Zoopresseschau

Zoo Magdeburg 30.11.2018
Zoo Magdeburg: Neues Ranking als zweitbester Zoo Europas
Neues Ranking: Der Zoo Magdeburg erobert den zweiten Platz des neuen Zoo-Rankings in der Kategorie C (jährlich 250.000 bis 500.000 Besucher) mit 155 Punkten. In 29 Ländern war der britische Zooexperte Anthony Sheridan in den letzten beiden Jahren unterwegs, um 126 Zoos unter die Lupe zu nehmen. 40 Kriterien wurden bei Sheridans Zoo-Ranking von renommierten Experten und seinem Team ausgewertet. Die Zoos werden nach Besucherzahlen in Kategorien eingruppiert. Das Ranking beurteilt viele Kriterien eines Zoos, beginnend von der Qualität der Tierhaltung und Artenauswahl, über Gastronomie, Zoodesign, Umweltbildung, Artenschutzprojekte, Marketing, bis hin zur weitergehenden perspektivischen Zooentwicklung. Im Jahr 2015 hatte der Zoo Magdeburg in der Kategorie C von 36 Zoos einen guten 9. Rang erreicht. In Deutschland war nur der Zoo Krefeld vor dem Zoo Magdeburg auf Platz 6. Nach der gerade aktuell veröffentlichten Neubewertung für 2018 hat der Zoo Magdeburg von 43 Zoos nun den Rang 2 erreicht. Nur der Zoo Sosto in Ungarn war knapp vor dem Zoo Magdeburg mit insgesamt 157 Punkten.

Zoo Osnabrück 30.11.2018
Heiligabend mit vielen Aktionen im Zoo Osnabrück „Frank und seine Freunde“, die „Tierische Bescherung“ und ein „Wunschbaum“ verkürzen die Wartezeit
Der Zoo Osnabrück bietet an Heiligabend wieder ein ganz besonderes Programm: Kinder können jetzt an einem Gewinnspiel teilnehmen, um mit etwas Glück am 24.12. Geschenke für die Zootiere zu packen. Außerdem werden „Frank und seine Freunde“ mit allen Kindern Weihnachtslieder singen, ein tierischer „Wunschbaum“ wird erstmals aufgestellt und der „Winterzauber“ findet statt. Passend zum ersten Advent erstrahlt der Zoo Osnabrück bereits im weihnachtlichen Glanz: Etwa 100 Schüler bastelten Schmuck und suchten heute ein schönes Plätzchen für ihre Kunstwerke an der großen Tanne im Eingangsbereich des Zoos. Bunte Sterne, funkelnde Girlanden, internationale Weihnachtsgrüße und selbstgemalte Zootiere im Mini-Format schmücken nun die grünen Zweige. „Die Kinder waren total begeistert und motiviert beim Basteln. Sie haben ausgeschnitten, aneinander getackert und sich tierisch auf das Baumschmücken gefreut“, erzählt Kirsten Vogt, Lehrerin an der Diesterwegschule. Der Zoo bedankte sich für die tatkräftige Unterstützung der Klassen von der Paul-Moor-Schule, der Grundschule Eversburg, der Diesterwegschule sowie der Geschwister-Scholl-Oberschule mit einer kostenlosen Erkundungstour zu Rentieren, Polarfüchsen und Co. Gewinnspiel: Geschenkepacken für Otter und Co. Weiteres Weihnachtsprogramm erwartet Zoobesucher an Heiligabend: Fester Bestandteil am 24.12. ist die „Tierische Bescherung“: 25 kleine Zoo-Fans packen gemeinsam mit Zoopädagogen leckere Pakete mit Obst, Gemüse und Co. Diese „Weihnachtsgeschenke“ werden anschließend an die Zoobewohner verteilt und alle Besucher können beobachten, wie die Tiere ihre „Gaben“ öffnen. Kinder, die Pakete packen möchten, müssen folgende Frage richtig beantworten: Wie heißt die neue Nordamerika-Tierwelt im Zoo Osnabrück? Antwort, Geburtsdatum und Name des Kindes können bis zum 16.12.2018, 24 Uhr an diese E-Mail Adresse geschickt werden: veranstaltungen@zoo-osnabrueck.de. Teilnehmen können Kinder zwischen 4 und 14 Jahren. Aus allen richtigen Einsendungen werden 25 Kinder ausgelost. Diese werden bis zum 19.12.2018 informiert und erhalten weitere Informationen über Uhrzeit und Treffpunkt. Weihnachtslieder, Wunschbaum und kostenloser Eintritt für Kinder Damit die Wartezeit bis zur Bescherung nicht zu lang wird, bietet der Zoo noch mehr Programm an Heiligabend: „Wie jedes Jahr singen ‚Frank und seine Freunde‘ mit den Kindern um 11:15 Uhr Weihnachtslieder, da freuen sich immer die Kleinen wie die Großen und alle singen mit viel Elan mit“, erzählt Jennifer Ludwig, Veranstaltungsfachwirtin im Zoo Osnabrück. Außerdem gibt es dieses Jahr eine Premiere: „Erstmals können die Zoobesucher einen tierischen Wunsch an den ‚Weihnachts-Wunschbaum‘ hängen“, verrät Ludwig. „Wer zum Beispiel schon immer mal die Giraffen im Zoo füttern oder dem Elefantenjungtier Minh-Tan eine Leckerei überreichen wollte, kann diesen Wunsch nun an den Baum hängen. Einer dieser Wünsche wird nach den Feiertagen von uns erfüllt.“ Ihre Wünsche für ein besonderes tierisches Erlebnis im Zoo Osnabrück können Besucher vom 24. bis 26. Dezember an dem „Weihnachts-Wunschbaum“ im Zoo befestigen. Zusätzlich macht der Zoo Osnabrück seinen Besuchern bereits an Heiligabend ein schönes Geschenk: Alle Kinder bis einschließlich 16 Jahre haben am 24. Dezember freien Eintritt. Dank des „Winterzaubers“, der am 22.12. bereits startet, können sich die Jüngsten noch über weitere Attraktionen an Heiligabend freuen: Der Winterkletterwald und eine Tubingbahn sind am Affentempel aufgebaut. Der Winterzauber ist während der Weihnachtsferien täglich geöffnet. Weitere Informationen hierzu stehen auf der Internetseite des Zoos: www.zoo-osnabrueck.de

Zoo Wuppertal 30.11.2018
Neubau von ARALANDIA schreitet voran
Der Neubau von ARALANDIA, dem bislang größten Projekt des Zoo-Verein Wuppertal e.V., schreitet gut voran. Nachdem im März dieses Jahres die Baugenehmigung erteilt wurde und im Juli in Anwesenheit zahlreicher Vereinsmitglieder und mit Unterstützung von Oberbürgermeister Andreas Mucke die Grundsteinlegung erfolgte, sind die Rohbauten der beiden Gebäude von ARALANDIA inzwischen weitgehend fertiggestellt. Die Vereinsmitglieder werden sich am Samstag selbst bei einer exklusiven Baustellenführung von den Baufortschritten einen Eindruck verschaffen können. Mit ARALANDIA erhält der Grüne Zoo Wuppertal ein neues Highlight und Alleinstellungsmerkmal. In der ca. 1.100 Quadratmeter großen, begehbaren Freiflugvoliere werden die Zoobesucher großen Aras, Sonnensittichen, Flamingos und Pudus ohne störende Barriere begegnen können. Ein Stallgebäude und ein Besucherzentrum mit Kiosk und sanitären Anlagen begrenzen die Voliere, die ansonsten von einem an bis zu 10 Meter hohen Metallbögen angebrachten Netz überspannt sein wird. An das Stallgebäude angeschlossen entsteht eine Zuchtstation für bedrohte Aras. Das wegweisende zoologische Konzept für die Ex-Situ-Erhaltung von stark bedrohten Aras macht ARALANDIA zu einem Projekt mit europäischer Tragweite für Zoologische Gärten. Der Kiosk in ARALANDIA wird auch künftig von der Zoo-Service Wuppertal GmbH des Zoo-Vereins betrieben werden. Er ersetzt den ehemaligen Flamingo-Kiosk, der in der Nähe des Blumenrondells stand. Der Kiosk-Container wurde vor rund einem Jahr bereits an seinen aktuellen Standort oberhalb der Baustelle (vor der Seelöwenanlage) versetzt, wo er sich als provisorischer Aralandia-Kiosk bereits jetzt mit einer sehr hohen Kundenfrequenz bewährt hat. Für die sanitären Anlagen für Besucher in ARALANDIA, die dem Besucherzentrum angeschlossen sein werden, hat die Stadt Wuppertal ihre finanzielle Unterstützung zugesagt. Weiterhin sehr gute Resonanz erfährt indessen die vom Zoo-Verein ins Leben gerufene „Aktion Netz-paten“. Über 280 Netzpaten in den Kategorien „Standard“, „Bronze“, „Silber“, „Gold“ und „Diamant“ haben bereits die Gelegenheit ergriffen, symbolisch die Patenschaft für ein Stück des Netzes, das ARALANDIA überspannen wird, zu übernehmen. Der Zoo-Verein freut sich sehr über diese großartige Unterstützung, die bereits über 90.000 Euro eingebracht hat und zeigt, dass das Projekt von zahlreichen Freunden des Wuppertaler Zoos mitgetragen wird. Mit Blick auf das nahende Weihnachtsfest hofft der Zoo-Verein auf weitere Netzpaten. Die Aktion soll auch 2019 fortgesetzt werden.

