Zoopresseschau

Tierpark + Fossilium Bochum 11.12.2020
Tierische Geschenkideen – Tierpark + Fossilium Bochum öffnet seinen Zooshop in der Vorweihnachtszeit
Während der Tierpark selbst für Besucherinnen und Besucher weiterhin geschlossen bleiben muss, öffnet der Zooshop ab dem 14.12.20 seine Pforten! In den kommenden Tagen können hier montags bis samstags Geschenke für kleine und große Tierfreunde erworben werden: Das Sortiment reicht von hochwertigen Kuscheltieren, über Schreibwaren, bis hin zum tierparkeigenen Wimmelbuch und weiteren beliebten Zooshop-Artikeln. Darüber hinaus können auch Warengutscheine an der Kasse erworben werden. Zoodirektor Ralf Slabik; „Um unseren treuen Besucherinnen und Besuchern die Weihnachstage zu versüßen, bieten wir ihnen die Möglichkeit, sich ein reales Stück Tierpark nach Hause zu holen.“ Das Weihnachtsshopping im Tierpark sorgt somit nicht nur für Freude zum Fest, sondern unterstützt auch den Bochumer Zoo in der Corona-Krise. Für den maximalen Einkaufskomfort ist für den Shopbereich jeweils nur eine Familie bzw. ein Haushalt gleichzeitig zugelassen. „Damit wollen wir unseren Kunden nicht nur eine sichere, sondern auch entspannte, ungestörte Atmosphäre bieten“, erklärt Ralf Slabik. Ein besonderes Novum in diesem Jahr sind die vom Tierpark zusammengestellten mehrteiligen Themen-Geschenksets. Die handverlesene Auswahl der Produkte wurde für unterschiedliche Zielgruppen und Budgets zu attraktiven Päckchen geschnürt. Als besonders nachhaltiges Weihnachtsgeschenk eignen sich auch Tierpatenschaften oder Jahreskarten für den Tierpark, die an der Kasse oder online beantragt werden können

Alpenzoo Innsbruck-Tirol 11.12.2020
Rekorde der Alpentiere – Ausstellung im Hauptbahnhof Innsbruck
Unsere Tiere im Alpenzoo sind schon etwas Besonderes. Das kleinste Säugetier der Welt, der schnellste Dauerläufer, die beste Nase und noch viele andere
Rekorde werden von unseren Alpentieren gehalten. Diese Tiere und interessante Informationen bringt der Alpenzoo jetzt näher in die Innenstadt. Am Hauptbahnhof kann man sich seit 1. Dezember eine Ausstellung zu diesem Thema ansehen. Hier gibt es nicht nur wissenswerte Texte zum Lesen, sondern auch kleine Aufgaben zu lösen – Beispiele und ausgestellte Exponate verdeutlichen die Rekorde. Zoodirektor Dr. André Stadler erklärt: „Mit dieser Ausstellung möchten wir den Tirolerinnen und Tirolern auch eine Zooerfahrung in der Stadt bieten. Besonders jetzt, wo wir noch geschlossen haben. Für viele sind bestimmt unsere Tiere bekannt, nicht aber der eine oder andere Rekord.“ Wir danken dem ÖBB Bahnhofcenter für die Möglichkeit dieser Präsentation und hoffen, den Reisenden so etwas Interessantes für die Zugfahrt mitzugeben.

Jaderpark 11.12.2020
Neue Bewohner im Jaderpark
Auch wenn der Jaderpark weiterhin keine Besucher in der derzeitigen Wintersaison empfangen darf, tut sich hinter seinen Toren doch so einiges. Kürzlich wurde die Artenliste der Jaderberger Zootiere durch ein Pärchen Goldkopflöwenäffchen bereichert. Sozusagen Löwenköpfe in Miniatur, denn diese Äffchen sind von Kopf bis Rumpf nur 30 Zentimeter lang und bringen gerade mal 500 Gramm auf die Waage.Schaut man ihnen allerdings ins Gesicht, machen sie ihren Namensvettern alle Ehre. Systematisch gehören sie als Krallenaffenin die Gruppe der kleinsten Affen der Welt.Leider ist ihr Lebensraum, der brasilianische Regenwald, durch menschlichen Raubbau nicht nurbedrohtsondern bereits erheblich zerstört. Strenge Naturschutzprogramme kämpfen um die Erhaltungvon Tierart und natürlichen Lebensräumen.So stammen auch unsere Beiden aus tiergärtnerischer Nachzuchtdes Tierpark Wittenberg (Lutherstadt). Das Männchen „Tiago“wurde 2019 geboren und seine Partnerin „Filomena“kam imFebruar dieses Jahres zur Welt. Nun sorgt die Jaderberger Zoomannschaft dafür,dass sie im Jaderparkoptimale Lebensbedingungen haben und eines Tages durch Nachwuchs zur Arterhaltung beitragen werden

