelegt. Von schlanken 230 kg im März schaffte es Tonja im September auf 390 kg. Eine Trächtigkeit wurde zwar vermutet, überprüfen konnte man das jedoch nicht: „Eisbären gehören zu den gefährlichsten Landraubtieren, Tonja per Ultraschall zu untersuchen wäre also ohne risikoreiche Vollnarkose nicht möglich gewesen“, erklärt Dr. Sicks. Eine genaue Tragzeit ist bei Eisbären nicht zu bestimmen. Ab Ende des Sommers entwickelt sich nach einer „Keimruhe“ aus dem befruchteten Ei der Embryo und beginnt zu wachsen. Auch im natürlichen Lebensraum der Eisbären ziehen sich die Weibchen im Herbst zurück, um Nachwuchs zu bekommen. „Uns haben die Erfahrung der letzten beiden Jahre nochmal klar gemacht wie schnell solch ein Glück vorbei sein kann. In den ersten 10 Tagen ist die Sterblichkeit besonders hoch, dennoch sind wir sehr zuversichtlich und drücken alle die Daumen. Tonja hat sich bisher immer vorbildlich um ihre Jungtiere gekümmert und sie tut es auch jetzt wieder. Dank der Kameratechnik kann auch ich – sogar von zu Hause – immer wieder live dabei sein und die Beiden in ihrer Wurfhöhle beobachten“, erklärt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. In den nächsten Wochen wird sich niemand der Wurfhöhle nähern. Absolute Ruhe für Mutter und Nachwuchs ist für den Erfolg der Aufzucht ein entscheidender Faktor. Die Eisbären sind aktuell für die Tierparkgäste nicht zu sehen. Wie auch im natürlichen Lebensraum verlassen die Mütter mit ihren Jungtieren erst im Frühjahr die Wurfhöhle.

Tierpark Hellabrunn München 03.12.2018
UNSER LAND übernimmt Patenschaft für Murnau-Werdenfelser-Rinder im Hellabrunner Mühlendorf
Nicht nur der Tierpark Hellabrunn möchte im neueröffneten Mühlendorf die Wichtigkeit der biologischen und regionalen Vielfalt hervorheben, auch das Netzwerk UNSER LAND engagiert sich seit Jahren für den Erhalt der heimischen Biodiversität und eine nachhaltige Erzeugung regionaler Lebensmittel. Da liegt es nahe, dass der Tierpark und UNSER LAND zukünftig gemeinsame Wege gehen. Den Auftakt macht die dauerhafte Patenschaft, die UNSER LAND exklusiv seit dem 1.Dezember 2018 für die Hellabrunner Murnau-Werdenfelser-Rinder übernommen hat. Aktuell besteht die Gruppe aus den beiden Kühen Gretchen und Kenia. Murnau-Werdenfelser-Rinder sind eine Rinderasse mit bayerischen Wurzeln, von denen es heute nur noch etwa 1.000 Tiere gibt. Sie sind sehr widerstandsfähig und genügsam, liefern jedoch weniger Milch als Braun- bzw. Fleckvieh. Daher gilt der Bestand ihrer Rasse als stark gefährdet. Zudem sind ausgewählte UNSER LAND-Produkte ab sofort im Dorfladen, der von Marché International betrieben wird, erhältlich. Für das kommende Jahr gibt es weitere Ideen, beispielsweise an Aktionswochenende im Tierpark oder im Hellabrunner Artenschutzzentrum. „Die Ideen und Ziele von UNSER LAND sind eine optimale Ergänzung zu den Inhalten, die wir in unserem Mühlendorf vermitteln möchten – denn auch hier geht es unter anderem um die Frage, wo unsere Lebensmittel herkommen und wie wir nachhaltig mit unseren Ressourcen wirtschaften können. Denn die biologische und regionale Vielfalt ist unser aller Lebensgrundlage, die wir erhalten müssen. Sei es, indem wir ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Regionalität schaffen oder regionale und nachhaltig erzeugte Lebensmittel in den Fokus der Verbraucher rücken, was dem Netzwerk UNSER LAND seit Jahren erfolgreich gelingt“, so Tierpark-Direktor Rasem Baban. „Wir treten für den Erhalt der Lebensgrundlagen von Menschen, Tieren und Pflanzen in der Region an“, begründet Adriane Schua, Vorsitzende des Dachvereins UNSER LAND e.V., die Zusammenarbeit. „Dabei setzen wir intensiv auf Bewusstseinsbildung. Das Projekt mit dem Münchner Tierpark Hellabrunn bietet die große Chance, Menschen zu erreichen, die sich als Tierparkbesucher offensichtlich für die Artenvielfalt und Kreisläufe in der Natur interessieren.“ UNSER LAND umfasst zehn ehrenamtlich aktive Solidargemeinschaften in elf Landkreisen. Zu ihnen gehören die Landkreise rund um München, die Landeshauptstadt selbst und Augsburg. In einer dualen Struktur setzen sich die Solidargemeinschaften insbesondere für die Bildung von Verbraucherbewusstsein ein, während die UNSER LAND GmbH 120 regionale Lebensmittel zu fairen Preisen vermarktet, die von den Partnerbetrieben erzeugt, verarbeitet und gehandelt werden. Dabei liegen ökologische, ökonomische und soziale Anspruch zugrunde. Diese Lebensmittel unterstützen das Ziel zum Erhalt der Lebensgrundlagen als Botschafter. Sie erzählen die Geschichte ihrer Entstehung und machen so den Wert regionaler Kreisläufe deutlich.