Wisentgehege Springe 30.11.2018
Das besondere Geschenk für leuchtende Geweihnachten Jahreskarten-Weihnachtsaktion läuft ab 1. 12. bis Heiligabend, 12 Uhr
Das Wisentgehege in Springe verkauft ab 1. Dezember Jahreseintrittskarten mit wilden Rabatten: Erwachsene zahlen nur noch 30 statt 40 Euro. Die Familienjahreskarte ist für 90 statt 110 Euro zu haben. Ermäßigte Jahreskarten für Schüler, Studenten und Menschen mit Behinderung kosten 20 statt 25 Euro. Die Kitz Card kostet 25 statt 30 Euro und die Große Kitz-Card kostet 50 statt 70 Euro. Wer seinen Lieben ein tierisch wildes Geschenk unter den Weihnachtsbaum legen will, kann sich einen Gutschein ausstellen lassen. Gutscheine für Jahreskarten gibt es auch in der Tourist-Information Hannover und online über unsere Internetseite. Die Jahreskarten-Weihnachtsaktion läuft bis Heiligabend, 24. Dezember, 12 Uhr. Dazu gelten bis Donnerstag, 28. Februar 2019, die Wintereintrittspreise. Erwachsene: 10,50 Euro statt 12 Euro. Kinder von 3 bis 17 Jahren 7 Euro statt 8 Euro. Das Familientagesticket (zwei Erwachsene, zwei Kinder) kostet 30 statt 33 Euro, jedes weitere Kind drei Euro. Schüler, Studenten und Besucher mit Behindertenausweis zahlen 8,50 Euro statt 9,50 Euro. Nicht vergessen: Ein Besuch des Wisentgeheges ist auch im Winter schön. Dann sind viele Tiere sogar besser zu sehen, weil Bäume und Büsche das Laub verloren haben und sie sich nicht so gut verstecken können.

Güstrower Wildpark-MV 30.11.2018
365 Tage tierisch tolle Erlebnisse – Kaufe 2, erhalte 3: Jahreskarten-Aktion des Wildpark-MV startet
Es ist wieder soweit: Der Güstrower Wildpark-MV startet ab 1. Dezember Verbindungschaussee 1 2018 seine beliebte Jahreskarten-Aktion. So können die Besucher den 18273 Güstrow Wildpark nicht nur 365 Tage im Jahr erleben, sooft sie möchten, sondern Tel. 03843 24 68 0 Fax 03843 24 68 20 dank der Jahreskarten-Aktion auch ordentlich sparen. info@wildpark-mv.de www.Wildpark-MV.de 3 für 2: Ein Jahr Wildnis für ein Kind gratis! Geschäftsführer: Wer vom 1. Dezember 2018 bis 31. Januar 2019 zwei Jahreskarten für Dipl.-Ing. Klaus Tuscher Erwachsene, auch ermäßigt, kauft, erhält eine Kinderjahreskarte (3-16 Jahre) gratis. Übrigens: Auch öffentliche Feste des Wildpark-MV, wie das Amtsgericht Rostock HRB 3815 Osterfest am 21. April 2019 oder das Wiesenfest am 30. Juni 2019, sind inklusive. Und sonst? Noch mehr Rabatte! Karteninhaber erhalten bei Vorlage der Wildpark-MV-Jahreskarte in teilnehmenden Zoos und Tierparks in Mecklenburg-Vorpommern einen Rabatt auf den Eintrittspreis. Bitte vor dem Besuch bei der jeweiligen zoologischen Einrichtung informieren, welche Rabatte gewährt werden. Wo gibt es die Jahreskarten? · an der Kasse im Wildpark-MV · auf www.wildpark-mv.de/tickets

Zoo Schwerin 30.11.2018
Zoo bleibt wegen Arbeiten zur Verkehrssicherung vorrübergehend geschlossen
In der Zeit von Montag, den 03. bis Freitag, den 07.12.2019 bleibt der Zoo für Besucher geschlossen. Dadurch können dringende Arbeiten wie Baumpflege, vorbereitende Maßnahmen für Bauprojekte und Sanierungen an Besuchertoiletten schnell und effizient erledigt werden. Es ist ein ungewöhnlicher Schritt, denn normalerweise wird versucht, solche Arbeiten während des laufenden Betriebes durchzuführen. Entweder bevor die Zookassen öffnen oder es werden Besucherareale zeitweise gesperrt. Diese Bereiche müssen im Anschluss direkt beräumt und gereinigt werden, sodass die Einschränkungen für Besucher möglichst gering sind. Das bedeutet aber auch, dass viel kostbare Arbeitszeit für die Vor- und Nachbereitung aufgewendet werden muss. Wichtige Maßnahmen ziehen sich dadurch oft sehr in die Länge. Daher haben wir uns entschieden, diese Maßnahmen kompakt in eine einzige Woche zu verlegen, auch wenn es bedeutet, dass wir den Zoo für geschlossen halten müssen. So können beispielsweise Stämme, Äste, Maschinen und sonstiges Material dort verbleiben, wo sie gerade sind, bis sie in einem einzigen Arbeitsgang gegen Ende der Woche beseitigt und abgebaut werden. „Wir haben uns bewusst für diesen Zeitpunkt entschieden, da die erste Woche im Dezember im Allgemeinen gering für einen Zoobesuch genutzt wird. Daher sind auch nur wenige Besucher betroffen. Wir bitten um Verständnis und möchten gleichzeitig, als kleine Wiedergutmachung, am Samstag, den 8.12. und Sonntag, den 09.12.2019 unter dem Motto „Zahl-was-du-willst“ einladen“, so Zoodirektor Dr. Tim Schikora. „Zahl-was-du-willst“ am 08. & 09.12.2019 An diesen Tagen entscheiden die Gäste des Zoos selbst, was ihnen der Besuch der rund 1.600 Tiere wert ist. Um das Angebot nutzen zu können, wie gewohnt vor dem Betreten des Zoos an der Kasse melden und unter Angabe der Personenanzahl und Zahlung des Wunschbetrags die Eintrittskarten entgegennehmen. Jahreskarten berechtigen auch im Rahmen der Aktion zum kostenfreien Eintritt. Der Zoo hat täglich von 10 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit (derzeit ca. 16.00 Uhr) geöffnet.

Zoo Dresden 29.11.2018
Neues von der Elefantengruppe aus dem Zoo Dresden
Seit zwei Wochen lebt der afrikanische Elefantenbulle Tembo aus dem Tierpark Berlin im Zoo Dresden. Die Eingewöhnung und das sukzessive Heranführen an die Dresdner Arbeitsroutine verliefen bisher sehr zufriedenstellend. Als nächster Schritt erfolgte nun die Zusammenführung mit den drei Elefantenkühen Drumbo, Mogli und Sawu. Wie erwartet verhielt sich Tembo ruhig und entspannt und zeigte gegenüber den Kühen keine Aggressionen. Zum Teil ging er eigene Wege und ließ den verängstigten Kühen somit ausreichend Freiraum. Für die erfahrenen Pfleger überraschend war, dass sich die älteste Kuh Drumbo als erste für den Neuankömmling interessierte und relativ schnell seine Nähe suchte. Während Sawu sich ebenfalls interessiert zeigte, legte Mogli in Anwesenheit des Bullen ein eher gestresstes Verhalten an den Tag. Um den Tieren keinem unnötigen Stress auszusetzen, werden Bulle und Kühe vorerst nur für eine relativ kurze Zeitspanne von ca. 1 – 1,5 Stunden zusammen gelassen. Anders als in der freien Wildbahn, wo Elefantenkühe und Elefantenbullen in getrennten Gruppen durch die Savannen ziehen, können in Zoos Bullen auch mit den Kühen gemeinsam gehalten werden, so denn alle Tiere gegenseitig Respekt und Toleranz gegenüber den Gruppenmitgliedern aufbringen. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unseren Zoologischen Leiter Dr. Wolfgang Ludwig unter der Rufnummer 0351 – 4780619.

Zoo Heidelberg 29.11.2018
Abhängen mit Mama und Papa – Nachwuchs bei den Faultieren im Zoo Heidelberg
Das Faultierbaby, das am 20. Oktober im Zoo Heidelberg zur Welt kam, kuschelt am liebsten eng auf Mamas Bauch. Auf dem langen Fell der Mutter ist es besonders warm und gemütlich. Das Ergebnis der aufwendigen Geschlechtsbestimmung durch eine Haarprobe liegt nun vor: Es ist ein Männchen. Der kleine Kerl ist noch namenlos – das soll sich jedoch bald ändern: Bis zum 09.12.2018 können Zoofreunde über die Facebook-Seite des Zoos (www.facebook.de/ZooHeidelberg) oder per Mail an zoo-marketing@heidelberg.de Namensvorschläge einreichen. Für das Heidelberger Faultierpaar Wilma und Fred ist es bereits das siebte Jungtier. Sie sind erfahrene Eltern und kümmern sich sehr geduldig um den Nachwuchs. Das müssen sie auch, denn junge Faultiere sind sehr anhänglich und hängen am liebsten mit ihren Eltern ab. In den nächsten sechs Monaten wird das Faultierbaby den Platz an Mamas Bauch so gut wie nicht verlassen. Erst mit etwa einem halben Jahr beginnen Faultiere, ihre Umgebung eigenständig zu erkunden – natürlich gaaanz gemütlich und immer in der Nähe der Eltern. Noch ernährt sich der Kleine ausschließlich vom Mamas Milch, bis er in ein paar Monaten das erste Mal feste Nahrung zu sich nehmen wird. Faultiere sind Vegetarier. Sie fressen Obst, Gemüse, frisches Laub. Die Faultiere im Zoo Heidelberg haben sogar eine ganz besondere Leibspeise: gegarte Kartoffeln. Mitmachen & Faultier-Namen vorschlagen „Einen Namen für das Jungtier haben wir noch nicht ausgesucht, das Geschlecht wissen wir aber bereits“, verrät Simon Borchardt, Revierleiter im Vogelrevier. Ob junge Faultiere männlich oder weiblich sind, ist sehr schwierig zu beurteilen. Die äußeren Geschlechtsmerkmale sind kaum ausgeprägt, sodass nur eine DNA-Analyse Sicherheit verspricht: „Zur Geschlechtsbestimmung haben wir eine Haarprobe genommen und ins Labor geschickt. Zwei Wochen später kam die Antwort: Es ist ein kleines Faultier-Männchen“, freut sich Borchardt. Damit der neue Mitbewohner in der Südamerika-Voliere nicht mehr allzu lange namenlos bleibt, können sich Zoobesucher aktiv an der Namensfindung beteiligen. Über die Facebook-Seite des Zoo Heidelberg (www.facebook.de/ZooHeidelberg) und per Mail an zoo-marekting@heidelberg.de dürfen Namensvorschläge eingereicht werden. Aus allen Vorschlägen wählen die Tierpfleger im Vogelrevier ihren Favoriten. Mitmachen lohnt sich! „Einer derjenigen, die einen passenden Namen einreichen, darf sich auf ein ganz besonderes Erlebnis freuen. Er oder sie erhält eine Einladung zu einem persönlichen Meet & Greet mit Familie Faultier“, berichtet Borchardt. Der Zoo freut sich auf viele kreative Ideen für die Namensgebung. Die Aktion läuft noch bis zum 09.12.2018, die Entscheidung der Tierpfleger wird online bekannt gegeben.