Zoo Duisburg 11.12.2020
Hipp Hipp Hurra: Zwergflusspferd-Nachwuchs ist da
Die Geburt eines kleinen Hippos begeistert das Zoo-Team. Ihr Name „Mudiwa“ stammt aus der Sprache des afrikanischen Volkes der Shona und bedeutet übersetzt „Liebling“. Das Duisburger Zwergflusspferd-Paar sorgt erneut für Nachwuchs. Hippo-Weibchen Ayoka brachte am 12. November bereits ihr drittes Jungtier zur Welt. Europaweit wird die vom Aussterben bedrohte Tierart nicht häufig gehalten und nur selten gezüchtet. Zwergflusspferde sind Einzelgänger – das ist auch bei Atu und seiner Partnerin Ayoka nicht anders. Nur während der Paarungszeit verstehen sich die Beiden. Nach dem Auszug ihrer Tochter Jamina im Februar diesen Jahres duldet die als zickig geltende Ayoka ihren sensiblen Partner wieder etwas häufiger in ihrer Nähe. „Sie hat ganz klar die Hosen an und zeigt Atu deutlich, ob er erwünscht ist oder nicht“, plaudert Tierpfleger Alexander Nolte aus dem Nähkästchen. Daher ist bei der Zusammenführung der gemächlich wirkenden aber durchaus kräftigen Tiere Fingerspitzengefühl gefragt. Das letzte Rendezvous der zwei Hippos im April verlief harmonisch. Gleich mehrere Tage verbrachten die Zwergflusspferde zusammen. Anschließend ging Atu seines Weges – und Ayoka nahm stetig an Gewicht zu. In den letzten Tagen verdichteten sich die Anzeichen für die bevorstehende Geburt, wie Alexander Nolte erzählt: „Ayoka war zurückhaltender, manchmal übellaunig und lag deutlich mehr. Auch ihr Bauch wölbte sich zunehmend – ein sicheres Zeichen, dass es bald losgeht“. Am 12. November war es dann soweit. „Als wir am Morgen in den Stall kamen, schaute uns das Jungtier mit seinen Kulleraugen aus dem Strohbett an. Da war die Freude natürlich riesengroß“, erinnert sich der Tierpfleger, der auch mit Ayoka sehr zufrieden ist. „Sie hat alles genau im Blick und kümmert sich vorbildlich –einfach eine tolle Mutter“. Einen Namen hat das kleine Zwergflusspferd auch schon bekommen: Mudiwa (=Liebling) stammt aus der Sprache des afrikanischen Volkes der Shona und wurde gemeinsam von den Tierpflegern und der „Patentante“ ausgewählt. Denn schon vor der Geburt kündigte eine langjährige Unterstützerin des Zoos an, die Tierpatenschaft für das nun geborene Mini-Hippo zu übernehmen. „Tierpaten sind insbesondere in diesen außergewöhnlichen Zeiten ein wichtiger und zuverlässiger Rückhalt für unsere Tiere“, verdeutlicht Pressesprecher Christian Schreiner den Wert des nachhaltigen Engagements von fast 800 Tierpaten am Kaiserberg. Für den Erhalt der charismatischen und zugleich stark gefährdeten Tierart ist jede Zucht unter geschützten Bedingungen ein wichtiger Schritt, denn europaweit werden jedes Jahr weniger als zehn kleine Zwergflusspferde in Zoos geboren. In ihrem ursprünglichen Verbreitungsgebiet, den Regenwäldern Westafrikas, setzen Lebensraumverlust, Jagd, der Bau von Minen sowie kriegerische Auseinandersetzungen den Zwergflusspferden zu. Die IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources) schätzt, dass es noch rund 2.000 – 2.500 Tiere in den Regenwäldern Afrikas gibt – mit abnehmender Tendenz.