Tiergarten Schönbrunn Wien 03.12.2018
Panda-Zwillinge sind auf dem Weg nach China
Wie schnell doch die Zeit vergeht: Gestern sind die mittlerweile zwei Jahre alten Panda-Zwillinge vom Tiergarten Schönbrunn Richtung China aufgebrochen. Am Nachmittag sind Fu Feng und Fu Ban in die zwei Transportkisten gegangen, in denen jede Menge Bambus auf sie wartete. „Das Hineingehen in die Kisten hat dank des Trainings wie im Bilderbuch funktioniert. Die Zwillinge sind nacheinander in die Kisten gestiegen und haben sich ihre Belohnungskarotte geholt. Natürlich war dann kurz alles aufregend. Angekommen am Flughafen Wien haben sie aber entspannt geschlafen“, so Kuratorin Eveline Dungl, die die Tiere gemeinsam mit Pflegerin Renate Haider und Tierarzt Thomas Voracek begleitet. Nach einer Nacht in der Animal Lounge in Frankfurt geht es nun nach Chengdu. Ziel ist die Panda-Station in Gengda. Im Frachtflugzeug von Frankfurt nach Chengdu hat das Begleitteam des Zoos stets Zugang zu den Zwillingen und kann sie fürsorglich betreuen. Der Proviant besteht aus Bambus, Süßkartoffeln, Karotten und Wasser. „Ich habe alle Pandas auf ihren Reisen begleitet. In erster Linie bin ich Ansprechperson für die Behörden. Als Tierarzt habe ich nicht wirklich etwas zu tun, denn die Pandas sind entspannt.“, so Voracek. Um den Pandas die Eingewöhnung zu erleichtern, bleibt Pflegerin Renate Haider mehr als zwei Wochen in der Panda-Station. Haider: „Wenn jemand da ist, den sie von zuhause kennen, fühlen sie sich wohl. Schritt für Schritt übergebe ich ihre Betreuung an den neuen Pfleger.“ Panda-Weibchen Yang Yang geht es gut. Nach der Abreise der Zwillinge hat sie in Ruhe ihre abendliche Bambus-Ration gefressen und ist dann an Ort und Stelle eingeschlafen. Über zwei Jahre lang hat sie ihre Zwillinge liebevoll großgezogen. Als erste Panda-Mutter in Menschenobhut ist ihr dies ohne menschliche Hilfe gelungen. Nun allein ein Gehege zu bewohnen, ist Yang Yang gewohnt. Auch von Long Hui lebte sie außerhalb der Paarungszeit seit Jahren getrennt. Erwachsene Große Pandas sind Einzelgänger. Der Tiergarten Schönbrunn bemüht sich aber natürlich um ein neues Männchen und ist bereits mit seinen chinesischen Vertragspartnern im Gespräch.

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