Zoo Osnabrück 29.11.2018
Jetzt anmelden: „Winterzauber“ mit Eisstockschießen für das Osnabrücker Löwenrudel Außerdem Tubingbahn, Winterkletterwald und Schlittschuhlaufen im Zoo
Winterprogramm im Zoo Osnabrück: Ab dem 22. Dezember startet der „Winterzauber“ mit Tubingbahn, Winterkletterwald und Kinderkarussell im Zoozentrum am Affentempel. Im Januar folgt eine Kunsteisbahn inklusive Eisstockschießen am Abend um den „Löwen-Ice-Cup“. Anmeldungen für das Turnier sind ab sofort möglich. Passend zu den Weihnachtsfeiertagen bietet der Zoo Osnabrück ein zusätzliches Programm zu Vielfraßen, Tigern und Co. für die ganze Familie: Der „Winterzauber“ startet am 22. Dezember mit einer Reifenrutsche, einer sogenannten Tubingbahn, einem Winterkletterwald mit Kletterparcours und nostalgischem Kinderkarussell im Zoozentrum am Affentempel. Das Angebot bleibt bis Anfang März bestehen, wie Zoo-Veranstaltungsfachwirtin Jennifer Ludwig erklärt: „Für Familien ist der Zoobesuch so auch in der kalten Jahreszeit sehr attraktiv. Auf der Aktionsfläche im Zoozentrum können sich die Kinder austoben, während ihre Eltern einen Glühwein oder einen Bratapfel mit Vanillesauce genießen. Dabei halten wir die Aktionen möglichst günstig: Karussellfahren und Reifenrutsche kosten jeweils 1 Euro, für den Kletterwald zahlt man 2 Euro.“ Tageskarten-Besucher erhalten beim Einlass pro Kind einen Gutschein für jede Aktivität. Der „Winterzauber“ findet während der Weihnachtsferien täglich zwischen 11 und 16 Uhr statt (außer 24.12. und 31.12.: 11 bis 14 Uhr). Das Karussell ist an den Weihnachtsfeiertagen (24. bis 26.12.) geschlossen. Nach den Ferien bleibt der „Winterzauber bis zum 10. März jeweils an den Wochenenden 11 bis 16 Uhr bestehen. Kunsteisbahn: Jetzt anmelden fürs Eisstockschießen Neben der Aktionsfläche am Affentempel zieht der „Winterzauber“ im neuen Jahr auch an die Zoogaststätte: Ab dem 4. Januar steht dort eine 12 mal 18 Meter große Kunsteisfläche, auf der Zoobesucher in den Ferien täglich und danach an den Wochenenden tagsüber Schlittschuhlaufen können. „Wer spontan eine Runde drehen will, kann sich Schlittschuhe für 2 Euro ausleihen. Tageskartenbesitzer erhalten einen Gutschein für die Ausleihe eines Paares“, berichtet Ludwig weiter. „Ab dem 26. Januar wird dann der Kampfgeist geweckt, wenn das große ‚Eisstockschießen-Turnier‘ beginnt.“ Dabei treten Mannschaften gegeneinander an und lassen die Stöcke über das Eis schlittern – gleichzeitig tun sie damit Gutes, denn der Erlös geht an den Umbau der Löwenanlage. Auf den Gewinner wartet der „Löwen-Ice-Cup“. Gespielt wird an verschiedenen Abenden (26.01., 06./09./13./16./20./27.02, 09.03.) zwischen 18 Uhr und 21:30 Uhr, das Finale schließt das Turnier am 9. März ab. An diesen Abenden können Zuschauer kostenlos in den Zoo und die Teams anfeuern. Zusätzlich werden kostenfreie Führungen durch den abendlichen Zoo angeboten und die Zoogastronomie bietet winterliche Speisen wie Grünkohleintopf oder auch wärmende Getränke wie Glühwein an. Firmen haben außerdem die Möglichkeit, das Eisstockschießen exklusiv donnerstag- oder freitagabends für beispielsweise Firmenfeiern zu buchen – mit Essen und Zooführungen. Der Zoo organisiert das Eisstockschießen erneut gemeinsam mit der Agentur „alles bestens“ Schäfer, Events & Medien. Geschäftsführer Christian Schäfer berichtet: „Das Eisstockschießen im Zoo ist etwas ganz Besonderes – die Atmosphäre im abendlichen Zoo ist besonders schön und zwischendurch hört man die Tiere. Auf der Eisbahn wird es richtig spannend, denn auch wer das Eisstockschießen noch nie ausprobiert hat, kriegt meistens schnell den ‚Dreh‘ raus und hat eine Menge Spaß bei dem spannenden Mannschaftsspiel.“ Zusatzveranstaltungen wichtig für Zoo Neben einem besonderen Erlebnis für die Zoobesucher sei es für den Zoo Osnabrück finanziell insbesondere in der dunklen Jahreszeit wichtig Zusatzveranstaltungen anzubieten, wie Zoogeschäftsführer Andreas Busemann erklärt: „Da wir uns fast ausschließlich selbst finanzieren, sind derartige Veranstaltungsformate für uns eine Möglichkeit zusätzliches Budget zu erwirtschaften. Und das ist sehr wichtig für uns und unsere Zootiere – nur auf diesem Weg können wir diverse Umbaumaßnahmen realisieren und für das Wohlergehen unserer Tiere sorgen. Der Erlös des Eistockschießens beispielsweise fließt komplett an den Umbau der Löwenanlage.“ Das Turnier wird unterstützt von der Filmpassage Osnabrück, Kinnius Fleischverarbeitung, Antenne Niedersachsen, der Rahenbrock Gruppe, den Stadtwerken Osnabrück, der Sparkasse Osnabrück sowie Berenswerth Energieservice, Coors – Ihre Bäckerei, der Handelskrankenkasse und der Joh. Wolfang Fischer GmbH. „Bei diesen und den weiteren Unterstützern bedanke ich mich herzlich für die tolle Zusammenarbeit“, so Busemann. Anmeldungen für das Eisstockschießen Die Anmeldung für private Teams ist ab sofort bis zum 12. Februar 2019 über die E-Mail-Adresse eisstockschiessen@agentur-allesbestens.de möglich. Ein Team besteht aus vier bis acht Spielern und die Teilnahmegebühr pro Team liegt bei 50 Euro. Firmen können sich direkt an Veranstaltungsfachwirtin Jennifer Ludwig wenden: ludwig@zoo-osnabrueck.de. Der Zoo Osnabrück hat auch zur Weihnachtszeit täglich von 9 bis 17 Uhr (Kassenschluss/letzter Einlass: 16 Uhr) geöffnet. Nur am 24.12. und am 31.12. schließt der Zoo bereits um 14 Uhr. Am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag sowie an Neujahr gelten die regulären Öffnungszeiten.

Zoo Leipzig 29.11.2018
Nikolaustag im Zoo Erinnerungsfoto mit Tammi und Lama
Adventskalender, Lichterkranz, Räucherkerzen – und der Nikolaustag läuten den Start in den Advent und damit in die geheimnisvollsten Wochen des Jahres ein. Der Zoo Leipzig lädt am 6. Dezember alle Kinder bis 16 Jahre zum kostenlosen Zoobesuch ein. Der Nikolaus erwartet die kleinen Zoobesucher von 15 bis 16 Uhr gemeinsam mit Zoo-Maskottchen Tammi und einem Lama zum gemeinsamen Fototermin. Die Erinnerungsbilder gibt es kostenfrei als Nikolausgeschenk des Zoos dazu. An diesem Tag hat auch Gorilla-Jungtier Kio seinen ersten Geburtstag und freut sich über zahlreiche Geburtstagsgäste in Pongoland. Zoo in der City Mit einer voll bestückten Weihnachtshütte ist der Zoo Leipzig auf dem gestern eröffneten Weihnachtsmarkt in der Leipziger Innenstadt präsent. Kuschelige Plüschtiere, spannende (Wimmel-)Bücher sowie Ticket- und Touren-Gutscheine für den nächsten Zoobesuch sind vorrätig. Diese sind für Erwachsene, Kinder und Familien erhältlich und sowohl für Tagestickets, Jahreskarten oder spannende Entdeckertouren einsetzbar. Exotische Geschenkidee Das Veranstaltungshighlight in der kalten Jahreszeit: Beim African Dinner in der stilechten Kiwara-Lodge erleben die Gäste einen unvergesslichen Abend mit afrikanischem Viergangmenü inklusive Getränken und einer Lesung der Leipziger Kabarettistin Uta Serwuschok aus ihrem Buch „Komm, mir gehn bei die Giraffen“. Höhepunkt des Abends ist eine exklusive Tour mit Tierpflegern in das Giraffenhaus und in die Löwenhöhle, bevor die nächtliche Zooatmosphäre vollends in ihren Bann zieht. Termine: 25.01.2019, 01.02.2019, 08.02.2019, 14.02.2019 (Valentinstag), 22.02.2019. Buchungen ab sofort unter Tel. 0341-5933377. Magisches Tropenleuchten im Winter Wenn die Weihnachtsbäume abgeschmückt und die Adventsmärkte abgebaut sind, erhellt ein neuer Lichtschein die winterliche Dunkelheit: Das Magische Tropenleuchten, das im vergangenen Jahr seine Premiere feierte, kehrt zurück. Vom 10. Januar bis zum 3. Februar 2019 erstrahlt die Tropenerlebniswelt Gondwanaland immer donnerstags bis sonntags von 17 bis 22 Uhr in faszinierenden Farben. Bescher können sich von leuchtenden Wesen, rhythmischen Klängen und einer bunten Illuminierung verzaubern lassen und erleben eine unvergleichliche Stimmung in Deutschlands größtem tierischen Dschungel. www.zoo-leipzig.de/tropenleuchten.