Kölner Zoo 11.12.2020
„Zoogehört“: Pianist spielt für Zoo-Tiere

Direkt am Ohr der Tiere: Junger Kölner Künstler startet Spendenaktion für die großen und kleinen Tiere des Zoos – Zoos wollen Gehör finden für ihre aktuelle Lage
Künstler und Zoo-Tiere haben momentan eines gemeinsam: Ihnen fehlt das Publikum. Der junge Kölner Pianist Thelonious Herrmann nahm dies zum Anlass, um den Tieren seines Heimatzoos an ihren Anlagen ein kleines Konzert zu spielen. Herrmanns Zoo-„Tournee“ mit mobilem Klavier führte ihn zu Humboldtpinguinen, Mantelpavianen, Kalifornischen Seelöwen und den Asiatischen Elefanten um „Marlar“, „Moma“ und „Leev Ma Rie“. Auch bei Netzgiraffen, Zwergziegen und Poitou-Eseln spielte er. Die Reaktionen waren vielfältig. Während die Elefanten anfangs verhalten und später neugierig reagierten, verharrten Pinguine und Paviane andächtig zuhörend. Zwergziegen und Poitou-Esel suchten unmittelbar die Nähe zu Klavier und Klavierspieler. Offensichtlich gebannt und sehr aufmerksam verfolgten die Netzgiraffen, die sich Zoobesuchern gegenüber ansonsten eher „cool“ und unbeeindruckt verhalten, die Darbietung. Wie erwartet mit Applaus, Salti und lauten (Zugabe?)-Rufen reagierten die verspielten Seelöwen um Leittier „Astrid“ auf die Klaviertöne. „So nah vor exotischen Wildtieren zu spielen und die Reaktionen hautnah mitzubekommen, war eine wirklich außergewöhnliche Erfahrung für mich“, erklärte Thelonious Herrmann. Der 22-Jährige hat vor geraumer Zeit sein Projekt „Stadtgeklimper“ gegründet und ist mit seinem akustischen Klavier schon in knapp 20 Länder gereist. Herrmann: „So wie Straßenmusiker sich über eine Spende freuen, freue ich mich über jeden, der in diesem Fall dem Kölner Zoo etwas Gutes tut. Darauf gekommen bin ich, weil der Zoo total wichtige Arbeit leistet. Beispielsweise beim Artenschutz. Das ist ein Riesenthema, für das Zoos sehr wichtig sind – und für das Zoos Geld brauchen. Wer den Kölner Zoo unterstützen will, kann das z.B. mit einer Spende auf das Zoo-Konto, der Übernahme einer Patenschaft oder dem Kauf von drei Jahre gültigen Ticket-Gutscheinen tun.“ Thelonious Herrmanns Spendenaufruf: „Wer den Zoo unterstützen will, findet unter www.koelnerzoo.de und www.koelnerzoo.de/spende-sponsoring alle Möglichkeiten.“ „Wir danken Thelonious Herrmann herzlich für das Konzert direkt an den Tieranlagen und den Spendenaufruf, den er damit verknüpft“, so die Zoovorstände Prof. Theo B. Pagel und Christopher Landsberg. „Es ist spannend zu sehen, wie die verschiedenen Tierarten reagieren und eine schöne Abwechslung in herausfordernden Zeiten. Gleichzeitig wollen wir die Aktion u.a. auch dafür nutzen, den Zoos in ihrer momentan schwierigen Situation buchstäblich noch etwas mehr ,Gehör zu verschaffen‘.“ Herrmanns Konzert ist in einem rd. 1.30-minütigen Video-Clip zu sehen. Die Musik dafür hat Thelonious Herrmann selbst komponiert. Kamera und Schnitt übernahm der Kölner Filmer Julius Tyson. Der Kölner Zoo ist aufgrund der allgemeinen Maßnahmen zum Infektionsschutz bis auf weiteres geschlossen. ZooShop geöffnet – hier gibt‘s individuelle Geschenkideen, Tages- und Jahreskarten – Der ZooShop am Haupteingang hat aktuell montags bis samstags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Dort gibt es so manche Geschenk-Rarität wie Plüsch-Erdmännchen mit Kölner Zoo-Halstuch, Kinderhocker in Flusspferd-Optik, feinen Zoo-Honig aus der Zoo-Imkerei, Bücher wie die „111 Geschichten aus dem Kölner Zoo, die man kennen muss“, Kunsthandwerk, T-Shirts und Hoodies in Zoo-Optik – und 1001 weitere Geschenkideen, die so nur im ZooShop zu finden sind. Ein toller Geschenk-Tipp sind auch Gutscheine für Tages- und Jahreskarten. Auch sie sind aktuell im ZooShop sowie auch online unter www.koelnerzoo.de erhältlich.