Erlebnis-Zoo Hannover 29.11.2018
Ausgezeichnet: Zooschule ist Vorbild für Nachhaltigkeit – Bundesministerium für Bildung und Forschung und Deutsche UNESCO- Kommission zeichnen herausragende Bildungsinitiativen für nachhaltige Entwicklung aus
Eine Schule, die eine Regenwassernutzungsanlage einsetzt. Globale Lernpartnerschaften, in denen Berufsschüler etwas über nachhaltiges Wirtschaften lernen. Eine Gemeinde, die sich für Bildung, Ressourcenschonung, Klimaschutz und Mobilität in ihrer Region stark macht – gute Bildungsbeispiele für nachhaltige Entwicklung in der Praxis sind zahlreich. Unter dem Motto „Ausgezeichnet“ prämierten Staatssekretär Christian Luft vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK), Prof. Dr. Maria Böhmer, am 28. November in Bonn 32 Lernorte, 43 Netzwerke und 6 Kommunen für ihr herausragendes Engagement für Bildung für nachhaltige Entwicklung. Darunter: Die Zooschule des Erlebnis-Zoo Hannover. „In der Zooschule des Erlebnis-Zoos Hannover finden sich konkrete Anhaltspunkte für eine Transformation des Lernortes: Bildungsangebote eröffnen den Schülerinnen und Schülern Bewertungs- und Handlungsoptionen im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung und Projekte werden ganzheitlich konzipiert. Darüber hinaus findet eine klare Orientierung an nachhaltigkeitsrelevanten Initiativen statt – der Zoo ist für sein Energiemanagement nach ISO50001 zertifiziert und nimmt am Programm ÖKOPROFIT der Landeshauptstadt Hannover teil,“ erläuterte die Jury. Die Auszeichnung nahm Kathrin Röper, Referentin für Artenschutz und Zoopädagogik im Erlebnis-Zoo, in Bonn entgegen. Staatssekretär Christian Luft hob die gesellschaftliche Bedeutung der gewürdigten Initiativen hervor: „Wir brauchen in Deutschland und der Welt ein noch stärkeres Bewusstsein für einen schonenden Umgang mit Ressourcen und der Notwendigkeit eines nachhaltigen Lebens. Hierfür spielt Bildung für nachhaltige Entwicklung eine Schlüsselrolle. Die heute ausgezeichneten Initiativen leisten einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung des Nationalen Aktionsplans Bildung für nachhaltige Entwicklung. Positive Beispiele und das beeindruckende Engagement der vielen Beteiligten bringen uns in der Verankerung einer nachhaltigen Entwicklung im deutschen Bildungssystem einen weiteren Schritt voran.“ Wie wichtig das Engagement angesichts der aktuellen globalen Herausforderungen ist, betonte DUK-Präsidentin Prof. Dr. Maria Böhmer: „Die neuesten Warnungen von Weltklimarat und Weltbiodiversitätsrat zeigen: für eine zukunftsfähige Welt brauchen wir schnelle und weitreichende Veränderungen. Wie Nachhaltigkeit praktisch gelebt und erfahrbar werden kann, das zeigen unsere 81 herausragenden Bildungsinitiativen Tag für Tag. Ich wünsche mir, dass ihre neuen Lösungsansätze zahlreich aufgegriffen und weiterentwickelt werden.“ BNE strukturell in der Bildungslandschaft verankert Seit 2016 zeichnen das BMBF und die DUK im Rahmen der nationalen Umsetzung des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung einmal im Jahr Bildungsinitiativen aus. Die Auswahl trifft eine Jury bestehend aus Mitgliedern der Nationalen Plattform BNE sowie Vertretern des BMBF, der Freien Universität Berlin und der DUK. Neben Lerninhalt, Methoden und Lernprozessen richten die ausgezeichneten Akteure ihr gesamtes Handeln auf BNE aus. Sie orientieren auch die eigene Bewirtschaftung an Prinzipien der Nachhaltigkeit. Somit tragen sie dazu bei, BNE strukturell in der deutschen Bildungslandschaft zu verankern. Als offizieller Beitrag zum Weltaktionsprogramm stellen sie sich ab sofort auf der Internetseite des BNE-Portals vor und profitieren vom Austausch mit anderen Akteuren in einem breiten Wissens- und Praxisnetzwerk. Darüber hinaus stehen die Freie Universität Berlin und die DUK den Initiativen bei Fragen zu der Weiterentwicklung beratend zur Seite. Hintergrund Nachhaltige Entwicklung bedeutet Menschenwürde und Chancengerechtigkeit für alle in einer intakten Umwelt zu verwirklichen. Bildung ist für eine nachhaltige Entwicklung zentral. Sie versetzt Menschen in die Lage, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und abzuschätzen, wie sich eigene Handlungen auf künftige Generationen oder das Leben in anderen Weltregionen auswirken. In der globalen Nachhaltigkeitsagenda 2030 der Vereinten Nationen und dem UNESCO-Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung (2015–2019) ist die Umsetzung von BNE als Ziel für die Weltgemeinschaft festgeschrieben. Deutschland beteiligt sich mit dem Nationalen Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung, der im Juni 2017 von der Nationalen Plattform BNE verabschiedet wurde. Weitere Informationen: www.bne-portal.de/auszeichnungen

Kölner Zoo 29.11.2018
Memorandum unterzeichnet: Kölner Zoo setzt Engagement für Przewalski-Pferde in der ungarischen Puszta fort
Der Kölner Zoo setzt sein Schutzprojekt für die bedrohten Przewalskipferde auch in Zukunft fort. Er unterzeichnete dafür jüngst ein Memorandum of Understanding mit Vertretern des in Ungarn gelegenen Nationalparks Hortobágyi. Die Kooperation umfasst die Fortführung gemeinsamer Tiermanagement- und Forschungsanstrengungen zu dieser bedrohten Wildpferdeart, Unterstützung bei veterinärmedizinischen Arbeiten, die Veröffentlichung wissenschaftlicher und populäre Artikel sowie gemeinsame Aktivitäten im Bereich Bildung. Das Engagement des Kölner Zoos für die Przewalskipferde hat eine lange Tradition. In der Vergangenheit konnten bereits vielfach Tiere zur Auswilderung bereitgestellt werden. Ab 1997 kehrten Wildpferde sukzessive in den Steppenlebensraum der Puszta im Nationalpark Hortobágyi zurück. Der Nationalpark und der Zoologische Garten Köln waren dabei stets eng miteinander verbunden, um das Schutzprojekt in diesem einzigartigen Steppenlebensraums mit seiner großen Vielfalt an heimischen Pflanzen und Tieren voranzutreiben. Im dem ungarischen Nationalpark leben heute wieder rund 300 Przewalskipferde. Maßgebliche Projektverantwortliche seitens des Kölner Zoos waren die beiden Kuratorinnen Dr. Waltraut Zimmermann und Dr. Lydia Kolter – beide heute im Ruhestand. Die renommierten Zoologinnen begleiteten v.a. die Startphase des Projekts mit ihrer Expertise. Dr. Zimmermann verbrachte dafür viele Monate in Ungarn. Dr. Kolter wurde im September 2018 u.a. für ihr wissenschaftliches Engagement für die Przewalskipferde mit dem „Lifetime Achievement Award“ des Europäischen Zooverbands (EAZA) ausgezeichnet. Neuer Verantwortlicher des Kölner Zoos für die Przewalskipferde ist Kurator Dr. Benjamin Ibler, für den Hortobágyi Nationalpark ist es seine ungarische Kollegin Viola Kerekes. Der Kölner Zoo unterstützt neben dem Nationalpark Hortobágyi auch die Wiedereinführung von Przewalskipferden in der Mongolei, die vom Zoologischen Garten Prag gesteuert wird. Wer das Engagement des Kölner Zoos für die Przewalskipferde unterstützen will, kann dies mit einer Spende auf folgendes Konto tun: Kreissparkasse Köln – IBAN: DE59 3705 0299 0000 0000 1231 23 Przewalskipferde (Equus ferus przewalski) sind die einzigen Wildpferde, die bis heute existieren. Ihre Art konnte nur durch die koordinierten Anstrengungen von Zoologischen Gärten in aller Welt gerettet werden. Informationen zum Artenschutz-Engagement des Kölner Zoos unter www.koelnerzoo.de/artenschutz

Tierpark Hellabrunn 29.11.2018
Schlechtwetterspaß im Tierpark Hellabrunn
Es ist nicht mehr zu leugnen: Der Winter hält Einzug in Deutschland und auch München hat sich in den letzten Tagen unter eine erste, noch dünne Schneedecke gehüllt. Kein Grund, sich komplett einzuigeln und hinter dem Ofen zu verkriechen, denn Hellabrunn hält auch bei grauem Wetter zahlreiche Highlights mit seinen tierischen Bewohnern parat, die Herz und Gemüt erwärmen. In eine komplett andere, aber überaus faszinierende Welt führt es den Besucher beim Betreten des Hellabrunner Aquariums, wo sich mit beinahe 9.000 Individuen aus fast 300 Arten der vielfältigste Tierbestand des Münchner Tierparks befindet. Abgedunkelte Räume, eine entspannte Atmosphäre und angenehme Temperaturen lassen den Winter vergessen und gänzlich in die einzigartigen Unterwasserlandschaften mit seinen über 20 verschiedenen Aquarien eintauchen. Über die Aquariumsbrücke gelangt man direkt in die tropischen Gefilde des Urwaldhauses. Besonders interessant ist hier das Mangrovenbecken gegenüber der Gorilla-Anlage. Hier sorgt eine künstlich erzeugte Meeresbrandung für stetige Bewegung im Wasser und bildet so eine optimale Umgebung für die mittlerweile prächtig gewachsenen Schlammspringer, Schützenfische, Süßwasserseenadeln und Vieraugenfische. Ein paar Meter weiter finden sich im farbenfrohen Riffbecken mehr als 50 Korallenarten, um die sich eine Vielzahl exotischer Fischarten tummeln, sodass man sich fast wie auf einem Tauchgang in der Karibik oder Südsee wähnt. In der Dschungelwelt kann man auch unterschiedliche tropische Vogelarten wie den Balistar bewundern, ein auf der beliebten indonesischen Ferieninsel endemischer Singvogel, der etwa 25 cm groß und 100 Gramm schwer wird und sich durch sein überwiegend weißes Gefieder und eine charakteristische blaue „Augenbinde“ auszeichnet. Der asiatische Sperlingsvogel gilt in seinem natürlichen Lebensraum als hochgefährdet; der Tierpark Hellabrunn beteiligt sich hier durch eine Fernglas-Sammelaktion an einem Aufklärungsprojekt an indonesischen Schulen. Auch ein Besuch bei unserer Faultier-Familie im Nashornhaus lohnt sich immer! Schon seit Juli leben hier Mama Maya und Vater Heinz zusammen mit ihrem Jungtier Sid, dessen Kletterkompetenz täglich Fortschritte macht. Wenn man Glück hat, kann man sehen, wie es mit seiner Mutter in der weitläufigen Seil- und Astanlage über den Köpfen der Besucher herumhangelt. „Hellabrunns faszinierende Tierwelt lässt sich in der kalten Jahreszeit von einer ganz einzigartigen Seite erleben. Gerade die Tierarten aus tropischen Erdteilen lassen sich in der Winterzeit einmal ganz in Ruhe beobachten und ermöglichen unseren Gästen einen exotischen Kurzurlaub vor der Haustür“, schwärmt Hellabrunns Direktor Rasem Baban. „Und bevor man sich wieder ‚ins kalte München‘ aufmacht, bieten unser Hauptrestaurant und das Café Mühle unwiderstehliche Kaffee- und Kuchenspezialitäten an, die die Wintervisite in Hellabrunn kulinarisch abrunden.“ Öffnungszeiten in Hellabrunn im Herbst und Winter: ab 29. Oktober 2018 bis 31. März 2019 täglich von 9 bis 17 Uhr, am 24. und 31. Dezember 2018 von 9 bis 16 Uhr