Zoo Osnabrück 10.12.2020
Zoo Osnabrück wartet auf Elefantennachwuchs – Elefantengeburt zu Weihnachten?
Die Spannung steigt im Zoo Osnabrück: In den nächsten Tagen oder rund um das Weihnachtsfest erwartet die Asiatische Elefantenkuh Douanita ihr sechstes Jungtier. Die Vorbereitungen laufen, auch wenn die Zoomitarbeiter viel der Natur überlassen können. Wer die Elefanten im geschlossenen Zoo unterstützen möchte, kann für ihr Futter spenden oder mit „tierisch-schönen“ Weihnachtsgeschenken helfen. „Der Nachwuchs kann nun jeden Tag kommen. Eine Schwangerschaft bei Elefanten dauert zwischen 630 und 690 Tage und wir haben den 630. Tag bereits Ende November überschritten“, berichtet Andreas Wulftange, Zoologische Leitung im Zoo Osnabrück. Da es bereits das sechste Jungtier der 33 Jahre alten Elefantenkuh ist, sei er sehr zuversichtlich, dass die Geburt normal verläuft. „100 Prozentig weiß man das natürlich nie, aber Douanita ist eine erfahren und ruhige Kuh. 2017 hat sie bereits den kleinen Bullen Minh-Tan bei uns alleine zur Welt gebracht, dieser wurde aber nicht bei uns gezeugt“, erläutert Wulftange. Somit ist das kommende Jungtier der erste im Zoo Osnabrück gezeugte Elefant. Das Team bereitet sich auf die anstehende Geburt vor, allerdings muss es viel der Natur überlassen: „Natürlich beobachten wir Douanita sehr genau und messen etwa alle drei Tage ihren Hormonspiegel, denn dieser gibt Hinweise darauf, wann es soweit sein wird. Ansonsten versuchen wir mit unserem medizinischen Training eine Art ‚Schwangerschaftsgymnastik‘ zu machen, sodass sie sich streckt und dehnt.“ Zusätzlich hat sich das Team im Elefantenhaus sowie Zootierarzt Thomas Scheibe ausführlich mit Kollegen in anderen Zoos ausgetauscht und für medizinische Notfälle vorbereitet sowie eine Kamera zur Aufzeichnung installiert. „Wir setzen aber auf die Natur, in der Wildbahn bekommen die Elefanten schließlich ihren auch Nachwuchs alleine und auch im Zoo ist es in der Regel so – von daher überwiegt bei uns Vorfreude und Zuversicht“, so Wulftange. Etwas anders ist die Situation mit Sita, der fast 8jährigen Elefantenkuh. Sie ist ebenfalls tragend, allerdings zum ersten Mal und damit unerfahrener. Die Geburt steht in etwa zwei Monaten bevor. „Letztendlich kann man bei so großen Tieren während der Geburt allerdings nur begrenzt helfen. Wir sind aber auch hier zuversichtlich, da die erfahrene Douanita, Sitas Mutter, dabei ist und Sita bereits Geburten miterlebt und bei der Jungtieraufzucht geholfen hat“, so Wulftange. Elefantenbulle Luka, Vater des kommenden Nachwuchses, wird von der Geburt zunächst nicht viel mitbekommen. Elefantenbullen sind Einzelgänger und so hat der etwa 3,15 Meter große Bulle seinen eigenen Stall und nutzt das Außengehege in Ruhe für sich. Futter für die Elefanten – Spenden werden verdoppelt – Neben den Vorbereitungen zur Elefantengeburt beschäftigt den Zoo Osnabrück die aktuelle Corona-Schließung. Seit dem 1. November darf der Zoo keine Gäste mehr empfangen. Die Einnahmen durch Eintrittsgelder, die 75 Prozent des gesamten Budgets ausmachen, sind damit komplett entfallen – dem stehen monatlich 400.000 Euro für die Versorgung der Tiere gegenüber, so benötigen die Elefanten jährlich über 200 Tonnen Gras, Heu und Äste zum Verzehr. Wer dem Zoo helfen möchte, kann auf der Homepage ww.zoo-osnabrueck.de für das Tierfutter spenden und hilft damit zweifach, denn die Stadt Osnabrück verdoppelt bis zum 31.12.2020 alle Spenden. Auch mit Weihnachtsgeschenken kann jeder den Zoo unterstützen: Ob Jahreskarten, Tierpatenschaften, Kaffee-Becher, Frühstücksbrettchen oder Lunchboxen – im Online-Shop des Zoos (shop.zoo-osnabrueck.de), im Zoo-Shop an der Krahnstraße (Theaterpassage) oder auch an der Zoo-Kasse (täglich 9 bis 16 Uhr) finden sich viele schöne Ideen für die Bescherung unter dem Weihnachtsbaum. Mit vielen der Produkten unterstützt man zusätzlich die Kampagne „Rüssel voraus“ für eine neue Elefantenanlage. Als Dankeschön für die Hilfe hält der Zoo auf seiner Homepage www.zoo-osnabrueck.de unter dem Motto „tierliche Weihnachten“ Videos mit spannenden Einblicken aus dem geschlossenen Zoo bereit. Wissenswertes zu Asiatischen Elefanten – Asiatische Elefanten sind etwas kleiner als Afrikanische, erreichen aber trotzdem eine Körpergröße von drei Metern und ein Gewicht von bis zu sechs Tonnen. Sie sind die größten Landsäugetiere Asiens. Asiatische Elefanten ernähren sich von Ästen, Blättern, Baumrinden, Wurzeln, Früchten und Gräsern und benötigen täglichen Zugang zu Wasser. Sie leben überwiegend in Regenwäldern und immergrünen Laubwäldern. Die Schwangerschaft eines Asiatischen Elefanten dauert fast zwei Jahre und ist eine der längsten im Tierreich. Das Junge kommt meist mit etwa 100 Kilogramm Körpergewicht auf die Welt. Der Zyklus von Elefantenkühen dauert rund 3 bis 4 Monate, die Oestrus-Phase nur maximal vier Tage. Kälber sind bei der Geburt voll entwickelt. Die Dickhäuter leben in Herden, bestehend aus Weibchen zusammen mit ihrem Nachwuchs. Ältere Bullen leben als Einzelgänger, junge hingegen in Junggesellengruppen. Von der Weltnaturschutzorganisation IUCN wird der Asiatische Elefant als „stark gefährdet“ eingestuft. Im Zoo Osnabrück leben die Elefantenkuh Douanita (33 Jahre), Sita (knapp 8 Jahre), Jungbulle Minh-Tan (3 Jahre) und Elefantenbulle Luka (47 Jahre)

Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen 09.12.2020
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen: Älteste Schimpansin stirbt in hohem Alter
Am Dienstag, den 9. Dezember 2020, hat die ZOOM Erlebniswelt Abschied von ihrer ältesten Schimpansin genommen: Die 50 Jahre alte „Sita“ aus der Erlebniswelt Afrika ist gestern Mittag gestorben. „Nachdem sich ihr Allgemeinzustand innerhalb weniger Stunden so rapide verschlechtert hatte, mussten wir sie euthanasieren“, sagt Tierärztin Judith Wabnitz. Sita hat ein sehr hohes Alter erreicht und zählte zu einer der ältesten Schimpansen in europäischen Zoos. Geboren wurde sie am 10. Januar 1970 im Zoo Zürich. In ein paar Wochen wäre sie 51 Jahre alt geworden. In der Natur erreichen Schimpansen ein Alter zwischen 30 und maximal 40 Jahren. Unter anderem aufgrund von besserer Versorgung, tierärztlicher Betreuung und dem Fehlen von Fressfeinden werden Menschenaffen und andere Tiere in Zoos oft älter als in der Natur. Schimpansin Sita war trotz des hohen Alters sehr fit und nahm aktiv am Gruppenleben mit den anderen Schimpansen teil. Sie hatte ihren festen Platz in der Gruppe und hielt sich aus Streitigkeiten wie z.B. Rangordnungskämpfen heraus. Im August 2006 kam sie in die ZOOM Erlebniswelt. Die Tierpfleger kannten sie als einen sehr gelassenen, ruhigen Menschenaffen und werden sie sehr vermissen.

Tierpark Hellabrunn München 09.12.2020
Neues von Elefantenbaby Otto
Am kommenden Freitag wird Otto einen Monat alt. Der kleine Elefant hat sich zu einem aufgeweckten und neugierigen Bullen entwickelt, der gerne Ball spielt und es liebt, sich von den Tierpflegern mit einem Wasserschlauch nass spritzen zulassen. Mittlerweile ist der Tagesablauf mit Nachwuchs im Elefantenhaus schon sehr routiniert – jeden Morgen verbringen Temi und Otto etwa eine Stunde gemeinsam mit Mangala und Panang. Die beiden Tanten haben sich inzwischen an den kleinen Wirbelwind gewöhnt und haben ihn sehr gut in die Herde aufgenommen. Wenn Panang, Mangala und Gajendra dann draußen sind, saust der kleine Otto vergnügt über die große Sandanlage – seine liebste Beschäftigung dabei ist eine große Stahlkugel, auf die er sogar draufsteigt. Außerdem genießt es Otto sichtlich, wenn die Tierpfleger ihn und Mutter Temi mit dem Wasserschlauch abspritzen. „Am Anfang hat sich Otto noch hinter Temi versteckt, sobald Wasser aus dem Schlau kam, aber inzwischen bekommt er gar nicht genug davon – es ist wirklich sehr nett anzuschauen und bereitet uns Tierpflegern viel Freude“, so Lorenz Schwellenbach. Otto kann seinen Rüssel mittlerweile schon gekonnt einsetzen, um seine Umgebung zu erkunden und kleine Äste sowie Obst und Gemüse aufzunehmen. Die Hauptnahrungsquelle ist jedoch nach wie vor Muttermilch. Elefantenbabys werden etwa bis zum dritten Lebensjahr gesäugt. Doch nicht nur Otto hat sich im letzten Monat zu einem prächtigen kleinen Elefantenbullen entwickelt, auch Elefantenkuh Temi ist eine liebevolle und sorgsame Mutter. „Sie macht das wirklich hervorragend, vom ersten Tag an kümmert sie sich ganz toll um den Kleinen“, berichtet Schwellenbach. Temi wiegt nach der Geburt von Otto nun rund 130 Kilogramm weniger. „Bis Otto zum ersten Mal gewogen wird, wird es vermutlich noch einige Wochen dauern. Man sieht aber, dass Otto gut zunimmt, wächst und gedeiht“, erklärt Lorenz Schwellenbach.