Tierpark Zittau 29.11.2018
Adventsmarkt
Die Tierparkwichtel sind schon fleißig am Werkeln, damit sich der Tierpark Zittau pünktlich zum 9. Dezember, dem 2. Advent, wieder in ein glitzerndes Weihnachts- Wunderland verwandelt hat. Dann nämlich findet unter dem Titel „Ein Weihnachtsbaum für Tiere“ eine romantische Vorweihnachts- Veranstaltung mit Kunsthandwerkermarkt und einem vielfältigen Begleitprogramm statt. Wahrlich märchenhaft geht es dann zu. Schon am Vormittag spielen „Leichtfuß und Liederliesel“ auf. Wenn Manka von Kubschütz ihre Greife, die „Krieger der Lüfte“ in den Winterhimmel steigen lässt und anschließend in der „Kote“, einer Behausung aus dem hohen Norden ( wo ja auch der Weihnachtmann zu Hause ist), spannende Eulengeschichten erzählt, dann ist das ein ganz besonderes Erlebnis. Der „bärtige Alte“ kommt mit der Kutsche (auf der auch Groß und Klein fahren dürfen) und prall gefülltem Sack. Kunsthandwerker bieten Einzigartiges und Hersteller aus der Region und aller Welt ganz besonders Leckeres an. Da findet sich bestimmt das eine oder andere ganz besondere Geschenk für den Gabentisch…. Am gemütlich-warmen Kamin werden Weihnachtsgeschichten erzählt und handgemachte Musik und leckere Düfte kitzeln die Sinne. Nicht zuletzt hat sich auch wieder „Männels lutziges Puppentheater“ angesagt, um die Lachmuskeln der großen und kleinen Gäste zu strapazieren. Selbstverständlich steht auch wieder Pony- und Eselreiten auf dem Programm, und ein Wintermärchen- Quiz lädt zum Mitmachen ein. Um 12 Uhr und 16,30 Uhr öffnet der Weihnachtsmann dann wieder seinen ganz großen Geschenke- Sack, in dem sich von Kunsthandwerkern, Händlern und befreundeten Einrichtungen und Firmen gespendete kleine Kostbarkeiten befinden. Gegen 17,30 Uhr rundet ein kleiner Lampion- Umzug das Programm ab. Und natürlich können wieder alle Besucher, die möchten, dazu beitragen, dass der Weihnachtsbaum für die Tiere auch in diesem Jahr wieder ganz besonders schön mit kleinen Futterportionen und Selbstgebasteltem geschmückt ist.

Tierpark Görlitz 29.11.2018
Bescherung der Tierpark-Bewohner!
Am 9. Dezember 2018 feiern die Tierpark-Bewohner gemeinsam mit unseren Besuchern tierische Bescherung. Auch unsere Tiere freuen sich über Aufmerksamkeiten zur Weihnachtszeit. Aus diesem Grund darf am 2. Adventssontag in Begleitung der Tierpfleger mit ein paar Leckerbissen für Freude unter Stachelschweinen, Mangusten, Kamelen oder Bauernhoftieren gesorgt werden. Besucher können dazu gerne selbst kleingeschnittenes Futter wie Möhren, Äpfel oder Nüsse mitbringen. Treffpunkt für die Bescherung ist 15 Uhr an der Futterkiste. Zuvor können sich große und kleine Besucher ab 14 Uhr beim Kamel- und Eselreiten aufwärmen. Ende der Veranstaltung ist schließlich an der Festwiese, wo der Nachmittag gemütlich bei Lagerfeuer, Glühwein, Kinderpunsch und Brezel ausklingt. Wer seine Freude an den Tieren teilen möchte, kann an der Kasse Geschenkgutscheine und Jahreskarten erwerben. Ein besonderes Geschenk für Mensch und Tier sind die Patenschaften – mit den Tierpatenschaften unterstützen Sie die Tiere im Tierpark, mit den Naturschutzpatenschaften ihre wilden Verwandten in der Natur.

Tiergarten Schönbrunn 29.11.2018
Nun auch wissenschaftlich bestätigt: Pandabärin Yang Yang ist eine Super-Mama
Der Countdown läuft: Am Sonntag übersiedeln die Panda-Zwillinge aus dem Tiergarten Schönbrunn nach China. Ihre Aufzucht war eine Sensation. Yang Yang ist die erste Panda-Mutter in Menschenobhut, die Zwillinge ohne menschliche Hilfe großgezogen hat. Dass Yang Yang eine „Super-Mama“ ist, bestätigt nun auch eine Forschungsarbeit des Tiergartens, die heute im PLOS ONE Journal veröffentlicht wurde. Martina Heiderer, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Zoos, hat untersucht, wie Yang Yang die Aufzucht geschafft hat. „Dank der Aufnahmen der Kamera in der Wurfbox konnte ich das Verhalten von Yang Yang und ihren Zwillingen Fu Feng und Fu Ban in den ersten vier Lebensmonaten analysieren und untersuchen, wie sie die Zwillingsaufzucht zeitlich bewerkstelligt hat“, so Heiderer. Die Daten der Aufzucht wurden mit jenen von Fu Long und Fu Hu verglichen. Die Ergebnisse sind verblüffend. Heiderer: „Yang Yang hat jedem der Zwillinge genauso viel Zeit gewidmet, wie ihren einzelnen Jungtieren. Das Säubern von zwei Jungtieren hat doppelt so lange gedauert. Auch das Säugen war zeitintensiver, weil die beiden nicht immer gleichzeitig getrunken haben. Aber sie hat die zusätzlich benötigte Zeit nicht bei ihren Jungtieren eingespart, sondern ihre eigene Ruhezeit geopfert und weniger geschlafen.“ Um das Zeitbudget analysieren zu können, musste Heiderer das Videomaterial Minute für Minute durchsehen und dabei notieren, ob Yang Yang gerade schläft, säugt oder ihre Kleinen säubert. „Irgendwann hatte ich das Gefühl, nur noch schwarz-weiß zu sehen.“ Die Publikation finden Sie online unter: http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.02074303

Zoo Innsbruck 28.11.2018
Zur liebgewordenen Tradition gehört der Adventpfad an den Adventsonntagen im Alpenzoo, Beginn ist um 16.00 Uhr beim Schaustall. Weihnachtsmusik und besinnliche Texte begleiten uns beim gemeinsamen Rundgang durch den stimmungsvollen, winterlichen Alpenzoo. Die Kinder sind eingeladen, mit ihren Laternen den Weg entlang der Tiergehege zu beleuchten. Der Auftakt ist beim Schaustall, wo die Kinder beim Warten die Tiere mit bereitgestelltem Futter versorgen dürfen. Den Abschluss bildet das Entzünden der Adventkerze vor der Alpenzoo-Krippe. Für den gemütlichen Ausklang bietet sich die Zoogastronomie ANIMAHL an. Der 1. Adventpfad findet am 2. Dezember statt.

Zoo Innsbruck 28.11.2018
Tiroler Bauernfrühstück – Beim Zoobesuch regionale Kost genießen
In den kommenden Monaten bietet der Alpenzoo zusammen mit dem Zoo-Restaurant ANIMAHL einen besonderen Service an: An jedem Samstag und Sonntag besteht in den Wintermonaten die Möglichkeit, zwischen 9:00 und 11:00 Uhr um € 15,- (inkl. Zooeintritt, für Kinder um € 8,-) ein Tiroler Bauernfrühstück zu genießen. Es werden ausschließlich regionale Produkte von Tiroler Bauern gereicht, also Brot, Eier, Butter, Speck usw. Um Voranmeldung wird unter info@animahl.at gebeten. Natürlich kann man sich auch spontan an der Zoo-Kassa dafür entscheiden, um danach zufrieden und gesättigt die Zoorunde zu starten.

Zoo Zürich 28.11.2018
FAST EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE – Die Rückkehr eines auf dem Zürichberg geborenen Spitzmaulnashorns nach Afrika.
Kurz nach Weihnachten, am 28. Dezember 2014, wurde im Zoo Zürich mit Olmoti das neunte – und vorerst letzte – Spitzmaulnashorn geboren. Schon damals stand fest, dass die Spitzmaulnashörner kurz darauf den Zoo verlassen und das ihnen als Unterkunft dienende Afrikahaus eine neue Bestimmung erhalten würden. Olmoti reiste mit ihrer Mutter Samira im September 2015 in den Zoo und Themenpark Flamingo Land im Osten Englands. Mit Vater Jeremy verliess im März 2016 dann das letzte Spitzmaulnashorn den Zoo Zürich. Die Nashornhaltung im Zoo Zürich startete 1949 mit der Ankunft des Paares Billi und Faru. Diese beiden Tiere stammten aus Tansania und gehörten zur Unterart des Östlichen Spitzmaulnashorns. Billi wurde in Zürich Vater einer Tochter, Mtoto. Fünf Zoo-Nashörner werden ausgewildert – Das Östliche Spitzmaulnashorn wird in Europa aktuell mit neunzig Individuen im Rahmen eines Europäischen Erhaltungszuchtprogramms EEP gehalten und gemanagt. Aus dieser europäischen Zoopopulation sollen nun im Jahr 2019 nach einer sorgfältigen Evaluation fünf Tiere im Akagera-Nationalpark in Ruanda ausgewildert werden. Der Akagera-Nationalpark liegt im Osten Ruandas und grenzt an Tansania. Er wurde 1934 mit einer ursprünglichen Fläche von 2500 Quadratkilometern errichtet. Im Bürgerkrieg in den 1990-er Jahren gingen ein Grossteil des Wildbestandes und ein Teil der Nationalparkfläche verloren. 2010 übernahm die Non-Profit-Naturschutzorganisation African Parks das Management des Nationalparks. Er nimmt heute eine Fläche von 1122 Quadratkilometern ein. Mit einer massiven Erhöhung des Mitarbeiterbestandes und der rigorosen Umsetzung des Schutzstatus’ konnte die Wilderei drastisch reduziert werden. Neben den Elefanten, Kaffernbüffeln, Leoparden und (2015 wieder angesiedelten) Löwen fehlten von den «Big Five» schliesslich nur noch die Nashörner. 2017 wurden nach zehnjähriger Abwesenheit achtzehn Östliche Spitzmaulnashörner von Südafrika in den Park umgesiedelt, wo nun auch schon das erste Jungtiere geboren wurde. Genetische Basis erweitern – Die genetische Basis dieser kleinen Population soll nun mit fünf sorgfältig ausgewählten Tieren aus der europäischen Zoopopulation erweitert werden. Eines dieser ausgewählten Tiere ist die «Zürcherin» Olmoti. Ein anderes ist der junge Bulle Mandela, der im Ree Park Safari in Dänemark geboren wurde. Olmoti und Mandela sind Mitte November in den tschechischen Zoo Dvůr Králové gebracht worden. Dort werden sie mit drei weiteren, dort geborenen Tieren auf die Reise nach Ruanda vorbereitet. Olmoti und Mandela verbindet dabei etwas: Billi, der erste Nashornbulle im Zoo Zürich, ist ihr gemeinsamer Ururgrossvater, und Mtoto, der erste Nashornnachwuchs in Zürich, ihre gemeinsame Urgrossmutter.

Zoo Basel 28.11.2018
Klippschliefer: mehr als beste Freunde?
Anfang September bekam das Klippschliefer-Männchen im Zoo Basel Gesellschaft. Zwei Weibchen kamen aus dem Zoo Kerkrade (NL) nach Basel. Das Trio versteht sich gut, doch das Happy-End hatte eine Vorgeschichte mit Hindernissen. Das Klippschliefer-Männchen (1) kam bereits im Mai 2018 aus dem Zoo Wilhelma (Stuttgart) in den Zolli. Er sollte der neue Partner des älteren Basler Weibchens werden. Das Weibchen aber vertrieb den jungen Mann, der in Folge Abstand hielt und sich vor ihr versteckte. Mit zunehmendem Alter und den ersten Hormonschüben regte sich aber sein Interesse, und er begann, das Weibchen vorsichtig zu verfolgen. Das passte dem Weibchen gar nicht und bevor die Streitenden getrennt werden konnten, wurde das Weibchen bei einer Auseinandersetzung verletzt und musste leider eingeschläfert werden. Neue Tiere aneinander zu gewöhnen ist eine grosse Herausforderung. Besonders schwierig ist es bei Arten, die bei der Partnerwahl besonders wählerisch sind oder über körperliche Fähigkeiten verfügen, die ein Eingreifen seitens der Tierpfleger erschweren. Zu diesen schwierigen Fällen gehören die äusserst springfreudigen Klippschliefer. Freundschaftliche Begegnung – Mit den beiden neuen Weibchen (beide 2 Jahre alt) verstand sich das Männchen auf Anhieb gut. Während der Eingewöhnungszeit lernte sich das Trio erst im Schutz einer Abtrennung kennen. Die beiden Weibchen näherten sich ruhig bis zur Kennenlern-Zone, und auch das Männchen suchte immer wieder ihre Nähe. Nachdem die Tierpfleger keinerlei Hinweise auf Animositäten sahen, beschloss man, alle Tiere zusammenzulassen. Zuerst erkundeten die beiden Weibchen die Anlage im Etoscha-Haus. Dabei lernten sie ihre Mitbewohner, die Siedelweber, die Borstenhörnchen, einen Rotschnabeltoko und die Russköpfchen (eine kleine Papageien-Art) kennen. Dann wurde das Männchen dazu gelassen. Die Neulinge störten sich nicht an der Präsenz des Männchens an ihrer Seite. Nun heisst es abwarten und hoffen, denn es wäre schön, wenn das Männchen mehr als nur ein bester Freund sein wird. In der Natur liegt das Hauptverbreitungsgebiet der Klippschliefer im südlichen Afrika. Es sind Pflanzenfresser, die auf Felsen und in Höhlen wohnen. Sie leben in grossen Kolonien, wobei der Kern aus einem dominanten Männchen und fortpflanzungsbereiten Weibchen sowie ihrem Nachwuchs besteht. Klippschliefer sind in der Natur noch nicht bedroht.

Wildpark MV Güstrow 28.11.2018
Wolfstour zum Winteranfang im Wildpark-MV Wolfswanderungen in der Dämmerung in der kalten Jahreszeit
Nicht nur das Wetter hat eindeutig auf Winterzeit umgestellt, sondern auch der meteorologische Winteranfang am 1. Dezember spricht eine deutliche Sprache: Willkommen in der neuen Jahreszeit! An genau diesem Tag heißt auch der Wildpark-MV wieder Abenteurer und Tierfreunde willkommen, die Lust auf eine Wolfswanderung in der Dämmerung haben. Gemeinsam mit einem Experten geht es dann auf exklusive Tour durch den Park, wobei Spannendes aus dem Leben von Damwild, Wildschwein & Co. berichtet wird. Das Highlight wartet in der Raubtier-WG: die Fütterung des Wolfsrudels. Auch die Luchse zeigen sich gern und mit etwas Glück schaut auch der Nachwuchs bei den Wildkatzen aus seinem Versteck hervor. Dank begehbarer Höhlengänge und Brücken hoch über dem Gehege erleben die Teilnehmer die Tiere fast wie in freier Wildbahn. Wer am 1. Dezember keine Zeit hat, sollte sich den 15. oder 29. Dezember 2018 vormerken. Eine schöne Idee für ganz besondere Winterabende. Gutscheine erhältlich. Anmeldung: Tel. 03843 2468-0.

Tierpark Nordhorn 27.11.2018
Tierpark Nordhorn steuert Rekordergebnis entgegen Rekordbesucher kommen aus Geeste im Emsland 400.000 gezählte Besucher und das einen Tag vor dem Vorjahr – erstmals in seiner Geschichte konnte der Tierpark Nordhorn diese Zahl so früh erreichen und hofft den bisherigen Rekord von 440.000 Gästen aus dem vergangenen Jahr am Ende zu erreichen oder gar zu übertreffen. „Zum bereits fünften Mal in Folge mehr als 400.000 Besucher in unserem schönen Familienzoo begrüßt zu haben ist ein tolles Lob für unsere Arbeit!“ kommentierte Zoodirektor Dr. Nils Kramer diesen Erfolg. „Das wir trotz des sehr heißen Sommers schon jetzt diese Zahl wieder erreicht haben, bestätigt unseren Kurs. Wir hoffen jetzt auf gutes Wetter beim bevorstehenden Weihnachtsmarkt!“ Für Sarah und Malte Strohm mit ihrem einjährigen Sohn Paul begann der Nachmittagsspaziergang im Tierpark mit einer Überraschung! Im Eingangsbereich wurden Sie von Pressesprecherin Ina Deiting mit der freudigen Nachricht begrüßt, dass sie die Rekordbesucher des Jahres sind! Ihre Jahreskarten konnte die junge Familie gleich wieder einstecken und erst einmal einen kleinen Rundgang durch den Familienzoo mit Kaffeepause im Gasthaus „De MalleJan“ machen. Zum Abschluss ihres Zoobesuches gratulierten Tierparkleiter Dr. Nils Kramer zusammen mit dem Vorsitzenden der Gesellschafterversammlung, Erster Kreisrat Uwe Fietzek, und dem Nordhorner Bürgermeister Thomas Berling im Eingangsgebäude des Familienzoos. Sie überreichten den Emsländern als vorgezogene Weihnachtsgeschenke neben Blumenstrauß und Jahreskarten auch ein großes XXL-Wimmelbuch für Paul. Als Vertreter des Landkreises betonte der Erste Kreisrat Uwe Fietzek: „Es ist toll, dass trotz des kühlen Novemberwetters einige Besucher den Zoo für einen kleinen oder größeren Spaziergang nutzen. Das Konzept mit Indoorspielbereich und gemütlicher Gastronomie geht auf und lockt auch im Herbst und Winter in den Tierpark.“

Tierpark + Fossilium Bochum 27.11.2018
Tierische Bescherung im Tierpark + Fossilium Bochum
Was wünschen sich die Erdmännchen wohl zu Weihnachten? Einen Sack Mehlwürmer oder doch ein neues Bällebad zum Spielen? In diesem Jahr sollen auch die Tiere im Tierpark + Fossilium Bochum beschenkt werden. Auf einem Online-Wunschzettel haben die Zootierpfleger*innen zusammengetragen, womit man ihren Schützlingen zum Fest der Liebe eine besondere Freude machen könnte. Von gesunden Leckereien, über Kratzbürsten für die Schweine, bis hin zu Holzspielzeug für Papageien, sind verschiedene Geschenkideen für jeden Geldbeutel vertreten. Tierparkbesucher*innen können so ganz einfach ihren Wunschartikel aus der Liste auswählen und direkt an den Tierpark schicken lassen. auf unserem tierischen Wunschzettel mögen auf den ersten Blick ungewöhnlich für den Zooalltag erscheinen, aber aus Erfahrung wissen wir, dass z.B. selbst ein einfaches Stoff-Hängeregal zu einer tollen Klettermöglichkeit für unsere Totenkopfaffen umfunktioniert werden kann.“ Jeder Artikel auf der Wunschliste wurde daher mit Bedacht, in Hinblick auf die entsprechenden Anforderungen der Tiere, ausgewählt und in der benötigten Stückzahl hinterlegt. Eine zusätzliche Beschreibung, zu welchem Tier das Geschenk passen würde, soll die Auswahl erleichtern. Für die Kattas soll es eine neue Nestschaukel und ein Katzenkörbchen als Rückzugsort und Kuschelhöhle geben. Die Ziegen und Alpakas würden sich über neue Halsbänder und Leinen freuen, um mit ihren Pflegern kleine Ausflüge durch den Tierpark zu unternehmen. Für die cleveren Keas stehen vor allem robuste und bunte Spielzeuge auf dem Wunschzettel, die dem Spieltrieb und dem kräftigen Schnabel der neuseeländischen Papageien standhalten. Zoodirektor Ralf Slabik: „Wir hoffen, dass wir durch diese Weihnachtsaktion einige Sonderwünsche unserer Schützlinge erfüllen können. Unser Dank gilt schon jetzt allen Tierparkfreunden, die zur tierischen Bescherung beitragen.“ Die Wunschliste ist unter dem folgenden Link hinterlegt: www.amazon.de/registry/wishlist/22HLB3AN4BL5U/ref=cm_sw_em_r_mt_mt__wl