Tiergarten Schönbrunn Wien 09.12.2020
Neuer Wimmelspaß aus dem Tiergarten Schönbrunn
Der Tiergarten Schönbrunn muss weiterhin geschlossen bleiben. Doch kleine Tiergartenfans können ab sofort zuhause auf Entdeckungsreise durch den Wiener Zoo gehen. Denn: Das neue Wimmelbuch ist da! Zeichner Heiko Wrusch hat das Leben im Tiergarten auf fünf Doppelseiten detailgetreu in Szene gesetzt. „In der bereits vierten Auflage unseres Wimmelbuches dürfen das Eisbären-Mädchen Finja, unser Koala-Nachwuchs Millaa Millaa und auch die Geparden-Jungtiere nicht fehlen“, verrät Tiergartendirektor Stephan Hering-Hagenbeck. Er selbst ist ebenfalls zur Wimmelbuchfigur geworden und hat sich genauso wie etwa der singende Handwerker Fritz, Tiertrainerin Eveline und der neugierige Hornrabe als wiederkehrende Figur auf jeder Seite versteckt. Jede kunterbunte Doppelseite zeigt den Tiergarten Schönbrunn zu einer anderen Jahreszeit und es „wimmelt“ vor lustigen Bildergeschichten. Neben der frechen Krähe, die stets einen anderen Schatz erbeutet, und den kleinen Geparden, die durch den Schnee tollen, entdecken die kleinen Tiergarten-Fans die Nashörner beim Baden, die aufgeweckten Kattas auf der Affeninsel und die quirligen Zwergotter bei der Fütterung. Hering-Hagenbeck: „Kinder, die oft bei uns im Tiergarten sind, werden vieles wiedererkennen: unsere Tiere natürlich, aber auch Gebäude wie den Tirolerhof oder den Kaiserpavillon und vielleicht sogar das eine oder andere bekannte Gesicht wie unseren Robbenpfleger, unseren Zoofotografen und unsere Tiermalerin.“ Das Wimmelbuch ist um 13,95 Euro im Onlineshop des Zoos unter www.zoovienna.at/shop erhältlich. Dort locken derzeit auch tolle Weihnachtskombiangebote mit Wimmelbuch und Eintrittskarten.

Zoo Frankfurt am Main 09.12.2020
Neu im Menschenaffen-Haus Borgori-Wald: Rotscheitelmangaben
Im Frankfurter Menschenaffen-Haus sind drei Neue eingezogen: Rotscheitelmangaben, ein Männchen und zwei Weibchen. Die drei Primaten aus der Familie der Meerkatzenverwandten leben seit Ende November in der Nachbarschaft der Flachlandgorillas. Mit diesen sollen sie sich zukünftig die große Außenanlage teilen. Rotscheitelmangaben (Cercocebus torquatus) werden häufig auch Rotkopfmangaben genannt. Das lässt bereits auf eines ihrer herausragenden Merkmale schließen – das kupferrot leuchtende Haupthaar im ansonsten grauweißen Fell. Außerdem auffällig sind die schneeweißen Augenlieder im dunklen Gesicht. Sie werden von den schlanken, etwa einen halben Meter großen Primaten zur mimischen Kommunikation genutzt. Die auffällige kontrastreiche Zeichnung ist selbst im Dämmerlicht der Sumpf- und Regenwälder, in denen die Rotscheitelmangaben beheimatet sind, gut zu erkennen. Rotscheitelmangaben bewohnen Wälder in Gewässernähe in Zentralafrika. Dort leben die sozialen Tiere in größeren Trupps. Die Allesfresser ernähren sich überwiegend von Früchten und Nüssen, verschmähen aber auch Insekten, Larven und Kleintiere nicht. Auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN wird die Art als „stark gefährdet“ (endangered) eingestuft. Bedrohungsfaktoren sind vor allem Lebensraumverlust und Bejagung. Jetzt vertreten JIMMY, LUALA und SOLEI ihre Art im Frankfurter Zoo. Die beiden Weibchen, 15 und 16 Jahre alt, kamen aus dem Allwetterzoo in Münster an den Main. Das sechseinhalb jährige Männchen kam aus dem Zoo von Barcelona. Dort wird das Europäisches Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für die Art geführt. „Ich freue mich über den Neuzugang in unserem Zoo und die Tatsache, dass wir auch hier wieder einen Beitrag zum Erhalt dieser stark gefährdeten Art leisten können. Nicht zuletzt unsere Nachfrage nach Palmöl und Kautschuk führt dazu, dass der Lebensraum der wildlebenden Artgenossen unserer Rotscheitelmangaben immer weiter schrumpft. Darüber aufzuklären und über die Möglichkeiten eines nachhaltigen Lebensstils zu informieren, sind neben der Erhaltungszucht die wichtigsten Aufgaben des Zoos“, erklärt Dr. Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft. „Die Rotscheitelmangaben sollen unseren Flachlandgorillas Gesellschaft leisten,“ so Zoodirektor Dr. Miguel Casares. „Eigentlich war diese Aufgabe den Husarenaffen zugedacht, die 2019 in den Borgori-Wald eingezogen sind. Doch wider Erwarten haben diese die Angst vor den großen Gorillas nie abgelegt. Nun werden wir die Husarenaffen in andere Zoos abgeben und das Projekt Vergesellschaftung mit den Rotscheitelmangaben neu starten. In einer Reihe von Zoos funktioniert diese Gemeinschaft hervorragend, und für unsere Besucherinnen und Besucher ist die Interaktion zwischen den Tieren interessant zu beobachten.“ Wann dies allerdings möglich sein wird, ist derzeit ungewiss, denn das Menschenaffen-Haus wird aufgrund der potenziellen Ansteckungsgefahr zwischen Menschen und Menschenaffen währen der Corona-Pandemie voraussichtlich noch längere Zeit geschlossen bleiben müssen. Hintergrund Lebensraumverlust Besonders Afrika ist in den vergangenen zehn Jahren zum Brennpunkt der weltweiten Waldverluste geworden. Knapp vier Millionen Hektar – das entspricht in etwa der doppelten Fläche Hessens – Wald wurden jährlich zerstört. Neben der kommerziellen Landwirtschaft sind in den Tropenwaldregionen Afrikas auch die Umwandlung in Subsistenzlandwirtschaft sowie die Entnahme von Brenn- und Nutzholz die Hauptursachen für die Entwaldung (Waldzustandsbericht 2020, UNO-Landwirtschaftsbehörde FAO).