Tierpark Cottbus 27.11.2018
Der Nikolaus zu Besuch im Tierpark
Am 6. Dezember um 14:30 Uhr kommt der Nikolaus in den Tierpark und freut sich auf einen Rundgang mit interessierten Kindern und deren Eltern. In diesem Jahr hat der Nikolaus neben kleinen Leckereien für die Kinder auch die eine oder andere Überraschung für unsere Tiere in seinem Geschenkesack. Für die Führung fallen neben dem Tierparkeintritt keine weiteren Kosten an.

Tiergarten Nürnberg 27.11.2018
Tiergarten trauert um Giraffe Lilli
Am Dienstag, 27. November 2018, musste die Netzgiraffe Lilli im Tiergarten der Stadt Nürnberg getötet werden. Lilli hatte seit dem ersten Lebensjahr eine Fehlstellung eines rechten Hinterbeins. Die Fehlstellung verschlechterte sich in den letzten Monaten so stark, dass die Giraffe kaum mehr auftreten konnte. Eine Schmerztherapie schlug nicht mehr an. Deshalb traf der Tiergarten die Entscheidung, Lilli von ihren Schmerzen zu erlösen und zu töten. Zuvor war es dank eines tiermedizinischen Trainings sowie durch regelmäßige Klauenpflege gelungen, die Fehlstellung teilweise zu korrigieren. Lilli kam in der Vergangenheit mit ihrer Einschränkung überraschend gut zurecht. Mit 19 Jahren erreichte sie ein erstaunlich hohes Alter. Unter den 99 weiblichen Netzgiraffen in Europa war Lilli die drittälteste. Lilli wurde am 13. August 1999 im Tiergarten Nürnberg geboren. Sie hat drei Jungtiere erfolgreich aufgezogen, die bisher schon für sieben Enkelkinder im Europäische Erhaltungszuchtprogramm gesorgt haben.

Zoo Osnabrück 27.11.2018
Zoo Osnabrück: Nachwuchs bei bedrohten Weißscheitelmangaben – Auch Jungtiere bei Servalen und Schweinsaffen
Erneut freut sich der Zoo Osnabrück über einen Zuchterfolg bei den stark gefährdeten Weißscheitelmangaben – Vater ist erstmals der 2017 nach Osnabrück gezogene „Arturo“. Auch bei den Schweinsaffen und Servalen verzeichnet der Zoo Nachwuchs. Große Ohren, schwarze Kulleraugen und lange Finger: Am Bauch des Weißscheitelmangaben-Weibchens Kumasi können Besucher mit etwas Glück ein Jungtier entdecken. Das Junge kam am 10. November zur Welt und klammert sich noch fest an den Bauch seiner Mutter. „Wir freuen uns sehr über die Geburt, denn Weißscheitelmangaben gelten laut Weltnaturschutzorganisation ‚IUCN‘ als ‚stark gefährdet‘ – das ist eine Stufe vor ‚vom Aussterben bedroht‘. Um die Art erhalten zu können, ist es wichtig eine von der Wildbahn unabhängige Population aufzubauen“, berichtet Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Kurator im Zoo Osnabrück. Am Schölerberg ist die Mangabenart seit Eröffnung der Afrika-Tierwelt „Takamanda“ im Jahr 2010 vertreten. Innerhalb Deutschlands leben Weißscheitelmangaben in nur zwei weiteren Zoos und europaweit können Besucher sie insgesamt nur in 12 Zoos sehen. Bestand und Nachzucht der bedrohten Affenart in den Zoos werden über das „Europäische Erhaltungszuchtprogramm“ wissenschaftlich kontrolliert. „Wir hatten bislang wirklich Glück mit unserer Gruppe und regelmäßig Nachwuchs“, so Klumpe weiter. „Im vergangenen Jahr tauschten wir unser Zuchtmännchen, denn durch einen koordinierten Wechsel der Tiere entsteht ein genetisch gesunder Bestand in der Europäischen Erhaltungszucht. Und das hat gut geklappt, denn das Männchen Arturo, das letztes Jahr aus dem Zoo Duisburg zu uns kam, ist der Vater des aktuellen Jungtieres“, freut sich der Biologe. Name steht noch nicht fest – Welches Geschlecht das Jungtier hat, wissen die Tierpfleger noch nicht, wie Wolfgang Festl, Tierpfleger und Revierleiter von „Takamanda“, erklärt: „Die erste Zeit nach der Geburt lassen wir Mutter und Nachwuchs erstmal in Ruhe, damit sie sich aneinander gewöhnen können. Zwar kann man manchmal das Geschlecht zufällig von weitem erkennen, aber im Moment müssen wir uns noch ein wenig in Geduld üben, bis wir dem Jungtier einen Namen geben können.“ Derzeit bestünde der Alltag des kleinen Affen noch größtenteils aus Schlafen und Trinken, berichtet Festl weiter. „Die jungen Weibchen aus der nun achtköpfigen Gruppe sind relativ neugierig und schauen sich das Jungtier ganz genau an. Den Vater hat die Gruppe die ersten beiden Tage von seinem Spross ferngehalten, jetzt darf er aber auch in die Nähe“, so der Zootierpfleger. Er geht davon aus, dass Kumasi ihrem Nachwuchs bereits in ein paar Wochen mehr Freiraum gewährt und er unter ihrer Aufsicht die Umgebung erkunden darf. Wird der Nachwuchs zu vorwitzig, halten Weißscheitelmangaben-Mütter ihn schnell am Schwanz fest, sodass die Jungen nicht mehr ausbüxen können. Junge Kätzchen in „Takamanda“ – Nur wenige Meter vom Zuhause der Weißscheitelmangaben entfernt kam vor Kurzem Servalnachwuchs zur Welt. „Die jungen Kätzchen sind für Besucher und uns immer häufiger zu sehen, wenn sie gemeinsam durch das Gras tollen. Bei dem Wetter halten sie sich allerdings auch gerne in der warmen Wurfbox auf“, weiß Festl. In einigen Wochen jedoch steht der erste Besuch des Zootierarztes an. Dann werden die Katzen untersucht und erhalten – ähnlich wie Haustiere – einen Mikrochip, durch den sie eindeutig identifiziert werden können. Auch im Zentrum des Zoos ist weiterer Nachwuchs geboren: Am 16. November kam ein Schweinsaffen-Jungtier zur Welt. Besucher können Mutter und Kind mit dem Rest der nun insgesamt 17-köpfigen Schweinsaffen-Gruppe auf dem Affentempel oder bei niedrigeren Temperaturen im Affenhaus beobachten. „Auch bei kälteren Temperaturen können wir uns im Zoo immer wieder über Tiergeburten freuen, da die Tiere hier unabhängig von den Jahreszeiten immer alles erhalten, was sie benötigen – ob Futter, Wärme, Witterungsschutz oder Beschäftigungsmaßnahmen“, berichtet der wissenschaftliche Kurator Tobias Klumpe. „Wenn im Winter Nachwuchs kommt, richten wir bei Bedarf noch zusätzliche Wärmestellen ein und so können sie auch bei niedrigen Temperaturen Jungtiere aufziehen.“ Abschied von Tapirweibchen Olivia Neben der Freude über den tierischen Nachwuchs gab es für die Tierpfleger auch Grund zur Trauer: Tapir-Weibchen Olivia musste am gestrigen Montag im hohen Alter eingeschläfert werden. „Olivia war mit ihren 28 Jahren schon verhältnismäßig alt, Tapire werden um die 30 Jahre alt. Bereits in den letzten Jahren machte sich ihr Alter bemerkbar und unsere Tierärzte stellten eine Altersarthrose bei ihr fest. Daher war sie auch seit längerem unter Beobachtung und in tierärztlicher Behandlung, denn sie sollte trotz der Beschwerden schmerzfrei leben. Dennoch konnte sie in den letzten Wochen immer schlechter laufen und schwankte immer mehr“, berichtete Tobias Klumpe. In den letzten Tagen habe sich ihr Zustand stark verschlechtert: Sie konnte sich kaum noch bewegen und schlussendlich nicht mehr ohne Hilfe der Tierpfleger aufstehen. Damit sie nicht leidet, mussten Tierärzte, Kuratoren und Tierpfleger die Entscheidung fällen, sie einzuschläfern. Zuvor hatten sich die Tierpfleger liebevoll um die alternde Tapirdame gekümmert, wie Tierpfleger und Revierleiter Daniel Chirico berichtet: „Ich habe Olivia 26 Jahre lang betreut. Sie war schon ein ganz besonderes Tier und kümmerte sich immer liebevoll wie eine Tante oder Oma um den Nachwuchs der anderen Weibchen. Doch in einer so schlechten Verfassung wie am Montag habe ich sie noch nie gesehen, deswegen ist es gut, dass sie jetzt nicht mehr leiden muss.“ Wissenswertes zu Weißscheitelmangaben (Cercocebus atys lunulatus) Die Weißscheitelmangabe zählt zu den Weißlid-Mangaben und ist an den Westküsten Afrikas beheimatet. Dort besiedelt sie die tropischen Regenwälder und hält sich vorzugsweise auf dem Boden oder in den unteren Vegetationsschichten auf. Sie ist zwar nicht territorial, bewohnt jedoch ein Streifrevier von 4 bis 6 Quadratkilometern. Weißscheitelmangaben leben in Familienverbänden von 20 bis 50 Tieren. Die Gruppen setzen sich aus wenigen Männchen, etlichen Weibchen und den Jungtieren zusammen. Weißscheitelmangaben gehören zu den 25 am stärksten bedrohten Affenarten der Welt. Im Freiland gibt es nur noch wenige hundert Tiere. Als Hauptursachen der Gefährdung gilt die Zerstörung des Lebensraumes durch Abholzung und Rodung der Tropenwälder. Lokal wird die Art auch vom Menschen wegen des Fleisches gejagt, welches dann als „bushmeat“ (Buschfleisch) in den Kochtöpfen landet. Wissenswertes zu Servalen (Leptailurus serval) Der Serval ist eine mittelgroße, auf dem afrikanischen Kontinent südlich der Sahara verbreitete Wildkatze. Auffällig sind neben den extrem großen Ohren die sehr langen Beine, die ihm in dem hohen Gras der Savanne einen guten Überblick verschaffen. Als Bodenbewohner bevorzugt der Serval neben Savannen auch gemischtes Busch- und Waldland, aber auch Feuchtbiotope. Nichtsdestotrotz ist er ein guter Kletterer und begibt sich bei Gefahr auf Bäume. Die Jungtiere werden entweder in Erdbauten anderer Tiere geboren oder im Schutz dichten Pflanzenbewuchses. Der Serval ist, wie viele Katzen, ein typischer Einzelgänger und zeigt ein stark ausgeprägtes Territorialverhalten. Wissenswertes zum Südlichen Schweinsaffen (Macaca nemestrina) Schweinsaffen sind eine Primatenart aus der Gattung der Makaken. Ihren Namen erhielten sie aufgrund ihres schweineartig geringelten Schwanzes. Ihr Fell ist kurz und an der Oberseite olivbraun und gräulich, an der Unterseite weiß. Schweinsaffen erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge von 43 bis 77 Zentimetern, ein Gewicht von 5 bis 14 Kilogramm. Ihre Nahrung, die größtenteils aus pflanzlicher Kost besteht, suchen sie in erster Linie am Boden. Nach einer Tragzeit von 6 Monaten bringen Weibchen ihre Jungtiere zur Welt, die sich dann am Bauch ihrer Mütter festklammern. Mit etwa einem Jahr werden die Jungtiere entwöhnt. Die Weltnaturschutzorganisation „IUCN“ hat den Bestand des Südlichen Schweinsaffen als „gefährdet“ eingestuft.