Tierpark Gotha 08.12.2020
Nachwuchs bei den Husarenaffen im Tierpark Gotha
Erlebniswelt am Fuße des Kleinen Seebergs trägt zur Arterhaltung bei. Seit dem 27. Oktober 2020 wird die Gruppe der Husarenaffen im Tierpark Gotha durch ein Jungtier bereichert. Nach einer angemessenen Schutzfrist ist der sechs Wochen alte Nachwuchs nun an der Seite seiner Mutter im Außengehege unterwegs. „Das Geschlecht unseres jüngsten Affen-Nachwuchses konnten wir noch nicht bestimmten, da die Mutter es immer sehr nah bei sich trägt und vor den Augen der Beobachter versteckt.“, berichtet Anett Engelhardt, amtierende Leiterin des Tierpark Gotha. Die Husarenaffen gehören zur Primatenfamilie der Meerkatzenartigen. Vor allem ihr weißlich-grau gefärbter Backenbart unterscheidet sie deutlich von anderen Affenarten. Ihr natürlicher Lebensraum sind die Savannen und offenen Graslandschaften südlich der Sahara in Zentralafrika. Sie sind hauptsächlich bodenbewohnend und verlassen sich bei einem Angriff eher auf ihre Geschwindigkeit, denn die schnellen Primaten können bis zu 55 km/h erreichen. Daher stammt auch ihr Name: „Husare“ bedeutet so viel wie „schneller Bote“ und ist an die Reiter-Brigaden der ungarischen Kavallerie, die Husaren, angelehnt. Husarenaffen zählen zwar noch nicht zu den vom Aussterben bedrohten Arten, jedoch wird ihr Lebensraum durch die Zerstörung der Regenwälder bereits nachhaltig bedroht. Die Gruppe im Tierpark Gotha besteht derzeit aus einem Männchen sowie zwei ausgewachsenen Weibchen und einem Jungtier. Sie ernähren sich hauptsächlich von Früchten, jungen Trieben, Blüten, Samen und Pilzen sowie gelegentlich von Vogeleiern und kleinen Wirbeltieren.

Zoo Landau in der Pfalz 08.12.2020
„Make the zoo director happy again!“ … Zoobelegschaft spendet € 1.000 für die Artenschutzprojekte des Zoo Landau in der Pfalz
Überrascht zeigte sich Landaus Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel zunächst, als er gestern unter einem Vorwand vor das Verwaltungsgebäude des Zoos gelockt wurde und dort von einer großen Abordnung der Zoobelegschaft empfangen wurde. Der Überraschung folgte schnell Rührung und, eher ungewöhnlich, fast (mal) Sprachlosigkeit beim Zoochef, als ihm der Anlass des Aufgebots mitgeteilt wurde. Tierpflegerin Doreen Balzereit übergab im Namen des gesamten Zooteams ein kleines Präsent mit „Nervennahrung“ und einem Fläschchen Craftbier, um aber gleich darauf zum ganz großen Schlag auszuholen. In ihrer Ansprache nahm Balzereit Bezug auf die Herausforderungen durch die erneute coronabedingte Zooschließung seit Anfang November: „In der Belegschaft habe man gemerkt, dass gerade die schließungsbedingten Ausfälle der zweckgebundenen Einnahmen zur Unterstützung der Artenschutzprojekte des Zoos dem Zoodirektor ziemlich an die Nieren gingen,“ um dann sogleich einen Umschlag mit sagenhaften € 1.000 hinter ihrem Rücken hervor zu zaubern. Das Geld sei unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landauer Zoos für das gemeinsame Herzensanliegen des Artenschutzes gesammelt worden. „Die Tatsache, dass es offenbar ein Bedürfnis sei, die gedämpfte Stimmung des Zoochefs aufzuhellen,“ quittiert Heckel mit einem sehr herzlichen Dank. „Dass die Zweckbestimmung der äußert großzügigen Spende jedoch explizit der Artenschutz sei, begeistert mich zusätzlich ganz besonders und erfüllt mich mit Stolz,“ sagte Heckel. Es zeige, dass neben der bestmöglichen täglichen Pflege aller tierischen Zoobewohner und der engagierten Arbeit in allen anderen Bereichen des Zoos, die anderen unverzichtbaren Anliegen eines modernen Zoos von der gesamten Belegschaft verinnerlicht seien. Erholung, Bildung, Forschung und eben der Artenschutz, dass sind die vier tragenden Säulen, auf denen die Arbeit des Landauer Zoos seit gut 20 Jahre ruht. „Dieses Geld wird mit einem 10-prozentigen Aufschlag meinerseits für die Arten-, Wald- und Klimaschutzaktivitäten der philippinischen Katala-Stiftung verwendet,“ kündigt Zoodirektor Heckel an. Das sei ein wichtiges weiteres Zeichen für den langfristigen Erhalt von Rotsteißkakadus und Co. in der Natur. Arten, die als Botschafter ihrer gefährdeten wildlebenden Verwandten auch im Zoo Landau gepflegt würden.

Zoo und Tiergarten Berlin 07.12.2020
Ein tierisches Trio unterwegs Erster Ausflug der Löwen im Zoo Berlin
Nach kurzem Zögern setzt Löwin Elsa die großen Pranken auf das neue Terrain, vorsichtig folgen ihr die Geschwister Hanna und Mateo. Das frisch zugezogene Löwentrio hat im Zoo Berlin heute erstmals einen Ausflug auf die Außenanlage gewagt und ist von nun an auch für die Besucher*innen zu sehen. Die historische Löwenanlage von 1936 wurde in den vergangenen Monaten modernisiert, nun erkundeten die drei jungen Löwen neugierig das einer Savannenlandschaft nachempfundene und rund 1.200 qm große Areal. Die neu geschaffenen Felshöhlen – welche nicht nur Schutz bei rauer Witterung bieten, sondern sich auch prima als Kletterfelsen und Aussichtsplattform eignen – sind beheizt und bieten den Großkatzen draußen auch an kälteren Tagen eine Rückzugsmöglichkeit. Der Zugang zum Haus bleibt dennoch geöffnet, sodass sich die Löwen bei Bedarf in die warmen Innenanlagen begeben können. „Die drei Löwen haben sich gut bei uns eingelebt und sind – dass muss ich an dieser Stelle mal zugeben – einfach bezaubernd“, verkündet Dr. Andreas Knieriem anlässlich des ersten Ausflugs der drei Löwen. „Mit den jungen Halbstarken kommt richtig Leben in die Bude und wir können es kaum erwarten das modernisierte Raubtierhaus auch für unsere Gäste zu öffnen“, ergänzt er. Die Eröffnung des „Reich der Jäger“ mit Sibirischem Tiger, Jaguar & Co. ist für kommendes Jahr geplant. In seinem natürlichen Lebensraum verliert der Afrikanische Löwe sein Königreich. Durch den Verlust der Lebensräume, Konflikte mit Menschen und Wilderei ist der Bestand drastisch zurückgegangen. In den letzten 120 Jahren sind die Großkatzen aus weit über 90 Prozent ihres historischen Verbreitungsgebiets in Afrika verschwunden. Allein in den letzten 25 Jahren ist ihr Bestand um etwa die Hälfte geschrumpft.

Zoo Wuppertal 07.12.2020
Virtueller 360 Grad-Rundgang durch Aralandia
Die neue Freiflugvoliere Aralandia im Grünen Zoo Wuppertal, das größte Projekt des Zoo-Verein Wuppertal e.V. in seiner Geschichte, wurde in diesem Jahr fertiggestellt. Eine Eröffnung wurde bislang leider von der Corona-Pandemie verhindert. Nur von außen konnten die Gäste des Grünen Zoos bislang einen Blick auf die Anlage und ihre ersten Bewohner werden. Durch die aktuelle Zooschließung ist dies aktuell leider auch nicht möglich. Nun bietet der Grüne Zoo Wuppertal jedoch ein neuartiges und einzigartiges Erlebnis: Einen virtuellen 360-Grad-Rundgang durch Aralandia. Mit der freundlichen Unterstützung des Profifilmers und –fotografen Tobias Sieben, der sich auf 360° Foto- und Videografie spezialisiert hat, ist ein spannender Rundgang durch diese vom Zoo-Verein erstellte, außergewöhnliche Anlage entstanden. Eine Tierpflegerin nimmt den Betrachter mit auf einen Gang durch Aralandia, bei dem sich die Zuschauer selbst in alle Richtungen wenden und so einen 360-Grad-Rundumblick auf Anlage und Tiere genießen können. Zugleich erfahren sie spannende Details und Hintergrundinformationen über das Projekt Aralandia, dass nicht nur eine sehr attraktive Tieranlage ist, sondern durch sein einmaliges zoologisches Konzept als Hochzeitsvoliere hervorsticht und sich besonders auch den Themen Nachhaltigkeit, Natur- und Artenschutz und Forschung widmet. Der virtuellen 360 Grad-Rundgang durch Aralandia ist abrufbar über einen Link von der Webseite des Grünen Zoos Wuppertal www.zoo-wuppertal.de. Besonders spannend ist das ungewöhnliche Erlebnis mit eine VR-Brille, klassische 3D-Brillen (rot-blau) werden ebenfalls unterstützt. Doch auch ohne solche Hilfsmittel können die Betrachter an ihrem Computer oder über das Handy einen außergewöhnlichen Rundgang durch Aralandia mit Blicken aus verschiedenen Perspektiven und Begegnungen mit den Bewohnern genießen.

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