Tiergarten Schönbrunn 27.11.2018
Koala-Weibchen Bunji ist da!
Plüschige Ohren, silbergraues Fell und eine große Knopfnase: Gestern ist ein neues Koala-Weibchen in den Tiergarten Schönbrunn eingezogen und es ist bereits für die Besucherinnen und Besucher zu sehen. „Bunji wurde im Mai 2017 im Zoo Lissabon geboren. Sie wurde uns über das internationale Zuchtprogramm als passendes Weibchen für unser Männchen Wirri Wirri vermittelt“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Begleitet von ihrer Pflegerin ist Bunji im Passagierbereich des Flugzeuges gereist – natürlich in einer Transportbox „Ich habe während des Fluges viel mit Bunji gesprochen und sie war sehr ruhig“, so Pflegerin Ana Rodrigues, die noch bis Freitag in Wien bleibt, um Bunji die Eingewöhnung zu erleichtern. Der Name „Bunji“ (sprich: Bunschi) bedeutet in der Sprache der Aborigines übrigens „Freunde“. In ihrem neuen Zuhause angekommen, hat Bunji alles neugierig erkundet und auch bereits ihren ersten Eukalyptus auf Wiener Boden gefressen. Wirri Wirri hat ihre Ankunft genau beobachtet. „Wirri Wirri hat mit großen Augen zu ihr hinübergeschaut und dafür sogar sein Nachmittagsschläfchen unterbrochen“, so Zoologin Eveline Dungl. Koalas sind Einzelgänger. Bunji und Wirri Wirri bewohnen jeweils eine eigene Anlage. Sie haben aber Geruchs- und Sichtkontakt. Spannend wird es zur Paarungszeit im Frühjahr. Mit zwei bis vier Jahren werden Koalas geschlechtsreif. Der Tiergarten hofft auf Nachwuchs. Seit 2002 leben Koalas in Schönbrunn. Das Weibchen Mirra Li ist heuer im hohen Koala-Alter von 18 Jahren entschlafen. In ihrer Heimat Australien sind Koalas durch die Abholzung der Eukalyptuswälder stark gefährdet. Der Tiergarten betreibt seit Kurzem eine eigene Eukalyptus-Plantage in Alt-Simmering. Wer dieses langfristige Projekt unterstützen möchte, kann den Koalas Bunji und Wirri Wirri symbolisch um 15 Euro ein Eukalyptus-Frühstück spendieren. Infos unter www.herzenspatenschaft.at

Zoo Augsburg 27.11.2018
Zahl doch, was Du wirklich willst! Die tierisch verrückte Aktion im Zoo Augsburg
Auch in diesem Jahr möchte der Zoo Augsburg seinen Zoobesuchern die Adventszeit versüßen. In dieser Zeit heißt es an der Kasse wieder: Zahl doch, was Du wirklich willst! Bei der tierisch verrückten Aktion dürfen die Zoobesucher zwischen dem 2. Dezember und Heiligabend den Eintrittspreis selber bestimmen. Egal ob allein, als Paar oder als Familie, ob einen ganzen Tag oder nur eine Stunde, jeder entscheidet selbst, welchen Eintrittspreis er zahlen möchte. Einfach am Eingang das Wunschpreis-Formular ausfüllen und an der Kasse bezahlen. Zwischen dem 1. Advent und 6. Januar gibt es auch dieses Jahr wieder die exotische Weihnachtskrippe eines Tiroler Holzschnitzers mit vielen Tieren aus fernen Ländern im Löwenhaus zu bestaunen. Ebenfalls im Löwenhaus erwartet der Freundeskreis des Augsburger Zoo e.V. die Zoobesucher mit einem Weihnachtsbazar zugunsten der neuen Elefantenanlage. In der Adventszeit werden dieses Jahr zum ersten Mal Führungen unter dem Motto „Tiere der Bibel“ angeboten. Am Ersten, zweiten und vierten Adventssonntag sowie am Samstag des dritten Adventswochenende erfährt man bei der anderthalbstündigen Führung ab 14 Uhr mehr über die tierischen Hintergründe von vielen Bibelgeschichten. Die Führung kostet drei Euro zzgl. dem Eintritt. Und natürlich findet am dritten Adventssonntag ab 14 Uhr auch wieder das traditionelle Adventssingen im Löwenhaus statt.

Zooschule Heidelberg 26.11.2018
Gutscheine der Zooschule als tolles Weihnachtsgeschenk: Der Ticketverkauf für 2019 startet pünktlich zur Vorweihnachtszeit!
Am Nikolaustag, dem 6. Dezember startet die Zooschule Heidelberg den Ticketverkauf für die Veranstaltungen im kommenden Jahr. Wer noch ein geeignetes Weihnachtsgeschenk für seine Kinder, Enkel oder auch den Partner sucht, wird garantiert bei der Zooschule fündig: Ein Ticket für die Zoo-Ferien, das Zoo-Camp oder einem Ganztages-Workshop ist für tierliebe Kinder sicher das ideale Geschenk. Auch Erwachsene freuen sich garantiert über einen „Zoo-Erlebnis-Gutschein“ zum Fest. Auf vielfachen Wunsch beginnt der Vorverkauf für alle Veranstaltungen 2019 bereits in der Vorweihnachtszeit. So kann man Kids und Teens rechtzeitig einen der begehrten Plätze für die Zoo-Ferien oder das Zoo-Camp sichern. Auch auf der Suche nach einem Geschenk für erwachsene Tierliebhaber wird man fündig: Hervorragend geeignet ist hier ein Ticket für den Erwachsenen-Workshop im September zum Thema „Wie beschäftigt man Zootiere?“ oder ein Gutschein für einen 90-minütigen Erlebnisreichen Rundgang – auf Wunsch auch mit „Plus“. In diesem Rahmen ist auch einmal ein ganz außergewöhnlicher Tierkontakt oder der begehrte Blick hinter die Kulissen möglich. Die Ranger der Zooschule haben nicht nur jede Menge Anekdoten und biologisches Wissen parat, sondern schöpfen auch aus einem reichhaltigen Fundus an Naturmaterialien, mit denen sie ihre Ausführungen besonders anschaulich und lebendig gestalten. Das Team der Zooschule heißt alle kleinen und großen Tierfreunde herzlich willkommen! Eine Übersicht über alle Termine finden Sie auf der Website der Zooschule unter www.zooschule-heidelberg.de.

Zoo Landau in der Pfalz 26.11.2018
Advent im Zoo Landau in der Pfalz am 16. Dezember – Familienführung zum Thema „Zootiere im Winter“, gemütliches Basteln und weihnachtliche Leckereien in der Landauer Zooschule
Zoo und Zooschule Landau laden am Sonntag, 16. Dezember, um 14 Uhr Erwachsene und Kinder zu einer winterlichen Zooführung ein! Immer wieder erstaunlich ist, wie außerordentlich anpassungsfähig viele der aus tropischen Gefilden stammenden Zootiere sind und wie gut sie mit den klimatischen Bedingungen des europäischen Winters zurechtkommen. Die Sibirischen Tiger sind natürlich in der Kälte zuhause doch viele kleinere Arten wie z.B. die Erdmännchen oder Zebramangusten sieht man im Winter häufig zusammengekuschelt unter ihrer Wärmelampe. Welcher Zoobewohner wie gut mit der Kälte zurechtkommt, und was die Tierpfleger unternehmen, um ihre Schützling durch die kalte Jahreszeit zu bringen, wird im Rahmen der Führung verraten. Nach dem etwa eineinhalbstündigen Rundgang mit den Pädagogen der Zooschule werden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Zooschulgebäude mit heißen Getränken und weihnachtlichen Leckereien bewirtet. Außerdem steht die Zooschule von 14 bis 17 Uhr für alle Zoobesucherinnen und Zoobesucher zum gemeinsamen weihnachtlichen Basteln mit den Zoopädagogen offen.

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